DD143039B1 - AUFWICKELSPUI.E FUER ROLLbANDFiLl ER - Google Patents

AUFWICKELSPUI.E FUER ROLLbANDFiLl ER

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DD143039B1 DD143039B1 DD 143039 B1 DD143039 B1 DD 143039B1 DD 143039 B1 DD143039 B1 DD 143039B1
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Description

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Titel der "rfinflnng Aufwickelspule für Rollbandfilter Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Aufwickelspule für die Auxpwicklung eines flexiblen Bandes, speziell zur Aufwicklung eines Filterbandes in Rollbandfiltern zur Abscheidung von Staub und Schwebestoffen aus Luft oder Gasen.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Rollbandfilter, bei denen dnc Filterband über eine zwischen zwei Spulen liegende PilterTläche abläuft sind bekennt. Pns Filterband läuft auf geraden Vreg oder zick-zack-förmig von einer lose gelagerten Spule mit einer Vorratsrolle ab, wird im Bereich der Pilterflache von Luft oder Gas durchströmt, mit Siaub gesättigt und von der angetriebenen Aufwickelspule aufgerollt. Das benutzte Filterband v/ird nach Herausnahme aus dem Unterteil des Rollbandfilters mit oder ohne Aufwickelspule weggeworfen.
Für den Betrieb der Rollbandfilter ist eine ausreichend zugfeste Anbringung des Filterbandanfangs auf der Aufwickelspule notwendig. Soll die Aufwickelspule erneut verwendet werden, dann muß sich die straff mit dem Filterband bewickelte Aufwickelspule aus der Filterbandrolle herausziehen lassen.
Bei Aufwickel-Y/egwerfspulen genügen zum zugfest en Anbringen des Filterbandanfangs einfache und von außen nicht wieder lösbare Verbindungen. Diese bestehen aus der Befestigung des Filterbandanfangs mit durchgesteckten Klammern auf der Aufwickelspule (Betriebsanleitung Kompakt-
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filter VEB Luftfiltertechnik V/urzeh), aus Klett- oder Druckknopfverschliissen (DT-GLl 703 3831) oder einem längs des Spulenrohrs geführten Befestigungsdraht (DT-OS 2 301 092).
Diese Lösungen verzichten auf die Wiederverwendbarkeit der Aufwickelspule und sind damit material- und kostenaufwendig, insbesondere auch deswegen, weil das Material der Aufwickelspule genügend biege- und verdrehungsfest sein muß. Im allgemeinen werden Rohre oder Profile aus Stahl oder Leichtmetallen weggeworfen.
Es hat auch Versuche gegeben, die Aufwickelspule wiederzuverwenden. Es existieren unterschiedliche Lösungen zur Befestigung des Filterbandes bei herausziehbarer Aufwickelspule. Hierzu bekannt ist die Lösung, den Anfang des Pilterbandes um ein Vierkantspulenrohr zu schlingen und mittels einer spulenlangen U-förmigen Schiene festzuklemmen (DDR-WP 49 418). Die Filterbandbefestigung gelingt sehr einfach, das Herausziehen von Spule und U-Schiene aus dem straff aufgewickelten Filterband ist jedoch nur mit großer manueller Kraft möglich. Heist sind zwei Arbeitskräfte erforderlich, die unter erheblicher Sta.ubbelästigung diesen unhygienischen Arbeitsgang ausführen. In der Praxis hält eine Arteitskraft die stark schmutzhaltige Filterbandrolle fest, während die andere Arbeitskraft sich bemüht, die U-Schiene oder die Aufv/ickelspule aus der Rolle herauszuziehen. Beide Arbeitskräfte hantieren intensiv mit der staubgesättigten Filterbandrolle und verschmutzen sich und die Umgebung. Anschließende Reinigungsarbeiten sind unumgänglich notwendig. Öfter ist die Aufwickelspule nur durch Abwickeln von 20 - 30 m verstaubten Filterbandes zurückgewinnbar. Da die Staubspeicherfähigkeit des Filterbandes im allgemeinen bei etwa 1 kg pro Quadratmeter liegt, v/erden die dabei ausgestreuten Staubmengen sehr hoch und die Arbeiten arbeitspsychologisch sehr ungünstig,
Andere Lösungen, wie die Befestigung des Filterbandanfangs auf dem Spulenrohr mit besonders geformten Klammern (DT-GLI 1 978 920) oder längs des Spulenrohrs geführten Federbügeln (DT-GII 134 772) zeigen in der Praxis vom Prinzip her die gleichen Nachteile. Die Lösungen lassen ein leichtes und rasches Herausziehen der Aufwickelspule aus der bestaubten Filterbandrolle nicht zu. Als Folge der notwendigen Manipulationen werden V/srtungspersonal und Umgebung mit ausfallendem Staub belästigt.
In der Textil- und Papiertechnik und überall dort, v/o bahnartige Flächengebilde wie Stoffe, Folien-usw. aufgewickelt werden, bestehen ähnliche,
