DD146078B1 - Schalldaemmende umkleidung fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

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DD146078B1
DD146078B1 DD21573179A DD21573179A DD146078B1 DD 146078 B1 DD146078 B1 DD 146078B1 DD 21573179 A DD21573179 A DD 21573179A DD 21573179 A DD21573179 A DD 21573179A DD 146078 B1 DD146078 B1 DD 146078B1
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Kurt Thor
Edmund Juelke
Peter Hennig
Manfred Wuelknitz
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Thor Elisabeth
Thor Hannelore
Thor Kornelia
Thor Andrea
Edmund Juelke
Peter Hennig
Manfred Wuelknitz
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Titel der Erfindung
Schalldämmende Umkleidung für Brennkraftmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine scha lld amende Umkleidung für Brennkraftmaschinen, vorzugsweise für als Schweißaggregate betriebene, fahrbare Motorgeneratoren mit Luftkühlang.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Schalldämmende Umkleidungen von Brennkraftmaschinen müssen einer Reihe von Forderungen genügen. Heben der Verminderung der Schallausbreitung ist es wesentlich, daß sich durch die Schallschatzmaßnahmen die thermischen Verhältnisse der Maschine nicht verschlechtern хщй daß die Wartung des Motors keinen Schwierigkeiten begegnet.
Bekannt ist nun die Kapselung eines luftgekühlten Dieselmotors und Rotationsverdichters (Spamer, P., Praktische Hinweise für Schallschutzmaßnahmen beim Einbau von Verbrennungsmotoren in Baumaschinen, Maschinenbau-Verlag GmbH, Prankfurt/Main 1966, Seite 56 - 57)» bei der die mit einer Entdröhnungsschicht versehene Kapsel elastisch gelagert und mit Gummi-
dichtungen versehen ist.
Weiterhin bekannt ist eine schalldämmende Umkleidung fUr eine Brennkraftmaschine (D.S-US 2 245 126), bei der die Kapselung aas einem die Brennkraftmaschine umgebenden, formsteifen Rahmen besteht, an dem die die scha11dämmende Kapsel bildenden Wandelemente unter Zwischenfügen von Dichtleisten verschraubt oder mit Spannhebeln befestigt werden· Die Wandelemente können dabei entweder am Außenrand nach innen abgewinkelt und danach in halbkreisartiger Form nach außen aufgebogen sein, wobei der aufgebogene Seil mit einer Längsrinne der Dichtleiste im Eingriff steht, oder die Wandelemente tragen entlang ihres Außenrandes an der Innenseite Yersteifungsleisten, die mit ihrem Stegteil an den Dichtleisten anliegen und mit dem Traggerüst verschraubt sind.
Des weiteren ist eine Schalldämmhaübe für einen Energiemaschinensatz vorgeschlagen worden (Lotze, Ε·, in 'Lärmbekämpfung', Yerlag Sribüne, Berlin 1971» 1« Auflage, S. 425), bei der ein von der Kapselwand zur Maschine reichendes Blech den Frisch- und den Abluftteil der Kapsel voneinander trennt· DE-OS 1 909 513 beschreibt ein schalldämmendes formsteifes Gehäuse für einen fahrbaren Kompressor, der durch eine Brennkraftmaschine angetrieben wird. Dabei ist das Gehäuse um einen Drehpunkt nach oben schwenkbar und wird von zwei Ventilatoren durchlüftet, wobei eine Wand und öffnungen im Gehäuse verschiedene Luftzirkulationen zur hinreichenden Kühlung gestatten sollen, ohne die schalldämmende Wirkung des Gehäuses zu mindern· In DE-OS 2 323 238 ist ein zwangsbelüftetes, schalldämmendes Gehäuse für verfahrbare, lärmerzeugende Maschinen, zum Beispiel Kompressoren, dargestellt, welches als Bestandteil des formsteifen Gehäuses seitlich angeordnete, aufklappbare, gleichfalls formsteife Zu- und Abluftkanäle aufweist· Diese Zu- und Abluftkanäle
"bilden den Verschluß für Reparaturöffnungen· Allgemein bekannt ist es auch., Umkleidangen aus aushärtbaren Kunststoffen, beispielsweise Polyester, herzustellen und sie an der Innenseite mit einem schalldämmenden Belag 2SU versehen·
