DD144611A1 - Anzeigeelement - Google Patents

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DD144611A1
DD144611A1 DD20916276A DD20916276A DD144611A1 DD 144611 A1 DD144611 A1 DD 144611A1 DD 20916276 A DD20916276 A DD 20916276A DD 20916276 A DD20916276 A DD 20916276A DD 144611 A1 DD144611 A1 DD 144611A1
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DD
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sighting
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optical
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DD20916276A
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Inventor
Gerhard Steimmueller
Original Assignee
Gerhard Steimmueller
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Anzeigeeleraent für optische Visiereinrichtungen, Ferngläser mit Visiermarkierungen und andere optische Meß- und Justiergeräte. Durch die Erfindung ist unabhängig von den äußeren Lichtverhältnissen ein genaues und leichtes Erkennen der Visiermarkierungen gewährleistet und dadurch ein exaktes Anvisieren des Zieles möglich. Die Aufgabe, ein verbessertes Element mit guter Ausleuchtung der Visiermarkierung in Abhängigkeit von den äußeren Lichtverhältnissen zu entwickeln, wird dadurch gelöst, daß das Anzeigeelement 3 ein geschlossener Hohlkörper, bestehend aus einer Grundplatte 7 und einer mit Visiermarkierungen versehenen Deckplatte 9 ist, zwischen denen ein in seiner Helligkeit stufenlos regelbares, auf Elektrolumineszenzbasis arbeitendes Leuchtelement 8 angeordnet ist, Fig.l zeigt das Schema eines optischen Visieres mit dem erfindungsgemäßen Anzeigeelement

