DD142940A5 - Handliches zahnaerztliches instrument - Google Patents

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DD142940A5
DD142940A5 DD79212364A DD21236479A DD142940A5 DD 142940 A5 DD142940 A5 DD 142940A5 DD 79212364 A DD79212364 A DD 79212364A DD 21236479 A DD21236479 A DD 21236479A DD 142940 A5 DD142940 A5 DD 142940A5
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DD
German Democratic Republic
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housing
rotor
supply
dental instrument
item
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DD79212364A
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English (en)
Inventor
Masakazu Kakimoto
Original Assignee
Ushio Kogyo Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
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Description

3 64 ^ Α β1 c/ 212 364
Berlin, den 20. 4e 1979 GZ 54 965
Handliches zahnärztliches Instrument
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein handliches zahnärztliches Instrument, welches durch einen langsamlaufenden Pneumatikmotor betätigt und vorzugsweise zum Schaben und Polieren von Zähnen verwendet wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Im allgemeinen muß ein zahnärztliches Instrument leicht und handlich sein, damit es vom Zahnarzt problemlos betätigt werden kann. Außerdem muß es sehr geräuscharm arbeiten, um den Patienten nicht zu belästigen. Auch soll es möglichst störungsfrei arbeiten und im !Falle von Defekten leicht und schnell reparierbar sein.
Es gibt zwei Tjrpen von zahnärztlichen Handiüstrumenten, d* he, ein Typ mit einem Motor mit sehr niedriger Drehzahl (etwa 5000 -13 000 U/min) und der andere mit außerordentlich hoher Drehzahl (etwa 200 000 - 500 000 U/min)· Das herkömmliche zahnärztliche Handinstrument, das mit einem niedrigtourigen Pceumatikniotor arbeitet, hat verschiedene bauliche Mangel. Nach der bekannten Konstruktion ist es schwierig, einen Zylinder vorzusehen, der exzentrisch zvm Gehäuse steht, und da™
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her kann ein präzises Arbeiten und Einrichten nicht erreicht werden· Da außerdem nach der herkömmlichen Bauweise in den Kanälen für die Preßluft ein großer Strömungswiderstand erzeugt wirdj konnte nur durch die niedrigtourige Umdrehung des Pneumatikmotors das hohe Drehmoment, das für die Zahnbehandlung notwendig ist, nicht erreicht werden· Daher wurde, um das für die Betätigung des zahnärztlichen Instrumentenelementes notwendige hohe Drehmoment zu erzeugen, ein kleiner Luftturbinenmotor verwendet und mit außerordentlich hoher Drehzahl betriebene Die so erzeugte sehr hohe Drehleistung wurde auf eine Vorrichtung zur .Untersetzung, der -Dreh- ._,; zahl, beispielsweise ein Planetengetriebe, übertragene Die Drehzahl wird dabei so reduziert j wie das für die Arbeit des zahnärztlichen Instrumentenelementes notwendig ist«, Folglich muß ein herkömmliches Instrument mit einem Getriebe zur Verlangsamung versehen werden, das mit einer Rotorachse des im Griff befindlichen Pneumatikmotors verbunden ist· Mit dieser Getriebevorrichtung wird eine Einspann- oder Haltevorrichtung verbundens um das Instrumentenelements beispielsweise ein Zahnschabeelement j einzuspannen oder zu halten«. Bei einem herkömmlichen Instrument sind daher der Rotor des Pneumatikmotors und die Einspannvorrichtung voneinander getrennt, so daß sich zwischen beiden ein Untersetzungsgetriebe befindete
Folglich muß, da das Untersetzungsgetriebe im Griff untergebracht ist, dieser Griff voluminös und schwer sein«, Ein derartiges Instrument ist für den Zahnarzt unbequem und schwer zu handhaben· Außerdem wird der Patient, da durch die Betätigung des Getriebes ein Schaltgeräusch ausgelöst wird, belästigt, beunruhigt und verängstigt. Des weiteren treten am Getriebe häufig Störungen auf, wodurch Reparaturen notwendig sind«
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Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, ein pneumatisch betätigtes zahnärztliches Instrument mit kleiner Dimensionierung und günstiger Handhabung zu schaffen, welches in der Herstellung relativ einfach ist und eine leichte Reparatur ermöglicht.
des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein geräuscharmes zahnärztliches Instrument zu schaffen, welches einen langsamlaufenden Pneuma.tikmotor mit hohem Drehmoment aufweist, der direkt - ohne Untersetzungsmöglichkeit - mit dem Behandlungsinstrument verbunden ist.
