DD143404A5 - Tiefziehverfahren fuer metallische erzeugnisse - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf dis rationelle metallsparende Herstellung von Näpfen, Schalen etc. durch Tiefziehen aus einem Metallband. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei hoher Maschinenleistung die Metallverluste in Form von Stabilisierungskränzen, und die Abfallprodukte auf ein Minimum zu beschränken. Erfindungsgemäß werden Schlitze 4 entlang der Blechscheibenumfangslinie, die genau dem Durchmesser des zur Formung einer Schale notwendigen Blechteils entspricht, im Bereich der einander zugewandten Umfangsteile der Scheiben gestanzt und gleichzeitig Öffnungen 2a, 2b, 2c in das Band gestanzt, wobei die einen Enden der Schlitze in den Öffnungen enden, und wobei tangential von den Öffnungen ausgehend und an den Schlitzen endend die Befestigungs” punkte 5 anschließen. und hiernach das Tiefziehen und Abtrennen der Näpfe erfolgt.
Description
2126 9 7
Siefziehverfahren für metallische Erzeugnisse
Anwendungsgebiet der Erfindung;:
Die Erfindimg betrifft ein Verfahren sum metallsparenden Herstellen von !Tapfen aus Blech durch Tiefziehen von Blechscheibendie aus einem Metallband in wenigstens zwei zueinander versetzt angeordneten Reihen hergestellt werden, wobei das Metallband Schritt für Schritt unter den verschiedenen zum Ausführen der Verfonmingsvorgänge dienenden Geräten vorbeigeführt wird.
Charakteristil: der bekannten technischen Lösungen;
Es ist bekannt, daß Becken, Schalen oder andere ähnliche metallische Erzeugnisse in einem Ziehvorgang aus Blech-· scheiben hergestellt werden.
Es ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Blechscheiben ausgeschnitten γ/erden und allmählich von einem festen Arbeitsplatz aus mit Hilfe von Transportmitteln der Presse zugeführt werden. Ein derartiges Verfahren ermöglicht zv/ar große Produktionszahlen, es erfordert jedoch eine komplizierte und teure Maschine, die notwendigerweise langsam arbeitet und immer nur eine Blechscheibe bearbeiten kann.
Bei einem anderen bekannten Verfahren bleiben die Blechscheiben mit dem Metallband verbunden und werden dabei Schritt für Schritt unter den verschiedenen 'werkzeugen vorbeigeführt, die die verschiedenen Verformungsvorgänge ausführen, Y/obei die Erzeugnisse nach ihrer Fertigstellung von dem Metallband gelöst werden. Um den eigentlichen Tiefziehvorgang ausführen zu können, ist es jedoch bei diesem Verfahren notwendig, um die eigentliche Blechscheibe einen ringförmigen Kranz von bestimmter Breite vorzusehen, der die Blechscheiben bis sum Ende des Tiefziehvorganges mit dem Metallband verbindet. Dieses Verfahren ist insofern vorteilhaft, als es·gestattet, mehrere Stücke gleichzeitig vollkommen automatisch und mit erhöhter Geschwindigkeit zu pressen. Es besitzt jedoch den großen Nachteil, daß ein bedeutender Metallverbrauch gegeben ist, der durch den ringförmigen Kranz sich ergebende Abfallprodukte bedingt ist.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Bachteile der bekannten Verfahren zu vermeiden, insbeson· dere größere Metallverluste, wie beispieleweise durch ring»
förraige Kränze, und diese Abfallprodukte auf ein Minimum zu beschränken, wobei die Slechaeheiben so lange mit dem Metallband verbunden bleiben, bis alle Verformungsvorgänge durchgeführt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Schlitze entlang der Blechscheibenumfangslinie, die genau dem Durchmesser des zur Pormung einer Schale notwendigen Blechteils entspricht im Bereich der einander zugewandten Umfangsteile der Scheiben gestanzt werden und gleichzeitig Öffnungen in das Band gestanzt v/erden, wobei die einen Enden der Schlitze in den Öffnungen enden, und wobei tangential von den Öffnungen ausgehend und an den Schlitzen endend die Befestigungspunkte anschließen und daß hiernach das Tiefziehen und Abtrennen der liäpfe erfolgt. Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert.
Ausführungsbeispiele:
Die in der Zeichnung dargestellte Figur ist eine schematische Skizze einer Teilansicht eines Blechbandes während eines Verforinungs Vorganges von Schalen durch Tiefziehen.
In eine bekannte Maschine, die nicht dargestellt ist und die hier nicht beschrieben werden soll, wird ein Blechband 1, z.B. aus Kupfer, eingeführt und Schritt für Schritt unter einer Reihe von Werkzeugen vorbeigeführt, die an festen Plätzen angebracht sind und die verschiedenen Arbeitsgänge, beispielsweise zum Herstellen einer Schale oder dergleichen ausführen. Im vorliegenden Fall v/eist das Band eine ausreichende Breite auf, um gleichzeitig in zwei benachbarte Reihen derartige Schalen herzustellen.
