DD144834A5 - Magnetbandkassette - Google Patents

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DD144834A5
DD144834A5 DD79214234A DD21423479A DD144834A5 DD 144834 A5 DD144834 A5 DD 144834A5 DD 79214234 A DD79214234 A DD 79214234A DD 21423479 A DD21423479 A DD 21423479A DD 144834 A5 DD144834 A5 DD 144834A5
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DD
German Democratic Republic
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cassette
operating position
control part
adjustable
magnetic tape
Prior art date
Application number
DD79214234A
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English (en)
Inventor
Heinrich Maly
Franz Werner
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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Publication of DD144834A5 publication Critical patent/DD144834A5/de

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/05Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing features present on or derived from record carrier or container
    • G11B15/06Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing features present on or derived from record carrier or container by sensing auxiliary features on record carriers or containers, e.g. to stop machine near the end of a tape
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/08Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
    • G11B23/087Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
    • G11B23/08707Details
    • G11B23/08714Auxiliary features

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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)
  • Storage Device Security (AREA)

Description

fc 4
jqandlcaspet te
der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetbandkassette für ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit einem wenigstens im wesentlichen zwischen zwei Gehäusehälften der Kassette liegenden Magnetband, v/obei die Kassette zur Vermeidung unervranschten Löschens eines bespielten iVlagnetbandes mit mindestens einer Löschsperre versehen ist, die einen Steuerteil umfaßt, der über eine in der Kassette festgelegte Bahn verschiebbar ist, in mindestens zwei Betriebslagen einstellbar ist und in diesen Betriebslage!! eine in einer der Gehäusehälften vorhandene Öffnung absperrt bzw« freigibt, wobei, wenn die Kassette in ein Gerät gesteckt ist, das mit -einem mit einem Aufnahmeschaltglied gekoppelten Abtastelement versehen ist, das die Öffnung abtastet und dabei zwischen zwei Lagen beweglich ist, in einer ersten Betriebslage des Steuerteils das Abtastelement in einer ersten Lage' liegt, bei der das Aufnahmeschaltglied in die Aufnahmelage schaltbar ist? während in einer zweiten Betriebslage des »Steuerteile das Abtastelement in einer zweiten Lage liegt, in der das AUfnahmoschaltglied in der nicht v/irksamen Lage gesperrt ist»
Bei einer bekannten derartigen Kassette, wie sie beispielsweise die DE OS 2 604 172 zeigt, ist der Steuerto.il der Löschsperre einfach zwischen zwei Betriebslagen verstellbar, wobei in einer der beiden Betriebslagen die Löschsperre wirksam und in1 der anderen unwirksam ist. Bei der Ausbildung einer Löschsperre ist aber auch darauf zu achten, daß der Steuerten möglichst nicht unbeabsichtigt in die Betriebslage verstellt werden kann, in der ein Einschalten
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in der Aufnahmelage eines Aufnahmeschaltgliedes möglich ist, um zu verhindern, daß doch ungewollt ein bespieltes Band gelöscht werden kann. In diesem Zusammenhang wurde daher, wie aus der DE OS 2 616 895 bekannt ist, bereits vorgeschlagen, den Steuerteil einer Löschsperre mit einer Rastereinrichtung zu versehen, die nur bewußt gelöst v/erden kann, um zu verhindern, daß die Löschsperre unbeabsichtigt freigegeben wird» Dadurch erhöht sich zwar die Sicherheit, mit der eine solche Löschsperre wirksam ist, aber gleichzeitig ist sie auch schwerer zu handhaben, was für solche Betriebsbedingungen, die die Möglichkeit eines einfachen Sund raschen Betätigens der Löschsperre als wünschenswert erscheinen lassenj wiederum nicht als vor-
teilhaft anzusehen ist.
Ziel der Erfindimg
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Sicherheitsgrad der Wirkung einer Löschsperre an die jeweiligen Benutzungsbedingungen auf einfache V/eise anpassen zu können.
Darlegung des Wesens der_ E_rf_indung_
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hagnetbandkassette derart auszugestalten, daß der Benutzer der Kassette einerseits in der Lage ist, die Löschsperre auf einfache v/eise wirksam oder unwirksam zu machen, andererseits bestimmt nicht ungewollt in der Lage ist, die Löschsperre freizugeben.
