DD144521A1 - Verfahren und einrichtung zum giessen und angiessen von gegenstaenden - Google Patents
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Abstract
) Die Erfindung betrifft das Gießen und Angießen von Gegenständen, insbesondere das Angießen von Filterendstücken aus härtbaren ■ Kunststoffen an Filterelemente. Das Ziel ist, hierbei die Werkzeugzykluszeiten wesentlich zu reduzieren. Die Aufgabe ist, das ständige Mischen mehrkomponentiger Kunststoffe ohne Berücksichtigung der Topfzeit zu vermeiden, schnell auszuhärten und zu fügen. Das Weäen der Erfindung besteht in einer programmgesteuerten Einrichtung, deren hinterschnittene, spreizbare umlaufende oder transportierte Herstellungsformen mit ihren Halterungen, öffnungs- und Auswerfermechanismen durch Lichtwellen durchstrahlbar gemacht, unter Bildung eines Kohlraumes mit Gegenständen in Kontakt gebracht und dosiert mit sensibilisierten Kunststoffen gefüllt .und diese während des Transportes durch mehrseitige Durchstrahlung mit den Lichtwellen zum Angießling zu polymerisieren unter anschließender automatischer Entformung.der.Gegenstände. Anwendungsgebiete sind Gegenstände aller Art, die mrt anderen Gegenständen oder Halbzeugen gefügt oder aneinander angegossen werden, insbesondere Filter. - Fig,1 -
Description
Verfahren und Einrichtung zum Gießen und .Angießen von Gegenstand en -
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Gießen und/oder Angießen von Gegenständen aus vernetzbaren, insbesondere polymerisierbaren oder polykondensierbaren Kunststoffen als Matrixwerkstoffe oder Bindemittel, insbesondere aus Harzen mit einer oder mehreren Doppelbindungen, vorzugsweise aus ungesättigten Harzen wie Polyester, Polyurethan, Acrylharz oder dergleichen, die Verstärkung^ fas em und/oder füllstoffe und/oder Farbpigmente und/oder Verfestigungsreagenzien, "beispielsweise Härter und/oder Beschleuniger und/oder die Verfestigungsreaktion beschleunigende oder verzögernde Reagenzien, wie z. B. Promotoren, Inhibitoren oder dergleichen enthalten, als und/οder an Halbzeuge und/οder Fertigprodukte, vorzugsweise zum Herstellen und/oder Angießen der Endstücke von Filtern oder !Filtereinsätzen für insbesondere gasförmige oder flüssige Medien.
Charakteristik der bekannten technijscheri^j^ösunken
Es sind Verfahren und Einrichtungen zum Gießen von Gegenständen oder zum Angießen von Gegenständen an weitere Gegenstände, wie Halbzeuge oder Fertigprodukte, bekannt·
Bei des. Verfahren und Einrichtungen zum Gießen von Gegenständen werden insbesondere selbsthaltende Kunstharze, beispielsweise Epoxidharze, mit Härtern und/oder Beschleunigern gemischt und danach in Formen gegossen« Die· Aashärtungszeit hängt
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von der Art und Menge des Härters und/oder Beschleunigers ab«
Bei dieser Hartungsreaktion entsteht Wärme, die zu Spannungen und Spannungsrissen im Gegenstand dann führen, wenn die Wanddicke und/oder der Anteil des Harters und/oder Beschleunigers zwecks schneller Aushärtung (kurzer Werkzeugzykluszeiten) groß ist. Zur Vermeidung dieses Nachteils wurden die Kunstharze mit hohen Püllstoffanteilen, beispielsweise Quarzsand, gemischt, wodurch zwar die Spannungen und Risse vermieden werden konnten, jedoch die Härtungszeit verlängert und die "Festigkeit s eigenschaft en vermindert wurden.
Weiterhin wurden Gießlinge aus Reaktionsharzen mit Pasereinlage hergestellt,-wodurch die Pestigkeitseigenschaften wieder erhöht -wurden. Die Aushärtungszeit ist aber trotzdem sehr hoch und für eine Pließ- oder Istproduktion ungeeignet.
Auch sind Verfahren und Torrichtungen zum Angießen von Pilterendstücken an das ITiIteieLement, das aus einem faltenbalg besteht, bekannt. Hierbei vslrd ein flüssiger oder fließfähiger härtbarer Kunststoff oder eine Elaste von oben in eine offene Porm gebracht, danach wird das PiIteKäement mit seiner einen Stirnseite in die Porm und in den Kunststoff gedruckt und nach Verfestigung entformt und die zweite Stirnseite in gleicher Weise hergestellt. Die dazu erforderlichen Taktzeiten sind sehr hoch und nicht herabsetzbar, auch dann nicht, wenn ein lösungsmittelhaltiger Kunststoff verwendet wird.
Ein Anspritzen von Thermo— oder Duroplastendstücken an die Pilterleinente sind auf Grund der Porösität und Elastizität dieser Elemente nicht möglich»
Um diese hohen Taktzeiten herabzusetzen, wurden die Pilterendstücke aus Metall oder anderen Werkstücken hergestellt und mit den Stirnseiten der meist faltenförmigen Pilterelemente aus Papier, lochblechen, Polyamidgaze oder dergleichen, verklebte
Die Talrfczeit für das Verkleben einer Pilterseite beträgt auch hier mindestens 10 bis 20 Minuten, beispielsweise wenn als Kleber Epoxidharz verwendet und zusätzlich heiß gehärtet wird. Diese Herstellungsart erfordert zusätzlich vorgefertigte Pil-
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terendstücke und den Klebaufwand und ist aus diesem Grande tinökonomisch»
Auch wurde bereits versucht, vorgefertigte Endstücke mit dem Filterteil durch Schmelzklebstoffe zu verbinden. Hierdurch sind zwar sehr kurze Taktzeiten bzw» Werkzeugzykluszeiten zu realisieren, jedoch besteht der Nachteil darin, daß die zur Verfestigung der Schmelzklebstoffe erforderliche Temperatur meist über 200 0C liegt und die miteinander zu verklebenden Teile oder Gegenstände auf diese Temperatur erwärmt werden müssen. Durch diese Aufheizzeit steigt die Taktzeit wiederum, es ist eine hohe Energie erforderlich, die Filterteile werden oft durch die Schmelzklebstoffe schlecht benetzt und die Klebverbindung ist dann nicht einwandfrei. Weiterhin ist auch das gleichseitige Angießen von Filterendstücken aus Schiaelzklebstoffen nicht vorteilhaft, v/eil bei der hierfür erforderlichen größeren Schichtdicke die Festigkeit dieser Angüsse sehr gering ist β
Ein entscheidender Nachteil dieser Schmelzklebstoffe ist aber,' daß viele Filterwerkstoffe, beispielsweise aus Papier, Poly« amidgase oder dergleichen Gewebe oder Werkstoffe, vorgenannte Temperaturen nicht aushalten und schrumpfen bzw. zerstört Vi er den*
Der Nachteil aller vorgenannten Verfahren und Einrichtungen besteht zusammengefaßt darin} daß es damit nicht möglich ist, kurze laktzeiten bzw. Werkzeugzykluszeiten und kurze i.ushärtezeiten bei gleichzeitigem Herstellen und Angießen der Filterendstücke zu erzielen* Das gilt insbesondere auch für temperaturempfindliche Filterwerkstoffe, wie z. B9 Polyamidgaze, Papier, Gewebe oder dergleichen.
Ziel 'der^Erfindung
Das Ziel und die Aufgabe der Erfindung bestehen darin, die Nachteile der vorgenannten Verfahren und Einrichtungen zu beseitigen und ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, das bzw. die beim Kleben Gießen und/oder Angießen mit kalt-, heiß- oder durch Strahlung härtenden Kleb» bzw« Kunststoffen nicht nur
schnelle T-aktzeitenj insbesondere Werkzeugzykluszeiten realisiert, sondern auch für alle Filterwerkstoffe vorzugsweise ohne Veränderung der Einrichtung anwendbar ist, eine gute Benetzbarkeit auch schwer klebbarer Werkstoffe gestattet, hohe Festigkeiten unter Termeidung von Wärmespannungen und Spannungsrissen erzielt und vorzugsweise durch Veränderung der Rezeptur des insbesondere gleichen Kunststoffes bzw» Mndeiaittels außer festen bzw. steifen Gegenständen oder Angine auch flexible bzw. weichplastische Gegenstände oder Angüsse · erzeugt und die Herstellungsform und ihre Halterungen, Öffnungs- und/oder Schließ- xmd Auswerferinechanisnien durch licht wellen durchstrahlbar zu machen.
