DD145082A5 - Offset-rotationsdruckmaschine - Google Patents
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Description
Berlin, d. 7. Ή. 1979 55 908 27
Off set-Rot at ionsdrucknias chine Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Offset-Eotationsdruckm.asGb.ine mit einem Druckplattenzylinder oder einem gravierten Zylinder und einem Pilz- bzw«. Gummituchzylinder, die jeweils Rollbahnen aufweisen t die aufeinander laufen und den Mitten- bzwe Achsabstand zwischen dem Druckplattenzylinder und dem Filz-. bsvü. Gummituchzylinder bestimmen, sowie mit wenigstens einem Auftragszylinder' mit nachgiebiger Oberfläche, der von einem Farbkasten unter Zwischenschaltung von Schiebezylindern und einer Farbtafel, die von einem drehbar angetriebenen Zylinder gebildet wirds mit Druckfarbe versehen wird, wobei der Auftragszylinder von Hebeln getragen wird, die um die Achse der Farbtafel in Form des drehbar angetriebenen Zylinders herum angelenkt sind und Rollbahnen tragen, welche mit den Rollbahnen des Druckplattenzylinders in Berührung stehen, um den Andruck des AuftragsZylinders auf dem Druckplatten-» zylinder, d0 h. -das Zusammenquetschen der nachgiebigen Oberfläche des Auftragszylindersj zu bestimmen.
k der bekannten t
Bekannte Offset-Rotationsdruckmaschinen umfassen im allgemeinen einen FiIa- oder Gummituchzylinder und einen Gegenzylinder j zwischen denen eine zu bedruckende Materialbahn durchgeführt wird, wobei ein Druckplattenzylinder oder gravierter Zylinder mit dem Filz- oder GummitupΙνζγlinder in Berührung steht und ein. Farbwerk und ein Anfeuchtwerk die Verteilung einer Schicht von Druckfarbe und einer Schicht von Anfeuchtungsflüssigkeit über den Umfang des Druckplattenzylinders gewährleisten. Das Farbwerk umfaßt einen Auftragszylinders
_, q MfiV i°, 7 3*8 2· 2A ^i
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der in Umfangsrichtung mit einer Verkleidung aus nachgiebigem Material, vorzugsweise Gummi, versehen ist. Der Auftragszylinder wird von einem Farbkasten unter Zwischenschaltung von Schiebezylindern und Farbtafelns die von drehbar angetriebenen Zylindern gebildet werden, mit Druckfarbe versehen und lagert diese Druckfarbe auf dem Druckplattenzylinder ab. Der Auftragszylinder wird auf den Druckplattenzylinder mit mehr oder weniger starkem Druck angedrückt, so daß die nachgiebige Oberflächenverkleidung mehr oder weniger stark zusammengequetscht wird. Dieses ZusammenquetSGhen bleibt im wesentlichen konstant, und der Quetschbogen variiert z. B. zwischen 3 lind 5 ™n. Wenn das Oberflächenmaterial zu 3tark zusammengedrückt wird, entsteht dadurch eine Sperre gegen die Anfeuchtungsflüssigkeit, und es bilden sich Streifen beim Drucken, während bei zu geringem Quetschdruck zu wenig Druckfarbe auf den Druckplattenzylinder übertragen wird«
Der Druckplattenzylinder trägt Rollbahnen, die mit entsprechenden, fest mit dem Filz- bzw«, Gummituchzylinder verbundenen Kollbahnen in Kontakt sind, um einen konstanten Mittenbz¥f. Achs abstand zwischen den beiden Zylindern zu gewährleisten. Um einen konstanten "Andruck" (Zusammenquetschen der nachgiebigen Oberfläche des AuftragsZylinders) zwischen dem Auftrags zylinder und dem Druckplattenzylinder zu gewähr« leisten, können auch am Auftragszylinder Rollbahnen vorgesehen werden, die auf jenen des Druckplattenzylinders abgestützt sind. Diese Lösung weist jedoch einen Nachteil auf, da während des Betriebs der Offset-Rotationsdruckmaschine der Auftrags zylinder abgenützt vsird und daher nachgeschliffen werden muß, wodurch sich sein Durchmesser verringert 9
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so daß die ursprünglichen Rollbahnen durch Rollbahnen von geringerem Durchmesser ersetzt werden müssen·
Auch muß bei den bekennten Offset-fiotationsdructanasohinen bei jeder Formatänderung vor Beginn des Drückens einer Serie mit dem neuen Format der Andruck des AuftragsZylinders auf dem Druckplattenzylinder erneut eingestellt werden, um einen Druck von guter Qualität au erhalten« Selbstverständlich verursacht dieser vorbereitende Arbeitsgang einen beträchtlichen Zeitverlust*
Ziel der Erfindung ist es, ein Abnutzen des Auftragszylinders während des Betriebes der Offset-Rotationsdruckiriaschine und ein dadurch erforderlich werdendes nachschleifen des AuftragsZylinders zu vermeiden, so daß auch ein Ersetzen der Hollbahnen durch KoI!.bahnen mit geringerem Durchmesser entfällt, wobei gleichzeitig der beträchtliche Zeitverlusts der durch das erneute Einstellen des Andruckes des Auftragszylinders auf dem Druckplattenzylinder bei jeder Formatänderung erforderlich ist, zumindest wesentlich zu reduzieren ist.
