DD144080A5 - Acrylfasern mit grosser schrumpfung - Google Patents

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DD144080A5
DD144080A5 DD79213362A DD21336279A DD144080A5 DD 144080 A5 DD144080 A5 DD 144080A5 DD 79213362 A DD79213362 A DD 79213362A DD 21336279 A DD21336279 A DD 21336279A DD 144080 A5 DD144080 A5 DD 144080A5
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water
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DD79213362A
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Georges Achard
Gilbert Anouilh
Pierre Chion
Roger Vincent
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Rhone Poulenc Textile
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F6/00Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof
    • D01F6/02Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolymers obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D01F6/18Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolymers obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds from polymers of unsaturated nitriles, e.g. polyacrylonitrile, polyvinylidene cyanide

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Description

Acrylfasern mit großer Schrumpfung ·
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Acrylfäden und -fasern mit erhöhtem Schrumpfvermögen, das bis zu etwa 50 %, im allgemeinen zwischen 20 und 50 %, in siedendem Wasser, vorzugsweise mindestens 30 %, gehen kann«
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung derartiger Fäden und Pasern.
Die Fäden und Fasern mit starkem Schrumpfvermögen sind von Bedeutung, da sie vermischt mit anderen wenig oder gar nicht schrumpfbaren Fäden oder Fasern in variablen Mengen die Erzielung von voluminösen Fäden bzw. Gespinsten ermöglichen, die eine gewisse Elastizität besitzen, gegebenenfalls nach nachträglichen Behandlungen, wie thermische Behandlung, Überverstrecken bzw. zusätzliches Verstrecken usw. -
Die erfindungsgemäßen Fasern finden eine weite Anwendung in der Textilindustrie, bei Kurzwaren, in der Weberei, besonders bei Samten mit Spezialeffekten, Plüschen usw*
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der FR-PatentanmeIdung 2 318 251, veröffentlicht am 11.. Februar 1977, ist es bereits bekannt, Fäden oder Fasern mit einer Schrumpfung über 30 $, vorzugsweise über 35 % durch Fixierung der Acrylfäden bzw. reinzelfäden mit gesättigtem Wasserdampf während wenigstens einer Minute ttnd Verstrecken auf einen Wert von 3*5- bis 5fach und anschließendes Trocknen bei niedriger Temperatur herzustellen.
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Die Anordnung der Trookenstufe am Ende des Verfahrens zwingt jedoch dazu, Fasern mit hoher Quellung während des gesamten Verfahrens zu behandeln, wa3 dieses Verfahren bei der Durchführung schwierig gestaltet und Fasern mit unregelmäßigen Schrumpfungseigenschaften ergibt. Darüber hinaus macht die niedrige Tröcknungstemperatur dieses Verfahrens wenig wirtschaftlich.
Ziel der Erfindung .
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von Acrylfasern mit erhöhtem Schrumpfungspotential und gleichmäßigen Schrumpfungseigenschaften und die Möglichkeit, sie auf einfache und wirtschaftliche Weise herzustellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe augrunde, eine Verfahrenstechnologie zu entwickeln, die es gestattet, auf einfache und wirtschaftliche Weise Acrylfasern mit großer Schrumpfung herzustellen.
Erfindungsgemäß wurden nun Acrylfäden und -fasern mit erhöhtem Schrumpfungsvermögen, das bis zu 50 % in siedendem Wasser gehen kann, erhalten, durch Naßverspinnen von wenigstens einer Lösung des Acrylpolymeren, Verstreckung der erhaltenen Fäden in Luft bei Umgebungstemperatur auf einen Wert zwischen 1,3 und 3fach, Waschen mit Wasser, erneutes Verstrecken in-siedendem Wasser auf einen Wert zwischen 1- und 2,5fach, Schlichten, Trocknen bei einer Temperatur zwischen 80 und 140 0C9 Behandlung mit Wasserdampf bei einer Temperatur zwischen 105 und 150 0C und zusätzliches
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bzw. Überverstrecken bei einer Temperatur zwischen 90 und 100 0C in trockener Luft auf einen Wert von 1,2 bis 2fach.