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aber nicht gleichartige Probiene. Dort werden saubere Katerialien aufgewickelt, die bei Entfernen der Aufwickelspule keine Belästigung für Ilenschen und Umgebung darstellen. Hier sind technisch aufwendigere Lösungen an stabilen Grundkonstruktionen tragbar, die den Kraftaufwand beim Herausziehen der Aufwickelspule klein halten, aber aus technischen und wirtschaftlichen Gründen für Rollbandfilter nicht verwendbar sind.
Es wurde vorgesehlagen, die Wickelachse bzw. die Aufwickelspule axial aus der Einrichtung herauszufahren und darauf einen Wickelkern variabler Länge aufzuschieben (DD-PS 90467), wobei die Ilittel der Kraftübertragung zwischen Spule und Wickelkern bzw. Aufspulrohr nicht genannt werden. Das axiale Ausfahren einer Aufwickelspule aus Rollbandfilter!! ist nicht möglich. Es handelt sich hier nicht um eine Fertigungseinrichtung, sondern um ein Filtergerät mit festen Gehäuse, das allseitig eng in Luftkanäle eingebaut wird. Dadurch ist allein eine radiale Herausnahme von Aufwickelspule und Wickel möglich.
Ein weiterer Vorschlag (DD-PS 59454) zielt darauf ab, das Aufspulrohr durch teilbare Ausführung der Aufwickelspule einzusparen. Für das Herausziehen der Spulenteile aus dem Wickel sind Bohrungen vorgesehen, in die besondere Vorrichtungen zum Aufbringen der Auszugskräfte eingreifen. Die Kraftübertragung auf die Spule erfolgt mittels beidseitiger Keilfasen und einer konischen Spannvorrichtung· - Diese Lösung ist für Rollbandfilter nicht anwendbar, da eine zusätzliche krafterzeugende Vorrichtung zum Herausziehen der Spulenteile den Aufwand weiter erhöht und konische Spannvorrichtungen zur Kraftübertragung auf die Spule im Leichtbaugehäuse des"Filters nicht möglich sind. Die dünnwandigen Blechwände können die entstehenden Gegenkräfte nicht aufnehmen, sie würden seitlich ausweichen. Gehäuseverstärkungen können aus wirtschaftlichen Gründen nicht vorgenommen v/erden.
Der Stand der Technik auf dem Fachgebiet als auch auf dem Gebiet der allgemeinen Aufwickeltechnik ergibt keine Lösung für eine Aufwickelspule f'ux Rollbandfilter, bei der ein leichtes Herausziehen der Aufwickelspule aus der staubbeladenen Filterbandrolle ohne Kraftaufwand oder·zusätzliche krafterzeugende Vorrichtungen ermöglicht und üamit die Staubbelästigung für Wartungspersonal und Umgebung begrenzt.
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Ziel der· Drf indung
Das Ziel -der Erfindung besteht darin, die Arbeitserschwernisse und Staubbelästigungen bein Filterbandwechsel bei Rollbandfiltern wesentlich herabzusetzen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine ohne wesentlichen Kraftaufwand und ohne besondere Hilfsmittel aus der Filterbandrolle herausziehbare Aufwickelspule für Rollbandfilter zu schaffen. Die erfindungsgemäße Lösung geht davon aus, daß auf einen an sich bekannten prismatischen Querschnitt der Aufwickelspule ein Aufspulrohr runden Querschnitts aufgeschoben ist.
Die erfindungsgemäße Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Aufspulrohr gegenüber der Aufwickelspule beidseitig verkürzt ist und im beidseitig freigev/ordenen .Bereich der Aufv/ickelspule spießartige Nasen angebracht sind, deren Spitzen in axialer Richtung entgegen der Auszugsrichtung der Aufwickelspule zeigen.
Das verkürzte Aufspulrohr ist formschlüssig und zentrisch auf die Aufv/ickclspule so aufgeschoben, daß links und rechts die spießartigen Hasen der Aufwickelspule für die Befestigung des Filterbandes freiliegen. Die Berührung zwischen Aufwickelspule und Aufspulrohr ist linienförmig.
.Beim Aufv/ickelvorgang sichert der zentrische formschlüssige Sitz zwischen Aufwickelspule und Aufspulrohr eine kontinuierliche Drehbewegung und Aufnahme des Filterbandes, ohne daß dieses durch axiales oder radiales Wandern des Aufspulrohrs von den spießartigen Nasen geschoben wird.
Durch die straffe 7/icklung des Filterbandes entstehen in bekannter V/eise Druckkräfte auf die Aufwickelspule. Im Verhältnis zur Gesamtlänge der Aufwickelspule gehen diese Kräfte nur mit geringen Anteil im Verkürzungsbereich des Aufspulrohrs direkt auf die Aufwickelspule über und werden für den Auszugsvorgang kaum hinderlich. Der weit größere Anteil der Druckkräfte geht auf das Aufspulrohr über und kommt nur im Bereich der Linienberührung zwischen Aufwickelspule und Aufspulrohr zur Wirkung.
