DD145388A5 - Lenkventil fuer eine hydraulisch betriebene lenkanlage mit geschlossener mitte - Google Patents
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Description
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lenkventil für eine hydraulisch betriebene Lenkanlage mit geschlossener Mitte
Anwendungsgebiet jie_r Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lenkventil mit geschlossener Mitte 5 bei dem der Zulauf von einer Druck- " quölle in lieutralstellung geschlossen iste Ein derartiges' Lenkventil hat gegenüber einem mit offener Mitte, das einen ständigen Heut raid urehlauf des Stromungsmittels erfordert, den Vorteil, daß bei nichtbetätigter Lenkung wegen der fehlenden Umlaufverluste weniger Energie verbraucht wird.
Derartige Lenkventile sollen hauptsächlich bei Hydrolenkungen eingesetzt werden, also solchen, bei denen eine mechanische Verbindung zwischen der Betätigungseinrichtung (Lenkhandrad) und einem Stellmotor für die zu lenkenden Fahrzeugteile besteht. Hier wird eine Hydraulische Unterstützung nur bei Iiurvenfahrten, nicht aber bei Geradeaus— fahrt, zum Beispiel auf Autobahnen, benötigt, so daß eine erhebliche Energieeinsparung bei Geradeausfahrt erzielbar ist ο
Die Erfindung ist auch anwendbar auf hydrostatische Lenkungen, also solche, bei denen eine mechanische Verbindung zwischen Betätigungseinrichtung und Stellmotor nicht vorhanden ist. So ausgerüstete Fahrzeuge sind zwar für hohe Geschwindigkeiten nicht zugelassen» Hier soll aber ein Energie'irerlust durch Umlauf des Strömungsmittels vermiedön werden, wenn ein bestimmter lenkeinschlag unverändert bestehen bleibt, zum Beispiel dann, wann eine Ar—
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beitsmaschine bei unverändertem Lenkeinschlag, in Rune oder in Bewegung, Arbeiten durchführte
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Lenkventile der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art sind bekannt aus den DE-OS 21 31 276 und 24- 46 841. Bei den bekannten Lenkventilen sind die Einlaßventile, die Bestandteile der Lenkventile darstellen, als Sitzventile ausgebildet und sind- in Neutralstellung geschlossen. Es treten dann also keine Umlaufverluste ein. YJird die Betätigungseinrichtung über das Ansprechspiel hinaus ausgelenkt, so wird das eine Sitzventil geöffnet, und es baut sich in .dem einen Arbeitsraum des Stellmotors, nämlich dem jeweiligen Druckraum, ein Arbeitsdruck auf. Hierbei wird durch eine spezielle Ausgestaltung der Einlaß -Sitzventile dafür gesorgt, daß auf die Sitzventile eine dem Arbeitsdruck proportionale Rückwirkungskraft ausgeübt wird9 die an der Betätigungseinrichtung (dem Lenkhandrad) spürbar ist und dem Fahrer das erforderliche Lenkgefühl vermittelte
Beim Lenkanschlag mrd nach Aufbrauch des Ansprechspiels das eine oder andere der Einlaß-Sitzventile durch, mechanischen Anschlag, also plötzliches Starrv?erden der Verbindung von der Betätigungseinrichtung zum Ventil, geöffnete Hierdurch schließt plötzlich und in zu hohem Maße Druckflüssigkeit in die jeweilige Druckkammer* Die Folge ist eine Unstetigkeit ira AnI enkvor gang, die bei derartigen Lenkventilen bislier nicht beseitigt werden konnte.
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Ein Lenkventil anderer Art mit Einlaß-Sitzventilen ist auch aus der DB-AS 12 14 554 (Bosch) bekannt» Dieses Lenkventil arbeitet nach dem Druckmindererprinzip und erfordert eine aufwendige Konstruktion*
.Ziel der Erfindung '
Ziel der Erfindung ist es, den Energieverlust bei Geradeausfahrt oder unverändertem Lenkeinschlag bzw« den hohen Konstruktionsaufwand zu vermeiden»
Darlegung des
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Lenkventil mit Einlaß-Sitzv.entilen derart auszubilden, daß beim Anlenkvorgang keine TJnStetigkeit auftritt, wobei aber der Vorteil einer proportionalen Rückwirkung vom Druck« raum auf die Betätigungseinrichtung erhalten bleiben solle
Durch die Erfindung wird zum Ansteuern der Einlaß-Sitzventile ein anderes Prinzip angewendet als beim Stand der (Technik, nämlich eine reine Kraftsteuerung. Dies erreicht man dadurch» daß man die ohnehin erforderlichen Betätigungsfedern der Einlaß-Sitzventile im Zuge des Lenkgestänges derart anordnet, daß die beiden Einlaß Sitzventile über Federn "Regelfedern" gegenläufig mit der Betätigungseinrichtung verbunden sind. Das Sitzventil beginnt sich zu öffnen, wenn eine vorgegebene Kraft, die sogenannte Grenzkraft, erreicht ist» Im Druck raum des Stellmotors kann sich nach Überwinden der G^enz kraft der Druck aber nur stetig aufbauen, so daß keine
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Unstetigkeit beim Anlenkvorgang auftreten kanne Die Federn der Einlaß-Sitzventile haben in dem sich anschließenden Proportionalitätsbereich (das heißt in dem Bereich von Lenkeinschlägen, bei dem an der Betätigungseinrichtung eine dem Arbeitsdruck proportionale Rückwirkungskraft spürbar ist) die Wirkung von Regelfedern für die als Druckbegrenzungsventile arbeitenden Einlaß-Sitzventile«
Für das Prinzip der Erfindung ist es belanglos» ob eine Kraftübertragung auf die Eegelfedern unmittelbar von einer Lenkspindel, von einem Teil eines Lenkgetriebes oder einem dem Lenkgetriebe folgenden Teil abgegriffen
Durch die Lenkventile j die aus den beiden oben genannten DE-OS bekannt sind., wird zwar in Neutral stellung der Lenkung ein Durchlauf von Strömungsmittel unterbunden« Dagegen muß jedoch ständig Strömungsmittel fließen, wenn der Fahrer bei Geradeausfahrt auf einer nach der einen Seite abfallenden Straße oder bei Seitenwind ständig etwas gegenlenken muße Dann ist notwendigerweise eines der Einlaß -Sitzventile geöffnet? und es treten wieder Strömungsverluste auf«,
Gemäß' einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch werden auch die beiden Auslaßventile als Sitzventile ausgebildet und über ihre Eegelfedern von der Betätigungseinrichtung betätigt,, Dies hat den Vorteil, daß auch bei 'Überwindung der Grenzkraft, wenn Druckmittel über das eine Einlaßventil zum Stel!motor gelangt, eine Leckströmung zum. Ausgleichbehälter unterbunden wird» Wird das
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Lenkhandrad mit Kraft lediglich festgehalten, aber nicht gedreht» so wird auch kein Druckmittel verbraucht. Dies betrifft den Fall einer Fahrt bei Seitenwind oder auf seitwärts geneigter Strafe,
Ein weiterer Vorteil der Weiterbildung nach Ansprach 2 liegt darin» daß zumindest jedes Ventilpaar (einem Arbeitsraum zugeordnetes Einlaß» und Auslaßventil) von einem und demselben Bauteil der Betätigungseinrichtung betätigt werden kann, sofern nach Anspruch 2 dafür gesorgj ist, daß das Auslaßventil stets einem um eine Druckdifferenz größeren Druck die Waage hält als das zugehörige Einlaßventil.
