DD143418A1 - Druckfester transportbehaelter fuer fluessigkeiten,gase und schuettgut - Google Patents

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DD143418A1
DD143418A1 DD79212641A DD21264179A DD143418A1 DD 143418 A1 DD143418 A1 DD 143418A1 DD 79212641 A DD79212641 A DD 79212641A DD 21264179 A DD21264179 A DD 21264179A DD 143418 A1 DD143418 A1 DD 143418A1
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Helmut Gerhard
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Westerwaelder Eisen Gerhard
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Description

212 641
Druckfester Transportbehälter für Flüssigkeiten, Gase und Schüttgut
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft einen aus Zylinderschalen gebildeten Transportbehälter für den kombinierten Verkehr mit Flüssigkeiten, Gase oder Schüttgut zur Druckentleerung oder für Schwerkraftentleerung und/oder mit Anschlüssen für Armaturen.
Charakteristik der bekannten techn. Lösungen: Je nach Gefährlichkeit der Ladung werden Flüssigkeitstransportbehälter entweder über ein im Scheitel eingebautes Steigrohr mit Hilfe von überdruck,
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oder.über ein an der Behältersohle eingebautes Auslaufventil mit Hilfe der Schwerkraft entleert. Um eine möglichst vollständige Entleerung zu gewährleisten, muß in beiden Fällen eine Vertiefung (Sumpf) in der Sohle des Behälters ausgebildet werden, damit sich dort die Restflüssigkeit sammeln kann.
Es sind verschiedene Ausführungsformen des Sumpfes bekannt. Hierzu gehören in die Sohle eingeformte Sumpftassen. Sie bedingen jedoch durch die erforderliche Wärmebehandlung Strukturveränderungen des meist aus Edelstahl bestehenden Behälterwerkstoffes und eine Verschwächung der Wanddicke durch das Recken des Bleches.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind Blockflansche in eine entsprechende Aussparung der Behältersohle eingeschweißt worden. Sie benötigen große Querschnitte und bedingen erhebliche Dickenunterschiede zwischen dem Flanschmaterial und dem Behältermantel mit entsprechenden Übergangsspannungen.
In die Sohle eingeschweißte U-Rinnen oder Halbrohrschalen, die in Längs- oder Querrichtung verlaufen können, benötigen großen Schweißaufwand und große
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Mantelöffnungen mit entsprechendem Materialabfall. .Außerdem haben sie eine ungünstige Form in Bezug auf die im Betrieb auftretenden Druckbeanspruchungen.
In allen Fällen sind außerdem zusätzliche Führungen für das im Behälterscheitel befestigte Steigrohr erforderlich, um dieses in der vorgeschriebenen, im Sumpf endigenden Lage festzuhalten und gegen Schwingungen zu schützen.
Um insbesondere bei wechselnder Ladung allen Anforderungen nachkommen zu können und eine vollständige Entleerung auch des Sumpfes zu gewährleisten, die insbesondere für Reinigungszwecke unumgänglich ist, empfiehlt es sich, den Sumpf als Auslaufstutzen auszubilden und mit einem Sohlenventil abzuschließen. So kann wahlweise das Steigrohr für die Druckentleerung oder das Sohlenventil für die Schwerkraftentleerung benutzt v/erden. Auch in diesem Falle bleiben die oben aufgezählten Nachteile der bekannten Lösungen bestehen.
Neben dem genannten Steigrohr für die Entleerung des Behälters sind noch weitere Armaturen in dem
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Transportbehälter unterzubringen. Es handelt sich hierbei neben dem Mannloch z.B. um Überdruckventile, ünterdruckventile, Schmelzsicherungen, Berstscheiben, sowie um Pressluft- und Schutzgasanschlüsse.
Diese Armaturen werden üblicherweise in der Scheltellinie des Behälters angeordnet. Infolge ihrer funktionsbedingten Bauhöhe geht daher durch sie in der Regel ein Teil der für die Erzielung eines optimalen Laderaums wertvollen Bauhöhe verloren.
