DD145616A1 - Wasserspeicherung fuer reisezugwagen - Google Patents

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DD145616A1 DD21514779A DD21514779A DD145616A1 DD 145616 A1 DD145616 A1 DD 145616A1 DD 21514779 A DD21514779 A DD 21514779A DD 21514779 A DD21514779 A DD 21514779A DD 145616 A1 DD145616 A1 DD 145616A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wasserspeicherung fuer Reisezugwagen, bestehend aus mindestens einem im Dachraum angeordneten Wasserbehaelter, einer Fuelleitung, und mindestens einer Entlueftungs- und Ueberlaufleitung. Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer derartigen Wasserspeicherung, welche unter Beibehaltung des einfachen und mit keinerlei Aufwand verbundenen Prinzips der Kontrolle des Fuellvorganges ueber den Ueberlauf sowie der Moeglichkeit der wahlweisen Verwendung jeder der Leitungen entweder als Fuelleitung oder als Entlueftungs- und Ueberlaufleitung das kurzzeitige Auftreten von den Wasserbehaelter gefaehrdendem Ueber- bzw. Unterdruck in dem Wasserbehaelter waehrend des Fuellvorganges ausschliesst. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, in der Fuelleitung und in der Entlueftungs- und Ueberlaufleitung oder dem Wasserbehaelter druckbeeinflussende Mittel vorzusehen. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe dadurch geloest, dass in der Fuelleitung ein den Zufluss drosselndes Drosselrueckschlagventil und/oder in der Entlueftungs- und Ueberlaufleitung oder an dem Wasserbehaelter ein bei Unterdruck Luft ansaugendes Saugventil vorgesehen ist. - Fig. 1 -

