DD143343A5 - Schaltungsanordnung fuer schalteinrichtungen mit zentraler steuerung,insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer schalteinrichtungen mit zentraler steuerung,insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen Download PDF

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DD143343A5
DD143343A5 DD79212296A DD21229679A DD143343A5 DD 143343 A5 DD143343 A5 DD 143343A5 DD 79212296 A DD79212296 A DD 79212296A DD 21229679 A DD21229679 A DD 21229679A DD 143343 A5 DD143343 A5 DD 143343A5
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Laszlo Mikics
Norbert Khek
Bela Molnar
Lajos Pato
Szilard Rakaczky
Laszlo Sebestyen
Belane Molnar
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Bhg Hiradastech Vallalat
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    • H04QSELECTING
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    • H04Q1/02Constructional details
    • H04Q1/16Wiring arrangements for selector switches or relays in frames
    • HELECTRICITY
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    • H04QSELECTING
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    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

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Description

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Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Schalteinrichtungen, insbesondere Fernsprechvermittlungs-
anlagen
Anwendungsgebiet der, Erfindung:
Me Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Schalteinrichtungen, insbesondere Fernsprechverinittlungsanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Es sind bereits Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen zur Verbindung von angeschlossenen Linien der Fernsprechvermittiungsanlage, zum Aufbau, zur Haltung und zum Trennen von Verbindungen eine zentrale Steuereinheit "dient. Die Aufgabe der zentralen Steuereinheit liegt darin, die von den funktionellen Einheiten der Fernsprechvermittlungsanlage, z.B. den Teilnehmerstationen,· den Verbindungsschaltungen, Godeempfängern usw. ankommenden Informationen entsprechend einem vorgegebenen Programm zu be-
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arbeiten und die Steuersignale an die funktionellen Einheiten in einer zur Weiterleitung geeigneten Form anzugeben. Die zentrale Steuereinheit kann in Abhängigkeit von der Art ihrer Ausführung mit verdrahteten und/oder mit gespeicherten Programmen ausgestattet sein, wobei diese Programme sämtliche logischen Punktionen der Informationsbearbeitung ausführen, wodurch diese einerseits die funktionellen Einheiten der Fernsprechvermittlungsanlage entlasten, andererseits zwischen den funktionellen Einheiten einen unmittelbaren Informationsaustausch, z.B. durch Anwendung von ausgedehnten Leitungsbündeln, unnötig machen. Zwischen der Steuereinheit und den funktionellen Einheiten der Fernsprechvermittlungsanlage sind Speicher- und Verstärkereinheiten angeordnet, die durch Leitungsverbindungen mit hoher Schaltgeschwindigkeit gesteuert werden, wobei die Speicher- und Verstärkereinheiten die Aufgabe einer optimalen Anpassung der Steuereinheit an die funktionellen Einheiten versehen.
Derartige Steueranordnungen sind z.B. in der DE-PS Hr. 1 537 849 und der DE-OS Nr. 2 025 121 beschrieben. Die gemeinsame Eigenschaft dieser Lösungen liegt darin, daß die durch die zentrale Programmsteuerung gebotenen günstigen Möglichkeiten bezüglich der Vereinfachung der für verschiedene Zwecke dienenden funktionellen Einheiten, und der Vereinheitlichung der die Ein- und Ausgangsinformationen leitenden Verbindungen, der Steuer- und Abtastleitungen und der mit dem Koppelfeld verbundenen Leitungen nicht voll ausnutzen. Dadurch werden die funktionellen Einheiten zu umfangreich, ihre Konstruktion der technologische Aufwand bei der Produktion und die Instandhaltung werden schwierig, ihre Umsetzung bei Leitungsparameteränderungen wird zu umständlich, ihre Zahl in einer gegebenen Fernsprechvermittlungsanlage kann nicht elastisch verändert werden. Auch können diese ohne Veränderung ihrer Umgebung nicht ohne weiteres untereinander ausgetauscht werden.
