DD143894A1 - Verfahren zur phenolbeseitigung aus damit verunreinigtem wasser - Google Patents

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Dietmar Danisch
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Abstract

Die Erfindung betrifft die Entfernung von Phenolen und phenolartigen Verbindungen aus damit verunreinigtem Abwasser. Die verunreinigte Flüssigkeit wird durch Stoffe oder Stoffgemische oder lagenweise geschichtete Stoffe mit einer Durchlaufgeschwindigkeit von kleiner als 2 s/1 geleitet. Solche Stoffe können sein: Sägespäne von Kiefern, Fichten und Birken einschließlich der Borke; Blähton; Torf gewachsen; Ziegelbruch; Rostasche von Braunkohlenbriketts.

Description

a) Titel der Erfindung
Verfahren zur Phenolbeseitigung aus damit verunreinigtem Wasser
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Entfernung von Phenolen und phenolartigen Verbindungen aus damit verunreinigtem Abwasser.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bekanntlich sind in den Restwässern, die bei der Trennung von Emulsionen und Öl-Wasser-Gemischen zurückbleiben, noch im geringen Umfang Phenole und phenolhaltige Verbindungen enthalten. Diese Stoffe sind selbst bei hoher Verdünnung im Wasser noch geruchsintensiv und geschmacksbeeinträchtigend. Ihr Eindringen in das Industrie- und Trinkwasser ist daher mit Auswirkungen auf die Qualität des V/assers verbunden. Aus diesem Grunde werden derartige Flüssigkeiten überwiegend in bekannten Anlagen unterschiedlicher Bauart einer Pyrolyx unterworfen. Dazu ist ein hoher energetischer Aufwand erforderlich.
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die geruchs- und geschmacksbeeinträchtigenden Stoffe ohne energetischen Aufwand aus der Flüssigkeit zu beseitigen.
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e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die verunreinigte Flüssigkeit ohne die Verwendung mechanischer Anlagen oder chemisch wirkender Zusatzstoffe von den Phenolen und den phenolartigen Verbindungen gereinigt wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die verunreinigte Flüssigkeit durch Stoffe oder Stoffgemische oder lagenweise geschichtete Stoffe mit einer Durchlaufgeschwindigkeit von kleiner als 20 see je Liter geleitet wird. Die dabei verwendeten Stoffe sind Abprodukte der Industrie oder natürliche Vorkommen, die ein hohes Adsorptionsvermögen zu diesen geruchs- und geschmacksbeeinträchtigenden Stoffen besitzen. Solche Stoffe können sein: Sägespäne von Kiefern, Fichten und Birken einschließlich der Borke; Blähton; Torf gewachsen; Ziegelbruch; .Rostasche von Braunkohlenbriketts. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß Stoffgemische oder lagenweise geschichtete Stoffe verwendet werden. Folgende Zusammensetzungen können verwendet werden: Sägespäne und Seekiessand; Sägespäne und Rostasche; Sägespäne und Ziegelbruch; Blähton und Rostasche; Blähton und Seekiessand; Rostasche und Seekiessand; Blähton; Sägespäne und Rostasche.
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Das mit Phenolen und oder phenolartigen Verbindungen verunreinigte V/asser wird in entsprechenden Behältern, beispiels- weise in Erdbecken gesammelt. Diese Behälter sind mit einer bekannten Filteranlage oder einem Neutralisationsbehälter verbunden. In diese Filteranlage beziehungsweise den Ne utralisationsbehälter werden die Adsorptionsstoffe einzeln
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oder gemischt oder lagenweise eingebracht. Die Gemische können beliebig sein, ebenso die Dicke der Lagen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Adsorptionsstoffe in einer solchen Dicke eingebracht werden, damit als Bedingung die Durchlaufgeschwindigkeit von 20 see je Liter oder 5,5 Stunden pro Kubikmeter eingehalten wird. Sollten sich dabei ' Probleme ergeben, dann erfolgt eine zusätzliche Regelung durch querschnittsverengende Schieber im Zufluß.

Claims (3)

  1. - 4 - ζ ι Ö 3
    Erf indung ε a nsprüche
    1. Verfahren zur Reinigung von, mit oder durch Phenole und oder phenolha.ltigen Verbindungen verunreinigtes Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die verunreinigte Flüssigkeit durch Stoffe oder Stoffgemische oder lagenweise geschichtete Stoffe mit einer Durchlaufgeschwindigkeit von kleiner als 20 see je Liter geleitet wird.
  2. 2. Verfahren zur Reinigung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffe Abprodukte der Industrie oder natürliche Stoffe sind.
  3. 3. Verfahren zur Reinigung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stoffgeinische oder, die lagenweise geschichteten Stoffe aus Abprodukten der Industrie und oder aus natürlichen Vorkommen zusammensetzen.
DD21034779A 1979-01-05 1979-01-05 Verfahren zur phenolbeseitigung aus damit verunreinigtem wasser DD143894A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3914146A1 (de) * 1989-04-28 1990-10-31 Baehre & Greten Verfahren zur beseitigung von im bereich der leimaufbereitung und leimdosierung bei reinigungsvorgaengen anfallendem abwasser im zuge der herstellung von holzspanplatten oder dergleichen
DE19859746A1 (de) * 1998-12-23 2000-06-29 Georg Haertel Kombinationsprodukt aus Naturstoffen zur Abwasserreinigung

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