DD146137B1 - Verbindungs-und verriegelungseinrichtung fuer geraeteeinschuebe der nachrichtentechnik - Google Patents

Verbindungs-und verriegelungseinrichtung fuer geraeteeinschuebe der nachrichtentechnik Download PDF

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DD146137B1 DD21579279A DD21579279A DD146137B1 DD 146137 B1 DD146137 B1 DD 146137B1 DD 21579279 A DD21579279 A DD 21579279A DD 21579279 A DD21579279 A DD 21579279A DD 146137 B1 DD146137 B1 DD 146137B1
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Description

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Berlin, den 12.9-79 Ζβ/Pr. 29170/323
Anmelder
Titel Verbindungs- una Verriegelungsvorrichtung für Geräteeinschübe der Nachrichtentecnnik
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung von Geräteeinschüben der Nachrichtentechnik, die über Steckverbindungen elektrisch mit der Gestellverdrahtung verbunden sind, wobei die GeräteemschUbe in Gestelletagen eingeschoben werden.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung mittels Schraubverbindung zu erreichen. Nachteilig dabei ist die relativ lange Ausweohselzoit des Einschubes, da beim Verriegeln des Einschubes die Steckverbinder nur über die Schraubverbindung miteinander in Eingriff gebracht werden. Beim Entriegeln müssen die Steckverbinderkräfte in entgegengesetzter Richtung ebenfalls in gleicher ,Yeise überwunden werden. Bei dieser Lösung ist es außerdem relativ schwierig, beim Verriegeln des Einschubes das Zustandekommen einer Steckverbindung zu verhindern. Bei einer bekannten Lösung erfolgt die Verbindung und die Verriegelung mittels eines Tragegriffes. Bei dieser Lösung ist er. nicht möglich, beim Verriegeln des Einschubes
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das Zustandekommen einer Steckverbindung au verhindern. Außerdem lot der Tragegriff ein aufwendiges Bedienteil und muß im Verriegelunge- bzw. Entriegelungsaustand zusätzlich mittels weiterer Bauteile arretiert werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung zu schaffen, bei der vor dem Herstellen der elektrischen Steckverbindung der Einschub bereits verriegelt ist und während der Herstellung der elektrischen Steckverbindung die Verriegelung nicht gelöst wird.
Wesen der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, mit einer Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung eine möglichst kurze Zeit für das Auswechseln von Geräteein3chüben au erzielen, wobei für eine ökonomische Fertigung möglichst Strangpreß- .aid Stanzteile zur Anwendung kommen sollen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung aus zwei miteinander beweglich ver-· bundenen Hebeln besteht, von denen der erste Hebel als unter Federspannung stehender Verriegelungshabel in Einschieberichtung in einer Nut definiert geführt ist und der zweite Hebel als Betätigungshebel um einen mit dem Geräteeinschub fest verbundenen Drehpunkt gelagert ist.
Zum Aufheben der Verriegelung dient ein an einem der beiden Hebel befindlicher Anschlag, der für die erforderliche stabile Lage beider Hebel sorgt und beim Entriegeln die Relativbewegung beider Hebel aufhebt.
Zur Begrenzung des Einschiebehubes ist ein Anschlag und zur Begrenzung der Bewegung des Betätigungshebels sind zwei Anschläge am Einschub vorgesehen.
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausfuhrungsbeispieles näher erläutert. Hierin zeigen;
Pig. 1 eine Seitenansicht einer Ve? bindungo- und Verriegelungsvorrichtung in verriegeltem Zustand eines Einechubes.
Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Pig. 1, bei der der
Einschub in einem Gestell verriegelt und elektrisch verbunden ist.
Pig. 3 eine Seitenansicht gemäß Fig. 1, bei der der Einschub entriegelt ist.