Nach der Erfindung vvird ein zahnärztliches Handinstrument geschaffen, welches durch einen niedertourigen Pneumatikmotor betätigt wird, weiches aus einer Kombination folgender EIeniente besteht:
In einem Griff, der als Gehäuse ausgeführt ist, befindet sich ein Pneusiatikmotor. Eine Einspannvorrichtung zur Halterung eines zahnärztlichen Behandlurgsinstrumentes, beispielsweise einem Zahmschabeelement, ist in einer Position konzentrisch zum Eotor des Pneumatikmotors angeordnet, wobei das genannte Gehäuse eine vordere und eine hintere Kammer hat; wobei zu der genannten vorderen Kammer eine Vielzahl von Zuführungskanälen und Abführoügskanälen für die Preßluft gehören, die von Vorsprimgen auf der Innenfläche des Gehäuses gebildet werden; einem Zylinder, der sich exzentrisch in der vorderen Kammer befindet und mit öffnungen versehen ist, die mit den
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genannten Zuführungs- und Abführungskanälen verbunden sind, wobei der Eotor, welcher drehbar in dem genannten Zylinder angeordnet ist und eine Rotorwelle aufweist, die aus dem Gehäuse herausragt* Weiterhin aus einem Ventilrohr, welches Zuführungs- und Abführungskanäle aufweist, die mit den Zuführungs- und Abführungskanälen des Gehäuses verbunden sind sowie Schläuchen für Preßluft, welche mit den Zuführungs- \md Abführungskanälen in Verbindung stehen·
Das zahnärztliche Instrumentenelements beispielsweise eine Schabe- oder Poliervorrichtung, wird direkt mit-d?^-Rotor- ' — achse mit Hilfe einer Einspannvorrichtung oder mit Hilfe einer Übertragungswelle verbunden, die sich in einem angewinkelten Handgriff befindet«
Das Ventilrohr wird funktionsmäßig in die hintere Kammer des Gehäuses so eingebaut? daß drei Stufenstellungen eingenommen werden können. Zum einen ist dies eine Kormalstufenstellung, in welcher die Zuführungs- und Abführungskanäle im Ventilrohr mit den Zuführungs- und Abführungskanälen in der vorderen Kammer des Gehäuses verbunden sind. Zum anderen ist dies eine Verschlußstufeinstellung, in welcher die Zuführungs- und Abführungskanäle durch die hintere Stirnfläche des Gehäuses verschlossen sind« Weiterhin ist dies eine Umkehrstufenstellungs in welcher der Zuführungskanal im Ventilrohr mit dem Abführungskanal in der vorderen Kammer verbunden ist, während der Abführungskanal im Ventilrohr mit dem Zuführungs-kanal in der vorderen Kammer des Gehäuses verbunden ist*
Die Itfori/ialst'ofecstellung dient der Betätigung des zahnärztlichen Instruments bei einer normalen Behandlung, während die
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Uiiüiehrstufenstellung von einem linkshändigen Zahnarzt oder dann benutzt wird, wenn das Instrumenteneleinent von der Rotorachse abgenommen wirdo
Der im Zylinder angeordnete Rotor hat an der Außenfläche radial angeordnete !Tuten, in welche gleitbar Sperrflügel eingesetzt v/erden« Außerdem hat der Rotor ümleitungskanäle zur Einführung von Preßluft in den Boden der Nuten auf der Zufuhrseite der Preßluft, d. ho, bei der obersten Stellung der Sperrflügel, so daß die Drehung der Sperrflügel bzw. die Drehzahl des Rotors beschleunigt werden kann·
Zur Behandlung des Zahnes mit dem Instrument gemäß der Erfindung wird Preßluft über den Zuführungskanal des Ventilrohres in den Zuführungskanal des Gehäuses eingeführt, gelangt dann durch Lufteinlaßöffnungen in den Zylinder und dreht den Rotor durch die Aasübung von Luftdruck auf die Sperrflügel. 7/ährend die Preßluft den Rotor dreht, strömt sie aus den im Zylinder vorhandenen Austrittsöffnungen in die Ableitungskanäle«
Die Drehung der Rotorwelle wird direkt auf die Welle des Instruaentenelementes oder über eine Welle, die sich in einem angewinkelten Handgriff befindet, auf das Instruiaentenelement übertragen} so daß das Instrumentenelement sich mit einer Geschwindigkeit dreht, die gleich der Drehzahl des Rotors ist·