Darüberhinaus zeigt es sich·immer wieder, daß an der Außenwand des Behälters angeschweißte Armaturen bei Unfällen durch Abscheren und Abreißen Lecks verursachen. Aus Gründen des Feuer-, Explosions-, Gesundheits- und Umweltschutzes ist man aber dazu gezwungen, das Auftreten solcher Lecks so gering wie möglich zu halten.
Man hat bereits versucht, durch die Anbringung von Schutzrahmen, Abdeckhauben oder in Längsrichtung des Behälters aufgebauten Wülsten, die im Scheitelbereich angeordneten Armaturen zu schützen. Diese Schutzmaßnahmen führen jedoch häufig zu einer beachtlichen
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Steigerung des Eigengewichtes des Behälters und verursachen einen nicht unerheblichen, zusätzlichen Aufwand für die Durchführung der erforderlichen Arbeiten. Auch bilden Schutzrahmen, die an der Behälterwandung befestigt sind, selbst wiederum eine gesteigerte Gefahr bei Unfällen, da durch erhöhte Spannungskonzentration und Schrumpfspannungen mit Rißbildung in der Behälterwandung gerechnet werden muß.
Bisher hat man zur Vermeidung dieser Bauhöhenverluste und Unfallrisiken Armaturen waagerecht in den Behältermantel eingesetzt. Die hierbei erforderlichen ovalen Ausschnitte der Behälterwand .sind aber aus drucktechnischen Gründen unerwünscht. Außerdem fordern manche Berechnungscodes noch zusätzliche Verstärkungskragen mit entsprechendem Material- und Schweißaufwand.
Generell ist daher festzuhalten, daß bei Einsetzen von Rohrstücken mit kreisförmigem, elliptischem oder ovalem Querschnitt in den Tankmantel auf diese Ringspannungen übertragen werden, die sonst bei ungestörtem Mantel von dem weggeschnittem /\bschnitt der Zylinderschale aufgenommen würden.
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Man hat zwar bisher dennoch offene Rinnen, teils aus Halbrohrschalen, teil zusammengesetzt aus Seiten- und Bodenblechen, in den Behälter eingeschweißt. Ebenso ist es auch bekannt, Sumpfstücke ohne Ablauf einzusetzen. Die Aufnahme der Ringspannungen durch diese Schalen ist aber nicht möglich, ohne die Gefahr des Ausbeulens in Kauf nehmen zu müssen.
Ziel der Erfindung: . ' Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher darin zu sehen, mit dem Ziel der Durchmesser-, Querschnitts- und Inhaltsmaximierung des Behälters eine höhensparende Unterbringung der Anschlußorgane für die Entleerung, Befüllung und verschiedener weiterer Armaturen zu schaffen, bei der die Spannungen und Strukturverschlechterungen im Behälter und den Nahtstellen so gering wie möglich gehalten werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Sohlen- und/oder Scheitelbereich des Behälters ein oder mehrere Rohrstücke mit zylindrischem, elliptischem oder ovalem Querschnitt so eingeschweißt werden, daß sie etwa mit der Hälfte ihrer unteren oder oberen Rohrschale aus dem Behälter-
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. 21 2 641
mantel herausragen und Anschlüsse tragen. .
Vorzugsweise besteht der Auslaufstutzen aus einem parallel oder spitzwinkelig zur Horizontalen in die.Behältersohle eingesetzten, mindestens einseitig offenen Rohrstück, dessen Oberseite eine öffnung zur Führung des Steigrohres aufweist, und dessen auslaufseitiges Ende an
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den Anschlußflansch angrenzt und/oder im Scheitelbereich des Behälters ist ein parallel zu seiner Scheitellinie verlaufendes Rohr eingeschweißt, dessen Scheitel über den Behälter seitlich hinausragt und dessen obere Hälfte mindestens eine, von der Senkrechten abweichende, von außen zugängliche Anschlußöffnung aufweist.
