DD143140A1 - Schirmgriff - Google Patents

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DD143140A1
DD143140A1 DD79213075A DD21307579A DD143140A1 DD 143140 A1 DD143140 A1 DD 143140A1 DD 79213075 A DD79213075 A DD 79213075A DD 21307579 A DD21307579 A DD 21307579A DD 143140 A1 DD143140 A1 DD 143140A1
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Werner Maatz
Thomas Bernhardt
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Werner Maatz
Thomas Bernhardt
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Abstract

Ziel der Erfindung ist es, bei einem teleskopartig zusammenschiebbaren Taschenschirm den die Fuehrungsbuechse des auf den Stock verschiebbar angeordneten Hauptschiebers eintritt, derart auszubilden, dass er kostensprechend herstellbar und bei zweckmaessiger und schneller Montage der zu verbindenden Bauteile unter Einbeziehung ihrer Befestigung am Stock eine leichte Bauform mit form- und farbgestalterischem Ausdruck und hoher Gebrauchsstabilitaet gewaehrleistet. dies wird erreicht, indem einem mit dem schirmstock gekoppelten schachtaehnlichen Griftschaft bodenseitig eine Griffkappe fest, aber loesbar zugeordnet ist. Beide Grundbauteile sind unter Ausnutzung des Querstiftes im unteren Bereich des Stockes zentrich mit Mitteln zur Lagefixierung des Schirmgriffes am Stock versehen. Die Verbindung erfolgt durch schnapperaehnlichen Uebergriff, indem den an der Griffkappe vorstehenden hakenfoermigen Verriegelungselementen entsprechende Durchbrueche zugeordnet sind. Ein kreisfoermiger steg am Griffschaft umfasst einen vorstehenden Bund an der Griffkappe. Dadurch erfolgt eine zusaetzliche Zentrierung der beiden Bauteile sowie die Bildung einer gleichmaessig verlaufenden Trennebene.

Description

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Schirmgriff
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen teleskopartig zusammenschiebbaren Taschenschirm mit einer am Stock angeordneten Krone und einem am Stock angeordneten mehrteiligen Schirmgriff, der einen Schacht aufweist, in den die Führungsbüchse des auf dem Stock verschiebbar angeordneten Hauptschiebers eintritt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten Bauformen solcher Schirmgriffe bestehen aus einem aus Blechteilen in Verbindung mit Kunststoffteilen zusammengefügten Körper. Die Herstellung der Einzelteile, deren Montage sowie die erforderliche Korrosionsbeständigkeit sind mit hohen Kosten verbunden.
Die Befestigung derartiger Schirmgriffe· am Stock erfolgt häufig mittels Schraubverbindung, welche eine Vielzahl von Teilen, wie Innen- und Außengewindebüchsen, Gewindezapfen usw. erforderlich machen. Die Schraubarbeit bei der Montage bzw. Demontage ist ebenso ein Nachteil wie das ungewollte Lösen von ungesicherten Schraubverbindungen.
Es ist bekannt, bei Schirmen mit Auslösemechanismen für die Stockverriegelung obige Schirmgriffe mit einem Bajonettverschluß am Stock zu befestigen. Diese Befestigungsart erfordert einen Kunststoffeinsatz, der die erforderlichen Aussparungen zur Aufnahme des am unteren Ende des Stockes quer angeordneten Zylinderstiftes enthält. In dem zentralen Durchgangsloch des
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Kunststoffeinsatzes ist ein Druckorgan angeordnet, welches gegen einen flachen Ring am Ende des unteren Stockteils wirkt und somit den Zylinderstift in die Rastvertiefung des Kunststoff einsatzes drückt und somit der Schirmgriff am Stock festgehalten wird.
