DD146000A1 - Verfahren zum entknochen von tierkoerperhaelften,tierkoerpervierteln und tierkoerperteilstuecken - Google Patents

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DD146000A1
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Eberhard Haak
Martin Liebers
Erhard Scharner
Karl-Heinz Wolf
Dieter Zander
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Eberhard Haak
Martin Liebers
Erhard Scharner
Wolf Karl Heinz
Dieter Zander
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Abstract

Verfahren zum Entknochen von Tierkoerperhaelften, Tierkoerpervierteln und Tierkoerperteilstuecken, insbesondere von Extremitaetenknochen bei Rind, Schwein, Hammel und dergleichen. Ziel der Erfindung ist es, den relativ groszen manuellen Kraftaufwand beim Entknochen von Tierkoerperstuecken zu reduzieren, gleichzeitig die Arbeitsproduktivitaet und Qualitaet im Entknochungs- und Zerlegungsverfahren zu erhoehen, vor allem auch bei der Warmzerlegung. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Entknochen zu schaffen, bei dem zwischen den herauszuloesenden Knochen und den unterschiedlichen Gewebearten (Muskelfleisch, Sehnen) eine zusaetzliche Spannung waehrend des gesamten Herausloeseprozesses vorhanden ist, die nicht auf manueller Kraft beruht und ein kontinuierliches Herausloesen des Knochens erfolgt. Erfindungsgemaesz wird das mit Knochen versehene Tierkoerperstueck auf einen mit einer Arretierungseinrichtung ausgeruesteten Auflagetisch gelegt und arretiert, waehrend eine ueber ein spannbares Seil mit einem ueber dem Auflagetisch starr angeordneten Elektromotor verbundene Greifeinrichtung einen der Knochen umfaszt, ihn kontinuierlich nach oben zieht und bei einer gleichmaeszigen Spannung zwischen Knochen und Gewebe mittels Messer manuell das Herausloesen des jeweiligen Knochens erfolgt. Vorteilhaft werden die Tierkoerperstuecke vor dem Herausloesen der Knochen einem enzymatischen Verfahren unterzogen.

