DD144821A1 - Verfahren und einrichtung zur nachbildung von lecks - Google Patents

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DD144821A1
DD144821A1 DD21428879A DD21428879A DD144821A1 DD 144821 A1 DD144821 A1 DD 144821A1 DD 21428879 A DD21428879 A DD 21428879A DD 21428879 A DD21428879 A DD 21428879A DD 144821 A1 DD144821 A1 DD 144821A1
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leak
test gas
test
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leaks
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DD21428879A
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Hartmut Bareinz
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Hartmut Bareinz
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Abstract

Der Zeit- und Arbeitsaufwand für die Ermittlung von Lecks wird gesenkt. Es wird die dem jeweiligen Bauteil entsprechende optimalste Diehtheitsprüfmethode bestimmt, ohne auf das Bauteil zurückgreifen zu müssen. Dazu wird der dem zu untersuchenden Bauteil entsprechende Betriebsdruck mit einem Testgas bzw. durch ein Vakuum in einem von Atmosphäre abgeschlossenen Raum erzeugt, an einer Stelle des Raumes ein Austritt des Testgases in die Atmosphäre bzw. ein Eintritt von mit Testgas angereicherter Luft aus der Atmosphäre in den Raum und von dort ein Austritt in die Atmosphäre ermöglicht. An der Austrittsstelle werden die verschiedensten Dichtheitsprüfgeräte zum Einsatz gebracht. - Figur -

Description

Titel aer Erfindung - ·
Verfahren und Einrichtung zur Nachbildung von lecks
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Iiach-•bildung von lecks an Behältern und Rohrleitungen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die in der Praxis auftretenden unterschiedlichen Leckraten bei Überdruck bzw. Vakuum an Behältern und Rohrleitungen machen den Gebrauch verschiedener Dichtheitsprüfmethoden und Dichtheitsprüfgeräte erforderlich, lieben der Peststellung der Gesamtdichtheit interessiert in den meisten Fällen das Auffinden eines Lecks, um es gezielt und zeitsparend beseitigen zu können.
Zur Peststellung von Undichtigkeiten an Vakuumgefäßen ist es bekannt, diese oder einzelne Baugruppen daraus in ein mit Flüssigkeit gefülltes Gefäß zu tauchen und mit Preßluft zu füllen. Blasenbildungen oder auf·» steigende Blasenketten lassen eine Bestimmung des Lecks am Vakuumgefäß zu. Für große Vakuuiagefäße und in Anlagen eingebaute Baugruppen ist diese Prüfmethode nicht anwendbar«
Die Dichtheitsprüfung an Druckgefäßen und Behältern erfolgt in der Form, daß diese von innen oder außen mit einem Testgas besprüht und auf der Gegenseite mit einem Dichtheitsprüfgerät auf ein eventuelles Lsck hin abgesucht v/erden. Dabei ist der Einsatz verschiedener Prüfgeräte möglich bzw. sogar erforderlich, um ein Leck überhaupt aufspüren zu können. .
Iw Fehlerfall an großen Behältern und Rohrleitungen mit Überdruck bzw. Vakuum bleibt dem Versuchspersonal nur 'iie iJöglichkeit, die ihrer
Meinung nach für das jeweilige Bauteil günstigste Dichtheitsprüfinethode zur Anwendung zu bringen, was dazu führen kann, daß erst nach mehrfacher Anwendung verschiedener Prüfgeräte der Fehler ermittelbar ist, wodurch ein hoher Geräteaufwand erforderlich ist und ein Zeitverzug bei der Beseitigung des Lecks eintritt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Ermittlung von Lecks an Behältern und Rohrleitungen zu senken.
Darlegung des'Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,.die dem jeweiligen Bauteil entsprechende optimalste Dichtheitsprüfmethode zu bestimmen, ohne auf das Bauteil zurückgreifen zu müssen«
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der dem zu untersuchenden Bauteil entsprechende Betriebsdruck mit einem Testgas bzw. durch ein Vakuum in einem von der Atmosphäre abgeschlossenen Raum erzeugt wird, an einer Stelle des Raumes ein Austritt des Testgases in die Atmosphäre bzw. ein Eintritt von mit Te3tgas angereicherter Luft aus der Atmosphäre in den Raum und von dort ein Austritt in die Atmosphäre ermöglicht und an der Austrittsstelle die verschiedensten Dichtheitsprüfgeräte zum Einsatz gebracht werden. Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einem Druckbehälter, der mit einem Testleck in Form eines Nadelventils bzw* Pulverlecks, einem Peinmeßmanomster sowie einem Sicherheitsventil versehen und über ein Einlaßventil wechselweise an eine Testgasflasche bzw. eine Vakuumpumpe mit einem Leckdotektor angeschlossen ist.
Ausführungsbeipiel · ·
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt die Einrichtung zur Nachbildung von Lecks.
Die Einrichtung besteht aus einem Druckbehälter 1 mit einem Testleck in Porm eines Nadelventils bzw. Pulverlecks, einem Feinineßmaiioraeter sowie einem Sicherheitsventil 4. Über ein Einlaßventil 5 ist der Druckbehälter 1 wechselweise an eine Testgasflasche 6 bzw· eine Vakuumpumpe 7 abschließbar.
Die Verfahrensweise bei der Nachbildung von Lecks ist folgendes Zur Erprobung von Überdruck-lecksuchverfahren wird der Druckbehälter 1 über das Einlaßventil 5 aus der Testgasflasche 6 mit einem Testgas gefüllt. Der Innendruck des Druckbehälters 1 wird auf dem Feinmeßmanometei7 3 angezeigt· Beim Überschreiten eines bestimmten Betriebsdruckes spricht das Sicherheitsventil 4 an. Aus dem Studium der Vor-Ort-Bedingungen sind die dem zu untersuchenden Bauteil entsprechenden Parameter bekannt und· können in dem Druckbehälter 1 nachgebildet werden. Sie sind beliebig oft wiederhol- und einstell-_ bar. Ebenso wird das Testleck 2 am Durchbehälter 1 entsprechend den. Betriebsbedingungen eingestellt. Dabei kann ein Nadelventil mit einem verstellbaren Leckratenbereich oder ein Pulverleck mit einer ' fest eingestellten Leckrate zum Einsatz kommen. Das nun aus dem Testleck 2 austretende Testgas kann durch Einsatz der verschiedensten Prüfmethoden und Prüfgeräte identifiziert werden, woraus für den jeweiligen Anwendungsfall die geeignetsten Dichtheitsprüfmethoden sowie -gerate bestimmbar . sind.
Für die Erprobung von Vakuum-Methoden wird der Druckbehälter 1 liber das Einlaßventil 5 durch die Vakuumpumpe 7 evakuiert. Das Testleck 2 wird mit einem feinen Testgasstrahl besprüht. Die über das Testleck in den Druckbehälter 1 gelangende mit dem Testgas angereicherte Luft wird von der Vakuumpumpe 7 abgepumpt und in dem leck-Detektor 8 angezeigt, von welchem aus es in die Atmosphäre gelangt» An dieser Stelle erfolgt dann der Einsatz der Prüfgeräte.

