DD145885A1 - Einrichtung zum putzen von gewaech en,insbesondere von zwiebeln - Google Patents
Einrichtung zum putzen von gewaech en,insbesondere von zwiebeln Download PDFInfo
- Publication number
- DD145885A1 DD145885A1 DD21546779A DD21546779A DD145885A1 DD 145885 A1 DD145885 A1 DD 145885A1 DD 21546779 A DD21546779 A DD 21546779A DD 21546779 A DD21546779 A DD 21546779A DD 145885 A1 DD145885 A1 DD 145885A1
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- drum
- cleaning
- crop
- slot
- cleaning drum
- Prior art date
Links
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims abstract description 66
- 241000234282 Allium Species 0.000 claims abstract description 19
- 235000002732 Allium cepa var. cepa Nutrition 0.000 claims abstract description 19
- 238000010008 shearing Methods 0.000 claims abstract description 15
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims abstract description 13
- 239000010802 sludge Substances 0.000 claims abstract description 11
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 claims description 6
- 238000003306 harvesting Methods 0.000 abstract description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 abstract description 5
- 239000011505 plaster Substances 0.000 abstract description 5
- 238000003860 storage Methods 0.000 abstract description 3
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 11
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 2
- 206010061926 Purulence Diseases 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 238000005273 aeration Methods 0.000 description 1
- 238000010073 coating (rubber) Methods 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000010813 municipal solid waste Substances 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Putzen von Gewaechsen, insbesondere von Zwiebeln, die sowohl fuer den stationaeren, als auch fuer den mobilen Einsatz (als Kombine) geeignet ist. Ziel der Erfindung ist es insbesondere, das Erntegutvolumen bereits bei der Ernte weitgehend zu minimieren, um vor allem Transport- und Lagerkapazitaet zu sparen und die Lagerungsbedingungen zu verbessern, wobei auch bei feuchtem und/oder durch Fremdkoerper verunreinigtem Erntegut eine stoerungsfreie Funktion bei optimalem Putzeffekt erreicht werden soll. Nach der Erfindung wird dies mit Hilfe einer liegend angeordneten, angetriebenen und um ihre Laengsachse rotierenden Putztrommel erreicht. Gemaesz der Erfindung weist die Putztrommel 1 vorzugsweise ein bis vier Laengsschlitze 9 auf, die mit den Seitenkanten von in die Trommel eingelegten Rollblechen 6, 7 buendig verlaeuft. An der in Drehrichtung hinteren, aeuszeren Schlitzkante ist weiter ein mit der Trommel umlaufendes Schermesser 12 angebracht, dessen Gegenstueck 13 feststehend unterhalb der Putztrommel 1 angeordnet ist. Weiter weist die Einrichtung einen, an ein Geblaese angeschlossenen Ansaugtrichter 5 auf. Durch spiralfoermig verlaufende Leitbleche 8 wird das Erntegut kontinuierlich durch die Putztrommel 1 gefoerdert, wobei am Erntegut vorhandene Schlotten beim Durchlauf des Schlitzes 9 durch den Bereich des Ansaugtrichters 5 durch den Schlitz 9 gezogen, vom mit der Trommel 1 umlaufenden Schermesser 12 erfaszt, gegen das feststehende Schermesser 13 gefuehrt und vom Erntegut abgetrennt werden.