Die Betätigung der Ventile wird also einfach. Dieser Vorteil wird dadurch erzielt, daß auch für die Betätigung der Auslaßventile eine reine Kraftsteuerung verwendet wird«,
Im einfachsten Falle werden die Federräume von Einlaß~ und/tuslaß-Sitzventil mit dem zugehörigen Arbeitsraum des Stellmotors verbunden. Infolgedessen muß auch die Kraftsteuerung dieser Ventile in einem Raum, der unter Arbeitsdruck steht, eingreifen· Bei einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 3 kann dies dadurch vermieden werden, daß druckausgeglichene Einlaß-Sitzventile verwendet werden, derart, daß auf den Ventilkörper einwirkende Kräfte unabhängig sind von dem im Zulaufanschluß wirkenden Druck und daß auf den Ventilkörper gegenläufig die Regelfeclor und eine Zusatzfeder einwirken, die für die Aufrechterhaltung der Druckdifferenz /\p maßgebend ist«,
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Der Ventilkörper ist vorteilhaft mit einem Kolben verbunden $ der in einer zugehörigen Ventilbohrung unter Abdichtung geführt ist und dessen wirksamer Querschnitt gleich dem Ventilquerschnitt ist und der Zulaufanschluß mündet zwischen dem Ventilkörper und dem ΚοΓ-ben in die Ventilbohrungβ Die Kraftsteuerung für diese Ventile kann dann in einem druckentlasteten Raum untergebracht werden*
Werden Einlaß- und Auslaßsitzventil mit getrennten Regelfedern ausgerüstetί so kann es Schwierigkeiten bereiten, dafür zu sorgen, daß beide Ventile innerhalb des ganzen Proportionalitätsbereiches Drücken die Waage halten j die um eine bestimmte Druckdifferenz ausein*- anderliegen» Diese Schwierigkeit läßt sich in einer Weiterbildung nach Anspruch 5 dadurch vermeiden» daß zur Betätigung der beiden Paare von den Arbeitsraumen zugeordneten Ventilen ein Waagebalken oder zwei gegenläufig angeordnete Waagebalken dienen» daß die zugehörigen Regelfedern zwischen der Betätigungseinrichtung und dem oder den Waagebalken angeordnet sind, daß der oder die Waagebalken in kraftschlüssiger Verbindung mit den Ventilkörpern der Ein- und Auslaßventile stehen und daß zur Erzielung der Druckdifferenz zwischen dem oder den Waagebalken und den zugehörigen Ventilkorρerη Zusatzfedern angeordnet sind« Es wirkt dann eine gemeinsame Regelfeder rauf Einlaß- und Auslaßventils wähisnd eine Zusatzfeder für die Einhaltung der Druckdifferenz im Propotionalitätsbereicli sorgtB Es brauchen also nicht die Steifigkeiten zweier Federn und die Sitzquer*» schnitte zweier Ventile jedes Paares innerhalb enger
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Toleranzen aufeinander abgestimmt zu werden.
Jenseits einer bestimmten Größe von Lenkeinschlägen, sie beim Parken überschritten werden „ ist eine proportionale Rückwirkung auf die Betätigungseinrichtung nicht mehr erforderlich, dagegen erwünscht, daß der maximale Arbeitsdruck im jeweiligen Druckraum des Stellmotors zur Verfügung steht« Es soll der sogenannte Abschneide-Effekt auftreten, das heißt die Proportionalitätsgerade abge-.schnitten werden. Nach Erreichen des AbschneidepunJctes soll ohne nennenswerte Erhöhung der o.uf die Betätigungseinrichtung ausgeübten Kraft der Arbeitsdruck seinen maximalen Wert annehmen» Um dies zu erreichen, ist bei den oben genannten Lenkventilen nach den DE-OS ein recht erheblicher Bauaufwand erforderlich» Es müssen nämlich zwei zusätzliche Lenkbegrenzungsventile vorgesehen werden« Bei-der oben erwähnten DT~AS 12 14-554- ist der Abschneide-Effekt überhaupt nicht erzielbar«,
Durch eine Weiterbildung der Erfindimg nach Anspruch 6 ist der Abschneide-Effektt bei Verwendung eines Waagebalkens, in sehr einfädler Weise erreichbar, nämläßh dadurch, daß zwischen der Betätigungseinrichtung und dem Waagebalken eine mechanische Totgangverbindung vorgesehen ist, deren Totgangbereich dem Arbeitsbereich der Regelfeder entspricht, derart, daß der Waagebalken nach Aufbrauch des Totganges das Einlaßventil zum unbehinderten Einströmen von Druckflüssigkeit in den Druckraum des Stellmotors öffnet oder zum Offnen freigibt.
Es ist weiterhin vorteilhaft, daß nach dem Aufbrauch der Totgangverbindung, das heißt Überschreiten des Ab-
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schneidepunktes, der Waagebalken wirkungslos ist und die dem Auslaßventil zugeordnete Zusatzfeder dem vollen Druck der Dr-uekquelle standhält*
Es kann auch zweckmäßig sein, daß nach dem Aufbrauch der CQotgangverbindung, das heißt Überschreiten des Abschneidepunktes, der Waagebalken oder eine Anschlagwippe eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Betätigungseinrichtung, Einlaß- und Auslaßventil bildet, das Einlaßventil entgegen der Kraft seiner Zusatzfeder zwangsweise öffnet und das Auslaßventil entgegen dem vollen Druck der Druckquelle geschlossen hält.