Darlegung . des Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Offset-Rotatiefdruckmaschine mit einem. Druckplattenaylinder oder einem gravierten Zylinder, einem Filz- bzw« Gummituchzylinder und mindestens einem Auftragszylinder zu schaffen, bei der durch. einen Mechanismus auf sehr einfache Weise die Einstellung des Andruckes, d. h„ des Abstandes zwischen dem Auftrags» zylinder und dem Druckplattenzylinder ermöglicht wird»
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Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß die Welle des Auftragszylinders in ihren Rollbahnen unter Zwischenschaltung von exzentrischen Haben montiert ist, die auf der Welle verriegelt und in den Rollbahnen unter Zwischenschaltung von Wälzlagern drehbar gelagert sind, und daß ein Ende dieser Welle fest mit einem Getrieberad verbunden ists das indirekt mit einer Antriebswelle für die Einstellung bzw. Regelung des Andruckes des Auftragszylinders gekuppelt ist.
Dabei ist jede der exzentrischen Naben in bezug auf ihre Winkelstellung um die Achse des Auftragszylinders einstellbar und mittels einer Druckschraube in dieser Stellung verriegelbar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung steht das fest mit der Welle des Auftragszylinders verbundene Getrieberad in Eingriff mit einem weiteren Getrieberad, das drehbar um die Welle der Farbtafel in Form des drehbar angetriebenen Zylinders montiert ist, mit der der Auftrags zylinder in Berührung steht, wobei das zweite Getrieberad seinerseits mit einem Ritzel gekuppelt ist, das fest, mit der Antriebswelle für die Einstellung des Andruckes verbunden ist. Das zweite Getrie~ berad ist außerdem drehbar auf einein Wellenlager der Welle der Farbtafel in Form des drehbar angetriebenen Zylinders montiert.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Antriebswelle für die Einstellung des Andruckes des Auftrags zylinders fest mit einem Handrad und einer in Grade unterteilten Schei-» be verbunden, wobei die Grade der in Grade unterteilten Scheibe den verschiedenen" Formaten Mj IT entsprechen» Darüber hinaus ist eine zweite Scheibe vorgesehen, die frei drehbar und koaxial in bezug auf die in Grade unterteilte Scheibe
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montiert ist und eine bewegliche Register-Markierung trägt« Dabei ist diese Scheibe in ihrer Stellung mittels einer Verriegelungseinrichtung verriegelbar.
Schließlich ist die Antriebswelle für die Einstellung des Andruckes fest mit einer Habe verbunden, auf der die in Grade unterteilte Scheibe befestigt ist, und auf der die zweite Scheibe, die die Register-Markierung trägt, frei drehbar ist*
Durch die Erfindung'wird besonders der Vorteil erzielt, daß bei Verschleiß des Auftragszylinders dessen Rollbahnen nicht mehr durch solche von kleinerem Durchmesser ersetzt werden müssenj da es genügt, die Stellung der Achse des Auftragszylinders in bezug auf die Achse der Rollbahnen einzustellen, indem die Welle des AuftragsZylinders und die exzentrischen Naben um sich selbst gedreht werden, um die Verbindang mit den Rollbahnen zu gewährleisten«
Der erfindungsgemäße Mechanismus läßt zu, daß bei einer Entfernung bzw. Verschiebung bzw. Verstellung des Farbwerkes« de fcu des AuftragsZylinders, bei einer ITeueinstellung der ursprüngliche Andruck wieder eingestellt werden kann, d..h·, daß die gleiche Zusammenquetschung des Auftragszylinders auf dem Druckplattenzylinder wieder hergestellt bzw, wieder aufgefunden werden kann.
