DD144652A1 - Aufspanneinheit zum richten gewoelbter daecher mittels oertlicher waerme - Google Patents

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DD144652A1
DD144652A1 DD21395779A DD21395779A DD144652A1 DD 144652 A1 DD144652 A1 DD 144652A1 DD 21395779 A DD21395779 A DD 21395779A DD 21395779 A DD21395779 A DD 21395779A DD 144652 A1 DD144652 A1 DD 144652A1
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straightening
roof
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roofs
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DD21395779A
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Klaus Altenburg
Hans Beier
Heinz Schwalm
Original Assignee
Klaus Altenburg
Hans Beier
Heinz Schwalm
Werner Heinz
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufspanneinheit zum Richten gewölbter Schienenfahrzeugdächer mittels örtlicher Wärme, die den Schweißverzug bei auf einem Dachgeripppe aufgeschweißter Blechverschalung beseitigt. Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung bereitzustellen, die ohne zusätzliche Arbeitsmittel ein wirtschaftliches Richten von Waggondächern am fertigen Waggon ermöglicht. Dies erfolgt mittels eine die Positivform des Dachprofils aufweisende AufSpanneinheit, die ein stabiles Oberteil aufweist, an dessen Unterseite unter Zwischenschaltung von Aufhängungen mehrere nebeneinandergeschaltete pneumatische Richtsegmente mit dem Dachradius entsprechenden Richtflächen bewegbar angeordnet sind. Hierbei sind die Riehtsegmente jeweils mit einem ihre Länge durchlaufenden Kühlkanal versehen und in Verbindung mit einer biegsamen * Deckplatte und der Dachhaut bilden die Riehtssgmente zusammenhängende Luftkanäle. Ist der Richtvorgang beendet, dann wird die Aufspanneinheit belüftet.

