DD143719A5 - Melkmaschine - Google Patents

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DD143719A5
DD143719A5 DD79213095A DD21309579A DD143719A5 DD 143719 A5 DD143719 A5 DD 143719A5 DD 79213095 A DD79213095 A DD 79213095A DD 21309579 A DD21309579 A DD 21309579A DD 143719 A5 DD143719 A5 DD 143719A5
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DD
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valve
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milk
outlet
air
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DD79213095A
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Karl E Olander
Original Assignee
Alfa Laval Ab
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00—Milking machines or devices
    • A01J5/04—Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/041—Milk claw

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

2! 3 Of 5 Berlin, den 14. 9» 1979
AOIk/ 213 095 335
Zentrale für eine Melkmaschine
der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Zentrale (Kollektor) für eine Melkmaschine, die aus einem Gehäuse mit einer Milchsammelleitung besteht, die mit den Zitzenbechern der Melkmaschine verbunden ist und mit mindestens einem Auslaß für Luft und/oder Milch, einem Ventil für die Regulierung des Auslasses und einem pneumatisch arbeitenden Element für die Betätigung des Ventils versehen ist·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Beim maschinellen Melken empfiehlt es sich,den Eintritt von Luft in die Auslaßleitung der Zentrale für den Fall» daß sich' das Melkzeug während des Melkens vom Euter der Kuh lösen sollte, zu verhindern« Zu diesem Zweck wurden Zentralen verwendet, die mit einem Ventil versehen sind, das durch den Druckanstieg betätigt werden kann und automatisch den Auslaß schließt,.wenn der Druck einen bestimmten Wert infolge von in die Zentrale eindringender Außenluft übersteigt.
Eine bekannte Zentrale dieser Art ist mit einem Ventil versehen t das mit Hilfe einer Stange mit einer an der Außenseite der Zentrale befindlichen Steuereinrichtung verbunden ist* Zu Beginn des Llelkvorgangas wird das Ventil von Hand in eine geöffnete »Stellung gedreht:und dann in dieser Stellung durch das in der ZentEile vorhandene Vakuum ge-
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halten» Wenn das Vakuum durch große Mengen in die Zentrale strömender Luft neutralisiert wird, fällt das Ventilelement infolge der Schwerkraft herunter und schließt den Auslaß» Eine Zentrale in dieser Ausführung wird in der US-PS Wp. 3 014- 4-55 beschrieben.
Das in der bekannten Zentrale verwendete Ventils das· mit einer durch die Wand der Zentrale zur äußeren Steuereinrichtung verlaufenden Verbindungsstange versehen ist, hat sich unter hygienischen Gesichtspunkten als nicht zufriedenstellend erwiesen· Das Ventil muß auch am Beginn des Melkvorganges von Hand eingestellt werden.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, eine Zentrale für eine Melkmaschine . zweckentsprechend so zu gestalten, daß sie den hygienischen Ansprüchen genügt und ohne irgendeine manuelle Betätigung arbeitet, wodurch die Produktivität und die Sicherheit der Anlage wesentlich erhöht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentrale für eine Melkmaschine zu schaffen, die hygienischer ist und vollkommen automatisch ohne irgendeine manuelle Betätigung arbeitete Eine weitere Aufgabe ist die Bereitstellung einer Zentrale, die mit Hilfe von Vakuum ferngesteuert werden kann, um die automatische Abnahme der Melkeinrichtung nach dem Melken zu erleichtern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Ventil ein Ventil«-
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element aufweist, das mit einem Ventilsitz in dem Gehäuse zusammenwirkt» eine Nut in der Dichtungsfläche zwischen dem Ventilelement und dem Ventilsitz vorhanden ist, wobei die Auslauföffnung eine geringe Strömung durch das Ventil in dessen geschlossener Stellung ermöglicht, das Betätigungselement aus zwei flexiblen Membranen . mit gegenseitig unterschiedlichen Flächen aufweist, wobei die beiden Membranen dem Druck in der Milchsammelleitung ausgesetzt sind, daß eine Arbeitskammer zwischen den beiden Membranen vorhanden ist und das Betätigungselement in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen der Sammelleitung und der Arbeitskammer betätigt wird. Die Arbeitskammer steht mit der Außenluft in Verbindung bzw. kann sie wahlweise mit der Außenluft oder mit einer Vakuumquelle verbunden werden«,
Ausführunssb eisDi
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Die Erfindung wird anschließend ausführlicher beschrieben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen darstellen:
Fig, 1s einen Längsschnitt I-I nach Fig* 2 einer ersten Ausführungsform der erfindunssgemäßen Zentrale mit in geschlossener Stellung befindlichem Ventil,
Fig· 2\ einen Querschnitt II-II nach Fig. 1,
Fig» 3i eine Fig» 1 entsprechende Ansicht, mit dem Ventil in geöffneter Stellung.
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Fig β 4s einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zentrale«
Die in den Fig* 1 bis 3 gezeigte Zentrale besteht aus einem Gehäuse ΐΊηίΐ einer Abdeckung 2«, Letztere ist mit Einlaßschläuchen 3 versehen, die je mit einem (nicht gezeigten) Zitzenbecher verbunden sind* An seinem unteren Teil ist das Gehäuse 1 mit einem Auslaßschlauch 4 versehen, der mit einer gleichfalls nicht gezeigten Milchleitung verbunden werden soll. Der Auslaß wird" mit Hilfe eines Ventilelementes 5 reguliert, das mit einem Ventilsitz 6 in dem Gehäuse 1 zusammenwirkt. Der Ventilsitz 6 ist mit einer Nut 6a versehen, die eine geringe Strömung auch in der in Fig. 1 gezeigten geschlossenen Stellung ermöglichte