-3- 21 Z
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der obenerwähnten Nachteile, wodurch die Fernsprechvermittlungsanlage universell verwendbar wird, und eine schnelle Änderungsmöglichkeit aufgrund von veränderten Umständen 'ermöglicht werden soll.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vereinheitlichung der Ein- und Ausgangsparameter und mechanischen Kennzeichen derjenigen funktioneilen Einheiten zu erreichen, die in schaltungstechnischer Hinsicht voneinander abweichen. Die funktionellen Einheiten bilden zusammen mit den angeschlossenen Speicher- und Verstärkereinheiten - zweckmäßig in einer mechanischen Einheit - die Peripherieeinheiten. Die Peripherieeinheiten sind in ihrem elektrischen und mechanischen Aufbau miteinander völlig identisch. Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Schalteinrichtungen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, die mit einer zentralen gespeicherten Programmsteuerung, mit einer zwischen der Steuereinrichtung und den Peripherieeinheiten einen Informationsaustausch ermöglichenden AnpassungseinbJsit, mit einem nur in einer Richtung arbeitenden Adressenbua-System, mit einem in zwei Richtungen arbeitenden Datenbus-System, mit einer Abtasteinheit, die den aktuellen Zustand der Peripherieeinheiten der Steuereinrichtung übermittelt, mit einer schaltungstechnischen Einheit, die die an die Schalteinrichtung angeschlossenen linien je nach Bedarf selektiv verbindet und mit einer Ton- und Rufeinheit versehen ist.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß die Peripherieeinheiten jeweils eine vorgegebene Anzahl von Speicherund Verstärkereinheiten enthalten. Die Speichereinheiten
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sind über die Verstärkereinheiten an die Steuereingänge der funktioneilen Einheiten angeschlossen, deren Zahl jeweils einzeln vorgegeben ist. Die funktionellen Einheiten sind durch ihre jeweils einzeln vorgegebenen Ausgänge an die Abtasteinheit angeschlossen, und die funktionellen Einheiten liegen über ihre jeweils einzeln vorbestimmten Ein- und Ausgänge an der schaltungstechnischen Einheit und an denjenigen Apparaten, die an die Schalteinrichtung angeschlossen sind. Sie sind ferner über eine vorgegebene · Zahl von Eingängen mit der Ton- und Rufeinheit verbunden.
Bei einer für den Aufbau der anrufbearbeitenden Programme der Steuereinrichtung mit gespeichertem Programm vorteilhaften Ausführungsform ist die elektrische Ausbildung der Peripherieeinheiten völlig einheitlich. Jede einzelne-Peripherieeinheit verfügt über n-Dateneingänge, m-Adresseneingänge, p-Speicher- und Verstärkereinheiten, q-Abtastausgänge, r-funktionelle Einheiten, p/r Steuereingänge und q/r Abtastausgänge pro funktioneller Einheit, u- auf die funktionellen Einheiten bezogene gemeinsame Leistungen, die an die Ton- und Rufeinheit angeschlossen sind, r.v auf die funktionellen Einheiten .bezogene Einzelleitungen, die an die schaltungstechnischen Einheiten angeschlossen sind und r*z auf die funktionellen Einheiten bezogene Einzelleitungen, die an den an die Schalteinrichtung angeschlossenen Apparaten liegen. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist zwecks Vereinfachung der Konstruktion der Stromkreise, der Herstellung und der Instandhaltung die mechanische Ausbildung der Peripherieeinheiten völlig einheitlich. Jede Peripherieeinheit enthält gleichartige Speicher- und Verstärkereinheiten, gleichartige Verkabelungs- und Verbindungsstreifen, ferner einen Rahmen zur mechanischen Befestigung der funktionellen Einheiten, der Teil einer zweiseitig kaschierten Mutterleiterplatte ist, wobei auf dieser senkrecht angeordnete und befestigte ein- oder zweiseitig be-
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druckte Tochterleiterplatten vorgesehen sind, die die gleichen und/oder verschiedenen funktionelien Einheiten aufnehmen.
Bei einer weiteren vorteilhaften·Ausführungsvariante, sind die Speicher- und Verstärkereinheiten der Peripherieeinheiten aus Schaltkreisen mit kleinem und mittlerem Integrationsgrad aufgebaut (SSI und MSI).
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen "nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
Pig. Ij die schaltungstechnische Anordnung einer Fernsprech-Nebenstellenanlage gemäß der Erfindung,
Pig. 2: den mechanischen Aufbau einer Peripherieeinheit.
Anhand der Zeichnung kann man die Punktion der einzelnen Einheiten der Nebenstellenanlage verfolgen. Die Wirkungsweise der Einrichtung soll anhand des Aufbaues eines Gespäches erläutert werden.