Durch die Verwendung von Rohrkörpern für die Unterbringung des Steigrohres und für die Anbringung von Armaturen bleiben im Unterschied zur Verwendung einseitig offener Rinnen Brükkenbereiche zum Behälterinneren bestehen. Die im Bereich der Schweißnähte auftretenden Spannungen und Strukturverschlechterungen des Stahles v/erden daher verringert und somit auch die Gefahr des Ausbeulens des Behälters im Bereich der Nähte vermindert. Darüberhinaus können sowohl Stoffkosten als auch in erheblichem Umfange Kosten für das Schweißen eingespart werden.
Ferner werden durch das erfindungsgemäße Vorgehen noch folgende Vorteile erreicht: Sohlenauslauf und Steigrohrsumpf sind an einer Stelle vereinigt; die Druckfestigkeit des Behälterquerschnittes ist
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kaum beeinträchtigt; eine zusätzlich eingeschweißte Halterung für das Steigrohr wird nicht benötigt, weil das Steigrohr im Auslaufstutzen selbst geführt ist; die nach außen führenden öffnungen im Sohlenbereich haben kleinstmöglichen Durchmesser; die Reinigung des offenen AuslaufStutzens bietet keine Schwierigkeiten und der Sumpftasseninhalt ist sehr gering.
Das erfindungsgemäße Rohr für die Anordnung der Anschlüsse der Armaturen weist einen wesentlich kleineren Radius als der Zylinder des Flüssigkeitsbehälters auf. Hierdurch bildet das in den Behältermantel eingelassene Rohr eine gewölbte, domartige Erhebung gegenüber dem übrigen Behältermantel. Infolge seines kleineren Krümmungsradius ergeben sich gegenüber der Behälterwandung günstigere Wanddickenrelationen für die Anbringung von Armaturen und deren Rohrstutzen.
Die Gefahr der Rißbildung im Bereich des eingesetzten Rohres ist verringert, Spannungskonzentrationen in der Behälterwar.dung v/erden vermieden. Auch ist es möglich, Anschlüsse und Stutzen vor der Montage des Rohres in dieses beidseitig einzuschweißen, und zwar unter Vermeidung von
λ- 212
Zwangslagenschweißungen am Behälter selbst. Mit anderen Worten, die Scheitelarmaturen können durch Verwendung des erfindungsgemäß vorgesehenen Rohres schweißtechnisch einfacher, ermüdungssioherer, sowie gewichts- und arbeitskostensparender angebracht werden als bisher. Dies hat den Vorteil, daß nur einv/andfrei vorbereitete Rohre in die Behälterwandung eingesetzt werden.
Insgesamt ist aber zu betonen, daß neben den genannten Vorteilen, durch das erfindungsgemäße Vorgehen die erstrebte Maximierung des Eehälterinhalts erreicht ist.
Ausführungsbeispiele; .
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung. Hierin zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung
eines ersten Ausführungs-
beispiels des Auflauf-
Stutzens, Fig. 2 ein Längsschnitt eines
zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. 3 ' ein Querschnitt längs der
Linie III-III in Fig. 2,
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Fig. 4-6 schematische Darstellungen
verschiedener möglicher Phasen der Flanschausführung,
Fig. 7 einen, aus Zylinderschalen aufgebauten, in einem Rahmen gehalterten Transportbehälter,
Fig. 8 einen Querschnitt durch das
erfindungsgemäße Rohr mit Anschlußstutzen,
Fig. 9 einen Querschnitt durch eine
weitere Ausbildung eines erfindungsgemäßen Rohres,
Fig. Io u. loa einen Längsschnitt durch den
oberen Stirnbereich des Transportbehälters in abgebrochener Darstellung, und
Fig. 11 einen Längsschnitt durch einen
Transportbehälter, teils in abgebrochener Form mit den erfindungsgemäßen Merkmalen in Kombination.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist in die Sohle eines Flüssigkeitsbehälters 1 parallel zur Quer,- oder Längsachse desselben ein horizontal verlaufendes Rohr-
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stück 3 derart eingeschweißt, daß die Sohle des ' Rohrstückes 3 niedriger als die Behältersohle 2 liegt. Die Vianddicke des Rohrstückes ist so gewählt, daß es die vorkommenden Drücke und die in dem betreffenden Bereich durch Abweichung von der Membranform des Behältermantels auftretenden Zusatzspannungen zuverlässig aufnehmen kann. Der fließ- und druckgerechte übergang der Behältersohle in das angrenzende Rohrende wird durch ein eingesetztes KugelschalenBegment 4 vermittelt.