Weiterhin sollen Verfahren und Einrichtung mechanisierbar und auch automatisierbar sein, wobei die für die Herstellung und Weiterverarbeitung erforderlichen Werkstücke und Gegenstände mechanisch, vorzugsweise automatisch entsprechend der Taktoder Fließtechnologie zugeführt und dabei und/oder danach während des Weitertransportes die genannten Kunststoffe verfestigt, gegebenenfalls die Gegenstände automatisch entformt und verpackt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die vorgenannte Aufgabe wird bei dem Verfahren Jerfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zuerst mindestens eine mehrteilige, insbesondere hinterschnittene ttnd/oder spreizbare Herstellungsform mit ihren Halterungen, Öffnungs- und/oder Schließ- und/oder Auswerfmechanismen oder Teilen davon durch Idchtwellen durchstrahlbar hergestellt und danach entweder auf oder an einen Gegenstand ein- oder mehrseitig unter Bildung mindestens eines Hohlraumes gebracht und mil; diesem abnehmbar kraft- und/oder formschlüssig und/oder abdichtend verbunden wird und/oder in diese Form mindestens ein anzugießendes, den Gegenstand teilweise oder vollständig bildendes Halbzeug oder Fertigprodukt gegebenenfalls unter Bildung eines Zwischenraumes gebracht und vorzugsweise justiert und/oder arretiert wird, daß davon, dabei und/oder danach in die offene oder geschlossene Form über min« destens eine Öffnung der flüssige Kunststoff drucklos oder
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unter Druck, vorzugsweise bei gleichzeitiger oder vorheriger Entlüftung oder Evakuierung im ]?alle einer geschlossenen ]?orm gebracht, daß davor, dabei und/oder danach die 3?orm und der Kunststoff und dergleichen bei Stillstand oder während des Transportes und/oder einer ein- oder mehrachsigen Dreh- und/ oder Taumelbewegung allein oder mit mindestens einem Gegenstand durch elektromagnetische Wellen geeigneter Wellenlänge und regelbarer Dosisleistung, vorzugsweise im Iiichtwellenbereich durchstrahlt und/oder durchgehend erwärmt wird bei gleichzeitiger Bestrahlung des gegenstandes, gegebenenfalls die Porm und/oder mindestens ein Gegenstand und/oder der Kunststoff davor und/oder dabei zur blasenfreien Verdichtung und Benetzung der Werkstoffe und zur Beschleunigung der Verfestigungsreaktion und dergleichen in mechanische Schwingungen, vorzugsweise im Ultraschallbereich versetzt und anschließend die mehrteilige l?orm vorzugsweise durch Spreizung kurzzeitig geöffnet und dabei der Gegenstand von der ]?orm und/oder die Porm vom Gegenstand entfernt wird«
Die genannte Aufgabe wird bei der Einrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vorzugsweise mehrteilige insbesondere hinterschnittene Herstellungsform und die mit ihr abnehmbar oder fest verbundenen Halterungen und/oder Aufnähmestücke, Öffnungen, Deckel, Verschlußkörper und/oder Auswerfer und dergleichen Teile teilweise oder vollständig aus transparentenf insbesondere glasklaren und temperaturstabilen Werkstoffen, insbesondere aus Glas, vorzugsweise Quarzglas, Mineralien oder Metall, insbesondere aus mikroporösen durchsichtigen Metallen, bestehen^, daß die Form aus mindestens zwei in der vertikalen und/oder horizontalen oder einer davon abweichenden Ebene geteilten !Formstücken, vorzugsweise Halbsch^asae, insbesondere mit geschliffenen und/oder polierten Trennflächen, aufgebaut und von mehreren in mindestens eine Ebene und/oder auf mindestens einer Seite angeordneten, insbesondere in senkrechter Richtung zur jeweiligen Oberfläche der Herstellungsform gerichteten, vorzugsweise in Betätigungsrichtung verschieb- und/ oder kipp» und/oder schwenkbaren Strahlern und/oder mit Reflektoren versehenen Wärmequellen zux Emission von elektromagnetischen Wellen vorzugsweise im Idchtwellenberelch und/oder von
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Wärme "umgeben ist, zwisdien und/oder gegenüber denen, vorzugsweise über der Herstellungsform bzw. ihrer öffnung oder Einfüllöffnung die Vorrichtungen sum dosierten Zuführen und/ oder Einbringen von Gegenständen, erforderlichen Werkstoffen und Kunststoffen bzw. ihr© entsprechenden Zufuhr- oder Austragöffnungen angeordnet und die vorzugsweise außerhalb der Emissionszone der Strahler und/oder der Wärmequellen befindlichen Halterungen und/o eier Aufnahmestücke und/oder Auswerfer bzw. ihre auch aus undurchsichtigen Werkstoffen insbesondere Metallen bestehenden Enden einerseits in Arretiervorrichtungen ständig oder vorübergehend arretiert, Jedoch andererseits mit in mindestens einer, vorzugsweise in zwei horizontale und/oder in mindestens einer vertikalen Sichtung und/oder Ebene fixierten öffnungs- und/oder Seilließmechanismus und/oder Auswerfermechanismus mechanisch uni/oder elektromagnetisch und/oder pneumatisch und/oder hydraulisch oder dergleichen bewegbar verbunden und die Herstellungsform, die Arretiervorrichtungen und die genannten Mechanismen, gegebenenfalls auch die Strahler oder Wärmequellen entweder auf einem gemeinsamen Gestell/ oder für eine Fließ- oder Taktproduktion auf getrennten, vorzugsweise relativ zueinander in mindestens einer Richtung und/oder Ebene bewegbaren bzw«, transportier- und/oder drehbaren Gestellen, Transportvorrichtung en oder -bändern aufgebaut, gegebenen-' falls die Herstellungsformen vorübergehend an mechanische Schwinger, vorzugsweise Ultraschallschwinger, starr gekuppelt sind.
Die Funktion der Einrichtung ist folgende:
lach Torbereitung der Herstellungsform wird der insbesondere sensibilisierte Kunststoff mit Hilfe der Dosiervorrichtung über ihre kurzzeitig betätigte Öffnung in die Herstellungsform eingebracht und vorzugsweise die Herstellungsform zur Zuführvorrichtung für den G-'egenstand, oder umgekehrt, bewegte Uun wird der Gegenstand, insbesondere das Filterelement in die Form gebracht und vorzugsweise'fixiert. Davor, dabei oder danach werden die Strahler oder!Wärmequellen ein- und nach der 'Verfestigung des Kunststoffes, insbesondere zeit- und/oder wegabhängig ausgeschaltet und der Auswerfer und/oder Öffnungs-
und Schließmechanismus betätigt. Dadurch wird der angegossene Gegenstand bzw. insbesondere.das PiIterendstück mit dem PiI-ter§.ement entformt und gleichzeitig mit Hilfe von nachgeschalteten Maschinenelementen gegriffen, umgedreht und vorzugsweise in eine weitere, zwischenzeitlieh mit Kunststoff gefüllte Her« Stellungsform gebracht und wiederum fixiert (oder falls ein Umdrehen und weiteres Angießen nicht erforderlich ist, zur ' Verpackung transportiert). Danach werden die Strahler oder Wärmequellen bis zur Verfestigung des Kunststoffes ein- und danach abgeschaltet, der Auswerfer- und/oder Öffnungsmechanismus und auch das Maschinenelement zum Greifen und/oder Verpacken der Gegenstände insbesondere der fertigen Pilter in Tätigkeit gesetzt. Dieser Vorgang wiederholt sich je nach Erfordernis be-, liebig ofta Die einzelnen Herstellungsvorgänge können manuell,· mechanisch durch die genannten Mechanismen und automatisch durch die genannten Mechanismen und das Programmschaltwerk oder die fest verschaltete Programmiervorrichtung eingeleitet und beendet werden, je nach Notwendigkeit und Stückzahlabhängigkeit.
