DD146349A5 - Episkop - Google Patents

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DD146349A5
DD146349A5 DD79216112A DD21611279A DD146349A5 DD 146349 A5 DD146349 A5 DD 146349A5 DD 79216112 A DD79216112 A DD 79216112A DD 21611279 A DD21611279 A DD 21611279A DD 146349 A5 DD146349 A5 DD 146349A5
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DD
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projection
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Peter Ackeret
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Licinvest Ag
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    • GPHYSICS
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Abstract

Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, eine Vorlagenwechselanordnung zu schaffen, bei der ein Satz Vorlagen ohne Stoerung der Sortierung und ohne Nachstelleingriffe projiziert und so die Projektion wesentlich vereinfacht wird. Bei der erfindungsgemaeszen Anordnung sind die Vorlagen in einem Magazin gestapelt, wobei die oberste Vorlage plan in einer Ebene eines im Magazin ausgebildeten Fenster der Vorlagenbuehne des Episkops zugewandt liegt. Das Magazin umfaszt ein erstes Rahmenteil und ein zweites parallel zu der Fensterebene und relativ zu dem ersten hin- und herverschieblichen Rahmenteil zum zyklischen Wechseln der obersten Vorlage. Ein Rahmenteil ist durch eine loesbare Halterung im Episkop fixiert. Diese ist so ausgebildet, dasz Magazine unterschiedlicher Groesze verwendbar sind. Der im Magazin befindliche Bildwechselmechanismus wird vorzugsweise von einem im Episkop enthaltenen motorischen Antrieb bewirkt, der an die unterschiedlichen Magazine anpaszbar ist.

Description

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Berlin, den 21.1.1980 56 265 / 16
Vorlagenwechselanordnung bei einem Episkop oder einem Auflicht-Direkt betracht er '
Anwendungsgebiet der Erfindung
Als Episkop bezeichnet man Auflicht-Projektionsgeräte für nicht-transparente Vorlagen. Die Vorlage, die jeweils zu projizieren ist, wird von einer starken Lichtquelle beleuchtet und über einen Umlenkspiegel und eine Projektionsoptik auf einen Bildschirm abgebildet. Bei handelsüblichen Episkopen liegt die Vorlage auf oder unter einer Bildbühne, die dem Benutzer zugänglich ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das Auswechseln der Vorlagen ist im allgemeinen mühsam und umständlich.
Man hat daher bereits versucht, das Auswechseln der Vorlagen zu mechanisieren. In der deutschen Patentschrift 16 85 ist eine Konstruktion beschrieben und dargestellt, bei der die Vorlagen in einem Schacht gestapelt liegen und von einer umlaufenden Mitnehmerkette einzeln von der Bildbühne in einen Ablagebehälter gefördert werden. Dieses Episkop ist als Laufbildprojektor bestimmt und ausgebildet. Bei der Konstruktion gemäß der offengelegten deutschen Patentanmeldung 21 28 117 werden auf einer Rolle aufgespulte Vorlagen projiziert, oder kartenförmige Vorlagen werden von einem umlaufenden Förderband über die Bildbühne transportiert.
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Bei der erstgenannten Konstruktion wird, wenn auch stillschweigend, vorausgesetzt, daß die einzelnen gleichformatigen Vorlagen hinreichend dick und steif sind, daß sie von der Mitnehmerkette erfaßt und von der Bildbühne weggestoßen werden können, und zwar mit für Laufbildprojektion hinreichender Geschwindigkeit· Die Vorlagen müssen nach dem Durchlauf neu geordnet werden, damit sie wieder in der ursprünglichen Reihenfolge liegen. Der letztgenannte Nachteil haftet auch der zweiten bekannten Konstruktion an, wenn man mit losen Karten arbeitet, wobei aus der genannten Veröffentlichung nicht hervorgeht, wie das Problem zu lösen sei, aus dem Vorlagenstapel die Einzelbilder lagegenau zu entnehmen und durch das Episkop ,zu fördern.
Vorlagenmagazine, die als Bildwandler konzipiert sind, sind "beispielsweise aus dem offengelegten deutschen Patentanmeldungen 2 742 345, 2 742 346, 2 742 349 und 2 742 350 bekannt.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, das Arbeiten mit einem Episkop bzw. Auflicht-Direktbetrachter wesentlich zu vereinfachen und diese universeller einzetzen zu können.