Je nach 'der gewünschten Verwendung können die so erhaltenen Fäden bzw· Pasern geschmälzt bzw* geschlichtet, bei einer Temperatur zwischen 20 und 75 0Q mechanisch gekräuselt und in Form von Fasern mit einer Länge von 40 bis 150 mm geschnitten werden.
Sie. können auch in irgendeiner Phase des Verfahrens gefärbt werden·
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung derartiger Fäden und Fasern.
Unter Acrylfäden und -fasern versteht man diejenigen, welche von Polymeren stammen, die mindestens 50 % Acrylnitrileinheiten? vorzugsweise mindestens 85 % Acrylnitrileinheiten und bis zu 50 % und vorzugsweise bis zu 15 % Einheiten enthaltens die aus einem oder mehreren äthylenischen Monomeren stammenj die mit Acrylnitril copolymerisierbar sind, wie Vinylverbindungen, Vinylchlorid und Vinylacetat,, beispielsweise Acrylsäuren, -ester und -amide oder Methacrylsäuren, -ester und -amide9 Methacrylnitril, die Verbindungen mit Carboxy!funktion wie Itaconsäure oder mit Sulfonsäurefunktion wie die Vinyl-sulfonverbindungen, die Allyl- und Methallyl-sulfonsäuren» die aromatischen sulfonierten Derivate, beispielsweise die Styrol-sulfonsäuren oder Vinyloxyary!sulfonsäurenf die' Vinylderivate vom basischen Typ wie Vinylpyridin und seine Alky!derivate. Vinyldialkylaminäther usw.
Die Erfindung betrifft auch Mischungen der oben erwähnten
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Acry!polymeren in wechselnden Mengenverhältnissen·
Es ist auch möglich, gleichzeitig zwei Lösungen von Acrylpolymeren, wie oben definiert, zu verwenden, die untereinander durch die Hatür und die Menge der Comonqmeren oder durch den Gehalt an Säure- oder Basenäquivalenten verschieden sind, so daß Fäden mit zwei Bestandteilen erzeugt werden.
Die verwendbaren lösungsmittel umfassen alle üblicherweise für das Verspinnen von Aery!verbindungen verwendeten Lösungsmittel: organische Lösungsmittel wie Dimethylformamid, Dirne thy lace tamid, Dime thy lsnalf oxid usw· oder auch anorganische Lösungsmittel allein oder in wäßrigen Lösungen wie Salpetersäure oder Thiocyanate, Chloride oder Bromide von Alkalimetallen oder Erdalkalimetallen.
Das Verspinnen selbst wird als ITaßverspinnen in üblicher Weise in ein Koagulationsbad durchgeführt, das im allgemeinen aus Wasser oder Lösungsmittel besteht. Im Falle organischer Lösungsmittel enthält das Koagulationsbad vorzugsweise 40 bis 60 Gew.-% desselben Lösungsmittels·
Die auf Rollen aufgenommenen Filamente werden in Luft bei Umgebungstemperatur auf einen Wert zwischen 1»3- und 3fach, vorzugsweise zwischen 2- und 2,5fach verstreckt, dann werden sie mit Wasser gewaschen» im allgemeinen im Gegenstrom und bei Umgebungstemperatur, dann werden sie von neuem in siedendem Wasser auf einen Wert zwischen 1- und 2,5fach, vorzugsweise zwischen 1,05- und 1,8fach verstreckt. Im allgemeinen wird, damit die erhaltenen Fäden und Fasern gute Textileigenschaften besitzen, wenn das Verstrecken in Luft auf einen Wert gleich oder in der Bähe des möglichen minimalen Wertes bewirkt wurde, das Verstrecken in siedendem Wasser Vorzugs-
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weise auf einen Wert höher als dem Minimalwert von 1 bewirkt, und umgekehrt, wenn der Verstreckungswert in siedendem Wasser* 1 oder nahe bei 1 beträgt, dann wird der Verstreckungswert in Luft vorzugsweise entfernt von seinem Minimalwert gewählt werden.
