DD146098A1 - Vorrichtung zur automatischen anzeige von luftschadstoffen - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen anzeige von luftschadstoffen Download PDF

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DD146098A1
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light
test tube
air pollutants
gaspruefroehrchen
photoelectric
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DD21556979A
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Peter Balten
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Peter Balten
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  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By The Use Of Chemical Reactions (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur automatischen Anzeige von Luftschadstoffen mittels Gaspruefroehrchen. Es ist die Aufgabe und das Ziel der Erfindung, durch eine einfache Vorrichtung eine Voraussetzung fuer die automatische Anzeige einer Vielzahl von Luftschadstoffen unterschiedlichster Konzentrationen zu schaffen. Ein so ausgeruestestes Geraetesystem bracht erst am Einsatzort montiert werden und erlaubt einen stationaeren und mobilen Einsatz. Die Vorrichtung (Fig.1) besteht im wesentlichen aus einem Formstueck aus Hartgummi, das mit zwei sich moeglichst rechtwinklig kreuzenden Bohrungen so versehen ist, dasz einem eingeschobenen Gaspruefroehrchen ein zu- und ableitendes ebenfalls eingeschobenes Lichtleitkabel weitestgehend angenaehrt anliegen. Ein so erzeugter Strahlung durch das Gaspruefroehrchen wird durch eine bei Anwesenheit des betreffenden Luftschadstoffes eintretende Farbreaktion im Gaspruefroehrchen so abgeschwaecht, dasz ueber ein fotoelektrisches System in bekannter Weise eine Signalisation, z. B. als Ton- oder Lichtsignale, erfolgt. Durch ein einfaches Verschieben des Gaspruefroehrchens koennendie unterschiedlichsten Konzentrationen eingestellt werden. Unter Wegfall derLichtleitkabelkann auch die unmittelbare Unterbringung von Leuchtquelle und fotoelektrischem Wandler in den entsprechenden Bohrungen des Formstuecks erfolgen.

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zur automatischen Anzeige von Luftschadstoffen
Anwend.ungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur automatischen Anzeige von Luftschadstoffen unter Verwendung bekannter geeigneter Gasprüfröhrchen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannte Geräte zur automatischen Anzeige von Luftschadstoffen sind in der Regel technisch kompliziert aufgebaut5 bedienungsaufwendig undrt die ,,Anschaffung kostenintensiv. Außerdem stehen solche Geräte nur begrenzt zur Verfügung. Hinzu kommt, daß solche Geräte nur für ein oder wenige Luftschadstoffe einsetzbar sind. Häufig muß erst mit tragbaren Luftprobennehmern die zu untersuchende Luft ins Labor geschafft werden, um den Nachweis ungefährlicher· Gaskonzentrationen erbringen zu können. Überwiegend erfüllen automatische Geräte zur Anzeige von Luftschadstöffen nur Meß- und keine Warnfunktionen. Dem hier vorgesehenen Meßverfahren liegt ebenfalls das bekannte Prinzip der Überführung eines Schadstoffes in eine spezifische Farbreaktion und deren meßtechnische. Auswertung mit fotoelektrischen Methoden zugrunde. Durch den erfindungsgemäßen Einsatz von Gasprüfröhrchen können -jedoch oeg. Nachteile weitest gehend, vermieden werden, da Z6B0 mit einer Vorrichtung entsprechend den Einsat zmöglichkeiten von Gasprüfröhrchen unterschiedlichste Schadstoffgefährdungen nachgewiesen werden können. Nachteilig
ist die mit Gasprüfröhrchen erreichbare Meßgenauigkeit - ausgedrückt durch die Standardabweichung, die allerdings bei den sich vorrangig anbietenden Einsatzmöglichkeiten der Erfindung zu tolerieren ist.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, mit einer einfachen Vorrichtung eine Voraussetzung für die automatische Anzeige einer Vielzahl von Luftschadstoffen unterschiedlichster Konzentrationen zu schaffen« Die Vorrichtung soll einfach herstellbar, leicht zu bedienen und einen stationären und mobilen Einsatz eines so ausgerüsteten Gerätes ermöglichen. Vorrangig sollen Signalfunktionen in schadstoffgefährdeten Bereichen erfüllt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Vorrichtung besteht erfindungsgemäß im wesentlichen aus einem Formstück aus Hartgummi mit zwei sich möglichst rechtwinklig kreuzenden Bohrungen, wobei vertikal das Prüfröhrchen und horizontal ein zu- bzw. ableitendes Lichtleitkabel bis fast an das Gasprüfröhrchen eingeschoben warden« Prüfröhrchen und Lichtleitkabel können jedoch je nach Erfordernis grundsätzlich eine andere Lage zueinander einnehmen, wenn die genannten Anforderungen an die Bohrungen gewahrt bleiben. Die Bohrungen werden nur so groß ausgeführt, daß ein fester Halt gewährleistet ist. Der Einsatz von Lichtleitkabeln zur Erfassung und Anzeige von Veränderungen der Lichtdurchlässigkeit ist bekannt.