Die Oberseite des Rohres 3 ist mit einer öffnung 5 versehen, die zur Aufnahme des Steigrohres 6 bestimmt ist und demgemäß senkrecht oder schräg unterhalb der für den Einbau des Steigrohres vorgesehenen Armatur (nicht dargestellt) im Tankscheitel angeordnet ist, so daß das Steigrohr ohne sonstige Halterung gleitend in die öffnung eingeführt werden kann.
Zur Entnahmeseite endet der Auslaufstutzen 3 in einem an oder außerhalb der Behälterwand angeordneten Flansch, der im vorliegenden Fall als Flach- oder Vorschweißflansch 7 ausgebildet ist und zur Befestigung eines AuslaufventiIs 27 be-
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liebiger Bauart dient.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 ist das als Auslaufstutzen dienende Rohr 8 oval mit gedrücktem Querschnitt ausgebildet. Der übergang zwischen der Behältersohle 2 und dem Auslaufstutzen wird hier statt eines Kugelschalensegments durch einen zungenförmig gebogenen Auslauf 9 des schräg angeschnittenen Rohrendes gebildet. Um das Einführen des Steigrohres 6 zu erleichtern, Ist die öffnung 5 an der Oberseite des Auslaufstutzens 8 von einem Trichter Io umgeben.
Der Anschlußflansch 11 für die Entnahmeleitung ist hier im schrägen Übergangsbereich zwischen der Sohle 2 und dem Boden oder der Seitenwand 12 des Behälters angeordnet. In Horizontalrichtung gesehen, hat infolgedessen der kreisförmige Flansch elliptische Gestalt. Der Auslaufstutzen 8 ist so geformt, daß seine schräg abgeschnittene Stirnseite eine Ellipse darstellt, die gerade auf den Flansch 11 paßt. Anschließend an diese Stirnseite ist der Rohrstutzen 8 auf seiner Oberseite mit einer breiten Ausnehmung 13 versehen, die den Eintritt und /\bfluß der Flüssigkeit erleichtert und so die vollständige
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Entleerung des Behälters unterstützt.
In den Blockflansch 11 kann ein nach innen öffnendes Federventil 14 eingesetzt sein. An den Blockflansch können verschiedenartige Rohre mit Entnahmeventil angesetzt sein, beispielsweise wie dargestellt ein Querrohr 15 zur seitlichen Entleerung. Es ist aber auch möglich, den Blockflansch fest zu verschließen, wenn keine Bodenentleerung gewünscht wird. So läßt sich ein einziger Flansch je nach Kundenwünschen in verschiedener Weise verwenden.
Beispielsweise ist der Blockflansch 11 in einer Phase 1 gemäß Fig. 4 nur teilweise ausgedreht und somit völlig geschlossen. In Phase 2 ist gemäß Fig. 2 die Öffnung des Blockflansches ausgedreht und läßt sich mittels des Ventils 14 jederzeit öffnen.
Wenn die Öffnung 16 später in einer Phase 3 wieder ständig verschlossen sein soll, läßt sich dies in einfacher Weise durch Einsetzen und Anschweißen eines Verschlußbleches 17 bewerkstelligen. Soll schließlich die Öffnung 16 in einer Phase 4 nur als Reinigungs- bzw. Revisionsöffnung verwendet v/erden, so kann sie mit einem Deckel 18 unter Zwischenlage
einer Dichtung 19 verschraubt v/erden.