Hach dem Schlichten bzw. Schmälzen wird das Kabel bei einer Temperatur zwischen 80 und 140 0C getrocknet» Das Trocknen •kann nach jedem üblichen Verfahren erfolgen, beispielsweise durch Leiten über erhitzte Kalander oder Walzen bzw. Rollen unter einer kontrollierten bzw. gesteuerten Spannung zwischen einer Spannung von 0 und einer Spannung, welche fähig ist, im wesentlichen jede Schrumpfung zu vermeiden (de h. bei konstanter Länge des Fadens), gegebenenfalls in Anwesenheit von Feuchtigkeit; vorzugsweise aber arbeitet man in einem geeigneten Trockner in entspanntem Zustand in einem Medium feuchter Luft bei einer Trockentemperatur zwischen 80 und · 140 0C und bei einer Feuchttemperatür zwischen 50 und 70 0Ce Die Dauer der Trocknung hängt offensichtlich von der Größe und Ausdehnung des behandelten Fadens oder Kabels und von der verwendeten Apparatur ab: Sie kann sehr rasch in einer Minute durchgeführt werden oder kann eine Dauer, von 30 Minuten benötigen, je nach den Behandlungsbedingungen; während einer Trocknung in entspanntem Zustand verkürzen sich die Fäden in der Größenordnung von 10 bis 25
Die Behandlung mit Wasserdampf erfolgt bei einer Temperatur zwischen 105 und 150 0C zwischen einer Spannung von 0, d· h> in entspanntem Zustand.und einer Spannung, welche fähig ist, die Schrumpfung des Fadens gänzlich zu verhindern; im allgemeinen zieht man es vor, in entspanntem.Zustand.su arbei~ ten, wobei die Filamente dann eine Schrumpfung bzw* Verkürzung erleiden, bei einer Temperatur zwischen 130 und 145 0C.
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Die Dauer der Behandlung ist verschieden,je nach der verwendeten Apparatur und den Temperaturbedingungen, beispielsweise kann sie so kurz sein wie 5 Sekunden und bis zu 30 Minuten gehen. Vorzugsweise überschreitet sie aus Rentabilitätsgründen nicht 15 Minuten.
Nach dem zusätzlichen Verstrecken bzw. Überverstrecken bei einer Temperatur zwischen 90 und 1Ö0 0C, beispielsweise mittels HeizpjLatten oder Heizwalzen auf einen Wert zwischen 1,2- und 2fach, vorzugsweise zwischen 1,6- und 1,9fach und dem Schmälzen bzw. Schlichten können die Paden bei einer Temperatur zwischen 20 und 75 0C, vorzugsweise zwischen und 75 0C, mechanisch gekräuselt und dann in Form von Pasern im allgemeinen auf Längen von 40 bis 150 mm je nach der gewünschten Verwendung geschnitten werden.
Um die höchsten Schrumpfungswerte (40 % oder mehr) zu erreichen, ist es notwendig, daß die Behändlungsbedingungen im Inneren der oben erwähnten vorzugsweisen Bereiche liegen.
Um direkt gefärbte Fäden oder Fasern mit starker Schrumpfung zu erhalten, ist es> möglich, eine Färbungsbehändlung im Verlaufe des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Erzielung von Fäden oder Fasern mit starker Schrumpfung nach jedem bekannten Verfahren zu bewirken: Beispielsweise durch Färbung in der Masse, d. h. Zugabe des Färbematerials direkt in die Spinnlösung, durch das Färbeverfahren der Fäden in primärer Quellung, wie es in dem FR-PS 2 076 516 beschrieben ist, oder nach jedem anderen Färbeverfahren während des Ausarbeitungsverfahrens der Filamente.
Die so erhaltenen Fäden bzw. Fasern können leicht kardiert
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werden, ohne daß es notwendig ist, mit anderen Fasern zu vermischen. .
Die erfindungsgemäßen Fäden und Fasern mit starker Schrumpfung können mit anderen wenig oder nicht schrumpfbaren Fäden und Fasern in verschiedenen Mengenverhältnissen vermischt werden zur Erzielung von voluminösen Fäden bzw. Gespinsten, welche anderen Behandlungen unterworfen werden können, um ihnen eine gewisse Elastizität zu verleihen. Im Falle von r-ohen Fäden oder Fasern kann die thermische Schrumpfungsbehandlung während einer außerdem durchgeführten Färbung erfolgen*
Die so erhaltenen Fäden und Fasern finden eine weite Anwendung auf dem Textilgebiet, bei Kurzwaren, in der Weberei besonders bei Samten mit Spezialeffekten, Plüschen usw.