Vorteilhaft ist. der Waagsbalken als Blattfeder ausgebildet, die nach Aufbrauch des Totganges durch Anschlägeoder Mitnehmer wirkungslos wird«
Im. Rahmen einer hydrostatischen Lenkung ist vorteilhaft den Einlaß-Sitzventilea eine von der -Betätigungseinrichtung her antreibbare nand- und Dosierpumpe nachgeschaltet» die einen mechanischen Ausgang hat, der zur Betätigung eines Schieberventils diente Das Schieberventil hat unter anderem die Funktion von Auslaßventilen und die Regelfedern stehen in kraftschlüssiger Verbindung mit einem bewegbaren Seil des Schieberventils·
Das Schieberventil weist dann vorteilhaft außerdem je ein der H+D-Pumpe naclige schalt et es Zulaufventil zum Stellmotor aufa
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Ausführung sb e ispiel
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert© Es zeigens
Fig«, Is das Prinzip der Kr aft steuerung,
Fig» 2 s stark schematisiert einen Teil einer Lenkanlage mit zwei Paaren von Einlaß- und Auslaßsitzventilen, die gemeinsam gesteuert werdens
Fig β 3* in einer Kurvendarstellung die verschiedenen Lenkbereiche,
Fig» 4-s einen 'Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung mit Waagebalkens durch den ein Paar von Sitzventilen gesteuert wird,
Fig» 5s eine ähnliche Ausführungsform der Erfindunge eingebaut in eine Zahnstangenlenkung«
Fig» 6 und 6a: im Längsschnitt bzw ο Querschnitt nach Linie a-a in Fige 6 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der auf der Primär-
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seite eines Lenkgetriebes ein gemeinsamer Waage* balken zur Steuerung von zwei Paaren von Ein» und Auslaßventilen dient9
Fig. 7s einen Teil einer Zahnstangenlenkung, bei der an der·Sekundärseite des Lenkgetriebes Ventilsteuerungen nach einer anderen Ausführung'sv form der Erfindung mit blattfederartigen Waage-
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balken vorgesehen sind4
Fig« 8s eine weitere Ausführungsform der Erfindung, angewandt auf eine hydrostatische Lenkung»
Fig., 1 zeigt ein Sinlaß-Sitzventil 2, das in einer Zulauf leitung 3 angeordnet ist; , die von einem Druckspeicher 4 zu dem einen Arbeitsraum eines nicht dargestellten Stellmotors führt. Das Einlaß«Sitzventil 2 hat eine Ventilkugel 6 und einen Ventilsitz 8« Die Schließ- oder Regelfeder 10 sitzt zwischen der Ventilkugel 6 und einem Teil 12» der in mechanischer Antriebsverbindung mit der Betätigungseinrichtung, dem Lenkhandrad„ steht. Im allgemeinen hat die Betätigungseinrichtung eine gesonderte Zentriervorrichtung» die hier durch die Federn 14 schematisch angedeutet ist» Die Punktion der Zentriervorrichtung kann jedoch auch von zwei gegensinnig angeordneten Regelfedern übernommen werden· An der gegenüberliegenden Seite des Teils 12 ist noch einmal die gleiche Ventilanordnung zu denken» Der Federraum jedes dieser Einlaß-Sitζventile ist mit einem der Arbeitsräume des Stellmotors verbundene Das Ventil hat die Funktion eines Druckbegrenzungsventils. Je nach Betätigung des Teils 12 stellt es den passenden Arbeitsdruck im Druckraum des Stellmotors ein» Die Zentrierfedern 14, die hier als Schraubendruckfedern dargestellt sinds werden wegen der kleinen Stellwege in bekannter Weise zweckmäßiger als Biegestab, Drehstab oder Tellerfedern realisiert*
Funktion?
Die Eegelfeder 1O8 die Rückstellfedern 14 und der Ven-
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tilquerschnitt sind so aufeinander abgestimmt, daß sie in Neutralstellung, wenn die Betätigungseinrichtung kräftefrei ist, einem Druck die Waage halten, der geringfügig größer ist als der im ZuIaufanschiuß 3 herrschende Speicherdruck» Dadurch ist in der Neutralstellung der Zulaufan~ Schluß sicher verschlossen» Wird der Teil 12 nach rechts, verstellt, so nimmt durch Entspannung der Eegelfeder 10 die von rechts her auf die Ventilkugel 6 wirkende Kraft ab, bis schließlich der im ZuIaufanschiuß 3 herrschende Druck die Federkraft überwindet und die Ventilkugel 6 von ihrem Sitz abhebt. Dann kann Druckflüssigkeit aus dem Druckspeicher 4- in den Druckraum des Stellmotors gelangene Der Differenzdruck zwischen Druckspeicher und Druckraum des Stellmotors wird von der Eegelfeder gehalten. Nachdem von der Betätigungseinrichtung eine Grenzkraft überschritten wurdet besteht Proportionalität ZYiischen der Betätigungskraft F und dem Arbeitsdruck ρ im jeweiligen Druckraum des Stellmotors. Fig* 3 zeigt diese Zusammenhängeβ Bei einem Lenkeinschlag von O her bleibt der Druck ρ im Stellmotor zunächst O, bis die Grenzkraft G erreicht ist» Dann steigt der Druck ρ proportional der am Lenkhandrad aufgebrachten Kraft F längs der Geraden 16 ane
Die Grenzkraft ist bei Fahrzeuglenkungen durchaus erwünscht, da man im Bereich kleiner Lenkeinschlage und Lenkkräfte zur Verbesserung des Straßenkontakts auf die hydraulische Unterstützung gerne verzichtet» .
Beim Überschreiten der Grenzkraft erhält man einen weichen Übergang, weil durch Anordnung der Regelfeder zwischen der BetätigungsGinrichtung und dem Ventilkörp3r dieser
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entsprechend dem Anstieg der Betätigungskraft allmählich öffnet. Die fehlende starre Verbindung zwischen der Betätigungseinrichtung und dem Ventilkörper hat außerdem den Vorteil, daß ein Sitzventil auch als Auslaßventil verwendet werden kann, was aus Fertigungsgründen bei starrer Verbindung nicht möglich ist.
Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Lenkung mit reiner Sitzventilsteuerung. Jedem der Arbeitsräume 20« 20* des Stellmotors 21 ist ein Paar von Ventilen zugeordnet, so dem Arbeitsraum 20 ein Einlaß-Sitzventil 22 und ein Auslaß-Sitzventil 24. Entsprechendes gilt für den Arbeitsraum 20'. Die Bauteile in der rechten Hälfte der Figur tragen die gleichen Bezugszeichen, jedoch mit Apostroph..-versehen» Soweit die Anordnung symmetrisch ist, werden Einzelheiten nur zur linken Hälfte der Zeichnung beschrieben. Sie gelten analog für die rechte Hälfte« Das Einlaß-Sitsventil 22 hat als Regelfeder 26 eine Druckfeder, die seinen.Ventilkörper 28 gegen den Ventilsitz 30 drückt« Das Auslaß-Sitzventil 24 hat eine Kegelfeder 32 in Gestalt einer Zugfeder, die den Ventilkörper 34 bei entsprechender Auslenkung gegen seinen Sitz 36 zieht. Die äußeren Enden der Federn 26 und 32 sind an einem starren, zangenartig geformten Teil 38 der Betätigungseinrichtung befestigt. Der Teil 38 hat eine Zahnstange 40, die durch ein vom Lenkrad her drehbares Ritzel 42 in Richtung des Doppelpfeils 44 verstellbar ist«
Die Kolbenstange 46 und der Kolben 48 des Sbellmotors sind am Fahrzeug feststehend angeordnet, während das Zylindergehäuse 50 ihnen gegenüber beweglich ist. Die
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Ventilsitze 30 und 36 sind mit dem Zylindergehäuse des Stellmotors starr verbundene Die Federräume der Regelfedern 26 und 32 öffnen sich in den Arbeitsraum 20, was hier durch Leitungen 52 und 53 schematisch dargestellt iste
Die Zulaufanschlüsse 3» 31 der Einlaß-Sitzventile sind mit dem Druckspeicher 4 verbunden« Ein gemeinsamer Rücklaufanschluß 58 beider Auslaß-Sitzventile ist mit dem Ausgleichbehälter 59 verbunden*
Auf eine besondere Zentriereinrichtung wurde hier ver~ ziehtet, da die Regelfedern 26; 32 usw* bei entsprechender Dimensionierung diese Funktion mit übernehmen können*
In der in Fig„ 2 dargestellten Neutralstellung8 bei der der Betätigungsteil 38 kräftefrei ist, sind die Einlaßventile 22 und 22f geschlossen* Sie sind auf einen Druck eingestellt j der etvias höher ist als der im Druckspeicher 4· herrschende Druck* Beide Auslaßventile 24s 2M- f sind geöffnete Beide Arbeitsräume 20$ 205 des Stellmotors sind drucklos«,
Wird durch Drehen am Lenkhandrad über das Ritzel 42 der Betätigungsteil 38 nach rechts verschoben, so Sätzen die Regelfedern dieser Bewegung einen I7iderstand entgegen, der am Lenkhandräd spürbar iste Sobald nach einem bestimmten Verschiebeweg die Grenzkraft G (Fig, 3) erreicht ist ρ ist die Regelfeder 26' ,soweit entspannts daß der im Druckspeicher 4 herrschende Druck die Federkraft überwindet und daß Druckflüssigkeit in den Arbeitsraum 20f,
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der jetzt Druckraura wird, strömen kann. Tor Erreichen dieses Zustandes hat das Auslaß-Sitzventil 24' geschlossene und seine Regelfeder 32f wurde gespannt. Einlaß- und Auslaßventile sind so aufeinander abgestimmt, daß die Auslaßventile stets einem Druck die Waage halten, der um eine Druckdifferenz ^ ρ größer ist als der Drud$ dem gleichzeitig die Einlaßventile die Waage halten. Infolgedessen kann bei keiner Betriebsstellung der Lenkung Druckmittel , das dem Druckraum des Stellmotors zugeführt werden soll, aus dem mit ihm verbundenen Auslaßventil abströmen«
Bei der betrachteten Bewegung des Betätigungsteils 38 nach rechts bleibt die Eegelfeder 32 des Auslaß-Sitzventils 24, das mit dem druckentlasteten Arbeitsraum 20 verbanden ist, entspannt, so daß die Arbeitsflüssigkeit hier zum Ausgleichst©halter 59 abströmen kann» Das Einlaß-Sitzventil 22 blieb bei diesem ganzen Vorgang geschlossene
Während sich im Druckraum 20f ein Druck aufbaut, der gleich dem Speicherdruck minus dem Druckgefälle am Einlaß-Ventil 22* ists be?jegt sich das Zylindergehäuse 50 des Stellmotors e Durch die starre Verbindung der Ventilsitze mit dem Gehäuse ergibt sich ein Regelkreis, der das Zylindergehäuse dem Betätigungsteil 38 nachführte
In Fig« 3 zeigt die Gerade 16 die Verhältnisse an dem jeweils arbeitenden Einläß-Sitzventil, nämlich den von ihm eingeregelten Druck ρ in Abhängigkeit von der auf das Lenkhandrad ausgeübten Betätigungskraft F. Wie erwähnt, hält das zugehörige Auslaß-Sitzventil jeweils einem um
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die Druckdifferenz Äp höheren Druck die Waage. Für das Auslaß-Ventil ergibt sich die Gerade 60, die, wie hier dargestellt ist» im Idealfall parallel zu der Geraden verläuft. In keinem Falle dürfen sich beide Geraden schneiden. Dies würde bedeuten, daß Einlaß- und Auslaßventil .'derselben Seite gleichzeitig geöffnet sind, daß also Druckflüssigkeit vom Speicher unter Umgehung des Stellmotors unmittelbar zum Ausgleichbehälter abströmen konnte. Haben dagegen beide Geraden stets einen Abstand Ap» nämlich eine im Prinzip frei wählbare Sicherheitshysttirese, so muß die'Druckflüssigkeit stets den Weg über den Stellmotor nehmen., Die Gerade 60 schneidet die F-Achse im Punkt Se Der Abstand 0 - S stellt den Anstieg der Betätigungskraft innerhalb des Spiels der Feder 24-f des Auslaßventils dara
Wird die Lenkung nicht vom Lenkhandrad her betätigte sondern von den gelenkten Rädern, zum Beispiel beim Rücklauf aus der Kurvenfahrt in die Geradeausfahrt, und befindet sich die Betätigungseinrichtung in oder nahe ihrer Neutralstellung (zwischen 0 und S in Fig„ 3), so sind beide Auslaßventile 24-, 24·' geöffnet, und es besteht ein ungehinderter Arbeitsflüssigkeitskreislauf zwischen den Arbeitsräumen des Stellmotors und dem Ausgleichbehälter. Das Zylindergehäuse 50 und die gelenkten Fahrzeugräder können sich also ungehindert in beiden Richtungen bewegenβ ', ,