Dies trifft auch bei einer Inderung des Formats, d* h. des Durchmessers des Druokplattenzylinders, zu. Der erfindungsgemäße Mechanismus kann automatisch auch bei dem neuen Format Έ ö,en durch die Berührung mit dem vorher benützten Druckplattensylinder eingestellten Andruck aufrechterhalten.»
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Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläuteirb werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigenj
Pig· 1: eine vertikale Längsschnittansicht (bezogen auf die zu bedruckende Materialbahn) der erf indungsgemäßen Offset-sRotationsdruckmaschinej
Fig· 2s eine Querschnittansicht des Mechanismus, der die Einstel3_ung des Andruckes des Auftrags Zylinders auf dem Dj?uckplattenzylinder ermöglicht;
Fig. 3σ eine horizontale Querschnitt-Teilansicht durch die Achse der Antriebswelle für die Einstellung des Andruekes des AuftragsZylinders\
Fig. 4: einen Aufriß des Knopfes, der fest bzw«, formschlüssig mit der Antriebswelle für die Einstellung des Andruckes verbunden ist, und der zugeordneten, in Grade unterteilten Scheibe;
Fig. 5* eine vertikale Teilschnittansicht in vergrößertem Maßstab der Vorrichtung nach Fig. 4·;
Fig. 6; eine schematische Darstellung des Antriebsmechanismus, der die Drehung der Welle des AuftragsZylinders um sich selbst bei Einstellung des Andruekes bewirkt.
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Die erfindungsgemäße Offset-Rotationsdruckmaschine umfaßt auf herkömmliche Weise einen unteren Gegenzylinder 1, einen Filz— bzw, Gummituchzylinder 2 sowie.einen Druckplattenzy-1 index» 3? der auch ein gravierter Zylinder sein .kann, wobei alle Zylinder drehbar um horizontale Achsen montiert sind, die von einem Rahmen 4- getragen werden«' Die zu bedruckende Papierbahn wird zwischen dem unteren Gegenzylinder 1 und dem Pilz- bzw, Gummituchzylinder 2 durchgeführt, der den Druckplattenzylinder 3 tangierte Mit letzterem wirken ein Anfeuchtimgszylinder 5» der Teil einer Anfeuchtungseinrich·« tung 6 ist, und die Auftragszylinder 7* 7a; 7& zusammen, die unter Zwischenschaltung einer bestimmten Anzahl von Verteiler- und Schiebezylindern von einem Farbkasten 8, der am oberen Teil des Rahmens 4 angeordnet ist, mit Druckfarbe versorgt werden*
Die Auftragszylinder 7» 7a» 7b, deren Oberfläche aus nachgiebigem. Material, vorzugsweise Gummi, besteht, tangieren jeweils- die Farbtafeln 9* 9a? die von drehbar angetriebenen Zylindern gebildet werden, auf deren Umfang die Druckfarbe vom.oberen Farbkasten 8 aus mittels Verteiler- und Schiebe-« zylindern zugeführt wird*
Da der erfindungsgemäße Mechanismus für jeden der Auftragszylinder 7s 7ai 7b der gleiche ist, wird nur einer davon im Detail beschrieben; und zwar der.dem linken Auftragszylinder 7 zugeordnete«
Dieser Auftragszylinder 7 umfaßt, wie aus Fig. 2 deutlicher ersichtlich ist, einen zylindrischen Metallträger 11, auf welchem eine Verkleidung aus Gummi 12 (Kautschuk) angeordnet
