DD145552A1 - Anordnung einer oelpumpe - Google Patents

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DD145552A1
DD145552A1 DD79214968A DD21496879A DD145552A1 DD 145552 A1 DD145552 A1 DD 145552A1 DD 79214968 A DD79214968 A DD 79214968A DD 21496879 A DD21496879 A DD 21496879A DD 145552 A1 DD145552 A1 DD 145552A1
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Heribert Kubis
Karl Schott
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00Pressure lubrication
    • F01M1/02Pressure lubrication using lubricating pumps

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Abstract

Während das Ziel der Erfindung infacnung einer

Description

1 4' 96 8
WP F 01 I.I/ 214 968 1.11.1979 56 018 27
Anordnung einer Ölpumpe
Die Erfindung besieht sich auf die Anordnung einer Ölpumpe zur Druckölversorgung für Brennkraftmaschinen, insb» einer Zahnradölpumpe» welche aus in einem Pumpengehäuse unterge- 'brachten Förderradern besteht, die von der Brennkraftmaschine angetrieben werden, und bei der das Pumpengehäuse mit einer Saugleitung und einer Druckleitung verbunden ist«
ft0'3un ^ e n
Pur die Druokölversorgung von Brennkraftmaschinen werden vor allem Zahnradölpumpen mit zwei gleichartigen, abwälzgefrästen oder gesinterten Zahnrädern, die als Pörclerräder dienen, verwendete nur vereinzelt kommen auch Zahnradöl~ pumpen mit drei Rädern oder Sichel- oder Eatonpumpeη in Präge« Die Ei'findung ist daher hauptsächlich auf die erstgenannten Pumpen ausgerichtet, läßt eich jedoch auch für andere Bauarten anwenden»
Zahnradδ!pumpen können mit Schraubsntrieb von der Nockenwelle aus angetrieben werden« Um einen solchen Antrieb langlebig zu gestalten, ist eine besonders exakte Einhaltung der Antriebsschraubrad-Achsabstände erforderlich. Auch werden hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Geometrie der Schraubenräder gestellt* Da der Schraubantrieb relativ leistungsschwach ist, wird er· nur bei bestimmten Motorens kaum bei Dieselmotoren,» 'in Frage kommen» Außerdem erfordert er von der Hockenv/elle aus eine besonders lange und. teuere Antriebswelle und ein kompliziertes Purnpengehäuse*
Weiter ist es allgemein bekannt=. Zahnrad ölpumpen von der Kurbölv/elle aus anzutreiben« Hierbei gibt ea vor allem zwed.
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Möglichkeiten« Zum einen ist ein direkter Antrieb möglich, bei dem die ölpumpe zum Erzielen eines für die erwünschten hohen Drehzahlen notwendigen kleinen Achsabstandes direkt im antriebsseitigen Hauptlagerdeckel untergebracht ist
Die Anordnung hat den Fachteil, daß die Ölpumpe integraler Bestandteil des Motorgehäuses ist, da "der Hauptlagerdeckel gemeinsam mit dem Motorgehäuse endbearbeitet werden muß
Im Falle eines Schadens an der Ölpumpe muß somit das gesamte Motorgehäuse ersetzt werden»
Zum anderen kann der Antrieb der ölpumpe von der Kurbelwelle asis dadurch erfolgen,, daß die Ölpumpe über dem Haupt lagerdeckel getrennt von diesem angeordnet wird* 7/egen des dadurch zwangsläufig entstehenden großen Achsabstandes zwischen der Kurbelwelle und der ölpumpe ist ein Zwischenrad erforderlich» Die Lösung hat den Nachteil, daß ein großer Aufwand für das Zwischenrad und dessen Lagerung erforderlich wird β Die Anwendung eines besonderen Zwischenrades bringt zudem häufig Gerauschprobleme mit sich, da die Einhaltung exakter Achsabstände und Achsrichtungen für die Räder schwierig ist«.
Der bei letztgenannter Anordnung zwangsläufig entstehende große Achsabstand kann allerdings auch überbrückt werden, indes, ein besonders großes Antriebsrad für die ölpumpe vorgesehen wird« Ein solches Rad ist jedoch teuer und es wird die Drehzahl der Ölpumpe verringert, so daß diese zur Erzielung einer ausreichenden Förderleistung groß und schwer ausgelegt werden muß, -sras zusätzliche Kosten verursacht *
