DD145190A3 - Scheitrechte,selbsttragende deckenplatte aus bewehrtem feuerbeton fuer industrieoefen - Google Patents

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DD145190A3
DD145190A3 DD20524478A DD20524478A DD145190A3 DD 145190 A3 DD145190 A3 DD 145190A3 DD 20524478 A DD20524478 A DD 20524478A DD 20524478 A DD20524478 A DD 20524478A DD 145190 A3 DD145190 A3 DD 145190A3
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DD
German Democratic Republic
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ceiling
slab
self
ribs
ceiling plate
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Application number
DD20524478A
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English (en)
Inventor
Ernst Grafe
Michael Bauer
Original Assignee
Ernst Grafe
Michael Bauer
Lorenz Gerhard
Janke Falko
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine scheitrechte, selbsttragende Deckenplatte aus bewehrtem Feuerbeton für Industrieöfen und andere Wärmeaggregate. Ziel der Erfindung ist eine rationelle Deckenlösung, insbesondere für den Strahlungsbrennereinsatz, die z.B. gegenüber einer Hängedecke wesentlich materialsparender und montagefreundlicher ist. Erfindungsgemäß vzerden bei der Deckenplatte auf der heißen Seite Isolierkörper mit normalformatigem oder normalformatähnlichem Rechteckquerschnitt nach der Methode des verlorenen Kerns eingebracht, die an der Tragwirkung und Querstabilität der Deckenplatte beteiligt sind. Auf der kalten Seite der Platte werden Anzahl, Stärke und Anordnung der Rippen so gewählt, daß sich ein Optimum zwischen maximaler Tragwirkung und minimalem Fertigungsaufwand ergibt.

