DD144703A1 - Verfahren zur herstellung eines bodenverbessernden mittels - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung von Gülle und Füllstoffen. Mit dem Ziel, die Kosten und Umweltbelastungen zu vermindern und die Arbeitsproduktivität zu erhöhen, soll ein Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung von Gülle und Füllstoffen geschaffen werden, welches mit geringem Aufwand ein Güllezwischenprodukt ergibt, das ohne spezielle Vorkehrungen lagerund transportfähig sowie für eine dauerhafte Bodenverbesserung geeignet ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung vcn Gülle und Füllstoffen derart gelöst, daß als Füllstoff Kraftwerksasche verwendet wird. Zweckmäßigerweise wird dabei ein Massemischungsverhältnis von 1 : 1 angewandt. Das erhaltene Mittel ist auf einfache Art lagerfähig, streufähig und geruchlos.
Description
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WP A 01 C / 214 059
Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung von GUlIe und Füllstoffen.
Das Verfahren ist mit besonderem Vorteil in industriellen GroßanLagen, in denen täglich große Mengen an Gülle anfallen, anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, die in Stallungen anfallende Gülle nach dem Ausbringen in Behältern oder Gruben zu sammeln. Diese bekannten Lösungen haben einerseits den Ifechteil, daß sie nur mit hohem Kostenaufwand realisierbar sind bzw. andererseits beträchtliche landwirtschaftliche Nutzflächen beanspruchen und zu einer nicht unerheblichen Geruchsbeläßtigung führen«
Ein weiterer Nachteil resultiert daraus, daß die Gülle vcr dem Ausbringen aus den Samse!behältern homogenisiert werden muß*
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• . WP A 01 C / 214 059
Neben dem Arbeits- und Anlagenaufwand ist hierbei insbesondere der Energieaufwand für den Betrieb der Homogenisierungseinrichtungen von Bedeutung.
Weiterhin ist der Behältergröße bei diesen Homogenisierung sverfahren aus wirtschaftlichen Erwägungen eine Grenze gesetzt. Hieraus ergeben sich besonders für industrielle Großanlagen der Viehhaltung Probleme.
Bin weiteres bekanntes Verfahren sieht das Homogenisieren mittels Gülletankwagen vor. Hier ergibt sich der Bachteil, daß während des Homogenisierens nicht ausgefahren werden kann. Außerdem dauert der Homogenisierungsvorgang aufgrund der geringen leistung des Tankfahrzeuges sehr lange und wird dadurch unwirtschaftlich.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung von Gülle und Füllstoffen so auszubilden, daß Baukosten eingespart, die Arbeitsproduktivität erhöht und die Umweltbelastungen vermindert v/erden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung von Gülle und Füllstoffen zu schaffen, welches mit geringem Aufwand ein Güllezwischenprodukt ergibt, das ohne spezielle Vorkehrungen lager— und transportfähig sowie für eine dauerhafte Bodenverbesserung geeignet ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung
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WP.A 01 C / 214 059
von Gülle und Füllstoffen derart gelöst, daß als Füllstoff Kraftwerksasche verwendet wird.
Als zweckmäßig hat sich eine Mischung zwischen Gülle und Kraftwerksasche in einem Masseverhältnis von 1 : 1 erwiesen. Das Vermischen der Komponenten kann mit bekannten mechanischen Mischeinrichtungen erfolgen. Hierbei entsteht eine dickflüssige Mischung, die nach 3 bis 5 Tagen trocknend derart verfestigt, daß eine lagerung auf befestigten Flächen möglich wird.
Heben der Schuttfähigkeit ist das erhaltene bodenverbessernde Mittel auch geruchlos und streufähig. Es kann wie Stalldung ausgebracht werden.
Durch das erfindungsgemäß hergestellte bodenverbessernde Mittel entfällt die kostenaufwendige lagerung in Behältern ebenso wie auch die Umweltbelastung. Ebenso wird auch die Ausbringung dieses Mittels dadurch vereinfacht, daß die aufwendige Homogenisierung bekannter Verfahren entfällt
Es wird auch eine Re duz ie rung der Güllverv/ertungsflächen in der Pflanzenproduktion durch höhere Flächenbelastungen erreichte
Das erfindungsgemäß hergestellte bodenverbessernde Mittel ist bestens aur nieliorativen Aufbesserung leichter Sandböden verwendbar.
Aufgrund der Körngrößenzusammensetzung der Kraftwerksasche erhöht sich die Wasserkapazität dieser Böden. Außerdem erfolgt eine Währ st off zufuhr über den Gülleanteil, so daß eine dauerhafte Bodenverbesserung erreicht wird.
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AusfUhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem AusfUhrungsbeispiel näher erläutert werden»
In einem oberirdisch angeordneten, transpotablen Mischbehälter v/erden $e 100 kg Gülle und Kraftwerksasche kontinuierlich eingebracht. Der Mischvorgang wird mittels bekannter mechanischer Mischelemente untar-stützt bis eine dickflüssige Mischung entstanden ist. Im Mischbehälter oder auch durch Umlagerung erfolgt innerhalb von 3 bis 5 Tagen eine Verfestigung, so daß nach Ablauf dieser Zeit eine lagerung auf befestigten oder verfestigten Flächen erfolgen kann·
Die mechanischen Mischeiemente sind zweckmäßig nicht stationär am Mischbehälter angeordnet, wodurch eine Reduzierung des apparativen Aufwandes erreicht wird. Die Mischbehälter sind transportabel und gewährleisten so einen rationellen Umlauf. ,
Durch das vorgesehene Mischungsverhältnis wird eine solche Verfestigung erreicht, daß eine gute Schutt-, Transport- und Streufähigkeit erhalten bleibt. Das Mittel ist geruchlos, womit jegliche Umweltbelastung entfällt.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung eines bodenverbessernden Mittels durch Mischung'von Gülle und Füllstoffen, gekennselehnet dadurch, daß als Füllstoff Kraftwerks— asche verwendet wird.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Gülle und Kraftwerksasche in einem Masseverhältnis von 1 : 1 gemischt werdeno
3«, Verfahren nach.
Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß ein schuttfähiges Mittel erhalten wird.
/ίο Verfahren nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß ein geruchloses Mittel erhalten wird.
5* Verfahren nach Punkt ,1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß ein streufähiges Mittel erhalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21405979A DD144703A1 (de) | 1979-07-03 | 1979-07-03 | Verfahren zur herstellung eines bodenverbessernden mittels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21405979A DD144703A1 (de) | 1979-07-03 | 1979-07-03 | Verfahren zur herstellung eines bodenverbessernden mittels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD144703A1 true DD144703A1 (de) | 1980-11-05 |
Family
ID=5519027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21405979A DD144703A1 (de) | 1979-07-03 | 1979-07-03 | Verfahren zur herstellung eines bodenverbessernden mittels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD144703A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3711356A1 (de) * | 1987-04-02 | 1988-10-20 | Hoelter Heinz | Verfahren zur herstellung eines duengemittels |
| DE19644613C2 (de) * | 1996-10-26 | 2000-11-30 | Gfr Aufbereitung Reststoffe | Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels unter Verwendung von Gülle |
-
1979
- 1979-07-03 DD DD21405979A patent/DD144703A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3711356A1 (de) * | 1987-04-02 | 1988-10-20 | Hoelter Heinz | Verfahren zur herstellung eines duengemittels |
| DE19644613C2 (de) * | 1996-10-26 | 2000-11-30 | Gfr Aufbereitung Reststoffe | Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels unter Verwendung von Gülle |
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