Darlegung des Wesens 'der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zum Vorlagenwechsä.' bei einem Episkop oder einem Auflichtbetrachter zu schaffen, bei der diese Nachteile vermieden sind, d. h. bei der ein Satz von zu projizierenden Vorlagen als eine Einheit vorsortiert in der Reihenfolge ihrer Projektion in das Episkop eingegeben wird, ohne Störung der Sortierung und ohne Nachstelleingriffe am Episkop projiziert wird und
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schließlich als Einheit wieder ebenso entnommen wird, wonach der nächste Satz wieder als Einheit in gleicher Weise behandelt wird, Handgriffe am Einzelbild sollen völlig entfallen.
Die Erfindung betrifft daher eine Anordnung.zum Vorlagenwechsel bei einem Episkop oder einem Auflicht-Direktbeträchter, bei der die blattförmigen Vorlagen übereinander auf der der Lichtquelle abgewandten Deite der Vorlagenbühne des Episkops in einem Vorlagenmagazin gestapelt sind, in welchem zur Projektion bzw. zur Betrachtung die oberste Vorlage plan in der Ebene eines im Magazin ausgebildeten Fensters der Vorlagenbühne zugewandt liegt, daß das Magazin ein erstes Rahmenteil und ein zweites, parallel zu der Fensterebene und relativ zu dem ersten hin- und herverschiiibbares Rahmenteil zum zykljachen Wechseln der obersten Vorlage innerhalb des Magazins umfaßt, und daß das Episkop eine lösbare Halterung aufweist, in der eines der Rahmenteile in einer Position fixierbar ist, in v/elcher v/ährend der Projektion bzw. der Betrachtung die Fensterebene des Magazins an der Vorlagenbühne anliegt, bzw, diese selbst bildet und in welcher zum Vorlagenwechseln beide Rahmenteile zueinander relativ-verschiebbar bleiben.
Das Vorlagenmagazin arbeitet wie folgt:
Ein Stapel gleichformatiger Vorlagen ist in einem Gehäuse (erstes Rahmenteil) mit einer Bildseite einem Sichtfenster zugewandt, von einer Andruckanordnung in Anlage an dem Sichtfenster gehalten. Im Gehäuse ist ein Schieber (zweites Rahmenteil) beweglich, der beim Herausziehen aus dem Gehäuse ein -^iId, üblicherweise das dem Sichtfenster nächstliegende,
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mitnimmt und auf der anderen Stapelseite diesem wieder zufügt, wobei nach dem Bildwechsel der gesamte Stapel und damit auch das zu projezierende Bild an der Vorlagenbühne plan angepreßt werden.
Die in einem Magazin zusammengefaßten Vorlagen sind untereinander gleichformatig, doch kann die Halterung des Episkops so ausgebildet sein, daß Magazine unterschiedlicher Größe einsetzbar und betätigbar aind. Im einfachsten Falle kann die Hin-und Herbewegung des Schiebers auch bei eingesetztem Magazin von Hand erfolgen, doch kann das Episkop oder ein Zusatzteil auch einen motorischen Antrieb hierfür aufweisen.