Die Aufgabe wird bei einer Magnetbandkassette für ein Aufzeichnung^- und/oder Wiedergabegerät, mit einem wenigstens im wesentlichen zwischen zwei Gehäusehälften der Kassette liegenden Magnetband, welche zur Vermeidung unerwünschten Löschens eines bespielten Magnetbandes mit mindestens.einer
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Lösciisperre versehen ist, die einen Steuert eil umfaßt, der über eine in der' Kassette festgelegte Bahn verstellbar ist, in mindestens zwei Betriebslagen einstellbar ist, und in diesen Betriebslagen eine in einer der Gehäusehälften liegende Öffnung absperrt bzw. freigibt, wobei, wenn die Kassette in ein Gerät gesteckt ist, das mit einem mit einem Aufnahmeschaltglied gekoppelten Abtastelement versehen ist, die üffnung abtastet und dabei zwischen zwei Stellungen beweglich ist, in einer ersten Betriebslage des Steuerteils das Abtastelement in einer ersten Lage liegt, in der das Aufnalimeschaltglied in die Aufnahme st el lung schaltbar ist, während in einer zweiten Betriebslage des Steuerteils das Abtastelement in einer zweiten Lage liegt, in der das Aufnahmeschaltglied in der nicht wirksamen Lage gesperrt ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der. Steuerteil in mindestens eine weitere Betriebslage einstellbar ist, in der, wenn die Kassette in ein Gerät gesteckt ist, das Abtastelement in der zweiten Lage liegt und in der Bahn zwischen der weiteren Betriebslage und den beiden genannten Betriebslagen ein Sperrglied liegt zur Verm£i~ el tm<j · einer unerwünschten Verschiebung'des Steuerteils. Auf diese Weise ist es möglich, die Löschsperre zwischen den beiden erstgenannten Betriebslagen, in denen sie einmal wirksam und einmal unwirksam ist, ganz einfach zu verstellen, wogegen die Lösciisperre in .der zusätzlichen weiteren Betriebslage, in der sie ebenfalls wirksam ist, mit dem Sperrglied gegojn ein unbeabsichtiges Verstellen wirkungsvoll gesichert ist. Damit besteht die Möglichkeit, den Grad der Sicherheit der v/irksamkeit der Löschsperre bewußt zu verändern bzw. zu wählen, was für viele Anwendungen einer solchen Kassette zweckmäßig und wünschenswert ist«
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn das Sperrglied durch einen aus der Bahn des Steuerteils verstellbaren Riegel gebildet wird. Durch das erforderliche Verstellen
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des Riegels ist eine zusätzliche, bewußte auszuführende Handlung geschaffen, die den Grad der Sicherheit der· Wirksamkeit der Löschsperre gegen unbeabsichtigtes Verstellen derselben wesentlich erhöht. In diesem Zusammenhang hat sich weiter als vorteilhaft erwiesen, wenn der Riegel durch einen Anschlag auf einer verstellbaren Abdeckeinrichtung ' der Kassette gebildet wird. Auf diese Y/ei'se wird der Be- · nutzer einer solchen Kassette insbesondere auf das Vorhandensein der Löschsperre aufmerksam gemacht, so daß er diese bewußt in die gewünschte Betriebslage bringen kann.
Ferner hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Sperrglied durch einen mit mindestens einer Gehäusehälfte fest verbundenen Ansatz gebildet wird und der Steuert-eil nur -bei der Montage der Kassette zwischen den beiden Gehäusehälften in die weitere. Betriebslage einstellbar ist. Eine derartige Kassette kann dann vom Benutzer derselben mit absoluter Sicherheit nicht ungewollt für eine Aufnahme benutzt werden, es sei denn, er demontiert die Kassette und verstellt dann die Löschsperre, was aber eine Handlung darstellt, die sicherlich nicht unbewußt erfolgt. Eine derartige llaßnahme empfiehlt sich insbesondere bei der Herstellung bespielter Kassetten, die nicht zum Löschen gedacht sind.
Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn 'der Steuerteil in zwei weitere Betriebslagen einstellbar ist, wobei in der Bahn des Steuerteils zwischen einer ersten ' weiteren Betriebslage und einer der beiden genannten Betriebslagen ein verstellbarer Riegel und in der Bahn des Steuerteils zwischen der ersten v/eiteren Betriebslage und der zweiten weiteren Betriebslage ein mit mindestens einer Gelläusehälfte fest verbundener Ansatz liegt-. Eine derartige Kassette ist hinsichtlich des Grades der Sicherheit der Wirksamkeit der Löschsperre vollkommen universell, da die Löschsperre entweder erstens bereits bei der Montage der
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Kassette zur Wirksamkeit gebracht oder zweitens mit Hilfe des Riegels in ihrer wirksamen Betriebslage gesichert sein kann oder drittens einfach ohne besondere Sicherheitsmaß- nahmen verwendet werden kann.
Au sführungsb e i s ρiele
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung, in der zwei .Ausführungsbeispiele der 'Erfindung dargestellt sind, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert.
3?ig· 1 zeigt eine wendbare Magnetbandkassette mit zwei Löschsperren., deren Steuerteile durch verdrehbare Teile gebildet sind, im Schnitt parallel zu einer Hauptfläche der-Kassette«
Pig. 2 zeigt in vergrößertem LIaßstab einen Schnitt gemäß der Linie II-11 in lpige
Pig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Veil, einer Llagnetbandkassetto mit einer Loschsperre in einer zweiten Ausführungsform, wobei der Steuerteil durch einen Schieber gebildet ist.
In den i?1ig. 1 und 2 ist eine wendbare Magnetbandkassette 1 dargestellt, die zwei Gehäusehälften 2 und 3 aufweist. In dieser Kassette ist als Aufzeichnungsträger für l'on- und/ oder Videosignale ein Magnetband 4 untergebracht, das über Umlenkelemente 5 und 6 von einem Wickel 7 zu einem zweiten Wickel 8 verläuft, wobei es entlang einer Schmalseite der Kassette vorbeigeführt ist. in der mindestens eine Öffnung 9 vorgesehen ist, durch welche entweder das Lagnetband aus der Kassette herausgeführt werden kann, um es mit Magnete köpfen in Wirkverbindung zu bringen, oder durch welche Uagnetköpfe in die Kassette eintreten könnens um dann auf diese Weise mit dem Lagnetband zusammenzuwirken. Je nachdem, ob die Kassette mit der Hauptfläche der- Gehäusehälfte
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oder mit der Hauptfläche der Gehäusehälfte 3 auf ein Aufzeichnungs~ und/oder Wiedergabegerät aufgesetzt wird, wobei dann das Magnetband entweder vom Wickel 7 zum Wickel 8 oder in umgekehrter Richtung vorn V/i ekel 8 zum Y/ickel 7 fortbewegt wird, werden mit den,Magnetköpfen verschiedene Spuren am Magnetband überstrichen. Entsprechend diesen beiden möglichen Betriebslagen der Kassette, am Gerät v/eist diese auch zwei Löschsperren 10 und 11 auf, von denen jeweils eine einer dieser beiden Betriebslägen zugeordnet ist.