Description
2 15 467 -*-
Titel der Erfindung
Einrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von Zwiebeln
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von Zwiebeln, die sowohl für den stationären, als auch für den mobilen Einsatz (vorzugsweise als Kombine) geeignet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bei dem derzeit üblichen Großflächenanbau, insbesondere auch von Zwiebeln, besteht die Forderung, möglichst bereits bei der Ernte auf dem Feld das Erntegut von seinen Schlotten su befreien, um einmal eine erhebliche Reduzierung des erforderlichen Transportvolumens zu bewirken, und um zum anderen auch bessere Lagerbedingungen für das Erntegut zu schaffen, da entsprechendes Erntegut mit Schlotten infolge der schlechteren Belüftung gegenüber geputztem Erntegut wesentlich schneller verdirbt«
Es sind Zwiebelputzmaschinen bekannt, an deren größerer Schnekkenwalze eine wesentlich kleinere, glatte Andrückwalze gleicher Länge abrollt. Über der Andrückwalze ist eine verstellbare Aufnahme angeordnet, die mit ihrer Ebene senkrecht auf, die Drehachse der Schneckenwalze gerichtet ist. Der Schneckengang der größeren Walze ist dabei in einen verformbaren Belag, meist aus Gummi, eingebracht. In Funktion werden die zu putzenden Zwiebeln in dem zwischen der Auflage und der Schnecken-
\ ο ςV-; -UV/CUi-H i iVii)
walze gebildeten Winkel vom Schneckengang der größeren Walze entlang gefördert und die Schlotten von der unter der Auflage angeordneten Andrückwaise erfaßt und durch die gegenläufige Bewegung beider Walzen abgerissen. Dabei ist besonders nachteilig, daß die Andrückwalze die abgerissenen Schlotten und andere Pflanzenreste relativ oft aufwickelt und damit die Punktionsweise stark beeinträchtigt* Um diesen Nachteil zu umgehen wurde schon vorgeschlagen, auch die Andrückwalze mit einer schraubenförmig gewundenen, schmalen und scharfkantigen Nut zu versehen, die gemeinsam mit einem ebenfalls angescharf ten Abstreifblech als Schere wirkt und die Zwiebelschlotten abreißt (DD-PS 27 786). Der wesentliche Nachteil derartiger Vorrichtungen ist jedoch darin zu sehen, daß eine zufriedenstellende Punktion nur mit (meist manuell) ausgesuchtem Erntegut erreichbar ist, das von Fremdkörpern entsprechend befreit wurde.. Gelangen demgegenüber, bspw. beim direkten Ernteeinsatz auf dem Feld, Fremdkörper, insbesondere Steine, in den Winkel zwischen Auflageblech und Schneckenwalze, so wird der Gummibelag zunächst stark verformt und innerhalb relativ kurzer Zeit zerstört und die Vorrichtung damit funktionsunfähig. Neben dem damit verbundenen Zeitverlust entstehen zusätzlich noch relativ hohe Reparaturkosten, so daß sich derartige Vorrichtungen insbesonder für den direkten Ernteeinsatz nicht durchsetzen konnten. Es wurden weiterhin Maschinen zum Putzen und. Vorsortieren von Steckzwiebeln vorgeschlagen, bei denen Steckzwiebeln bestimmter Größe über einen Einfülltrichter auf einen Sortierrost geleitet werden, 'der als Schüttelrost ausgebildet ist und der infolge seiner unterschiedlichen Weiten eine Vorsortierung nach Größen realisiert. Über ein entsprechendes Leitblech wird ein unter dem Sortierrost angeordneter Schnittrost beschickt, dessen Querstababstand so gewählt ist, daß nur die Schlotten, jedoch nicht das Erntegut (Knolle) durchfallen kann. Unter dem Schnittrost befinden sich rotierende Messer, welche die Schlotten der Zwiebeln abschneiden. Um die Zuführung der Schlotten zu den Schnittmessern zu erleichtern, befinden sich die Schnittmesser
in Windkanälen, die im Schnitthereich einen Sog erzeugen sollen. In Verbindung mit dem ebenfalls als Schüttelrost ausgebildeten Schnittrost soll damit bewirkt werden, daß die Schlotten in die rotierenden Messer gelangen und abgeschnitten v/erden (DD-PS 72 630). Die Nachteile dieser Einrichtungen bestehen einmal in der relativ hohen Unfaligefahr, die mit dem direkten Einsatz bei der Ernte, insbesondere bei der Verarbeitung von ungereinigtem Erntegut im Freien, verbunden sind« Durch den Schnittrost fallende Fremdkörper, vor allem Steine, erhalten infolge der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit der rotierenden Messer eine für die nähere Umgebung gefährliche Beschleunigung, was zu erheblichen Verletzungen führen kann. Außerdem ist bei dieser Lösung nicht gesichert, daß längs auf dem Schnittrost liegende Zwiebeln (mit Schlotten) auch tatsächlich durch den Schnittrost gezogen v/erden, da der infolge des großen Querschnittes nur relativ geringe Sog die Zwiebel in ihrer gesamten Länge ansaugt und so einer Lageveränderung, die für einen hohen Putzeffekt erforderlich ware, eher entgegenwirkt. Nachteilig ist außerdem, insbesondere bei der Verarbeitung von feuchtem Erntegut, daß die Messer relativ schnell verschmutzen und damit den Putzeffekt ebenfalls erheblich, herabsetzen. Dies führt zu zusätzlichen Zeitverlusten, v/eil die Verschmutzungen entweder von den Messerschneiden entfernt, oder aber neue, gereinigte Messer eingesetzt v/erden müssen.