Gibt der Fahrer nach einem Kurveneinschlag das Lenkrad nicht völlig frei, sondern läßt er es unter Abbremsung nur langsam zurücklaufen, wobei der Betätigungsteil 38
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aus seiner erreichten Extremst ellung, z. B. rechts» wieder nach links bewegt wird, so erhöht sich zunächst ?äeder die Kraft der Regelfeder 26* des Einlaßventils» und der Zulauf vom Druckbehälter 4- wird abgesperrt, Wurde die Betätigungskraft um einen Wert Δ F vermindert, der der Druckdifferenz /dp entspricht, so öffnet das Auslaßventil 24! 9 und Druckflüssigkeit kann zum Ausgleichsbehälter abströmen» Im weiteren Verlauf wird die Regelfeder 32*'entspannt, und bei weiterem Abströmen von Druckflüssigkeit aus dem Druckraum 20' sinkt der Druck am Auslaß-Ventil»' Die Gerade 60 nach Pig* 3 wird in Pfeilrichtung, also, abwärts, durchlaufen, bis schließlich der Punkt S erreicht ist und die Arbeitsräume druckentlastet sind. Auch beim !RücklaufVorgang ist also der Druck im Druckräum des Stellmotors eindeutig einer Kraft am Lenkhandrad zugeordnet«
'Jenseits einer bestimmten Kraft am Lenkhandrad ist man an einer weiteren proportionalen Erhöhung der Kraft nicht interessiert» Insbesondere bei Parkvorgängen ist eine stärkere Erhöhung der Lenkkraft unerwünscht. Gleichzeitig ist man aber an einer Rückmeldung der auf die Räder wirkenden Kräfte nicht interessiert* Der Proportionalitätsbereich, der durch die Gerade 16 in Pige 3 dargestellt wird, soll jenseits einer Betätigungskraft A abgeschnitten werden. Ohne nennenswerte Erhöhung der Betätigungskraft steigt dann der Druck ρ im Druckraum längs der Geraden 62 steil an0 (Der Geradenteil 16a wurde abgeschnitten),,
Bei einem Lenkventil nach der vorliegenden Erfindung läßt
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sich der Abschneide-Effekt sehr einfach dadurch realisieren, daß die Wirkung der Regelfedern von einem bestimmten Betätigungsweg und damit einer bestimmten Betätigungskraft an aufgehoben wird. Dies zeigen alle folgenden Ausführung sbei spie le»
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 und 5 sind schon früher behandelte Bauteile mit gleichen zweistelligen Bezugszeichen \vie vorher bezeichnet» jedoch mit vorangestellter 4 bzw. 5» so daß sich Hunderterzeichen ergeben»
In Fig» 4 erkennt man das Zylindergehäuse 450 des Stellmotors s seinen Kolben 443 mit einer Kolbendichtung 477 und einer Kolbenstange 479 e Es ist nur die linke Hälfte dieses Kolbens dargestellte demgemäß auch nur ein Paar von Sitzventilen, nämlich das Einlaß-Sitsventil 422 und das Auslaß»Sitzventil 424* In der rechten Kolbenhälfte ist noch einmal die gleiche Ventilanordnung zu denken. Alle vier Ventile sind also im Kolben integriert. Um Schwierigkeiten bei der Abstimmung der Ventilfedern aufeinander zu vermeiden, werden hier jeweils ein Einlaßund ein Auslaß-Ventil durch einen Waagebalken 464 gemeinsam betätigt. Das Einlaß-Ventil 422 hat keine eigene Regelfeder. Vielmehr werden beide Ventile über eine gemeinsame in der Mitte des Waagebalkens angeordnete Regelfeder 466 betätigt» Diese Regelfeder umgibt einen Alischlagbolzen 468β Die Betätigungseinrichtung wirkt auf einen Stößel 470 ein, der mit Hilfe von Te-llerfeder 472 mittig zentriert ist«
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Die Regelfeder 466 wirkt über den Waagebalken 464 mit gleichen Kräften auf das Einlaßventil 422 wie auch auf das Auslaßventil 424* Um in Heutralstellung, wenn das Einlaßventil 422 geschlossen ist, das Auslaßventil 424 kräftefrei au halten, ist eine Zusatzfeder 474 erforderlich« deren Vorspannung etvia halb so groß ist wie die der Rege If eder 466. Da das Auslaßventil aber stets einem höheren Druck standhalten muß als das Einlaßventil, muß die Zusatzfeder 474, hier eine Schraubendruckfeder, um eine der Druckdifferenz A, ρ nach Fig» 3 entsprechende Kraft höher eingestellt sein als die zum Schließen des Einlaßventils 422 erforderliche Kraft.
In der Neutralstellung ist das Einlaßventil 422 geschlossen und das Auslaßventil 424 geöffnete"Wird bei einem Lenkeinschlag der Stößel 470 nach rechts bewegt, so werden die Tellerfedern 472 gespannt, während die Regelfeder 466 entspannt vird. Nach "Überschreiten der "^raft S (Fig., 3) schließt das Auslaßventil 424. Bei Erreichen der Grenzkraft G hält die auf den Ventilkörper 428 ausgeübte Kraft dem Zulauf druck die Waage, Nach 'überschreiten der Grenzkraft G öffnet das Einlaßventil 422. Druckflüssigkeit kann vom Zulaufanschluß 403 in den Druckraum 420 strömen und dort einen Druck aufbauen, dessen Größe von der auf das Lenkhandrad ausgeübten Kraft abhängt. Hierdurch wird der Kolben 448 nach rechts bewegt, so daß er der vom Stößel 470 eingeleiteten Bewegung folgt,
Hat sich der Stößel 4-70, vom Lenkhandrad her betätigt, so weit nach rechts bewegt, daß ein Bund 469 des Anschlagbolzens am Waagebalken 464 anschlägt, so wird die
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Regelfeder 466 wirkungslos» Der Abschneidepunkt A (Fig. 3) ist erreicht. Das Einlaß-Sitzventil 422 öffnet, so daß der volle Speicherdruck sich im Arbeitsraum 4-20 auswirken kann. Das Auslaßventil 424 und der Ausflußkanal 458 bleiben geschlossen, Seine Zusatzfeder 474 ist in der Lages dem vollen Speicherdruck die Waage zu halten»
Nach Überschreiten des Abschneidepunktes A ist für eine weitere Verstellung der gelenkten Räder kein nennenswerter weiterer YJeg des Stößels 470 gegenüber dem Kolben 448 mehr erforderlich, also auch keine weitere Spannung der Zentrierfedern 472. Der weitere Rädereinschlag findet also ohne nennenswerte weitere Steigerung der Betätigungskraft am Lenkhandrad statt (wenn auch unter weiterer Drehung des Lenkhaidrades).