Aus führun'gab e i s pi e 1
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken. Die angegebenen Teile bedeuten Gewichtsteile· ' ' '
In diesen Beispielen wird die Messung der Schrumpfung in
folgender Weise durchgeführts
Messung der ursprünglichen Länge.L. unter einer Spannung von 50.mg/dtex, dann einer Länge L- unter der gleichen Spannung nach 15minütiger Behandlung in siedendem Wasser und Trocknen während TO Minuten in freiem Zustand in einem Trog bei 80 0C und dann 60 Minuten in freiem Zustand* Die Schrumpfung ist
T -»Ti
gegeben durch die Formell 1 "* 2 i00
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Beispiel 1
Man verspinnt in ein Koagulationsbad mit 57% Dimethylformamid und 43 % Wasser,, das bei 20 0C gehalten wird, eine 24,3 %ige lösung in Dimethylformamid, die 5 Gew.-% Wasser enthält, eines Copolymeren bestehend aus: .. Acrylnitril 91,5 Gew.-% ··.
Methylmethacrylat 7,75
Natriummethallylsulfonat . 0,8
enthaltend 75 milliÄquivalent Säuren/kg Polymeres und mit einer spezifischen Viskosität von 0,310 (gemessen an einer 0,2 %igen Lösung in Dimethylformamid bei 20 0C).
Die filamente werden mit einer Geschwindigkeit von 13,18 m/ .Min. aufgenommen und dann in Luft bei Umgebungstemperatur kontinuierlich auf einen Wert von 2,2fach bei einer Geschwindigkeit von 29 m/Min, verstreckt, im Gegenstrom mit V/asser von Umgebungstemperatur gewaschen, in siedendem Wasser auf das 1,15fache bei einer Geschwindigkeit von 33,35 mATin. verstreckt, geschmälzt und dann kontinuierlich in entspanntem Zustand in einer, Zone bei einer Trockentemperatur von 110 0C und dann bei einer feuchten Temperatur von 60 0C während 15 Minuten getrocknet; während des Trocknens verkürzen sich die Fäden um etwa 17 bis. 20 %.
Das Filamentenkabel wird dann diskontinuierlich einer Behandlung mit Wasserdampf bei 135 0C während 5 Minuten unterworfen, während dessen es erneut schrumpft (7. bis 8 %) ·
Es wird dann zusätzlich auf einen Wert von-1,6fach auf-Platten, welche bei 130 0C gehalten werden, verstreckt, wobei das Kabel selbst auf eine Temperatur von 95 bis 100 0C
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gebracht wird
Es wird dann kontinuierlich durch Zerstäuben auf einen Wert von O,3 % geschmälzt und dann in der Kälte nach pneumatischer Öffnung gekräuselt und schließlich in Form von Fasern mit einer Länge von 110 mm geschnitten.
Die Schrumpfungskraft wurde auf dem Kabel gemessen, das am Ausgang der Kräuselung erhalten wurde, einerseits auf der nicht geschrumpften Faser und andererseits auf der Faser, welche einer Schrumpfung von 15 % unterworfen worden war.
nicht gekräuselt gekräuselt
Schrumpfung in siedendem Wasser % 40,7 bis 42,7 40,6. bis 42,1
Schrumpfungskraft mit
siedendem Wasser mg/dtex ?
auf der nicht geschrumpften Faser 985 860
auf der um 15 % geschrumpften Faser 426. 474
Einzelfadentiter in dtex 4,5 ' 4,7 Bruchfestigkeit in g/tex 19,4 " 16,4 Bruchdehnung % 19,3 15,6
Vier Lösungen von Acry!polymeren» das mit demjenigen.gemäß Beispiel 1 identisch ist, werden in der in Beispiel 1 angegebenen Weise versponnen, und dann werden die Fäden unter den folgenden Bedingungen behandelt:
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Beispiel 2 Beispiel 3 Beispiel 4 Beispiel 5
Verstreckung in Luft, Y/ert 2,2fach
Waschen mit Wasser im Gegenstrom ja
Verstrecken in siedendem Was- · ser, Wert 1,05fach
Schmälzen
ja
Trocknen: Trokkentemperatur 110 C
2,2fach 2,2fach ja ja
1,05fach 1, 8fach ja ja
110 0C 110 0C
2,2fach
60 0C
105 0C 5 Min.
