DD144073A1 - Verfahren zur herstellung von stabilisierten peroxid enthaltenden loesungen - Google Patents
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Abstract
Peroxid enthaltende Lösungen, vorzugsweise wäßrige, insbesondere Bleich- und Reinigungsmittel, werden durch Zugabe von langkettigen Alkvl- oder Aralkyl-Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen stabilisiert. Die eingesetzten -Verbindungen sind hydrolysestabil, nicht hygroskopisch und haben eine gute Stabilisierungswirkung. Die Verwendung der langkettigen Am-inoalkylidenphosphonsäurederivate hat die günstige Nebenwirkung, daß gleichzeitig die Oberflächenspannung in dem wäßrigen System herabgesetzt und die Builderwirkung verbessert wird. Die stabilisierten Lösungen sind einsetzbar als Bleich», und Reinigungsmittel, insbesondere zum faserschonenden Bleichen von Textilien.
Description
-</- 213 276
Titel der Erfindung
Verfahren zur Herstellung von stabilisierten Peroxid enthaltenden Lösungen
C'\
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stabilisierung von Peroxid enthaltenden, vorzugsweise wäßrigen Lösungen, insbesondere von Bleich- und Reinigungsmitteln, durch Zusatz von langkettigen Alkyl- oder Aralkyl-Aminoalkylidendiphosphonsäuren oder deren Derivaten.
Die stabilisierten Lösungen sind einsetzbar als Bleich- und Reinigungsmittel, insbesondere zum faserschonenden Bleichen von Textilien· '.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es gibt bereits eine Reihe von Stabilisatoren, die zur Re- . gulierung des Zerfalls von Peroxidverbindungen verwendet werden können« Bekannt sind wasserunlösliche Stabilisatoren auf der Basis basischer Tonerdesilikate, wie z.B. Natriumoder Magnesiumsilikat, die in Waschmittelformulierungen Ver· Wendung finden· Außerdem gibt es weitere wasserunlösliche Stabilisatoren für Perverbindungen, z.B. wasserhaltige Zinnoxide (W. Machu:' Das Wasserstoffperoxid und die Perverbindungen, Wien (1951) S. 195 ff.)·
Nachteilig bei diesen wasserunlöslichen Stabilisatoren ist, daß sie in Wasch- und Reinigungsmittelformulierungen als zusätzlicher Ballaststoff in die Formulierung mit eingehen
und außer dem Stabilisierungseffekt keine weiteren nützlichen Effekte zur Reinigung zeigen.
Des weiteren sind wasserlösliche Stabilisatoren beschrieben , die auch mit anderen Waschmittelkomponenten vertrag·» lieh sind. So werden neben Pyrophosphaten z.B. Derivate der Aminotri(methylenphosphonsäure) (in US-PS 3234140 und DE-OS 2 405 214), der Ethan-l-hydroxy-1,1-diphosphonsäure (in GB-PS 927 617), der Ethylendiamintetra(methylenphosphonsäure) (in CH-PS, 577 552) sowie Derivate von Aminosäuren (z.B. Imidodiessigsäure oder Imidodibernsteinsäure) des Phenols, des Thiophenols, des Phenylharnstoffs u.a. (in Machu: Das Wasserstoffperoxid und die Perverbindungen) genannt.
j
Die meistfen der genannten Stabilisatoren haben keine technische Anwendung gefunden, da die Herstellungskosten im Verhältnis zum erzielten Effekt zu groß sind.
Obgleich eine gute Stabilisierung bei einer Reihe von Verbindungen, wie Aminotrimethylenphosphonsäure oder Ethylendiamintetramethylenphosphonsäure, erreicht wird, ist bei dem Einsatz dieser Substanzen in Wasch- und Reinigungsmittelformulierungen nachteilig, daß sie auf den Wascheffekt selbst keine förderliche Wirkung haben. Bei den vorher genannten kurzkettigen Aissinoalkylidenphosphonsäuren bzw. -derivaten ist außerdera nachteilig, daß einige der Verbindungen hygroskopisch und deshalb für Waschmittelformulierungen nicht geeignet sind.
