DD145943A1 - Kaltstartvorrichtung fuer eine luf verdichtende,selbstzuendende brennkraftmaschine - Google Patents

Kaltstartvorrichtung fuer eine luf verdichtende,selbstzuendende brennkraftmaschine Download PDF

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DD145943A1
DD145943A1 DD79215462A DD21546279A DD145943A1 DD 145943 A1 DD145943 A1 DD 145943A1 DD 79215462 A DD79215462 A DD 79215462A DD 21546279 A DD21546279 A DD 21546279A DD 145943 A1 DD145943 A1 DD 145943A1
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DD
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cold start
cold
internal combustion
combustion chamber
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DD79215462A
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Franz Chmela
Alfonso Nunzio D
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P19/00—Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition
    • F02P19/02—Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition electric, e.g. layout of circuits of apparatus having glowing plugs
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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Abstract

Waehrend das Ziel der Erfindung in der Bereitstellung einer derartigen Kaltstartvorrichtung mit hohen Gebrauchswerteigenschaften liegt, besteht die Aufgabe darin, die Kaltstartvorrichtung so auszubilden, dasz ein Sofortstart moeglich ist und die dafuer aufzuwendende Energie auf ein Minimum reduziert wird. Als Loesung ist nunmehr vorgesehen, dasz ausschlieszlich fuer den Kaltstart als Zuendvorrichtung eine an sich bekannte, an ein Hochspannungszuendsystem angeschlossene Zuendkerze Anwendung findet, welche je nach dem zur Anwendung kommenden Einspritz- und Gemischbildungsverfahren derart im Brennraum angeordnet ist, dasz ihre Elektroden waehrend des Startvorganges im Bereich eines zuendfaehigen Gemisches liegen.

Description

2 IS $$S "/f"~ Berlin, den Λ., 10»1979
56 093/27
K&ltfstartvorrichtung für eine luftverdichtende, selbstzündende Brennliraftmaschine
iy^endjir^^
Die Erfindung betrifft eine Kaltstartvorrichtung für. eine luftverdichtendo, selbstsündende Brennkraftmaschine, welche mit selbstzündungsvv'illigen Kraftstoffen betrieben wird und im Kolben oder Zylinderkopf einen Brennrauta aufwoist, in den zumindest bei Erreichen des oberen Kolbentotpunktes eine durch elektrische Energie betriebene Zündvorrichtung eintauchte .
Nach dor I)E-PS 1 023 632 ist bereits eine Kaltstartvorrichtung bekannt j vjelcho speziell für Brennkraftmaschinenausgerichtet ist, die nach dem Verfahren der Kraftstoff«· Y/andauftragung arbeiten. Sie v?eist- in der Zone des Kraftstoff ilms$ in der die durch Zerfließen des Kraftstoffes auf dor Brennraurawand gebildete EilmGCliicht bereits so fein ist, daß dort der Kraftstoffilm zuerst aufdampft, eine isoliert im Zylinderkopf befestigte, bimetallisch ausgebildete Elektrode auf, die mit einer in den Brennraumv?and angeordneten Gegenelelctrode zusammenarbeitet* Die Elektroden kommen nach Art einer Abreißvorrichtung in Reibkontakt miteinander und arbeiten mit Niederspannung» Nach dem/Anlassen dos Motors "biegt sich die Bimetall·™ elektrode unter dem Einfluß der Wärme im Brennraum von der .Gegenelektrode ab, und die Zündimg wird unterbrochen» Eine solche Kaltstartvorrichtung hat den Nachteil, daß sie starkem .Verschleiß unterwerfen ist und durchaus nicht für
4,10.1979.
§ f % AA& - 2 ~ . ' 56 093/27
gedes Ei nspri tsverfahre η -verwendet Werden kao.ru Außerdem dient sie nicht allein nur zum Starten, denn wenn die Temperatur im Brennraum absinkt, schaltet sie sich selbsttätig wieder ein* Schließlich hat sich gezeigt, daJß die !Einrichtung durchaus nicht sicher arbeitet und nicht die erforderliche Energie sur Zündung erbringt*
Was in den Brennraum eintauchende, durch elektrische Energie betriebene Zündvorrichtungen anbetrifft» so ist die Anbringung derselben bei luftverdichtenden Brennkraftmaschinen mit direkter Kraftstoffeinspritzung lange bekannt, jedoch nicht als Startvorrichtung, insbesondere nicht als Kaltstartvorrichtimg» Sie finden vielmehr nur Anwendung, wenn der Motor mit -selbstzündungsunwilligen Kraftstoffen betrieben yardβ Diese Zündvorrichtungen arbeiten durchgehende Nur um einige Beispiele anzufünren? wird auf die DE-PS 1 576 020 verwiesen, nach der eine oder zwei Stabelektroden in den Brennraum eintauchen, wo sich zuerst ein zündfähiges Gemisch bildet*
Nach der DE-PS 1 526 320 taucht eine ummantelte Sündkerze in eine in don Brennraum einmündende Bohrung ein, und ein Teil des Kraftstoffes wird ihr durch einen in der Bronnraurawand angeordneten Leitkanal .zugeführte
Auch gemäß der DlS-PS 1 019 125 taucht 9 sobald der Kolben seine obere Totpunktlage erreicht hat, eine Elektrode oder Zündquelle dort in den Brennraum eins wo zuerst ein zündfähiges Gemisch vorhanden ist«
Bei all diesen Motoren handelt es sich um ausgesprochene fremdgezündote Brennkraftmaschinen, die nach dem Vorfahren
4 ξ 71/? <* 4.10.1979
ι y ^ <& ^: _ „ 3 „ _ 56 093/27
der Kraftstoff -Wandaui* tragung arbeiten, und dio Zündvorrichtungen dienen nicht für den Kaltstart» '
Als einzig wirkungsvolle Methode 9 bei direkteinspritzenden Brennkraftmaschinen den Kaltstart zu erleichtern, wendet man heute allgemein Einrichtungen zum Vorwärmen der Ansaug*- 'luft an, um am Ende des Verdichtungshubes in den Zylindern eine für die Selbstzündung ausreichend hohe Verdichtungsendtemperatur au erreichen«,' Eine solche Einrichtung ist beispielsweise durch die DS-PS 1 576 220 bekannte Sie besteht aus einer in der Ansaugleitung angebrachten Glühkerze, der Kraftstoff zugeführt wird» Die verbrannten Gase vermischen sich mit der Ansaugluft und erwärmen diese«.
Derartige Vorrichtungen haben vor allem den Nachteil eines großen Energieaufwandes, weil nicht nur die Ansaugluft, sondern auch Bauteile erst erwärmt werden müssen, der Anlasser muß den Motor daher so lange durchdrehen, bis eine ausreichende Menge Warmluft in die Zylinder bzw« durch die Zylinder'transportiert'ist«.Eine weitere Verlängerung der Kaltstartzeit ergibt sich daraus,, daß dio aufgewärmte Ansaugluft einen Teil ihrer Wärme an die Ansaugrohre, die Zylinderköpfe und an die Kolben abgeben muß, bis die Selbstzündung οtemperatür endlich erreicht ist. Schließlich hat eine solche Luftvorwa.rirteinrich.tung den großem Nachteil, daß die Kraftstoffdosierung und die Gemischaufbereitung für den Brenner, insbesondere bei kleineren Motoren, sehr schwierig, ist«
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer Kaltstart
4.10*1979 56 093/27
vorrichtung für eine luftverdichtende? selbstzündende Brennkraftmaschine mit hohen Gebrauchswerteigenschaften»
Dei? Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Brenn-» kraftmaschine! der eingangs beschriebenen'Art eine Kalt-» startvorrichtung zu schaffens durch die ein Sofortstart möglich ist und die dafür aufzuwendende Energie auf ein Minimum reduziert wird*
Wach der Erfindung wird öl,β Aufgabe dadurch gelösts daß ausschließlich für den Kaltstart als Zündvorrichtung eine an sich bekannte, an ein Hochspannungszündsystem angeschlossene Zündkerze Anwendung findet, welche ,je nach dem zur Anwondung kommenden Einspritze- und Gemischbildungsverfahren derart im Brennraum angeordnet ist, daß ihre Elektroden wahrend des Startvorganges im Bereich eines zündfähigen Geirdsches liegen«,
Durch diese Maßnahmen wirä ein Sofortstart.ähnlich wie bei Otto-Motoren erreicht, der Zündfunke bildet einen Zündhord kleinstmöglicher Abmessung mit sehr hoher Energiedichte. Man erreicht damit eine höchst gezielte Energieeinführung, so daß die Anwendung kleinerer Startbatterien möglich ist* Wesentlich ist schließlich, daß der Zündfunke die Verbrennung in den erdeten Sekunden de:e Warmlauf ρ has θ unterstützen kanne
V/o-die Zündkerze jeweils gon.au anzuordnen ists muß von FaIl zu Fall entschieden werden, als maßgebend giltj daß sio im Bereich eines zündfahigen Gemisches liogt»
Λ.10,1979 - 5 - 56 093/27
Im einzelnen wird nach der Erfindung vorgeschlagen, als Hoohspannungszündsystem eine konventionelle Zündanlage mit Unterbrecher, Zündspule und Verteiler anzuwenden»
Ferner fällt es unter die Erfindung, wenn als Hochspannungssündsystem eine Sii-rcichtung zur Erzeugung von Funkenf olgon beliebiger Prequens und Dauer Anwendung findet, welche alle Zylinder gleichzeitig rait Hochspannung versorgtf oder die Zylinder über einen Verteiler entsprechend der Zündfolge nacheinander mit Hochspannung versorgt»

Claims (1)

  1. · 4.10.1979
    215 46& -6 - 56 093/27
    Erfindimg.sanspruch
    EaltstartvoErichtmig für eine -luftverdichtende, selbstzündende Brennkraftmaschine, welche mit selbstzündungswilligen Kraftstoffen betrieben wird und im Kolben oder Zylinderkopf einen Brennraum aufweistf in den zumindest bei Erreichen des oberen Kolbontotpunktes eine durch elektrische Energie betriebene Zündvorrichtung eintaucht, gekennzeichnet dadurch^ daß ausschließlich für den Kaltstart als Zündvorrichtung eine an sich bekannte, an ein Hochspannungszündsystem angeschlossene Zündkerze Anwendung findet, welche je nach dem. zur Anwendung kommenden ' Einspritz- und Gemischbildungsverfahren derart im Brennraum angeordnet ist, daß ihre Elektroden während des Startvorganges im Bereich eines zündfähigen Gemisches liegenY
    Kaltstartvorrichtung nach Punkt I5 gekennzeichnet dadurch, daß als Hochspannungszündsystem eine konventionelle Zündanlage mit Unterbrecher, Zündspule und Yertoiler Anwendung findene
    Kaltstartvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet; dadurch, daß als Hochsparaiungszündsystem eine Einrichtung zur Erzeugung·von Fimicenfolgen beliebiger Frequenz und Dauer Anwendung findet, welche alle Zylinder gleichzeitig mit Hochspannung versorgte
    Kaltstartvorrichtung nach Punkt 1? gekennzeichnet dadurch, daß als Hochspannungsaündsystem eine Einrichtimg zur Erzeugung von Funkenfolgen beliebiger Frequenz und Dauer Anwendung findet, welche über einen Verteiler die Zylinder 'entsprechend der Zündfolge nacheinander mit Hochspannung versorgte
DD79215462A 1978-09-14 1979-09-11 Kaltstartvorrichtung fuer eine luf verdichtende,selbstzuendende brennkraftmaschine DD145943A1 (de)

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