Zum Abschneiden der Vorder- und Hinterenden von Silberhautzwiebeln wurde auch schon vorgeschlagen, eine Einrichtung mit einem senkrechten, drehbaren inneren Mantel zu verwenden, der die eingefüllten. Zwiebeln mit Hilfe elastischer Stifte gegen einen feststehenden Zylinder mit einer aufwärts gerichteten Bahn mit leichter Steigung, über der ein Schlitz verläuft, durch·die Vorrichtung fördert. Dabei werden die Silberhautzwiebeln durch die elastischen Stifte nach oben geführt und die'Vorder- und Hinterenden durch den Schlitz gedrückt, wobei diese Enden mit Hilfe eines außerhalb des Zylinders angeord-
67 - ♦-
neten .Messerr-ahmensj der etwas schneller umläuft, als der drehbare Mantel, abgetrennt werden (DD-PS 41 346). Derartige Vorrichtungen haben sich einmal wegen des sehr komplizierten Aufbaues, der einen hohen fertigungstechnischen'Aufwand erfordert, zum anderen jedoch wegen der damit verbundenen hohen Störanfälligkeits die einen Einsatz direkt bei der Ernte von vornherein ausschließt, in der Praxis nicht durchsetzen können..
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von Zwiebeln, zu entwickeln, mit deren Einsatz das Erntegutvolumen bzw. die Erntegutmasse bei Minimierung der Ernteverluste vorteilhaft reduziert v/erden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von Zwiebeln, zu entwickeln, die sowohl für stationären, als auch für mobilen Einsatz geeignet ist und die auch bei feuchtem und/oder mit Fremdkörpern verunreinigtem Erntegut störungsfrei und effektiv eingesetzt werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit Hilfe einer liegend angeordnet en ? in geeigneter Form angetriebenen, um ihre Längsachse rotierenden Putztrommel mit einer zugehörigen Einfülleinrichtung gelöst, die die nachfolgend aufgeführten Merkmale aufweist:
- Parallel zur Trommelachse sind ein oder mehrere Schlitze definierter Breite in den Trommelmantel, eingebracht, die vorzugsweise auf die Mindestgröße'des zu putzenden Ernte» gutes eingestellt werden können;.
- in die Putztrommel sind jeweils parallel zu den Trommelschlitzen zwei Rollbleche eingelegt, die jeweils vor und hinter dem zugehörigen Schlitz einen zugehörigen Sektor des
215 467
„ a _
Putztrommelinnenkreises überdecken, wobei die jeweils inneren Seitenkanten mit den Innenkanten des zugehörigen Putztrommelschlitzes bündig verlaufen« Dabei ist jeweils das in Drehrichtung vor dem zugehörigen Trommelschli'tz angeordnete Rollblech in Form eines vorzugsv/eise gleichschenkligen, stumpfen Winkels ausgeführt, der in Richtung auf die Trommelachse weist, während das in Drehrichtung hinter dem zugehörigen .Trommelschlitz angeordnete Rollblech lediglich flach eingelegt ist;
- auf die Trommelinnenwand sind in dem Bereich, der nicht durch die Rollbleche überdeckt wird, umlaufend Leitbleche senkrecht so angeordnet, daß sie die Form einer (im Bereich der Rollbleche) unterbrochenen, zur Trommelachse konzentrischen Spirale aufweisen, deren Steigung in Richtung auf den Trommelausgang stetig etwas steigt. Dabei laufen die Lei^tbleche beidseitig über die jeweils benachbarten RoIl-'blechkanten hinv/eg aus;