Nach der Erfindung strömt die Luft ruhig durch die Kanäle, ohne durch den Strömungswiderstand gebremst zu werden, da auf der Innenfläche des Gehäuses durch Vorsprünge unter-
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schiedlicher Höhe Luftkanäle gebildet werden» Außerdem wird ein Zylinder mit gleichmäßiger Wandstärke exzentrisch zu dem aufnehmenden Gehäuse innerhalb einer Reihe von Vorsprüngen angeordnete Diese Vorspränge sind an der Innenseite des Gehäuses angebracht und gewährleisten ein präziseres Arbeiten und Einrichten des Zylinders als beim herkömmlichen Zylinder 5 dessen Wandstärke oft unterschiedlich ausgeführt ist, damit der Zylinder im Verhältnis zum Gehäuse exzentrisc-h angeordnet werden kann* Somit wird der Verlust an Preßluft auf ein Minimum gesenkt, was zu einer Verbesserung des Wirkungsgrades für die Drehzahl der-Rotors-.fünfte muf-'—-diese Art und Weise kann ein hohes Drehmoment des Rotors bei niedriger Drehzahl erzielt werden.
Es ist daher nicht notwendigs den Pneumatikaiotor mit einer hohen Drehzahl laufen zu lassen und die Rotationsgeschwindigkeit zu verlangsamen, wie das bei den bekannten Ausführungen der Fall ist«. Somit ist es möglich, die niedertourige Rotorleistung direkt auf das Behandlungselement zu übertragen, wodurch das Instrumentenelement mit einem hohen Drehmoment und einer Geschwindigkeit rotiert, die synchron mit der des Rotors ist. Polglich ist kein Untersetzungsgetriebe zur Reduzierung der Drehzahl des Instrumentenelemontes notwendig.
Das zahnärztliche Instrument gemäß der Erfindung kann im Vergleich zu den bekannten Instrumenten, die mit Untersetzungsgetriebe ausgestattet sind, leicht und kurz sein*
Da erfindungsgemäß nicht mit einem Untersetzungsgetriebe gearbeitet wird j ist die Anzahl der Elementes welche das zahn-
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ärztliche Instrument bilden, verringert· Daher ist die Produktion des Instrumentes leichter und einfacher, und es treten keine Probleme im Zusammenhang mit Untersetzungsgetrieben aufe Außerdem wird kein unangenehmes Schaltgeräusch verursacht*
Da auch Luftumleitungen für die Einführung zusätzlicher Preßluft in die Enden der Nuten für die Sperrflügel vorhanden sind, wird das Anlassen des Rotors zusätzlich beschleunigts was zu einer v/eiteren Verstärkung des Drehmoments führt, welches an das Instrumentenelement abgegeben wird.
Au s f ührup gsb e i spi e 1
Nachfolgend, ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei die Zeichnungen folgendes zeigen:
Fig. 1: eine perspektivische Ansicht des zahnärztlichen Instrumentes,
Figo 2: einen Längsschnitt des zahnärztlichen Instrumentes mit gelöster Einspannvorrichtung?
51g« 3* einen Querschnitt des Instrumentes in der Ebene I1I-III gemäß KLg. 2,
Pig«, 4·: einen weiteren Querschnitt des Instrumentes in der Ebene IV-IV gemäß Figo 2,
5* einen Längsschnitt der verriegelten Einspannvorrichtung j
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Fig· 6: einen Querschnitt der Einspannvorrichtung in der Ebene VI-VI gemäß Fig. 5,
Mg. 7* einen weiteren Querschnitt der Einspannvorrichtung in der Ebene VII-VII gemäß Fig. 5,
Hg* 8ί einen Querschnitt des Instrumentes analog Fig· 3 bei Umkehrstufenstellung des Rotors,
Pig» 9* einen Querschnitt des Instrumentes analog Big. 4 bei Umkehr stuf enstellung""cies Rotors,"' -' ---= - ··—-—---
Fig» 10: einen Querschnitt der Einspannvorrichtung analog Pig. 6 bei Umkehrstufenstellung des Rotors,
üg« 11: eine perspektivische Ansicht des zahnärztlichen Instrumentes mit einem Winkelstück für das Behandlungsinstrument .