Für Waschmittelformulierungen wurden bereits phosphororganische Verbindungen der Formel II,
ORRRO XO Ii i I i .'1,0X
Np - C'- N - G - Ρ' II
xc/ ' l ox
XU R R UX
in der R = H, Alkyl oder Aryl bedeuten und gleich oder verschieden sein können, und X Kationen, Wasserstoff, Alkyl«· oder Arylreste darstellen, als hydrolysestabile, grenzfla-
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chenaktive Builder vorgeschlagen (US-PS 3 344 077)» Langkettige Alkyl- oder Arylaminoalkylidenphosphonsäuren wurden bisher als Stabilisatoren für Peroxid enthaltende Lösungen nicht eingesetzt,
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von stabilisierten Peroxid enthaltenden, vorzugsweise wäßrigen Lösungen, insbesondere von Bleich- und Reinigungsmittelmischungen, zu entwickeln, wobei der Stabilisator neben der stabilisierenden Wirkung weitere, für den Bleich-• und Reinigungsprozeß förderliche Eigenschaften, wie z.B. ( j Erniedrigung der Oberflächenspannung der wäßrigen Phase und/oder verbesserte Builderwirkung, aufweisen soll.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Dieses Ziel wird erreicht durch ein Verfahren zur Herstel·? lung von stabilisierten Peroxid enthaltenden Lösungen, vorzugsweise von Bleich- und Reinigungsmitteln, durch Einsatz von Aminoalkylidenphosphonsäuren bzw. deren Derivaten, indem erfindungsgemäß der Persauerstoffverbindungen enthaltenden Lösung , vorzugsweise der wäßrigen Lösung, bei einem pH-Wert zwischen 5 und 12 und einer Temperatur von 5 bis 100 ^C 10,1 bis 20 Masse%,Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen der allgemeinen Formel I,
x "i
R-N[C- P(O) (OZ)2I I
in der R Alkyl von C3H17 bis C30H61, geradkettig oder verzweigt, oder Benzyl, X und Y Wasserstoff oder Alkyl von CH bis C.HQ bedeuten und gleich oder verschieden sein können, und Z » Wasserstoff, Alkyl von CH3 bis C30H21, Metall oder Ammonium darstellt, oder Gemische verschiedener Verbindungen der Formel I, zugesetzt werden. +) bezogen auf die Persauerstoffverbindüng,
. * 21 3 27 6
Die Herstellung der Aminoalkylidenphosphonsäuren erfolgt . · in bekannter Weise durch Umsetzung von primären aliphatischen bzw, aromatischen verzweigt-oder geradkettigen Aminen mit Formaldehyd und phosphoriger Säure. Die Reaktion wird in sau~ rer Lösung bei 100 bis 125 0C und unter Verwendung eines Oberschusses von Formaldehyd durchgeführt,, Vorteilhaft ist die Verwendung eines 20 %xgen Überschusses an phosphoriger Säure sowie ein Lösungsmittel» das einen wasserlöslichen Alkohol oder ein Keton enthält.
Die Salze, vorzugsweise die Trinatriumsalze, der Aminoalkylidenphosphonsäuren werden in bekannter Weise durch entsprechende Umsetzung mit den Metallhydroxyden, vorzugsweise mit NaOH, erhalten.
Als Salze der Aminoalkylidenphosphonsäuren können solche wie die des Ammoniums, Natriums, Kaliums, Lithiums, Magnesiums oder Calciums eingesetzt werden. Vorzugsweise wird das Trinatriumsalz verwendet, das eine gute Wasserlöslichkeit besitzt.
Auch die Ester der Aminoalkylidenphosphonsäuren können als Stabilisatoren dienen.
Zur Entfernung störender Verunreinigungen aus den Aminoalkylidenphosphonsäuren, die den Peroxidzerfall in der zu stabilisierenden Lösung unkontrolliert beeinflussen können, werden diese gereinigt. Dazu werden sie aus salzsaurem Alkohol umkristallisiert, Halogeoverunreinigungen ausgewaschen und anschließend zur Entfernung nicht umgesetzten Amins mit einem Alkohol-Wasser-Gemisch extrahiert.