Diese Lösung erfordert eine Vielzahl von Einzelteilen, eine aufwendige Montage und ist nur für kompliziert gestaltete Schirmgriffe einsetzbar. Es ist bereits bekannt, Schirmgriffe aus Kunststoff ein- bzw· mehrteilig herzustellen. Die Mehrteiligkeit, insbesondere Zweiteiligkeit des Schirmgrif-• fes aus Kunststoff gestattet formtechnisch und farbgestalterisch eine größere Vielfalt als bei den bisher aufgezeig- ten Bauformen. Schirmgriffe aus Kunststoff werden größtenteils unter Verwendung eines den Stock durchsetzenden Quer-Stiftes befestigt. Die erforderlichen Durchgangslöcher für die Aufnahme des Querstiftes verleihen dem Schirmgriff ein unvollendetes Aussehen.
V/eiterhin sind mehrteilige Schirmgriffe aus Kunststoff bekannt, welche mittels einer Schraube gekoppelt und am Stock befestigt werden. Schließlich sind Schirmgriffe aus Kunststoff für Flach3chirme bekannt, welche aus formtechnischen Gründen bzw. zur Anbringung verdeckt zu verankernder Tragmittel zweiteilig ausgebildet sind. Auch bei dieser Lösung treten die Durchgangslöcher zur Aufnahme des Querstiftes nachteilig in Erscheinung. Das Einbringen des Querstiftes wird stark erschwert, v/eil die Durchgangslöcher mehrerer Teile, nämlich des Füllstückes, des Kragens des Griffunterteiles, des Schirmstockes und des Griffkörpers, dekkungsgleich ausgerichtet werden müssen.
Bei Schirmgriffen im Flachformat,' bei denen lediglich der Griffkörper mit dem Schirmstock verstiftet ist und sogenannte Widerhaken, welche am Griffunterteil angeordnet sind, über Halteschultern am Griffkörper schnappen ist entweder die Stabilität des Stockes durch geringe Führung im Griffkörper bzw. der konstruktiv erforderliche, zu lange Widerhaken als Nachteil zu sehen.
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Die aufgezeigten Lösungen für Flachschirme sind aus platztechnischen Gründen für Schirme in runder· Bauform nicht einsetzbar.
Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zweiteiligen Schirsigriff aus Kunststoff so auszubilden, daß er kostenspasend herstellbar und bei zweckmäßiger und schneller Montage der zu verbindenden Bauteile unter Einbeziehung ihrer Befestigung am Stock eine leichte Bauform mit form- und farbgestalterischen Ausdruck und hoher Gebrauchsstabilität gewährleistet.
Darlegung des We3ens der Erfindung
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß einem mit dem Schirmstock gekoppelten schachtähnlichen Griffschaft bodenseitig eine Griffkappe fest, aber lösbar zugeordnet ist. Der Griffschaft ist zentrisch mit einem Durchgangsloch mit Spannsitz, der entsprechend dem Querschnitt des unteren Stockteiles*welcher bei Schirmen der gattungsgemäßen Art -meist sechseckig ist, versehen. Vorteilhaft ist es erfindungsgemäß, unter Ausnutzung des Querstiftes im unteren Bereich des Stockes, welcher bei längenverkürzbaren Stöcken zur Arretierung bzw. Hubbegrenzung des Auslösemechanismus der Sperrnass notwendig ist, den Stock mit dem Griffschaft zu koppeln. Zur Aufnahme des Querstiftes ist am Griffschaft bodenseitig eine langlochförmige, querverlaufende Aussparung angeordnet, welche an der Außenwand des Griffschaftes nicht durchgängig ist. Die Griffkappe weist zentrisch eine Öffnung zum Eintritt des Stockteiles, welche zur Stabilisierung der Führung des Stockes im Griff mit dem Querschnitt des Stocke versehen v.rerden kann, auf. In Fortführung ' dieser Eintrittsöffnung ist ein Durchgangsloch zur Aufnahme eines Druck-
organs gegeben. Den am äußeren Bereich der Griffkappe vorstehenden hakenförmigen Verriegelungselementen sind entsprechende Durchbrüche im Griffschaft zugeordnet. Die Durekbrüche im Griffschaft bringen die Griffkappe mit den hakenförmigen Verriegelungselementen zwingend in die montagegesechte Lage. Die Durchbrüche im Griffschaft sind an den Seltenwänden konisch ausgebildet, wobei sich dem Einengungsbereich bundförmige Auflageflächen anschließen. Die Bundl32?eite bzw. Bundhöhe sind derart ausgebildet, daß die Rastscshultern, die dem konischen Endbereich der hakenförmigen ¥erriegelungselemente zugeordnet sind, einen Schnappveaischluß gewährleisten.