Description

Titel der Erfindung
Aufspanneinheit zum Richten gewölbter Dächer mittels örtlicher Wärme
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufspanneihheit zum Richten gewölbter Dächer mittels örtlicher Wärme, insbesondere für Schienenfahrzeugdächer, die durch Anschlußleitungen mit Versorgungselementen z. B. Kühler, Pumpen usw. verbunden, Schweißverzug bei auf einem Dachgerippe aufgeschweißter Blechverschalung beseitigt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist ganz allgemein bekannt, einen Schweißverzug bei eingespannten ebenflächigen oder gewölbten Blechen manuell durch örtliches Erhitzen mittels Flamme oder Lichtbogenschweißgerät und Hammerschläge zu beseitigen. Diese Arbeitsweise bringt eine große Lärmbelastung mit sich, wobei gleichzeitig das Entstehen von Restwellen unvermeidbar ist, was die Richtqualität erheblich mindert. Es sind aber auch Vorrichtungen zum Geraderichten großflächiger Blechfelder bekannt. Eine solcher Einrichtungen sieht vor, daß in eine in der Wannenlage aufgestellte Vorrichtung zunächst die querverlaufenden Spriegel des Daches durch Niederhalter saugend eingespannt und mit den längsverlaufenden Pfetten verschweißt werden und das so gebildete Gerippe in der Wannenform mit dem Dachblech unterlegt, verschweißt und gerichtet ist (DE-PS 1 187 110). In einem anderen Fall werden zu beiden
Seiten ebener Bleche mit Löcher versehene Metallplatten angepreßt, die örtlich mittels Schweißbrenner erwärmt werden (DE-PS 1. 162 315) oder, daß die zu beiden Seiten eines Bleches angeordneten Platten aus einem magnetisierbaren Werkstoff bestehen, wobei die Gegenplatte selbst Magnet oder mit einem Magneten versehen ist (DE-PS 1 125 870). Um den Richteffekt zu erhöhen wird das Blech mit Wasser oder einem Luftstrahl gekühlt. Der Nachteil der Arbeitsweise mit diesen Einrichtungen ist, daß mehr als eine Arbeitskraft benötigt wird. Solche Richteinrichtungen lassen sich zwar gut für ebene Flächen einsetzen, haben aber den weiteren Nachteil, daß sie für gekrümmte Blechfelder ungeeignet sind. Solche gekrümmten großflächigen Blechfelder, hier insbesondere Waggondächer, bestehen bekanntlich aus einem Spriegelgerippe mit entsprechenden Querverbindungen und dem darauf befestigten Dachblech. Durch Fertigungsungenauigkeiten bei der Spriegelherstellung sowie durch Verzug, insbesondere beim Verschweißen des Bleches mit dem Gerippe verändert sich die Krümmung der Spriegel und weicht daher von der vorgegebenen Form ab. Die Anwendung einer der ansonst bekannten Richtplatten, die lediglich der vorgegebenen Dachform angepaßt wäre, würde beim Richten der Blechfelder das Blech nicht in die Spriegelform bringen, sondern würde sich nach der Richtplatte hin verformen und dabei eher ein Ausbeulen als den gewünschten Richteffekt hervorrufen«. Die voranbesagten Nachteile treffen insgesamt auch für eine v/eitere, nämlich die auf dem Vakuumrichtplattenprinzip beruhende Entwicklung zu (DE-PS 1 217 910).
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, in Vermeidung der beschriebenen Nachteile, eine Einrichtung bereitzustellen, mit der ohne zusätzliche Arbeitsmittel ein wirtschaftliches Richten gewölbter Dächer ermöglicht und die Richtqualität wesentlich erhöht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Anwendung des an sich bewährten Vakuumrichtplattensystems eine Richteinheit zu schaffen, mit der ein Anschmiegen des Richtgutes nach oben und unten an gewölbte andere Teile unter Beibehaltung der Gebrauchslage des Daches, demnach am fertigen Wagen, erreicht wird und die eine Mechanisierung des Richtvorganges gestattet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine die Positivform des Dachprofils aufweisende Aufspanneinheit ein stabiles Oberteil vorsieht, an dessen Unterseite unter Zwischenschaltung von Aufhängungen mehrere nebeneinander geschaltete pneumatische Richtsegmente mit dem Dachradius entsprechenden Richtflächen frei bewegbar angeordnet sind, und wobei in weiterer Ausbildung der Erfindung die Richtsegmente jeweils mit einem ihre Länge durchlaufenden Kühlkanal versehen sind und in Verbindung mit einer biegsamen Deckplatte und der Dachhaut zusammenhängende Luftkanäle bilden. Darüber hinaus sind die Aufspanneinheit insgesamt und/oder die Richtsegmente einzeln jeweils mit einem sie umlaufenden Dichtstreifen ausgestattet.
Ausführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird wie folgt erläutert:
Die für das Richten von Waggondächern dargestellte Aufspanneinheit 1 besitzt ein stabiles Oberteil 2, an dessen Unterseite Richtsegmente 3 in Wagenlängsrichtung liegend, nebeneinander angeordnet sind und die. zum Zwecke der Kühlmittelführung in ihrem Innern Kühlkanäle 4 besitzen. Diese Richtsegmente 3 sind auf der dem Oberteil 2 zugewandten Seite durch eine biegsame Deckplatte 5 miteinander verbunden, an der die einzelnen Richtsegmente 3 durch Verschraubungen 6 gehalten werden. Diese Verschraubungen 6 sind zweckmäßigerweise für den Anschluß der Kühlkanäle 4 an einem nicht näher dargestellten Kühlkreislauf hohl ausgeführt, damit ent-
sprechende Leitungen angeschlossen werden können. Durch die Anordnung der Richtsegmente 3» die abstandhaltend an der Deckplatte 5 befestigt sind ergeben sich Luftkanäle 7, die weiterhin durch die zu richtende Dachhaut 8 sowie einen umlaufenden Dichtstreifen 9 der einseitig mit der Deckplatte 5 fest verbunden ist, abgeschlossen sind. Die aus Deckplatte 5» Richtsegmente 3> Verschraubungen 6 und Dichtstreifen 9 gebildete Einheit ist am Oberteil 2 durch Aufhängungen 10 gehalten. Diese Aufhängungen 10, die als Federn dargestellt sind können auch als Ketten, Seile oder dgl· ausgeführt sein, wenn sie eine entsprechende Beweglichkeit zulassen. Die Y/irkungsweise der Aufspanneinheit 1 ist folgende: In Vorbereitung des Richtvorganges wird die Aufspanneinheit 1 durch eine nicht näher dargestellte Einrichtung über die zu richtende gewölbte Dachhaut 8 gebracht und auf dieser abgesenkt. Dabei legen sich die Richtsegmente.3 sowie der umlaufende Dichtstreifen 9 auf die Dachhaut 8. Durch das Absaugen der Luft aus den Luftkanälen 7 pressen sich die Richtsegmente 3 an die Dachhaut 8 an, wobei die aus Deckplatte 5» Richtsegmente 3, Verschraubungen 6 und Dichtstreifen 9 gebildete Einheit sich der durch die Spriegelform vorgegebenen Dachform elastisch anpaßt. Die Richtsegmente 3 haben dem Dachradius entsprechende Richtflächen 11. Der RiehtVorgang, d. h. das punktförmige Erwärmen der Dachhaut 8 kann nunmehr erfolgen. Ist der Richtvorgang beendet, wird die Aufspanneinheit 1 belüftet und kann auf das nächste Blechfeld gebracht werden.

Claims (3)

  1. Erfindungsansprüche:
    1. Aufspanneinheit zum Richten gewölbter Dächer mittels örtlicher Wärme, insbesondere für Schienenfahrzeugdächer, die.durch Anschlußleitungen mit Versorgungselementen z. B. Kühler, Pumpen usw. verbunden, Schweißverzug bei auf einem Dachgerippe aufgeschweißter Blechverschalung beseitigt, gekennzeichnet dadurch, daß eine die Positivform des Dachprofils aufweisende Aufspanneinheit (1) ein stabiles Oberteil (2) vorsieht, an dessen Unterseite unter Zwischenschaltung von Aufhängungen (10) mehrere nebeneinandergeschaltete pneumatische Richtsegmente (3) mit dem Dachradius entsprechenden Richtflächen (11) bewegbar angeordnet sind.
  2. 2. Aufspanneinheit nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die pneumatischen Richtsegmente (3) jeweils mit einem ihre Länge durchlaufenden Kühlkanal (4) versehen sind und in Verbindung mit einer biegsamen Deckplatte (5) und der Dachhaut (8) zusammenhängende Luftkanäle (7) bilden.
  3. 3. Aufspanneinheit nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die pneumatischen Richtsegmente (3) als einzelne und/oder die Aufspanneinheit (1) insgesamt einen sie umlaufenden Dichtstreifen (9) aufweisen.
    Hierzu 1'SeKa.
DD21395779A 1979-06-28 1979-06-28 Aufspanneinheit zum richten gewoelbter daecher mittels oertlicher waerme DD144652A1 (de)

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