Die über die Linien 21a - 21r (ITebenstellenlinien, Amtslinien, Querverbindungslinien, usw.) ankommenden Anrufe aktivieren über die funktionelien Einheiten ba - 6r mittels Abtastleitungen lba - l6r diejenigen Abtasttore, die in der Abtasteinheit 5 angeordnet sindo Der Zustand der Abtasttore wird durch die zentrale Steuereinrichtung 1 mit Hilfe des Adressenbusses 9 über die Steueranpassungseinheit 2 durch Vermittlung der Adressenleitung 19 zyklisch in der Abtasteinrichtung 5 abgetastet, und der durch die Linie 21a ankommende Anruf wird über die Datenleitung
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18, die Steueranpassungseinheit 2 und den Datenbus 10 mittels der Differenz der gegenwärtigen und vorherigen Zustände indentifiziert.
Im Pail einer Anrufanregung der nebenstelle 24a wird die entsprechende Peripherieeinheit 3 von der zentralen Steuereinrichtung 1 durch den Adressenbus 9, den Datenbus 10 die Steueranpassungseinheit 2 und die Adressen leitung 11 ausgewählt· Mit Hilfe der Datenleitung 12 wird der Wählton und Speisestrom in der den Anruf anregenden Hebenstelle, z.B. in der funktioneilen Einheit 6a, die an die Linie- 21a angeschaltet ist, ausgegeben.
Zur Steuerung der Speichereinheit 7 reicht ein kurzes Steuersignal aus, das über die Adressenleitung 11 und die Datenleitung 12 eintrifft. Dieses Signal aktiviert die Speicher, die den vorgegebenen Eingängen der funktioneilen Einheit 6a zugeordnet sind. Dieser Zustand bleibt bis zum weiteren Eintritt der zentralen Steuereinrichtung 1 erhaltenf d.h. die rufende Nebenstelle erhält über die Leitung 21a, die Leitungen 13, die Verstärkereinheit 8 und die Leitungen 14a von dem Modulator der funktioneilen Einheit 6a den Y/ähltOn und den Speisestrom.
Die Ton- und Rufeinheit 22 sichert über die Leitungen 23 die unmodulierten Tonfrequenzen- und Rufsignale für die funktionellen Einheiten 6a - 6r. Die zentrale Steuereinrichtung 1 sichert gleichzeitig mit der Ausgabe des Wähltons die erforderlichen Speicherzellen zwecks Speicherung der Wahlinformationen. Der rufende Apparat 24a teilt nach dem Empfang des Wähltons die Wahlinformationen mit (durch Unterbrechungen der Gleichstromschleife), die in die Speicher der zentralen Steuereinheit 1 wie oben beschrieben gelangen. Im einfachsten Pail beim Anruf einer lokalen Nebenstelle, wertet die zentrale Steuereinrichtung nach Empfang der entsprechenden Ziffern die gewählte Nummer aus,
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untersucht den Besetzzustand der angerufenen Nebenstelle (z.B. aufgrund der in ihrem eigenen Speicher gespeicherten Informationen) und sucht zwischen den beiden Endpunkten der gerufenen und anrufenden "Nebenstelle) einen freien Weg (z.B. aufgrund der Daten .des Speichers in Bezug auf den Besetzzustand der schaltungstechnischen Einheiten 4) aus.. Wenn der gerufene Apparat 24r frei ist und eine Verbindung zwischen dem angerufenen und dem rufenden Apparat herstellbar ist, bewirkt die zentrale Steuereinrichtung 1 die Ausgabe der Befehle für den Rufton in Richtung zum anrufenden Apparat 24a und für ein Rufsignal in Richtung zum angerufenen Apparat 24r über dem bei der Anrufanregung beschriebenen Weg.
Wird als Beispiel eine Nebenstellenanlage angenommen, liefert die Ton- und Rufeinheit 22 eine kontinuierliche Tonfrequenz und Rufsignale, und die zentrale Steuereinrichtung 1 steuert die Erzeugung von unterbrochenen Signalen aus einem kontinuierlichen Signal, und zwar in den funktioneilen Einheiten ba und 6r entlang dem bereits beschriebenen Weg über die Leitungen 14a und 14r.