Claims (2)

Erfindungsanspruch
1. Verfahren zur Nachbildung von Lecks an Behältern und Rohrleitungen, gekennzeichnet dadurch, daß der dem zu untersuchenden Bauteil entsprechende Betriebsdruck mit einem Testgas oder durch ein Vakuum in einem von der Atmosphäre abgeschlossenen Raum erzeugt v/ird, an einer Stelle des Raumes ein Austritt des.Testgases in die Atiaophäre bzw. ein -Eintritt von mit Testgas angereicherter Luft aus · der Atmosphäre in den Raum und von dort ein Austritt in die Atmosphäre ermöglicht und an der Austrittsstelle die' verschiedensten Dichtheitsprüfgeräte zum Einsatz gebracht werden.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Druckbehälter (1) mit einem Testleck (2) in Form eines Nadelventils bzw. Pulverlecks, einem Peinmeßmanometer (3) sowie einem Sicherheitsventil (4) versehen und über ein Einlaßventil (5) wechselweise an eine Testgasflasche (6) bzw. eine Vakuumpumpe (7) mit einem Leckdetektor 8 angeschlossen ist»
Hierzu 1 Seit® Zeichnung
DD21428879A 1979-07-12 1979-07-12 Verfahren und einrichtung zur nachbildung von lecks DD144821A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3613694A1 (de) * 1986-04-23 1987-10-29 Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg Vorrichtung zur kalibrierung des detektors eines lecksuchgeraetes
DE102012104022A1 (de) * 2012-05-08 2013-11-14 Innomatec Test- Und Sonderanlagen Gmbh Verfahren zum Überprüfen einer Dichtigkeitsmessung und Leckmessgerät mit einem Lecksimulator

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DE102012104022A1 (de) * 2012-05-08 2013-11-14 Innomatec Test- Und Sonderanlagen Gmbh Verfahren zum Überprüfen einer Dichtigkeitsmessung und Leckmessgerät mit einem Lecksimulator

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