DD142938A2 - Vorrichtung zum einebnen des ackerbodens - Google Patents
Vorrichtung zum einebnen des ackerbodensInfo
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Description
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Titel
Vorrichtung zum Einebnen des Ackerbodens
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einebnen des Ackerbodens, insbesondere zur Saatbettbereitung, die nach dem Pflügen bzw. Grubbern zur Peinbearbeitung eingesetzt wird. Es hat sich gezeigt, daß maximale Pflanzenerträge nur erreicht werden können, wenn der Boden vor der Aussaat bzw» dem Pflanzen möglichst eben ist, um eine optimale und einheitliche Saat- bzw« Pflanztiefe sichern zu können·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Hierzu werden in bekannter Weise Ackerschleppen verwendet, die sus Balken, Schienen oder Kombinationen mit zinkentragenden Werkzeugen bestehen.
So ist mit DD-7/P 98 003 eine federnde Halterung für eine Ackerschleppe bekannt geworden, an der ein zweites einebnendes Werkzeug ebenfalls federnd angeordnet ist« Nach DD-4VP 109 974 ist ein gekrümmtes Blech als Aekerschleppe mit einem Zinkenkamm kombiniert· Beide Kombinationen sollen bei größeren Bodenunebenheitsn das Verteilen des angehäuften Bodens verbessern* Da jedoch bei beiden Ausführungen große Bodenmengen beim Einebnen transportiert werden müssen und die gesamte Werkzeugkonjbins.tion bei Überbelästung nach oben aus~ \.weicht, wird die Aufgabe nur ungenügend erfüllt.
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In der DE-OS 2 601 234 ist ein Bodenbearbeitungsgerät beschrieben, bei dem zwei aufeinanderfolgende falzen durch ein Kettengetriebe derart miteinander gekoppelt sind, daß sie eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit haben und mittels axialer Leisten auf dem Umfang beim Abrollen auf dem Boden eine Relativbewegung ausführen· Zwischen und hinter den Walzen sind Eggen zum Krümein des Bodens angeordnet. Diese Kombination dient in erster Linie zum Krümeln des Bodens und nur in geringem Umfang zum Einebnen von Bodenunebenheiten.
Eine kombinierte Bodenwalze zum Bearbeiten des Bodens in Ziergärten nach DE-OS 2 239 481 besteht aus einer Walze mit einer Wechselegge, wobei die vordere Egge mit einem Planieraufsatz, mit einer Düngerstreuvorrichtung und einem Säaufsatz ausgerüstet ist. Dieses Gerät dient zum Aufbereiten des Bodens und zum Einbringen von Grassamen in den Boden, der anschließend von der Walze angedrückt wird. Der Planie rauf satz soll auf dem Boden liegende Steine an den Rand befördern.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, einen bereits gelockerten Boden mit relativ geringem Energieaufwand einzuebnen, um anschließend das Saat- bzw. Pflanzgut gleichmäßig in die optimale Tiefe einbringen zu können und einen optimalen Pflanzenbestand zu sichern·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung bestellt darin, die bekannte Acker- , schleppe in Kombination mit anderen Bodenbearbeitungswerkzeugen zu verbessern. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß zwei Ackerschleppen quer zur Fahrtrichtung gegenläufig schwingend hinter einem Krümler an einem Rahmen angelenkt sind. Ein die Schwingbewegung erzeugender Doppe !winke !hebel ist antriebsmäßig mit dem Krümler verbunden« Der Antrieb besteht aus einem Schubkurbelantrieb, dessen Schubstange an einem Exzenterbolzen an der Bodenwalze einerseits und an dem Mittelarm
des DoppelwinkelhsbeIs angelenkt ist* Der Krümler ist in an sich bekannter Weise mit axial angeordneten Leisten versehen, dsren einer Schenkel zum Erzeugen eines hohen Antriebsmomentes radial zur Walzenachse angeordnet ist·