Die mechanisierte oder automatisierte Herstellung kann in lakt- oder fließfertigung in einer oder mehreren Transportrichtungen, beispielsweise im Kreis oder mindestens einer Geraden oder ein- oder mehrmals gekrümmten Linie erfolgen, wobei die gesamte Einrichtung in ein Herstellungsverfahren, beispielsweise eine Takt- oder !fließfertigung für die Herstellung der Gegenstände, insbesondere der filterelemente integriert sein kanne
Der Vorteil der Erfindung.besteht zusammengefaßt darin,.daß die Zykluszeit bis auf ca. 0,5 Minuten herabsetzbar ist, beliebig gestaltete, auch hinterschnittene lormen.verwendbar sind, a.uch undurchsichtige Gegenstände angießbar sindj die bisher notwendige ständige Mischung mehrkompönentiger Harze entfällt und die Topfzeit völlig^ außer Acht bleiben kann, !Lösungsmitteldampf e kaum noch frei werden, Spannungsrisse wegen schneller Härtung und geringer Härtetemperatur nicht mehr auftreten und die Arbeitsproduktivität bis auf das 20-fache steigerbar ist*
Au s führung st>ei spiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausflihrungsbeispiel
sowie einer Zeichnung näher erläutert werden. . Ss zeigen:
Pig, 1: das Prinzip der erfindungsgemäßen Einrichtung im Teilschnitt;
Mg. 2: äen Schnitt A - A der Pig. 1j
Pig· 3: eine oben offene Herstellungsform mit eingebrachten Kunststoff und dem !Filterelement j
Pig. 4: ein massiver Gegenstand mit Mittelbohrung und aufgesetzter und abgedichteter Herstellungsform.
Gemäß Pig. 1 besteht die Einrichtung aus einer transparenten bzw. glasklaren zweiteiligen Herstellungsform 1, die mit Halterungen odir Aufnahme stücken 2 versehen bzw. fest verbunden. ist. Die Halterungen oder Aufnahme stücke 2 sind zweiteilig ausgebildet, wobei die unmittelbar an der Porm 1 befindlichen Seile der Halterungen oder Aufnahmestücke 2 aus transparenten bzw. glasklaren Werkstoffen und ihre freien Enden 2 a entweder aus den gleichen oder aus anderen, nichttransparenten Werkstoffen, beispielsweise Metallen, insbesondere Stahl, bestehen. Die Herstellungsform 1 ist hier nach oben offen und besitzt die Öffnung oder Einfüllöffnung 3· Unten wird diese Porin 1 durch einen gleichzeitig als Verschluß und Auswerfer dienenden Verschlußkörper und/oder Auswerfer 4, der in Eichtung zur Herstellungsform 1 bzw. ihrer unteren öffnung bewegbar ist, verschlossen. Dieser Verschlußkörper und/oder Auswerfer 4 besteht vorzugsweise aus dem gleichen Werkstoff wie die Herstellungsform 1 und ist ebenfalls transparent baws glasklar und ist" hierbei gleichzeitig als Kern 4 a der Porm,1 ausgebildet* Unter und/oder über (bzw. auf beiden. Seiten) und/oder rundum die Herstellungsform 1 sind eine Anzahl Strahler und/oder Wärmequellen 5 vorzugsweise mit Reflektoren angeordnet, die zur Aushärtung bzwe Verfestigung des Kunststoffes 8 dienen und die ihre elektromagnetischen Wellen und/oder Wärmestrahler^ und/oder Wärme auf die Herstellungsfοrmen und/oder die Kunststoffe 8 übertragen.
Über der öffnung 3 der Porm -1 ist eine Dosier- mid/oder'Zuführ- und/oder Einbringvorrichtu.ng 6, hier gefüllt mit dem Kunststoff 8,
angeordnet, die im gerade geöffneten Zustand ein Teil ihres Kunststoffes 8 bereits in der Form über ihre hier kreisringförmig gestaltete Zuführ- oder AustrittsÖffnung 9 gefüllt hat· Die an der Form 1 befindlichen Halterungen oder Aufnahmestücke 2 befinden sich hier mit ihren Enden 2 a in Arretiervorrichtungen 11, die auf Gestellen 14 gelagert sind. Die Arretiervor-· richtungen 11 sind so gestaltet, daß die Halterungen bzw. Aufnahmestücke 2 bzw. ihre Enden 2 a zwar gegen Drehen oder Kippen arretieren, jedoch ein horizontales Bewegen zum Öffnen und Schließen bzw. Spreizen der Form 1 gewährleisten. Dazu stehen die Halterungen und/oder Aufnahmestücke 2 bzw. ihre Enden 2 a mit Öffnungs- und/oder Schließmechanismen 12 in entsprechenden mechanischem, elektromechanischen!, pneumatischem oder hydraulischem Kontakt bzw. werden durch diese Mechanismen 12 in horizontaler Richtung bewegt» Die Strahler und/oder Wärmequellen 5 sind in Achsrichtung verstellbar und/oder dreh-, kipp- oder schwenkbar, d. h. stets in die günstigste Richtung zur Herstellungsform 1 und dem auszuhärtendem Kunststoff 8 bewegbar und im Abstand zur Form 1 bzw. dem Kunststoff verstellbar. Auf diese VJeise kann die Verfestigungszeit geregelt werden.
Die Dosier- und/oder Zuführ- und/oder Einbringvorrichtung 6," hier zum Einbringen und Dosieren des flüssigen Kunststoffes 8, gestaltet, besteht aus einem kegelförmigen Mittelteil 6 a mit festverbundenem Schaft 5 b5 das sich in einem hier rohrförmig gestalteten Behälter 6 c für den Kunststoff 8 befindet und das zum Öffnen und/oder Schließen der hier ringförmigen Zuführoder Austragöffnung 9 und zum Dosieren senkrecht und relativ zum Behälter 6 c verstellbar ist, wodurch die Größe des Rieäfcspaltes der Öffnung 9 und.die Austragungsmenge des Kunststoffes Steuer- oder regelbar ist«
Der Schaft 6 b ist mit einer Steuervorrichtung 6 d verbunden, die vorgenannte Steuerung oder Regelung-herstellungsabhängig durchführt und die mit dem Programmsehaltwerk und/oder der ., festverschalteten Progiammiervorrichtung in Verbindung steht. Das kegelförmige Mittelteil 6 a vergrößert sich vom Schaft 6 b aus nach unten und besitzt einen mechanischen Schwinger, vorzugsweise einen mtraschallschwinger 15> der insbesondere in vertikaler Richtung schwingt« Am rohrförmigen Behälter β c ist
vorzugsweise auoli mindestens ein.mechanischer oder ein Ultraschall schwinger 15 angeordnet, der oder die in vertikaler und/oder horizontaler Richtung schwingt bzw. schwingen.
Diese am Behälter 6 c angeordneten Schwinger 15 und/oder ein am Behälter 6 c angeordneter horizontal schwingender Schwinger und der am Mittelteil 6 a angeordnete vertikal schwingende Schwinger arbeiten im Gleich- und/oder im Gegentakt bzw« überlagern ihre Bewegungen,
Auf diese Weise werden folgende, teilweise sehr überraschende Effekte erzielt:
a) eine innige Durchmischung des Kunststoffes mit seinen Reagenzien und/oder Killstoffen und/oder Verstärkungsmaterialien;
b) falls aktive !Füllstoffe verwendet werden, ein lixotropiereffekt, der die Viskosität des tixotropierten Kunststoffes herabsetzt;
c) falls Yerstärkungsmaterialien verwendet werden, ein Kapillar- oder Ultraschallkapillareffekt, der die Yerstärkungsmaterialien schnellstens benetzt, Poren schließt und Blasen austreibt;
d) eine Erwärmung des Kunststoffes, die zur schnelleren Verfestigung führt;
e) ein Ultraschallpolymerisationseffekt bzw. eine Beschleunigung der Hadikalbildungsreaktion, wodurch die Verfestigungsreaktion wesentlich beschleunigt wird;
f) ein gesteuertes"Ausrichten der Verstärkungsfasern und/oder der MIlstoffe im Kunststoff und/oder eine Orientierung der Moleküle, wodurch die festigkeit des Gegenstandes erheblich steigt!
über.diese Zusammenhänge sind weitere Untersuchungen erforderlich.
Die Pig. 2 zeigt den Schnitt A-A der Pig. 1 bei geöffneter
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oder gespreizter Herstellungsform 1 mit ihren Halbschalen 1 a und 1 "b, d. h. während der Zeit der Entforming bzw. der Betätigung der Verschlußkörper und/oder Auswerfer 4 mit Kern 4 a. Die Pfeile zeigen die Öffnungs- und Schließrichtung der Form. 1, d. h. ±n Richtung zu ihrem oder von ihrem Zentrum weg· Selbstverständlich kann die Form auch in mindestens einer anderen.. Ebene geteilt sein, je nach Erfordernis. -
Pig· 3 zeigt.die Herstellungsform 1, von der entweder die Vorrichtung 6 für die Zuführung des Kunststoffes 8 wegbewegt bzw. weggeseirwenkt ist, bzw. die weitertransportiert wurde und bereits mit Kunststoff 8, einem Vorformling, Traggerüst oder Stützkörper 16 und einem weiteren Gegenstand 7 (hier als IiI- . terelement, z. B. ein als Zylinder aufgebautes Faltenelement aus Polyamidgaze dargestellt), bestückt oder gefüllt ist. Die Herstellungsform 1 ist hier nach oben offen gestaltet.