Schließlich kenn der große Achaabstand noch durch einen Kettenantrieb überbrückt werden» Dieser hat wiederum den Eachteil, daß die Baulange des Kotorε vergrößert werden ffiiiß}
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da anßer der Spur für die Zahnräder, die üblicherweise zuia. Antrieb der Steuerorgane des Motors dienen, noch eine besondere Spur für die Kette des Ölpumpenantriebes erforderlich wird. Außerdem hat ein Kettenantrieb den Nachteil, daß zur "Kompensation der zwangsläufig entstehenden Ausdehnung im allgemeinen besondere Maßnahmen getroffen v/erden müssen· Ferner erfordert er die Einhaltung besonders präziser Ichsabstande und stellt hohe Anforderungen an die Geometrie· der Antriebsräder.
All SIe beschriebenen -Lösungen haben schließlich den ge-' rceirjsainen ITachteil, daß die exponiert angebaute ölpumpe durch eine besondere Druckleitimg mit dem Motorgehäuse verband en werden muß« Zwar gibt es auch Motoren, bei denen auf eine besondere Druckleitung verzichtet wird« da diese im Purnpengehäuse vorgesehen ist, wodurch letzteres allerdings einen Kohlraum erhält und als Gußteil kompliziert und teuer wird»
Ziel der 'Erfindung ißt die Vereinfachung der Brennkraftmaschineneinheit und damit eine wirtschaftlichere Herste!™ lung derselben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ölpumpe} insbo der eingmigo beechi'iebencji Art, so mit d&r Breimkraft- rmsohlne z\\ verbinder) bi:-v/=. an ihr anKuorcuiof?; daß sio räumapar-srscl s ohne großen Koytenaufv/and und himiichiiich i.hrea Antriebes güij.sti g angeordnet werden kann-
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Nach, der Erfindung wire! die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Pumpengehäuse in einer auf der Seite der Steuerräder im Motorgehäuse vorgesehemen, unbearbeiteten Ausnehmung angeordnet, auf der Seite üev Antriebsmittel für die Vorderräder offen ausgebildet land am Steuerradergehäuse der Brennkraftmaschine angeflanscht ist, daß das Steuerrädergehäuse den Abschluß des Pumpeiigehäuses und der Ausnehmung bildet, und daß wenigstens die Antriebsmittel für die Förderräder im Steuerrädergehäuse gelagert sind.
Durch die roh gegossen«s:, unbearbeitete Ausnehmung im Motorgehäuse wird sunwehst eine raumsparende, billige Anordnung der Ölpumpe gescKaffeni« Da das Puinpengehause am Steuerrädergehäuse angeflanscht ist, und durch dieses abgeschlossen wird, entfällt der Gebsiiyedeckel vollkommen. Gleichzeitig ergibt sich die Möglictikeit, die Förderräder der ölpumpe, zumindest die Antriebsmittel der Förderräder, im Steuerrädergehäuse an lagern, so daß genaue Achsabstände und Achsrichtungen eingehalten -werden können«
Nachdem auch die Ausnehmung., in dem das Pumpengehäuse angeordnet ists durch das Steuerrädergehäuse dicht abgeschlossen wii'dj wird als Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen? diese als Saugraum für die ölpumpe auszubilden, wodurch sich als weiterer Vorteil eine Vereinfachung des Pumpengehäuses ergibt« Die Ausnehmung ist durch eine billige Bohrung im Motorgehäuse leicht mit der Saugleitung zu verbinden, und durch eine Öffnung im Pumpengehäuse ge- ' langt das Öl sur Saugseite der Förderräder«
Die Druckseite des PuEpengehauses wird nach der Erfindung durch ein gegenüber deo? Ausnehmung abgedichtetes Yerblndungsrohr an die Druckleitung im Motorgehäuse angeschlossen= Hierdurch ersibt sich -der Vorteil, daß geringe Mittenab-
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v/eichungen zwischen dem Pumpengehäuseaustritt und der Druckleitung durch Schräglage des Verbindungsrohres und auch geringe Abstandsänderungen zwischen dem Motorgehäuse und. dera Pumpengehäuse abgleichbar sind«
Sofern die Antriebsmittel für die Pörderräder aus einem mit diesen verbundenen Antriebszahnrad bestehen, was üblich ist, wird als Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß dieses Antriebszahnrad mit einem Zwischenrad in Eingriff steht, welches auf einem ebenfalls im Steuerraderge™ •häu3 3 gelagerten bzw· fixierten Bolzen gelagert ist und zum Antrieb der Kraftstoff-Einspritzpumpe oder des Zündverteilers und der-.Nockenwelle ohnehin vorhanden ist* Somit erübrigt sich ein zusätzliches j teueres Zwische-nrad -und, •da beide Räder im Steuerrädergehäuse gelagert sinds ist die genaue Einhaltung der Achsabstände und Achsrichtungen'relativ leicht zu erreichen*
Schließlich fällt es unter die Erfindung, wenn das Antriebszahnrad für die Ölpumpe direkt mit dem im Steuerrad ergehäuse -gelagerten Kraftntoff-Einapritzpuirspon-Antriebsrad oder· reit dem Zündverteiler—Antriebsrad- oder o.ber mit dera ifoakenv/ellen-Antriebsrad kämmt, wodurch die gleichen Vorteile wie erwähnt entstehen«
Die Erfindimg soll nachstehend an einem. Ausführnngsbeispiel näher erläutert werden* In der zugehörigen Zeichnung sei gen.
"Figur 1 einen Lungs;"ohnltt durch ei no &\m swel Porderrädern bestehende ölpumpe nach der- örfindun
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Figur 2 den Schratt IJ-II nach Figur 1,
Figur 3 den Schnitt III-III nach Figur 1.
Nach Figur 1 ist in einem nur angedeuteten Motorgehäuse 1 einfe roh gegossene, unbearbeitete Ausnehmung 2 vorgesehen» in eier sich ein einseitig offenes ölpuropengehäuse 3 befindet» Sowohl das Ölptanpengehäuse 3 als auch die Ausnehmung 2 werden unter Zwischenlegen von entsprechenden, nicht dargestellten Dichtungen von einer V/and eines Steuerrädergehäuses 4 gegenseitig und nach außen hin dicht abgeschlossen^ wobei das ölpumpengehäuse 3 mittels nur angedeuteter Schrauben 9 fest an letzterem angeflanscht ist* Im ölpum~ pexigehäuse 3 sind hohlraumfrei zwei als Zahnräder ausgebildetes miteinander in Eingriff stehende Förderräder 5, 6 angeordnet, deren Achsen 7, 8 einerseits im Ölpumpengehäuse 3 und andererseits im Steuerrädergehäuse 4 drehbar gelagert sind* v/obei die Achse 7 durch die Wand des Steuerrädergehäuses 4 hindurchgeführt und mit einem als Zahnrad ausgebildeten Antriebsrad 11 fest verbunden ist· Schließlieh ist noch ein Teil eines später erläuterten Verbindungsrohres 10 dargestellt*
In Figur 2 ist dargestellt, daß die Saugseite des Ölpumpengehäuses 3 über eine öffnung 12 mit der Ausnehmung 2 in dauernder Verbindung steht, wodurch die Ausnehmung 2 sum Saugraum für die ölpumpe wird, der durch eine strichliert eingezeichnete Bohrung 13 im Motorgehäuse 1 mit der Saugleitung verbunden ist* Das Verbindungsrohr 10 bildet den Übergang von der Druckseite 14 des öipiimpongehausea 3 zur Druckleitung 15 im Motorgehäuse 1« Zur Abdichtung der Druckseite 14 gegenüber des Saugraum v/eist das "Verbindungsrohr 10 Dichtungsringe 16 suf, durch die aufgrund eines entsprechenden Spieles eine geringfügige Schräglage des Ver-
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bindnngsrohres 10 möglich wird, um eventuelle Mittenabweichuiigen der Druckseite 14 gegenüber der Druckleitung auszugleichen·
Auch geringe Abstandnänderungenzwischen Motorgehäuse 1 und Ölpumpengehäuse 3 sind ausgleichbar.
In Figur 3 ist die Saugleitung 17 angedeutet, durch die das Öl entsprechend den Pfeilen 18 zur Saugseite der Ölpumpe gelangt* Das Antriebsrad 11 für die Forderräder 5» 6 ist mn1 als Teilkreis dargestellt. Es ist zu erkennen, daß es mit einem ebenfalls nur in Form eines Teilkreises dargestellten .Zwischenrad 19 in Eingriff steht« Dieses ."Zwischenrad 19 ist ebenfalls im Steuerrädergehäuse gelagert und dient in nicht gezeigtes?, jedoch allgemein bekannter Weise zum Antrieb der Kraftstoff-Einspritzpumpe oder des Zündverteilers und der nockenwelle.
Abschließend ist noch zu sagen, daß durch die vertikale Anordnung der Förderräder 5» β eine besonders schmale Baubreite üea Motorgehäuses 1 möglich ist*