Das Episkop gemäß der Erfindung unterscheidet sich grundsätzlich von den beiden bekannten Geräten, die insoweit übrigens auch mit den bekannten Diapositiv-Wechselprojektoren vergleichbar sind, dadurch, daß der Mechanismus für den Vorlagenwechsel nicht im Episkop untergebracht ist und einen 2eil desselben bildet, sonfern in den Magazinen, in denen der Vorlagenstapel untergebracht ist und archiviert werden kann. Dies mag zunächst aufwendig erscheinen. Aus modernen Materialien und mit modernen Pertigungsverfahren lassen sich jedoch solche Magazine sehr preisgünstig fertigen, während ein im Episkop eingebauter Wechselmechanismus erheblich höheren Aufwand im Hinblick auf Staubschutz, Temperaturempfindlichkeit , Verschleißungsanfälligkeit usw, genügen müßte. Andererseits erlaubt der im Magazin befindliche Wechselmechanismus, gegebenenfalls auch die ^ilder oder sonstigen Vorlagen unmittelbar im Magazin nacheinander in derselben Reihenfolge zu betrachten, etwa vor der Projektion auf ihre richtige Orientierung zu überprüfen, oder auch
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etwa bei der Ausarbeitung eines Vortrages den Vorlagenwechsel mehrmals zu vollziehen, ohne daß immer wieder auf die lagerichtige Einordnung der Vorlagen geachtet werden muß, und daß ohne für diese Vorarbeiten ein Projektor oder Betrachter benutzt v/erden muß· Das Wechselmagazin für das Episkop erlaubt mithin neben der Erleichterung der eigentlichen Vorführung auch die geordnete Archivierung und Betrachtung der Vorlagen außerhalb des Episkops selbst. Diese Lösung hat ferner den Vorteil, daß man bereits bestehende Episkope oder Episkopkonstruktionen mit geringem Aufwand nachrüsten kann.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß anstelle eines, Bildschirms auf den projiziert wird, und der gegebenenfalls als Mattscheibe einen Teil des Episkops bildet und dabei von hinten ausgeleuchtet wird, auch ein Reproduktionsgerät dem Abbildungsteil des Episkops zugeordnet werden kann, so daß man gegebenenfalls vollautomatisch jeweils einen Vorlagenstapel vervielfältigen kann. Ebenso ist die Anordnung bei einem ^uflicht-Direktbetrachter in äquivalenter Weise anwendbar.
V/eitere zweckmäßige Einzelheiten und vorteilhafte Merkmale des Gegenstandes der Erfindung werden nachstehend kurz zusammengefaßt erläutert:
Jedes Magazin enthält gleichformatige Vorlagen, Die Magazine untereinander können aber durchaus unterschiedliche Größe haben, weil sie mit unterschiedlich großen Vorlagen gefüllt sind. Diese Voraussetzungen treffen insbesondere für Fotopositive zu, wobei jedoch die Zahl der unterschiedlichen Pormate relativ gering ist. Vorteilhafterweise wird deshalb das Episkop so ausgebildet, daß Magazine unter-
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ßchiedlicher Größe Wahlweise eingesetzt werden können und die Projektion ohne weiteres Umrüsten erfolgen kann. Bei der Projektion unterschiedlich großer Vorlagen wird, wenn sonst keine Maßnahmen getroffen werden, das projizierte Bild entsprechend unterschiedlich groß. Deshalb kann man vorsehen, daß Optik und Bildschirm- oder Mattscheibengröße zunächst auf das größte Magazinformat abgestimmt sind, und daß beim Einsetzen eines Magazins kleineren Formats von Hand oder automatisch durch Abtastung der Magazingröße der Vergrößerungsfaktor der Optik gewechselt wird, um eine kleinere Vorlage ebenfalls in Maximalgröße zu projizieren. Dabei wird man den Projektionsschirm oder den Mattscheibenbildschtm quadratisch ausbilden, wobei die Seitenlänge des Quadrats abgestimmt ist auf die größte Seitenlänge einer zu projizierenden Vorlage,,
Auf einen solchen Bildschirm oder eine solche Mattscheibe kann man nicht quadrat is ehe Vorlagen im Hochformat oder im Querformat projizieren. In einem Magazin werden aber mindestens gelegentlich Querformatdarsteilungen mit Hochformatdarsteilungen abwechseln. Deshalb weist das Episkop in Weiterbildung der Erfindung eine Einrichtung auf, mittels der, gegebenenfalls ferngesteuert, der Übergang vom Hochformat zum Querformat oder umgekehrt entweder durch Drehung des Magazins einschließlich seines Wechselschiebers und eines etwa dafür vorgesehenen motorischen Antriebes erfolgt, oder eine Drehung des gesamten Projektionsteils des Episkops oder auch schließlich eine Bilddrehung um jeweils 90° mittels optischer Einrichtungen, Man kann die zu projizierenden Vorlagen mit einer Kodierung oder Markierung versehen oder auch eine solche Kodierung an dem Magazin außen anbringen, welche innerhalb des Episkops abgetastet wird und automatisch einen notwendigen Übergang von Hoch- auf Querformat
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Da die Vorlagenwechselmechanik im Magazin untergebracht ist, muß zumindest der Teil des Magazins, an dem die Wechselbewegung vollzogen wird (bei Handbetätigung also der Wechselschieber) , für den Benutzer während der Projektion zugänglich sein, und zwar unabhängig von der ütellung des Magazins bei einem Episkop, das mit Hochformat/Querformat-Dreheinrichtung ausgestattet ist· Bei komfortablen Ausführungsformen wird man das Episkop mit einem motorischen Antrieb für die Wechselschieberbetätigung ausstatten. Wenn dann eine Drehung des Magazins relativ zu anderen feilen des Episkops beim Übergang zwisehen Hoch- und Querformat vorgenommen wird, ist es erforderlich, den motorischen Antrieb so auszugestalten, daß er zumindest in zv/ei zueinander um 90° versetzten Lagen, vorteilhafterweise aber in allen vier möglichen Lagen, die Wechselbetätigung gleichwohl ausführen kann. Die vorbeschriebenen Funktionen können natürlich auch durch eine Fernsteuerung auslösbar sein.