Es hat sich gezeigt, daß durch Einsatz der gereinigten Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen eine besonders gute Stabilisierung der Lösungen erreicht wird.
Die Stabilisierung der Peroxid enthaltenden wäßrigen Lösungen, vorzugsweise der Bleich- und Reinigungsmittel, erfolgt durch Zugabe der Aminoalkylidenphosphonsäuren bzw, deren Derivaten obiger allgemeiner Formel, vorzugsweise in gereinigtem Zustand, zur Peroxidvsrbinüung und/oder Hpo » Dabei kann die Aminoalkylidenphosphonsäureverbindung entweder in Wasser +} hergestellten .
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gelöst oder als Feststoff zur Peroxidverbindung gegeben werden.
For den Stabilisierungseffekt ist es gleichgültig, ob das zu stabilisierende Peroxid aus einer H2O2 liefernden Verbindung stammt oder eins© H202-haltige Lösung ist. Die erfindungsgemäßen Stabilisatoren sind sowohl im sauren, neutralen wie auch vorzugsweise im alkalischen Medium zu verwenden.
Die erfindungsgemäßen Stabilisatoren lassen sich gut mit anderen Wasch- und Reinägungsmittelbestandteilen kombinieren.
Diese bestehen außer dem Bleichmittel in der Regel aus einem oder mehreren grenzflächenaktiven Stoffen und Builders bzw. Gerüststoffsalzen für das Reinigungsvermögen. Weiterhin können alkalische Bestandteile, Füllstoffe und die üblichen Hilfsmittel, wie optische Aufheller, Schmutzsuspendiermittel, Sequestriermittel, Duftstoffe, Farbstoffe usw., vorliegen. Ebenfalls können Enzyme, insbesondere proteolytische Enzyme, mit in die Formulierung eingegeben werden. Die in dieser Zusammensetzung vorliegenden grenzflächenaktiven Stoffe können aus der Gruppe der anionischen, nicht-ionischen ' oder amphoteren Tenside sowie Mischungen derselben ausgewählt werden.
Zur Bestimmung der Stabilsierungswirkung der Aminoalkylidenphosphonsäuresalze wird die Abnahme des Aktivsauerstoffgehaltes einer wäßrigen Perboratlösung in Abhängigkeit von der· Zeit gemessen. Dazu werden von einer auf 70 C erwärmten wäßrigen Lösung, die 15 g/l NaBO2 * H2O3 · 3H2O, 1 ppm CuSO4 und 2 · 10~3 ^mol/17 Soda/Borax-Puffer enthält, in bestimmten Zeitabständera Proben (von je 10 g) entnommen, abgeschreckt und der Aktivsauerstoffgehalt darin jodometrisch bestimmt. Aus der Zerfallskurve des Natriumperborats ermittelt sich grafisch die Halbwertzeit. Der Vergleich der Halbwertzeiten ohne und in Gegenwart der erfindungsgemäßen Aminoalkylidsnphosphonsäureverbindungen zeigt für letzteren Fall unter sonst gleichen Versuchsbedingungen eine Verlangsamung des Peroxidzerfalls, der ein Maß für die Stabilisierungswirkung ist. In einer homologen Reihe von Verbindungen der Formel I hängt unter gleichen Versuchsbedingungen die
Stabilisierungswirkung der Salze von Aminoalkylidenphosphonsäuren von ihrer Konzentration sowie von der Länge des hydrophoben Restes ab» öer Zusatz des Stabilisators kann entweder gelöst oder in fester Form erfolgen. Es wurde gefunden, daß der Stabilisierungseffekt bei den längerkettigen Aminoalkylidenphospfoonsäuresalzen (R größer als C12H2-überraschend besonder^ verstärkt ist, wobei gleichzeitig eine Verminderung der Oberflächenspannung des wäßrigen Systems auftritt.