Jede dieser beiden Löschsperren 10 bzw. 11 besteht aus einem Stsuarteil 12 bzw. 13 und einer dem betreffenden Steu.erteil zugeordneten, in der Hauptfläche einer der beiden Gehirnsehälften 2 bzw. 3 vorgesehenen Öffnung, von welchen in den Pig. 1 und 2 nur die sich in der Gehäusehälfte 3 befindliche öffnung 14 sichtbar ist. Diese öffnungen werden vom betreffenden Steuerteil entweder freigegeben oder verschlossen, wozu diese je einen stiftförraigen Ansatz 15 bzw. 16 aufweisen. Je nachdem,.ob die betreffende Öffnung· freigegeben oder verschlossen ist,· ist die entsprechende Löschsperre 10 bzw. 11 wirksam oder nicht, wobei im vorliegenden Pail angenommen sei, daß eine Löschsperre wirksam ist, wenn die betreffende öffnung freigegeben ist und nicht wirksam, ist, wenn die betreffende öffnung verschlossen ist. Diese öffnungen werden von einem geräteseitigen, zwischen zwei Lagen beweglichen Abtastelement abgetastet, wobei das Abtastelement in einer ersten' Lage eine geschlossene öffnung und in einer zweiten Lage eine freie Öffnung feststellt. Die öffnung 14 wird abgetastet, wenn die Kassette mit der Hauptflache der Gehäusehälfte 3 am Gerät aufliegt und wogegen die in den Figuren 1 und 2 nicht sichtbare Öffnung abgetastet wird, wenn die Kassette mit der Hauptfläche der Gehäusehälfte'2 am Gerät aufliegt. Stellt das Abtastelement eine freie Öffnung-fest, so v/ird
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von diesem ein damit gekoppeltes Aufnahmeschaltglied des Gerätes in der nicht wirksamen Lage gesperrt, so daß eine Aufzeichnung verhindert wird. Stellt das Abtastelement eine abgesperrte öffnung fest, so -wird dagegen vorn Abtastelement die genannte Sperre aufgehoben, so daß in diesem Pail das Aufnahmeschaltglied in die Aufzeichnungslage schaltbar ist vmd eine Aufzeichnung möglich ist« Selbstverständlich könnte diese Funktionsweise auch umgekehrt gewählt werden.
Im Folgenden wird nun im wesentlichen die Löschsperre 11 näher beschrieben«. Die Loschsperre 10 ist analog aufgebaut. Der Steuerteil 13 der Loschsperre 11 besteht aus einem zylindrischen 'feil, der mit Achs stumme In 17 und 18 .einerseits in der Gehäusehälfte 2 und andererseits in der Gehäusehälfte 3 in Lagerotellen 19 bzw, 20 über eine auf diese Weise bestimmte Kreisbahn verdrehbar gelagert ist, Arn diesem zylindrischen Teil ist der stiftförniige Ansatz vorgesehen, der zum Freigeben und Verschließen der Öffnung 14 in der Gehäusehälfte 3 dient. Ferner ist an dem zylindrischen Teil ein radial vorspringender Lappen 21 vorgesehen, der als Handgriff zum Vorstellen des Steuerteils dient. Am Steuerteil 12 der Loschcperre 10 ist der entsprechende Lappen mit 22 bezeichnet. Beim vorliegenden Ausführmigßbeispiol sind der Ansatz 16 und der Lappen 21 radial fluchtend am verdrehbaren Steuerteil 13 angeordnet, so daß die Stellung bzw. Y/inkellage des Lappens 21 auch die betreffende Lage des Ansatzes 16 gegenüber der Öffnung 14 angibt. Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, ist der Steuerteil 13 in diesen Figuren in einer Lage dargestellt, in der der Ansatz 16 die öffnung 14 nicht verschließt so daß die Loschsporre wirksam ist·. Diese Lage des Steuerteils 13 ist, ebenso wie die entsprechende Lage des Steuerteils 12, symbolisch mit einem Pfeil 23 bezeichnet.
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An eine.derartige Löschsperre können nun verschiedene Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit ihrer Wirksamkeit gestellt werden. So kann es erwünscht sein, daß die Löschsperre vom Benutzer der Kassette auf einfache Weise v/irksam oder unwirksam gemacht werden kann, Es kann aber auch erwünscht sein, die Löschsperre so zu sichern, daß sie vom Benutzer der Kassette nur im Zuge einer zusätzlichen Handlung freigegeben werden kann, um zu verhindern, daß · eine Aufzeichnung ungewollt gelöscht werden kann, beispielsweise dadurch, daß die Löschsperre während der Aufbewahrung der Kassette ungewollt in ihre l?reigabelage gelangt. Außerdem kann es aber auch noch erwünscht sein, daß die Lösclisperre so weitgehend gesichert wird, daß der Benutzer der !Cassette von sich aus bestimmt nicht ungewollt in der Lage ist, die Löschsperre freizugeben, es sei denn, er zerlegt hierzu die Kassette, was einer ganz besonders bewußten Handlung bedarf.