Damit die zu projizierende Vorlage immer plan in der der Bildbühne liegt, wird die Vorlage zweckmäßig von einer im Magazin untergebrachten und unter Federvorspannung stehenden Andruckplatte angepreßt. Diese Andruckanordnung ist zweckraäßigerweise so ausgebildet, daß sie weitgehend unabhängig von der Höhe des Vorlagenstapels im Magazin ist, und daß gleichwohl während des Vorlagenwechsels der Andruck entlastet wird, um die größtmögliche Schonung der Vorlagen sicherzustellen.
Der Wechselschieber des Magazins übt bei der Wechselböwegung einen Zug auf das Magazin selbst aus, das deshalb
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so fest im Episkop eingerastet ist, daß es seine Lage während der Wechselbewegung weder in Richtung auf die Projektionsbühne zu noch parallel zu dieser ändert. Die dafür vorgesehenen Einrastmittel können so ausgebildet sein, daß sie durch Betätigung einer Taste, gegebenenfalls durch Fernsteuerung, freigegeben werden, und das Magazin kann durch eine beim Einsetzen vorgespannte Feder ausgeworfen werden.
Beim Wechsel des Vorlagenformats und entsprechender Änderung der Magazinabmessungen passen sich vorzugsweise auch die Einrast einri cht ungen des Episkops an das Format an, und zwar vorzugsweise stufenlos, und dabei können diese Einrastmittel gleichzeitig als Blenden ausgebildet sein, die verhindern, daß der Bereich der Bildbühnenebene neben der zu proj!zierenden Vorlage mitprojiziert wird.
Das Magazin kann für die unmittelbare Betrachtung der Vorlagen ohne Projektion mit einem Fenster versehen sein, das von einer transparenten °cheibe, z.B. aus transparentem Kunststoff, abgedeckt ist. Das Episkop kann dann so ausgebildet sein, daß durch das Einsetzen, vorzugsweise Einschieben des Magazins diese Scheibe beiseite geschoben oder geklappt wird, so daß die zu produzierenden Vorlagen unmittelbar an einer, gute optische Qualitäten aufweisenden und die Bildbühne des Episkops bildenden Glasscheibe anliegen. Eventuell durch die Handhabung auf der Kunststoffscheibe des Magazins entstandene Kratzer können dann das projizierte Bild nicht beeinträchtigen.
Schließlich können den Vorlagen, die eine enthalten, noch Toninformationen zugeordnet sein, die ent-
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weder außerhalb des Magazins oder, vorzugsweise, im Magazin selbst mit untergebracht sind, Ii1Ur die Vorführung solcher Information ist dann das Episkop auch mit einer Tonwiedergabeeinrichtung ausgestattet, und Bild- und Toninformationswechsel erfolgen vorzugsweise durch Betätigung des Magazinwechselschiebers· Auch hier wiederum kann der Abruf der Toninformationen durch Fernbedienung erfolgen.
Die Halterung des Epikops ist zweckmäßigerweise derart am Episkop angeordnet und ausgebildet sowie auf die Bauart des Magazins abgestimmt, daß eine zuletzt projizierte Vorlage nach mindestens teilweiser Betätigung des Wechselschiebers unmittelbar zugänglich ist.
Das Magazin weist eine durchsichtige Scheibe verschlossenes Fenster auf. Diese Scheibe bildet zugleich die Bildbühne des Epikops, das in der Bildbühnenebene selbst offen ist.
Die Halterung des Episkops weist einen Magazinschacht mit einer automatisch arbeitenden Austauschvorrichtung für in einem Reservoir bereitgehaltene Magazine auf. Mittels der Vorspannfeder eines der Führungsteile ist das Magazin aus der Halterung auswerfbar.