Wenn man davon ausgeht„ daß der S.tsbilisierungseffekt für Peroxid enthaltende Lösungen abhängig ist von der besonderen Struktur der funktionellen Gruppe der Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen, sollte man eigentlich mit der Zunahme des hydrophoben Restes R eine Abnahme der Stabili-.sierungswirkung erwarten.
Die Ergebnisse der Untersuchungen an Salzen der Formel I, in denen R = C0H,., C,HL· υηα< ^nH17 ist· zeigen in der aufgezählten Reihenfolge die erwartete Abnahme der Stabilisierungswirkung«
Bei Salzen der Formel I mit einer Kettenlänge R größer als cj2H25 3tei9t jedoch die Stabilisierungswirkung bei vergleichbaren Konzentrationen überraschend wieder an.
Die Vorteile der Verwendung der längerkettigen Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen als Stabilisatoren für Peroxid enthaltende Lösungen, vorzugsweise Bleich- und Reinigungsmittel, bestehen darin, daß
- die Stabilisierungswirkung im Vergleich zu kurzkettigen Aminoalkylidenphosphoinsäureverbindungen wesentlich verbessert wird .
- die Verbindungen hydrolysestabil sowie nicht hygroskopisch sind V . -
- die Faserschädigung wahrend des Bleichvorganges geringer als beim Einsatz von unstabilisierten Bleichmitteln ist und außerdem
- die Oberflächenspannyng des wäßrigen Systems durch die Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen herabgesetzt wird.
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Ausführungsbeispiele
Allgemeine Vorschrift
Die Herstellung der stabilisierten Peroxid enthaltenden wäßrigen Lösungen erfolgt, indem man die Peroxid enthaltende Verbindung und/oder H2O mit der Aminoalkylidenphosphonsäureverbindung bei einer Temperatur zwischen 5 und 100 C und bei einem pH-Wert zwischen 5 und 12 vermischt und in Wasser löst· Dabei ist es gleichgültig, ob die Aminoalkylxdenphosphonsäureverbindung in Wasser gelöst oder als Feststoff zu Peroxid enthaltenden wäßrigen Lösung gegeben wird«
Anschließend werden - entsprechend der nachfolgend beschriebenen Methode - die Zerfallszeiten der stabilisierten Peroxide jodometrisch bestimmt« Dabei wird jeweils die Halbwertzeit der nicht stabilisierten Peroxid enthaltenden Lösung mit einer Konzentrationsreihe stabilisierter Peroxid enthaltender Lösungen verglichen«
Beispiel 1 (Vergleichsbeispiel):
Eine Standardlösung wird folgendermaßen hergestellt: 3,75 g NaBO2 · H2O · 3H2O werden mit 1 ppm CuSO4 und 2 · 10 Mol/i Soda/Borax-Puffer vermischt und in 250 ml bidestilliertem H2O gelöst«
In einer Probe dieser Lösung wird der Aktivsauerstoffgehalt jodometrisch bestimmt«
Anschließend wird die Lösung in einem thermostatierten Gefäß auf 70 C erwärmt und in festgelegten Zeitabständen (von einigen Minuten) Proben von je 10 g entnommen, abgeschreckt und in diesen ebenfalls der Aktivsauerstoffgehalt bestimmt«
Die erhaltenen Werte werden graphisch ausgewertet« Aus der Zerfallskurve ergibt sich eine Halbwertzeit von t/„ = 22,8 min, · -
Zu der entsprechend Beispiel 1 hergestellten Standardlösung werden unterschiedliche Mengen von gereinigtem Ethylaminbis(jnethylenphosphonsäuretrinatriumsalz) (C -Verbindung)
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gegeben und in den Lösungen verschiedener Konzentration (vgl* Konzentrationsreihe) in festgelegten Zeitabständsn der Aktivsauerstoffgehalt, wie in Beispiel 1 beschrieben, bestimmt· Aus den Zerfallskurven werden die Halbwertzeiten ermittelt· Die Zunahme aer Halbwertzeiten in Abhängigkeit von aer Konzentration an C2~Verbindung zeigt folgende Konzentrat ions reihe:
Konzentration /_/i/ η η οκ η n λ ο a
Ο,-Verbindung Λί/V ° 0,25 0,5 12 4
Halbwertzeit /min/ 22,75 34,5 480 56,5 83 142,5
Zu der nach Beispiel 1 hergestellten Standardlösung werden unterschiedliche Mengen von gereinigtem Butylamin~bis(methylenphosph
ansäuretrinatrlumsalz) (C .-Verbindung) gegeben
und in den Lösungen verschiedener Konzentration (vgl· Konzentrationsreihe) in festgelegten Zeitabständen der Aktivsauerstoffgehalt, wie in Beispiel 1 beschrieben, bestimmt·
Aus den Zerfallskurven werden die Halbwertzeiten ermittelt. Den Einfluß unterschiedlicher Konzentrationen an C.-Verbindung und den dea Kohlenwasserstoffrestes zeigt folgende Konzentrationsreihe im Vergleich mit Beispiel 2:
Konzentration /„/-,/ n n oc- n κ ι ο α C4-Verbindung " ' /g/V . O 0,25 0,5 1 2 4
Halbwertzeit /min/ 22,75 31,6 45,3 54,3 75,2 9790
Beispiel 4s . .