Die bekannten Torrichtungen sind wegen der relativgroßen Steifigkeit ihrer Kapselungen wenig geeignet für den rauhen Baustellenbetrieb und den gleichfalls rauhen Transport der mobilen Geräte· Leicht werden die Kapseln undicht, und es kommt außer zu vermehrter Schallausbreitung zum lindringen von niederschlagen·
Durch Warmluftkurzschlüsse oder allgemein durch PaIschluftführung verschlechtern sich die thermischen Verhältnisse für den Motor, Außerdem läßt sich die Art der bekannten buitführungen nur in geringem Maße den auf Baustellen unterschiedlichster Klimazonen herrschenden Temperaturen anpassen, Dies trifft insbesondere zu für das Startverhalten bei sehr niedrigen !Temperaturen·
Zugänglichkeit und Wartungsmöglichkeit sind durch die Art und Weise der KapseIkonstruktionen, besonders durch die herausragenden Teile des Motors, erschwert.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine schalldämmende Umkleidung, die gleichzeitig die Betriebsbedingungen des Motors verbessert·
Darlegung des Wesens der.Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schalldämmende umkleidung für Brennkraftmaschinen, vorzugsweise für fahrbare Motorgeneratoren mit Luftkühlung, die als Schweißaggregate betrieben werden, zu schaffen, welche neben der Schalldämmung eine hinreichende Wärmeabführung beim Betrieb und eine Minderung der Startschwierigkeiten durch die Art der Kühlluftführung gewährleistet, ohne daß Zugänglichkeit und Wartung erschwert sind.
Erfindungsgemäß setzt sich die aus Einzelelementen zusammengefügte, von einem Gebläse durchlüftete und der Kühl- und Abluftführung dienende Umkleidung aus zwei, je aus einem Stück bestehenden Stimschalen, einem mindestens zweiteiligen Deckelteil und zwei mindestens dreiteiligen Seitenteilen zusammen. Alle Einzelteile sind leicht gewölbt an ihrer Außenfläche, bestehen aus einem aushärtbaren Kunstharz, vorzugsweise Polyester, und sind an ihren rauhen Innenflächen mit einem schalldämmenden Mittel versehen, welches entweder aufgespritzt oder aufgeklebt ist· Alle Einzelteile sind untereinander rahmenlos, lösbar und quasielastisch verbunden· Die gesamte Umkleidung ist um einen Drehpunkt nach oben schwenkbar. An ihrer Innenseite sind schrägliegende Rippen angeordnet, die mit gleichsinnig schrägliegenden, am Motor befestigten Gegenrippen im Eingriff stehen. Bei geschlossener Umkleidung bilden Rippen und Gegenrippen voneinander getrennte Kanäle für die Kühl- und Abluftführung.
Alle Außenränder jedes Elementes der Einzelteile sind nach innen rechtwinklig zu Montageborden umgebogen. Beim Verbinden der einzelnen Elemente und der Einzelteile untereinander werden zwischen die Montageborde die Stege T-förmiger, metallischer Zwischenstücke
eingelegt. Dabei sind die Stege von U-profilförmigen Zwischengliedern, die aas einem weichen, elastischen Werkstoff bestehen, umgeben, wobei die Zwischenglieder eine Stärke aufweisen, die mindestens der Stärke der Stege der Zwischenstücke entspricht. Die Garte der Zwischenstücke liegen an der Innenseite der Umkleidung und überkragen die Ränder der Montageborde, während die geschlossenen Enden der Zwischenglieder etwa in Höhe der Außenflächen der einzelnen Elemente und Teile liegen. Im Ansaugkanal sind verstellbare Luftleitbleche installiert, die Abluftkanäle weisen Stellklappen auf. Zwischen Luftleifblechen und Stellklappen angeordnet, wirken jeweils zwei in Reihe geschaltete Thermostate, welche in Abhängigkeit von Motorlaat und Außentemperatur die Stellung der Stellklappen und der Luftleitbleche so steuern, daß erforderlichenfalls über Kürzschlußkanäle die Abluft ganz oder teilweise in den Ansaugkanal strömt,
Ausführungsbeispiel·
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: einen Längsschnitt durch die schalldämmende Umkleidung;
Pig. 2: eine Draufsicht auf die schalldämmende Umkleidung;
Pig. 3: einen Längsschnitt zur Darstellung der Kühlluftführung j
Pig. 4: einen Querschnitt zur Darstellung der Kühlluftführung;
Pig. 5: einen Querschnitt durch die Terbindung zweier ieile der Umkleidung.