Eine die Bildbühne des Episkops bildende Glasscheibe wird bei jedem Magazintausch automatisch gereinigt.
Vorteilhaft ist ein Teil der Kühlluft einer Luftumwälzkühlung der Projektionslichtquelle über das Magazin geführt,
Während der Betätigung des Magazinwechselschiebers und/oder während der Umschaltung von Hoch/Querformat ist die Projektion abgedunkelt.
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Zweckmäßig ist die Wechselmechanik so ausgeführt, daß die Halterung des Episkops zwei Schlitten aufweist, von denen je einer mit einem Magazinrahmen verbunden ist und die gegenläufig beide relativ zu dem Episkopgehäuse verschiebbar sind. Die Schlitten tragen in elliptische Führungsbahnen einer zum Umlauf antreibbaren Kulisse eingreifende Steuernocken, derart, daß bei jeweils einem halben Umlauf ein Vorlagenwechseln erfolgt· Für die Umschaltung Hoch/ Querformat sind die Schlitten gemeinsam mit der Kulisse um jeweils Winkel von 90° drehbar· Für die Wechs=Lbewegung sind die Schlitten gegen Drehung gebremst. Für die Drehung der Kulisse allein bzw· der Kulisse zusammen mit den Schlitten ist ein gemeinsamer Antriebsmotor vorgesehen. Die Kulisse ist auf einer an ihrem Umfang gelagerten, eine zentrale Lichtdurchtrittsöffnung aufweisenden Scheibe angeordnet·
Die Schlitten sind für die Aufnahme unterschiedlich großer Magazine unter automatischer Anpassung des Wechselhubes ausgebildet·
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht bei Vorhandensein eines motorischen Antriebs zur Bewegung der Magazinrahmenteile für den Vorlagenwechsel und einer drehbaren Halterung -zur wahlweisen Projektion im Hoch- und Querformat das Episkops mittel einer elektrometrisch angetriebenen Wechselmechanik darin, daß die Rahmenteile und die Kupplungsstücke steuerbar miteinander kuppelbar sind· Die Kupplung kann kraftSchlussig oder formschlüssig ausgebildet sein. Bei kraftschlüssiger Kupplung erfassen die Kupplungsstücke die Hahmenteile fensterseitig und rückseitig oder an ihren parallel .zu ihrer -^ewegung verlaufenden Kanten· Die Kupplung kann aber auch zangenartig oder
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magnetisch wirkend ausgebildet sein·
Die Kupplung kann auch formschlüssig an den dem Fenster abgewandten Rückseiten der Rahmenanteile angreifen. Die Rahmenteile weisen Ausnehmungen auf, in die Vorsprünge der Kupplung gesteuert einrasten. Die Ausnehmungen sind in einer Mittelebene der Rahmenteilbewegung angeordnet und bei Magazinen unterschiedlicher Größe konyuant. Des weiteren sind sie bezüglich der Fenstermitte symmetrisch angeordnet.
Der motorische Antrieb zur Bewegung der Magazinrahmenteile für den Vorlagenwechsel ist an unterschiedliche Hübe der Relativbewegung der Rahmenteile anpaßbar. Die Kupplung ist ebenfalls hubanpaßbar ausgelegte Während der motorische Antrieb für einen maximalen Hub ausgelegt ist, weist die Kupplung ein Ausgleichselement für die Hubdifferenz bei Magazinen kleineren Hubs auf. Das Ausgleichselement ist am Magazin vorgesehen und ermöglicht einen der Hubdifferenz entsprechenden Leerhub. Die Ausnehmungen an den Rahmenteilen sind bei Magazinen kleineren Formats als Langlöcher mit einer der Hubdifferenz entsprechenden Länge ausgebildet. Das Ausgleichselement kann aber auch an der Kupplung vorgesehen sein. Das Kupplungselement ist ein elastisches Glied, das mindestens im Rahmen der Hubdifferenz nachgiebig ist. Ferner ist ein auf die Hublänge oder Hubkraft ansprechendes Steuerglied vorgesehen, das für die Richtungsumkehr des motorischen Antriebs angeschlossen ist.