Zu der nach Beispiel 1 hergestellten Standardlösung werden unterschiedliche Mengen von gereinigtem Octylamin~biö(tnefhy·» lenphosphonsäuretrinatfiiirasalz) (C -Verbindung) gegeben und in den Lösungen verschiedener Konzentration (vgl· Konzentrationsreihe) in festgelegten Zeitabständen der Aktivsauerstoff· gehalt, wie in Beispiel 1 beschrieben, bestimmt· Aus uen Zerfallskurven werden die Halbwertzeiten ermittelt· Den Einfluß unterschiedlicher Konzentrationen an G«Verbindung und den des Kohlenwasserstoffrestes zeigt folgende Konzen-
9 213276
trationsreihe im Vergleich mit Beispiel 2 bis 3:
Konzentration / /χ/ G O5 ι 2 4
C -Verbindung 'a/ ' -..·.··
Halbwortzeit /min/ 22,75 37,8 47 53,y3 55
Beispiel 5: , ,
werden/
Zu der nach Beispiel X hergestellten Standardlösung unterschiedliche Mengen von gereinigtem Dodecylamin-bis(methylenphosphonsäuretrinatriumsalz) (C 2"*Verbindung) gegeben und in den Lösungen verschiedener Konzentration (vgl* Konzentrationsreihe) in festgelegten Zeitabständen der Aktivsauerstoff gehalt, wie in Beispiel 1 beschrieben, bestimmt· Aus den Zerfallskurven werden die Halbwertzeiten ermittelt· Den Einfluß unterschiedlicher Konzentrationen an (? 2-Ve:r* bindung und den des Kohlenwasserstoffrestes zeigt folgende Konzentrationsreihe im Vergleich mit den Beispielen 2 bis 4: ; ' . . .