Der aus Faserverstärkungsmaterialien, beispielsweise Glasfasern, Drahtgaze oder einem geformten lochblech bestehende Vorformling bzw. das Traggerüst oder der Stützkörper 16 dienen zur Verfestigung des anzugießenden Gegenstandes aus Kunststoff 8. Der Kunststoff 8 dient hier einerseits zum Angießen oder Umhüllen des "Vorformlings, des Traggerüstes oder des Stützkör- pers 16 und andererseits zum Verbinden des durch den Kunststoff 8 gebildeten Eilterendstückes oder anzugießenden Gegenstandes mit dem weiteren Gegenstand 7, der das eigentliche Filterelement darstellt. Nach Verfestigung des Kunststoffes 8 und Entformung ist durch, diesen ein PiItorendstück entstanden, das gleichzeitig während der Herstellung mit dem eigentlichen Filterelement bzw» dem Gegenstand 7 verbunden ist. Für bestimmte Anwendungsfälle kann aucäi der Vorformling, das Traggerüst und/oder der Stützkörper t6 entfallen. -
Am Verschlußkörper und/oder Auswefer 4 befindet sich hierbei ein Auswe'fermechanismus fi3, der mechanisch, elektromechanisch, pneumatisch, hydraulisch oder dergleichen, gesteuert wird und eier mit dem Programmschaltwerk und/oder der festverschalteten Programmiervorrichtung in Verbindung steht. Nachdem die Herstellungsf02331 gefüllt und/oder bestückt ist, vorzugsweise vor der Betätigung der Strahler und/oder Wärmequellen 5? wird sie kurzzeitig mit mechanischen Schwingern, insbesondere Ultraschall-
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schwingern 15 in Kontakt gebracht. Auf diese Weise wird eine einwandfreie Benetzung der'miteinander zu benetzenden Gegenstände (7; 16) mit dem Kunststoff erzeugt, der Kunststoff diffundiert in diese Gegenstände und/oder in ihre Oberfläche ein und der Verbund wird wesentlich erhöht j gleichzeitig treten weitere Effekte, wie bereits zuvor genannt, ein.
Bereits davor, während dieser Zeit oder danach werden die Strahler und/oder Wärmequeilen 5 betätigt und härten den Kunststoff zum Gegenstand oder Halbzeug aus. Das kann während des Stillstandes oder der Bewegung der bestückten Herstellungsform 1 erfolgen, vorzugsweise während einer Takt- oder Pließtechnologie.
Pig„ 4 zeigt eine auf einen Gegenstand, (hier als Stahlhohlzylinder ausgebildet) aufgesetzte und mit diesem durch ein aus Dichteelement 17 mit einer Schelle abgedichteteHerstellungs- ' form 1, die 'ebenfalls oben eine Einfüllöffnung 3 auf v/ei st·' Zwischen dem Stahlzylinder und der Porm befindet sich ein Zwischenraum in den der Kunststoff eingegossen wird. Diese Öffnung 3 wird nach dem Einfüllen und/oder Einbringen des Kunststoffes 8 und gegebenenfalls der weiteren Werkstoffe entweder durch einen Verschlußkörper oder Auswefer 4 verschlossen und/oder mit einem am Auswefer 4 befindlichen Kern 4 a versehen und durch Auswefer 4 und Kern 4 a verschlossen. Danach wird der Gegenstand 7 mit der darauf befindlichen Herst ellung s form 1 in d/ejf Emissionszone 10 der Strahler und/oder Wärmequellen 5 gebracht oder durch diese Zone transportiert, und auf diese Weise wird der Kunststoff ausgehärtet und der'anzugießende Gegenstand erzeugt und/oder mit dem Gegenstand 7 gleichzeitig verbunden.
Die Schwinger 15 können auch mit dem Gegenstand 7 in vorübergehenden Kontakt gebracht werden, wodurch der gleiche Effekt erzielt wird, wie bei Kontakt der Schwinger 15 mit der Porm 1.
Die zu gießenden oder anzugießenden Gegenstände werden vorzugsweise aus einem vernetzbaren, insbesondere polymerisierbaren oder polykondensierbaren Kunststoff (also flüssigem Kunststoff) als Matrixwerkstoff oder Bindemittel, vorzugsweise aus Harzen mit einer oder mehreren-Doppelbindungen, insbesondere aus unge-
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sättigten Harzen wie vorzugsweise Polyester, Polyurethan, Acrylharz, Epoxidharz, aufschäumbaren Werkstoffen 8 oder dergleichen hergestellt, die Verstärkungsfasern und/oder Füllstoffe und/oder 3?arbpigmente und/oder Härter und/oder Beschleuniger und/oder Sensibilisatoren und dergleichen Reagenzien enthalten bzw. mit diesen gemischt sind. Fax verschiedene Anwendungsfälle kann auch ein Kunststoffgranulat verwendet werden, beispielsweise ein Polyestergranulat, das den Sensibilisator enthält oder das vor der Verarbeitung mit Sensibilisatoren beschichtet wird, beispielsweise durch Wirbelsintern, elektrostatische Beschichtung oder dergleichen. Dieses Granulat wird zur Verarbeitung entweder durch "Warme und/oder Druck und/oder durch Hinzufügen von lösungsmitteln verflüssigt.
Die Herstellungsform 1 und ihre in der Emissionszone befindlichen Teile ist bzw. sind vorzugsweise mehrteilig ausgebildet und besteht bzw. bestehen aus transparenten, insbesondere glasklaren Werkstoffen, die durch elektromagnetische Wellen, insbesondere im Lichtwellenbereich, durchstrahlbar sind und die die sensibilisierten Kunststoffe über Radikalbildungsreaktionen verfestigen.
Die Form 1 und ihre Halterungen 2, Verschlußkörper und Auswer- " fer 4 und dergleichen Teile bestehen also aus Werkstoffen, die insbesondere im. UV- oder IR-Bereich absorberfrei sind oder die schwach bzw. mindestens schwächer absorbieren, als der verwendete Sensibilisator. Die vorgenannten Werkstoffe können auch derart gefärbt sein, daß sie im genannten Idchtwellenbereieh den gleichen oder annähernd den gleichen Brechungsindex wie der zu verfestigende öensibilisierte Kunststoff (Christiansen-Effekt) aufweisen, oder umgekehrt. Zur Färbung kann Bosin, Methylenblau und/oder Fluoreszein verwendet werden. Wird als Werkstoff für die Herstellungsform 1 und/oder ihre Teile Glas verwandt, ist es von Vorteil, wenn die Trennflächen insbesondere der ssvreit eiligen Form 1 mit flexiblen transparenten wärmefesten Werkstoffen beschichtet v/erden.
Von Vorteil ist es weiterhin, v/enn die Herstellungsform 1 und/ oder ihre Halterungen und/oder Aufnahmestücke, Auswerfer und
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dergleichen Teile, die Traversen, Verbindungsstücke bzw. sämtliche in der BestraKLungszone 10 befindlichen Teile aus vorzugsweise in Durchstrahlungsrichtung eine Wanddicke zwischen 0,1 bis 5 xöm und vorzugsweise zur Steigerung ihrer Stabilität ein- oder beidseitig Erhöhungen und/oder Vertiefungen, Sikken oder dergleichen, vorzugsweise bei konstanter Wanddicke über die gesamte Pläche, aufweisen und/oder hohl- und/odermehrwandig ausgebildet sind.
Die Porm 1 bzw. ihre Halterungen und/oder Aufnahmestücke 2 v/eisen zu ihrem Transport mindestens einen Zahnkranz oder eine Zahnstange oder ein entsprechendes Maschinenelement auf, in die entsprechende Maschinenelemente zwecks Transport eingreifen.
Von Vorteil ist es, wenn als Pullstoffe transparente oder la-· sierte oder entsprechend gefärbte faden- und/oder riesel-.oder schüttfähige feste Werkstoffe, z. Be aus Glas, Mineralien, Metallen oder dergleichen verwendet'werden, gegebenenfalls Partikel aus elektrischen Leitern und/oder Halbleitern.
