DD143192A1 - Schaltungsanordnung zum schutz vor havariezustaenden in drehzahlgeregelten gleichstromantrieben - Google Patents

Schaltungsanordnung zum schutz vor havariezustaenden in drehzahlgeregelten gleichstromantrieben Download PDF

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DD143192A1
DD143192A1 DD21191179A DD21191179A DD143192A1 DD 143192 A1 DD143192 A1 DD 143192A1 DD 21191179 A DD21191179 A DD 21191179A DD 21191179 A DD21191179 A DD 21191179A DD 143192 A1 DD143192 A1 DD 143192A1
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Frank Emmerling
Heinz Graef
Manfred Schulze
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Frank Emmerling
Heinz Graef
Manfred Schulze
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Schutz vor Havariezuständen in drehzahlgeregelten Gleichstromantrieben und bezieht sich auf das Gebiet der Elektrotechnik. Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Betriebssicherheit von hochdynamischen drehzahlgeregelten Gleichstromantrieben mit PI-Reglern, die Verringerung des schaltungstechnischen Aufwandes und der Schutz der mit dem Antrieb gekoppelten Arbeitsmaschine. Es besteht die Aufgabe, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die bei unzulässig hohen Strömen im Regelkreis, bei Fehlern im Drehzahlregelkreis, eine die Beschädigung der anzutreibenden Arbeitsmaschine verhinderndes Abschalten bzw. eine Einschaltsperre für den Antrieb auslöst, wobei integrierte Schaltkreise verwendet werden. Das Wesen der Erfindung besteht gemäß Fig.1 'in der Anordnung einer ersten Fehlererkennungseinheit zum Erkennen von Bauelementeausfällen des Drehzahlregelkreises und Polaritätsfehlern des Rückführsignales sowie einer zweiten Fehlererkennungseinheit zum Erkennen von Unterbrechungen in der Drehzahlrückführung vor dem vollständigen Einschalten des Antriebes bei Einschaltsperre innerhalb des Regelkreises für den Gleichstromantrieb, Ihre Anwendung ist bei dynamisch hochwertigen drehzahlgeregelten Gleichstromantrieben mit einer hohen zulässigen Stromüberlastbarkeit möglich. — Fig.1 —

Description

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a) Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung zum Schutz vor Havariezuständen in drehzahlgeregelten Gleicbstromantrieben
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Elektrotechnik und ihre Anwendung ist bei dynamischen hochwertigen drehzahlgeregelten Antrieben mit Gleichstrommotoren möglich und zweckmäßig, die, wie bei elektrischen Antrieben für Arbeitsmaschinen, eine hohe Stromüberlastbarkeit zulassen»
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Hochdynamische drehzahlgeregelte Gleichatromantriebe besitzen zur Erzielung der erforderlichen Dynamik eine meist vier- bis achtfache Drehmomentüberlastbarkeit. Diese notwendige Drehmomentüberlastbarkeit kann in Verbindung mit den benötigten PI-Reglern im Regelkreis bzw. bei einer Fehlbedienung zu erheblichen Folgeschäden an der Maschine oder zu gefährlichen Situationen für das Bedienpersonal führen. Die Ursachen für ein derartiges Verhalten des Antriebes sind.im Fehlen der Drehzahlrückführung durch eine Unterbrechung der Tachogeneratorleitung, in einer positiven Rückkopplung in-
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folge einer falachen Tachogeneratorpolung, in Unterbrechung im reatlichen Regelkreia und bei zerstörten Bauelementen, inabeaondere in den Operationsverstärkern im Drehzahlregelkreia, zu suchen. Auch im stationären Betrieb können außerhalb der Zeitdauer von Übergangaprozeaaen beim Entstehen von Störungen, z, B, durch eine unzuläaaige Laständerung, hohe Ströme auftreten, ao daß an Werkzeugmaschinen bei falscher Programmierung oder anderen Fehlern daa Werkzeug in daa Werkstück gedruckt wird und damit aufgrund der großen erzeugten Momente Teile der Werkzeugmaschine zerstört werden. .
Aus der DE-OS 202 1507 (21c59/01; H02p 5/12) ist eine Fehlerwächterschaltung für Motorregelsysteme bekannt, die eine Beschleunigung der geregelten Motoren auf zu hohe Drehzahlen verhindern hilft. Die erfindungagemäße Fehlerwächterschaltung umfaßt dabei einen Schalter zum Zuführen der Leistung für das Motorregelsystem und eine Rückkopplungsschaltung, die ein Rückkopplungssignal ala Maß für die gewünschte Leistung des Motors liefert und ein Eingangssignal für die Fehlerwächterschaltung bildet.