Description

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benutzt werden, wobei der Ablauf des Füllvorsanges und dessen Beendigung wie bereits beschrieben erfolgt.
Bei diesen bekannten Lösungen hat sich in der Praxis der Nachteil herausgestellt, daß während des Füllvorganges der Wasserbehälter kurzzeitig einem wesentlichen Über- bzw. Unterdruck ausgesetzt ist, der insbesondere bei Plaste-Wasserbehältern, die in ihrer Dimensionierung für die normal auftretende Belastung ausgelegt sind, zu Bruchschäden führen kanne
Die Abstellung dieses Mangels durch eine Anpassung der Dimensionierung des Wasserbehälters an diese nur kurzzeitig auftretende Überbelastung ist mit einem erhöhten Materialeinsatz und damit mit einer wesentlichen Kostenerhöhung verbunden. Den gleichen Nachteil einer wesentlichen Kostenerhöhung weist die bei der vorgeschlagenen Lösung nach Patentanmeldung "jO? B 61 D/210 786 vorgesehene Möglichkeit auf, wonach zur Erreichung eines besseren Druckausgleiches während des Füllvorganges eine zusätzliche Entlüftungsleitung vorgesehen werden kann.
Eine Abstellung dieses Mangels ist auch durch eine Änderung des Füllvorganges, beispielsweise nach der Art der bereits bekannten Lösung nach DD-PS 131 669 (Kl. F 16 K, 33/00), möglich, wonach der Füllvorgang nicht mehr nach erfolgtem Überlauf beendet wird, sondern die Zulaufmenge selbsttätig durch ein . schwimmerbetätigtes Absperrventil gedrosselt bzw» abgesperrt -wird. Eine derartige Lösung ist jedoch ebenfalls material- und damit kostenaufwendiger, ganz abgesehen von der damit verbundenen Erhöhung der Störanfälligkeit und dem erforderlichen Einbauraum, der im Dach von Reisezugwagen nicht immer zur Verfugung steht.
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Wasserspeicherung der eingangs beschriebenen Art, welche unter Beibehaltung des
benutzt werden, wobei der Ablauf des Füllvorganges und dessen Beendigung wie bereits beschrieben erfolgt.
Bei diesen bekannten Lösungen hat sich in der Praxis der Nachteil herausgestellt, daß während des Füllvorganges der Wasserbehälter kurzzeitig einem wesentlichen über- bzw· Unterdruck ausgesetzt ist, der insbesondere bei Plaste-Wasserbehältern, die in.Ihrer-Dimensionierung für die normal auftretende Belastung ausgelegt sind, zu Bruchschäden führen kann«,
Die Abstellung dieses Mangels durch eine Anpassung der Dimensionierung des Wasserbehälters an diese nur kurzzeitig auftretende Überbelastung ist mit einem erhöhten Materialeinsatz und damit mit einer wesentlichen Eostenerhöhung verbunden. Den gleichen Nachteil einer wesentlichen Kostenerhöhung weist die bei der vorgeschlagenen Lösung nach Patentanmeldung WP B 61 D/210 786 vorgesehene Möglichkeit auf, wonach zur Erreichung eines besseren Druckausgleiches während des Füllvorganges eine zusätzliche Entlüftungsleitung vorgesehen werden kann.
Eine Abstellung dieses Mangels ist. auch durch eine* Änderung des Füllvorganges, beispielsweise nach der Art der bereits kekannten Lösung nach DD-PS 131 669 (Kl. F 16 K, 33/00), möglich, wonach der Füllvorgang nicht mehr nach erfolgtem Überlauf beendet wird, sondern die Zulaufmenge selbsttätig durch ein schwimmerbetätigtes Absperrventil gedrosselt bzw» abgesperrt wird. Eine derartige Lösung ist jedoch ebenfalls material- und damit kostenaufwendiger, ganz abgesehen von der damit verbundenen Erhöhung der Störanfälligkeit und dem erforderlichen Einbauraum, der im Dach von Reisezugwagen nicht immer zur Verfügung steht. ·
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Wasserspeicherung der eingangs beschriebenen Art, welche unter Beibehaltung des
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einfachen und mit keinerlei Aufwand verbundenen Prinzips der Kontrolle des Füllvorganges über den Überlauf sowie der Möglichkeit der wahlweisen Verwendung jeder der Leitungen entweder als Fülleitung oder als Entlüftungs- und Üb erlauf leitung das kurzzeitige Auftreten von den Wasserbehälter gefährdendem Über- "bzw· Unterdruck in dem Wasserbehälter während des Füllvorganges ausschließt.·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, in der Fülleitung und in der Entlüftung s- und Üb erlauf Ie itung oder dem Wasserbehälter druckbeeinflussende Mittel vorzusehen»
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Fülleitung ein den Zufluß drosselndes Drosselrückschlagventil und/oder in der Entlüftung»- und Üb er lauf Ie itung oder an dem Wasserbehälter ein bei Unterdruck Luft ansaugendes Saugventil vorgesehen ist»
Als besonders einfache Lösung sieht die Erfindung weiterhin vor, daß als Drosselrückschlagventil in der Fülle itung eine sich in Füllrichtung durch den Fülldruck gegen einen Anschlag anlegende und mittels Klappenwirkung den Rohrquerschnitt einengende, bei Gegendruck jedoch den vollen Rohrquerschnitt freigebende Drosselklappe, angeordnet istβ . /
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 den Querschnitt durch einen Reisezugwagen mit einer erfindungsgemäßen Wasserspeicherung als Prinzipskizze;
Fig. 2 die Ausbildung des Drosselrückschlagventils in der Fülleitung als Drosselklappe;
