DD144231A1 - Verfahren zur herstellung schwerbrennbarer daemmplatten - Google Patents

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DD144231A1
DD144231A1 DD21368679A DD21368679A DD144231A1 DD 144231 A1 DD144231 A1 DD 144231A1 DD 21368679 A DD21368679 A DD 21368679A DD 21368679 A DD21368679 A DD 21368679A DD 144231 A1 DD144231 A1 DD 144231A1
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DD21368679A
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Lothar Graefe
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Lothar Graefe
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Abstract

Die Erfindung ist anwendbar zur Herstellung schwerbrennbarer Dämmplatten aus Plastschäumen zur Wärmedämmung im Bauwesen sowie im Fahrzeug- und Schiffbau. Ziel'der Erfindung ist das kostengünstige Herstellen schwerbrennbarer Dämmplatten aus Massenbaustoffen. Die Aufgabe der Erfindung, aus bekannten brennbaren aufgeschäumten Dämmstoffen auf Plastebasis schwerbrennbare Dämmplatten herzustellen, die im Brandfall nicht zum Abtropfen des geschmolzenen Schaumstoffes neigen und bauphysikalisch günstige Eigenschaften besitzen, wird dadurch gelöst, indem vorzugsweise Schaumpolystyrol in Würfel oder Streifen geschnitten wird und danach die Kanten und Seiten der in einer Emulsion aus 30 bis 50 Gewichtsteilen Zement, 30 bis 50 Gewichtsteilen Wasser und 20 Gewichtsteilen Latex-Bindemittel getauchten Würfel mit einem Seitendruck in Längs- und Querrichtung von 5 bis 25 kPa zusammengefügt werdent Dadurch wird ein Zellensystem gebildet, das auf den Ober- und/oder Unterseiten beschichtet wird. -- Figur -