Konzentration /„/λ/ η η « η * ι ο λ C12-Ve rbindung /9/V ° 0,25 0,5 1 2 4
Halbwertzeit /min/ 22,75 21,5 34βΟ 58,5 79,5
Zu der nach Beispiel 1 hergestellten Standardlösung werden unterschiedliche Mengen von gereinigtem Hexadecylamin-bis (methylenphosphonsäuretrinatriuinsalz) (C^-Verbindung) gegeben und in den Lösungen verschiedener Konzentration (vgl· Konzentrationsreihe) in festgelegten Zeitabständen der Aktivsauerstoff gehalt , wie in Beispiel 1 beschrieben, bestimmt. Aus den Zerfallskurven werden die Halbwertzeiten ermittelt. Den Einfluß unterschiedlicher Konzentrationen an C.,.-Verbin-
Ib
dung und den des Kohlenwasserstoffrestes zeigt folgende Konzentrationsreihe im Vergleich mit den Beispielen 2 bis 5:
konzentration /n/i/ n η ι«' η οκ η κ λ C^-Verbindung /9/V . O 0.125 0,25 0,5 1
Halbwartzeit /min/ 22,75 39 56 105,5 240
Zu der nach Beispiel 1 hergestellten Standardlösung werden unterschiedliche Mengen von gereinigtem Octadecyl-bis (methylenphosphonsäuretrinatriumsalz) (C^8-Verbindung) gageben und in den Lösungen verschiedener Konzentration (vgl» Konzentrationsreihe) in festgelegten Zeitabständen der Aktivsauerstoffgehalt, wie in Beispiel 1 beschrieben, bestimmt» Aus den Zerfallskurven werden die Halbvvertzeiten ermittelt» Den Einfluß unterschiedlicher Konzentrationen an C.Q-Verbindung und den des Kohlenwasserstoffrestes zeigt folgende Konzentrationsreihe im Vergleich mit den Bei· spielen 2 bis 6:
.g-Verb^ndung 'v/*-t * * *
Halbwertzeit /min/ 22,75 59 143 -> 300
Zu der nach Beispiel 1 hergestellten Standardlösung werden unterschiedliche Mengen von nicht besonders gereinigtem Octadecylamin-bisCmethylenphosphonsäuretrinatriumsalz) (C.„-Verbindung) gegeben und in den Lösungen verschiedener Konzentration (vgl. Konzentrationsreihe) in festgelegten Zeitabständen der Aktivsauerstoffgehalt, wie in Beispiel 1 beschrieben, bestimmt» Aus den Zerfallskurven werden die Halbirvertzeiten ermitt^elt« Den Einfluß unterschiedlicher Konzentrationen an C ^-Verbindung und den des Reinigungs·« effektes im Vergleich mit Beispiel 7a zeigt folgende Konzentrationsreihes .
Konzentration /„/w η η i?r η o^ η κ
C18-Verbindüng /9/1/. O 0,125 0,25 0,5
Halbwertzeit /min/ 22,75 27 29 61
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Zu der nach Beispiel 1 hergestellten Standardlösung werden zusätzlich 1,25 g einer Reinigungsmittelmischung, bestehend aus 10 bis 20 % Alkylbenzolsulfonat, 40 bis 50 % Natriumtripolyphosphat, 5 bis 10 % Seife, 2 bis 5 % Natriumdisilikat, 10 bis 15 % Soda, δ bis 12 % Natriumsulfat und 1 bis 3 % Carboxymethylcellulose (CMC), Aufheller/Parfüm und Wasser, das einer handelsüblichen Waschmittelformulierung (Rezeptur A) entspricht, gegeben und der Einfluß auf die Halbwertzeit in Gegenwart unterschiedlicher Konzentrationen an Hexadecylamin-NfN-bisitnethylenphosphonsäuretrinatriumsalz) untersucht« Der Stabilisierungseffekt von C ß-Verbindung in Kombination mit der handelsüblichen Waschmittelformulierung wird durch folgende Konzentrationsreihe verdeutlicht: ,
Konzentration /„/ι/ η η o* η κ ^-Verbindung ^/λ/ ° °·25 °·5
Halbwertzeit /min/ 37 72 155
Zur Bestimmung der Reißfestigkeit nach TGL 29799/04 wer- · den an einem Baumwolltestgewebe 50 Wäschen mit einer Konzentration an Reinigungsmittel (Rezeptur A, vgl# Beispiel 8) von 5 g/l# durchgeführt und ein Reißfestigkeitsverlust von 32 % bestimmt. Als Schädigungsfaktor wird unter diesen Bedingungen 1,85 bestimmt« Bei Durchführung der Bestimmung in Gegenwart von 0,5 % Hexadecylamin~N,N-bis(methylenphosphonsäuretrinatriumsalz) verringert sich der Reißfestigkeits· verlust unter sonst gleichen Versuchsbedingungen auf 19 % und der Schädigungsfaktor auf 1,48,
Claims (1)