Description

TJtel der Erfindung
Scheitrechte, selbsttragende Deckenplatte aus bewehrtem Feuer~ beton für Industrieöfen
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine scheitrechte, selbsttragende Becken platte aus bewehrtem Feuerbeton für Industrieöfen und andere
Wär;seaggregate
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen'
Die scheitrechte Deokenfors 1st bei-Industrieöfen-Insbesondere beija Einsatz von Deckenstrahlungsbrennern dio effektivste Lösuii da hierbei zu allen Teilen eines ebenen Warjngutes der gleiche Abstand realisiert wird. Scheitrechte·Deckenkonstruktionen, die den Einsatz von Strahlungsbrennern gestatten, sind bisher' nur durch Hängedecken oder die Deckenele-nente der DD-WP 126 635 und DD-WP 126 672 bekannt geworden. Großformatige Hängedecken ait Strahlungsbrennern sind sehr aufwendig hinsichtlich Materialelfi satz, Fertigung und Montage; ihr Einsatz ist deshalb nur bei großen Spannweiten und hohen Temperaturen in Industrieöfen effe tiv. Für mittlere Spannweiten und /nittlore bis höhere Tanperatu ren sind selbsttragende Deckenelehnte, die durch Tragösen denk bar einfach au montieren bzw. auszuwechseln sind» die grundaätz lieh effektive Lösung, wenn ihre Fertigung ait vertretbarem Auf wand durchführbar ist und sie ihre erfindungsgojüiße Funktion au erfüllen, Mit deJi spannbewehrten DeckeneXejsient nach DD-WP 126 6 kann eine geringere ¥erforaang gegenüber Norj&albewehrung nicht erreicht werden» w.eil auch iü warben Zustand der Schwerpunkt; de reduzierten Querschnitts miterhalb des Schwerpunktes der Sparmbewehrung liegt, wodurch sieh bei kleinen .Spannv/oiten kau,n Uiite
schiede, bei größeren Spannweiten praktisch nur ungünstige Wir-» kungen auf das Formänderungsverhalten gegenüber normalbewehrten Querschnitten ergeben. Material- und Fertigungsaufwand sind zudeai höher als bei Normalbewehrung.
Der normalbewehrte Rippenbalkenquerschnitt des Deckenelementes nach DD-WP 126 635 soll durch runde oder ovale Kaolinwolleinlagen in der Mitte des Balkenquersöhnittes vor thermischer Uberbeanspruchung geschützt werden· Hierzu müssen bei der Fertigung entsprechende Rohre eingeformt, aus dem ansteifenden Beton zu einem schwer bestimmbaren Zeitpunkt gezogen und die Hohlräume von Hand mit Eaolinwolle ausgestopft werden, was bei größeren Stopflängen praktisch nicht gleichmäßig durchführbar ist. Das Balkenprofil bedingt außerdem eine Vielzahl von Stoßfugen in Ofenlängsrichtung, die durch parallelflächige oder keilige Formsteine abgedichtet werden sollen· Die Fugen werden dadurch jedoch ungenügend abgedichtet, und es werden durch die Formsteine Zwängungsbeanspruchungen auf die Elemente wirksam; ein nachteiliger Effekt, der noch durch die Zuganker in Längsrichtung verstärkt wird. Diese Längsanker erschweren außerdem das Auswechseln einzelner Elemente erheblich·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine scheitrechte, selbsttragende Deckenplatte aus bewehrtem Feuerbeton insbesondere für den Einsatz von Deckenstrahlungsbrennern, die gegenüber
- gewölbten Ofendecken eine effektivere und gleichmäßigere Wärmearbeit ermöglicht
- Hängedecken wesentlich materialsparender und montagefreundlicher ist
- anderen selbsttragenden Rippendecken einen geringeren Material- und Fertigungsaufwand bei wesentlich verbesserten Sinsatzbedingungen aufweist, .J'\ .--,.
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Darlegung des Wesens der Erfindung ^
Erfindungsgemäß werden bei einer scheitrechten, selbsttragenden Deckenplatte aus bewehrtem Feuerbeton auf der heißen Seite Isolierkörper mit normalformatigem oder normalformatähnlichem Rechteckquerschnitt nach der Methode des verlorenen Kerns eingebracht, wodurch sich eine gute Yerbondwirkung zwischen Isolierstein und
Betongrundj&asse ergibt. Die Isolierstein© werden dabei so angeordnet, daß sie sich möglichst nahe an der heißen Innenseite der Platte befinden und zwischen ihnen nur schmale Betonsteg© verbleiben.
Durch diese Lösung kommt es zu einer Beteiligung der Isolierste: ne an der Tragwirkung, insbesondere zur Verbesserung der QuerstaTbilität der Deckenplatte; dies war bei Isolierkörpern nach dea-foisherigen Stand der Technik nicht der Fall· Auf der kalten Seite der Platte werden Anzahl, Stärke und Anord· nung der Rippen so gewählt, daß sich ein Optimum zwischen maximaler Tragwirkung und ininiaialen Material- und Fertigungsaufwand ergibt. U:n -eine Überhitzung des Bewehrungskorbes an den Seitenflanken zu vermeiden, wird ein Mindest ab st and der äußeren Rippe zur Seitenflanke eingehalten.
Eine sichere, aber zwänguDgsfreie Abdichtung zwischen benachbar· •ten Platten wird dadurch erreicht, daß der Flankenspalt bis zu den Bippenansätzen :nit einer leichten feuerfesten Dichtmasse ausgefüllt wird, die das Auswechseln einzelner Deckenplatten be Reparaturen nicht behindert.
Für die Aufnahme von Deckenstrahlungsbrennern werden zwischen den Rippen vorzugsweise runde öffnungen ausgespart, da hierbei die geringste Rißbildungsneigung vorhanden ist.
Ausführung sb e i spi e1
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden. Fig. 1 zeigt die Draufsicht und Fig. 2 den Querschnitt durch eine Deckenplatte, die auf der kalten Seite drei Rippen 1 besitzt, in denen sich der Bewehrungskorb 2 befindet. Anzahl, Stärke und Anordnung der Rippen werden so gewählt s daß sich op™ timale Verhältnisse zwischen Trag-rirkung, Materialeinsatz und Fertigungsaufwand ergeben. . - ·
Jffaho der heißen Seite der Platte sind drei nor^alfoi'.Tiatige Isoliersteinquerschnittts 3 so angeordnet, daß zwischen ihnen nur schmale Betonstege verbleiben. Da diese Isoliersteine an der Tr wirkung und Stabilität der Platte beteiligt sind« was beim bisherigen Stand der Technik nicht der Fall war» wird jiit der Gestaltung dieses Plattenteiles insbesondere ein Optimum zwischen Aufwand und Ergebnis erreicht. Der Fiankenspalt zwischen benaeh "bartea Platten wird bis zu den Rippenansätzen jait einer leichte
feuerfesten Dichtmasse 4 ausgefüllt, die eine sichere, aber zwängungsfreie Abdichtung ergibt und das Auswechseln von einzelnen Deckenplatten nicht behindert. Die Deckenplatte besitzt Aussparungen 5 für drei runde Deckenstrahlungsbrenner.