Ein weiteres Eingangssignal für die Fehlerwächterschaltung wird als Funktion der sich ändernden, dem Motor von einer Spannungsquelle zugeführten Energie erzeugt. Weiterhin ist der Schalter zum Abschalten der Speisespannung bei-einer Unterbrechung der Rückkopplungsschaltung vor der Motorspeisung vorgesehen. In der Fehlerwächterschaltung ist eine Vergleicherschaltung angeordnet, die bei einer Vergrößerung des Signals, das sich als Funktion der dem Motor zugeführten Leistung gegenüber dem Wert des Rückkopplungasignales um einen definierten Betrag ändert, über den Schalter eine Verlangsamung des Motors bewirkt. Diese Schaltung iat als Fehlerwächterschaltung für hochdynaiaische Antriebe nicht geeignet. Aufgrund der
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vorgeschlagenen Schaltungskonseption gewährleistet aie die erforderlichen Schutzfunktionen zwar, aber verhindert gleichzeitig die erforderliche Dynamik des Antriebes. v · V/eitere Wachteile dieser Schaltung sind der hohe Auf-Wand an einzelnen Bauelementen und die Verwendung von zwei zusätzlichen speziellen Spannungaquellen.
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Betriebssicherheit von hochdynamischen drehzahlgeregelten Gleichstromantrieben mit PI-Reglern zu erhöhen, den achaltungatechnischen Aufwand zu verringern und die mit dem Antrieb gekoppelte Arbeitsmaschine umfassend vor Folgeschäden zu schützen.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zum Schutz vor Havariezuatänden in drehzahlgeregelten Gleichstromantrieben zu schaffen, die bei unzulässig hohen Strömen im Regelkreis, infolgedessen unzulässig hohe Drehmomente an der Motorwelle entstehen, bei Fehlern im Drehzahlregelkreis, z. B. durch den Ausfall von Bauelementen, ein die Beschädigung der anzutreibenden Arbeitsmaschine verhinderndes Abschalten des Antriebes bzw. eine Einachaltsperre für den Antrieb auslöst, wobei die Schaltungsanordnung mit integrierten Schaltkreisen realisiert wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine erste durch ihre Eingänge mit dem Soll/Istwertvergleicher und dem Ausgang des Drehzahlreglers verbundene Fehlererkennungseinheit zum Erkennen von Bauelementeausfällen des Drehzahlregelkreisea und Polaritätsfehlern des
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Rückführsignales über ihre Ausgänge an den Stromregler und mittels einer ersten Kopplungseinheit an die Anateuer- und Kommandoeinheit angeschloasen ist. Gleichzeitig enthält die Schaltungsanordnung neben der ersten Fehlererkennungseinheit eine zweite Fehlererkennungseinheit zum Erkennen von Unterbrechungen in der Drehzahlrückführung vor dem vollständigen Einschalten des Antriebes bei Einachaltsperre. Diese zweite Einheit ist durch ihren Eingang mit dem Tachogenerator verbunden und über ihre Ausgänge ist sie an den Stromregler sowie mittels einer zweiten Kopplungaeinheit an die Ansteuer- und Kommandoeinheit angeschlossen. Vorteilhaft ist es, in der ersten Fehlererkennungseinheit einen ersten Zweirichtungskomparator anzuordnen, der mit seinem Eingang am Drehzahlregler und mit seinem Ausgang an einem Eingang eines UND-Gliedes liegt. Am anderen Eingang des UiTD-Gliedes, .dessen Ausgang mit der ersten Kopplungseinheit verbunden ist, iat ein zweiter Zweirichtungskomparator angeschlossen, der durch aeinen Eingang über einen Sollwertdifferentsator mit dem Soll-Zlstwertvergleicher verbunden ist. Der Ausgang des zweiten Zweirichtungskomparators iat an den einen Eingang eines ersten ODER-Gliedes angeschlossen, dessen zweiter Eingang mit einer externen Strombegrenzungseinheit und dessen Ausgang mit dem Stromregler verbunden ist.