Die Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Betätigungshebel 1, der drehbar um einen Bolzen 2 gelagert ist, der an einem Einschub 3 befestigt ist. Ein Verriegelungshebel 4 ist an einem mit dem Betätigungshebel 1 fest verbundenen Zapfen 5 drehbar gelagert und besitzt ein kurvenförmiges Langloch 6 zur Aufnahme des Bolzens 2. Eine Zugfeder 7, die am Einschub 3 und am Verriegelungshebel 4 befestigt ist, sorgt für eine definierte Lage des Verriegelungshebels 4 und des Betätigungshebels 1. Diese Lage wird durch eine Führungsnut 8 eines Strangpreßteiles 9 und einen Ansehlag 10 des Langloches 6 am Bolzen 2 bestimmt.
Bei diesem definierten Zustand der Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung sind am Einschub befindliche Stecker 11 mit an einem Gestell 13 befestigten Buchsen 16 ι och nicht im Eingriff. Der Einschub 3 ist aber durch seinen Verriegelungshebel 4 und eine entsprechende Aufnahmevorrichtung 12 im Gestell 13 mechanisch arretiert, Fig. 2 zeigt die Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung in dem Zustand, in dem die Stecker 11 mit den Buchsen 16 im Eingriff sind und der Einschub 3 verriegelt ist. Der Betätigungehebel 1 befindet sich dabei in der gezeichneten Lage an einem ersten Anschlag 14 am Einschub 3. Diese Stel-
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vlung des Betätigungshebels laßt erkennen, daß der Einschub 3 im Hinblick auf Fig. 1 um die Größe eines Einschiebehubes bewegt worden ist und eine elektrische Verbindung zustande gekommen ist.
Pig, 3 zeigt die Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung Ь;А entriegeltem Einschub 3. Der Betätigungshebel 1 befindet sich dabei in der gezeichneten Lage an einem zweiten Anschlag 15 des Einschubes 3. Der Verriegelungshebel 4 ist dabei um den Bolzen 2 um einen solchen Winkel von der Aufnahmevorrichtung 12 weggeschwenkt, um den der Betätigungshebel 1 aus einer lage gemäß Fig. 1 bewegt wurde.
Die Funktion der Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung ist wie folgt.
Beim Einscnieben des Einschubes 3 in das Gestell 13 wird der Einschub 3 zunächst soweit in das Gestell 13 geschoben, bis der Verriegelungshebel 4 in die Aufnahmevorrichtung 12 einrastet. Danach wird der Betätigungshebel 1 manuell bis zu seinem ersten Anschlag 14 bewegt. Dabei wird der Einschub 3 durch das Zusammenwirken beider Hebel 1; 4 in das Gestell 13 gezogen und die Steckverbindung kommt zustande.
Zum Lösen der Steckverbindung ohne Herausnehmen des Einschubes 3 wird der Betätigungshebel 1 aus seiner Stellung am Anschlag 14 bis in seine Lage gemäß Fig. 1 bewegt. Dabei wird der Einschub 3 durch das Zusammenwirken beider Hebel 1; 4 um die Größe des Einschiebehubes entgegen der Steckrichtung bewegt. In dieser Stellung des Einschubes sind Arbeiten am Einschub 3 bzw. am Gestell 13 möglich, ohne den Einschub 3 herauszunehmen. Zum Herausnehmen des' Einschubes 3 wird durch Bewegen des Betätigungshebels 1 bis zum Anschlag 15 die Verriegelung an der Aufnahmevorrichtung 12 aufgehoben und der Einschub 3 kann herausgenommen werden.

Claims (3)

215 7 Erfindungsanspruch
1, Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung für Geräteeinschübe der Nachrichtentechnik, daduroh gekennzeichnet, daß die Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung aus zwei miteinander beweglich verbundenen Hebeln (1j4) besteht, von denen der erste Hebel (4) als unter Pedersparmung (7) stehender Verriegelx^igshabel in Einschieberichtung in einer Hut (8) definiert geführt ist und daß zur Entriegelung des Einachubes (3) ein die Relativbewegung beider Hebel (1j4) aufhebender Anschlag (10) vorgesehen ist und der aweite Hebel (1) als Betätigungshebel um einen mit dem Gerüteeinschub (3) fest verbundenen Drehpunkt (2) gelagert ist.
2, Verbindungs- und Verriegelungsvorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenaung des Hinschiebehubes das Einschubes (3) ein Anschlag (14) und zur Begrenzung der Bewegung des Betätigungshebels (1) zwei Anschläge (14}15) am Einschub (3) vorgesehen sind.
Hierzu
3 Seiten Zeichnungen
DD21579279A 1979-09-26 1979-09-26 Verbindungs-und verriegelungseinrichtung fuer geraeteeinschuebe der nachrichtentechnik DD146137B1 (de)

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