DD143235A1 - Automatische sicherheitsstuetze,vorzugsweise fuer kippbare fahrerhaeuser an kraftfahrzeugen - Google Patents

Automatische sicherheitsstuetze,vorzugsweise fuer kippbare fahrerhaeuser an kraftfahrzeugen Download PDF

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DD143235A1
DD143235A1 DD79213752A DD21375279A DD143235A1 DD 143235 A1 DD143235 A1 DD 143235A1 DD 79213752 A DD79213752 A DD 79213752A DD 21375279 A DD21375279 A DD 21375279A DD 143235 A1 DD143235 A1 DD 143235A1
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Wilhelm Wetzel
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Wilhelm Wetzel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/04Steering gears mechanical of worm type
    • B62D3/06Steering gears mechanical of worm type with screw and nut

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Abstract

Die Erfindnng bezieht sich auf die Kraftfahrzeugtechnik. Ziel der Erfindung ist eine bessere Sicherheit bei der Bedienung der Sicherheitsstütse und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Bedienungsperson. Aufgabe der Erfindung ist eine

Description

13 752--^-
Automatische Sicherheitsstütze, vorzugsweise für kippbare Fahrerhäuser an Kraftfahrzeugen
Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Kraftfahrzeugtechnik. Objekte der Anwendung sind kippbare Fahrerhäuser an Nut ζ kraft wag en. Eine Anwendung an anderen Aufbauten von Kraftfahrzeugen, wie beispielsweise kippbare Ladebrücken, ist ebenfalls möglich. Charakteristik_der__b8kannten technischen lösungen
Es sind bereits Sicherheitsstützen bekannt, die entweder aus einem starren, stabförmigen !eil oder mehreren, meist zwei, durch Gelenke verbundenen Teilen gebildet werden« Diese sind entweder für hydraulische oder mechanische Kippkraftbetätigung einsetzbar. Die bereits bekannten, mit Gelenk versehenen und als sogenannte Knickstützen bezeichneten Sicherheitsstützen entsprechen vielfach nicht den ECE-Vorschriften, die ein selbsttätiges Einrasten in die gekippte Stellung, ein manuelles Entriegeln aus der gekippten Stellung und selbsttätiges Zurückkehren in die Ausgangslage fordert. Andere bekannte Lösungen haben den Nachteil, daß die das Fahrerhaus entriegelnde Person unter das gekippte Fahrerhaus treten rau S und dort die En tr i eg el ungs einrichtung so lange offen halten muß, bis ein·bestimmter
Schwenkwinkel zurückgelegt ist.
Dieses ist keine Sicherheitstechnisch günstige Lösung. Die genannten und bereits bekannten Stützen sind in DE-AS 18 11 189 und SU-PS 42 89 74 beschrieben
£iel_der_Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine bessere Sicherheit bei der Bedienung der Sicherheitsstütze und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Bedienungsperson» 2^-Wesen_de^_Erf indung
Die^technische^Aufgäbe
Die technische Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sicher heitssfeütze zu schaffen, die den ECE-Vorschriften entspricht und deren Entriegelung beim gekippten Zustand des Falirerhauses von außen her, ohne unter das gekippte Fahrerhaus treten zu müssen, möglich ist.
Die automatische Sicherheitsstütze ist in ihrem Grundauf bau nach dem Prinzip der an sich bekannten sogenannten Knickstutse oder Gelenkstütze gestaltet.
Die einzelnen Schwenkarme bestehen vorzugsweise aus TJ-Profllen und sind in ihrem Drehpunkt schwenkbar miteinander verbunden.
Dabei umfaßt der obere Teil des rahmenseitigen Schwenkarmes den unteren Teil des fahrerhausseitigen Schsrenkarmes. Es sind zwei Anschlagbolzen vorhanden, an denen die Stütze durch das Anliegen der oberen Kante des einen Schwenkarmes in Druckrichtung gesperrt wird
An einem Schwenkarm befindet sich ein gegen die Kraft einer Feder um einen Drehpunkt drehbares Hakenblech,
das in einen am anderen Schwenkarm angeordneten Rasterbolzen nach dem Prinzip der Hakenfalle einrasten kann. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß das Hakenblech neben dem Hakensegment und der Auflaufkante einen Entriegelungshebel, eine Entriegelungszwischenstufe, eine weitere Auflaufkante und eine Anlagekante besitzt und daS das Hakenblech auf einem der Anschlagbolzen
gelagert ist.
Auf dem zweiten Schwenkarm befindet sich ein gegen eine Zugfeder in einem iangloch beweglicher Zwischenrastbolzen, in welchen nach Drehung des Bakenbleches um seinen Drehpunkt die Entriegelungszwischenstufe liegt.
Auf jeden Fall muß der Abstand vom Dreh- und Verbindungspunkt der Schwenkarme zur Außenkontur der Entriegelungszwischenstufe größer sein als der Abstand vom Drehpunkt des Hakenbleches zur unteren Radiuskontur des Langloches im Schwenkarm.