Zur Verbesserung und/oder zur Beschleunigung der Härtung kann der sensibilisierte Kunststoff mit 0,1 bis 2 Gewichtsprozent Härter und/oder Beschleuniger gemischt v/erden, gegebenenfalls unter Reduzierung der Seiisibilisatormenge, insbesondere um die gleiche Menge. Auch ist es günstig, wenn das sensibilisierte Bindemittel zusätzlich Peroxidkatalysatoren und/oder Metallbeschleuniger und/oder UV-Absorber und/oder Püllstoffe und/oder. Thixotropiermittel und/oder'Paraffine oder Wachse bzw. v/achsartige Stoffe, insbesondere solche in flüssiger Porm und/ oder Trennmittel in der jeweils erforderlichen lienge enthalten*
eine Takt- oder Pließproduktion ist die Herstellungsform 1 und ihre Halterungen und/oder Aufnahmestücke und dergleichen Teile auf Drehtischen, Transportbändern oder sonstigen Transportvorrichtungen angeordnet oder mit diesen verbunden und unter und/oder über Dosier- und/oder Zuführ- oder Einbringvorrichtungen 6 beweg- bzw. transportierbar.
Die gesamte Einrichtung wird vorzugsweise durch ein Programm-
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schaltwerk oder eine fest verschaltete Programmiervorrichtung automatisch gesteuert, die über Geber mit den erforderlichen. Vorrichtungen, wie z. B« den Öffnungs- und/oder Schließmechanismen 12, Auswerfermechanismen 13, Steuervorrichtungen 6 d, den Transportvorrichtungen und/oder den Strahlern und/oder Wärmequellen 5, vorzugsweise elektrisch, verbunden sind. Auf diese Weise wird ein kontinuierlicher Herstellungsprozeß gewährleistet.
Sollen an einen Gegenstand, beispielsweise an ein Filterelement zwei Endstücke oder mehrere Gegenstände angegossen werden, ist der genannte Angieß- oder Herstellungsvorgang jeweils zu wiederholen, wobei die entsprechenden Angießseiten zu wechseln sind.
Die Taktzeit ist insbesondere von der Aushärtezeit des Kunst- · stoffes und der Anzahl der Herstellungsformen abhängig. Da Herstellungsformen, also Werkzeuge, meist sehr teuer sind, ist es von Vorteil, wenn die Taktzeit durch die Verkürzung der Aushärtezeit beeinflußt bzw» verringert werden kann und nicht durch die erforderliche Anzahl der Werkzeuge, wobei das Verhältnis zwischen beiden abgestimmt und auf die Produktionskennziffern pro Zeiteinheit bezogen werden muß·
Auch kann die Herstellungsform 1 oder mindestens ein Teil, beispielsweise ihr Deckel oder ihr Verschlußkörper oder Auswerfer A zwecks Vermeidung der Zerstörung oder zum Schwundausgleich oder zur Steuerung der Aushärtungsreaktion flexibel oder nachgiebig gestaltet sein oder aus einem transparenten flexiblen Werkstoff bestehen,
Die Flexibilität oder Nachgiebigkeit kann ζ. B. auch mit Hilfe von auf die Form 1 und/oder ihre genannten Teile wirkende * Kraftspeicher, Druckfedern oder dergleichen erzeugt v/erden.
Claims (17)
- Erfindungsaaspiueh!· Verfahren zum Gießen und/oder Angießen von Gegenständen ans vernetzbaren, insbesondere polymerisierbaren oder polykondensierbaren Kunststoffen als Matrixwerkstoff oder Bindemittel, insbesondere aus Harzen mit einer oder mehreren Doppelbindungen, vorzugsweise aus ungesättigten Harzen, wie Polyester, Polyurethan, Acrylharz, aufschäumbaren Werkstoffen oder dergleichen, die Verstärkungsfasern und/oder !Füllstoffe und/oder Farbpigmemte und/oder Härter und/oder Beschleuniger und/oder Sensibilisatoren und/oder die Verfestigungsreaktion beschleunigende oder verzögernde Reagenzien wie. z* B. Promotoren, Inhibitoren oder dergleichen enthalten, als und/oder an Halbzeuge und/oder Fertigprodukte, vorzugsweise zum Herstellen oder.Angießen der Endstücke von filtern oder Filtereinsätzen für insbesondere gasförmige oder. flüssige Medien, wobei die Verfestigung der Kunststoffe bzw. der daraus hergestellten Gegenstände durch Kalt- oder Heißhärtung vorzugsweise durch Fotopolymerisation, durchgeführt _wird,. .......gekennzeichnet dadurch, daß zuerst mindestens eine mehrteilige, insbesondere hinterschnittene und/oder spreizbare Herstellungsform mit ihren Halterungen, Öffnungs- und/oder ScKLieß- und/oder Auswerf mechanismen oder Teilen davon durch Idchtwellen durchstrahlbar hergestellt und danach entweder auf oder an einen Gegenstand ein- oder mehrseitig unter Bildung mindestens eines Hohlraumes gebracht und mit diesem abnehmbar kraft- und/oder formschlüssig und/oder abdichtend verbunden wird und/oder in diese Form mindestens ein anzugießendes, den Gegenstand teilweise oder vollständig bildendes Halbzeug oder Fertigprodukt gegebenenfalls unter Bildung eines Zwischenraumes gebracht und vorzugsweise justiert und/oder arretiert wird, daß davor, dabei und/oder danach in-die offene oder geschlossene Form über mindestens eine.Öffnung der flüssige Kunststoff drucklos oder unter Druck, vorzugsweise bei gleichzeitiger oder vorheriger Entlüftung oder Evakuierung im Falle einer geschlossenen Form gebracht, aaß davor, dabei und/oder danach die Form und der Kunststoff und der-gleichen bei Stillstand oder während des Transportes und/ oder einer ein- oder mehrachsigen Dreh- und/oder Taumelbewegung allein oder xait mindestens einem Gegenstand durch elektromagnetische Wellen geeigneter Wellenlänge und regelbarer Dosisleistung, vorzugsweise im Idchtwellenbereich durchstrahlt und/oder durchgehend erwärmt wird bei gleichzeitiger Bestrahlung des Gegenstandes, gegebenenfalls die Porm und/oder mindestens ein Gegenstand und/oder der Kunststoff davor und/oder dabei zur blasenfreien Verdichtung und Benetzung der Werkstoffe und zur Beschleunigung der Verfestigungsreaktion und dergleichen in mechanische Schwingungen, vorzugsweise im Ultraschallbereich versetzt und anschließend die mehrteilige !Form vorzugsweise durch Spreizung kurzzeitig geöffnet und dabei der Gegenstand von der. Form und/oder die Porm vom Gegenstand entfernt wird.Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß vor und/ oder nach der Aufbringung der 3?orm auf den Gegenstand und/ oder vor und/oder nach dem Einbringen mindestens eines anzugießenden Gegenstandes in die Porni mindestens ein vorzugsweise in Gestalt und Größe dem herzustellenden und/oder anzugießenden Gegenstand angepaßter Vorformling, ein entsprechendes Traggerüst oder ein entsprechender Stützkörper gebracht und durch die flüssigen Kunststoffe teilweise oder vollständig umgössen oder umgeben wird, gegebenenfalls das umgießfreie Teil ein- oder mehrseitig aus der lorm bzw. dem lormhohlraum ragt oder diese oder diesen überragt. ·Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet -dadurch, daß die Herstellungsform und/oder ihre Teile und/oder ihre ·. Halterungen, Aufnähmestücke. .Öffnungen, Verschlußkörper, Auswerfer und dergleichen und/oder die Torformlinge, Traggerüste oder Stützkörper oder dergleichen Gegenstände und/ oder die Verstärkungsmaterialien, und/oder füllstoffe vorzugsweise aus Werkstoffen hergestellt werden, die durch die genannten !fellen, insbesondere durch elektromagnetische Wellen im Lichtwellenbereich, durchstrahlbar und/oder von diesen Werkstoffen bzv/« ihren Oberflächen'reflektierbar sind und daß als solche Werkstoffe insbesondere Glas, Mine-ralien, Metalle, stabile Metallverbindungen,, ζ, Β. Metallsulfide, Aliiiainiumosi&e oder Aluminiumhydroxide, Antimontrioxid oder dergleichen, vorzugsweise mikroporöse durchsichtige Metalle, insbesondere Stahl oder nichtrostender Stahl, auch in Form von Fasern, Fäden, Drähten, flächenhaften Gebilden, lochblechen oder dergleichen verwendet werden? vorzugsweise diese Werkstoffe^ submikroskopische Hisse oder Öffnungen zwischen den Kristallen ihres Gefüges, vorzugsweise durch eine elektrochemische Behandlung aufweisen·4· Terfahren nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß als elektromagnetische Wellen insbesondere Wellen im lichtwellenbereich, vorzugsweise zwischen 200 und 1 000 mn, insbesonderje kurz- und langwellige W- oder IR-Strahlen oder auch Welken im Hochfrequenz-, Röntgenstrahlen und/oder Gammastrahlenbereich nacheinander oder gleichzeitig und als Ultraschallschwingungen Schwingungen im Bereich- zwischen etwa 20 und 30 kHz zur ,Anwendung kommen,5· Verfahren nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Form teilweise insbesondere vollständig und ihre Halterungen, Aufnahmestücke, Deckel, Verschlußkörper, Auswerfer und dergleichen Teile mindestens teilweise in d£ef*Durchstrahlzone angeordnet oder so durch diese während des Gi eß- und/oder Angießvorganges transportiert werden und die Form und/oder ihre Halterungen und dergleichen Teile, gegebenenfalls auch die mit -dem Kunststoff .gemischten Füllstoffe und/ oder Reagenzien aus ?ferkstoffen bestehen bzw. hergestellt sind, die vorzugsweise im W- oder IR-Bereich absorb^erfrei sind oder nur schv/ach oder mindestens schwächer absorbieren als der verwendete Sensibilisator; gegebenenfalls im sichtbaren Bereich eine visuell genügend, stark wahrnehmbare Extinktion und/der Reflection zeigen.6. Verfahren nach Punkt 1 bis 5» ..gekennzeichnet dadurch, daß der vorgenannte Werkstoff$ der Form und/oder ihrer Teile und/oder die .Verstärkungsmaterialien und/oder Füllstoffe derart gefärbt sind, daß sie im TJY- oder IR-Bereich den gleichen oderH «iannährend den gleichen Brechungsindex wie der zu verfestigende sensibilisierte Kunststoff (Christianseneffekt) aufweist, oder umgekehrt, gegebenenfalls zur färbung Eosin und/oder Methylenblau und/oder fluoreszein verwendet wird.7· Verfahren nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß als Kill stoffetransparente oder lasierte oder entsprechende gefärbte faden- und/oder riesel- und/oder schüttfähige feste Werkstoffe, z. B, aus Glas, Mineralien, Aluminiumoxiden und/oder Hydroxiden, beispielsweise Hohl- und/oder Vollkugeln, Mikroballons (Ballotinis), Quarzsand, Schauinglasgranulat oder dergleichen verwendet werden.