- ErfindungsanspruchVerfahren zur Herstellung von stabilisierten Peroxid enthaltenden Lösungen,-vorzugsweise Bleich- und Reinigungsmitteln, die anorganische und/oder organische Peroxidsauerstoffverbindungen enthalten, durch Einsatz von Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen, gekennzeichnet dadurch, daß den PersauerstofVerbindungen enthaltenden Lösungen, vorzugsweise den wäßrigen Lösungen, im pH-Wert-Bereich zwischen 5 und 12 und bei einer Temperatur von 5 bis 100 0C : 0#l bis 20 Masse%, bezogen auf die Persauerstoffverbindung, Aminoalkylidenphosphonsäureverbindungen der allgemeinen Formel I,R - N j C - P(O) (OZ)2 j Iin der R Alkyl von CH7 bis C30H-., verzweigt oder geradkettig, oder Benzyl sein kann, X und Y gleiche oder verschiedene Substituenten wie Wasserstoff oder -Alkyl von CH3 bis C.Hg bedeuten und Z =· Wasserstof f, Alkyl von CH3 bis C QH21, Metall oder Ammonium darstellen kann, einzeln oder als Gemische zugesetzt werden.Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Salze der Aminoalkylidenphosphonsäuren,wie diejenigen von Ammonium, Natrium, Kalium, Lithium, Magnesium, Calcium, verwendet werden*Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß> die Aminoalkylidenphosphonsäureverbindung in fester Form zugegeben Wird,Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Aminoalkylide'nphosphonsaureverbindung in Lösung 1, vorzugsweise in wäßriger Lösung, zugegeben wird·Verfahren nach Punkt 1, 3 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß bei Verwendung von Aminoalkylidenphosphonsäureestern gleichzeitig gegenüber Peroxiden inerte Lösungsmittel, wie Ketone, als Lösungsvermittler zugesetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21327679A DD144073A1 (de) | 1979-05-31 | 1979-05-31 | Verfahren zur herstellung von stabilisierten peroxid enthaltenden loesungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21327679A DD144073A1 (de) | 1979-05-31 | 1979-05-31 | Verfahren zur herstellung von stabilisierten peroxid enthaltenden loesungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD144073A1 true DD144073A1 (de) | 1980-09-24 |
Family
ID=5518436
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
| DD (1) | DD144073A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0845525A3 (de) * | 1996-11-29 | 1999-03-03 | Eka Chemicals AB | Reinigungs-, Desinfektions- und Bleichmittelzusammensetzung |
| DE10151180A1 (de) * | 2001-10-17 | 2003-04-30 | Norbert Nowack | Verfahren zur Entmetallisierung von metallischen Gegenständen |
| US8802613B2 (en) | 2007-12-13 | 2014-08-12 | Akzo Nobel N.V. | Stabilized hydrogen peroxide solutions |
| DE102014203412B4 (de) | 2013-02-25 | 2025-08-21 | Zschimmer & Schwarz Mohsdorf GmbH & Co. KG. | Verfahren, Formulierung und Verwendung der Formulierung zur gleichzeitigen Entschichtung und Passivierung von Edelstahloberflächen |
-
1979
- 1979-05-31 DD DD21327679A patent/DD144073A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0845525A3 (de) * | 1996-11-29 | 1999-03-03 | Eka Chemicals AB | Reinigungs-, Desinfektions- und Bleichmittelzusammensetzung |
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| DE10151180A8 (de) * | 2001-10-17 | 2010-03-18 | Nowack, Norbert, Prof. Dr.-Ing. | Verfahren und Lösung zur Entschichtung von metallischen Gegenständen mit Nickel-Korrosionsschutzbeschichtung |
| DE10151180B4 (de) * | 2001-10-17 | 2010-05-12 | Nowack, Norbert, Prof. Dr.-Ing. | Verfahren und Lösung zur Entschichtung von metallischen Gegenständen mit Nickel-Korrosionsschutzbeschichtung |
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| DE102014203412B4 (de) | 2013-02-25 | 2025-08-21 | Zschimmer & Schwarz Mohsdorf GmbH & Co. KG. | Verfahren, Formulierung und Verwendung der Formulierung zur gleichzeitigen Entschichtung und Passivierung von Edelstahloberflächen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |