DD145500A1 - Vorrichtung zum trennen fester stoffe von festen stoffen - Google Patents

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DD145500A1
DD145500A1 DD21500479A DD21500479A DD145500A1 DD 145500 A1 DD145500 A1 DD 145500A1 DD 21500479 A DD21500479 A DD 21500479A DD 21500479 A DD21500479 A DD 21500479A DD 145500 A1 DD145500 A1 DD 145500A1
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Erich Ehmer
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Siclit.einrichtung für KohlenstaubgemiscKe. Die Erfindung hat das Ziel, den Trenheffekt bei der Trennung fester Stoffe von festen stoffen zu'verbessern. i Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Breite des Kornspektrums der Kohleteilchen, clie der Verbrennung zugeführt werden, zu verändern. Die erfindungsgernäße Trennvorrichtung besteht aus den rechtwinkligen Umlenkwinkeln und den •Gr ießrück führ kästen, die durch Stützbleche miteinander, verbunden sind. Die an der Trennvorrichtung angebrachten Leitbleche haben die Aufgabe, den Staubstroa vertikal zur Ebene der Trennvorrichtung .•einzuführen. Die Erfindung kann überall dort angewendet vzerden,· wo Stoffströme in Sichteinricktungen in verschiedene Kornfraktionen getrennt werden sollen.

Description

a) {Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Trennen fester Stoffe von festen Stoffen.
b) Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen fester Stoffe von festen Stoffen auf trockenem Wege, insbesondere bezieht sie sich auf eine Sichteinrichtung für Kohlenstaubgemische«
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Trennung fester Stoffe von festen Stoffen sind bisher nur solche Sichter bekannt, die ein relativ breites Kornspektrum in den getrennten Fraktionen zulassen« Dazu zahlen vor allem Schwerkraft- und Jalousiesichtere
Bei diesen Sichtern werden die zu Abscheidung bestimmten Teilchen ( grobe ."Fraktion ) durch den Peinanteil ( feine Fraktion ) beeinflußt« Dadurch erreichen nicht alle zur Abscheidung bestimmten Teilchen die Rückführung zur Grobfraktion, weil die Trennung erst nach den Jalousieklappen in einem gesonderten Sichterraum, erfolgt·
Die bekannten Jaiousiesichter sind auch mit dem Mangel behaftet, daß in ihnen nur eine geringe Umlenkung des
Gesamtstxomes realisiert werden«
d) Ziel der Erfindung · .
Die Erfindung hat das Ziel, den Trenneffekt bei der Trennung fester Stoffe von festen Stoffen zu verbessern· .
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,, die Breite des Kornspektrums der Kohleteilchen, die der Verbrennung zugeführt werden, zu verändern, wobei der Feinanteil erhöht und der Grobanteil entsprechend verringert werden soll«
Es wurde gefunden, daß in einem Umlenksichter eine eindeutige Trennung in Fein- und Grobkorn realisiert wird und die abgeschiedenen groben Teilchen durch den St a üb strom nicht mehr beeinflußt 'werden« Dadurch gelangen nur Kohleteilchen der Größenordnung in die Brennkammer, die durch die Feuerung auch verbrannt werden könn.eru
Durch Beschleunigung, Umlenkung in der Strömungsrichtung,. Verzögerung und nochmalige Umlenkung in der Strömungsxichtung erfolgt eine Abscheidung bzw« Sichtung«. Die abgeschiedenen Teilchen werden durch eine Kammer in die Mahleinrichtung zurückgeführt·
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus der eigentlichen Trennvorrichtung, das heißt aus den rechtwinkligen Uailenkwinkeln und den Grießrückführkästen, die ströraungstechnisch so ausgebildet sind, daß sie die Beschleunigung. Verzögerung und Umlenkung der Kohleteilchen in Zusammenhang mit den Uiiilenkwinkeln realisieren» Die Umlenkwinkel und die Grießrückführkästen sind durch Stützbleche mitein-
ander verbundene Die an der Trennvorrichtung angebrachten Leitbleche haben die Aufgabe, den Staübstrom vertikal zur Ebene der Trennvorrichtung einzuführen«
Durch eine .Regelklappe, die zwischen Sichterraum und Mühle angeordnet ist, kann der Mahlgutumlauf Mühle-Sichter-Mühle· und damit die Mahlfeinheit ( Kornspektrum ) reguliert werden, da zwischen Sichterraum und Rückführung ein Druckgefälle vorhanden ist»
Durch die exfindungsgemäße Vorrichtung werden folgende « Vorteile erreicht :
1» Die Sichtung des Kohle»Gas—Gemisches findet in der Trennvorrichtung statt und nicht im nachgeschalteten Sichten a um β
2. Der Abscheidegrad der groben Teilchen wird durch eine stärkere ( zweifache ) Umlenkung erhöhte
3· Aus der Trennvorrichtung tritt nur noch der gewünschte Feinanteil ( Korngröße < o,2 mm ) aus«
4«, Durch die Bereitstellung eines größeren Peinanteils des Kohle-Gas-Gesiisches wird der PeueruDgc·- Vs/irkungsgrad gesteigert und die wandnahe Verbx ennung eingeengt«
Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung nach der Vermahlung von Steinkohle in Schläger- und Schlagradmühlen eingesetzt wird, sinkt das Unverbrannte in der Elektro-Filterasche um ca« 30 %s
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel und einer Zeichnung näher erläutert werden«.
Gemäß Zeichnung wird das., aus einer Schlägermühle austretende Kohle-Gas--Gemisch über Leitbleche in die Trennvorrichtung geführt» Die Trennvorrichtung besteht im wesentlichen aus Abienkwinkeln und Grießrückführkästen, die im Zusammenwirken eine Trennung herbeiführo.n} dergestalt, daß das Gemisch am Eintritt
beschleunigt und anschließend um 135° umgelenkt und gleichzeitig wieder verzögert wird« Die Verzögerung der Kohleteilchen tritt in der Form auf, daß die groben Teilchen im Grießrückführkasten verbleiben und der Mühle erneut zugeführt werden und die feinen Teilchen durch eine nochmalige 135°-Umlenkung die Trennvorrichtung verlassen*
Eine. Regelklappe, die zwischen Sichterraum und Mühle angeordnet ist, reguliert den Mahlgutumlauf»

Claims (2)

ii/ifindungsanspruch
1. Vorrichtung zum Trennen fester Stoffe von, festen Stoffen auf trockenem Wege gekennzeichnet dadurch, daß die im Sichterraum einer Sohlenstaubmühle unter 60 geneigt angeordnete Trennvorrichtung aus den rechtwinkligen Umlenkwinkeln und den Grießrückführkästen besteht, die durch Stützbleche und die Eintrittsbleche untereinander verbunden sind«.
2« *' Vorrichtung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß durch die Regelklappe eine Regulierung des Mahlgutumlaufes erfolgt«.
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