Um allen vorgenannten Anforderungen gerecht zu werden, is.t beim vorliegenden Ausführurigsbeispiel der Steuerteil der Lösclisperre in insgesamt vier Betriebslagen verstellbar, von welchen sie nur in einer Betriebslage, welche im Folgenden als erste Betriebslage- bezeichnet wird, nicht wirksam ist, so "daß nur in derselben eine Aufzeichnung auf dein Magnetband '4 möglich ist. In den drei v/eiteren Betriebslagen der Löschsperre, die im Folgenden als zweite, dritte und vierte Betriebslage bezeichnet werden, ist die.Löschsperre hingegen wirksam und wird eine Aufzeichnung auf dem Hagnetband 4 verhindert. Dabei gibt -es die Möglichkeit, daß die Loschsperre vom Benutzer der Kassette von der ersten in die zweite Betriebslage einfach von Hand aus verstellbar ist, wogegen zum Verstellen der Löschsperre von der zweiten in die dritte Betriebslage ein in der Bahn des Steuerteils vorgesehenes Sperrglied zu überwinden ist, das vom Benutzer der Kassette bewußt verstellt werden muß« Das
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Überführen der Löschsperre von der dritten in die vierte Betriebslage ist zufolge eines weiteren, abermals im Verstellweg vorgesehenen Sperrgliedes überhaupt nur bei demontierter Kassette möglich. Auf diese V/eise steigert sich der Grad der "Sicherheit der Wirksamkeit der Löschsperre von der zweiten zur dritten und abermals von der dritten zur vierten Betriebslage der Löschsperre. Die vorgenannte vierte Betriebslage der Loschsperre ist die bereits beschriebene und mit dem Pfeil 23 bezeichnete Lage. Die anderen drei lietriebslagen sind schematise!! durch die punktierte Darstellung der Jeweiligen Lage des Lappens 21 und des Ansatzes 16 angedeutet, wobei die dritte Betriebslage mit den Pfeil 24, die -zweite mit dem Pfeil 25 und die erste mit dem Pfeil 26 symbolisch bezeichnet sind; Entsprechendes gilt für die Löschsperrc 10.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Kassette 1 an der der Öffnung 9 gegenüberliegenden »Schmalseite der Kassette an deren Außenseite ein Inderfeld 27 auf, welches beispielsweise aus einem Papierstreifen bestehen kann, der mit einer entsprechenden Beschriftimg über die jeweilige Aufzeichnimg am Liagnetband versehen v/erden kann. Für dieses Inde::feld 27 ist eine Abdeckeinrichtung 20 vorgesehen, die aus einem diese Schmalseite der Kassette umgreifenden U-förmigen Bügel 29 besteht, der im Bereich des Indexfeldes ein Penster 30 aufweist und an seinen abgewinkelten freien Enden mittels kugelkalottenförmiger Kastelemente 31 bzw. 32 gelenkig mit den Gehäusehälften 2 und 3 verbindbar, ist. Auf diese Weise ist die Abdeckeinrichtimg 28 entweder ns,ch dein Losen der Käst elemente 32 in Richtung des Pfeiles 33 um die Rastelemente 31 oder nach dem Lösen der Rastelemente 31 in !Richtung des Pfeiles 34 um die Rastelemente 32 verschwenkbar, wodurch in beiden.Fällen das Inderfeld zugänglich wird, Falls erwünscht, kann die Abdeckeinrichtung 28 aber auch ganz von der Kassette abgenommen-werden,
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wobei dann eben beide Rasteinrichtungen 31 und 32 zu lösen sind.
Die Abdeckeinrichtung 23 weist ferner einerseits irn Bereich der· Löschsperre 10 und andererseits im Bereich der Löschsperre 11 je eine Öffnung 35 bzw. 36 auf. Die Öffnung 35 dient zur Aufnahme des Lappens 22 der Löschsperre 10 und die öffnung 36 zur Aufnahme des Lappens 21 der Löschsperre 11, wobei die seitlichen Begrenzungen der öffnungen Anschläge 37, 38 bzw. 39, 40 bilden, welche die Verstellwege der Lappen begrenzen, sofern sich diese innerhalb einer Öffnung befinden. Auf diese V/eise werden die ersten und ,zweiten Betriebslagen (26 bzw. 25) der beiden Löschsperren 10 bzw. 11 festgelegt, wobei ihre Steuerteile 12 bzw. 13 · zwischen den beiden Betriebslagen einfach von Hand aus verstellbar sind. Wie bereits erwähnt, sind hierbei in der ersten Betriebslage (26) die Löschsperren nicht wirksam, wogegen sie in der zweiten Betriebslage (25) wohl wirksamsind.