Description

Tltel Μ fejr;Erf iridu nrr
Verfahren zum Entknocben von Tierkörperhälften, Tierkörper vierteln und Tierkürperteilstücken.
Anv/eηdungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum. Entknochen von Tierkörperhälften, Tierkörpervierteln und Tierkörperteil~ stücken, insbesondere von Extremitätenknochen bei Rind, Schwein^ Hammel und dergleichen.
Die Zerlegung von Tierkörperhälften, Tierkörpervierteln und ' Tierkörperteilstücken, insbesondere von Extremitätenknochen bei Rind, Schwein, Hammel und dergleichen erfolgte bisher grundsätzlich manuell unter starker physischer Belastung der Arbeitskräftes um die Zerlegung in Grob- und Peinsortimente su realisieren«
Pie anatonischen Gegebenheiten der Anordnung von Knochen, Muskeln, Binde- und Fettgewebe erschweren den Einsatz mechanischer Verfahren bei der Entknocbung» Eine mechanisierte Entknochung ist bei der Schinkenentbeinung bekannt« Bekannt ist ferner das Seloprince-Verfahren und das Schulterblattziehen mit Hilfe eines Vakuums unter Benutzung eines Ziehwagens»
Beim Entknochen der Keule und des Buges (mit Ausnahme des Schulterblattes) v/ird bisher keine mechanische Kraftunterstützung im Prozeß des Ausschneidens angewendete
Ziel der Erfindung ist es, den relativ großen manuellen Kraftaufwand beim Entknochen von Tierkörperhälften, Tierkörpervierteln und Tierkörperteilstücken, insbesondere von Extremitätenknochen bei Rind, Schwein, Hammel und dergleichen zu reduzieren; gleichzeitig die Arbeitsproduktivität und Qualität im Entknochungs- und Zerlegungen verfahren zu erhöhen, vor allem auch bei der Warmzerlegung»
Darlegung .des Wesens der...Erfind.ung
" ΐί^^^ΛΡΐΐΒ^^^ΛΒ^Ι^ψ]^-» ^-*-e durch die Erfindung gelöst wird
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Entknochen' von Tierkörperhälften,. Tierkörpervierteln und Tierkörperteilstücken, insbesondere von Extremitätenknochen bei Rind, Schwein, Hammel und dergleichen zu schaffen, -bei dem zwischen den herauszulösenden Knochen und d.en unterschiedlichen Gewebearten (Muskelfleisch, Sehnen) eine zusätzliche Spannung während des gesamten Herau.slöseprozesses vorhanden ist, die nicht auf manueller Kraft beruht, wobei der jeweilige Knochen nicht manuell gehalten, oder manuell bewegt zu werden braucht und ein kontinuierliches Herauslösen des Knochens erfolgt«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das mit Knochen versehene Tierkörperstück auf einen mit Arretierungsvorrichtung, ausgerüsteten Auflagetisch gelegt, dort arretiert wird, während eine über ein spannbares Seil mit einem über dem Auflagetisch starr angeordneten Elektromotor verbundene Greifeinrichtung einen der Knochen umfaßt, ihn kontinuierlich nach oben zieht und bei einer gleichmäßigen Spannung zwischen Knochen und Gewebe mittels einfachem, rotierendem, oder vibrierendem Messer manuell das Herauslösen des jeweiligen Knochens erfolgt.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Tierkörporteilstücke vor dom Herauslösen der Knochen einem, encymatischen Verfahren, untersogen werden»
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert- werden.
Auf der zugehörigen Zeichnung ist die Einrichtung 'dargestellt, mit deren Hilfe das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt 'wird·
F.ür das Entknocben von Tierkörperstücken. 7 wird ein leicht zu reinigender j mit einer Metalloberfläche versehener Auflagetiscb 5 verwendet, der eine mechanische Arretierungseinrichtung 6 für das jeweilige Tierkörperstück 7 trägt. Die Arre~ tierungseinricbtung 6 ist durch ein flexibles Seil 9 senkrecht über der Arbeitsfläche mit einem Elektromotor 2 verbunden» Der Elektromotor 2 ist fest über dem Auflagetisch 5 mit einem Träger 3 montierte Der Elektromotor 2 erzeugt eine konstante Zugkraft, die über das Seil 9 und die Greifeinrichtung 4 auf den Knochen 8 wirkt, wobei die Zugkraft zwischen 20 bis 200 kp einstellbar ist. Je nach Tierkörperstück 7 und Schlachttier (Bug -vom Rind, Bug vom Schwein, Bug vom Hammel, Keule' vom Rind, Keule vom Schwein, Keule vom Hammel) wird .-eine- empirisch ermittelte günstige Zugkraft eingestellt, die ein schnelles Abtrennen des Liuskolfleisches bzw» der Sehnen dadurch ermöglicht, daß zwischen diesen unterschiedlichen Gewebeorten eine mechanische Spannung erreicht wird« Das Seil 9 ist hierbei um eine Seilrolle 1 geführt, die über eine Kupplung mit dem Elektromotor 2 in Verbindung steht··
IJacbdem das Tierkorperstück 7 mittels Arrotierungsvorrichtung auf dem Auflage tisch 5 verspannt ist, wird einer der Knochen 8 von der Greifeinrichtung 4 umfaßt, der Elektromotor betätigt., so daß sich das Seil 9 spannt* Gleichseitig legt sich die Greifeinrichtung 4 fest um den jeweiligen Knochen 8 und zieht ihn kontinuierlich nach oben, wobei mittels manuell geführtem Uesser das Herauslösen des Knochens 8 aus dem Tierkürperstück 7 in einfacher Y/eise und ohne großen physischen Kraftaufwand erfolgt* Dieser Prozeß wird noch unterstützt, wenn die Tierkörperstücke zuvor in einem enzymatischen Verfahren vorbehandelt werden«

Claims (1)

  1. Er f i η du η gs ajig j)riichg. · ·
    1* Verfahren zum Entknochen von Tierkörperhälften, Tierkörpervierteln und Tierkörperteilstücken, insbesondere von E:ctremitätenknochen bei Rind, Hammel, Schwein und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Knochen (8) versehene Tierkörperstück (7) auf einen mit einer Arretierungsvorrichtung (6) ausgerüsteten Auflage tisch (5) gelegt, dort arretiert wird, während eine über ein spannbares Seil (9) mit einem über dem Auflagetisch (5) starr angeordneten Elektromotor (2) verbundene Greifeinrichtung (4) den Jeweiligen. Knochen (8) umfaßt, ihn kontinuierlich'nach oben zieht und bei einer gleichmäßigen Spannung zwischen Knochen (8) und Gewebe mittels einfachem, rotierendem oder vibrierendem Kesser das Herauslösen des Knochens (8) erfolgt»
    2c Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tierkörperstücke (7) vor dem Herauslösen der Knochen (8) einem ensymatischeη Verfahren unterzogen werden.
    Hierzu 1 Selie Zeichnungen
DD21574579A 1979-09-24 1979-09-24 Verfahren zum entknochen von tierkoerperhaelften,tierkoerpervierteln und tierkoerperteilstuecken DD146000A1 (de)

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