Pig« 5 zeigt eine Zahnstangenlenkung mit zwei Paaren von Sitzventilen mit je einem Waagebalken in einer Anordnung ähnlich der Ausführungsform nach Fig· 4. Der Stößel 5JO ist mit der Zahnstange 540 fest verbunden. Die Zahnstange hat zwei Zentrierfedern 572 und 572f. Der Stößel betätigt über zwei Regelfedern 566 und 566f zwei Waagebalken 564 und 564*. Es sind hier keine besonderen Bolzen entsprechend dem Bolzen 468 nach Fig. 4 vorgesehen» Endanschläge für die Regelfedern 566 und 566' werden hier durch Bunde 569 und 569f des Stößels 570 gebildet.
Das Auslaß-Sitzventil 524 hat hier eine. Zusatzfedör 574 in Gestalt einer Druckfeder, und der Waagebalken 564 betätigt den Ventilkörper über einen Fortsatz 576. Das Gleiche gilt für das rechte Auslaß-Ventil.
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Der ZuJ. auf ans chi uß 503 und der Rücklauf anschloß 558 sind durch Kanäle 5O3f und 558» mit dem Sitz des rechten Einlaß-Ventils 522s bzw. dem Ablaufraum des rechten Auslaß-Ventils 524f verbunden«
Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig«, 4*
Bei den Ausführungsformen nach Pig* 4 und 5 sind der Waagebalken und die zu seiner Betätigung dienenden Teile 468 und zum Teil 470 etc*.in den Arbeitsräumen des Stellmotors untergebrachtο Es ist infolgedessen nötigt die Steuermechanik in Druckräume hineinzuführen, was man gerne, vermeidet*
Bei der Ausf ührungsfona nach Figi 6 und 6a ist der Y/aage~ balken 606 in einem gegen den Ausglei chbehälter 608 geöffneten-, also'druckentlasteten Raum 610 untergebracht, der sich zwischen einem am Fahrzeug zu befestigenden hohlzylindrischen Gehäuse 612 und einem darin drehbar, aber unverschieblich angeordneten zylindrischen Teil 614 befindet. Der Teil 614 ist einteilig mit dem Ritzel 616 ausgebildet, das in die hier nicht dargestellte Zahnstange eingreift« Der Teil 614 ist mit Hilfe von vier Ringdichtungen 618 gegenüber dem Gehäuse 612 abgedichtet und hat drei Ringnuten 620, 62IA und 621B, von denen die Ringnut 620 über den Zulaufanschluß 6O3 mit dem Druckspeicher 604 in Verbindung steht, während die beiden Ringnuten 621A und B mit den beiden Arbeitsräumen 623A bzw. B des Stellmotors in Verbindung stehen« Der zylindrische Teil 614 enthält sechs Längskanäle 625A und B,
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626A und B sowie 627A und B. Die mit der Druckquelle in Verbindung stehende Ringnut 620 ist über die beiden Längufcanäle 625A und B mit den Zulaufräumen der beiden Einlaßventile 631A bzw. B verbunden. Der Arbeitsraum 623A des Stellmotors ist über die Ringnut 621A und die Längskanäle 626A und 627A mit dem Ventilsitz des Auslaßventils 629A bzw. dem Federraum des Einlaßventils 63IA verbunden.
Entsprechend, ist der Arbeitsraum 623B des Stellmotors über die Ringnut 621B und die Längslcanäle 626B und 627B mit dem Sitz des Auslaßventils 629B bzw. dem Federraum des Einlaßventils 63IB verbunden.
Die beid.en Einlaßventile sind in gleicher Weise als druckentlastete Ventile ausgebildet. Es wird nur das in Fig» 6a linke Ventil beschrieben« In einer Ventilbohrung 632A ist unter Abdichtung ein Kolben 637A untergebracht, an desson Kolbenstange 635Ä der Ventil*, körper 633^· sitzt. Der wirksame Querschnitt des Kolbens und des Ventilsitzes glebhen einander* Innerhalb der Ventilbohrung 632A herrscht Hochdruck, der jedoch auf Kolben und Ventilkörper in gleicher Weise einwirkt.
In diesem Falle ist eine Zusatzfeder 639 A in Gestalt einer Schraubendruckfedör am Einlaßventil angeordnet* Sie hält das Ventil geschlossen und sorgt für die erforderliche Druckdifferenz /ipoder Hysterese.
Vom Lenkhandrad her wird über die Lenkspindel eine 1/VeIIe 641 angetrieben. Sie ist über einen gabelartigen Teil
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643 drehfest mit dem einen Ende eines Drehstabes 645 verbunden, dessen anderes Ende drehfest in dem zylindrischen Teil 614 befestigt ist.
Per gabelartige Teil 643 stützt sich über zwei Regalfedern 647A und B, die auch die Wirkung von Zentrier« federn haben, an dem in Fig. 6a unteren Ende des Waagebalkens 606 abe In der Mitte des Waagebalkens liegen beiderseits die Kolben 637A und B an, und am oberen Ende des Waagebalkens die Yentilkörper 649A und B der Auslaßventile.
Die Querschnitte der Kolben 637A und B sind doppelt so groß wie die_Sitzquerschnitte der Auslaßventile 629A und Be Der Waagebalken hat gleiche Längen zwischen Auslaß- und Einlaßventilen und den Angriff spunlcten der Regelfedern 647A und B„ Infolgedessen üben die Regelfedern auf die Einlaßventile eine doppelt so große Kraft aus wie auf die Auslaßventile«
Wird die Welle 641 vom Lenkrad her entgegen einem Widerstand der gelenkten Räder so gedreht, daß sich der gabelartige Teil 643 in Fig. 6a nach rechts bewegt, so schließt der Waagebalken unter dsm Einfluß der Regelfeder 647B und der Zusatzfeder 639B das Auslaßventil 629B und entlastet das Einlaß-Sitzventil 631B. Nach Überschreiten der Grenzkraft arbeitet dieses Einlaßventil als Druckwaage und regelt im Proportionalbereich den Druck in dem jetzt die Druckkammer bildenden Arbeitsimm 623B des .Stellmotors. Bei weiterem Anstieg der Kraft am Lenkrad über den Abschneidepunkt A hinaus etnsteht ein me-·
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chanischer Anschlag zwischen dem gabelartigen Teil 643 und dem Waagebalken 606β Durch die hierdurch entstandene Wegsteuerung wird das Einlaßventil 631B geöffnet. Der volle Druck kann sich nun im Druckraum des Stellmotors auswirken. Arbeitsflüssigkeit kann jeweils aus dem druckentlaateten Arbeitsraum, in diesem Beispiel 623A, des Stellmotors durch das entlastete Auslaßventil 629A in den Ausgleichbehälter 608 abfließen.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 weicht von derjenigen nach Fig. 5 darin ab, daß die Zahnstange 701 und die beiden Waagebalken 703 und 703f in einem druckentlasteten Raum 705 untergebracht sind und dadurch, daß die beiden Waagebalken als Blattfedern ausgebildet sind. In Übereinstimmung mit der Ausführungsform nach Fig. 6 und 6a sind druckentlastete Einlaß-Sit"ventile 707 etc. vorgesehen. Im folgenden wird nur die linke Seite der Anordnung beschrieben. Die rechte ist dazu spiegelbildlich ausgebildet» Im Arbeitszylinder 709 ist ein Stufenkolben 710 verschiebbar geführt. Es ist durch zwei Hngdichtungen 712 und 713 beiderseits des einen Arbeitsraumes 715 gegenüber der Zylinderwand abgedichtet· Der Kolben hat eine Zulaufleitung 716» die unter Hochdruck steht und sum Einlaß-Sitzventil 707 führt. Dieses Ventil hat einen Ventilkörper 717» der über die Schubstange 718 mit dem unter Abdichtung geführten Kolben 720 verbunden ist«
Auf den Ventilkörper 717 wirkt die Zusatz- oder Hysterese feder 722 ein, die sich an einem Fortsatz 724 des Stufenkolbens abstützt.