Die vorgenannten Anschläge 38 bzw. 40 an der Abdeckeinrichtung 28 bilden außerdem je einen Riegel, der das überführen der betreffenden Löschsperre 10 bzw. 11 in die dritte Betriebslage (24) verhindert, es sei denn, daß der Riegel aus der Bahn des Steuerteils von der- zweiten in die dritte Betriebslage entfernt wird. Die dritte Betriebslage der beiden Löschsperren ist nämlich dadurch festgelegt, daß der Lappen 22 bzw. 21 hinter dem betreffenden Anschlag 33 bzw. 40 der Abdeckeinrichtung 28 zu liegen kommt, wie dies in Pig. 1 durch punktierte Linien angedeutet ist. Das Über- . führen der Löschsperren von der zweiten in die.dritte Betriebslage erfolgt, nachdem die Abdeckeinrichtung 28 v/eggeschwenkt ist, wonach der betreffende Lappen 22 bzw. 21 von Hand aus verstellt und die Abdeckeinrichtung wieder zur 'Kassette hingeführt und an ihr zur üinrastung gebracht wird.
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Auf diese Weise sind die Löschsperren sicher in dieser dritten Betriebslage festgehalten und können nicht unbewußt oder ungewollt in die zweite .oder erste. Betriebslage verstellt werden. Letzteres ist erst dann möglich, wenn die Abdeckeinrichtung 28 wieder von der Kassette weggeschwenkt wird, wodurch der betreffende Lappen 22 bzw. 21 freige- · geben wird.
Zum überführen der Löschsperre von der dritten Betriebslage (24) in die vierte Betriebslage (23) ist in der Bahn des betreffenden Lappens 22 bzw. 21 ein weiteres Sperrglied vorgeseheil, welches für die Löschsperre 10 durch einen feststehenden Ansatz 41 an der Gehäusehälfte 3 und für die Lößchsperre 11 durch einen feststehenden Anso/bs 42 an der Gehäusehälfto 2 gebildet ist. In dieser vierten Betriebslage kommt der Lappen 22 bzw, 21 in einem Schlitz 43 bzw. im betreffenden Ansatz 41 bzw. 42 zu liegen« Y/ie ersichtlich, können die Löschsperren nur bei der I.iontage der Kassette in diese vierte Betriebslage gebracht werden, wobei die Steuerteile 12 bzw. 13 Mit den Lappen .22 bzw. 21 in der betreffenden Lage zwischen die beiden Gehäusehälften 2 und 3 eingesetzt werden. Aus dieser vierten Betriebslage können die Löschsperren nur bei einer Demontage der Kassette entfernt v/erden. Damit weist diese vierte. Betriebs-, lage der Löschsperren die größte Sicherheit gegen ein ungewolltes oder unbewußtes Verstellen auf. Die Verbindung der Gehäusehälften 2 und 3 bei der I.iontage der Kassette kann mit einer Schraub- oder Schnappverbindung erfolgen. Palis erwünscht, können die beiden. Gehäusehälften aber auch miteinander verschweißt werden. In diesem ϊί'αΐΐ hat dann der Benutzer der Kassette praktisch keine Möglichkeit mehr, die Löschsperren aus der vierten Betriebslage zu entfernen, es sei denn, nach einer gewaltsamen Trennung der beiden Gehäusehälften„ ·
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Wie ersichtlich, sind auf diese weise verschiedene.Betriebslagen für die Löschsperren geschaffen, in welchen diese einen unterschiedlichen Grad von Sicherheit ihrer 'Wirksamkeit hinsichtlich eines ungewollten Aufhebens der Löschsperre haben. Damit ist d.er Benutzer einer Kassette in der Lage, den jeweiligen Grad der Sicherheit der Löschsperre selbst zu wählen. Betreibt er beispielsweise die Kassette mit der Löschsperre in der zweiten Betriebslage, so ist er einfach in der Lage, diese auch aufzuheben; dies kann zweckmäßig sein, wenn eine Kassette für weitere .Aufnahmen vorgesehen ist. Bringt er die Löschsperre hingegen in die dritte Betriebslage, so kann er sicher sein, daß die Löschsperre nicht ungewollt aufgehoben wird, da hierzu das Sperr- glied im Verstellweg der Lösclisperre zu überwinden ist, was ohne Zweifel einer bewußten Handlung bedarf. Das Anordnen der Löschsperre in der vierten Bertiebslage wird hingegen dann zweckmäßig sein, wenn nicht vorgesehen ist, daß mit der Kassette überhaupt eine Aufzeichnung gemacht v/erden soll.