Aufbau und Wirkungsweise der Vorrichtung sollen an Hand der Fig. 1 näher erläutert werden* Darin sind mit 1 das Formstück aus Hartgummi, mit 2 das Gasprüfröhrchen, mit 3 und 4 die Lichtleitkabel, mit 5 die Lichtquelle, mit 6 das fotoelektrische System und mit 7 eine Markierung auf dem Formstück bezeichnete. Erfindungsgemäß kann ein im wesentlichen als Glaszylinder ausgebildetes und durch die weiße Füllmasse (in der Regel Silikagel und Indikator) undurchsichtiges Gasprüfröhrchen
von Lichtstrahlen meßbar durchdrungen werden. Das wird erfindungsgemäß mit der eingangs beschriebenen Vorrichtung dadurch erreicht, daß im'Formstück 1 dem GasprüfrÖhrchen 2 ein zu- und ableitendes Lichtleitkabel 3 und 4 weitestgehend angenähert anliegen, so daß, ausgehend von der Lichtquelle 3,» ein horizontaler Lichtdurchgang durch das GasprüfrÖhrchen 2 erfolgt.
Kommt es zu einer der bekannten Verfärbungen im GasprüfrÖhrchen 2, die bis zur Kreuzungsstelle fortschreitet, erfolgt eine Abschwächung des Lichtdurchganges, die über ein fototechnisches System ·6 in bekannter V/eise in ein Signal umgewandelt wird.
Das geöffnete GasprüfrÖhrchen 2 wird dazu vorher mit dem verbleibenden freien unteren Ende mit der dazugehörigen Pumpe zum Ansaugen der Luft verbunden. Fremdlichteinflüsse werden " durch das feste Umschließen des Prüfröhrchens 2 und der Lichtleitkabel 3 und 4· durch das Gummiformstück i verhindert. Außerdem.kann das Licht hierdurch nur den Weg über das Prüfröhrchen 2 nehmen. Störende Fremdlichteinflüsse von außen, die%bei%ehr klein gehaltenen Formstücken durch einen vertikalen Lichteintritt über das Prüfröhrchen 2 denkbar sind, können durch das fotoelektrische System beherrscht werden.
Da die Länge der im GasprüfrÖhrchen 2 verfärbten Zone mit der Konzentration des Schadstoffes und des Luftdurchsatzes anwächst, ist es durch·Verschieben des Gasprüfröhrehens 2 möglich, die zu signalisierende Konzentration einzustellen, indem die entsprechende Skalenangabe auf dem GasprüfrÖhrchen auf den Kreuzungspunkt geschoben wird.
Das wird erfindungsgemäß lediglich dadurch erreicht, daß eine Markierung 7 auf dem Formstück 1 den Verlauf des Lichtdurchganges pro<jizie«rt. Wird-die einzustellende* Konzentration an diese Markierung 7 angelegt, braucht das GasprüfrÖhrchen nur noch bis zu der am oberen oder unteren Ende des Formstückes 1 abssu.lesenden Skalenangabe auf dem Prüfröhrchen 2 in das Form-
stück Λ eingeschoben werden. Damit befindet sich die einzustellende Konzentration im Strahlengang«,
t Der Hartgummikörper 1 erfüllt damit erfindungsgemäß Lichtabschirmungs-, Lichtführungs-, Halterungs- und Stellfunktionen. Die Lichtquelle 5 kann zweckmäßigerweise auch im fotoelektrischen System 6 untergebracht sein.