Bei magnetisch wirkender Kupplung ist zur Hubanpassung die Magnetkraft größer bemessen, als zur-Überwindung der Reibung bei der Relativverschiebung der Rahmenteile erforderlich ist, jedoch kleiner als die Haltekraft, die von
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der Halterung auf das Magazin ausgeübt wird. Das kupplungsseitige Magnetelement kann einen Überhub gegenüber dem Magazin ausführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine auswechselbare Maske zum Anpassen der Halterung an Magazine mit einer die maximale Aufnahmebreite der Halterung unterschreitenden Breite in Richtung quer zur Relativbewegung der Rahmenteile vorgesehen.
Die Halterung des Ep&kops ist relativ zu dem motorischen Antrieb und relativ zu der Kupplung drehbar, vorzugsweise in einer Richtung um 90°·
Das Magazin ist in der gegenüber dem ortsfesten Antrieb verdrehten Position der Halterung in diese einsetzbar und aus ihr entnehmbar.
Die nichtgedrehte Position der Halterung entspricht der Querformatprojektion bei nichtquadratischen Vorlagen,
Die Kupplung ist bei Drehung des Magazins automatisch entkuppelnd ausgebildet. Vorteilhaft sind der Wechselantrieb und der Drehantrieb von einem gemeinsamen Motor abgeleitet, der zugleich ein Kühlgebläse für das Episkop antreibt. Der Motoi/kann auch nur für den Antrieb in einer Richtung ausgebildet und angeordnet sein und der Antrieb in der Gegenrichtung durch einen vom Motor aufgeladenen Kraftspeicher erfolgen, * .
Der Wechselantrieb und der Drehantrieb können gegeneinander gesperrt sein. Die Drehung des Magazins erfolgt günstiger-
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weise vollständig innerhalb des Episkopgehäuses.
Die Kupplungsstücke sind derart angeordnet, daß der Vorlagenwechsel im Querformat des projizierten Bildes erfolgt.
Dazu wird die Halterung aus einer eventuell eingenommenen Drehlage für Hochformatprojektion für die Wechselbewegung in die Querformatprojektionslage gedreht.
Die Kupplungsstücke sind für die Bewegung beider Hahmenteile um jeweils einen halben Hub vorgesehen.
Eine andere -^usführungsform besteht darin, daß für die Wechselbewegung ein Rahmenteil ortsfest in der Halterung verbleibt und die V/echse !mechanik nur den vollen Hub ausführende, nur am anderen Rahmenteil eingekuppelte Kupplungsstücke umfaßt. Sowohl die Halterung als auch das Magazin weisen ein- und ausrastbare Zentriereinrichtungen zur Definition der Fenstermitte auf. Das Magazin weist ferner Sperreinrichtungen gegen lagenunrichtiges Einführen in die Halterung auf.
Eine weitere Ausführungsform sieht im Episkopgehäuse eine Öffnung vor, durch welche mindestens ein Rahmenteil bei der Wechselbewegung heraustritt. Für dieses Rahmenteil ist im Bereich der Öffnung ein vorzugsweise bei Uichtbenutzung im Episkopgehäuse unterbringbares Führungsstück anbringbar.
Die Erfindung sieht eine derart ausgebildete und angeordnete Lichtquelle vor, daß im Bereich der Vorlagenbühne ein quadratisches Feld mit der Kantenlänge des größten Fensters
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von formatunterschiedlichen Magazinen ausgeleuchtet wird. Vorteilhaft liegt die -^enstermitte aller formatungleichen Magazine in der Mitte des ausgeleuchteten Feldes. Die nicht vom Fenster eines eingesetzten Magazins eingenommenen Flächenbereiche des ausgeleuchteten Feldes sind durch Blenden abgedeckt.
Bei einem annähernd quaderförmigen Episkopgehäuse ist das Magazin mit seiner das Fenster aufweisenden Fläche parallel zu einer der ^ehäuseflachen angeordnet. Das Innenmaß des Episkopgehäuses ist im Bereich dieser Fläche in einer Richtung etwa gleich der längsten Abmessung des geschlossenen Magazins und in der Richtung senkrecht dazu etwa gleich der längsten Abmessung des voll ausgezogenen Magazins.
Die Halterung ist an mindestens einer Stirnseite offen und mit dieser in Ausfluchtung mit einer Episkopgehäuseöffnung zum Einschieben und Entnehmen von Magazinen bringbar. Die Halterung kann auch an beiden Stirnseiten offen sein, und beide Rahmenteile können durch die Öffnung bewegbar sein.