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fige 1 zeigt eine Ansicht, aus der hervorgeht, daß ein Behandlungsinstrument B, das aus einer Welle b und einem als Zahnschabe- oder Zahnpolierelement ausgebildeten Instrumentenelement V besteht, abnehmbar mit einem Pneumatikmotor verbunden ist, der sich in einem Griff A befindet·
Der genannte Griff A besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 10 von einer Größe, welches von der Hand eines Zahnarztes leicht ergriffen und sicher gehalten v/erden kann, ähnlich wie ein Federhaltere Der Pneumatikmotor besteht aus " einem Zylinder 29 einem Rotor 3» einem Käfig 4 und einem
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Ventilrohr 5, wie iß Pigo 2 dargestellt·
Das genannte Gehäuse 10 hat einen kleineren vorderen Abschnitt 10f, der von dem Hauptteil des Gehäuses 10 durch eine Trennwand 11 abgeteilt ist. Die Trennwand 11 ist in ihrem Mittelteil mit einer öffnung für eine Rotorwelle 31 versehen*
Das Gehäuse 10 ist mit mehreren Längsrippen 13 am Außenumfang versehen, so daß es beim Halten nicht aus der Hand gleitet· Das Gehäuse 10 bildet innen eine vordere Kammer a und eine hintere Kammer a1, wobei die Trennung etwa auf der halben Länge erfolgt. Die genannte hintere Kammer a1 ist zum Gehäuse 10 konzentrisch, d. h., die innere Rundfläche des Gehäuses bildet die Kammer a', wie aus Pig« 4 hervorgeht. Von der Innenfläche des Gehäuses 10 ragen in die vordere Kammer a eine Reihe von Vorsprüngen 14, die jeweils unterschiedliche Länge haben. Hierdurch wird ein zylindrischer Raum 15, der zum Gehäuse 10 exzentrisch ist, in der vorderen Kammer a innerhalb der Reihe dieser Vorsprünge 14 gebildet« Zwischen den Vorsprüngen 14 werden Längsnuten gebildet, welche als Zuiührungskanäle 6 bzw. Abführungskanäle 7 für die Druckluft dienen.
Wie aus der S1Ig. 3 hervorgeht, ist die Innenseite der vorderen Kammer a auf der exzentrischen Seite mit einem kleinen Vorsprung 14' versehen, so daß eine Rille 16 des Zylinders 2, der sich in dem genannten zylindrischen Raum I5 befindet, in den Vorsprung 14' eingreifen kann. Außerdem ist, wie aus der Pig« 4 hervorgeht, auf der Innenfläche des Gehäuses 10 ein Vorsprung 14" zur Befestigung des Käfigs 4 vorhanden,
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der sich in der hinteren Kammer af "befindet und fest am Gehäuse 10 angeordnet ist»
Der genannte Zylinder 29 der sich in dem zylindrischen Raum 15 befindet$ ist mit Öffnungen 8 für die Preßluft, die mit den Zuführungskanälen 6 verbunden sindj und mit Öffnungen 9» die mit den Abführungskanälen 7 verbunden sind, versehen· Wie beschrieben, wird die freie Drehung des Zylinders 2 verhindert, wenn die Rille 16 des Zylinders 2 in den Vorsprung 14! des Gehäuses 10 eingreift*
Der Käfig 4 ist im Endteil des Zylinders 2 angebracht und wird durch den Vorsprung 14" befestigte
Der verlängerte Abschnitt 51 ^es Ventilrohres 5 besitzt einen Ring 26, über dem ein Betätigungsgriff 27 angebracht wurde, so daß das Ventilrohr 5 gedreht werden kann* Außerdem. ist ein Abschnitt 5" ßiit einem Zuführungskanal 28 und einem "Xbführungskanal 29 für die Preßluft verbundens die mit öffnungen 281 bzwe 29' des Ventilrohres 5 verbunden sind· Die Öffnungen 28* und sind so angeordnet, daß die Öffnung 29* einen Auslaß 23' und die Öffnung 28! einen Einlaß 22f im Käfig 4 überdeckt. (Normalstufenstellung gemäß 51g« 4)· Bei Drehung des Ventilrohres 5 wird die öffnung 28' mit dem Auslaß 23! iB überdeckung gebracht, so daß die andere Öffnung 291 den Einlaß 22' überdeckt (Umkehrstufenstellüng gemäß 3?ig* 9)ο In einer Zwischenstellung des Ventilrohres 5 ist die Öffnung 28s weder mit dem Einlaß 22* noch mit dem Auslaß 231 verbunden (Schließstufenstellung gemäß £lge 10)·