Die beiderseits der Einführungsöffnung 5 für das Steigrohr 6 verbleibenden, tunnelartig v/irkenden Rohrteile nehmen unter Vermeidung abrupter Querschnittsveränderungen die durch Abweichung von der I-lembranform des Behältermantels entstehenden Zusatzspannungen auf. Infolge der doppelseitigen Aufnahme der Längs- und Ringspannungen wird das Aufbeulen der zylinderförmigen Wandbleche des Behälters zuverlässig verhindert.
Die quer zum Auslaufstutzen wirkenden, durch den Innendruck bedingten Kräfte werden durch den ovalen Querschnitt des Rohres 8 nach der zweiten Ausführungsform bei sonst gleicher Rinnentiefe besser aufgenommen, bzw. bei gleicher Rohrbreite ist die Tiefe geringer. Ferner erlaubt die ovale Gestaltung eine wesentliche Verkürzung der Rohrausschnitte an der Oberseite des Stutzens"; trotzdem ist das an die Projektion des innenliegenden Federventils 14 angepaßte Rohrende rundum an dem Blockflansch 11"befestigt.
In der geschlossenen Ausführungsform nach Fig. 1
kann andererseits der obere Rohrteil zusätzlich als inneres Widerlager für ein solches Federventil herangezogen v/erden.
In Fig. 7 ist ein zylindrischer
Transportbehälter la für flüssige oder gasförmige Medien oder Schüttgut in an sich bekannter Weise in einem an seinen Stirnseiten befindlichen Rahmengestell 2a gehalten. Die Zylinderschalen 3a sind durch Verstärkungsringe 4a gegen äußeren überdruck versteift. Im Scheitelbereich des Transportbehälters la befindet sich ein mit einem Dom- : deckel 5a verschlossener Mannlochstutzen 6a. Dieser Mannlochstutzen 6a ist sehr kompakt und abs'chersicher gebaut und liegt in Fahrtrichtung gesehen, vor dem erfindungsgemäßen Rohr 8a,das im Scheitelbereich des Behälters parallel zu dessen Längsachse in die Behälterwandung derart eingelassen ist, daß der obere Bereich seiner Wandung über die Behälterwandung domartig hinausragt. Bei der in Fig. 7 gezeigten Darstellung ist das Rohr 8a an seinen beiden Stirnseiten durch Kugelschalensegmente 9a verschlossen. In Abständen sind in horizontaler oder schräg nach oben verlaufender Richtung Rohrstutzen loa angebracht, auf denen Armaturen oder Blindflansche 11a sitzen. Ein Schutzrahmenge-
- 21 2 64i
stell ist gebildet durch Verbindungsstege 12a, die von den äußeren Konturen des Mannlochs zum stirnseitigen Rahmen verlaufen. In der dargestellten Ausbildung des Flüssigkeitsbehälters ragen beide Stutzen nach einer Seite. Im Falle des Abblasens der Flüssigkeit genügt es daher, auf dieser Seite eine abnehmbare Auffangwanne 13a anzubringen, die mit einer Ablaufrinne 14a versehen ist. Der "vorstehend genannte Schutzrahmen kann gegebenenfalls zur Diebstahlssicherungshaube oder zu einer Zollverschlußhaube 7a ausgebaut werden. Vorteilhafterweise kann man auch die Arbeitsbühne und einen Laufsteg in diesen Schutzrahmen einbeziehen (nicht dargestellt).