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ist. Dieser zylindrische Metallträger 11 ist auf Wälzlagern 13 auf einer horizontalen und in Querrichtung verlaufenden Welle 14 drehbar montiert« Die Welle 14 wird an ihren beiden Enden von zwei Hebeln 15 getragen, die um die Drehachse der Farbtafel 9 schwenkbar angelenkt sind, mit welcher der Auftragszylinder 7 in Berührung steht. Aus Fig* 2 ist weiterhin ersichtlich, daß jeder der Hebel I5 auf der zylindrischen Außenfläche eines Wellenlagers 16 drehbar gelagert ist, das von dem Rahmen 4 getragen wird und von dessen Innerem das Ende der Welle I7 der Farbtafel 9 aufgenommen wird. Der die Nabe bildende Teil des Hebels 15S d. h. jener Teil, der das Wellenlager 16 umgibt, ist fest mit einem koaxialen Eitzel 18 verbunden, welches seinerseits mit einem Eitzel I9 in Eingriff steht, das fest mit einer in Querrichtung verlaufenden Antriebswelle 21 verbanden ist, welche drehbar im Rahmen 4 angeordnet ist. Eine Drehung dieser Antriebswelle 21 bewirkt daher die Verschwenkung der Hebel I5 um die Achse der Farbtafel 9 und eine Korrelationsbewegung des Auftragszylinders 7 in Richtung des Druckplattenzylinders 3 oder in umgekehrter Richtung, um eine Format änderung zuzulassen·
Die Welle 14 des Auftrags zylinders 7 wird in den Hebeln I5 von Wälzlagern 22 getragen, die in in den Hebeln 15 vorgese~ henen Ausnehmungen vorgesehen sind und deren Stellung mittels Schrauben 23 einstellbar ist. Diese Schrauben 23, die auf den äußeren Käfigen der Wälzlager 22 abgestützt sind, lassen zu, daß die Wälzlager 22 mehr oder weniger in Richtung der Schwenkachse der Hebel 15, d» h. der Farbtafel 9, verschoben bzw. verlagert werden. Sie lassen daher die Einstellung bzw. Regelung der Abstützung des Auftrags zylinders 7 auf der
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Farbtafel 9, mit anderen V/orten, das Zusammendrücken der Verkleidung aus Gummi 12 bei Berührung mit der Farbtafel 9 und des Berührungsdruckes an dieser Stelle zu.
V/ie schon erwähnt, tangiert der Auftragszylinder 7 bei Verschiebung bzw. Verkeilung unter Druck ebenfalls den Druck-» plattenzylinder 3 und wird· an diesen mehr oder weniger stark angedrückt, so daß er ein mehr oder weniger starkes Zusaminenquetschen der Verkleidung aus Gummi 12 bewirkt«, Der Bogen des Zusammenqüetschens bleibt im allgemeinen konstant, seine Länge 3iann je nach Fall zwischen 3 und 5 mm variieren.» Oer Druckplattenzylinder 3? äer fest mit einer in Querrichtung und horizontal verlaufenden Welle 24 verbunden ist, die drehbar in Wellenlagern 25 montiert ist, welche am Hahmen 4· befestigt sind, trägt seinerseits Rollbahnen 26, die von Laufringen gebildet werden, welche an den Stirnflächen des DruckplattenZylinders 3 befestigt sind« Diese Kollbahnen sind ihrerseits auf ähnlichen Kollbahnen 27 abgestützt, die fest mit dem Filz- bzw«, Gummituchzylinder 2 so verbunden sind, daß ein konstanter Mittel- bzw» Achsabstand zwischen dem Druckplattenzylinder 3 und dem Filz- bzwe Gummituchzy·» linder 2 gewährleistet ist-,
Um einen konstanten Andruck zwischen dem Auftragszylinder und dem Druckplattenzylinder 3 ζ& gewährleisten, ist der Auftragszylinder 7 ebenfalls mit Rollbahnen 2B versehen, welche auf den Rollbahnen 26 des Druckplattenzylinaers 3 laufen»
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Aus Pig. 2 ist ersichtlich, daß jede Rollbahn 28 unter Zwischenschaltung eines Wälzlagers 29 auf einer exzentrischen Nabe 31 montiert ist, die auf der Welle 14 des AuftragsZylinders 7 befestigt ist. Jede exzentrische Nabe y\. ist gespalten bzw, geschlitzt und auf der Welle 14 mittels einer Druckschraube 32 verriegelt. Auf diese Weise kann einzeln die Winkelstellung jeder der beiden exzentrischen Naben y\ um die Achse des AuftragsZylinders 7 eingestellt werden, so daß