Da die Vorrichtung erst am Meßort mit dem Prüfröhrchen und den weiteren Geräten zusammengefügt werden kann, wird ein transportfreundliches Gesamtsystem erreicht. Fernanzeigen und Batterieversorgung sind dabei in bekannter Weise möglich.
Ausführungsbeispiel
Die Vorrichtung kann im Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz bei Vorhandensein von entsprechenden Gasprüfröhrchen zur automatischen Anzeige von Luftschadstoffen vorrangig für Signalisations- bzw. Warnzwecke eingesetzt werden«
Beispiele:
- Signalisation.gefährlicher Luftverunreinigungen in Räumen, Behältern usw0, ohne diese langer oder überhaupt betreten zu müssen.
- Signalisation von MAK (ZSK) und MIK-Überschreitungen in der Arbeits- and* Lebensumselt, insbesondere mit Einsatz von Langzeitprüfröhrehen.
- Signalisation von Havarien, die mit Auftreten toxischer Stoffe verbunden sind*
- Überwachung explosionsgefährdeter Räume über den Nachweis entspro chemischer Verbindungen·
- Nutzung als einfache Brandwarnanlage z.B. über CO und GO2 Messungen. '

Claims (5)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung'zur automatischen Anzeige von LuftSchadstoffen mittels Gasprüfröhreben, bestehend aus einem das Gasprüfröhrchen umschließenden lichtundurchlässigen Formstück, in welchem ein fotoelektrisch auswertbarer Lichtdurchgang durch das Gasprüfröhrchen erreicht wird, gekennzeichnet dadurch, daß das lichtundurchlässige Formstück 1 aus Hartgummi besteht und mit zwei sich kreuzenden Bohrungen so versehen ist, daß dem eingeschobenen Gasprüfröhrchen 2 ein zu- und abführendes Lichtleitkabel 3» 4 weitestgehend angenähert anliegen,-so daß, ausgehend von der Lichtquelle 5» ein Lichtdurchgang durch das Gasprüfröhrchen 2 erfolgt, der bei bekannten Verfärbungen im Gasprüfröhrchen so. abgeschwächt wird, daß über ein fotoelektrisches System 6 eine Umwandlung in ein Signal erfolgt. .
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das 'Formstück 1 aus Hartgummi gleichzeitig Lichtabschirmungs-, Lichtführungs-, Halterungs- sowie m'it3 Nutzung der Markierung 7 Stellfunktionen erfüllt.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Formstück 1 auch ein anderes geeignetes Material sein kann«
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in einem Formstück 1 ein oder mehrere Prüfröhrchen 2 eingeschoben sind, in denen ein oder mehrere mittels Lichtleitkabel 3» 4 herbeigeführte Strahlendurchgänge zur fotoelektrischen Auswertung genutzt werden.
  5. 5« Vorrichtung nach Punkt 1 und 4-, gekennzeichnet dadurch, daß die Lichtleitkabel 3; 4- im Formstück 1 so übereinan-r der angeordnet sind, daß im Prüfröhrchen 2 ein fotoelektrisch auswertbarer Lichtdurchgang in Längsrichtung des Prüfröhrchens erzielt wird, wobei die Markierung 7 weite stgehend in Projektion des. Lichtleitkabels anzuordnen
    ist, das zuerst von der Verfärbung im Prüfröhrchen erreicht wird.
    Vorrichtung nach Punkt i, 4 und 5» gekennzeichnet dadurch, daß unter Wegfall der Lichtleiter 3» 4 ein auswertbarer Lichtdurchgang durch das Prüfröhrchen 2 auf andere Weise erreicht wird, ZcB. die Lichtquelle 5 und ein Teil des fotoelektrischen Systems, z.B. der fotoelektrische Wandler weitestgehend an oder in den entsprechenden Bohrungen des Formstücks 1 vorhanden sind.
    Hierzu 1 Seite Z©!ehnung@n
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4516858A (en) * 1982-02-09 1985-05-14 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force Multiple site laser excited pollution monitoring system
US4647210A (en) * 1985-06-17 1987-03-03 The Dow Chemical Company Chlorine analysis using fiber optics
DE4303858A1 (de) * 1993-02-10 1994-08-11 Draegerwerk Ag Vorrichtung zur automatischen optischen Auswertung kolorimetrischer Verfärbungszonen auf einem Träger zum Nachweis von gas- und/oder dampfförmigen Komponenten eines Gasgemisches

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