Description

Anmelder: VEB Wohnungsbaukombinat Halle
402 Halle, Schülershof 12
Vertreter: Pat «-Ing. Klaus Echternieyer
VEB Wohnungsbaukombinat Halle '
402 Halle,. Schul er shof 12 : Halle, 23. 5. 1979
!Titel der Erfindung
Verfahren zur -Herstellung schwerbrennbarer Däminplatten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung schwerbrennbarer Dämmplatten aus brennbaren, aufgeschäumten Dämmstoffen auf Plastbasis, insbesondere zur Wärmedämmung im Bauwesen und im Fahrzeugbau.
Charakteristik der bekannter, technischen Lösungen
Es sind bereits zahlreiche Verfahren zur Herstellung schwerbrennbarer Dämmplatten bekannt, bei denen durch Tauchen oder Kleben Mehrschichtenplatten aus East-Stoffen, Metallfolien oder nichtbrennbaren Chemikalien geschaffen werden. Aus der DB-OS 2656473 ist ein nichtbrennbares und rauchloses Baumaterial bekannt, das aus einem aufgeschäumten Granulat mit Binde- und Klebemittel zu einem Formkörper hergestellt wird. Diese bekannten Verfahren benötigen eine Vielzahl von Materialien und Arbeitszyklen, um ein schwerbrennbares Dämmaterial herzustellen. Daraus resultieren relativ hohe Herstellungs- Lind Baukosten.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, aus geschäumten, brennbaren Kunststoffen ein Verfahren zur Herstellung schwerbrennbarer Däiümplatten zu schaffen, wobei die Dämraplatten kostengünstig mit preiswerten Massenbaustoffen und mit geringen Arbeitszyklen hergestellt v/erden können,. die hohe Gebrauchswertoigenschaften besitzen und viel-
WEE04B/213686
seitig im Bauwesen, Schiffbau und Transportwesen einsetzbar sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus bekannten brennbaren aufgeschäumten Dämmstoffen auf Plastebasis schwerbrennbare Dämmplatten herzustellen, die im Brandfall nicht zum Abtropfen des geschmolzenen Schaumstoffes neigen, eine höhere Druckfestigkeit, bessere Kantenstabilität sowie günstigere hygroskopische Eigenschaften als der bekannte Ausgangsdänimstoff besitzt, so daß diese Dämmplatten besser als bisher verarbeitet und für Konstruktionen eingesetzt werden können, die bisher wesentlich kostspieligeren Materialien vorbehalten waren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, indem der Schaumstoff, vorzugsweise Schaumpolystyrol, in.Wurfel derart geteilt wird, daß die Dicke des Schaumstoffes ab 30 mm gleich der ICanteiilänge der Würfel ist. Bei der Dicke des Schaumstoffes kleiner als 30 mm, ist der Schaumstoff in Tafeln mit doppelter Kantenlänge der Dicke des Schaumstoffes zu unterteilen.
Aus 30 bis 50 Gewichtsteilen Latex-Bindemittel wird eine Emulsion aufbereitet, die streichfähig ist. Durch Tauchen oder Streichen werden sämtliche Seiten und Kanten der Würfel oder Tafeln des Schaumstoffes mit dieser Emulsion behandelt. Die behandelten Würfel und Tafeln werden mit einem Seitendruck von 5 bis 25 SPa zu Dämmplatten oder zu anderen Formteilen zusammengefügt und einem Trocknungsverfahren unterworfen. Vorzugsweise über einen Zeitraum. von 3 bis 0,50 Stunden wird bei einer Temperatur von 25 bis 700C getrocknet.
Ausführungsbeispiel .
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Dämmplatte mit einer Cberflächenbeschichtung dargestellt. Die Schäumstoffplat be, vorzugsweise aus Schaum-
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polystyrol, wird in Würfel 1 derart geteilt, daß die Schaumstoffdicke 3 ab 30 mm gleich der Kantenlänge der Würfel 1 ist.· Ist die Schäumstoffdicke 3 kleiner als 30 mm, so ist die Schaumstoffplatte in Tafeln mit doppelter Kantenlänge 4 der Dicke des Schaumstoffes zu unterteilen. Eine Emulsion, bestehend aus 30 bis 30 Gewichtsteilen Zement, 30 bis 50 Gewichtsteilen Wasser und 20 Gewichtsteilen Latex-Bindemittel, wird im Tauch- oder Streichverfahren allseitig auf die Würfel 1 aufgetragen. Sofort nach dem Auftragen mit der Emulsion werden die Würfel mit einem Seitendruck in Längs- und Querrichtung von 5 bis 25 kPa zu Dämmplatten oder zu anderen Normteilen mit Hilfe der Klebefugen zusammengefügt. Wahlweise erhalten die Ober- und/oder die Unterseiten der Däiamplatten durch dickeres Auftragen der Emulsion und durch nachfolgendes Einstreuen von farbigem Quarzsand, Glasbrösel oder durch Aufwalzen einer Armierungsbahn 5 aus farbigem und/oder struktuiertem Glasseiden- oder Glasfasermischgewebe, eine weitere Verbesserung des Oberflächenschutzes. Vorzugsweise über einen Zeitraum von 3 bis 0,5 Stunden, bei einer Temperatur von 5 bis 700C erfolgt die Trocknung der Däiamplatten. Die getrockneten und ausgehärteten Däinmplatten besitzen eine relativ hohe Druck- und Drillfestigkeit und sind wasserabweisend. Besonders günstig ist das Verhalten im Brandfall, da jeder v/ürfel 1 ein in sich abgeschlossenes Zellensystem darstellt. Es wurde gefunden, daß es durch Einwirken der Brandtemperatur zum Zerfließen des Schaumstoffes kommt, wobei rjedoch durch das Zellensystem ein Weiterbrennen wirksam verhindert. Bei Entfernen der Zündquelle reicht die Temperatur auch innerhalb mehrerer Würfel 1 nicht aus, die Zellenwand 6 zu überwinden und die anschließenden Würfel 1 zu entzünden.
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Claims (1)

  1. Erfindungsansprach:
    Verfahren zur Herstellung schwerbrennbarer Dämmplatten aus brennbaren aufgeschäumten Dämmstoffen auf Plastebasis, insbesondere aus Schaunipolystyrol, gekennzeichnet dadurch, daß eine Schaumstoffplatte (3) ab 30 mm gleich der Kantenlänge der Würfel (1) und bei einer Schäumst off dicke (3) kleiner als 30. ram, die Schaumstoffplatte in Tafeln mit doppelter Kantenlänge (4·) unterteilt wird, danach eine Emulsion, bestehend aus 30 bis 50 Gewichtsteilen Zement, 30 bis 50 Gewichtsteilen Wasser und 20 Gewichtsteilen Latex-Bindemittel im Tauch- oder Streichverfahren allseitig auf die Würfel (1) aufgetragen wird, die Würfel (1) mit .einem Seitendruck in Längs- und Querrichtung von 5 bis 25 kPa zu Dämmplatten oder anderen Formteilen durch Klebefugen (2) so zusammengefügt werden, daß ein Zellensystem mit Zellenwänden (6) gebildet, wird, wonach die Ober- und/oder die Unterseiten durch dickeres Auftragen der Emulsion und nachfolgendes Einstreuen oder Aufwalzen eine Armierungsbahn (5) erhalten und über einen Zeitraum von 3 bis 0,5 Stunden bei einer Temperatur von 25 bis 700G- getrocknet werden.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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