Die funktionelle Einheit 6r empfängt die Meldung des angerufenen Apparates 24r über die Leitung 21r und leitet diese Information über die Abtastleitung 16r zum entsprechenden Abtasttor der Abtasteiriheit 5»
Die zentrale Steuereinrichtung 1 identifiziert die Meldung des angerufenen Apparates 24r auf dem bereits beschriebenen Weg, also mittels Adressenbus 9, Steueranpassungseinheit 2, Aktivierung der Adressenleitung 19, Datenleitung 18, Steueranpassungseinheit 2 und Datenbus 10 und liefert aufgrund dieser Information einen Befehl zum Aufbau des Weges, der in der Phase der Besetzzustandprüfung und Aufsuchung des freien Weges ausgewählt und im Speicher gespeichert war.
Die schaltungstechnische Einheit 4 enthält neben dem zum Aufbau der Gesprächwege dienenden Koppelfeld die Mittel, die zur Betätigung (und bei Verwendung von stromhälten- -den Schaltelementen zur Haltung des aufgebauten Weges) und zur Kontrolle des Weges dienen. Die zentrale Steuereinrichtung 1 liefert über den Adressbus 9 und den Datenbus 10 mittels der Steueranpassungseinheit 2 und des Leitungsbündels 20 die Informationen des aufzubauenden Weges zur schaltungstechnischen Einheit 4 und prüft die Richtigkeit des aufgebauten Weges in der bereits beschriebenen Art und Weise mit Hilfe der Abtasteinheit 5· Nach dem Aufbau und der Kontrolle des Weges wird die Ausgabe des Ruftons und des Rufsignals in der rufenden funktioneilen Einheit 6a und in der angerufenen funktioneilen Einheit 6r eingestellt, und zwar werden durch Veränderung der Signale auf den Leitungen 14a und 14r diese funktioneilen Einheiten in den Gesprächzustand versetzt. Die Identifizierung der Trennungsanregung der Gesprächspartner erfolgt auf Grund der über die Leitungen 16a und l6r ankommenden Informationen, mittels zyklisches Abtastung der Abtasteihheit 5 durch einen kontinuierlichen Vergleich des Speicherinhaltes (der zentralen Steuereinrichtung) für die gegenwärtigen und vorherigen Zustände. Im Pail einer Trennung beliebiger Teilnehmer trennt die zentrale Steuereinrichtung 1 durch entsprechende Signale den aufgebauten Schaltweg auf (in der schafrungstechnischen Einheit 4» in den betreffenden funktioneilen Einheiten 6a, 6r durch Vermittlung des Adressenbusses 9 und des Datenbusses 10 mit Hilfe des Leitungsbündels 20).
Die Reihenfolge des Ein3tellens der einezlnen Einheiten in die Grundstellung hängt vom Typ der jeweiligen Schaltelemente und der Art des Systems ab, was jedoch für das Wesen der Erfindung keine Bedeutung hat und deshalb nicht ausführlicher beschrieben wird.
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Die Betätigung und Trennung der funktioneilen Einheiten ba - br.erfolgt ähnlich wie vorher, v/enn in der Verbindung statt der liebenstellenapparate z.B. AmtsVerbindungen, Codeempfänger, usv/. angeordnet sind. Y/enn die Peripherieeinheit 3p Speichereinheiten 7 und zur Betätigung der funktioneilen Einheiten 6a - br ρ Verstärkereinheiten 8 und insgesamt q Abtastausgänge enthält, müssen im Pail von r funktioneilen Einheiten 6a - br zur Sicherung der Möglichkeit einer wahlweisen Einsetzung der funktioneilen Einheiten für jede einzelne funktioneile Einheit p/r Steuereingängen, die über die Leitungen 14a - 14f mit den entsprechenden Ausgängen der Verstärkereinheit 8 verbunden sind, und q/r Abtastausgänge, die über die Abtastleitungen 16a - lbr mit den entsprechenden Eingängen der Abtasteinheit 5 verbunden sind, vorgesehen sein.