In Fig. 8 ist das domartig gewölbte Rohr 8a nach Fig. 7 im Querschnitt gezeigt. Der Rohrmantel und der Behältermantel sind bei 15a durch doppelseitige Kehlnähte verbunden. Der Querschnitt des Rohres 8a ist kreisförmig. Er kann aber auch, wie es bei dem Rohr 16a in Fig. 9 gezeigt ist, eine elliptische oder ovale Form auf v/eisen, wobei die größere Achse der Ellipse horizontal verläuft * In Fig. Io ist ein Rohr 17a im Längsschnitt dargestellt, welches an seinem einen Ende mit einem Flansch 18a verschlossen
-it- 21 2 64ί
ist, während sein zum Mannloch 19a weisendes Ende durch eine Kugelschale 2oa verschlossen ist. Der im Behälterinnenraum befindliche Mantelteil des Rohres weist Durchbrechungen 21a (Fig. loj auf. Diese Durchbrechungen sind in der dargestellten Ausbildung kreisförmig gestaltet. Die zwischen den Durchbrechungen befindlichen Mantelbrücken des Rohres 8a haben die Aufgabe, vom Tankinnendruck verursachte Ringspannungen aufzunehmen. Die zwischen den Durchbrechungen 21a verbleibenden Mantelbrücken des Rohres dienen auch zum Schwallschutz gegen die während des Transportes im Behälter bewegte Flüssigkeit. Infolge der Anordnung des erfindungsgemäßen Rohres hinter dem Mannloch im Fahrtrichtung gesehen, wird erreicht, daß die an diesem befestigten Armaturen den bestmöglichsten Schutz gegen Beschädigungen erhalten. Gemäß einer in Fig.. loa dargestellten Ausbildungsform kann das Rohr mit seinem einen Ende an dem Stutzen 6a des Mannlochs 19a enden. Ebenfalls hier dargestellt ist eine Ausbildungsform, bei der das stirnseitige Ende des Rohres an einem Querträger des Rahmens endet.
In Fig. 11 ist ein Behälter la teils in abgebrochener Darstellung gezeigt, der zur bestmöglichen Raumausnützung des Behälterinhalts sowohl die höhensparende
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Anordnung der Armaturen auf einem Rohr 8a, als auch den ebenfalls höhensparenden Einbau eines Rohrstükkes 3 in der Behältersohle zeigt.
Aus der Zeichnung wird deutlich, daß das domartig aus dem Behältermantel herausragende Rohr 8a spiegelbildlich dem Rohrsumpf 3 entspricht.

Claims (11)

  1. *»- 21 2 6 41
    Γ Erfindungsanspruch.:
    1. Transportbehälter für den kombinierten Verkehr mit Flüssigkeiten, Gasen oder Schüttgut, zur Schwerkraft- oder Druckentleerung, dadurch gekennzeichnet, daß im Sohlen- und/oder Scheitelbereich des Behälters ein oder mehrere Rohrstücke mit zylindrischem, elliptischem oder ovalem Querschnitt so eingeschweiß werden, daß sie etwa mit der Hälfte ihrer unteren oder oberen Rohrschale aus dem Behältermantel herausragen und Anschlüsse tragen.
    212 64 ί
  2. 2. Transportbehälter für Flüssigkeiten, Gase oder Schüttgut nach Punkt 1/ mit einem Steigrohr zur Druckentleerung oder einem Auslaufstutzen mit Anschlußflansch für Schwerkraftentleerung und/oder mit im Scheitelbereich des Behälters vorgesehenen Anschlüssen für Armaturen, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufstutzen aus einem parallel oder spitzwinkelig zur Horizontalen in die Behältersohle
    (2) eingesetzten, mindestens einseitig offenen Rohrstück (3,8) besteht, dessen Oberseite eine öffnung (5) zur Führung des Steigrohres (6) aufweist, und dessen auslaufseitiges Ende an den Anschlußflansch (7,11) angrenzt und/oder daß im Scheitelbereich des Behälters (1) ein parallel zu seiner Scheitellinie verlaufendes Rohr (8a) eingeschweißt ist, dessen Scheitel über den Behälter seitlich hinausragt und dessen obere Hälfte mindestens eine, von der Senkrechten abweichende, von außen zugängliche Anschlußöffnung aufweist.
  3. 3. Transportbehälter nach Punkt 1# d a d.ur c h
    ii -
    12 641
    gekennzeichnet, daß das dem Behälter zugekehrte Ende des Rohrstückes mittels eines schalenförmig gev/ölbten Ubergangselementes (4,8) in die Behältersohle (2) übergeht.