Der Waagebalken 703 ist in eine Anschlagwippe 726 einge-
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fügt» Der mittlere Teil der Anschlagwippe stützt sich über Zentrierfedern 728 am Stufenkolben ab. Die beiden Enden 730 der Anschlagwippe bilden Anschläge für die Enden des Waagebalkens ia Abschneidebereich·
Die beiden Stufenkolben 710 und 710f sind durch eine Schub- und Zugstange 731 starr miteinander verbunden· Die Zahnstange 701 ist an dieser Schub- und Zugstange in Längsrichtung verschiebbar geführt. Sie steht in Eingriff mit dem vom Lenldiandrad her betätigbaren Ritzel 732.* -
In der dargestellten Keutralstellung liegen beide Enden der Zahnstange 701 an den Waagebalken 703 und 703f unter dem Einfluß der beiden Zentrierfedern 728 und 728' an*. Diese Zentrierfedern und die Waagebalken bilden gemeinsam die Regelfedern. Im übrigen ist die Funktion der Ventile 707; 734; 734' im wesentlichen die gleiche, wie sie oben anhand der Figuren 6 und 6a beschrieben wurde·
8 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine hydrostatische Lenkungs de h.. auf eine Lenkung, bei der eine hydraulisches aber keine durchgehend mechanische Verbindung zwischen Lenkhandrad und gelenkten Fahrzeugteilen be steht β
Vom Lenkhandrad 801 wird eine Hand- und Dosierpumpe 803 (H-i-D-Pumpe) angetrieben, d* he eine Pumpe, die im normalen Betrieb lediglich als Dosier- oder Zumeßpumpe für die aus einer Druckquelle,, hier einem Druckspeicher 804,
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stammende Druckflüssigkeit wirkt und lediglich bei Druckausfall als Handpumpe. Die H+D-Pumpe 803 hat einen mechanischen Ausgang in Form eines schwenkbaren Armes 806» auf den z?;ei Zentrierfedern 808 einwirken»
Der Stellmotor 810 wird über Stellmotoren 812A und B eines Axialkolbenventils 814 gespeist, dessen Kolben 816 durch den Arm 806 verstellbar ista
Es sind zwei gleiche, druckausgeglichene Einlaß-Sitzventile 818A und B vorgesehen, deren Zulaufräume mit einer Konstantdruckquelle, hier einem Druckspeicher 804, in Verbindung stehen. Es wird nur das linke Ventil beschrieben. Sein Kolben 819A hat einen Anschlägstift 821A, der von einer Regelfeder 820A umgeben ist. Die Regelfeder ist im Proportionalbereich zwischen dem Einlaßventil 818A und dem Kolben 816 des AxiaLVolbenventils wirksam. Am Ende des Regelbereiches, beim Abschneidepunkt A, wird das Einlaßventil 818A durch den Anschlagstift 821A vom Kolben 816 mitgenommen und das Ventil durch Wegsteuerung geöffnet,, Außerdem ist wiederum eine Zusatzfeder 822A zu dem oben beschriebenen Zweck vorgesehen. Die Auslässe der Einlaß-Sitzventile stehen über Leitungen 824A und B mit den beiden Anschlüssen der H+D-Pumpe 803 in Verbindung. Abzweigleitungen 826A und B führen zu zwei getrennten Zylinderräumen des Axialkolbenventils 814-. Der mittlere Zylinderraum ist an den Ausgleichbehälter 828 angeschlossen.
In der Neutralstellung ist die Drubkquelle durch die beiden Einlaß-Sitzventile 818A und B hermetisch abgedichtet,
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Es treten dann also keine Strömungsverluste auf«,
Wird das Lenkliandrad 801 gedreht, so wird über die H+D-Pumpe 803 ein Differenzdruck aufgebaut. Es sei angenommen, daß in Richtung der Pfeile gefördert wird. Dr^ickflüssigkeit kann durch das Einlaßventil 818A zuströmen,- aber aus Leitung 824-B nicht abfließen. Infolgedessen wird der Arm 806 mitgenommen und schiebt den Ventilkolben 816 nach links. Hierdurch wird ein Strömungsweg über ein Steuerkantenpaar 83OB zum Arbeitsraum 832B des Stellmotors freigegeben. Der Arbeitsraum 832A wird über ein Steuerkantenpaar 834-A zum Ausgleichbehälter entlastet. Gleichzeitig wird eine Kraft auf die Regelfeder 820A vom Ventilkolben 816 her ausgeübt. Das Einlaßventil 818A arbeitet nach Überschreiten der Grenzkraft G im Proportionalitätsbereich und baut einen Druck in Leitung 824A auf« Wird im Arbeitsraum 832B ein höherer Druck erforderlich, als er in Leitung 824B von Hand
aufgebracht wurde, so "sorgt das Einlaßventil 818A für einen Druckanstieg bei nur geringfügig ansteigendem Druckgefälle über die H+D-Puspe 8Ο3 (die H+D-Pumpe wird in dieser Phase als Motor angetrieben).
Durch entsprechende Abstimmung der Zusatzfedern 822A und B1 die die Punktion von Hysteresefedern haben, läßt sich dafür sorgen, daß zu Beginn einer Lenkbewegung, die aus der Neutralstellung heraus auf das Lenkhandrad ausgeübt wird, das System zunächst aufgeladen wird. Es entsteht dann zunächst auf der Saugseite der H-s-D-Pumpe„ d. lio (unter Annahme eines Lenkeinschlages gleicher -Eich-, tung) zunächst nur in Leitung 824-A ein Druck, bevor auf
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der Druckseite, also aus Leitung 826B, Druckflüssigkeit abfließen kann, da dann die Steuerkantenpaare 83OB und/oder 834-A noch, geschlossen sind.
