DD144751A5 - Vorrichtung zum lagerichtigen transport von bandanfaengen laengsgeteilter metallbaender - Google Patents
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Description
Vorrichtung zum lagerichtigen Transport von Bandanfängen längsgeteilter Metal!bänder'
Anwendxmgsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum lagerichtigen Transport von Bandanfängen längsgeteilter Metallbänder mit ainer die Bandanfänge in den Schlitz der raspeltrommel einführenden, ein oberes und ein unteres Klemmteil aufweisenden ersten Klemmeinrichtung, die zwischen einer Längsteilschere und einer Aufwickelhaspel· verfahrbar ist.
Char aktjsr i s t ik der _bekannt en „t e^chni s chen Lqsung en
Eine Vorrichtung der vorgenannten Art gehört durch die DE-PS 26 04 909 zum Stand der Technik« Die bekannte Klemmeinrichtung erlaubt nach dem Einklemmen der Teilstreifen einen problemlosen Transport der Teilstreifen bis in den Schlitz der Haspeltrommele Allerdings ist kein vollautomatischer Transport" der geteilten Streifen von der Längsteilschere bis in den Schlitz der Haspeltrommel gewährleistet, da manuelle Arbeiten im Bereich der Längsteilschere erforderlich werden können« Einzelne der geteilten Längsteilscheren können von einem Kreismesser der Längsteilschere aufgebogen werden, so daß vor dem Einspannen der geteilten Bandanfänge in die erste Klemmeinrichtung ein Ausrichten der Bandanfänge notwendig sein kann« Es kann auch unmittelbar,hinter der Längsteilschere durch Behinderungen zu einem-Stau der Streifen kommen, der ebenfalls nur durch aufwendige manuelle Arbeiten beseitigt v/erden kann»
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Ziel der Erfindung ·
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung zum lagerichtigen Transport von Bandanfängen längsgeteilter Metairbänder, welche sich durch eine hohe Produktivität auszeichnet·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe augrunde, eine Vorrichtung zum lagerichtigen Transport von Bandanfängen zu schaffen, die einen vollautomatischen Transport der Bandanfänge von der Längsteilschere bis in den Schlitz der Raspeltrommel ermöglicht und im Bereich der Längsteilschere eine gute Zugänglichkeit gewährleistet, so daß Störungen leicht beobachtet und kurzfristig behoben werden können*
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelost, daß zumindest eines der Klemmt eile der ersten Klemmeinrichtung ·· in Querrichtung aus dem Bandlauf bewegbar ist und der ersten Klemmeinrichtung eine zweite Klemmeinrichtung zugeordnet ist, die vom Ausgang der Längsteilschere über die Klemmteile der ersten Klemmeinrichtung hinaus verfahrbar ist« Die erste Klemmeinrichtung kann durch Querverschieben aus dem Bandlauf bewegt werden. Besonders einfach ist aber eine Konstruktion, bei welcher das obere oder untere Klemmteil, vorzugsweise das obere Klemmteil, durch Schwenken um eine parallel und seitlich, zum Bandlauf angeordnete Achse aus dem Bandlauf bewegbar ist. Bei dieser Konstruktion wird das obere Klemmteil durch einfaches Hochschwenken aus dem Bandlauf bewegt, liach dem Hochschwenken des oberen Klemmte'ils kann die zweite ' · Klemmeinrichtung ungehindert' unmittelbar vom Ausgang der Längsteilschere bis zum der"Haspeltrommel zugekehrten Ende der Klemmteile der ersten Klemmeinrichtung verfahren.
it f 4 I ^W -3- 18.10.1979
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Ein einfaches Verfahren der zweiten Klemmeinrichtung ist gewährleistet, wenn die zweite Kleinmeinrichtung parallel' und vertikal zum Bandlauf verfahrbar ist« Gemäß einer bevorzugten Konstruktion ist zu diesem Zweck die zweite Klemmeinrichtung an einem Wagen befestigt, der an einem parallel zum Bandlauf sich erstreckenden Träger verfahrbar istβ Mir die vertikale Heb- und Senkbarkeit der zweiten Klemmeinrichtung kann z. B6 in dem Wagen ein Kolbenzylindermechanismus angeordnet sein» Dieser Kolbenzylindermechanismus für die vertikale Heb- und Senkbarkeit ist zweckmäßigerweise an seinem unteren Ende mit einer zweiten Verstelleinrichtung, zeB. ebenfalls einen Kolbenzylindermechanismus, ausgerüstet, um die Klemmbacken der zweiten Klemmeinrichtung zu betätigen.