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Fig. 3 die Drosselklappe im Schmitt A - Ä nach Fig. 2.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der Wasserbehälter 1 innerhalb des Dachraumes in Wagenmitte angeordnet, kann jedoch auch anders, beispielsweise über dem Seitengang, angeordnet werden. Ebenso können mit der erfindungsgemäßen Lösung in bekannter Art und Weise auch mehrere 'Wasserbehälter vorgesehen werden. Die auf der einen Seite des Wagens verlegte Leitung ist als Fülleitung 2 und die auf der gegenüberliegenden Wagenseite verlegte Leitung als Entlüftungs- und Üb erlauf leitung 3 bezeichnete Da jedoch vorteilhafterweise die Entlüftungs- und Überlauf leitung 3 zum Zwecke der Möglichkeit des Füllens des Wasserbehälters 1 von beiden Seiten des Wagens aus analog der Fülleitung 2 ausgebildet ist, kann .jede der dargestellten Leitungen sowohl als Fülleitung wie auch als Entlüftungsund Überlaufleitung dienen. Ist diese wahlweise Verwendungsmöglichkeit der vorhandenen Leitungen beabsichtigt, so ist der erfißdungsgeaiäße Einbau eines Drosselrückschlagventils 4· in die Fülleitung 2 und/oder eines Saugventils 5 in die Entlüftungs- und überlaufleitung 3 an beiden Seiten vorzusehen» Der Einfachheit halber ist in der zugehörigen Zeichnung das Drosselrückschlagventil 4- und das Saugventil $ jeweils nur in einer Leitung dargestellt·
Der erfiadungsgemäße Einbau der genannten Ventile 4; 5 erfüllt folgende Funktion: Beim Füllen des ¥/asserb ehälters 1 durch die Fülleitung 2 tritt im Wasserbehälter 1 in dem Moment ein wesent-.licher Überdruck auf, wenn der Wasserbehälter 1 voll ist und das Wasser durch die Entlüftung s- und Überlauf leitung 3 überzulaufen beginnt. Durch das in die Fülleitung 2 eingebaute Drosselräckschlagventil 4- wird zum Zwecke der Vermeidung dieses Überdruckes der Zufluß des Füllwassers gedrosselt, ohne bei Verwendung der gleichen Leitung als Abfluß den Abflußquerschnitt für überlaufendes Wasser einzuschränken.
Der zum Stana aer Technik beschriebene Unterdruck im Wasserbehälter 1 tritt insbesondere in dem Moment auf, wenn beispiels-
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weise bei überlaufenden Wasserbehälter 1 durch die Entlüftungs- und Üb erlauf leitung 3 <üe Wasserzufuhr in der Zuleitung 2 abgesperrt wird oder wenn die Zuflußmenge des Füllwassers nur gering ist. Diesem kurzzeitig auftretenden Unterdruck kann durch ein sofortiges Abreißen der in der Entlüftungs- und Überlaufleitung 3 wirkenden, den Unterdruck erzeugenden Wassersäule begegnet werden, was die erfindungsgemäße Lösung durch den Einbau des Säugventils 5 in die Entlüftungs- und Überlaufleitung 3 erreicht» Dieses Saugventil 5 saugt bei dem Auftreten von Unterdruck sofort Luft, in dem dargestellten Ausführung sbei-spiel aus dem Dachraum, an und läßt dadurch sofort die Wassersäule abreißen.
Entgegen dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Saugventil 5 auch an dem Wasserbehälter 1 vorgesehen werden und es kann jedes der angewendeten druckbeeinflussenden Mittel, also sowohl das Drosselrückschlagventil 4- als auch das Saugventil 5j £ür sich allein vorgesehen werden, je nach dem zu erreichenden Zweck.
In den Fig. 2 und 3 ist eine vorzugweise, besonders einfache Ausführung des Drosselrückschlagventils 4 in Form einer Drosselklappe 6 dargestellt. Diese Drosselklappe 6 ist innerhalb der Fülleitung 2, um eine mittig angeordnete .Schwenkachse 7 drehbar, exzentrisch gelagert und in ihrem Schwenkbereich durch Anschläge 8 begrenzt. Bei anliegenden Fülldruck in Richtung des Pfeiles X wird die Drosselklappe 6 gegen einen der-Anschläge 8'bewegt und während des gesamten· Füllvorganges in dieser, in Fig. 2 und 3 mit durchgehenden Linien dargestellten Stellung gehalten. Durch die damit erreichte Einengung des Rohrquerschnittes erfolgt eine Drosselung des Wasserzuflusses gegenüber dem annähernd vollen Rohrquerschnitt der Entlüftungs- und Überlaufleitung 3· Dient diese Fülleitung 2 dagegen als Überlaufleitung, d. h·, daß das überlaufende Wasser in entgegengesetzter Richtung, also in Richtung des Pfeiles Y fließt, so wird die Drosselklappe 6 durch den V/asserdruck in die in Fig. 2 mit unterbrochenen Linien dargestellte Lage gedreht und gibt somit annähernd den: gesamten Rohrquer.schnitt für den Abfluß frei.

Claims (2)

  1. Erfindung sanspruch:
    1. Wasserspeicherung für Reisezugwagen,· bestehend aus mindestens einem im Dachraum angeordneten Wasserbehälter, einer Füllleitung und mindestens einer Entlüftungs- und Überlaufleitung, gekennzeichnet dadurch, daß in der Fülleitung (2) ein den Zufluß drosselndes Drosselrückschlagventil (4) und/oder in . der Entlüftung s- und Üb erlauf leitung (3) oder an dem Wasserbehälter (1) ein bei Unterdruck Luft ansaugendes Saugventil vorgesehen ist.
  2. 2. V/asser speicherung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Drosselrückschlagventil (4) in der Fülleitung (2) eine sich in Füllrichtung durch den Fülldruck gegen einen Anschlag (8) anlegende und damit den Rohrquerschnitt einengende, bei Gegendruck jedoch annähernd den vollen Rohrquerschnitt freigebende Drosselklappe (-6) · angeordnet ist.
DD21514779A 1979-08-23 1979-08-23 Wasserspeicherung fuer reisezugwagen DD145616C2 (de)

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DD145616A1 true DD145616A1 (de) 1980-12-24
DD145616C2 DD145616C2 (de) 1981-10-21

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