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung bezieht sich, auf ein Anzeigeelement für optische Visiereinrichtungen, Ferngläser mit Visiermar kierungen und andere optische Meß- und Justiergeräte»
Charakteristik der bekannten technischen
Die einfachen Visiere dieser Art sind aus Stahl, und der ' Schütze visiert das Ziel durch verstellbare Stahlringe an. Die meisten optischen Visiere besitzen jedoch Glaslinsensysteme. Bekannt ist hier das Grundprinzip des Visierens mittels optischer Effekte, z.B. kann das Ziel vergrößert, vermessen und in eine Visierlinienkennzeichnung gebracht werden»
Da die Entfernung des Zieles bei verschiedenen optischen Visieren mit unterschiedlicher Genauigkeit bestimmt werden
kann, ist ein exakteres Anvisieren des Zieles möglich, im Vergleich, zum mechanischen Visier.
Die optischen Visiere ermöglichen zum Teil auch das Anvisieren beweglicher Ziele, ohne die Waffe in Richtung des eich fortbewegenden Zieles nachzurichten.
Ferngläser mit Visiennarkierungen werden z.B. verwendet, um eine Entfernungsbestimmung vornehmen' zu können« Diese Entfernungsbestimmung wird dann mit Hilfe der im Fernglas enthaltenden Visiermarkierungen nach der bekannten Tausendstelformel auf der Basis von Kreiswinkeln errechnet.
So ist es mit Hilfe dieser Ferngläser möglich, relativ ' genau Punkte im Gelände in ihrer Entfernung zu bestimmen.
Die optischen Meß- oder Justiergeräte werden im Prinzip zum gleichen Zwecke verwendet und arbeiten nach ähnlichen Grundprinzipien wie bereits beschrieben.
Die vorstehend genannten Geräte haben den gemeinsamen Nachteil, daß sie am Tage gut funktionieren, in der Nacht •jedoch kaum anwendbar sind, weil zwar Ziele im Gelände noch erkannt aber nicht mehr exakt, anvisiert werden können. Versuche, diesen technischen Mangel abzustellen, indem optische Visiere mit einer Innenbeleuchtung ausgestattet wurden, erfüllten nur teilweise ihren Zweck, da:
1» die Innenbeleuchtung nicht der jeweiligen äußeren Helligkeit anpaßbar ist,
2. die Beleuchtung nicht die Visierlinien, sondern den ganzen Innenraum des Visiers beleuchtet, wodurch das von außen einfallende geringe Licht weiter in der Qualität herabgemindert wird^
3» ein hoher Stromverbrauch auftritt» da die Innenbeleuchtung unter Verwendung von Glühlampen nicht mit dem Abzugsmechanismus gekoppelt ist,
4a Zeitverluste auftreten, da vor der Benützung der Waffe erst die Innenbeleuchtung eingeschaltet werden muß.
Außerdem wird das Auge bei der genannten Innenbeleuchtung zusätzlich belastet, da die Innenlichtstärke einen anderen Wert besitzen als die äußeren Lichtverhältnisse.
Die Ferngläser mit Visiermarkierungen erfüllen in der Dunkelheit ihren Zweck noch annähernd, falls sie als Uachtglas konstruiert sind. Der Grundmangel besteht jedoch darin, daß die Haarlinienmarkierung in der Dunkelheit im Glasnur sehr schwer und bei dunklem Hintergrund überhaupt nicht mehr zu erkennen ist«, Zum exakten Vermssen des Zieles ist jedoch das genaue Erkennen der Visierlinien die Grundvoraussetzung. Gläser mit Innenbeleuchtung leiden unter dem gleichen technischen Mangel wie er bereits bei den. optischen Visieren mit Innenbeleuchtung beschrieben wurde, Daa Gleiche trifft für optische Meß- und Justiergeräte zu»
Ziel derErfindung:
Durch die Erfindung werden die vorstehend genannten Mangel ausgeräumt und auf einfache und funktionssichere Weise ein genaues Erkennen der Visiermarkierungen, unabhängig von den äußeren Lichtverhältnisaen, ermöglicht, so daß alles exakt anvisiert bzw. ausgewertet werden kann, was in der Dunkelheit gerade noch erkennbar ist«, Darüber hinaus zeichnet sich die Visiereinrichtung nach der Erfindung durch
SaA/- ·
einen ©4ei" geringen Stromverbrauch ~ 20 mA pro Visiermarkierung aus.
~ 4
Darlegung des Wesens der Erfindung;-:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Anzeigeelement su entwickeln, welches sowohl bei normalem Tageslicht als auch bei schwierigen Lichtverhältnxssen ohne hohen Energieverbrauch voll funktionsfähig iet und ein sicheres Erkennen der entsprechenden Anzeigemarkierungen gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Anzeigeelement ein aua einer Grundplatte und Deckplatte bestehender Hohlkörper ist, zwischen denen ein in seiner Helligkeit regelbares, auf Elektrolumineszenzbasis arbeitendes Leuchtelement angeordnet ist.
Bas Iieuchtelement ist so ausgebildet, daß seine Form der Größe der Deckplatte entspricht und als langer Strich analog einer Leuchtstoffröhre leuchtet. .
Das Leuchtelement wird von einer allgemein bekannten Energiequelle (Batterie) mit elektrischer Energie versorgt, wobei in dem elektrischen Kreis ein Helligkeitsregler, sowie ein Ein- und Ausschalter zur Herstellung der Betriebsbereitschaft des optischen Visiers und ein Kontaktschalter angeordnet ist, der unmittelbar beim Anvisieren des Zieles ein Aufleuchten des Anzeigeelementes bewirkt.
Die Grundplatte ist aus gleichem Material gefertigt« das zur Herstellung des Gehäuses für das Leuchtelement verwendet wirdo Die nach innen gekehrte. Seite ist mit einer Folie überzogen, die eine gute Verteilung der Lichtstrahlen des Leuchtelementes bewirkt· ;
Die Deckplatte kann beispielsweise als Spiegelelement ausgebildet sein, daß' die Lichtstrahlen aus der Umwelt auf-· und zum Okular ^weiterleitet. Die erforderlichen
C «.
Visiermarkierungen sind in der Rückseite der Deckplatte eingebracht, durch, die dann das Lieht nach vorn austritt, so daß vom Spiegel das einfallende Licht und das Licht der Markierung - letzteres in der jeweils gewünschten Helligkeit weitergeleitet wird. Die Vorderseite des Spiegels hat'etwas stärkere Markierungslinien, wodurch dem Auge die Größe und Stärke der Markierungslinien am Tage genau so' erscheinen wie abends, wenn sie beleuchtet sind«
Deckplatte, Grundplatte und Leuchtelement sind von einem Mantel umgeben, der gleichzeitig die Befestigungsmöglichkeiten für das Einbauen in das optische Visier bzwo in die Ferngläser mit Visiermarkierungen oder in andere optische Meß«,oder Justiergeräte trägt und dem Element die entsprechende Festigkeit verleiht<,
Each einem weiteren Merkmal der. Erfindung ict. da3 Anzeigeelement als Maskenanzeigeelement ausgebildet. Dieses Element besitzt den gleichen prinzipiellen Aufbau wie vorstehend beschrieben, jedoch mit dem Unterschied, daß auf der. Rückseite der Deckplatte eine Maske aufgebracht ist, die aus Folie verschiedenster Ausführung gefertigt sein kann und in die Markierungen, Zeichen, Schriftbilder oder ähnliches eingebracht sind«. Die eingebrachten Zeichen leuchten dann zur Vorderseite durch und sind scharf und exakt erkennbar. Das Maskenanzeigeelement kann in beliebiger Größ< hergestellt werden, wobei der Grundsatz gilts Je größer das Element je höher die nötige Lichtstärke im Element, was dur< mehrere Leuchtelemente erreicht werden kann.
Dieses Maskenelement kann überall dort verwendet werden, wo Schriftzeichen, Symbole usw. leuchtend sichtbar gemacht werden müssen und gleichzeitig ein geringer Stromverbrauch auftreten soll. Z0B. ist ein Einsatz für Skalenbeleuchtungen bei Taschenrundfunkempfängern u.a. denkbar. Auch die Sichtbarmachung von Skalen an Photo- oder Kinokameras (Einsatz bei Nacht) ist mögliche
Ausführungsbeiapiel ι
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigens .
Pig« 1: eine schematische Darstellung eines nach dem Prinzip einer Spiegelreflexkamera arbeitenden optischen Visiers, mit dem als Spiegelelement ausgebildeten Anzeigeelement nach der Erfindung,
Pig. 2s die Anordnung des als Maskenelement ausgebildeten Anzeigeelements in einem mit Visiermarkierungen ausge-
r statteten Fernglas,
Pig, 3» die Schaltungsanordnung des Leuchtelementes·
In einem optischen Visier gemäß Fig. 1 ist das Anzeigeelement 3 so angeordnet, daß nach dem Prinzip der Spiegel« reflexkamera, der einfallende Lichtstrahl 1 über das Objektivlinaensystem 2 auf die als Spiegelelement ausgebildete Deckplatte 9 auftrif-f-t und zusammen mit dem durch die Markierungen auf der Rückseite der Deckplatte 9'hindurchtretende\Licht des Leuchtelementes 8 über die Mattscheibe und dem Umlenkprisma 5 zum Okular 6 geleitet wird.
Das erfindungsgemäße Anzeigeelement 3 besteht aus einer Grundplatte 7» deren Innenseite mit einer lichtreflektierenden. Folie überzogen ist, eineia Leuchtelement 8 auf der Basis der Elektrolumineszenz und der Deckplatte 9, auf der die entsprechenden Visiermarkierungen aufgetragen sind«
Das Leuchtelemont 8 wird durch eine Batterie 15 mit Strom
versorgt,' wobei die Leuchtstärke des leuchtelementes 8 in Abhängigkeit bzwο in Übereinstimmung mit den äußeren Lichtverhältnissen mit Hilfe des Helligkeitsreglers 11 eingestellt werden kanne .
Durch Betätigen des Schalters 14 wird die Betriebsbereitschaft des Anzeigeelementes 3 hergestellt« Unmittelbar im Zusammenhang mit dem exakten Anvisieren des Zieles wird über den Kontaktachalter 12, der zweckmäßigerweise mit dem Abzugshebel 13 der Waffe verbunden ist9 das leuchtelement 8 zum leuchten gebracht und so ein genaues Erkennen der Visiermarkierung ermöglicht. j
Gemäß Pig. 2 ist das Anzeigeelement 3 nach der Erfindung direkt mit*dem Prisma 17 eines Fernglases verbunden. Der VGH außen kommende L-ichtstrahl 1 gelangt über das Objektivlinsensystem in das Prisma 17, wird dort umgelenkt und zusammen mit den durch die Visiermarkierungen der Deckplatte 9 hindurchtretenden Lichtstrahlen über das Prisma 16 zum Okularlinsensystera 18 weitergeleitet. Das Anzeigeelement· 3 ist zweckmäßig als Maskenelement ausgebildet und arbeitet wie vorstehend beschrieben» Ähnliche Lösungen sind auch für optische Meß« oder Justiergeräte mögliche
Die stufenlose Helligkeitsregelung und das Ein- und Ausschalten kann durch ein zweites Doppelrad an der Scharfeinstellung erreicht werden«
8 -