Um die präzise Einstellung der Öffnungen 28';-29' ausführen ^ir SiM Stifte 3Gf 30'' am Ende des-Käfigs 4 so an-
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geordnet, daß einer von ihnen mit dem Rand der Öffnung 29' zusammenwirkt, wie das die Hg· 4 zeigt, wodurch die Normal- oder Umkehrstufenstellung der Zu- und Abführungskanäle 28; 29 hergestellt werden kann» Bei dieser Verbindung ist auf dem Betätigungsgriff 27 und einer kappenförmigen Ringmutter 25 eine Einstellungsmarkierung vorhanden, welche die Normal-, die Umkehr- und die Schließstufenstellung zeigt· Die genannten Zu- und Abführungskanäle 28 und 29 sind mit einem Schlauch 31 zur Zuführung von Preßluft bzw« mit einem Schlauch 32 zur Rückführung der Preßluft verbunden«
Die Preßluft wird in den Zuführungskanal 28 durch den Schlauch 31 eingeführt, fließt durch die Öffnung 28', den Einlaß 22', einen Kanal 22 in die Zuführungskanäle 6, von wo aus sie in den Zylinder 2 strömt, v/ie aus der Fig* 2 hervorgeht. In dem Zylinder 2 bewegt die Preßluft radial beweglich im Rotor 3'angeordnete Sperrflügel 21, wodurch der Rotor 3 bewegt wird« Danach gelangt die Preßluft über Öffnungen 9 und über Abführungskanäle 7, einen Kanal 23» den Auslaß 23', eine Öffnung 29' > einen Abführungskanal 29 in den Schlauch 32 (Noriaalstuf einstellung gemäß Pigo 4)· Durch die kontinuierliche Zufuhr von Preßluft wird der Rotor 3 und damit die Rotorwelle 31 gedreht, die ein integraler Teil des genannten Rotors 3 ist.
Ein Teil der ausströmenden Preßluft im Kanal 23 kann über v/eitere Kanäle 24 j 24' in den Rotor 3 zurückgeführt werden und gelangt in Nuten 20, welche die Sperrflügel 21 aufnehmen. Dadurch wird die Drehung der Sperrflügel 21 beschleunigte
Wenn das Ventilrohr 5 über den Betätigungsgriff 2? auf die Urakehrstellung gemäß Fig. 9 eingestellt wird, strömt die
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Preßluft vom Schlauch y\ in den Zuführungskanal 28 und über die Öffnung 28!, den Auslaß 23', den Kanal 23, die Kanäle 7 und die öffnungen 9 is den Zylinder 2.'Der-Rotor 3 wird in Drehung versetzt, die in entgegengesetzter Richtung verläuft wie dies vorher nach Fig. 2 beschrieben wurde© Bei dieser UmkehrStufenstellung gelangt die Preßluft vom Zylinder 2 zu den Öffnungen 8, Kanälen 6, dem Kanal 22, dem ehemaligen Einlaß 22f, der Öffnung 29' in den Abführungskanai 29· Die Preßluft kann über Kanäle 24; 24' auch bei dieser Umkehrstufenstellung in die Hüten 20 gelangen, um die Drehung der Sperrflügel 21 und damit des Rotors 3 zu beschleunigen·
Am genannten Griff A wird eine Einspannvorrichtung 40 angebracht, welche das Behandlungsinstrument B einspannt bzw« trägt* Vom kleineren Abschnitt 1O! des Gehäuses 10 steht die Rotorwelle 3' vor$ welche ein zylindrisches Element 41 trägt j in das wiederum eine Welle des Behandlungsinstrumentes B eingeführt wird*
Die Rotorwelle 3' trägt unmittelbar hinter dem zylindrischen Element 41 ein quer zur Längsachse angeordnetes als Stift ausgebildetes Element. Es v/ird ein Verriegelungskloben 44 angebracht und eine Mutter 45 über das Element 41 geschraubt. Auf der Mutter 45 wird ein Spannkloben 46 angebrachte Auf den kleineren Abschnitt 10f des Gehäuses v/ird ein Klemmring 48 aufgesteckt, der durch eine Schraube 49 befestigt wird und die Rotorwelle 3'» den Verriegelungskloben 44, die Mutter 45 sowie weitere Bauteile bedeckt bzw« umschließt t,