Im Soll-Zlstwertvergleicher aind ein erster und ein zweiter Widerstand in Reihe geschaltet, wobei an den freien Anschluß des ersten Widerstandes der Sollwertgeber und die erste Fehlererkennungseinheit, zwischen den ersten und dem zweiten Widerstand der Drehzahlregler mit seinem Eingang und an freien Anschluß des zweiten Widerstandes der Tachogenerator sowie ein dritter Zweirichtungskomparator der zweiten Fehlererkennungseinheit angeschlossen sind. Die zweite Fehlererkennungseinheit enthält außerdem einen dritten Widerstand, über den an den Eingang de3 dritten Zweirichtungs-
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komparatora eine Gleichspannung anliegt, ein NOR-Glied und eine Eeglerkurzschlußeinheit, die mit dem Drehzahlregler und dem Stromregler verbunden ist. An die Eingänge dea ITOR-Gliedes aind eineraeita der dritte Zweirichtungskomparator und andereraeita die Reglerkurzschlußeinheit sowie an den Ausgang die zweite Kopplungseinheit angeschloaaen. Die erate und die zweite Kopplungseinheit werden zweckmäßig durch eine gemeinaame Reihenschaltung einea zweiten ODER-Gliedea und eines Zeitgliedes gebildet, wobei an die Eingänge dea zweiten ODER-Gliedea die erate und zweite Pehlererkennungseinbeit angeachloasen aind·
f) Auaführungabeiapiel
Die Erfindung aoll nachstehend an einem Auaführungabeiapiel näher erläutert werden
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: das Blockachaltbild dea gesamten Regelkreisea für einen Gleichstromantrieb mit zwei Pehlererkennungaeinheiten,
Fig. 2: das Blockachaltbild der ersten Fehlererkennungaeinheit PEE1,
Pig. 3: das Blockschaltbild der zweiten Pehlererkennungaeinheit PEE2 und des Soll-Zlstwertvergleichera SIV.
Pig, 1 zeigt einen Sollwertgeber SWG, einen Soll-/Iatwertvergleicher SIV, einen Drehzahlregler DR, einen Stromregler SR, eine Ansteuer- und Kommandoeinheit AKE, ein Stellglied SG und einen Gleichstrommotor M, der mit einem Tachogenerator TG gekoppelt ist. Vom Tachogenerator "TG aus führt eine Rückkopplungsleitung zum Soll-/Istwert-' vergleicher SIV, An den Soll-/Iatwertvergleicher SIV. und am Drehzahlregler DR ist eine erste Pehlererkennungseinheit
jr »
FEE 1 mit ihrem Eingang sov/ie mit ihren Ausgängen an den Stromregler SR und an eine erste Kopplungseinheit KE 1 angeschlossen, die mit der Ana teuer- und Kommandoeinheit AKE verbunden ist. Eine zweite Fehlererkennungseinheit FEE 2 liegt eingangaaeitig am Ausgang des Tachogenerators TG, und ihre Ausgänge sind zum Drehzahlregler DR, zum Stromregler SR und zu einer zweiten Kopplungseinheit KE 2 geführt, die ebenfalls mit der Ansteuer- und Kommandoeinheit AKE verbunden ist.
Fig. 2 enthält das Blockachaltbild für die erste Fehlererkennungseinheit FEE 1,. in der ein erster und ein zweiter Zweirichtungskomparator ZRK 1, ZRK 2 angeordnet sind. Der erste Zweirichtungakomparator ZRK 1 ist mit seinem Eingang an den Drehzahlregler DR und mit seinem '" Ausgang über ein UND-Glied U sowie über ein zweites ODER-Glied 02 und ein Zeitglied ZG in der ersten Kopplungseinheit KE 1 an die Ansteuer- und Kommandoeinheit AKE angeschlossen. :
Der Eingang des zweiten Zweirichtungskomparators ZRK 2 steht über einen Sollwertdifferentsator SWD mit dem Soll-/Istwertvergleicher SIV in Verbindung und der Ausgang ist einerseits über das UND-Glied U zur ersten Kopplungseinheit KE 1 und andererseits über ein erstes 'ODER-Glied 01 zum Stromregler SR geführt. An das erste ODER-Glied 01 ist gleichzeitig noch eine externe Strombegrenzungseinheit ESE angeschlossen. In Fig. 3 sind die zweite Fehlererkennungaeinheit FEE und der Soll~/Istwertvergleicher ala Blockschaltbild dargestellte Im Soll-Zlstwertvergleicher SIV sind einer3ter und zweiter Widerstand R 1; R 2 in Reihe zu einem Summierglied geschaltet, wobei der erste Widerstand R 1 mit seinem freien.Anschluß zum Sollwertgeber SWG und zur erraten Fehlererkennungseinheit FEE 1 geführt ist. Zwischen dem ersten und zweiten Widerstand R 1; R 2, am Summierpunkt, ist der Drehzahlregler DR an-
& ι e y s β
geachlosaen. Der freie Anachluß dea zweiten Widerstandea R 2 iat mit dem Tachogenerator TG und einem dritten Zweirichtungskcmparator ZRK 3 verbunden, an deasen Eingang über einen dritten Wideratand R 3 eine Gleichspannung U anliegt. Der Auagang des dritten Zweirichtungakompartors ZRK 3 ist über ein NOR-Glied NOR an daa mit einem Zeitglied ZG verbundene zweite ODER-Glied in der zweiten Kopplungaeinheit KE 2 angeachloaaen. Daa zweite ODER-Glied 02 und das Zeitglied ZG werden zweckmäßig in der ersten und der zweiten Kopplungaeinheit KE 1; KE 2 gemeinsam verwendet, indem an die beiden Eingänge dea zweiten ODER-Gliedes 02 die erste und die zweite Fehlererkennungseinheit FEE 1; PEE 2 angeschlossen werden« Mit dem NOR-Glied UOR iat gleichzeitig auch eine Reglerkurzachlußeinheit verbunden, die an den Stromregler SR und den Drehzahlregler DR angeschloaaen ist. -
Die Schaltungsanordnung arbeitet auf folgende Weise. Durch eine atändige Überwachung des Ausgangsaignales vom Drehzahlregler DR mittels der Fehlererkennungsschaltung FEE 1 werden ein erstes Fehlersignal und bei einer Unterbrechung des Drehzahliatwertaignalea mittels der zweiten Fehlererkennungseinheit FEE 2 ein zweitea Fehleraignal erzeugt. Diese Fehleraignale werden entsprechend dem Betriebszustand des Antriebes ausgewertet und führen zur Abschaltung bzw, zum Verhindern dea Einschaltena vom Antrieb. Gleichzeitig wird durch die Schaltungsanordnung außerhalb dynamischer Übergangsprozesse zum Schutz der Arbeitsmaschine das maximal mögliche Drehmoment des Antriebes automatisch auf einen in beiden Polaritäten unabhängig voneinander einstellbaren Wert herabgesetzt.
Am Ausgang dea Drehzahlreglers DR mit PJ-Verhalten steht beim Anlegen eines Sollwertes vom Sollwertgeber SV/G so lange eine Regelabweichung an, bis der Drehzahl-
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iatwert vom Tachogenerator eine Größe annimmt, die dem Verhältnis der Widerstände RI : R2 von Soll- und Iatwert entspricht. Die .durch den Drehzahlregler DR ermittelte Regelabweichung stellt den Stromsollwert für den Stromregler SR dar und bewirkt bei einer einstellbaren Höhe, die dem im stationären Betrieb zulässigen 'maximalen Drehmoment entspricht, ein Ansprechen dea ersten Zweirichtungakomparators ZRK 1 in der ersten Fehlererkennungaachaltung FEE 1 auf L-Potential, während der erste Zweirichtungakomparator ZRK/fim stationären Betrieb am Auagang ein H-Signal abgibt« Auf diese Weise-wird in der ersten Fehlererkennungseinheit PEE 1 ein erstes Fehlersignal erzeugt. Ein zweites Fehlersignal wird über den Sollwertdifferentiator SWD und dem zweiten Zweirichtungakomparator ZRK 2 gewonnen. Die Dauer dieses zweiten Fehleraignalea muß dabei immer etwaa langer als die Zeit des Übergangsprozesses und proportional der Höhe dea Sollwertsprunges sein, damit bei dynamischen Übergangsprozeaaen höhere maximale Drehmomente ohne Erzeugung eines Fehlersignales durch die erste Fehlererkennungsachaltung FEE 1 erreicht werden können.
Der zweite Zweirichtungakomparator ZRK 2 hat im stationären Betrieb L-Potential, und bei Sollwertänderungen gelangt über den Sollwertdifferentiator SV/D ein Signal zu dieaem Komparator, der dann am Auagang ein Η-Signal abgibt. Die in den beiden Zweirichtungakomparatoren ZRK 1; ZRK 2 gewonnenen Signale werden im UND-Glied U logiach verknüpft, wobei einea der beiden oder beide Signale gleichzeitig mit H-Potential an den Eingängen dea UND-Gliedes U im atationären Betrieb anliegen. Zur Herabsetzung der Stromgrenze im atationären Betrieb wird das zweite Fehlersignal aus dem zweiten Zweirichtungakomparator ZRK 2 der ersten Fehlererkennungseinheit FEE 1 benutzt. Bei einem Sollwertsprung gibt der Sollwertdifferentiator SWD in Abhängigkeit von der Höhe des
β» ι ι 7 I .1
Sprunges gm Ausgang ein Signal ab. Dadurch spricht der zweite Zweirichtungakomparator ZRK 2 an und über das erste ODER-Glied 01 wird im Stromregler SR die Strombegrenzung auf den im stationären Betrieb maximal zur lässigen Wert aufgehoben. Die für eine oder beide Richtungen einstellbare Strombegrenzung wird im stationären Betrieb immer dann wirksam, wenn am Ausgang.-des zweiten Zweirichtungakomparatora ZRK 2 kein H-Potential mehr vorhanden ist. Durch die externe Strombegrenaungseinheit ESE ist es möglich, den im stationären Betrieb maximal erreichbaren Stromwert für die Dauer dieses Signales ständig zu begrenzen. Zum Erkennen des Pehlers der Drehzahlrückführung wird in der Fehlererkennungseinheit PEE 2 eine Gleichspannung U über den hochohmigen Widerstand R3 auf den Eingang für den Drehzahlistwert des Soll-/Istwertvergleichers SIV gegeben. Wenn der Tachogenerator TG, der einen sehr kleinen ohmachen Innenwiderstand besitzt, nicht angeschlossen ist, entsteht am Eingang für den Drehsahlistwert des Soll-Zlatwertvergleichers SIV, dessen Widerstandsnetzwerk einen größeren Ytfiderstand als der Tachogenerator TG besitzt, eine Spannung, die zum Ansprechen des dritten Zweikcmparators ZRK 3 führt. Im Zustand η = O U/min bei geschlossener Drehzahlrückführung hat der dritte Zweirichtungskomparator ZRIi 3 am Ausgang L-Potential. Das Ausgangasignal des dritten Zweirichtungskomparatora ZRIv 3 wird mit. dem von der Reglerkurzachlußeinheit RKE kommenden Signal im NOR-Glied IiOR logiach verknüpft, und, wenn beide Signale Η-Potential besitzen, wird über daa zweite ODER-Glied 02 und daa Zeitglied ZG ein.Ausschaltsignal bzw. Einschalteperre in der Anateuerund Kommandoeinheit AKE ausgelöst. Dabei blendet das Zeitglied ZG kurze Störimpulse aus. Das Ausgangasignal dea dritten Zweirichtungakomparatora ZRK 3 kann auch mit jedem anderen Signal verknüpft werden, daa
durch einen bestimmten Zustand einen Havariefall anzeigt, wobei der Motor sich dreht bzw. der dritte Zweirichtungakomparator ZRK 3 diesen Zustand signalisiert. Bei einem angeschlossenen Tachogenerator TG iat die am Drehistwerteingang anliegende über den dritten Widerstand R3 abgefallene Spannung so niedrig, daß der dritte Zweirichtungakomparator ZRK 3 nicht anspricht. Bei einer falschen Polung des Tachogenerators TG integriert der Drehzahlregler DR aufgrund der positiven Rückkopplung sofort hoch und, da über den Sollwertdifferentiator SWD in der ersten Fehlererkennungseinheit FEE 1 keine Ausblendung vorgenommen wird erscheint am Eingang des UND-Gliedes U ein drittes Fehlersignal. In der ersten Kopplungaeinheit KE 1 wird mittels des zweiten ODER-Gliedes 02.und des Zeitgliedea ZG wie beim Fehlen der Rückkopplung dea Abschaltena des Stellgliedes SG vorgenommen. Bei sonstigen Unterbrechungen im Regelkreis oder bei der Zerstörung von Bauelementen, insbesondere in den Operationsverstärkern des Drehzahlregelkreises, spricht aufgrund de3 Fehlens der Rückführung oder Nichtübereinstimmung der Regelabweichung ebenfalls der erste Zweirichtungakomparator ZRK 1 der ersten Fehlererkennungaeinheit FEE 1 an, und ea kommt wie bei den anderen Havariefällen zum Abschalten dea Antriebes.

Claims (4)

211 911 Erfindungsanspruch
1« Schaltungsanordnung zum Schutz vor Havariezuständen in drehzahigeregelten Gleichstromantrieben, wobei der Regelkreis aus einem Soll-Vlstwertvergleicher, einem Drehzahl- und einem Stromregler, einer Ansteuer- und Kommandoeinheit, einem Stellglied, einem Gleichstrommotor sowie einem mit dem Soll-/ Istwertvergleicher verbundenen Tachogenerator zur Drehzahlrückführung besteht, gekennzeichnet dadurch, daß eine durch ihre Eingänge mit dem Soll-/ Istwertvergleicher (SIV) und dem Rehzahlregler (DR) verbundene erste Pehlererkennungseinheit (PEE 1) zum Erkennen der Betriebazustände des Regelkreises, von Unterbrechungen, von Bauelementeausfällen und von Polaritätsfehlern des Drehzahlrückführsignales im Drehzahlregelkreis über ihre Ausgänge an den Stromregler (SR) zum Einstellen des benötigten Drehmomentes für den Motor sowie über eine erste Kopplungseinheit (KE 1) an die Ansteuer- und Kommandoeinheit (AKE) und eine zweite durch ihren Eingang mit dem Tachogenerator (TG) verbundene Pehlererkennungseinheit (FEE 2) zum Erkennen von Unterbrechungen in der Drehzahlrückführung über ihre Ausgänge an den Drehzahlregler (DR), den Stromregler (SR) und mittels einer zweiten Kopplungseinheit (KE 2) an die Ansteuer- und Kommandoeinheit (AKE) angeschlossen sind. -
2. Schaltungsanordnung zum Schutz vor Havariezuständen in drehsahlgeregelten Gleichstromantriebon nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der ersten Pehlererkannungseinheit (PEE 1) ein erster mit sei- - nem Eingang am Drehzahlregler (DR) angeschlossener Zweirichtungskomparator (ZRK 1) mit einem auf die erste Kopplungseinheit (KE 1) geführten UND-Glied (U) verbunden ist, an dessen anderen Eingang ein zweiter über einen Sollwertüifferentiatcr (SWD) ait dem Soll-Zlat^ertvergleioher (SIV) verbundenen
zweiten Zweirichtungakomparator (ZRK 2) angeschlossen ist, dessen Ausgang gleichzeitig auf den einen Eingang einea ersten ODER-Gliedes (01) geführt ist, während der andere Eingang des ersten ODER-Gliedes (01) mit einer externen Strombegrenzungseinheit (ESE) verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung zum Schutz vor Havariezuständen in drehzahlgeregelten Gleichstromantrieben nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß im Soll-/Istwertvergleicher (SIV) ein erster und ein zweiter Widerstand (R1; R2) seriell miteinander verbunden sind, wobei an den freien Anschluß des ersten.Widerstandes (RI) der Sollwertgeber (SlG) und die erste Pehlererkennungseinfaeit (PEE Dazwischen dem ersten und zweiten Widerstand (R1 ; R2) der Drehzahlregler (DR) mit seinem Eingang und an den freien Anschluß des zweiten Widerstandes (R2) der Tachogenerator (TG) und ein dritter .Zweirichtungakomparator (ZRK 3) der zweite Fehlererkennungseinheit (FEE 2) angeschlossen sind, und weiterhin in der zweiten Fehlererkennungseinheit (FEE 2) am Eingang des dritten Zweirichtungakomparatora (ZRK 3) über einen dritten Widerstand (R3) eine Gleichspannung (U) anliegt, während der Ausgang des dritten Zweirichtungskomparators (ZRK 3) über ein NOR-Glied (HOR) zur zweiten Kopplungseinheit (KE 2) geführt ist, und an den zweiten Eingang des IfOR-Gliedes (UOR) eine mit dem Drehzahlregler (DR) und dem Stromregler (SR) verbundene Reglerkurzschlußeinheit (RKE) angeschlossen ist.
4· Schaltungsanordnung zum Schutz vor Havariefällen in drehzahlgeregelten Gleichatromantrieben, gekennzeichnet dadurch, daß die erste und die zweite Kopplungseinheit (KE 1; KE 2) aus der Reihenschaltung eines zweiten ODER-Gliedes (02) und eines Ze'itgliedes (UG) bestehen, wobei an den Eingängen des zweiten ODER-Gliedes (02) die erste und zweite Fehlererkennungseinheit (FEE 1 ;
FEE 2) mit einem Ausgang angeschlossen ist.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen-
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