DD143191A1 - Druckgesteuerter schwellwertschalter - Google Patents

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DD143191A1
DD143191A1 DD21317879A DD21317879A DD143191A1 DD 143191 A1 DD143191 A1 DD 143191A1 DD 21317879 A DD21317879 A DD 21317879A DD 21317879 A DD21317879 A DD 21317879A DD 143191 A1 DD143191 A1 DD 143191A1
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pressure
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pressurization
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DD21317879A
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DD143191B1 (de
Inventor
Christian Dippmann
Rainer Krauss
Dietmar Felber
Original Assignee
Christian Dippmann
Rainer Krauss
Dietmar Felber
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/96Touch switches
    • H03K17/964Piezoelectric touch switches

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen druckgesteuerten Schwellwertschalter aus amorfhem, zwischen niedriger und hoher Leitfaehigkeit schaltbarem halbleitermaterial. Ziel der Erfindung besteht darin, die hohe Stoersicherheit durch Ausnutzung druckabhaengiger Parameter des genannten Halbleitermaterials zu erreichen, die ein Ausgangssignal ermoeglichen, fuer das die ausreichende Stabilitaet der Kennwerte der angesteuernden Impulsfolge bereits gegeben bzw. einfacher zu erzielen ist. Erfindungsgemaess wird diese Aufgbe geloest, indem bei Impulshoehen der angesteuernden Rechteckimpulse ueber der Schwellspannung ueber der Schwellspannung des Halbleitermaterials die wirksame Breite der Rechteckimpulse zwischen der Verzoegerungszeit des Halbleitermaterials ohne Druckbeaufschlagung und dessen Verzoegerungszeit mit Druckbeaufschlagung liegt. -Fig.3-

Description

-Λ- ti, I
Titel der Erfindung Druckgesteuerter Schwellwertschalter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen druckgesteuerten Schwellwertschalter aus amorphem, zwischen niedriger und hoher Leitfähigkeit schaltbarem Halbleitermaterial. Der Schwellwertschalter kann als mechanisch-elektrisches Wandlerelement für Tastschalter, Relais und Koppler Verwendung finden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Bei einem bekannten druckgesteuerten Schwellwertschalter aus einem amorphen Halbleiter (DD-PS 19594-8-) umhüllen magnetische Grund- und Deckelelektroden das Halbleitermaterial und üben auf dasselbe bei Durchsetzung mit einem Magnetfeld Druckkräfte aus. An den Elektroden des Halbleitermaterials liegt eine Impulsspannung an, deren Spitzenwerte niedriger als die Schwellspannung des Halbleitermaterials sind. Durch die erzeugten Druckkräfte wird die Schwellspannung unter die Spitzenwerte der Impuls— spannung gesenkt, so daß das Halbleitermaterial vom Zustand niedriger in den Zustand hoher Leitfähigkeit umschaltet. Hierbei steht bezüglich der Breite der ansteuernden Impulse die Bedingung, daß diese größer als eine materialbedingte Verzögerungszeit des Halbleiters vom Erreichen des Schwellwertes bis zum .Umschalten ist» Die Beträge der erreichbaren druckabhängigen Schwellwert-
änderungen sind im Verhältnis der Amplitudenschwankungen der ansteuernden Impulse gering, so daß eine hohe Amplitudenstabilität Voraussetzung für die exakte Punktion des Schwellwertschalters bzw« für eine hohe Störsicherheit bildet, die mit erhöhten Aufwendungen verbunden sind«;
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung .ist die Entwicklung eines druckgesteuerten Schwellwertschalters, der sich gegenüber der bekannten Lösung durch eine höhere Störsicherheit auszeichnete
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darins die beabsichtigte Erhöhung der Störsicherheit durch Ausnutzung anderer druck-. abhängiger Parameter des genannten Halbleitermaterials zu erreichen, die ein Ausgangssignal ermöglichen, für das die ausreichende Stabilität der Kennwerte der ansteuernden Impulsfolge bereits gegeben bzw«, einfacher zu erzielen ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem bei Impulshöhen der ansteuernden Recht.eckimpulse über der Schwellspannung des Halbleitermaterials die wirksame Breite der Rechteckimpulse zwischen der Verzögerungszeit des Halbleitermaterials ohne Druckbeaufschlagung und dessen Verzögerungszeit mit Druckbeaufschlagung liegte
Ausführungsbeispiel
Id. der Zeichnung zeigen:
Figur 1i Spannungs~Zeit~Funktionen an amorphen Halbleitern,
Figur 2% Spannungs-Zeit-Funktionen an amorphen Halbleitern in Abhängigkeit von wirkenden Druckkräften
und - ' '
Figur 3s clas Schaltbild des erfindungsgemäßen Schwellwertschalter s
_ 3 —
Gemäß Figo 3 besteht der erfindungsgemäße Schwellwertschalter aus einem Generator G, einem Schaltelement S aus amorphem Halbleitermaterial, einem Vorschaltwiderstand Ry und einem Meßwiderstand R,t, die eine Reihenschaltung bilden. Die über dem Meßwiderstand Rjτ abfallende Spannung ist über einen Ausgang A herausgeführt» Der Generator G erzeugt Rechteckimpulse mit einem Spannungsverlauf U« gemäß Fig.1, der über den Vorschaltwiderstand Ry am Schaltelement S anliegt mit einen Spannungsverlauf U-,. Erreicht dieser die Schwellspannung Uq, v/ird der Übergang des Schaltelementes S vom Zustand niedriger Leitfähigkeit in den hoher Leitfähigkeit eingeleitet. Auf Grund der physikalischen Vorgänge im Halbleiter erfolgt die genannte Umschaltung nach einer Verzögerungszeit tpO Als wirksame Impulsbreite t^ wird die Zeit von Erreichen der Schwellspannung Uq bis zur Unterschreitung dieser Schwellspannung durch den Spannungsverlauf Up bezeichnet. Eine Voraussetzung für die genannte Umschaltung bildet das Größenverhältnis von wirksamer Impulsbreite tj- und Verzögerungszeit tp, für das gilt: t[- > t2· Mit dem Übergang des Schalt element es S in den Zustand hoher Leitfähigkeit (Zeit t.) bildet sich am Aus-gang A die Anstiegsflanke des Ausgangsimpulses, dessen Rückflanke mit der Rückflanke des Spannungsverlaufes U& entsteht (Spannungsverlauf U™ in Figur 1).
Für das Größenverhältnis tp > t^ entsteht am Ausgang A kein Impuls (Spannungsverlauf U,, in Figur 2), da das Schaltelemeiit S nicht in den Zustand hoher Leitfähigkeit kommt, denn nach Ablauf der Verzögerungszeit t~ hat der Spannungsverlauf U& bereits die Schwellspannung Ug unterschritten.
Es wurde gefunden, daß die Verzögerungszeit t? von einer auf das Halbleitermaterial des Schaltelementes S ausgeübten Druckkraft abhängig ist. Eine Erhöhung dieser Druckkraft bewirkt eine Verkleinerung der Verzögerungszeit t2 auf den Wert
Liegt die wirksame Impulsbreite t,- (Spannungsverlauf U« in Pig* 2) in ihrem Betrag zwischen der Verzögerungszeit tp ohne Druckbeaufschlagung und der Verzögerungszeit tpD mit Druckbeaufschlagung (tp-rj< t,- <C tp) 5 kann das Schaltelement S durch eine auf sein Halbleitermaterial ausgeübte Druckkraft geschaltet werden« Der Übergang des Schaltelementes in den Zustand hoher. Leitfähigkeit (Spannungsverlauf υΕΏ) erfolgt dannj bevor die Rückflanke des vom Generator G anliegenden Spannungsverlaufes Uq die Schwellspannung Ug unterschreitet. Am Ausgang Ä ist der Spannungsverlauf Ujjjp des entstehenden Ausgangsimpulses abnehmbar. Die Schwellspannung Ug ist ebenfalls druckabhängigs so daß sich gleichfalls eine Erniedrigung derselben ergibt, die unterstützend auf den Umschaltvorgang wirkt«, Die Schwellspannung Up ist nicht die für die Umschaltung zu steuernde Größe j wie dies bei dem bekannten Schwellwertschalter der Fall ist«, Da mit bekannten Mitteln die Einstellung der wirksamen Impulsbreite b^ wesentlich präziser möglich und unempfindlicher gegenüber Störgrößen ist als die Einstellung von Impulsamplituden gemäß der bekannten Lösung, ist das Ziel einer höheren Störsicherheit erreicht. Die genannte Druckbeaufschlagung kann wie bei der bekannten Lösung durch.eine Ummantelung des amorphen Halbleitermaterials des Schaltelementes S mit Grund— und Deckelelek— tröden erfolgen, die aus Material mit magnetostriktiven Eigenschaften bestehen,, Diese Elektroden üben bei Annäherung eines Magnetfeldes M auf das Halbleitermaterial die für den Schaltprozeß erforderliche Druckkraft aus. Andere Möglichkeiten der Erzeugung der Druckkraft können gewählt werden«