Um Störungen zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die Klemmbacken der zweiten Klemmeinrichtung in Richtung der Längsteilschere keilförmig zusammenlaufende Außenflächen aufweisen* Diese keilförmigen Außenflächen erlauben ein dichtes Heranfahren der zweiten Klemmeinrichtung an den Ausgang der Längsteilschere * Sollte zwischen den Messern der Längsteilschere und den Klemmbacken noch ein Spalt verbleiben, so kann es zur Vermeidung von Stauungen zweckmäßig sein, diesen Spalt mit einem Leitblech zu überbrückenβ
Pur die Beobachtung der Vorgänge .unmittelbar hinter der Längsteilschere ist es wesentlich, daß die zweite Klemmeinrichtung eine kompakte und gut zugängliche Raumforrn hat. Es hat sich.daher als vorteilhaft erwiesen, wenn die Klemmbacken der zweiten Klemmeinrichtung .in Bandlaufrichtung gesehen eine Einspannlänge von maximal 500 mm, vorzugsweise 50 bis 250 nun, aufweisen. Aufgrund
mff _4_ 18*10.1979
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der kurzen Einspannlänge packt die zweite Klemmeinrichtung pro Flächeneinheit des Bandanfangs mit großer Kraft zu« Die maximale Öffnungsweite der zweiten Klemmeinrichtung, also der maximale Abstand von oberer zu unterer Klemmbacke in der geöffneten Stellung, sollte sweckmäßigerweise mindestens 50 % der vorgenannten Einspannlänge ausmachen· Die kurze Einspannlänge gewährleistet in Kombination mit der großen Öffnungsweite, daß Störungen im Bereich der Längsteilschere leicht beobachtetsund damit frühzeitig erkannt und schnell behoben werden können. Aufgrund der kompakten Raumform der zweiten Klemmeinrichtung ist bei derartigen Störungen eine gute Eugänglichkeit gewährleistet« Dies ist insbesondere bei schmalen Streifen, deren Breite weniger als die zehnfache Banddicke ausmacht, von Vorteil, denn bei diesen schmalen Streifen besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, daß die Streifen an den llessern der Längsteilschere festklemmen und dann gekrümmt, verdrillt oder aufgefächert aus den Messern auslaufen« Diese ' Störungen kann der Bedienungsrnann aufgrund der guten Konstruktion der zweiten Klemmeinrichtung frühzeitig erkennen und bei guter Zugänglichkeit leicht beheben· Somit lassen sich mittels der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung selbst problematische schmale Streifen sicher transportieren, da sie unmittelbar hinter der Längsteilschere ergriffen, bei auftretenden Störungen bereits im Anfangsstadium geordnet und dann sicher zur zweiten Klemmeinrichtung transportiert v/erden können·
Ausfuhrung sbei spie1 . "
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung z.eigen die
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AP B 65 G/214 55 785/27 '
Fig. 1 bis 6: die erfolgegemäße Transportvorrichtung in
Seitenansicht zu unterschiedlichen-Arbeitszeit punkten.
Die Aufgabe der gezeigten Vorrichtung besteht darin, die Bandanfäiige 10 eines Metallbandes St das von einer Längsteilschere 1 in viele schmale Streifen zerschnitten wurde, · sicher in den Schlitz 18 einer Hspeltrommel 8 zu transportieren» Zu diesem Zweck ist eine erste Klemmeinrichtung ' 2 in Kombination mit einer zweiten Klemmeinrichtung 3 vorgesehen· Die erste Klemmeinrichtung 2 weist ein oberes Klemmteil 4 und ein unteres Klemmteil 5 auf» Die Klemmteile4 und 5 sind mittels eines Wagens 11 auf Schienen 19, 20 zwischen der Längsteilschere 1 und der Haspeltrommel 8 verfahrbar· Die Figuren 4 und 5 zeigen das obere Klemmteil 4 in der Klemmposition, während die Figuren 1 bis 3 und 6 das obere Klemmteil 4 in einer hochgeschwenkten Position zeigen* In der hochgeschwenkten./ Position ist das Klemmteil 4 in Querrichtung aus dein Bandlauf heraus bewegt* Um das Schwenken zu ermöglichen, kann z,B, an dem Wagen .11 eine sich parallel und seitlich zum Bandlauf erstreckende Achse befestigt sein, um welche das obere Klemmteil 4 nach oben geschwenkt wird«
Die zweite Klemmeinrichtung 3 weist eine obere Klemmbacke und eine untere Klemmbacke 7 auf, deren Außenflächen 16, in Richtung der Längsteilschere 1 keilförmig zusammenlaufen« Die Klemmbacken 6 und 7 sind mittels eines Wagens 12 entlang der Träger 13 in horizontaler Richtung in und gegen die Bandlaufrichtung verfahrbar· Zusätzlich sind die Klemmbacken 6 und 7 mittels einer Kolben-ZZylinder- . einheit 14 vertikal heb- und" senkbar. Am unteren.Ende der Kolben-Zylindereinheit 14 ist eine Verstelleinheit 15» z. B. eine zweite Kolben-Zylindereinheit, angeordnet, die da« Öffnen und Schließen der Klemmbacken 6, 7 gegeneinander bewirkt*
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Die Klemmbacken 6, 7 haben in Bandlaufrichtung eine Länge von 200 mm. Die öffnungsweite der Klemmbacken 6 und 7» d. h. der maximale vertikale Abstand beträgt ebenfalls 200 mm. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß sowohl die obere Klemmbacke 7 als auch die untere Klemmbacke 6 vertikal zum Bandlauf verfahrbar ist, so daß eine Öffnung beiderseits des Bandlaufs erfolgt und somit der Einlauf der Bandanfänge 10 leicht von außen beobachtet v/erden kann.