Beim Ausführungsbeispiel nach 3?ig. 3 ist eine Löschsperre
45 gezeigt, die wieder vier Betriebslagen (23, 24» 25 s 26) ' aufweist. Hier ist jedoch· der Steuerteil der Löschsperre durch einen Schieber 46 gebildet, der als Riegel in der nicht wirksamen Betriebslage (26) der Löschsperre einer in einer Wand 47 einer Gehäusehälfte der Kassette 1 vorgesehene öffnung 48 verschließt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Zum Aufheben der Loschsperre wird der Schieber
46 in Richtung des Pfeiles 49 verstellt, wobei der Schieber 46 die Öffnung 48'freigibt. Als Handhabe dient ein aus einer weiteren in der :./and-47 vorgesehenen öffnung 50 hervorragender Ansatz 51 am Schieber 4-6. Auch hier ist in der' Bahn des Steuerteils ein Sperrglied vorgesehen, das durch einen in der Kassette angeordneten., in zwei Stellungen einstellbaren Riegel 52 gebildet wird, der einen gegenüber dem übrigen Teil des Riegels winkelrecht abgewinkelten, einen Anschlag bildenden Ansatz 53-umfaßt, der in einer
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ersten Stellung im Bereich der Öffnung 50 verläuft und den Verstellweg des Ansatzes 51 begrenzt, wodurch die zweite Betriebslage (25) der Löschsperre festgelegt, wird. Der Riogel 52 ist in senkrechter Richtung zur Verstellrichtung 49 des Schiebers 46 verstellbar, und awar in Richtung des Pfeiles 54· Nach einer derartigen Yerstel.li.mg bis in die · zweite Stellung liegt der Ansatz 53 außerhalb des Verstellweges des Ansatzes 51» so daß dieser bis zu einem im Bereich der V/and 47 vorgesehenen Ansatz 55 bewegt werden kann. Wird hierauf der Riegel 52 wieder in seine ursprüngliche erste Lage zurückverstellt, so ist ein Verstellen des Schiebers 46 nicht iiiehr möglich, da er von den Anschlägen 53 und 55 in der Lage, welche die dritte Betriebslage (24) der Löschsperre darstellt, festgehalten ist. Soll die. Löschsperre aus dieser dritten Betriebslage v/i ed er in die zweite oder erste Betriebslage zurückverstellt werden, ist der Riegel 52-wieder zu verstellen, was eine bewußte Handlung darstellt. In der dritten Betriebslage (24) der Löschsperre ist daher wieder ein hoher Grad an Sicherheit dafür gegeben, daß die Löschsperre nicht ungewollt oder unbewußt aufgehoben v/erden kann. . ·
Die vierte Betriebslage (23) der Löschsperre, in welche ihr Steuerteil nur bei der I.Iontage der Kassette bringbar ist, wird dadurch erreicht, daß für den Ansatz 51 eine weitere, neben dem Anschlag 55 liegende öffnung 56 in der A/and 47 vorgesehen ist. in welche der Ansatz 51 vor dem Zusammenfügen der Gehäusehälften der Kassette eingesetzt werden kann. In dieser vierten Betriebslage (23) ist der Schieber 46 wieder mit absoluter Sicherheit festgehalten und kann aus ^derselben nur nach einer Beniontage der Kassette entfernt werden.