Der Verriegelungskloben 44, der einen Zylinder 52 aufweist9 v/ird durch eine Feder 50 in Richtung .Spanskloben 46 ge-
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drückte Wenn sich der Verriegelungskloben 44 nach rechts bewegt, greift eine in diesem Verriegelungskloben 44 angebrachte zahüförmige Nut 5^ ia den Stift 43 eine Die Innenseite des vorderen Endes der Mutter 45 ist als Konus 53 ausgebildet und ist damit analog dem Ende des zylindrischen Elementes 41 gestaltet*
Der Spannkloben 46 besitzt Zähne 54', die mit analogen Zähnen 54 am Ende der !futter 45 zusammenwirken, und Stege 55? die in analoge Öffnungen 56 eingreifen, welche in einer Kappe 47 gebildet werden«
Wenn der Klemmring 48 nach hinten, d. h«, auf das Gehäuse 10 gedruckt bzw, geschoben wird, werden der Spannkloben 46 und der Verriegelungskloben 44 verschoben, wodurch der Zahn 54* des Spannklobens 46 mit dem Zahn 52^ der Mutter 45 zusammenwirkt, während die Nut 51 des Spannklobens 44 in den Stift 43 eingreift. Außerdem greift der Zylinder 52 des Spannklobens 44 in die Öffnung 56 der Kappe 47 ein. Demzufolge ist eine Drehung nicht möglich, wie dies die Hg. 5 bis 7 zeigen.
Wenn der Klemmring 48 gedreht wird, wird die Rotorwelle 3! durch das Zusammenwirken des Verriegelungsklobens 44, des Stiftes 43 und der Kappe 47 verriegelt, und die Mutter 45 wird auf das Element 41 der arrettierten Rotorwelle 31 geschraubt. Dies führt dazu, daß sich die Mutter 45 zurückbewegt. Wenn der Klemmring 48 in die entgegengesetzte Sichtung gedreht wird, bewegt sich die Mutter 45 auf dem Zylinder 41 vorwärtsο
Wenn sich die Mutter 45 zurückbewegt, wird ein Konus 53 über das zylindrische Element 41 gepreßt, so daß die Welle b mit dem Element 41 verbunden istc Bewegt sich die Mutter 45
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wärts, wird der Konus 53 vom Element 41 entfernt, wodurch die Welle b vom Element 41 gelöst werden kann»
Nachdem, die Mutter 45 geschraubt ist| werden, wenn der Klemmring 48 zurückgedreht wird, der Spannkloben 46 und der Verriegelung skloben 44 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, dazu.ist nur die Kraft der Feder 50 erforderlich·
Auf diese Weise wird durch Verbindung der ?/el.le b des Behandlungsinstrumentes B mit der Rotorwelle 31· durch die Einspannvorrichtung 40 die Eotorleistung direkt auf die Welle b übertragen·
Das Ausführungsbeispiel gemäß ITige 11 zeigt ein Behandlungselement B!, welches sich an einem bekannten Winkelstück C befindete Das Winkelstück C enthält eine Übertragungswelle, die mit dem Pneumatikmotor verbunden ist«, Hierdurch wird die „Drehleistung bzwo das Drehmoment vom Eotor 3 des Pneumatikmotors auf das Instrumentenelement b' übertragen. Die Welle b des Instrumentenelementes b1 wird in das Element 41 der Rotorwelle y mit Hilfe der Einspannvorrichtung 40 eingefügt und in dieser Rotorwelle 3f gehalten, wie das bereits beschrieben wurdes

Claims (2)

  1. AP A 61 C/ 212 3β4
    Berlin, den 20«, 4. 1979
    GZ 54 965 24
    - 15 - 2
    Er findungsan sprach