Durch den von dem Krümler abgenommenen Antrieb der schwingenden Werkzeuge rollt der Krümler nicht einfach auf dem Bod&i ab, eondera. wird geringfügig verzögert, so daß die an seinem Umfang angeordneten Leisten den Boden krümeln und voreinebnen· Als wesentliche Werkzeuge zum Einebnen des Bodens dienen die schwingenden Ackers ahle ppen· Durch die relativ langsame Schwingbewegung während des Gleitens über den Boden wird stan·» dig wesentlich weniger Boden transportiert und die Ackeroberfläche wird wesentlich besser eingeebnet, als bei herkömmlichen Ackerschleppen, die geradlinig über den Boden gezogen werden· Außerdem sinkt durch die Schwingbewegung der Zugkraftbedarf. Die Anordnung von zwei, gegenläufig arbeitenden Ackersohleppen dient vorrangig als unwuchtausgleich· Bei speziellen Bodenverhältnissen ist es zweckmäßig, eine oder beide Ackerschleppen gegen zinkentragende Werkzeugbalken auszutauschen. Auch kann der Antrieb der schwingenden Ackerschleppen über die ZapfwoHe de3 Traktors oder einen Zusatzmotor erfolgen·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung mit einem Ausfüh*-* rungabeispiel näher beschrieben. Darin zeigen:
Figur 1: eine Vorrichtung zum Einebnen des Bodens in Seiten-
~ ansicht und Figur 2 s die Draufsicht dazu.
In dem Rahmen 1 mit der Zugvorrichtung 2 ist nahe dem vorderen Ende der Krümler 3 gelagert» An der hinteren Querstrebe 4 des Eahmens 1sind über Lenker 5 und 6 die aus Hohlprofil bestshenden Ackerschleppen 7 und 8 so angelenkt, daß sich beide Ackersohleppen in einem gewissen Abstand voneinander hinter dem Krümler befinden.
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An dem verlängerten Längsholm 9 des Rahmens 1 ist der Doppelwinkelhebel 10 gelagert. An dessen beiden äußeren Armen greifen die Schubstangen 11 und 12 an, die an der Ackerschleppe 7 bzw. 8 angelenkt sind. Am mittleren Arm des Doppelwinkelhebels 10 greift die Schubstange 13 an, die mit ihrem anderen Ende auf einem Exzenterbolzen 14 des Krümlers 3 gelagert ist. Am Umfang des Krümlers 3 sind axial Winkelschienen 15.befestigt, die mit einem radial zur Walzenachse stehenden Schenkel beim Einsatz in den Boden eingreifen. ..
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Einebnen des Ackerbodens, dadurch gekennzeichnet, daß zwei quer zur Fahrtrichtung gegenläufig schwingende Ackerschleppen (7; 8) hinter einem an sich bekannten, mit axialen Winkelschienen (15) versehenen Krümler (3) an einein Rahmen (1) angelenkt sind und ein die Schwingbewegung erzeugender DoppeIwinkelhebei (10) antriebsmäßig mit dein Krümler (3) verbunden ist· -
2. Vorrichtung naoh Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb aus einem Schubkurbelantrieb besteht, dessen Schubstange (13) an einem Exzenterbolzen (14) an dem Krümler (3) und an dem Mittelarm des Doppelwinkelhebels (10) angelenkt ist. -
3· Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Hublängen der Ackerschleppen (7; δ) mehrere Anlenkpunkte der Schubstangen (11; 12; 13) am Doppelwinkelhebel (10) vorgesehen sind·
4. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3, dadurexh gekennzeichnet, daß eine oder beide Ackerschleppsn gegen zinkentragende Werkzeugbalken austauschbar sind·
5. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der schwingenden Ackerschleppen über die Zapfwelle des Traktors oder durch einen Susatzmotor erfolgt*
Hierzu iSst?3 Zeichnung®»
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