Die funktioneilen Einheiten ba - 6r sind bezüglich der funktionellen Einheiten der gegebenen Peripherieeinheit über u gemeinsame Leitungen 23 mit der Ton- und Rufeinheit 22 und über v, d.h. in Hinsicht auf die gegebene Peripherieeinheit 3 mit insgesamt r.v einzelnen Leitungen 15a - 15r mit der schaltungstechnischen Einheit 4 und über ζ (berzogen auf die Peripherieeinheit 3, also über insgesamt r.z) einzelnen Linien 21a - 21r mit den angeschlossenen Apparaten 24a - 24r verbunden. Wenn die funktioneile Einheit besonders kompliziert ist, ist es möglich, die eine einheitliche Stromkreiseinheit bildende funktioneile Einheit im physikalischen Sinn in zwei Einheiten zu teilen, so daß die Steuereingänge und die Abtastausgänge usv/. verdoppelt werden. Natürlich können zwei oder mehr einfache funktioneile Einheiten in einer physikalischen (mechanischen) Einheit angeordnet sein, falls die Vorbedingungen für die Steuereingänge und Abtastausgänge dies ermöglichen. Die mit p, q, r und u, v, u bezeichneten Quantitäten können jeweils aus der Punktion der Schalteinrichtung, dem Programmsystem der Steuereinrichtung, den mecha-
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nischen und elektrischen Parametern der verwendeten Bauteile und Baugruppen, der Heratellungstechnoiogie der Einrichtung usw. abgeleitet werden. Fig. 2 veranschaulicht den mechanischen Aufbau der Peripherieeinheit 3, die in der Nebenstellenanlage gemäß der Erfindung verwendet ist. Die Anordnung der senkrecht zueinander liegenden gedruckten Mutterleiterplatte und der gedruckten Tochterleiterplatten ist an sich bekannt· Der Vorteil der Lösung gemäß der Erfindung liegt darin, daß die oben erwähnten, aus der vorteilhaften elektrischen Anordnung der funktioneilen Einheiten herrührenden Eigenschaften realisiert werden.
Zur mechanischen Befestigung der Tochterleiterplatten 27 sind der Rahmen 26, der an der Mutterleiterplatte 25 montiert ist und die Anschlußpunkte 30, die die Stromkreisverbindungen zwischen den Tochter- und Mutterleiterplatten bewirken, geeignet.
Die Anzahl der Anschlußpunkte 30 an einer Tochterleiterplatte 27 beträgt, wie bereits erwähnt, p/r + q/r +u+v+z, da jede funktionelle Einheit 6a - 6r einer Tochterleiterplatte 27 entspricht. Pur die inneren Verbindungen der Peripherieeinheit 3 (wie z.B. die Verbindungen zwischen den Speichereinheiten 7 und Verstärkereinheiten 8, die Verbindungen zwischen den Verstärkereinheiten 8 und den funktioneilen Einheiten 6a - 6r, die Verbindungen zwischen dem Verbindungsstreifen 29 und den obengenannten Einheiten der Peripherieeinheit 3) dient die Verkabelung 28, die bei dem Ausführungsbeispiel auf der zweiseitig folierten und lochgalvanisierten Mutterleiterplatte 25 in bekannter Weise vorgesehen ist. Es ist für die Erfindung charakteristisch, daß-entsprechend den vereinheitlichten elektrischen Parametern, die mechanischen Parameter ebenfalls einheitlich sind, d.h. daß die die funktionellen Einheiten öa - 6r realisierenden Tochterleiterplatten 27 infolge ihrer Ab-
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messungen und der Ausbildung der Kontaktpunkte gegeneinander austauschbar sind.
.Da der Aufbau der Peripherieeinheit 3 aufgrund der systematischen Lösung und der mechanischen Konstruktion äußerst kompakt ist und bei der zu speichernden Informationsmenge der Einsatz von Schaltkreisen mit hohem Integrationsgrad (LSI) nicht erforderlich ist, können die Speichereinheiten 7 und die Verstärkereinheiten 8 als Schaltkreise mit-kleinerem und mittlerem Integrationsgrad (SSI und MSI) ausgebildet werden.
Wie aus den vorangegangenen Ausführungen hervorgeht, ist die erfindungsgemäße Lösung für zentral gesteuerte Schalteinr richtungen, insbesondere für Fernsprechvermittlungsanlagen äußerst vorteilhaft, da hier die wesentlichen Einheiten der Anlage, die Peripherieeinheiten, die in den an sich bekannten Systemen relativ kompliziert aufgebaut sind, äußerst vereinfacht werden. Durch die Vereinheitlichung der elektrischen und mechanischen Parameter kann bei der Konstruktion, Herstellung und Instandhaltung der funktioneilen Stromkreise eine bedeutende Einsparung erreicht, werden.