  4. 4. Transportbehälter nach Punkt 3 f dadurch gekennzeichnet, daß das Übergangselement aus einem Kugelschalensegment (4) besteht.
    5· Transportbehälter nach Punkt 3,- dadurch gekennzeichnet, daß das tibergangselement aus einem zungenförmigen Wandteil (9) des Rohrstückes (8) besteht.
  5. 6. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte » dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück zur Entnahmeseite hin eine halbseitige Ausnehmung (13) aufweist.
    π Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte mit in einen Winkel der Behälterwand eingepaßtem Anschlußflansch, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufstutzen aus einem ovalen Rohrstück (8) besteht, dessen Abflachung an die axiale Projektion des Anschlußflansches (11) angepaßt ist.
    -»-212641
  6. 8. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte ,gekennzeichnet durch einen die Öffnung (5) zur Führung des Steigrohres
    (6) umgebenden Trichter (lo).. -
  7. 9. Transportbehälter nach Punkt -2 , dadurch gekennzeichnet, daß die ventilseitige Ober- " kante des Rohrstückes als Widerlager für ein innenliegendes Entnahmeventil ausgebildet ist. .
  8. 10. Transportbehälter nach Punkt 3,., dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (8a) einen kreisförmigen Querschnitt hat.
    11· Transportbehälter nach Punkt SIj. dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr einen elliptischen oder ovalen Querschnitt hat, dessen größere Achse horizontal und quer zur Behälterlängsachse verläuft.
    "]2. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Rohrenden mit dem Stutzen (6a) oder Blockflanschring.eines im Behälterscheitel vorgesehenen Mannloches verbunden ist, oder außen an ihm endet.
    Ί3. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden
    "**"- 21 2 6 41
    t dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der beiden Rohrenden in einem Kugelschal- oder Rohrbodensegment (9a) endet.
  9. 14. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte ,dadurch gekennzeichnet, daß eines der Rohrenden an der Flanke eines den Behälter umgebenden Verstärkungsringes (4a) endet.
    15'· Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte,dadurch gekennzeichnet, daß eines der Rohrenden arn senkrechten Rohrstutzen oder Flanschring eines Scheitelanschlußes endet.
    . Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte ,dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des über den Behälterscheitel hinausragenden Rohrabschnittes einen oder mehrere Rohrstutzen (loa), Muffen oder Blockflansche zur Aufnahme von Armaturen oder Leitungen trägt, deren Bohrungsachse von der senkrechten Behälterachse abweicht,
    17· Transportbehälter nach Punkt Ί6 ^ dadurch gekennzeichnet, daß die Projektion der Rohrstutzen und ihrer Armaturen entweder ganz oder
    1 2 641
    überwiegend innerhalb der Querprojektion des .Mannlochstutzens liegen.
  10. 18. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden i Punkte, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Behälterinnenraum ragende untere Rohrbereich mindestens zwei, vorzugsweise kreisrunde, Durchbrechungen (21a) aufweist.
    /jo Transportbehälter nach einem der vorhergehenden - . Punkte ,dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen in der im Behälterinneren liegenden Sohlenlinie des Rohres (8a) angeordnet sind.
  11. 20. Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlüsse und Armaturen durch Profile (12a) Rohre oder Schalenelemente geschützt sind, die gerade oder allmählich gekrümmt von den äußersten oberen und seitlichen Punkten der Mannlochkontur zu einem Stirnrahmen oder einem Verstärkungsring des Behälters verläuft.
    ^1* Transportbehälter nach einem der vorhergehenden Punkte, dadurch gekennzeichnet, daß Werkstoff und Wanddicke des eingeschweißten Rohres denen des Behälters entsprechen·
    Hierzu....^Seilen Zeichnungen
DD79212641A 1978-05-06 1979-05-03 Druckfester transportbehaelter fuer fluessigkeiten,gase und schuettgut DD143418A1 (de)

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DE2819955A DE2819955C2 (de) 1978-05-06 1978-05-06 Druckfester Transportbehälter für Flüssigkeiten
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