    Handliches zahnärztliches Instrument, welches durch einen langsamlaufenden Pneumatikmotor betätigt wird, gekennzeichnet durch die Kombination eines Griffes (A), der sich zusammensetzt aus einem Gehäuse (10), in dem der Pneumatikmotor untergebracht ist, und einer Einspannvorrichtung (40) zur Halterung des zahnärztlichen Behandlungsinstrumentes (B) , beispielsweise eines Schabeelementes, in einer zu einem Rotor (3) des Pneumatikmotors konzentrischen Stellung; wobei das genannte Gehäuse (10) eine vordere und eine hintere Kammer .hat; wobei zu der genannten vorderen Kammer eine Vielzahl von Zuführungskanälen (6) und Abführungskanälen (7) für die Preßluft gehören, die von VorSprüngen (14) um die Innenfläche des Gehäuses (10) gebildet werden; einem Zylinder (2), der sich exzentrisch in der vorderen Kammer befindet und mit öffnungen (8; 9) versehen ist, welche mit den genannten Zuführungs- und Abfülirungskanälen (6; 7) verbunden sind, wobei der Eotor (3)» der drehbar in dem genannten Zylinder (2) gelagert ist und eine Rotorwelle (3') aufweist, die aus dem Gehäuse (10) herausrägt; einem Yentilrohr (5) welches Zuführungs- und Abführurigskanäle (28; 29) aufweist j die mit den genannten Zuführungs- und Abfülirungskajaälen (6; 7) des Gehäuses (10) verbunden sind sowie Schläuchen (31; 32) für Preßluft, welche mit den Zuführungs- und Ableitungsschläuchen, die mit den genannten Luftzufuhr- und Abführungskanälen (28.; 29) in Verbindung stehen0
    Berlin, den 20· 4. 1979 GZ 54 965 24
  2. 2. Handliches zahnärztliches Instrument nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Höhe der Vorspränge (14) untereinander unterschiedlich ist, so daß der Zylinder (2), der innerhalb der Vorsprünge (14) angeordnet ist, sich exzentrisch zum Gehäuse (10) "befindete
    3β Handliches zahnärztliches Instrument nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Einspannvorrichtung (40) das Instrumentenelement (bf) durch einfache Handbetätigung der Einspannvorrichtung (40) einspannt oder freigibt.
    Handliches zahnärztliches Instrument nach Punkt 1 9 gekennzeichnet dadurch, daß die Welle (b) des Instrumentenelenientes (b1) direkt auf der Rotorwelle (3!) mit Hilfe der Einspannvorrichtung (40) befestigt wird.
    5c Handliches zahnärztliches Instrument nach Punkt 1, ge~ ""kennzeichnet dadurch, daß ein Winkelstück (C) mit dem Gehäuse (10) verbunden ist und sich in dem Winkelstück (C) eine Übertragungswelle befindet, die mit der Rotorwelle (3*) und dem Instrumentenelement (bl) verbunden ist«
    6·.-Handliches zahnärztliches Instrument nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Rotor (3) radiale Hüten (20) aufweist, die der Aufnahme radial beweglicher Sperrflügel (21) dienen, und daß Kanäle (24; 24f) vorhanden sind, die am Boden mit den radialen Nuten (20) verbunden sind und damit Verbindung zur Zuführung der Preßluft aufweisen. ~ ' ' =" " '"" "
    Berlin, den 20. 4* 1979 GZ 54 965 24
    - ν - 212 3 64
    Handliches zahnärztliches Instrument nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daJS das Ventilrohr (5)» das in den hinteren Abschnitt (5T) des Gehäuses (10) eingebaut ist, so betätigt werden kann, daß die Zuführkanäle (6) im Gehäuse (10) mit den Abführungskanälen (29) im Ventilrohr (5) übereinstimmen und der Abführungskanal (7) im Gehäuse (10) mit dem Zuführungskanal (28) im Ventilrohr (5) übereinstimmt, so daß das Ventilrohr (5) in entgegengesetzte Richtung gedreht v/erden
    - Hierzu 3 Blatt Zeichnungen -
DD79212364A 1978-10-31 1979-04-20 Handliches zahnaerztliches instrument DD142940A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP13492878A JPS5560446A (en) 1978-10-31 1978-10-31 Lowwspeed air motor straight hand piece for dental treatment

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD142940A5 true DD142940A5 (de) 1980-07-23

Family

ID=15139817

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