- 8. Verfahren nach Punkt 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß die formen und/oder die Strahler entweder stillstehen oder in mindestens einer Ebene bewegt oder transportiert und/' oder gedreht werden, gegebenenfalls die !Tonnen und die Strahler relativ zueinander bewegt bzw. gedreht oder, transpotiert werden. . .
- 9. Verfahren nach Punkt 1 bis .8, gekennzeichnet dadurch, daß die einzelnen Teile der Form und/oder ihrer Halterungen und derlgiechen beim Öffnen und/oder Schließen und/oder Auswerfen in mindestens einer, vorzugsweise in zwei oder drei Eichtungen, beispielweise in zwei horizontalen und einer vertikalen Richtung bewegt bzw. die formteile oder formhälften gespreizt werden, insbesondere in entgegengesetzten Sichtungen, wobei gleichzeitig der Gegenstand und/oder die form vom Gegenstand entfernt wird.
- 10. Verfahren nach Punkt 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß bei offener form die freie Oberfläche des Bindemittels während und/oder nach der Verfestigungsreaktion zur Vermeidung des Oberflächenklebens kurzzeitig mit elektromagnetischen !fellen, insbesondere .im UV-Bereichjbestrahlt wird»
- 11. Verfahren nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß zur Beschleunigung der Verfestigung bzw. Vernetzung" und dergleichen die Kunststoffe bzw. das als Matrixwerkstoff- ao-verwendete Bindemittel unmittelbar vor der Kontaktgabe mit den Verstärkungsmaterialien und/der füllstoffen und/ oder den Gegenständen, oder auch danach, mit diesen und/ oder mit der Herst ellizngsform in Ultraschallschwingungen versetzt werden, wobei die Beschallungsdauer zwischen ca* 0,5 "und 5 Minuet en beträgt,
- 12. Verfahren zur Herstellung und/oder zur Beschichtung von Gegenständen, insbesondere von dickwandigen durchsichtigen Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen, gegebenenfalls nach mindestens einem der vorgenannten Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das als Matrixwerkstoff verwendete Bindemittel aus Kunststoffen, vorzugsweise polymerisierbaren Harzen mit einer oder mehreren Doppelbindungen, wie z.B. ungesättigtes Polyester, Polyurethan, Acryl- oder Epoxidharz oder öergleichen/besteht, das mit zur Verfestigung erforderlichen Reagenzien, wie z. B. Härter und/ oder Beschleuniger und/oder Aktivatoren bzw. Sensibilisatoren und/oder Promotoren und/oder Inhibitoren in jeweils notwendiger Menge/ gemischt ist oder wird, daßvzur Verstärkung insbesondere zur IPas erver st ärkung in Gestalt von Kurz. -» fasern, Päden, Strängen, Matten, Geweben, Gewirken oder dergleichen verwendete Werkstoff aus^ eine Mikroporosität, insbesondere submikroskopische: Bisse und/oder Öff- : mmgen im KristaHgefüge, insbesondere zwischen den Kristallen, aufweisenden, insbesondere lichtdurchlässigen Werkstoffe^ vorzugsweise aus durchsichtigen, insbesondere nichtrostenden Metallen, insbesondere Stahl, besteht, der während und/oder nach der Zuführung auf Oberflächen von oder in Herst ellungsformen gemeinsam mit dem Matrixwerkstoff ein- oder mehrseitig und/oder ein- oder mehrstufig mit geeigneten elektromagnetischen Wellen, auch unterschiedlicher Wellenlänge und Dosisleistung, insbesondere im UV- oder IB-Bereich, vorzugsweise durch Lichtwellen im kurz- und langwelligen UV-Bereich durchstrahlt und auf diese Weise verfestigt wird, gegebenenfalls vor und/oder nach der Kontaktgabe des Matrixwerkstoffes mit dem Verstärkungsmaterial • ein- oder mehrmals an gleichen oder unterschiedlichen Orten mechanischen Schwingungen auch unterschiedlicher Prequenz,Amplitude und/oder Beschleunigung, vorzugsweise im Ultraschallbereich, ausgesetzt werden, gegebenenfalls als Verstärkungsmaterialien teilweise Glasfasern und teilweise vorgenannte mikroporöse Werkstoffe verwendet werden.13· Verfahren zur Herstellung und/oder zur Beschichtung von Gegenständen, insbesondere von dickwandigen durchsichtigen Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen, gegebenenfalls nach mindestens einem der vorgenannten Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß als Matrixwerkstoff ein Granulat, vorzugsweise aus Polyester oder anderen durchsichtigen vernetzbaren Kunststoffen, verwendet wird, daß den Sensibilisator enthalt oder daß vor der Verarbeitung mit Sensibilisatoren beschichtet wird, beispielsweise durch Wirbelsintern, daß danach dieses sensibilisierte Granulat in aus transparenten und/oder aus eine$. Mikroporosität aufweisenden Werkstoffen, insbesondere solchen aus Metallen, vorzugsweise aus Stahl mit submikroskopischen Rissen und/oder Öffnungen im Xrißtallgefüge, insbesondere zwischen den Kristallen, bestehende Herstellungsformen, insbesondere Preß- oder Spritzgießformen, gebracht und dort unter Wärme und/oder Druck und/ oder davor oder dabei unter Hinzufügung von lösungsmitteln, wie z.. B, Styrol, Methylenchlorid oder dergleichen und/oder während des Herstellungsvorganges, insbesondere des Preß- und/oder Spritzgieß- und/oder Extrudiervorganges geformt und dabei und/oder danach mit der Herstellungsform oder nach dem Yerlassen dieser zwecks Verfestigung durch elektromagnetische Wellen mit vorzugsweise dem verwendeten Sensibilisator angepaßter Wellenlänge und Dosierleistung, insbesondere bei Wellenlängen zwischen 200 und 1000 nm, durchstrahlt bzw. behandelt werden.
- 14. Verfahren nach Punkt 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß als Matrixwerkst off "bisw. als Bindemittel ein hochtemperaturbestflndiges Polyesterharz, insbesondere ein sogenanntes Al-, AUS- oder/MP-Polyesterha,rz verwendet wird,,
- 15. Verfahren näch>;Punkt 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens einige Parameter des Herstellungsprozesses, beispielsweise der Transport--, Zufiito*-,' Einbring-, Arretier-,Ö'ffnungs-, Schließ- und/oder Auswerfemeehanismen und/ oder die Verfestigungsparameter der Strahler und/oder Wärmequellen und/oder die Parameter der mechanischen Schwingungen in Zeiteinheit und/oder Weg und/oder Menge und/oder Frequenz und/oder Amplitude und/oder Wellenlänge und/oder Beschleunigung und/oder Dosisleistung und dergleichen mit Hilfe von an diese$ Vorrichtungen angeordneten und diese Werte vorzugsweise in elektrische Meßwert&φ. umwandelnden Maßwertaufnehmern und/oder -gebern gemessen und vorzugsv/eise elektrisch oder elektronisch einem Pro-· grammschalt werk übertragen werden, das ihre eingespeicherten Meßwerte mit den Werten der Aufnehmer oder Geber vergleicht und bei Abweichungen von den Sollwerten regelnd oder meßwertkompensierend in das Programm eingreift, wobei gegebenenfalls der Herstellungsablauf durch festwversehaltete Programmiervorrichtungen gesteuert oder geregelt wird.