Die schalldämmende Umkleidung für den fahrbaren Motorgenerator mit Luftkühlung wird durch einen
Drehpunkt 2 and den Auflagepaukt 3 gehalten· Dabei ist die Umkleidung rom Auflagepunkt 3 aus um den Drehpunkt 2 hoolisclxweiik'uiax· Бі&в Verriegelung erfolgt am Auflagepunkt 3·
Im einzelnen setzt sich die Umkleidung aus zwei, je aus einem Stück bestehenden Stirnschalen 10; 11, einem Deckelteil 9 und zwei Seitenteilen 5; 6 zusammen· Das Deckelteil 9 setzt sich aus mindestens zwei, die Seitenteile 5» 6 aus mindestens drei, sich über die gesamte Länge erstreckenden Einzelteilen zusammen· Die Einzelteile 5} 6; 9? Ю; 11 sind leicht gewölbt ausgeführt und rahmenlos, lösbar und quasielastisch miteinander verbunden.
An ihrer Innenseite weist die Umkleidung schrägliegende Rippen 12 aus, die bei geschlossener, das heißt, nicht hochgekippter Umkleidung, mit am Motor befestigten, gleichsinnig schrägliegenden Gegenrippen 19 im Eingriff stehen und so voneinander getrennte Kanäle für die Kühlluft- und Abluftführung bilden. Ein Gebläse 7 dient der Förderung der Kühlluft· Im Ansaugkanal 14 sind verstellbare buftleitbleche 13 befestigt, in den Abluftkanälen 15 Stellklappen 16· Zwischen den boftleitblechen 13 und den Stellklappen 16 sind je zwei, in Reihe geschaltete Shermostäte 1?; 18 angeordnet, je ein Thermostat 17 im Abluftkanal 15 und je ein !Ehermostat 18 im Ansaugkanal 14. Die Thermostate 17; 18 betätigen die Luftleitbleche 13 und die Stellklappen 16 so, daß in Abhängigkeit von Motorlast und Außentemperatur Abluft über Kurzschlußkanäle 21 wieder in den Ansaugkanal 14 fließen kann. Abluftkanäle 15, Stellklappen 16 und KurzSchlußkanäle 21 sind derart gestaltet, daß bei Uormalbetrieb keine Abluft durch die Kurzschlußkanäle 21 strömt. Lediglich in einer bestimmten Stellung der Stellklappen 16 in den Abluftkanälen 15 wird vor den Öffnungen der Kurzschlußkanäle 21 ein Überdruck
erzeugt, der den Kühlluftstrom ganz oder teilweise durch die Kurzschlußkanäle 21 fließen läßt· Die Einzelteile der Umkleidung 5? 65 9? 10,· 11 Bestehen aus einem aushärtbaren Kunststoff, vorzugsweise Polyester· Ihre rauhen Innenflächen sind mit einem scha11dämmenden Mittel 20 versehen, welches entweder aufgespritzt oder aufgeklebt ist. Rechtwinklig zur leicht gewölbten Fläche jedes Einzelteiles 5; 6; 9j 10; 11 weisen diese Montageborde 4 auf, welche mit Bohrungen versehen sind, die der Verschraubung der Einzelteile 5» 6; 95 10} 11 untereinander dienen· Die Verbindung der Einzelteile 5; 6; 9? 10; 11 erfolgt dergestalt, daß T-förmige, aus Stahl bestehende Zwischenstücke 1 mit ihren Stegen zwischen die Montageborde 4 eingelegt werden, wobei die Gurte der Zwischenstücke 1 an der Innenseite der Umkleidung liegen und die Ränder der Montageborde 4 überkragen. Die Stege der Zwischenstücke 1 sind dabei mit U-förmigen Zwischengliedern 8 eines weichen, elastischen Werkstoffes umgeben, wobei die geschlossenen Enden der Zwischenglieder S in Höhe der Außenflächen der Einzelteile 5> 6,· 9i 10; 11 liegen und eine Stärke aufweisen, die wenigstens der Stärke der Stege der Zwischenstücke 1 entspricht· Der Verbindung der Einzelteile 5» 6; 9» Ю; 11 dienende