Zu diesem Zweck sind in dem Blech Trenneinschnitte in Porm von Öffnungen 2a, 2b, 2c vorgesehen, die als Eckpunkte für Abstandszwischenstücke zwischen benachbarten Blechscheiben dienen. Die Öffnungen 2a, 2b, 2c
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sind in parallelen Reihen angeordnet, wobei die Reihen der Offnungen 2a und 2b auf gleicher Höhe liegen, während die Reihe der Offnungen 2c dazu versetzt angeordnet ist. Jede Blechscheibe 3 besitzt einen Durchmesser, der genau dem Durchmesser des zur Verformung einer Schale notwendigen Blechteils entspricht. Die Blechscheiben 3 sind auf einem Teil ihres Umfanges aus: dem Blechband 1 ausgeschnitten, wobei sich für jede Blechscheibe 3 drei Schlitze 4 ergeben, die in der Zeichnung strichpunktiert gekennzeichnet sind. Die Blechscheiben 3 sind ferner durch drei Befestigungspunkte 5 mit dem Metallband 1 verbunden. Die zwischen den einzelnen benachbarten Blechscheiben 3 verbleibenden Abstandszwischenstücke sind mit dem Bezugszeichen versehen. Die Befestigungspunkte 5 sind am Umfang der Blechscheiben 3 um etwa 120° versetzt.
Das erfindungsgemässe Verfahren, dass den Wegfall eines ringförmigen Kranzes um jede Blechscheibe vorsieht, ergibt eine bedeutende Metallausnutzung. Sobald die Schlitze 4 ausgeführt sind, werden die mit den Abstandezwischenstücken 6 verbundenen Blechscheiben 3 durch Tiefziehen verformt, um die Schalen 3a zu bilden«
Infolge der Verformung der Blechscheiben 3 während des Tiefziehvorganges nehmen die Schlitze 4 die Form eines halben Halbmondes 7 und eines Halbmondes 8 an , die die gebildeten Schalen 3a teilweise umgeben. Wenn die Schalen 3a fertiggestellt sind, werden sie von den restlichen Blechteilen getrennt, wobei die Seitenteile la und die Zwischenstücke 6 die Abfallprodukte bilden.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist anhand eines Ausführungsbeispiels mit zwei Blechscheibenreihen beschrieben, es ist jedoch auch möglich, für die Herstellung gezogener kreisförmiger Produkte, die auch irgendeine andere Form aufweisen können , Blechscheiben in mehr als zwei Reihen vorzusehen, wobei ferner die Trenneinschnitte 2a, 2b, 2c irgendeine Form, wie Sternform oder dergleichen, besitzen können.
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Claims (3)
1. Verfahren zum metallsparenden Herstellen von liäpfen aus Blech durch Tiefziehen von Blechscheiben, die aus einem Metallband in wenigstens zwei zueinander versetzt angeordneten Reihen hergestellt v/erden, wobei die Blechscheiben bis zum Abschluß des Tiefziehvorganges mit dem Metallband durch Befestigungspunkte verbunden bleiben, gekennzeichnet dadurch, daß Schlitze (4) entlang der Blechseheibenurafangslinie, die genau dem Durchmesser des zur Formung einer Schale notwendigen Blechteils entspricht, im Bereich der einander zugewandten Umfangsteile der Scheiben gestanzt v/erden und gleichzeitig Öffnungen (2a, 2b, 2c) in das Band gestanzt werden, wobei die einen Enden der Schlitze in den Öffnungen (2a, 2b, 2c) enden, und wobei tangential von den Öffnungen (2a, 2b, 2c) ausgehend und an den Schlitzen endend die Befestigungspunkte (5) anschließen und daß hiernach das Tiefziehen und Abtrennen der Iläpfe erfolgt.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnungen (2a, 2b, 2c) kreisförmig ausgebildet werden·
3. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die öffnungen (2a, 2b, 2c) die Blechscheiben an den Schlitzen (4) tangential berührend gestanzt werden.
Hierzu 1 Seile Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21269779A DD143404A5 (de) | 1979-05-07 | 1979-05-07 | Tiefziehverfahren fuer metallische erzeugnisse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21269779A DD143404A5 (de) | 1979-05-07 | 1979-05-07 | Tiefziehverfahren fuer metallische erzeugnisse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD143404A5 true DD143404A5 (de) | 1980-08-20 |
Family
ID=5518008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21269779A DD143404A5 (de) | 1979-05-07 | 1979-05-07 | Tiefziehverfahren fuer metallische erzeugnisse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD143404A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT410521B (de) * | 1998-06-03 | 2003-05-26 | Federal Mogul Wiesbaden Gmbh | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von bundlagern |
-
1979
- 1979-05-07 DD DD21269779A patent/DD143404A5/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT410521B (de) * | 1998-06-03 | 2003-05-26 | Federal Mogul Wiesbaden Gmbh | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von bundlagern |
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