Es sei bemerkt, daß es noch eine Reihe von möglichen Abwandlungen der vorstehend beschriebenen Ausfiüirungsbeispiele
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gibt, dies insbesondere im Hinblick auf die Ausbildung des Steuerteils und dessen Punktion als Löschsperre. Entsprechendes gilt auch im Hinblick auf die Wahl der weiteren Betriebslagen. So könnte beispielsweise im Sinne der vorstehenden Ausführungen nur eine erste, zweite und dritte Betriebslage oder nur eine erste, zweite und vierte Betriebslage vorgesehen sein. Es ist auch nicht zwingend notwendig, daß die vierte Betriebslage, in Richtung der Verstellung der Löschsperre gesehen, auf die dritte Betriebslage folgt, sondern es könnte diese vierte Betriebslage auch vor der ersten Betriebslage vorgesehen sein.

Claims (5)

1« Magnetbandkassette (1) für ein Auf zeacliirungs- und/oder wiedergabegerät, mit einem wenigstens im wesentlichen zwischen zwei Gehäusehälften (2, 3) der Kassette liegenden Magnetband (4)> wobei die Kassette zur Vermeidung unerwünschten Lb'schens eines bespielten LIagn et bande s mit mindestens einer Löschsperre (10, 11) versehen ist, die einen Steuerteil (12, 13) umfaßt, der über eine in der Kassette festgelegte Bahn verstellbar ist, in mindestens zwei Betriebslagen (255 26) einstellbar ist und in diesen Betriebslagen eine in einer der Gehäusehälften liegende öffnung (14) absperrt bzw0 freigibt, wobei, wenn die Kassette in ein Gerät gesteckt ist, das mit einem mit einem Aufnahmeschaltglied gekoppelten Abtastelement versehen ist, die öffnung abtastet und dabei zwischen zwei Stellungen beweglich ist, in einer ersten Betriebslage (26) des Steuerteils das Abtastelement in. einer ersten Lage liegt, in der das Auf nähme schal tgli e'd in die Aufnähmestellung schaltbar ist, während in einer zweiten Betriebslage (25) des Steuerteils das Abtastelement in einer zweiten Lage liegt, in der das Aufnahmeschaltglied in der nicht wirksamen Lage gesperrt ist, gekennzeichnet dadurch, daß der Steuerteil (12, 13) in mindestens eine weitere Betriebslage (23? 24) einstellbar ist, in der, wenn die Kassette in ein Gerät, gesteckt ist, das Abtastelement in der zweiten Lage liegt Lind in der Bahn zwischen der weiteren Betriebslage und den beiden genannten Betriebslagen (25» 26) ein Sperrglied (30, 40; 41? 42) liegt zur Verhinderung einer unerwüoSck- ±ft% ·... Verstellung des. Steuerteils»
2. Magnetbandkassette nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das.Sperrglied durch' einen aus- der Bahn des Steuerteils (12, 13) verstellbaren Riegel (38, 40) gebildet wird«
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3· Magnetbandkassette nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Riegel durch einen Anschlag (38,40) auf einer verstellbaren Abdeckeinrichtung (28) der Kassette gebildet wird.
4e Magnetbandkassette nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Sperrglied durch einen mit mindestens einer Gehäusehälfte (3, 2) fest verbundenen Ansatz (41, 42) gebildet wird und der Steuerteil (12, 13) nur bei der Montage der Kassette zwischen die beiden G^ehäusehälften in eine weitere Betriebslage einstellbar ist.
^4 . ^ ^ ^'25 = 10.1979 £ I ^ £ ^ ^ 55 761/16
Erfinduiiß_G_an,3r-ruch:
5· Magnetbandkassette nach Punkt 2 oder 3 und Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Steuerteil (12, 13) in zwei weitere Betriebslagen- (23, 24) einstellbar ist, wobei in der Bahn des Steuerteils zwischen einer ernten · weiteren Betriebslage (24) und einer der beiden genannten Betriebslagen (25, 26) ein verstellbarer Riegel (38, 40) und in der Bahn des SteuerteiIs zwischen der ersten weiteren Betriebslage und der zweiten weiteren Betriebslage (23) ein mit mindestens.einer Gehäusehälfte (3, 2) fest verbundener Ansatz (41, 42) liegt*
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