Das Ventilelement 5 ist mit Hilfe einer Stange 7 mechanisch mit einem pneumatisch arbeitenden Betätigungselement 8 verbunden, das einen stationären ringförmigen Außenabschnitt 8a, einen mittleren beweglichen Abschnitt 8b, mit dem die Stange 7 verbunden ist, und zwei flexible Membranen 8c und 8d aufweist, di e den Außenabschnitt 8a und den Abschnitt 8b miteinander verbinden und dazwischen eine Arbeitskammer 9 schaffen«» Der Außenabschnitt 8a ist mit Hilfe von Speichen 10 und 11 mit dem Gehäuse 1 verbunden, die durch die Wandung des Gehäuses 1 verlaufen und als Schlauch augeführt sind, durch den die Arbeitskammer 9 mit der Außenluft verbunden ist* Die Abdeckung 2 ist mit einer kleinen öffnung 12 versehen, durch die ein schwacher Luftstrom in" die Zentrale gelangen kann«
Das Ventil befindet sich in der in Fig» 1 gazeigten Stel-
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lung, wenn sowohl in der Zentrale als auch in der Arbeitskammer 9 des Elementes 8 atmosphärischer Druck herrscht. Wenn der Melkvorgang beginnen soll, wird der Auslaßschlauch 4- mit einer Vakuumquelle verbunden, die dafür sorgt, daß der Druck in der Zentrale abfällt, während andererseits der Druck in der Arbeitskammer 9 unverändert bleibt. ?/ie aus den Pig. hervorgeht, ist die Fläche der unteren Membrane 8c kleiner als die der oberen Membrane 8d, und folglich wird durch den in Arbeitskammer 9 im Vergleich zum Inneren der Zentrale ansteigenden Überdruck das Betätigungselement .. 8 betätigt, und zwar, obvjohl das Ventilelement 5 die in Fig. 3 gezeigte Stellung einnehmen \vird. In dieser Stellung ist das Ventil offen, und das ist die normale Stellung während des Molkens· —
Sollten die Zitzenbecher vom Euter der Kuh abfallen, wird Luft über die Einlaßschläuche 3 in die Zentrale strömen, so daß das Vakuum neutralisiert wird, und folglich kehrt das Ventil sofort wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurück. Die Außenluft kann dadurch nicht durch den Auslaßschiauch 4- strömen. Das Ventil wird, also vollkommen automatisch in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen dem Inneren der Zentrale und der Arbeitskammer 9 geöffnet und geschlossen.
Das beschriebene Ventilbauteil kann auch ferngesteuert werden, und in einem solchen Fall ist die als Schlauch ausgebildete Speiche 11 vorzugsweise mit Hilfe eines Schlauches mit einem Steuergetriebe für die Steuerung der automatischen Abnahme des Melkzeuges in Abhängigkeit vom Milchstrom versehen, Kino solche Einrichtung ist dem
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Fachmann gut bekannt und -wird daher hier nicht ausführlicher beschrieben· Gegen Ende des Melkens, wenn der Milchstrom auf einen bestimmten Wert reduziert worden ist, ist die Arbeitskammer 9 über die als Schlauch ausgebildete Speiche 11 mit Vakuum verbunden9 so daß die Druckdifferenz zwischen der Arbeitskammer 9 und dem Inneren der Zentrale ausgeglichen wird und das Ventil folglich in einer geschlossenen Stellung steht. Die Abnahme des Melkzeuges, das vorzugsweise erst eine gewisse Zeit nach dem Schließen des Ventils erfolgen sollte, ?;ird hierdurch erleichterte
Die in Fig» 4- dargestellte Ausführungsform der Zentrale besteht aus einem Gehäuse 21 mit einer Abdeckung 229 die mit Einlassen 23 versehen ist« In ihrer Oberseite ist ein Luftauslaß 35 vorhandens der mit einer Vakuumquelle verbunden werden soll und durch ein Ventilelement
25 und ein Betätigungseleraent 28 gesteuert werden kann, wobei das Ventilelement 25 und das Betätigungselement im wesentlichen mit dem Ventilelement 5 und dem Element der Pigβ 1 bis 3 identisch sinda Das Ventilelement 25 wirkt mit einem mit einer Nut 26a versehenen Ventilsitz-
26 zusammen. Das Ventil arbeitet in der gleichen Weise wie oben beschrieben und öffnet und schließt daher automatisch den Luftauslaß 35 in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen der Arbeitskammer 29 und dem Inneren der Zentraleβ Das Ventil kann auch in der oben beschriebenen Weise ferngesteuert werden, um die automatische Abnahme des Melkzeugs zu erleichtern«
Der untere Teil der Zentrale ist mit einem MilchauslaS 2zi- versehen, der mit einer Milchleitung verbunden werden
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soll» Der Milchauslaß 24 wird durch ein ringförmiges Ventilelement 36 reguliert, das durch einen Schwimmer 37 gesteuert wird« Letzterer ist mit einem Stift 38 versehen, der durch das Ventilelement 36 nach unten verläuft und an seinem unteren Ende mir radialen Vorsprüngen 38a versehen ist*
Wenn der Milchstrom schwach ist, ?;ird der Schwimmer 37 nur ein geringes Stück angehoben, das Ventilelement 36 bleibt in seiner unteren Stellung und die Milch fließt durch den Spalt zwischen dem Ventilelement 36 und dem Stift aus« Wenn die Milch reichlicher strömt und nicht durch diesen Spalt fließen kann, steigt der Milchspiegel, wodurch der Schwimmer 37 weiter nach oben bewegt wird,, Die Vorsprünge 38a berühren dann das Ventilelement 36 und heben es hoch, so daß der Milchauslaß 24 nicht mehr abgedeckt ist. Wenn der Milchatrom versiegt, kehren der Schwimmer 37 und das Ventilelement J>6 in die in Fig«. 4 gezeigte geschlossene Stellung zurück, wodurch das Ausströmen der Luft durch den MilchauslaS 24 verhindert wird.