Weiterhin ist eine Einrichtung vorgesehen, mittels der ein in die Halterung eingesetztes Magazin vor der Projektion in die bevorzugte Querformatprojektionslage bringbar ist.
Eine Magazinauswurfeinrichtung ist erst betätigbar, wenn das Magazin mit einer Auswurföffnung des Episkopgehäuses in Ausfluchtung steht0 .
An der Halterung ist ein Klappfach vorgesehen, in das das Magazin einlegbar oder einschiebbar ist. Das Klappfach ist mit der Halterung zusammen drehbar und in ;j<der Dreh-
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lage auf- udn zuklappbar. Im Episkopgehäuse ist ein manuell leicht zugänglicher Einschub- und Auswurfschacht für das Magazin angeordnet.
Die Kupplungsstücke führen nur den Auswärts-(oder Einwärts-) Hub der Rahmenteile motorisch aus, während der Einwärts- (oder Auswärts-)Hub mittels einer Feder erfolgt, die vom motorischen Antrieb vorspannbar ist. Die Kupplungsstücke kuppeln nach oder beim Einsetzen des Magazins ein und vor erder beim Auswerfen des Magazins aus. Sie können aber auch bei Drehung der Halterung relativ zu ihnen auskuppeln und bei Rückdrehung in die Wechselantriebsposition wieder einkuppeln.
Die Halterung des Episkops ist so kompliziert, daß sie, sofern sie eine von der V/echselposition abweichende Drehlage einnimmt, bei Auslösung der Y/echselmechanik in diese rückdrehbar ist.
Die Rahmenteile für die zangenartige Erfassung, bei der kraftschlüssigen Kupplungsausbildungsform, sind an zwei einander gegenüberliegenden Stellen zugänglich und in dieser Richtung hinreichend stabil gegenüber dem Kraftschluß ausgebildet. Die Kupplungsstücke können zum Umlauf antreibende, mit den Rahmenteilen in ReibungsSchluß bringbare Mitnehmerrollen oder -walzen sein. Die Rollen oder Walzen sind gesteuert in der Auszugs- und Einschubrichtung der Rahmenteile antreibbar oder laufen in einer dieser Richtungen unter federkraft zurück.
Die Kupplungsstücke können auch linearbeweglich und mit den Rahmenteilen in Reibungsschluß bringbar sein.
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Die Formschlußelemente der Wechselmechanik sind mauell auf die zugeordneten Formschlußelemente formatunterschiedlicher Magazine, die nichtkongruent sind, einstellbar ader aber durch den Einschub der formatunterschiedlichen Magazine· Es ist ferner ein in die Halterung einsetzbarer Maskensatz vorgesehen, der ein Hubübersetzungsgetriebe für unterschiedliche Magazine aufweist. Dabei weist jedes formatunterschiedliche Magazin mit den anderen Formaten nichtkongruente Formschlußelemente und der Maskensatz die kupplungsseitigen Formschlußelemente auf, die jweils den zugeordneten Hub ausführen.
In die Halterung für formatunterschiedliche Magazine sind Anpaßteile einsetzbar, die gleichzeitig Blendenabschnitte zum Abschalten der außerhalb des Magazinfensters liegenden Beleuchtungsfeldbereiche aufweisen.
Im Projektionsstrahlengang des Episkops sind Formatanpaßblenden vorgesehen, die bei ^rehung der Halterung mit dieser synchron drehbar sind und bei format unterschiedlichen Magazinen automatisch oder manuell an diese entsprechend der ötrahlengeometrie sich anpassend verschiebbar sind.
Die Halterung, die um eine zur Fenstermitte senkrechte Achse drehbar ist, weist auf der dem Fenster abgewandten Seite eine Zapfenlagerung auf. Dabei umfaßt die Halterung einen Drehteller oder bildet einen Teil eines solchen oder ist an einem solchen befestigt, der an seinen Umfang drehbar gelagert ist.