Schließlieh ist es erfindungsgemäß von Vorteil, daß einem kreisförmigen Steg am Griffschaft ein entsprechender Bund an der GEiffkappe zugeordnet ist. Dadurch ist eine zusätzliche Zentrierung der beiden Griffteile, sowie eine gleichmäßig verlaufende Trennebene gewährleistet. Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles; in Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen mit dem erfindungsgemäß gestalteten Schirmgj5jLff ausgestatteten Schirm im aufgespannten Zustand
Fig. 2 eisen Schnitt A-A durch den Schirmgriff und den unteren Stockteil
Fig. 3 einen Schnitt B-B durch den Schirmgriff Fig. 4 eine Draufsicht auf denselben Fig. 5 einen Schnitt durch den Griffschaft Fig. 6 eine Draufsicht auf denselben Fig. 7 eisen Schnitt durch die Grifficappe Fig. 8 eine Draufsicht auf dieselbe
Fig. 9 eisen Schnitt durch die Griffkappe einer weiteren Alisführungsform
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Nach Pig. 1 besitzt der Taschenschirm den Stock 1. Dieser besteht vorzugsweise aus dem teleskopartig ineinanderschiebbaren unteren Stockteil 2 und dem oberen Stockteil 3, welche in Auszugsstellung durch eine Rast 4 gesichert sind. An der Krone 5, dem Hilfsschieber 6 und dem Hauptschieber 7 sind die mehrteiligen Streben angelenkt. Dabei sind in bekannter Weise die Streben gelenkig, schwenkbar und teleskopierbar angeordnet
Pig. 2 zeigt den Auslösemechanismus im Griffbereich für längenverkürzbare Schirme, Über das Druckorgan 8 wird die Auslöseschiene 9 betätigt, welche die Stockrast 4 betätigt. Zur Begrenzung des Hubes der Auslöseschiene 9 ist im unteren Bereich des Stockteiles 2 ein Querstift 10 angeordnet. Im längenverkürzten Zustand tritt die Hauptschieberbüchse 7a in den schachtähnlichen Hohlraum 11 eines am Stockteil 2 befestigten ochirmgriffes 12.
Der Schirmgriff 12 nach Fig. 2-8 ist aus zwei Grundbauteilen zusammengesetzt. Diese Grundbauteile sind der schachtähnliche Griffschaft 13 und eine diesen boden-seitig verschließende Griffkappe 14. Beide Bauteile sind aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzgießverfahren, hergestellt. Beide Grundbauteile sind im zentralen Bereich mit Mitteln zur Lagefixieruiig des Schirmgriffes 12 versehen. Der Griffschaft 13 ist nach Pig. 5 und 6 zentrisch mit einem Durchgangsloch mit Spannsitz 15 versehen, welches entsprechend dem Querschnitt des Stockteiles 2, vorzugsweise sechskantig, ausgebildet ist. Nach dem Aufschieben des Griffschaftes 13 auf das untere Stockteil 2 erfolgt das Einbringen des Querstiftes 10 in den unteren Stockteil 2, der zur Hubbegrenzung der Auslöseschiene 9 erforderlich ist. Durch ein kurzes Zurückziehen des Griffschaftes 13 erfolgt das Einbetten des Querstiftes 10 in eine am Griffschaft 13 bodenseitig angeordnete, langlochförmige, querverlaufende Aussparung 16·. Die Außenwand 17 des Griffschaftes 13 begrenzt die Aussparung 16, damit ist der Querstift 10 verdeckt eingebracht. Eine Verdrehung des Griffschaftes 13 am Stockteil 2 ist somit ausgeschlossen.