Feuchttemperatur
Behandlung mit Wasserdampf: Temperatur Zeit
Zusätzliches Verstrecken bei 135 0C, Wert 1,3fach
Die erhaltenen Filamente stika:
60 0C
145 0C
5 Min.
60 0C
145 0C 5 Min.
2,5fach ja
110 0C
60 0C
145 0C
5 Min.
2fach 2fach 1,3fach besitzen die folgenden Charakteri·
Beispiel 2 Beispiel 3 Beispiel 4 Beispiel 5
Schrumpfung in siedendem Wasser % 23,1
Schrumpfung^ kraft in siedendem Wasser mg/tex
auf der nicht geschrumpften Faser 45,9
40,3
34,5
861
1 215
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Beispiel 2 Beispiel'3 Beispiel 4 Beispiele
auf der um 15 % ge s c hrumpf t en Faser 278 ,8 ' 396 ,1 253 5
Einzelfadentiter in dtex .4 r6 4 ,9 5,9- 37
Bruchfestigkeit in g/tex 17 ,8 22 ,7 30 14
Bruchdehnung % 24 15 14
Beispiele 6 und 7
Man stellt getrennt eine 21 %ige Lösung in·Dimethylformamid eines Polymeren her bestehend aus: . Acrylnitril . 99,2%
Ifetriummethallylsulfonat 0,8 %,
die 83 milliÄquivalente Säuren/kg Polymeres enthält und eine spezifische Viskosität von 0,300 (gemessen an einer 0,2 %igen Polymerenlösung in Dimethylformamid bei 20 0C) und eine 24,3 %ige Lösung in Dimethylformamid (enthaltend 5 Gew.-% Wasser bezogen auf das Polymere) eines Copolymeren bestehend aus: , .
Acrylnitril 91,5 %
Methylmethacrylat ( ' 7,7 %
Natriummethallylsulfonat 0,8 %
enthaltend 82 milliÄquivalente Säuren/kg Polymeres und mit einer spezifischen Viskosität von 0,325 gemessen wie oben angegeben.
Man verspinnt die beiden Lesungen gleichzeitig nach Passieren eines statischen Mischers in identischen Mengenverhältnissen, in ein Koagulationsbad, das demjenigen gemäß Bei- ... spiel 1 identisch ist und die erhaltenen Filamente werden in folgender Weise behandelt:
213302
Beispiel 6 12.10.1979
2,2fach AP D02J/213 362
ja 55 510 18 .
1,15fach Beispiel 7
Verstrecken in Luft, Wert ja 2,2fach
Waschen mit Wasser im Gegenstrom 110 0C ja
Verstrecken in sieden dem Wasser, Wert 6 0 0C 1,15fach
Schmälzen 135 ja
Trocknen: Trockentem peratur 1,7fach 110 0C
Feuchttemperatur 60 0C
Behandlung mit Wasser dampf, Temperatur 0C 105
Zusätzliches Verstrek- ken,Y/ert 2fach
Die so erhaltenen Fäden besitzen die folgenden Charakteristika:
Schrumpfung mit siedendem Wasser %
Schrumpfungskraft mit siedendem Wasser mg/ tex
auf der nicht geschrumpften Faser
"auf der um 15 % geschrumpften Faser
Beispiel 6 44,3
Beispiel 7 30,4
761
442
Einzelfasertiter in dtex 5,2
4,5
Die obigen S.chrumpfungszahlen berücksichtigen nicht die
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Schrumpfung, verursacht bei der Kräuselung der Fäden mit zwei Bestandteilen»
Beispiel 8 und 9 '
Man stellt eine 28 ge Lösung in Dimethylformamid eines Polymeren her bestehend aus:
Acrylnitril 59,3 Teile
Vinylidenchlorid 36,2 Teile
Acrylamid 2 Teile .
Hatriummethallylsulfonat 2,5 Teile enthaltend 84 inilliÄquivalente Säuren/kg Polymeres und mit einer spezifischen Viskosität von 0,300.