Claims (5)

8 - 21 ^ 9 ®"& ΐ/Ρ Ρ 01 Π/ 214 1,11.1979 56 018 27 Erflndunssanspruch
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1» Anordnung einer Ölpumpe zur Druckolversorgung für Brennkraftmaschinen, insbesondere einer Zahnradölpumpe, welche aus in einem Pumpengehäuse untergebrachten Fö'rderradern besteht, die von der Brennkraftmaschine angetrieben werden, und bei der das PumpengenMuse mit einer Saugleitung und einer Druckleitung verbunden ist, gekennzeichnet dadurch* daß das Ölpuinpengehäuse (3) in einer auf der Seite eier Steuerräder im Motorgehäuse (1) vorgesehenen, unbearbeiteten Auenehmung (2) angeordnet, . auf der Seite der Antriebsmittel für die Förderräder (5s6) offen ausgebildet und am Steuerradergehäuse (4) der Brennkraftmaschine angeflanscht ist, daß das Steuerradergehäuse (4) den Abschluß des Ölpumpengehäuses (3) und der Ausnehmung (2) bildet, und daß wenigstens die Antriebsmittel für die Förderräder (5? 6) im Steuerrädergehäuse (4) .gelagert sind·
2«i Anordnung einer ölpumpe nach Punkt 1 < gekennzeichnet dadurch, daß die Ausnehmung (2) als Saugraum für die Ölpumpe ausgebildet ist und durch eine Bohrung (13) im Motorgehäuse (1) mit der Saugleitung (17) sowie durch eine Öffnung (12) mit dem Innenraum des Ölpumpengehäuses (3) in Verbindung steht*
3* Anordnung nach Punkt 1 und 2S gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der Druckseite (14) des Ölpumpengehäuoes (3) und der Druckleitung (15) im Motorgehäuse (1) ein Verbindungsrohr (10) angeordnet ist und 'daß durch Schräglage des Verbindungsrohres (10) ein geringfügiger Mittenversats der Anschlußbohrungen ausgleichbar ist«
4· Anordnung nach Punkt 1, wobei die Antriebsmittel for die Förderräder aus einem mit einem Förderrad verbundenen Antriebssahnrad bestehen^ gekennzeichnet dadurch, daß das Antriebsaahnrad (11.) mit einem im Steuerräder— gehäuse (4) gelagerten, zum Antrieb der Kraftstoff-Einspritzpumpe oder des Zündverteilers und der"Nockenwelle vorgesehenen Zwi3chenrad (19) in Eingriff steht»
5» Anordnung nach Punkt 1? wobei die Antriebsmittel für die Förderräder aus einem mit einem Förderrad verbun~ denen Antriebszahnrad bestehen, gekennzeichnet dadurch, daß das Antriebszahnrad (11) mit einem im Steuerräder- gehäuse (4) gelagerten Kraftstoff-Einsprit^purapen-Antriebsrad oder einem Zundverteiler«Antriebsrad oder einem Nockenwellen-Antriebsrad in Eingriff steht*
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