- 6 - . 2 1 3U/a
Die. Griffkappe 14 nach Fig. 7 und 8 weist zentrisch eine Eintrittsöffnung 18, welche ebenfalls dem Querschnitt des Stockteiles 2 entspricht, auf. Zur Aufnahme des Druckbolzens 8 dient das Durchgangsloch 19.
Die Verbindung der beiden Grundbauteile erfolgt durch schnapperähnlichen übergriff. Die am äußeren Bereich 14a der Griffkappe 14 vorstehenden hakenförmigen Verriegelungselemente 20 treten in entsprechende Durchbrüche 21, die an den Seitenwänden 22 konisch ausgebildet sind, ein.
Dem engsten Bereich der Durchbrüche 21 schließen sich bundförmige Auflageflächen 24 an.
Die Durchbrüche 21 im Griffschaft 13 bringen die Griffkappe 14 mit den vorstehenden, hakenförmigen Verriegelungselementen 20 in die montagegerechte Lage. Die konisch ausgebildeten hakenförmigen Verriegelungselemente 20 sind am lußeren Ende mit Rastschultern 25 versehen, welche bei der Montage hinter die Auflageflächen 24 schnappen. Zur Erhöhung der
Flexibilität der Verriegelungselemente wurden zentrisch Verengungssehlitze 26 eingebracht.
. Der kreisförmige Steg 27 am Umfang des Griff schaft es 13 zentriert zusätzlich den Bund 28 an der Griffkappe 14. Gleichzeitig erfolgt dadurch die Bildung einer gleichmäßig verlaufenden Trennebene 29.
Die Ausführung nach Pig. 9 unterscheidet sich von denjenigen nach Fig. 1-8 dadurch, daß die Griffkappe 14 schalenförmig mit einer Ringnut 30 zur Aufnahme der Dachstangenenden ausgebildet ist.
Die so hergestellte Verbindung der beiden Grundbauteile kann wegen der elastischen Nachgiebigkeit des Y/erkstoffes mittels eines einfachen Handwerkzeuges leicht und schnell wieder gelöst werden, z.B. wenn der Stock bei einer Reparatur ausgewechselt werden muß.
— 7 —

Claims (5)

Patentansprüche
1. Teleskopartig zusammenschiebbarer Taschenschirm mit einer am Stock angeordneten Krone und einem am Stock angeordneten mehrteiligen Schirmgriff, der einen Schacht aufweist, in dem die Führungsbüchse des auf dem Stock verschiebbar angeordneten Hauptschiebers eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffkappe (14) mehrere, im äußeren Bereich (14a) hervorstehende, in entsprechende Durchbrüche (21) des Griffschaftes
(13) eintretende, mit zentrischen Verengungsschlitzen (26) versehene hakenförmige Verriegelungselemente (20) besitzt und der Griffschaft (13) bodenseitig mit einer langlochförmigen, querverlaufenden Aussparung
(16) zur Einbettung eines den unteren Stockteil (2) durchdringenden Querstiftes (10) versehen ist.
2. Teleskopartig zusammenschiebbarer Taschenschirm nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die hakenförmigen Verriegelungselemente (20)
• konisch ausgebildet und am äußeren Ende Rastschultern (25) angeordnet sind.
3. Teleskopartig zusammenschiebbarer Taschenschirm nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrüche (21) im Griffschaft (13) an den Seitenwänden (22) konisch ausgebildet und dem engsten Bereich sich bandförmige. Auflageflächen (24) anschließen.
•30
4· Teleskopartig zusammenschiebbarer Taschenschirm nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die langlochförmige, querverlaufende Aussparung (16) an der Außenwand (17) des Griffschaftes (13) unterbrochen ist«
5. Teleskopartig zusammenschiebbarer Taschenschirm nach . Punkt 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß dem kreisförmigen Steg (27) am Umfang des Griffschaftes (13) ein entsprechender Bund (28) der Griffkappe (14) zugeordnet ist.
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USD290546S (en) 1986-02-18 1987-06-30 `Totes`, Incorporated Umbrella handle
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IT1143944B (it) 1986-10-29
RO81477B (ro) 1983-04-30
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