Claims (4)

  1. 9. 1979 AP A 01 K/ 213
    Erfindung s an spr uch
    Zentrale für eine Melkmaschine, bestehend aus einem Gehäuse mit einer mit den Zitzenbechern einer Melkmaschrae verbundenen Milchsammelleitang und mit mindestens einem Auslaß für Luft und/oder Milch, einem Ventil für die Steuerung des Auslasses und einem pneumatisch wirkenden Element für die Betätigung des Ventils versehen, gekennzeichnet dadurch, daß das Ventil aus einem Ventilelement (5; 25) besteht, das mit einem Ventilsitz (6; 26) in dem Gehäuse (1; 21) zusammenwirkt, wobei eine Nut (6a; 26a) in der Dichtungsfläche zwischen dem Ventilelement (5; 25) und dem Ventilsitz (6; 26) vorhanden ist, die ein geringes Fließen durch das in der geschlossenen Stellung stehende Ventil zuläßt, das Betätigungselement (8; 28) aus zwei flexiblen ,Membranen (8c; 8d) mit gegenseitig unterschiedlichen Flächen besteht, die dem Druck in der MilchSammelleitung ausgesetzt sind, eine Arbeitskammer (9; 29) zwischen den Membranen (8c; 8d) gebildet ist, wobei das Betätigungselement (8; 28) in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen der Sammelleitung und der Arbeitskammer (9V 29) betätigt wird«
  2. 2« Zentrale nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Arbeitskammer (9; 29) mit der Amienluft in Verbindung steht»
  3. 3« Zentrale nach Punkt 1S gekeimzeichnet dadurch, daß die Arbeitskammer (9; 29) wahlweise mit der Außenluft oder mit einer Vakuumquelle verbunden werden kann«.
    Hierzu
  4. 4· Blatt Zeichnungen
DD79213095A 1978-05-26 1979-05-23 Melkmaschine DD143719A5 (de)

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BE (1) BE876488A (de)
CA (1) CA1114324A (de)
DD (1) DD143719A5 (de)
DE (1) DE2921373A1 (de)
DK (1) DK215679A (de)
FR (1) FR2426405A1 (de)
GB (1) GB2021379B (de)
IT (1) IT1114014B (de)
NL (1) NL7902763A (de)
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