- 16. Verfahren nach Punkt 1 bis 15, gekennzeichnet dadurch, daß zum Verkleben und/oder zur Herstellung und/oder zum Angießen von Filterendstücken mit bzw. an Filterteile (n), vorzugsweise in Form von Faltenelementen, insbesondere auch aus schwer benetz- oder verklebbaren Werkstoffen, wie z. B1. Polyamidßapier oder dergleichen, ungesättigtes Polyester- harz ν insbesondere gemischt mit 0,5 bis 5 i» Härtungsreagenzien, vorzugsv/eise Sensibilisatoren, gegebenenfalls unter Hinzufügung von 10 bis 300 fo Füllstoffen, vorzugsv/eise transparenten Füllstoffen und/oder 0,1 bis 5 i° Farbstoffen, insbesondere Bosin, Methylenblau, Fluoreszein oder dergleichen, vorzugsv/eise solche Farbstoffe, die die Wirkung des Sensibilisator, und/oder der genannten elektromagnetischen Wellen, insbesondere.im genannten Iiichtwellenbereich v/enig beeinflussen und/oder unterstützen.
- 17. Verfahren nach Punkt 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, daß dem sensibilisierten Kunststoff 0?1 bis 2 Gewichtsprozent Härter und/oder Beschleuniger beigemischt wird, gegebenenfalls unter Reduzierung der Sensibilisatormenge, insbesondere um die gleiche Menge; wobei als Sensibilisator z, B. Benzoinäther oder Benzildimethylketal verwendet wird«
- 18. Verfahren nach Punkt 1 bis 17, gekennzeichnet dadurch, daß den sensibilisierten Kunststoffen, solche Indikatoren zugesetzt werden, die bei einem bestimmten Härtungszustand einen farbumschlag zeigen.19·'Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bestehend aus mindestens einer Herstellungsform, Vorrichtungen zum dosierten Zuführen und/oder Einbringen von Gegenständen, erforderlichen Werkstoffen und Kunststoffen, Vorrichtungen zur Verfestigung, insbesondere zur Polymerisation der Kunststoffe und Vorrichtungen zum Entformen der Gegenstände und dergleichen, gegebenenfalls Transportvorrichtungen für Fließ- oder Taktproduktion, nach Punkt 1 bis 18, gekenn- . zeichnet dadurch, daß die vorzugsweise mehrteilige insbesondere hinterschnittene Herstellungsform (1) und die mit ihr abnehmbar oder fest verbundenen Halterungen und/oder Aufnahmestücke (2), Öffnungen (3), Deckel, Verschlußkörper und/oder Auswerfer (4) und dergleichen Teile teilweise oder vollständig aus transparenten, insbesondere glasklaren und temperaturstabilen Werkstoffen, insbesondere aus Glas, vorzugsweise Quarzglas, Mineralien oder Metall, insbesondere aus mikroporösen durchsichtigen Metallen, bestehen^, daß die Form aus mindestens zwei in der vertikalen und/ oder horizontalen oder einer davon abweichenden Ebene geteilten Pormstücken, vorzugsweise Halbschalen (1 a; 1 b), insbesondere mit geschliffenen und/oder polierten Trenn«· flächen, aufgebaut und von mehreren in mindestens einer Ebene und/oder auf mindestens einer Seite angeordneten, insbesondere in senkrechter Richtung zur jeweiligen Oberfläche der Herstellungsform gerichteten, vorzugsweise in Betätigungsrichtung verschieb- und/oder kipp- und/oder schwenkbaren Strahlern (5) und/ ο der mit Eeflektoren versehenen «Wärmequellen^ aür Emission von elektromagnetischen Wellen vorzugsweise im/iichtwellenbereich. und/oder von Wärme umgeben ist,zwischen und/oder gegenüber denen, vorzugsweise über der Herstellungsfprm (1) bzw· ihrer Öffnung oder Einfüllöffnung (3) die Vorrichtungen (6) zum dosierten Zuführen und/oder Einbringen von Gegenständen (7); erforderlichen Werkstoffen und Kunststoffen (8) bzw«, ihreentsprechenden Zufuhr- oder Austragöffnungen (9) angeordnet und die vorzugsweise außerhalb der Emissionszone (10) der Strahler (5) und/oder der Wärmequellen befindlichen Halterungen und/oder Aufnahmestücke (2) und/oder Auswerfer (4) bzw. ihre auch aus undurchsichtigen Werkstoffen insbesondere Metallen bestehenden Enden (2a) einerseits in Arretiervorrichtungen (11) ständig oder vorübergehend arretiert, jedoch andererseits mit in mindestens einer, vorzugsweise in zwei horizontalen und/oder in mindestens einer vertikalen Richtung tmd/oder Ebene fixierten Öffnungs- und/ oder Schließmechanism&n (12) und/oder Auswerfermechanismfiη (13) mechanisch und/oder elektromagnetisch und/oder pneumatisch und/oder hydraulisch oder dergleichen bewegbar verbunden und die Herstellungsform (1), die Arretiervorrichtungen C-II) und die genannten Mechanismen (12; 13), gegebenenfalls auch die Strahler (5) oder Wärmequellen entweder auf einem gemeinsamen G-estell (14) oder für eine S1UeB- oder Taktproduiction auf getrennten, vorzugsweise relativ zueinander in mindestens einer Richtung und/oder · Ebene bewegbaren bzw. transportier- und/oder drehbaren Gestellen, Transportvorrichtungen oder -bändern aufgebaut, gegebenenfalls die Herstellungsformen vorübergehend an mechanische Schwinger (15), vorzugsweise Ultraschallschwinger, starr gekuppelt sind. „20» Sinrichtung nach Punkt 19, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere hinter- und/oder nebeneinander in mindestens einer Ebene angeordnete formen (1) durch Traversen zu einer Porinkaskade zusammengebaut, die Halterungen und/oder Aufnahmestücke (2) und/oder Auswerfer (4) und dergleichen Teile der Porm (1) über Verbindungsstücke miteinander und die Verbindungsstücke mit den öffnungs- und/oder Schließ- und/oder Auswerfermechanismen (12j 13) bewegbar verbunden sind, gegebenenfalls die Traversen, Halterungen und/oder Aufnahmestücke (2), Auswerfer (4) und dergleichen feile und die Verbindungsstücke teilweise oder vollständig aus transparenten Werkstoffen bestehen und ihre transparenten'Teile in der Bestrahlungs- 'bzw. Emissionszone angeordnet oder durch diese transportierbar sind.
- 21. Einrichtung nach Punkt 19 und 20, gekennzeichnet dadurch, daS die Formen (1), ilire Halterungen und/oder Aufnahmestüeke (2) Auswerfer (4) und dergleichen Teile, die Traversen, Verbindungsstücke bzw. sämtliche in der Bestrahlungszone (1O) ständig oder vorübergehend angeordneten linrichtungsteile aus mikroporösen durchsichtigen Metallen, insbesondere aus Stahl oder nichtrostendem Stahl bestehen, die vorzugsweise submikroskopische Risse und/oder öffnungen zwischen den Kristallen ihres Gefüges aufweisen und/oder aus temperattxrfestem, vorzugsweise glasklaren . Duroplast, beispielsweise Polyester oder Epoxidharz, gegebenenfalls fas# er- verstärkt, vorzugsweise durch Glasfasern und/oder aus feuerfestem Glas, Drahtglas, Preßglas, Quarzglas, Panzerglas, Pyrexglas, oder Glas, das nur UV-, jedoch kein sichtbares licht durchläßt9 oder dergleichen bestehen und/oder mehrschichtig aufgebaut sind, gegebenenfalls die außerhalb der Bestrahlungs- oder Erwärmungszone (10) angeordneten vorgenannten Teile vorzugsweise aus undurchsichtigen Werkstoffen, insbesondere Metallen bestehen, die mit den Teilen aus transparenten bzw. durchsichtigen Werkstoffen kraft- und/oder formschlüssig, beispielsweise durch schrauben und/ο der kleben fest oder abnehmbar verbunden sind.22« Einrichtung nach Punkt 19 bis 21, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellungsform (1) zur Vermeidung von Wärmespannungen überall gleiche Dicke aufweist, gegebenenfalls zur Vermeidung von Beschädigungen und/oder zum Abdichten an. den Trennflächen mit temperaturstabilen, flexiblen transparenten Werkstoffen beschichtet ist.