Claims (4)

  1. -12 - 21 '1'd.y
    Erfind ungs an sp ruch
    1. Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Schalteinrichtungen, inabesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, die mit einer zentralen gespeicherten Programmsteuerung, mit einer zwischen der Steuereinrichtung und den Peripherieeinheiten einen Informationsaustausch ermöglichenden Anpassungseinheit,, mit einem Einweg-Adressenbussystems, mit einem Zweiv/eg-Datenbusaystem, mit einer Abtast einheit, die den aktuellen Zustand der Peripherieeinheiten der Steuereinrichtung übermittelt, mit einer zur selektiven Verbindung der an die Schalteinrichtung angeschlossenen Liniene dienenden schaltungstechnischen Einheit und mit einer Ton- und Rufeinheit versehen ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Peripherieeinheiten (3) jeweils eine vorgegebene Anzahl von Speichereinheiten (7) und Verstärkereinheiten (8) enthalten, daß die Speichereinheiten (7) über die Verstärkereinheiten (8) mit den jeweils einzeln bestimmten Steuereingängen der funktioneilen Einheiten (6a - 6r), der Peripherieeinheiten (3) z.B. den Teilnehmerstationen, den Verbindungseinrichtungen, den Querverbindungseinrichtungen, den Codeempfängern, den Vermittlungssätzen, usw. verbunden sind, daß die funktioneilen Einheiten (6a - 6r) jeweils einzeln mit einer vorgegebenen Anzahl von Ausgängen an die Abtasteinheit (5) angeschlossen sind, und daß die funktioneilen Einheiten (6a - 6r) jeweils einzeln über die vorgegebene Anzahl von Ein- bzw· Ausgängen mit der schaltungstechnischen Einheit (4) und den an der Schalteinrichtung liegenden Apparaten %(24a 24r) sowie über die vorgegebene Anzahl von Eingängen mit der Ton- und Rufeinheit (22) verbunden sind.
    - 13 -
    21 2
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Peripherieeinheiten (3) elektrisch völlig einheitlich ausgebildet sind und jeweils mit n-Dateneingängen, m-Adresseneingängen, p-Speichereinheiten (7), p-Verstärkereinheiten(S), q1Abtastausgängen, r-funktio- nellen Einheiten (6a - 6r), p/r Steuereingängen und q/r Abtastausgängen je funktioneller Einheit mit, auf die funktioneilen Einheiten bezogen, u gemeinsamen Leitungen, die an die Ton- und Rufeinheit (22) angeschlossen sind, mit auf die funktioneilen Einheiten bezogen, n.v Einzelleitungen, die an die schaltungstechnischen Ein- . heiten (4) angeschlossen sind, und mit, bezogen auf die funktioneilen Einheiten, r.z Einzelleitungen, die mit den an der Schalteinrichtung liegenden Apparaten verbunden sind, versehen sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die mechanische Ausbildung der Peripherieeinheiten völlig einheitlich ist, und daß die Peripherieeinheiten Speichereinheiten (7), Verstär-· kereinheiten (8), eine Verkabelung (28), Verbindungsstreifen (29) und eine zweckmäßig zweiseitig kaschierte Mutterleiterplatte (25), die einen die mechanische Befestigung der funktionellen Einheiten sichernden Rahmen (26) trägt, aufweisen, und daß auf der Mutterleiterplatte (25) Tochterleiterplatten (27) senkrecht angeordnet und befestigt sind, die ein oder zweiseitig kaschiert sind und die miteinander gleichen und/oder verschiedenen funktionellen Einheiten (6a - 6r) aufnehmen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Speichereinheiten (7) und Verstärkereinheiten (8) der Peripherieeinheiten aus integrierten Schaltkreisen (31) mit kleinem und mittlerem Integrationsgrad bestehen.
    - 14 -
    Hlerzu_^__SeUen Zeichnungen
DD79212296A 1978-04-18 1979-04-18 Schaltungsanordnung fuer schalteinrichtungen mit zentraler steuerung,insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen DD143343A5 (de)

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GR67715B (de) 1981-09-14
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GB2021900A (en) 1979-12-05
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