- an der in Drehrichtung jeweils hinteren Trommelschlitzinnenkante sind mit der Putztrommel umlaufende Schermesser angebracht, deren Gegenmesser unterhalb der Putztrommel feststehend angeordnet ist und zwar in Durchlaufrichtung vorzugsweise 30 hinter dem tiefsten Punkt des Trommelumlaufkreises. Dabei kann der Scherdruck gegen die mit der Putztrommel umlaufenden Schermesser entsprechend ein- bzw. nachgestellt v/erden. Weiterhin ist das feststehende Schermesser gegenüber den mit der Putztrommel umlaufenden Schermesser!! schräg versetzt so angeordnet, daß die durch den jeweiligen Trommelschlitz (über die gesamte Troinmellänge) ragenden Zwiebelschlotten nicht gleichzeitigj sondern in Durchlaufrichtung nacheinander abgetrennt werden;
- unterhalb der Putztrommel ist ein, an ein geeignetes Gebläse angeschlossener Ansaugtrichter vorgesehen, der vorzugsweise etwa ein Drittel1des Putztrommelumfanges über die gesamte Trommellänge symmetrisch umfaßt und mit dessen Hilfe in diesem Bereich ein ständiger Sog erzeugt wird, so daß beim Durchlauf eines der Trommelschlitze durch den Ansaugtrichter-
bereich die am Erntegut vorhandenen Schlotten durch den je-4 weiligen Trommelschlitz gezogen, vom jeweils zugehörigen, mit der Putztrommel umlaufenden Schermesser erfaßt, gegen das feststehende Messer geführt und schließlich beim V/eiterdrehen der Putztrommel vom Erntegut abgetrennt werden. Mit Hilfe der spiralförmig angeordneten Leitbleche wird das Erntegut kontinuierlich, durch die Putztrommel zum Trommelausgang gefördert, wobei durch den mehrmaligen Umlauf des Erntegutes gesichert ist, daß vorhandene Schlotten bei wenigstens einem der Umläufe durch einen der Trommelschlitze gezogen und abgetrennt werden. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der stumpfwinklig ausgeführten Rollbleche wird weiter erreicht, daß das Erntegut beim Durchlaufen eines der Trommelschlitze durch den Ansaugtrichterbereich nicht über den entsprechenden Trommelschlitz hinaus rollen kann, womit der Putzeffekt zusätzlich wesentlich erhöht wird.
lach einem weiteren Merkmal der Erfindung v/eist die Putztrommel eine mit. ihr umlaufende Einfülltrommel mit einer zugehörigen Dosiereinrichtung auf, die an der Einlaufseite der Putztrommel angeordnet ist. Die Einfülltrommel weist dazu vorzugsweise die Form eines zylindrischen Käfigs auf, dessen Maschenweite so gewählt ist, daß die sich daraus ergebende lichte V/eite einerseits größer als die lichte Weite des Trommelsch'litzes, andererseits jedoch kleiner als der kleinste Knollendurchmesser des Erntegutes ist, so daß zwischen dem Erntegut befindliche Fremdkörper entsprechender Größe (Steine usw.) bereits beim Umlauf in der Einfülltrommel durch die Maschen des zylindrischen Käfigs fallen und somit nicht in die Putztrommel gelangen können. Damit wird eine Beschädigung der Schermesser durch entsprechende Fremdkörper, die gerade während des Schneidvorganges durch den Trommelschlitz fallen könnten, weitgehend ausgeschlossen. Gemäß der Erfindung ist die Dosiereinrichtung weiter so ausgeführt, daß bei jeder Umdrehung der Putztrommel nur eine bestimmte, begrenzte Menge Erntegut in die Trommel gelangen kann. Dazu ist die Putztrornmelwandung zwischen dem Putztrommeleinlauf und der Einfüll-
trommel deckungsgleich mit der Grundfläche der aufgesetzten Dosiereinrichtung durchbrochen« Die Wandung des Einfülltrommelmantels bildet die äußere Begrenzung des Aufnahmetrichters, dessen andere Wandungen weiterhin so angeordnet'sind, daß das Erntegut nur bei der Aufwärtsbewegung des Aufnahmetrichters der Dosiereinrichtung in dieselbe übernommen werden, und nur diese dosierte Menge aus der Dosiereinrichtung während der nachfolgenden Abwärtsbewegung in die Putztrommel gelangen kann. Damit ist zusätzlich gesichert, daß das Erntegut beim Durchlauf durch die Putztrommel in der bereits beschriebenen Form den für einen optimalen Putzeffekt erforderlichen Freiraum erhält. Zusätzlich kann die mit jedem Umlauf übernommene Menge durch Verstellen einer der Seitenwände des Aufnahinetrichters in bestimmten Grenzen variiert werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1. --eine Seitenansicht der Einrichtung- gemäß der Erfindung
Fig. 2. - eine Vorderansicht der Einrichtung gemäß der Erfindung Fig. 3. - eine Darstellung der Einfüll- und Dosiereinrichtung gemäß der Erfindung
Im Ausführungsbeispiel wird eine Putztrommel mit bspw. vier Schlitzen beschrieben. In den Mantel der mit Hilfe des Antriebes 3 angetriebenen, um ihre Achse rotierenden Putztrommel 1 sind vier, jeweils-um 90° gegeneinander versetzte Schlitze 9 eingebracht, die geradlinig parallel zur Putztrommelachse 18 verlaufen und deren Breite in Abhängigkeit von der Knollengröße des jeweils zu verarbeitenden Erntegutes eingestellt werden kann. In die Putztrommel 1 sind weiterhin ebenfalls parallel zur Putztrommelachse 18 zu jedem der Schlitze 9 zwei Rollbleche 6; 7 eingelegt,' die jeweils einen zugehörigen, dem jeweiligen Trommelschlitz 9 zugeordneten Sektor
des Putztrommelinnenkreises überdecken und deren innere Seitenkanten 14; 15 bündig zu den Innenkanten 10; 11 des jeweils zugehörigen Trommelschlitzes 9 verlaufen. Dabei ist das in Drehrichtung ,jeweils vor dem Trommelschlitz 9 angeordnete Rollblech 6 in Form eines vorzugsweise gleichschenkligen, stumpfen Winkels 20 ausgebildet, der in Richtung auf die Putztrommelach.se 18 weist. Das in Drehrichtung hinter dem Putztrommelschlitz 9 angeordnete Rollblech 7 ist demgegenüber jeweils lediglich flach eingelegt. Weiter sind senkrecht zur Putztrommelinnenwand in dem Bereich, der nicht durch die RoIIt bleche 6; 7 überdeckt wird, Leitbleche 8 angeordnet, die die Form einer (im Bereich der Rollbleche) jeweils unterbrochenen, zur Putztrommelachse 18 konzentrisch geführten Spirale aufweisen, deren Steigung in Richtung zum Trommelausgang 19 stetig etwas wächst. Dabei laufen die Leitbleche 8 jeweils beidseitig über die jeweils benachbarten äußeren Rollblechkanten 16; 17 hinweg aus. An der in Drehrichtung jeweils hinteren Schlitzinnenkante 11 ist jeweils ein mit der Putztrommel 1 umlaufendes Schermesser 12 (zwischen Innenkante 11 und Rollblech 7) angebracht j dessen Gegenstück unterhalb der Putztrommel 1} und zwar in Durchlaufrichtung vorzugsweise 30° hinter dem tiefsten Punkt des Umlaufkreises, feststehend angeordnet ist. Dabei kann der Scherdruck gegen die mit der Putztrommel umlaufenden Schermesser 12 an dem feststehenden Schermesser 13 entsprechend ein- bzw. nachgestellt werden. Weiter ist das feststehende Schermesser 13 gegenüber den mit der Trommel umlaufenden Schermess-ern 12 schräg versetzt so angeordnet, daß die über die gesamte Trommellänge durch den jeweiligen Trommelschlitz. 9 ragenden Zwiebelschlotten nicht gleichzeitigj sondern in Durchiaufrichtung nacheinander abgetrennt werden. 'Unterhalb der Putztrommel 1 ist schließlich ein, an ein Geblase 4 angeschlossener Ansaugtrichter 5 vorgesehen, der vorzugsweise etwa ein Drittel des Putztrommelumfanges über die gesamte Trommellänge umfaßt und mit dessen Hilfe eine ständiger Sog erzeugt wird, der insbesondere auf den jeweils im Ansaugtrichterbereich befindlichen Trommel-
Ρ»
schlitz 9 wirkt und das Heraustreten der Schlotten aus dem Putztrommelschlitz 9 wirkungsvoll unterstützt. An der Frontseite der Putztrommel 1 ist weiter eine Einfülltrommel 22 mit zugehöriger Dosiereinrichtung 21 - angebracht. Die Einfülltrommel 22 ist dabei in Form eines zylindrischen Käfigs ausgeführt, dessen Maschenweite so gewählt wird, daß die sich daraus ergebende lichte Weite einerseits größer als die lichte Weite der Trommelschlitze 9, andererseits jedoch kleiner als die kleinste Knollengröße des jeweils zu verarbeitenden Erntegutes ist. Die in der Einfülltrommel angeordnete Dosiereinrichtung 21 ist auf die zwischen dem Putztrommeleinlauf und der Einfülltrommel 22 befindliche Stirnwand aufgesetzt, wobei die Stirnwand 25 deckungsgleich mit der Grundfläche der Dosiereinrichtung 21 durchbrochen ist. Die Wandung der Einfülltrommel 21 bildet dabei die äußere Begrenzung des Aufnahmetrichters 24, während dessen weitere Wandungen so angeordnet sind, daß Erntegut nur bei der Aufwärtsbewegung des Aufnahmetrichters 24 in die Dosiereinrichtung 21 übernommen werden, und nur diese dosierte Menge während der nachfolgenden Abwärtsbewegung aus der Dosiereinrichtung in die Putztrommel 1 gelangen kann. Durch die einstellbare Gestaltung einer dieser Wände der Dosiereinrichtung 21, bzw, des Aufnahmetrichters 24 ist außerdem die mit jedem Umlauf übernehmbare Menge noch zusätzlich in bestimmten Grenzen variierbar.
Das so eingefüllte Erntegut wird durch die Leitbleche 8 kontinuierlich mit jeder Umdrehung in Richtung auf den Trommelausgang 19 gefördert, wobei das Erntegut jeweils beim Durchlauf eines der Trommelschlitze 9 durch den unteren Halbkreis des Umlaufes, insbesondere beim Durchlauf durch den Bereich des Ansaugtrichters 5 einmal durch' seine eigene Schwerkraft, sum anderen jedoch vor allem auch durch den in diesem Bereich vorhandenen Sog über das, zugehörige Rollblech 7 a.uf den entsprechenden Putztrommelschlitz 9 rollt«, Es ist leicht einzusehen, daß insbesondere Erntegut mit noch nicht abgetrennten Schlotten mit dem geringsten Widerstand, also quer zur Drehrichtung
4® ff - 10 -
rollen und auch in dieser Lage über dem jeweiligen Schlitz ankommen wird. Das gemäß der Erfindung gestaltete Rollblech 6 verhindert dabei, daß das Erntegut über den jeweils zugehörigen, unten befindlichen Schlitz 9 hinweg rollen kann. Am Erntegut vorhandene Schlotten werden, unterstützt durch den im Ansaugtrichterbereich vorhandenen Sog, durch den jeweiligen Trommelschlitz 9 gezogen, vom jeweils zugehörigen, mit der Putztrommel 1 umlaufenden Schermesser 12 erfaßt, gegen das feststehende Schermesser 13 geführt und mit der weiteren Trommeldrehung schließlich vom Erntegut getrennt.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von Zwiebeln, unter Verwendung einer liegend angeordneten, in geeigneter Form angetriebenen, um ihre Längsachse rotierenden Putztrommel (1) mit einer zugehörigen Einfülleinrichtung, gekennzeichnet durch die nachfolgend aufgeführten Merkmale:
- mehrere, in die Putztrommelwandung eingebrachte, parallel zur Putztrommelachse (18) verlaufende, gerade Schlitze (9), die abhängig von der jeweils gewählten Anzahl gleichmäßig über den Umfang der Putztrommel (1) verteilt sind und deren Breite jeweils auf die Mindestgröße der Knollen des zu putzenden Erntegutes eingestellt v/erden kann;
- ein zu jeweils jedem Trommelschlitz (9) in den Putztrommelmantel eingelegtes Paar Rollbleche (6; 7), das so angeordnet ist, daß jedes der zugehörigen Rollbleche (6; 7) beidseitig vom zugehörigen Trommelschlitz (9) einen jeweils zugehörigen Sektor des Putztromrnelinnenkreises überdeckt und die inneren Seitenkanten (14; 15) bündig mit den Innenkanten (10; 11) des zugehörigen Trommelschlitzes (9) verlaufen, wobei das jeweils in Drehrichtung vor dem Trommelschlitz (9) angeordnete Rollblech (6) die Form eines vorzugsweise gleichschenkligen, stumpfen Winkels (20) in Richtung auf die Trommelachse (18) aufweist, während das jeweils in Drehrichtung hinter dem Trommelschlitz (9) angeordnete Rollblech (7) lediglich flach eingelegt ist;
- auf der Trommelinnenwand geführte, senkrecht zu dieser angeordneten Leitbleche (8), die die Form einer im Bereich der Rollbleche unterbrochenen, zur Putztrommelachse (18) konzentrischen Spirale aufweisen, deren Steigung in Richtung zum Trommelausgang (19) stetig etwas steigt, wobei die Leitbleche (8) jeweils beidseitig über die äußeren, jeweils benachbarten Rollblechkanten (16; .17) hinweg auslaufen;
- an der in Drehrichtung jeweils hinteren Schlitzinnenkante (11) angebrachte, in den Trommelmantel eingelassene, mit der Putztrommel umlaufende Schermesser (12);
46 /
- ein unterhalb der Putztrommel (1) in Durchlaufrichtung vorzugsweise 30° hinter dein tiefsten Punkt des Umlaufkreises angeordnetes, feststehendes Schermesser (13), dessen Scherdruck gegen die mit der Putztrommel (1) umlaufenden Schermesser (12) ein- bzw» nachgestellt werden kann; sowie
- einen feststehenden, an ein geeignetes Gebläse (4) angeschlossenen Ansaugtrichter (5)j der unterhalb der Putztrommel (1) angeordnet und so an diese angepaßt ist, daß er vorzugsweise etwa ein Drittel des Putztrommelumfanges über die gesamte Länge symmetrisch umfaßt f .
so daß bei Drehung der Putztrommel (1) das über die zugehörige Einfüll- und Dosiereinrichtung (2) eingefüllte Erntegut mit jeder Trommelumdrehung kontinuierlich in Richtung auf den Putztrommelausgang (19) gefördert wird, wobei am Erntegut vorhandene Schlotten beim Durchlaufen eines der Trommelschlitze durch den Bereich des Ansaugtrichters (5) infolge des dort vorliegenden Sogs durch den jeweiligen Trommelschlitz (9) gezogen, vom jeweils zugehörigen, mit der Trommel umlaufenden Schermesser (12) erfaßt, gegen das feststehende Schermesser (13) geführt und mit der weiteren Trommeldrehung schließlich vom Erntegut getrennt werden. .
2. Einrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von . Zwiebeln, nach Punkt 1., dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Schermesser (13) gegenüber den mit der Putztrommel umlaufenden Schemesgern (12) schräg so .versetzt angeordnet ist, daß die mit Hilfe des im Bereich des Ansaugtrichters (5) herrschenden Sogs durch den jeweiligen Trommelschlitz (9) gezogenen Schlotten des Erntegutes nicht gleichzeitig, über die gesamte Trommeilänge, sondern in Durchiaufrichtung nacheinander abgetrennt werden,
3. Einrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von Zväebeln, nach Punkt 1., dadurch gekennzeichnet, daß die mit der.Putstrommel (1) umlaufende Einfülltrommel (22) die Form eines zylindrischen Käfigs aufweist, dessen Maschenweite so.
gewählt wird, daß sie sich daraus ergebende lichte Weite einerseits größer als die Breite der Trommelschlitze (9), andererseits jedoch kleiner als die kleinsten Knollen des zu verarbeitenden Erntegutes (Zwiebeln) ist, so daß zwischen dem Erntegut befindliche Fremdkörper entsprechender Größe (Steine usv/.) beim Umlauf durch die Maschen des zylindrischen Käfigs fallen und damit nicht in die Putztrommel (1) gelangen können.