- 23. Einrichtung nach Punkt 19 bis 22, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellungsform (1) und/oder die.in der Bestrahlungszone (10) befindlichen Teile (2; 3; 4) mit einem reflexmindernden Belag ein- oder beidseitig beschichtet sind und/oder teilweise bzw. halbdurchlässig verspiegelt sind, .24c Einrichtung nach Punkt 19 bis 23, gekennzeichnet dadurch.daß die Herstellungsiorm (1) kernlos aufgebaut ist oder mindestens einen ein- oder mehrteiligen, vorzugsweise transparenten Kern (4 a) aufweist, der mit dem Öffnungsmechanismus (12) und/oder Auswerfermechanismus (13) in Wirkverbindung steht»25· Einrichtung nach Punkt 19 bis 24, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellungsform bzw. ihre Halterungen und/oder Aufnahmestücke (2), Traversen oder Verbindungsstücke zum Transport mit mindestens einem Zahnkranz oder mindestens einer Zahnstange oder dergleichen Maschinenelement versehen oder entsprechend ausgebildet sind, in den oder in die entsprechende Maschinenelemente eingreifen»
- 26. Einrichtung nach Punkt 19 bis 25, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens ein Teil der Herstellungsform (1), insbesondere das Oberteil oder der Deckel in Abhängigkeit der durch die Verfestigungsreaktion entstehenden Volumenvergrößerung und/oder des Volumenschwundes nachgiebig gestaltet oder aus transparenten flexiblen temperaturstabilen ?7erkstoffen hergestellt ist, beispielsweise mit Hilfe von Kraft speichern oder Druckfedern, die dem genannten leiüi eine Vorspannung erteilen.2?» Einrichtung nach Punkt 19 bis 26, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellungsformen (1),. die Kaskaden und/oder die in der Bestrahlungs- oder Erwärmungszone · befindlichen Einrichtungsteile (2j 3» 4) oder einige' davon auf einem die Halterungen oder Aufnahmestücke (2) aufnehmenden mit diLTchstrahlbaren Öffnungen versehenen Drehtisch, Transportband oder sonstiger Transportvorrichtung angeordnet und mit diesen transportierbar sind, wobei sich vorzugsweise unter diesen Öffnungen die genannten Strahler und/ oder Wärmequellen (5) und vorzugsweise über diesen Öffnungen oder einigen davon die Zuführ- und/oder Einbringvorrichtungen (6) befinden«
- 28. Einrichtung nach Punkt'19 bis 27, gekennzeichnet dadurch, daß die zur Pestigkeitssteigerung in die Herstellungsform- 12 - .(1) eingebrachten und durch die Kunststoffe teilweise oder vollständig "benetz- oder umgießbaren Yorformlinge, !Traggerüst e oder Stützkörper (16) aus Paserverstärkungsmaterialien, insbesondere Glasfasern und/oder aus einer relativ steifen Metall- oder Stahlgaze oder einem entsprechend geformten lochblech bestehen, wobei die Gaze oder das lochblech ein- und/oder beidseitig Erhöhungen und/oder Yertiefungen und vorzugsweise auch in der Mitte der Erhöhungen und/oder Yertiefungen Löcher oder Durchbrüche aufweist.29· Einrichtung nach Punkt 19 bis 28, gekennzeichnet dadurch, daß insbesondere die Einbringvorrichtung (β)zum dosierten Einbringen des Kunststoffes (8) und/öder v/eiterer flüssiger oder schüttfähiger Werkstoffe in die Herstel-lungsfo^m (1) mit einer vorzugsweise ringförmigen Austragungsöffnung (9) versehen ist, deren Ring- oder Spaltgröße oder Breite durch Verstellung, insbesondere Höhenverstellung des vorzugsweise kegelförmig ausgebildeten, sich insbesondere nach unten im Querschnitt, insbesondere im Durchmesser vergrößernden Metallteils (6 a) veränderbar ist, wobei der Schaft (6b) des Metallteils (6 a) mit einer Steuervorrichtung (6 d) zur zeit- und/oder mengenabhängigen Steuerung der Austragungsmenge des Kunststoffes (8) und/oder der weiteren Werkstoffe verbunden ist, gegebenenfalls die Steuervorrichtung (6 d) als elektromagnetisches Relais aufgebaut und mechanisch und/oder elektrisch, vorzugsweise durch die öffnungs- oder Schließoder Auswerfermechanismen (12; 13) oder das Programmschaltwerk oder die fest verschaltete Programm!ervorrlchtung impuls- oder taktgesteuert ist.
- 30. Einrichtung nach Punkt 19 bis 29 ? gekennzeichnet dadurch, daß am kegelförmigen Metallteil (6a) und/oder am rohrförmigen Behälter (6c) der Dosier- und/oder Zufuhr- und/ oder Einbringvorrichtungen (6) mindestens ein mechanischer Schwinger, vorzugsweise ein ültraschallschwinger (15) zur Mischung des Kunststoffes (8) und/oder mit seinen Reagenzien und/oder Killstoffen und/oder Verstärkungsmaterialien- 13 -und zur Unterstützung der Härtungsreaktion und dergleichen angeordnet ist, gegebenenfalls mindestens zwei Schwinger angeordnet sind, die im Gleich- oder Gegentakt und/oder in unterschiedlichen. Sichtungen schwingen,31· Einrichtung nach Punkt 19 bis 30, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere Vorrichtungen (6) zum dosierten Zuführen und/ oder Einbringen von Gegenständen (7), erforderlichen Werkstoffen und Kunststoffen (8) hinter- und/oder nebeneinander angeordnet sind.32· Einrichtung nach Punkt 19 bis 31, gekennzeichnet dadurch, daß den Vorrichtungen (6) und/odervBmissionszone (10) und/oder den Auswerfermechanismen (13) Maschinenelemente · zum Greifen und/oder Seiten-, insbesondere Stirnseitenwechsel und/oder zum Verpacken der Gegenstände, insbesondere der PiIter nachgeordnet sind, die mit der Steuervorrichtung (6 d.) und/oder dem Programmschaltwerk und/oder der festverschalteten Programmiervorrichtung vorzugsweise elektrisch oder mechanisch verbunden sind.· Einrichtung nach Punkt 19 bis 32, gekennzeichnet dadurch, daß 'die Herstellungsform (1) und/oder ihre Halterungen und/oder Aufnahmestücke (2), Auswerfer (4) und dergleichen Seile, die Traversen, Verbindungsstücke bzw. sämtliche in der Bestrahlungszone (10) befindlichen Teile eine Wanddicke zwischen 0,1 bis 0,5 mm und vorzugsweise in Durchstrahlung sr iohtiuig insbesondere zur Steigerung ihrer Sta- bilität ein- oder beidseitig Erhöhungen und/oder Vertiefungen, Sikken oder dergleichen, vorzugsweise bei konstanter Wanddicke über die gesamte fläche, aufweisen und/oder hohl- und/oder mehrwandig ausgebildet sind. ,
- 34. Verfahren nach Punkt 1 bis 33» gekennzeichnet dadurch, daß die sensibilisierten Bindemittel zusätzlich Peroxidkatalysatoren und/oder Metallbeschleuniger und/oder UV-Absorber und/oder Füllstoffe und/oder lixotropiermittel und/oder ·- 14 -Paraffine oder Wachse bzw«-wachsartise Stoffe, insbesondere solche in flüssiger 51OnH, und/oder Trennmittel in der jeweils erforderlichen Menge enthalten bzw. damit gemischt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20595378A DD144521A1 (de) | 1978-06-12 | 1978-06-12 | Verfahren und einrichtung zum giessen und angiessen von gegenstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20595378A DD144521A1 (de) | 1978-06-12 | 1978-06-12 | Verfahren und einrichtung zum giessen und angiessen von gegenstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD144521A1 true DD144521A1 (de) | 1980-10-22 |
Family
ID=5513028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD20595378A DD144521A1 (de) | 1978-06-12 | 1978-06-12 | Verfahren und einrichtung zum giessen und angiessen von gegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD144521A1 (de) |
-
1978
- 1978-06-12 DD DD20595378A patent/DD144521A1/de not_active IP Right Cessation
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