Schrauben 22 reichen durch die Montageborde 4, die zwischen ihnen liegenden Zwischenstücke 1 Und die elastischen Zwischenglieder 8 hindurch· Die entstandene Umkleidung kommt ohne einen formsteifen Rahmen aus, wobei ihr die Art der Verbindung der einzelnen Teile eine gewisse Elastizität verleiht, ohne daß die Regendichtheit eingeschränkt würde, !licht unwesentlich für den oft rauhen Baustellenbetrieb ist die leichte Auswechselbarkeit der relativ ebenen, leicht ausformbaren Kunststoffteile sowie deren problemlose Stapelbarkeit· Die Art des Aufbaues der Kühl- und Abluftkanäle ge-
stattet das Oberklappen der gesamten Umkleidung bei voller Punkt!onsfähigkeit des Motors im Palle einer Motorkontrolle·

Claims (4)

Erfind ungsans pruch
1· Schalldämmende umkleidung für Brennkraftmaschinen, vorzugsweise für als Schweißaggregate betriebene, fahrbare Motorgeneratoren mit Luftkühlung, wobei die formsteife, elastisch befestigte, aus Einzelelementen zusammengesetzte, um einen Drehpunkt nach oben schwenkbare, voneinander getrennte Kanäle für die Kühlluft- und Abluftführung bildende umkleidung von einem Gebläse durchlüftet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Umkleidung darstellenden, teilbaren Einzelteile, bestehend aus mindestens zwei Stirnschalen (10; 11), zwei je dreiteiligen Seitenteilen (5; 6) sowie einem zweiteiligen Deckelteil (9), quasielastisch, rahmenlos und lösbar miteinander verbunden sind·
2. Scha lld ämmende Umkleidung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Seile der Umkleidung (5» 6; 9» 10> 11) an ihren Außenrändern zu Montageborden (4) umgebogen sind, beim Verbinden der einzelnen Teile (5; 6; 9; 10; 11) zwischen die Montageborde (4) die Stege T-förmiger, metallischer Zwischenstücke (1) eingelegt s'mU ij die Stege der Zwischenstücke (1) von U-profilförmigen Zwischengliedern (8) eines weichen, elastischen Werkstoffes umgeben sind und die Zwischenglieder (8) eine Stärke aufweisen, die mindestens der Stärke der Stege der Zwischenstücke (1) entspricht; die Gurte der Zwischenstücke (1) an den Innenseiten der Umkleidung liegen, dabei die Ränder der Montageborde (4) überkragen und die geschlossenen Enden der Zwischenglieder (8) etwa in Höhe der Außenflächen der einzelnen Teile (5; 6; 9; 10; 11) liegen.
3· Schalldämmende Umkleidung nach. Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Inaaugkanal (14) verstellhare Luftleitbleche (13) und in den AoluftkanaUen (14) Stellklappen (16) angebracht sind, wohei die Stellklappen (16) und die luftleitbleche (13) durch je zwei in Reihe geschaltete und sswischen ihnen wirkende Thermostate (1?; 18) derart hetstigt werden, daß je nach Außentemperatur und Motorlast Üb luft izber Kürzschlußkanäle (21) in den Ansaugkanal (14) gegeben wird·
4. Scha lld amende Umkleidung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkleidung an ihrer Innenseite schrägliegende Sippen (12) aufweist, die mit gleichsinnig schrägliegenden, am Motor Ъе-festigten Gegenrippen (19) "bei geschlossener Umkleidung gegeneinander im Eingriff stehen·
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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