Claims (4)

Er f indußgs anap ruehi
1« Anzeigeelement für optische Visiereinrichtungen oder Ferngläser mit Visieraiarkierungen, gekennzeichnet dadurch, daß es ein geschlossenes Hohlelement ist, bestehend aus einer Grundplatte (7), deren. Innenseite mit einer lichtreflektierenden Folie überzogen ist, und einer, mit Visiermarkierungen versehenen Deckplatte (9)> zwischen denen eine oder mehrere auf Elektrolumineszenzbasis arbeitende, in ihrer Helligkeit stufenlos regelbare Leuchtelemente (8) angeordnet sind· -
2« Anzeigeelement nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das leuchtelement (8) über einen Helligkeitsregler (11), einen Schalter (14) und einen Kontaktschalter (12), der mil; dem Abzugshebel (13) einer Waffe oder der Scharfeinstellung eines Fernglases gekoppelt ist 9 mit einer
"Energiequelle (15) elektrisch verbunden ist,
3· Anzeigeelement nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurchj daß die Deckplatte (9) als Spiegel ausgebildet ist und die erforderliche! Visiermarkierungen auf der Rückseite der Platte (9) aufgetragen sind·
4* Anzeigeelement nach Punkt I3 gekennzeichnet dadurchs daß auf der Rückseite der Beckplatte (9) eine mit Viaiennark5.erungen versehene Maske angebracht ist ο
DD20916276A 1976-03-11 1976-03-11 Anzeigeelement DD144611A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10049024B4 (de) * 2000-06-19 2005-07-21 POG-Präzisionsoptik Gera GmbH Gewerbepark Optische Mikrodisplay-Anordnung für den Einsatz bei unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnissen sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen Anordnung
DE102008006976B4 (de) 2008-01-31 2023-09-28 Pictiva Displays International Limited Optisches Gerät und dessen Verwendung

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