gegebenenfalls die exzentrischen Naben y\ und damit die Rollbahnen 28 zwischen vorn und hinten ausgerichtet werden können. Jede der exzentrischen Naben y\ besitzt eine zylindrische Auflagefläche 33» die in bezug auf die Achse der Welle 14 exzentrisch ist und auf der das Wälzlager 29 verriegelt ist, welches die Rollbahn 28 trägt» Jede der exzentrischen Naben y\ wird zwischen dem Wälzlager 13 des Auftragszylinders 7» das im Anschlag gegen eine Schulter der Welle 14 liegt, und-einem Abstandsring .34 unbeweglich gehalten, der zwischen der exzentrischen Nabe y\ und dem von dem Hebel I5 getragenen Wälzlager 22 angeordnet ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die Abstützung, d. h. der Andruck des Auftragszylinders 7 auf dem Druckplattenzylinder 3, durch die Drehung der beiden Hebel 15 um die Achse der Farbtafel 9 i& Form des drehbar angetriebenen Zylinders vorgegeben ist, während eine Drehung der Welle 14 aufgrund des Vorhandenseins der beiden exzentrischen Naben 31 eine Annäherung oder Entfernung der Rollbahnen 28 von den Rollbahnen 26 des Druckplattenzylinders 3 und damit eine Veränderung des Andruckes zwischen Auftragszylinder 7 und Druckplattenzylinder 3 bewirkt·
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Der Drehantrieb der Welle 14 des AuftragsZylinders 7 wird ausgehend von einer horizontal und in Querrichtung verlaufenden Antriebswelle 35 bewirkt, die drehbar im. Vorderteil des !Rahmens 4 der Offset-Eotationsdruckmaschine montiert ist« Diese Antriebswelle 35 ist fest mit einem Ritzel 36 verbunden j welches seinerseits ein Getrieberad 37 antreibt, das drehbar auf dem Wellenlager 16 der Farbtafel 9 in Form des drehbar angetriebenen Zylinders montiert ist* Das Getrieberad 37 steht seinerseits in Eingriff mit einem weiteren Getrieberad 38» welches fest mit dem Vorderende der Welle des AuftragsZylinders 7 verbunden ist«
Daraus ist ersichtlich, daß eine Drehung der Antriebswelle 35 eine Drehung des Getrieberades 38 und damit der Welle und der beiden exzentrischen Haben 3% die sie trägt, bewirkt, wodurch eine Veränderung des Mittel-» bzw«, Aohsabstände s zwischen Auftragszylinder 7 und Druckplattenzylinder 3 herbeigeführt wird«,
Die Antriebswelle 35 5 mittels welcher der Andruck reguliert bzw« eingestellt wird, ist an ihrem vorderen, äußeren Ende fest mit einer Nabe 39 (Fig« 3) verbundens welche eine in Grade unterteilte Scheibe 41 und eine Scheibe 40 für die Verriegelung der Drehung der Antriebswelle 35 trägt, wobei die Grade der in Grade unterteilten Scheibe 41 einer Formateinteilung entspricht. Auf dex» 'Nabe 39 ist ebenfalls drehbar eine zweite Scheibe 42 montiert, die an ihrem Umfang eine Begister~Markierung 43'(Fig. 4) aufweist» Die Scheibe 42 ist frei um die Achse der Antriebswelle 35 drehbar und kann in jeder beliebigen Stellung festgestellt werden, indem sie auf einem vertikalen Flansch 44 „ der fest mit dem nahmen 4 der Offset-Kotationsdruckmaschine verbunden ist, mittels
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einer Verriegelungseinrichtung 45 aus zwei Schrauben 45a verriegelt wird. Diese Verriegelungseinrichtung 45 umfaßt einen Bedienungshebel 46, dessen Drehung die Betätigung einer Klemme 4? (Fig« 5) bewirkt, um die Verriegelung der mit der Nabe 39 fest verbundenen Scheibe 40 zu gewährleisten, Dadurch wird auch die Drehfeststellung der Antriebswelle 35 gewährleistet.