Nach Überschreiten einer-bestimmten Kraft am Lenkhandrad arbeitet die Lenkung, wie oben beschrieben im Ab- sciineidebereicho
Die Antriebskraft für die Regelfedern läßt sich, an der Priinärseite (Lenkhandradseite) des Lenkgetriebes abgreifen, wie Fig. 6'und 6a zeigen. Es läßt sich stattdessen an der Sekundärseite des Lenkgetriebes abgreifen ( wie es Fig. 2, 5 und 7 zeigen«,
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Claims (3)
- 2ο 11. 1979 55 665 17Lenkventil für eine hydraulisch betriebene Lenkanlage mit geschlossener Mitte, die eine Betätigungseinrichtung und einen Stellmotor für die gelenkten Fahrzeug« teile aufväst sowie ZuIaufleitungen, die von einer Druckquelle zu den Arbeit sr äuinen des Stellmotors führen und zwei in Itfeixtralstellung geschlossene Einlaß-Sitzventile enthalten und Rücklaufleitungen, die von den Arbeitsräusen zu einem Ausgleichbehälter führen und Auslaß-Tentile enthalten, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Einlaß-Sitzventile (22; 22' uswe) über Federn ("Regelfedern" 26; uswe) gegenläufig mit der Betätigungseinrichtung (381 ^-70 uswe) verbunden sindeLenkventil nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Auslaßventile (24; 629; 734- usw.) Sitzventile sindt die über ihre Federn ("Regelfedern" 32 ξ 466; 64?; 703; 728 usw.) gegenläufig mit der Betätigungseinrichtung (38; 470; 634; uswe) verbunden sind, daß die zum selben Arbeitsraum des Stellmotors gehörigen Ein- und Auslaßventile (22; 24; 631AS 629A, 707, 734 usw.) mit der Betätigungseinrichtung gegenläufig verbunden sind-und daß im Druckregelbereich des Einlaßventils das mit dem Bruckraum des Stellmotors verbundene Auslaß-- 2.9 -
- 2.· 11« 1979 55 665 17214« 29 -ventil einem um eine Druckdifferenz Δ ρ größeren Druck die Waage kalt als das demselben Druckraum zu geordnete EinlaßventileLenkventil nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Einlaß-Sitzventile (631; 707 j 818 US^e) druckausgeglichen sind, derart, daß auf den Ventilkörper einwirkende Kräfte unabhängig sind von dem im Zulaufanschluß wirkenden Druck und daß auf den Ventilkörper gegenläufig die Regelfeder (647; 7035 728; 820 usw.) und eine Zusatzfeder (639; 722; 822 usw.) einwirken, die für die Aufrechteriialtung der Druckdifferenz; A ρ maßgebendLenkventil nach Punkt 3t gekennzeichnet dadurch, . daß der Ventilkörper mit einem Kolben (637; 720 usvn) verbunden ist, der. in einer zugehörigen Ventilbohrung unter Abdichtung geführt ist und dessen wirksamer Querschnitt gleich dem Ventilquer schnitt ist=, und daß der Zulaufanschiuß zwischen dem Ventilkörper und dem Kolben in die Ventilbohrimg mündet.Lenkventil nach einem der vorangehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß zur Betätigung der beiden Paare von den Arbeitsraumen zugeordneten Ventilen (z. B. 522, 524; 621A; 629A einerseits, 522«; 524f; 621B; 629B andererseits) ein Waagebalken (606) oder zwei gegenläufig angeordnete Waagebalken (2« B0 564; 5641) dienen, daß die zugehörigen Regelfedern (566; 566f; 647A; 647B) zwischen der Betätigungsein-a* 11* 1979 55 665 17Jl is ca κι λλrichtung (570) und dem oder den Waagebalken angeordnet sind» daß der oder die Waagebalken in kraftschlüssiger Verbindung mit den Ventilkörpern dsr Ein- und Auslaßventile stehen und daß zur Erzielung der Druckdifferenz zwischen dem oder den Waagebalken und den zugehörigen Ventilkörpern Zusatzfedern (z. B, 639A) angeordnet sind«6» Lenkventil nach Punkt 5* gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der Betätigungseinrichtung und dem Waagebalken eine-mechanische Totgangverbindung vorgesehen ist, deren Totgangsbereich dem Arbeitsbereich der Regelfeder entspricht» derart, daß der Waagebalken nach Aufbrauch des Totganges das Einlaßventil zum unbehinderten Einströmen von Druckflüssigkeit in den Druckraum des Stellmotors öffnet oder zum öffnen freigibt (Fig. 4 bis 8)·7» Lenkventil nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß nach dem Aufbrauch der Totgangverbindung, das heißt Überschreiten des Abschneidepunktes $ der Waagebalken (4-64; 564; 564') wirkungslos ist und die dem Auslaßventil zugeordnete Zusatzfeder (474j 574; 574') dem vollen Druck der Druckquelle standhält·8» Lenkventil nach Punkt 6S gekennzeichnet dadurch, daß nach dem Aufbrauch der Totgangverbindung, das heißt Überschreiten des Abschneidepunktes, der Waagebalken (606) oder eine Anschlagsippe (726) eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Betätigungseinrichtung, Einlaß- lind Auslaßventil bildet, das Einlaßventil- 31 -
- 2. 11. 1979 665 17entgegen der Kraft seiner Zusatzfeder (639; 722) zwangsweise öffnet und das Auslaßventil entgegen dem vollen Druck der Druckquelle geschlossen halte9* Lenkventil nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Waagebalken als Blattfeder (703) ausgebildet ist, die nach Aufbrauch des Totgangs durch Anschläge (73O) oder Mitnehmer wirkungslos vard«10c Lenkventil nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im Rahmen einer hydrostatischen Lenkung den Einlaß-Sitzventilen (818) eine von der Betätigungseinrichtung her antreibbare Hand- und Dosierpumpe (H-i-D-Pumpe 8O3) nachgeschaltet ist, die einen mechanischen Ausgang (806) hat, der zur Betätigung eines Schieber-Ventils (8Ή) dient, daß das Schieberventil unter anderem die .Funktion von Auslaßventilen (834-) hat und daß die Regelfedern (820) in kraftschlüssiger Verbindung mit ein-em bewegbaren Teil (816) des Schieberventils stehen.11» Lenkventil nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß das Schieberventil (814)" außerdem je ein der H+D-Pumpe (8O3) nachgeschaltetes Zulaufventil (830) zum Stellmotor aufweist»
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