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Dei- Kraftanschluß zwischen Aufwickelspule und Filterband beginnt und endet an einer der spießartigen Nasen, verläuft aber dazwischen über das Aufspulrohr.
Die den Auszug behindernden Gesamtkräfte bleiben bei der erfindungsgemäßen Lösung so gering, daß nach Abschluß des Wickelvorgangs und Herausnahme der bewickelten Aufv.'ickelspule аиз den Filter, diese mit geringer manueller Kraft herausgezogen werden kann. Die entgegen der Auszugsrichtung zeigenden spießartigen flachen Nasen geben die Filterbandränder im Inneren des Wickels sofort bei Beginn des Auszugsvorgangs frei und gleiten in leichten Kreisabschnitt mit der Aufwickelspule unter dem AuP-spulrohr durch.
Das Aufspulrohr verbleibt im bestaubten Filterband und wird mit diesen weggeworfen. Die Aufwickelspuie wird mit einen neuen Aufspulrohr vorsehen wieder in das Rollbandfilter eingesetzt.
Es ist von wesentlicher Bedeutung für die Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung, daß für das Aufspülrohr'das weist sehr billige und wenig stabile Wickelrohr aus Papier oder Tappe verwendet werden kann, auf den üblicherweise neue filterband er angeliefert werden. Aus jedem eingesetzten Filterband wird nach dessen Verbrauch ein /ickelrohr frei, das ?ls Aufspulrohr eine v.eitere Verwendung findet. Bisher wurde das Wickelrohr nach Ablauf des Filterbandes direkt weggeworfen. Die erfindungsgemäße Lösung setzt das Rohr wiederholt ein und schafft daraus F.aterialeinsparungen und Wartungsvorteile.
Die erfindungsgeraäße Lösung bietet den Vorteil der wesentlich leichteren manuellen Entfernung des verbrauchten Filterbandes von der Aufwickelspule von Rollbandfiltern ohne Hilfsvorrichtungen. Die in dreh- und biegestabiler Ausführung notv/endige Aufwickelspule ist wiederverwendbar, wobei die Entfernung des Filterbandes mühelos durch eine Person möglich ist. Da nur geringe Kräfte zum Lösen der Aufwickelspule erforderlich sind, kann eine Arbeitskraft allein gleichzeitig die Pilterbandrolle festhalten und die Aufwickelspule mühelos herausziehen. Staubaustrag und Staubbelästigung werden wesentlich verringert'. Die Handhabung erfolgt nunmehr einfach, rasch und ruckfrei. Die Vorteile der Handhabung bei wesentlich herabgesetzter Staubbelh'stigung für die Arbeitskraft und die Umgebung entstehen ohne zusätzlichen Aufwand, da als Aufspulrohr das
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als Abfallprodukt anfallende Wickelrohr wiederholt verwendet wird. Diese sekundäre Nutzung des Wickelrohrs bildet einen indirekten materialökonomischen Vorteil.
Aüsführunftsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 im Schnitt die leere Aufwickelspule 1 und das formschlüssig aufgeschobene Aufspulrohr 2 etwa in Normalgröße ohne die spießartigen Nasen.
Fig. 2 im Schnitt die linke Seite der Aufwickelspule 1 mit dem kürzeren Aufspulrohr 2 und dem auf der spießartigen Nase 4 befestigten Anfang des Filterbandes 5 etwa in Normalgröße,
Fig. 3 die teilweise aus dem Filterband 3 herausgezogene vollständige Aufwickelspule 1, die unter dem Aufspulrohr 2 hinweggleitende spießartige Nase 4 und die bereits vom Filterband 3 verlassene spießartige Nase 5·
Bei der Anwendung 'nach Fig. 1 bis 3 hat sich für die Aufwickelspule ein quadratisches hohles Stahlleichtprofil von 2$ mm Seitenlänge und das Aufspulrohr ein У/ickelrohr mit 35 пші Innendurchmesser gut bewährt, das gegenüber der Auxwickelspule links und rechts um je 80 mm kürzer ausgeführt ist.

Claims (1)

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    Patentanspruch
    Aufwickelspule für Rollbandfilter zur Abscheidung von Staub aus Luft und Gasen» bestehend aus einer angetriebenen Aufvickelspule mit prismatischen Querschnitt und einem aufgeschobenen Aufspulrohr mit rundem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufspülrohr (2) gegenüber der Aufwickelspule (1) beidseitig verkürzt ist und im beidseitig frei liegendem Bereich der Aufwickelspule (1) spießartige Nasen (4) angebracht sind, deren Spitzen in axialer Richtung entgegen der Auszugsrichtung der Aufv/ickelspule (1) zejgcn.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen

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