An ihrem vorderen Ende ist die Antriebswelle 35 für die Einstellung des Andruckes fest mit einem Handrad 48 verbunden.
Zweck der Scheibe 42 mit der Register-Markierung 43 ist es, bei Formatwechsel die exzentrischen Haben 31» welche die Stellung der Hollbahnen 28 des Auftragszylinder 7 bestimmen, in die richtige Stellung zurückzuführen, um den gleichen Andruck wie beim vorhergehenden Format zu erzielen. Tatsächlich ist es so, daß bei jedem Vorgang des Formatwechsels der Druckplattenzylinder 3 seinen Durchmesser verändert. So sind z. B. in Fig. 6 zwei Druckplattenzylinder (3a; 3b) dargestellt, die verschiedene Durchmesser aufweisen, und zwar ein Druckplattenzylinder 3a von großem Durchmesser und ein Druckplattenzylinder 3b von kleinem Durchmesser und die entsprechenden Stellungen des Getrieberades 38, und zwar die Stellung 38a des Getrieberades 38 im Fall des Druckplattenzylinders 3a von großem Durchmesser und die Stellung 38b des Getrieberades 38 im Fall des Druckplattenzylinders 3b von geringem Durchmesser. In den beiden extremen Stellungen 38a; 38b des Getrieberades 38 steht dieses stets in Eingriff mit dem Getrieberad 37.
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Daraus ist ersichtlich, daß bei Drehung der Welle 14 des AuftragsZylinders 7 um die Achse der Farbtafel 9 in Form des drehbar angetriebenen Zylinders, d«. h. des Getrieberades 37s diese bzw, dieses eine Drehung des Getrieberades 38 um sich selbst und damit eine Verschiebung der Exzentrizität der Kollbahnen 28 bewirkt«
Die !einteilung der Scheibe 41 nach Formaten wird in Abhängigkeit vom Nachlaufen der Regelgröße dieser Drehungen -berechnet»
Die Reihenfolge der Arbeitsgänge zur Einstellung der erfindungsgemäßen Offset-Rotationsdruckmaschine ist daher folgen-
Zuerst wird die Abstützung des AuftragsZylinders 7 auf der Farbtafel 9 in Form des drehbar angetriebenen Zylinders mittels der Schrauben 23 eingestellt.
Dann wird mittels des fest mit der Antriebswelle 35 verbundenen Handrades 48 die Antriebswelle 35 und damit die Welle 14 gedreht, um versuchsweise den Andruck des .Auftragszylinders 7 auf dem DruGkplattenzylinder 3 für ein beliebiges Format M einausteilen»
Wenn auf diese Weise dor Andruck so eingestellt ist, daß eine zufriedenstellende Druckqualität erzielt wirdr. wird nach Freisetzen der Verriegelungseinrichtung 45 die Scheibe 42 frei auf der Wabe 39.gedreht* Die Register-Markierung 43 wird auf die dem Format M entsprechende Gradeinteilung eingestellt (Fig. 4), Nach beendeter Registereinstellung wird die Scheibe 42 erneut mittels der Verriegelungseinrichtung 45 in ihrer Stellung verriegelt,
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4·. Bei einer Formatänderung, um ζ. B. auf ein Format Ή überzugehen, wird die Antriebswelle 35 mittels ihres Handrades 48 gedreht, nachdem die Scheibe 4-0 mittels des Bedienungshebels 46 freigesetzt wurde, so daß die in Grade unterteilte Scheibe 4-1, welche fest mit ihr verbunden ist, in eine Stellung übergeführt wird, in welcher der dem neuen Format N entsprechende der in Grade unterteilten Scheibe 4-1 mit der Register-Markierung 4-3 der Scheibe 42 fluchtet. Die Drehung der Antriebswelle 35> welche dem Winkel zwischen den Graden für die Formate M und H entspricht, bewirkt eine korrelative Drehung des Getrieberades 38 und der Welle 14-, welche die Verschiebung der Exzentrizität ausgleicht und zuläßt, daß für das neue Format N automatisch der gleiche Andruck wie für das vorhergehende Format M erzielt werden kann.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß der Betrieb der erfindungsgemäßen Offset-Sotationsdruckmaschine wesentlich vereinfacht ist.