Claims (8)

Brfiiidunp;sansprüche
1. Scheitrechte» selbsttragende Deckenplatte aus bewehrtem
Feuerbeton für Industrieöfen und andere Warmeaggregate, die
auf ihrer kalten Seite mit Rippen zur Aufnahme eines Bewehmmgskorbes und auf ihrer heißen Seite ait in den Feuerbeton eingebetteten Isolierkörpern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Isolierkörper nach der Methode des verlorenen Kerns eingebracht sind und aus normalf or-natigen odor noraalforjiatähnlichen Rechteckquerschnitten bestehen«
2. Scheitrechte Deckenplatte nach Punkt 1, dadurch gekennzeich- - net, daß in der Deckenplatte zwischen den Rippen vorzugsweise runde öffnungen für Deckenbrenner ausgespart werden.
3. Scheitrechte Deckenplatte nach Punkt 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, daß der Plankenspalt benachbarter Platten bis zu
den Rippenansätzen mit einer leichten feuerfesten Dichtmasse ausgefüllt wird*
4· Scheitrechte Deckenplatte nach Punkt 1 bis 3* dadurch gekenn zeichnet, daß die Ripponbreite weniger als 10 % der Plattenbreite beträgt, d* h. b <£. 0,1 a.
5„ Scheitrechte Deckenplatte nach Punkt 1 bis 4·» dadurch gekenn zeichnet, daß die Su/nne der Rippenbreiben weniger als 20 %
der Plattenbreite beträgt, d. h.
Zb < 0,2 a«
6e Scheitrechte Deckenplatte nach Punkt 1 bis 5t dadurch gekenn zeichnet, daß der Abstand der Rippe zur Seitenflanke größer
ist als ihre Höhe, d. h. c > d.
7, Scheitrechte Deckenplatte nach Punkt 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, daß die Suirune der Isolierkörperbreiten mehr als 60 der Plattenbreite beträgt, d^ h, 2" g > 0,6 a.
8· Sclieitrechte Deckenplatte nach Punkt 1 bis 7, dadurch gekeim zeichnet, daß die Betondeckung de^? Isolierkörper auf der
heißen Seite kleiner als die halbe Isolierkörperhöhe ist,
d* h. f < e.
Hierzu Λ SeHe Zeichnungen
DD20524478A 1978-05-08 1978-05-08 Scheitrechte,selbsttragende deckenplatte aus bewehrtem feuerbeton fuer industrieoefen DD145190A3 (de)

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DD (1) DD145190A3 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0137362A3 (en) * 1983-09-23 1986-08-27 Veb Rohrkombinat Stahl- Und Walzwerk Riesa Big size radiant unit for industrial furnaces
DE102009045808A1 (de) * 2009-10-19 2011-04-21 Sintertechnik Gmbh Fertigbauteil für einen Ofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0137362A3 (en) * 1983-09-23 1986-08-27 Veb Rohrkombinat Stahl- Und Walzwerk Riesa Big size radiant unit for industrial furnaces
DE102009045808A1 (de) * 2009-10-19 2011-04-21 Sintertechnik Gmbh Fertigbauteil für einen Ofen

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