4* Einrichtung zum Putzen von Gewächsen, insbesondere von Zwiebeln, nach Punkt 1., dadurch gekennzeichnet, daß die 'Stirnwand (25) zwischen der Putztrommel (1) und der Einfülltrommel (2) deckungsgleich mit der Grundfläche der in der Einfülltrommel (22) angeordneten, auf die Stirnwand (,25) aufgesetzten Dosiereinrichtung (21) durchbrochen ist, wobei die Dosiereinrichtung (21) einerseits von der Wandung der Einfülltrommel (22) begrenzt v/ird, während die anderen Wandungen zwischen der Einfülltrommel (22) und dem Putstrommeldurchbruch (23) so angeordnet sind, daß das Erntegut nur bei der Aufwärtsbewegung des Aufnahmetrichters (24) in die Dosiereinrichtung (21) übernommen, und nur diese dosierte Menge aus der Dosiereinrichtung (21) während der nachfolgenden Abwärtsbewegung in die' Putztrommel gelangen kann, wobei durch entsprechende Verstellung einer der Wände des Aufnahmetrichters (24) die prp Trommelumdrehung übernommene Erntegutmenge zusätzlich variiert werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21546779A DD145885A1 (de) | 1979-09-12 | 1979-09-12 | Einrichtung zum putzen von gewaech en,insbesondere von zwiebeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21546779A DD145885A1 (de) | 1979-09-12 | 1979-09-12 | Einrichtung zum putzen von gewaech en,insbesondere von zwiebeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD145885A1 true DD145885A1 (de) | 1981-01-14 |
Family
ID=5520038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21546779A DD145885A1 (de) | 1979-09-12 | 1979-09-12 | Einrichtung zum putzen von gewaech en,insbesondere von zwiebeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD145885A1 (de) |
-
1979
- 1979-09-12 DD DD21546779A patent/DD145885A1/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2741710C2 (de) | Vorrichtung zum Trennen von Feststoffen und Flüssigkeiten aus einer Suspension | |
| DE2230767C2 (de) | Vorrichtung zum Einschneiden von Öffnungen in Rohre | |
| DE2629458C2 (de) | ||
| EP0538599B1 (de) | Häcksler | |
| DE7807110U1 (de) | Vorrichtung zum Einbringen von Löchern in ein Wellrohr mit ringförmigen Wellungen aus einem thermoplastischen Material | |
| DE2018684B2 (de) | Vorrichtung zum Abtrennen einer Flüssigkeit aus einem Brei, Schlamm o.dgl | |
| DE102009037686A1 (de) | Vorrichtung zur Verarbeitung von Rauchartikelabfällen | |
| DE2751091C2 (de) | Vorrichtung zum Abtrennen von Flüssigkeit aus einem schlammartigen Brei oder Gemenge | |
| DE2428588C2 (de) | Vorrichtung zum Beleimen von Spänen | |
| EP3221055B1 (de) | Vorrichtung zum schreddern von wertdokumenten | |
| DE102011108606A1 (de) | Vorrichtung zum Verteilen von Tabak, wie Tabakfasern, Tabakblätter oder Teilen von Tabakblättern | |
| EP0623712A2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Abscheidegut aus einer Flüssigkeit | |
| DD145885A1 (de) | Einrichtung zum putzen von gewaech en,insbesondere von zwiebeln | |
| DE9105932U1 (de) | Schneidwalzenpaar für Maispflücker | |
| EP3930485B1 (de) | Trennvorrichtung | |
| DE1542338A1 (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung hochviskoser Substanzen | |
| AT526149B1 (de) | Waschvorrichtung | |
| DE2419471A1 (de) | Sieb, insbesondere fuer ein schlachthaus | |
| AT254094B (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerschneiden von Feststoffen in Abwässern | |
| DE3345118C1 (de) | Vorrichtung zum Trocknen und ggf. Kühlen von Zucker mit einem Drehrohr | |
| DE202006011052U1 (de) | Wendevorrichtung, insbesondere zum Wenden und Transportieren von Biomasse | |
| DE557580C (de) | Einleger fuer Dreschmaschinen | |
| DE2719681A1 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen bearbeitung von kaese | |
| DE2355003C3 (de) | Einrichtung zum Überleiten eines Gemisches von Käsebruch und Molke aus einem Behälter zum Füllschacht einer Portionierungseinrichtung | |
| DE2850294A1 (de) | Maschine zum schneiden und haeckseln von pflanzen |