Claims (5)
- - 15 - Berlin,d,7.11.1979 55 908 27Erfiadungsansprach* Offset-Rotationsdruckmaschine mit einem Druckplattenzylinder oder einem gravierten Zylinder und einem Filz- bzw, Gummituchzylinder, die jeweils Rollbahnen aufweisen, die aufeinanderlaufen und den Mitten- bzw. Achsabstand zwischen dem Druckplattenzylinder und dem Filz- bzw* Gummi«*· tuohzylinder bestimmen sowie mit wenigstens einem Auftragszylinder mit nachgiebiger Oberfläche, der von einem Farbkasten unter Zwischenschaltung von Schiebezylindern und einer Farbtafel, die von einem drehbar angetriebenen Zylinder gebildet wird, mit Druckfarbe versehen wird, wobei der Auftragszylinder von Hebeln getragen wird, die um die Achse der Farbtafel in Form des drehbar angetriebenen Zylinders herum angelenkt sind und Rollbahnen tragen, welche mit den Rollbahnen des Druckplattenzylinders in Berührung stehen j um den Andruck des Austragszylinders auf dem Druckplattenzylinder, d. h. das Zusammenquetschen der nachgiebigen Oberfläche des AuftragsZylinders, zu bestimmen, gekennzeichnet dadurch, daß die Welle (14) des AuftragsZylinders (7) in ihren Rollbahnen (28) unter Zwischenschaltung von exzentrischen Naben (31) montiert ist, die auf der Welle (14) verriegelt und in den Rollbahnen (28) unter Zwischenschaltung von Wälzlagern (29) drehbar gelagert sind, und daß,ein Ende der Welle (14) fest mit einem Getrieberad (38) verbunden ist, das indirekt mit einer Antriebswelle (35) für die Einstellung bzw. Regelung des Andruckes des Auftrags Zylinders.· (7)-gekuppelt ist«-16- Berlin,d.7.11.197955 90S 27
- 2. Offset-RotationsdruGkmaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede der exzentrischen Naben (31) in bezug auf ihre Winkelstellung um die Achse des Auftragszylinders (7) einstellbar und mittels einer Druckschraube (32) in dieser Stellung verriegelbar ist.
- 3. Offset-Rotationsdruckmaschine nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet daduroh, daß das fest mit der Welle (14) des AuftragsZylinders (7) verbundene Getrieberad (38) in Eingriff mit einem Getrieberad (37) steht, das drehbar um die Welle (17) der Farbtafel (9) in Form des drehbar angetriebenen Zylinders montiert ist, mit welcher der Auftragszylinder (7) in Berührung steht, und daß das Getrieberad (37) seinerseits mit einem Ritzel (36) gekuppelt ist, das fest mit der Antriebswelle (35) für die Einstellung des Andruckes verbunden ist.
- 4. Offset-Rotationsdruckmaschine nach Punkt 3» gekennzeichnet dadurch, daß das Getrieberad (37) drehbar auf einem Wellenlager (16) der Welle (17) der Farbtafel (9) in Form des drehbar angetriebenen Zylinders montiert ist.
- 5. Offset-Rotationsdruckmaschine nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebswelle (35) für die Einstellung des Andruckes des AuftragsZylinders (7) fest mit einem Handrad (48) und einer in Grade unterteilten Scheibe (41) verbunden ist, wobei die Grade der in Grade unterteilten Scheibe (41) den verschiedenen Formaten (M;- N) entsprechen, und daß eine zweite Scheibe (42) vorgesehen ist, die frei drehbar und koaxial in bezug auf die in Grade unterteilte Scheibe (41) montiert ist und eine- 17 - Berlin,d.7.11.1979 55 908 27bewegliche Register-Markierung (43) trägt, wobei die Scheibe (42) in ihrer Stellung mittels einer Verriege» lungseinrichtung (45) verriegelbar ist.6e Offset-Eotationsdruckmaschine nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebswelle (35) für die Einstellung des Andruckes fest mit einer Nabe (39) verbunden ist, auf der die in Grade unterteilte Scheibe (41), befestigt ist, und auf der die zweite Scheibe (42), die die Eegister-Markierung (43) trägt, frei drehbar- ist.
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