Die Arbeitsweise der Transportvorrichtung ist wie folgt« Vor dem Transportbeginn wird das obere Klemmteil 4 der ersten Klemmeinrichtung 2 hochgeschwenkt und dann die zweite Klemmeinrichtung 3 mit der notwendigen öffnungsweite der Klemmbacken 6 und 7 dicht an die Längsteilschere 1 herangefahren (Pig· 1). Die kompakte Anordnung der Klemmbacken 6, 7 gibt dem Bedienungspersonal die Möglichkeit, den Einlauf der Bandanfänge 10 zwischen die Klemmbacken 6 und 7 zu beobachten und bei einem Verlaufen oder Verdrillen einzelner Streifen frühzeitig einzugreifen« Nach dem Einlauf der Bandanfänge 10 in die zweite Klemmeinrichtung 3 werden die Klemmbacken 6 und 7 mittels der Verstelleinrichtung 15'zusammengefahren und dann bis vor die erste Klemmeinrichtung verfahren. Wie Figo 3 zeigt, werden die Bandarifänge 10 bei horizontalem Verfeihren mittels der Kolben-Zylindereinheit 14 in vertikaler Richtung ein wenig angehoben, um über das untere Klemmteil 5 der ersten Klemmeinrichtung 2 zu gelangen.
lieicm. die zweite Klemmeinrichtung 3 die Position unmittelbar vor der ersten Klemmeinrichtung 2 erreicht hat, wird
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das obere Klemmteil 4 heruntergeklappt, so daß das zerteilte Band nunmehr von der ersten Klemme inriclitung 2 eingeklemmt ist. Die zweite Kienmeinrichtung 3 wird geöffnet und gibt die Bandanfänge 10 frei (Pig. 4)» Anschließend verfährt die zweite Klemmeinrichtung 3 zurück in Richtung auf die Längsteilschere 1 und bleibt dort in Wartepositione Parallel hierzu kann nunmehr die erste Klemmeinrichtung 2 die Bandanfänge 10 in den Schlitz 18 der Haspeltrommel 8 einführen (Fige 5)· ^ür den Einstoß der Bandanfänge 10 in die Haspeltrommel 8 können das obere Klemmteil 4 und das untere Klemmteil 5 Transportrollen aufweisen frucht dargestellt), die nach Erreichen des Schlitzes 18 der Haspeltrommel 8 den Transport der Bandanfänge in Richtung der Haspeltrommel 8 bewirken«.
Abschließend wird das obere Klemmteil 4 der Klemmeinrichtung 2 wieder hochgeschwenkt, so daß ein freier Bandl.auf von der Längsteilschere 1 zur Haspeltrommel 8 möglich ist* Vor Beginn des Wickeins auf der Haspeltrommel 8 wird der vordere Schienenteil 19 nach unten geschwenkt oder zurückgezogen·
Bei der beschriebenen Anordnung ist die gute Zugänglichkeit der zweiten Klemmeinrichtung 3 beim Einfahren der Bandanfänge 10 in unmittelbarer Uähe der Längsteilschere 1 von wesentlicher Bedeutung, da immer wieder Störungen bei der Übergabe von der Längsteilschere 1 auftreten. Diese nicht zu vermeidenden Störungen sind bei der vorgestellten Konstruktion frühzeitig zu erkennen und bei guter Zugänglichkeit zu beheben. Die Transportvorrichtung kann daher weitgehend vollautomatisch arbeiten.
Claims (3)
1· Vorrichtung zum lagerichtigen Transport von Bandanfängen längsgeteilter Metallbänder mit einer die Bandanfänge in' den Schlitz der Haspeltrommel einführenden, ein oberes und ein unteres Klemmteil aufweisenden ersten Klemmeinrichtung, die zwischen einer Längsteilschere und einer Aufwickelhaspel verfahrbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß zumindest eines der Klemmteile (4, 5) der ersten Klemmeinrichtung (2) in Querrichtung aus dem Bandlauf bewegbar ist und der ersten Klemmeinrichtung (2) eine zweite Klemmeinrichtung (3) zugeordnet ist, die vom Ausgang der Längsteilschere (1) bis über die Klemmteile (4, 5) der ersten Klemmeinrichtung (2) hinaus verfahrbar ist.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die zweite Klemmeinrichtung (3) parallel und vertikal zum Bandlauf verfahrbar ist,
3· Vorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch,· daß die zweite Klemmeinrichtung (3) eine obere und eine untere Klemmbacke (6, 7) aufweist und die Klemmbacken (6, 7) in Bandlaufrichtung eine Einspannlänge von maximal 500 mm aufweisen und ihre Öffnungsweite mindestens 50 % der Einspannlänge ausmacht.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
V f A
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