Diese Lösung wird in ein bei 53 C gehaltenes Koagulationsbad, das 53 % Dimethylformamid und 47 % Wasser enthält, versponnen« Die aus der Spinndüse kommenden Fäden werden den folgenden Behandlungen unterworfen:
Verstrecken in Luft, Wert 2,2fach
Waschen im Gegenstrom mit kaltem Wasser
Verstrecken mit sieden-
dem Wasser, Wert 1,15fach
Schmälzen ·
Trocknens Feuchttemperatur 60 0C :
Behandlung mit Wasserdampf 115 0C
Beispiel 8: 115 0C Beispiel 9: n
Zusätzliches Verstrecken
Wert 1,7fach
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Charakteristika der erhaltenen Fäden: ' -" .
Beispiel 8 Beispiel 9
Einzelfadentiter in dtex 5 5
Schrumpfung mit siedendem
Wasser % 40 43
Beispiel 10
Man verspinnt in ein Koagulationsbad enthaltend 50 % Wasser und 50 % Dime thy lsulf oxid, das bei 20 0C gehalten wird, eine 20 %ige Lösung in Dimethylsulfoxid eines Copolymeren bestehend aus:
Acrylnitril 91,4 Gew.-#
Methylmethacrylat 7,75 " Natriummethallylsulfonat 0,85 " enthaltend 75 millilquivalente Säuren/kg Polymeres und mit einer spezifischen Viskosität von 0,32 (gemessen an einer 0,2 %igen Lösung in Dimethylformamid) durch eine Spinndüse mit 200 Öffnungen von 0,055 mm Durchmesser.
Die Filamente werden mit einer Geschwindigkeit von 10,7 m/tfiin· auf genommen und dann in Luft bei Umgebungstemperatur auf einen Wert von 2fach mit einer Geschwindigkeit von 21,4 m/Min., verstreckt» mit Wasser bei Umgebungstemperatur im Gegenstrom gewaschen,' in siedendem Wasser auf einen Wert von 1,102fach mit einer Geschwindigkeit von 23,6 m/Min verstreckt, geschmälzt und dann unter einer Spannung, welche die Päden bei konstanter Länge hält, auf bei 110 0C gehaltenen Walzen während 65 Sekunden getrocknet»
Die Filamente werden· dann einer Behandlung mit 7/ass er dampf unter Spannung bei einer Temperatur von 105 bis 140 0C
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während 20.Minuten unterworfen, und dann v/erden sie über einer auf 125 0C gehaltenen Heizplatte auf einen Wert von 1,6fach zusätzlich ^erstreckt. Die so erhaltenen Fäden besitzen die folgenden Charakteristika:
Titer 2,5 dtex
Bruchfestigkeit 22,9 g/tex
Bruchdehnung 14,4 %
Elastizitätsmodul . 763 g/tex__
Schrumpfung mit siedendem Wasser 32 bis 38 %
Beispiel 11
Man verspinnt dasselbe Copolymere unter Bedingungen, welche mit denjenigen identisch sind, die im Beispiel 10 für das Verspinnen, die Verstreckungen in Luft und siedendem Wasser, das Waschen und das Trocknen angegeben sind. Im Gegensatz dazu wird die Dampfbehandlung unter einer Spannung von 0 während 20 Minuten bei einer Temperatur, welche zwischen 105 und 140 0C variiert, durchgeführte Dann werden die Filamente zusätzlich auf einer bei 125°C gehaltenen Heizplatte auf einen Wert von 1,6fach verstreckt.
Die erhaltenen Filamente besitzen die folgenden Oharakteristika:
Bruchfestigkeit
Bruchdehnung
Elastizitätsmodul
Schrumpfung mit siedendem Wasser 34 bis 40 %
2 • 5.7 dtex
22 ,8 g/tex
16 ,45 % .
714 g/tex

Claims (4)

1.2.10.1979-
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Erfindungsanspruch
Ac3^ylfäden und -fasern mit einer Schrumpf kraft bis zu 50 % in siedendem Wasser, gekennzeichnet dadurch, daß sie erhalten sind durch Naßverspinnen mindestens einer Losung von Acrylpolymeren, Verstrecken der Filamente an Luft bei Umgebungstemperatur auf einen Wert zwischen 1,3- und 3faeh, Waschen mit Wasser, Verstrecken in siedendem Wasser auf einen'Wert zwischen 1" und 2,5fach, Setilichten bzw. Schmälzen, Trocknen bei einer Temperatur zwischen 80 und 140 0C, Behandlung mit Wasserdampf bei einer Temperatur zwischen 105 und 150 0C, Überverstrecken bzw. zusätzliches Verstrecken bei einer Temperatur zwischen 90 und 100 0C und auf einen Wert von 1,2-fach bis 2fach.