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch.
    Druckgesteuerter Schwellwertschalter mit einem Schaltelement aus amorphem zwischen niedriger und hoher Leitfähigkeit schaltbarem Halbleitermaterial mit einer Verzögerungszeit beim Übergang von niedriger zu hoher Leitfähigkeit
    in Verbindung mit Mitteln zur Aufbringung einer Druckkraft auf das Halbleitermaterial, wobei das Schaltelement an den Ausgangskreis-eines Rechteckimpulse erzeugenden Generators angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
    bei Impulshöhen der ansteuernden Rechteckimpulse über der Schwellspannung (Ug) des Halbleitermaterials deren v/irksame Impulsbreite (t[-) zwischen der Verzögerungszeit (t?) ohne Druckbeaufschlagung und der Verzögerungszeit (
    mit Druckbeaufschlagung liegt»
    eiten Zeidinungen
DD21317879A 1979-05-28 1979-05-28 Druckgesteuerter schwellwertschalter DD143191B1 (de)

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DD21317879A DD143191B1 (de) 1979-05-28 1979-05-28 Druckgesteuerter schwellwertschalter
DE19803007061 DE3007061A1 (de) 1979-05-28 1980-02-26 Druckgesteuerter schwellwertschalter
CS803125A CS245254B1 (en) 1979-05-28 1980-05-04 Threshold change-over switch controlled by pressure force

Applications Claiming Priority (1)

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DD143191A1 true DD143191A1 (de) 1980-08-06
DD143191B1 DD143191B1 (de) 1982-12-29

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Family Applications (1)

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DE (1) DE3007061A1 (de)

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CS312580A1 (en) 1985-12-16
CS245254B1 (en) 1986-09-18
DD143191B1 (de) 1982-12-29
DE3007061A1 (de) 1980-12-11

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