Der Abstand zwischen dem Dreh- und Verbindungsptinkt der Schwenkarme und dem Drehpunkt des Hakenbleches muß größer sein als Hull· Die Stütze rastet beim Kippen des Fahrerhauses automatisch und sicher ein, wird manuell von außen, ohne mit dem Körper unter das gekippte Fahrerhaus zu treten, in die Entriegelungszwischenstellung gebracht und ist automatisch nach dem Zurückkippen des Fahrerhauses für den nächsten Kippvorgang bereit.
Damit wird der SCE-Vorschrift nicht nur voll entsprochen, sondern darüber hinaus ein hohes Maß an Bediensicherheit erreicht.
Weiterhin kann die Stütze sowohl für hydraulisch als auch für mechanisch (Drehstäbe) kippbare Fahrerhäuser verwendet werden.
Die zum Ausführungsbeispiel gehörende Zeichnung zeigt in Fig«1 den Funktionsteil der Sicherheitsstütze in zv/ei Stellungen für ein kippbares Fahrerhaus eines KFZ Der am Fahrzeugrahmen drehbar gelagerte Schwenkarm I ist über den Bolzen 1 im gemeinsamen Drehpunkt. DP,, gelenkig mit dem fahrerhausseitig drehbar, gelagerten Schwenkarm II verbunden. Die Schwenkarme I;II die vorzugsweise aus U-Profilen bestehen$ sind so angeordnet,
3>5 daß im gestreckten Zustand der Stütze (Fahrerhaus gekippt) der obere Teil des Schwenkariaes I den unteren
Seil des Schwenkarmes II umfaßt und die geschlossenen Seiten der U-Profile sieb, in diesem Bereich gegenüberliegen.
Um zu verhindern, daß während des Kippvorganges an der Stütze eine Totpunktlage bzw. Übertotpunktlage eintritt end ein selbsttätiges Zurückkehren in die Ausgangsstellung der Stütze (Knicklage) möglich wird, sind am oberen 2?eil des ßchwenkarmes I die Anschlagbolzen 2 und 3 angeordnet, welche die Stütze in einem geringen Knickwinkel halten und an denen die Oberkanten des Sohwenkarmes II zur Anlage kommen. Die Bolzen 2 und 3 sind damit zugleich Anlagepunkte bei Zugkraft (Stütze in dieser Eichtung gesperrt) und Kippwinkelbegrenzungen, da si ein weiteres Nachvornkippen des ]?ahrerhauses verhindern. Auf dem Anschlagbolzen 3 ist das Hakenblech 4- drehbar gegen die Zugfeder 5 gelagert. Beim Eochkippen des Fahrerhauses und kurz vor dem Erreichen der gestreckten Lage der &tütse wird das Hakenblech beim Einschwenken des oberen Seiles des Schwenk™ armes I um den Drehpunkt DPx, durch die darauf befindliche Auflauf kante 4d und gegen die Zugfeder 5 soweit aus seiner Lage um den Drehpunkt DPp herausgedreht, bis es mit seinem Hakensegment 4c in einem auf dem Schwenkarm II angeordneten Rasterbolzen 9 einrastet· Die Stütze ist damit auch in Druckrichtung automatisch gesperrt»
Beim Entriegeln der Stütze wird über den Entriegelungshebel 4-a, der weit an die I'ahrzeugaußenkante reichen kann, und den Drehpunkt DPp und gegen die Zugfeder 5 das Hakenblech 4 soweit aus seiner Lage herausgedreht, bis die darauf befindliche Entriegelung sz wischenstufe 4b in den auf dem Schwenkarm II in einem Langloch 8 beweglich und gegen eine-1 Zugfeder '? angeordneten Zwischenrastbolzen 6 einrastet. Dieses Einrasten wird durch das Verschieben des Zwischenrastbolzens 6 im Langloch durch die am Hakenblech 4 befindliche Auflaufkante 4e
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gegen die Zugfeder 7 ermöglicht, solange, bis der Ausschnitt der Entriegelungszwischenstufe 4b erreicht ist und der Zwischenrastbolzen 6 darin einrasten kann. Die Stütze kann jetzt zurückschwenken (Fahrerhaus kann gekippt werden), da das Hakensegment 4c aus dem Hasterbolzen 9 herausgedreht ist. Beim weiteren Zurückkippen des Fahrerhauses wird der Zwischenrastbolzen 6 aus der EntriegelungsZwischenstufe 4b herausgedreht und das Hakenblech 4 schnappt durch die inzwischen erfolgte Drehung der Stütze und durch die Zugfeder 5 mit der Auflaufkante 4d gegen den Easterbolzen 9· Beim weiteren Zurückdrehen der Stütze in die Knicklage gleitet die Auflaufkante 4d am Easterbolzen 9 soweit entlang, bis der Bolzen passiert ist und das Hakenblech 4 in die Ausgangsstellung zurückgelangen kann.
Dabei liegt die Anlagekante 4f des Eakenbleches 4 an der oberen geschlossenen Kante des Schwenkarmes I an. Wesentlich für die Funktion des Rastereinrichtung ist das Eadienverhältnis, wobei gilt, daß der Eadius H* (Drehpunkt DPy, zu Außenkontur SntriegelungsZwischenstufe 4b) wesentlich größer ist als der Eadius E^ (Drehpunkt DP2 zu unterer Kurvenkontur Langloch 8) und weiterhin die Radien durch das Maß a nicht in einer Flucht liegen. Dieses ist notwendig, damit die Außenkontur der BntriegelungsZwischenstufe 4b beim Bin~ rasten (Hochkippen des Fahrerhauses) am Zwischenrastbolzen 6 vorbeidreht, während beim Entriegeln und Drehen um DP,-, die Entriegelungszwischenstufe 4b um den Zwischenrastbolzen 6 einrastet» Die Stütze rastet beim Kippen des Fahrerhauses automatisch und sicher ein, wird manuell von außen, ohne mit dem ganzen Körper unter das gekippte Fahrerhaus zu müssen, in die ISntriegelungszwischenstellung gebracht und ist automatisch nach dem Zurückkippen des Fahrer» hauses für den nächsten Eippvorgang bereit«,

Claims (2)

  1. J^findunssansgruch
    Is. ' ..
    Automatische Sicherheitsstütze, vorzugsweise für kippbare Fahrerhäuser an Kraftfahrzeugen, nach dem Prinzip der Knickstutze, bestehend aus profilfönaigen, drehbar miteinander verbundenen Schwenkarmen, mit die Stütze in Druckrichtung sperrenden Anschlagbolzen und mit einem gegen Federkraft verdrehbaren Hakenblech, welches in einen zugehörigen Easterbolzen einrastet, dadurch gekennzeichnet, daß das Hakenblech (4) mit Hakensegment (4c) und Auf lauf kante (4d) einen Entriegelungshebel (4a),. eine Sntriegelungszwischenstufe (4b), eine weitere Auf lauf kante (4e) und eine Anlagekante (4f) besitzt und auf dem Anschlagbolzen O) und um diesen drehbar gelagert ist·
  2. 2. '
    Automatische Sicherheitsstütze, vorzugsweise für kippbare Fahrerhäuser an Kraftfahrzeugen, gemäß Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Schwenkarm (II) ein gegen eine Zugfeder (7) in einem Langloch (8) beweglicher Zwischenrastbolzen (6) angeordnet ist.
    Automatische Sicherheitsstütze, vorzugsweise für kipp-. bare Fahrerhäuser an Kraftfahrzeugen, gemäß Pkt» 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand vom Drehpunkt (DP,,) der Schwenkarme (I;II) zur Außenkontur der Entriegelungszwischenstufe (4b) größer als der Abstand vom Drehpunkt (DPp) des Hakenbleches (4) zur unteren Eadiuskontur des Langloches (8) und daß der Abstand zwischen Drehpunkt (DP^) der Schwenkarme (I;II) und Drehpunkt (DP2) des Hakenbleches (4) größer als Null ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen S
DD79213752A 1979-06-20 1979-06-20 Automatische sicherheitsstuetze,vorzugsweise fuer kippbare fahrerhaeuser an kraftfahrzeugen DD143235A1 (de)

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SE8003248A SE445633B (sv) 1979-06-20 1980-04-29 Sjelvverkande sekerhetsstod, foretredesvis for fellbara forarhytter pa motorfordon
CS803572A CS228723B1 (en) 1979-06-20 1980-05-21 Automatic safety support,especially for tiltable motor
SU807771212A SU1066872A1 (ru) 1979-06-20 1980-05-23 Автоматическа предохранительна опора,преимущественно дл опрокидывающихс кабин автомобилей
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0093407A1 (de) * 1982-05-04 1983-11-09 Iveco Magirus Aktiengesellschaft Sicherheitseinrichtung für eine an einem kippbaren Fahrerhaus angeordnete Kippstütze
DE4316953A1 (de) * 1993-05-21 1994-11-24 Daimler Benz Ag Gelenkstütze für kippbare Fahrerhäuser von Lastkraftwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4316953A1 (de) * 1993-05-21 1994-11-24 Daimler Benz Ag Gelenkstütze für kippbare Fahrerhäuser von Lastkraftwagen

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HU189464B (en) 1986-07-28
SE8003248L (sv) 1980-12-21
CS228723B1 (en) 1984-05-14
SE445633B (sv) 1986-07-07

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