Aerylfasern mit eineia Schrumpf vermögen, das bis zu 50 % in siedendem Wasser gehen kann, gekennzeichnet dadurch, daß sie erhalten sind durch Uaßverspinnen von wenigstens einer Lösung von Acrylpolymeren, Verstrecken der Filamente an Luft bei Umgebungstemperatur auf einen Wert zwischen 2fach und 2,5fach, Waschen mit Wasser, Versii'ecken in siedendem Wasser auf einen Wert zwischen 1,05- bis 1,8fach und Schlichten bzw» Schmälzen, Trocknen in entspanntem Zustand in einer Zone, welche bei einer Trockentemperatur zwischen 80 und 140 0C und einer Feiachttemperatur zwischen 50 und 70 0C während 1 bis 30 Minuten gehalten wird, Behandlung mit Dampf in entspanntem Zustand bei einer Temperatur zwischen 105 und 150 0C während 5 Sekunden bis 30 Minuten, zusätzliches Verstrecken bzw. Überverstrecken bei einer Temperatur zwischen 90 und 100 0C und auf einen Wert von 1,2fach
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bis 2fach, Schlichten bzw. Schmälzen, mechanisches Kräuseln bei einer Temperatur zwischen 20 und 75 °< Schneiden in Form von Pasern bzw. Stapelfasern.
3· Acrylfäden und -fasern gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sie im Verlaufe ihrer Herstellung in bekannter Weise gefärbt werden.
4» Verfahren zur Herstellung von Acrylfäden und -fasern gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es die folgenden Phasen umfaßt:
ITaßverspinnen wenigstens einer Lösung von Acrylpolymerem, Verstrecken der Filamente in Luft bei Umgebungstemperatur auf einen Wert zwischen 1,3fach und 3fach, Waschen mit Wasser, ·
Verstrecken in siedendem Wasser auf einen Wert zwischen 1fach und 2,5fach,
Schlichten bzw. Schmälzen, ... . .
Trocknen bei einer Temperatur zwischen 80 und 140 0C, Dampfbehandlung bei einer Temperatur zwischen 105 und 150 C, zusätzliches Verstrecken bzw. Überverstrecken bei einer Temperatur zwischen 90 und 100 0C und auf einen Wert von 1,2fach bis 2fach.
5. Verfahren zur Herstellung der Acrylfäden und -fasern gemäß Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß sie im Verlaufe ihrer Herstellung in bekannter Weise gefärbt werden.
6. Verfahren zur Herstellung von Acrylfasern gemäß Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß es die folgenden Phasen umfaßt: Uaßverspinnen in ein Koagulationsbad enthaltend 40 bis 60 % Wasser und 60 bis 40 % organisches Lösungsmittel, Verstrecken in Luft bei Umgebungstemperatur auf einen
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Wert zwischen 2fach und 2,5fach,
Waschen mit Wasser im Segenstrom, .. ·
Verstrecken in siedendem Wasser auf einen Wert zwischen 1,05fach und 1,8fach,
Schlichten bzw. Schmälzen,
Trocknen in entspanntem Zustand in einer Zone, welche bei einer Feuchttemperatur zwischen 50 und 70 C und einer Trockentemperatur zwischen SO und 140 0C gehalten wird, während 1 bis 30 Minuten,
Behandlung mit Wasserdampf in entspanntem Zustand bei einer Temperatur zwischen 105 und 150 0C während 5 Sekunden bis 30 Minuten,
Zusätzliches Verstrecken bzw. Überverstrecken bei einer Temperatur zwischen.90 xmd 100 0C auf einen Wert zwischen
1,6fach und 1,9fach, . . ..
Schlichten bzv/. Schmälzen, mechanisches Kräuseln bei einer Temperatur zwischen 65 und 75 0C und dann Schneiden in Form von Fasern bzw. Stapelfasern mit einer Länge von 40 bis 150 mm.
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