Die Halterung kann aber auch undrehbar ausgebildet sein und der Wechsel zwischen Querformat- und Hochformatprojektion mittels optischer Einrichtungen erfolgen« Dabei können die
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optischen Einrichtungen in den Strahlengang einbringbare Prismen umfassen. Die Prismen sind dann auf der dem Spiegelsystem des Episkops abgewandten Seite der Projektionsoptik in den Strahlengang einbringbar. Die optischen Einrichtungen können auch selektiv in den Strahlengang einbringbare Glasfaseroptiken sein.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, daß der Schalter für die Lichtquelle durch das Einsetzen bzw. Entfernen des Magazins ein- bzw, ausschaltbar ist, V/eiterhin ist die Lichtquelle während des Vorlagenwechsels und/oder während einer Drehung der Halterung ausschaltbar oder abblendbar.
Zur Beleuchtung der Einsetζöffnung für das Magazin ist eine gegenüber der Lichtquelle schwache Pilotlampe vorgesehen.
Die Episkopgehäuse weisen ortsfeste Magazinführungen zum Ausfluchten des Magazins beim Einsetzen mit der Halterung auf, .
Pur eine wahlweise Querformat- und Hochformatprojektion ist eine Dauertaste vorgesehen, bei deren Betätigung die Projektion unabhängig von der Lage des Magazins, in welcher der.Vorlagenwechsel erfolgt, in dem einmal gewählten Projektionsformat erfolgt.
Ein Magazin für nichtquadratisehe rechteckige Bilder ist mit seiner Schmalseite als Führungskante voran in einen im Episkopgehäuse vorgesehenen Einführschacht einschiebbar,
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wo die Halterung in ihrer für Hochformatprojektion bestimmten Drehlage das Magazin aufnimmt und sofort in Querformatlage dreht, in welcher die Kupplungsstücke kuppeln»
Eine an einer Schmalseite des Magazins angreifende Auswerfvorrichtung ist derart im Episkopgehäuse angeordnet, daß sie in einer von der Wechselposition der Halterung abweichenden Drehlage mit dem Magazin in Wirkverbindung bringbar ist. Eine Magazinauswerfeinrichtung, die an dem Magazin außerhalb der Rahmenteilbewegungsbahn angreift, kann an der Halterung angeordnet sein·
Das Episkopgehäuse v/eist ein Fach für Formatanpaßblenden auf, Die Einsetζöffnung für das Magazin in die Halterung ist durch einen staubdicht schließenden ^eckel zugänglich·
Die wechselmechanik umfaßt eine Doppelkurbel, deren Achse koaxial zur Drehachse der Halterung angeordnet ist· ^Ie Doppelkurbel und zugehörige Getriebeteile sind in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet, der als Baugruppe in dem Episkopgehäuae befestigt ist· -
Die Sperreinrichtungen gegen lageunrichtiges Einführen in die Halterung umfassen eine ateuerausnehmung des Magazins, die versetzt bezüglich einer Symmetrieebene des Magazins angeordnet ist. An der Halterung ist eine Abtasteinrichtung vorgesehen, die nur bei lagerichtiger Einführung des Magazins mit dessen Steuerausnehmung in Eingriff gelangt·
Die Abtasteinrichtung umfaßt einen Sperrhebel, der,das Einschieben des Magazins sperrend, verriegelt gehalten ist und nur entriegelt ist, wenn ein Steuerglied in die Steuerausnehmung des Magazins einfallen kann· Die Abtastein-
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richtung umfaßt eine Kontaktanordnung in einem Anzeigestromkreis, die bei lageunrichtigem Einführen des Magazins mittels der Äbtasteinrichtung betätigbar ist.
Die Anordnung zum Vorlagenwechsel kann mit Vorteil auch in ein Kopiergerät eingebaut sein, mittels dessen die im Magazin befindlichen Vorlagen reproduzierbar sind und das einen motorischen Antrieb für die Rahmenteile des Magazins enthält.
Die vorgenannten Merkmale sind einzeln oder in Kombination sowohl bei relativ kleinen einfachen und preiswerten Auflicht-Direktbetrachtern als auch bei .Komplizierten halb- oder vollautomatisierten Episkopen anwendbar, wobei die Episkope einen integrierten Mattscheibenbildschirm aufweisen oder für die Projektion auf eine große Leinwand ausgebildet sind oder umschaltbar sind zwischen diesen beiden Funktionen.
Bei Verwendung eines motorischen ^triebes für den Vorlagenwechsel und bei Vorsehen der Drehbarkeit des Magazins um mindestens 90° für die wahlweise Projektion der Vorlagen im Hoch- bzw. Querformat v/ird zur Schaffung eines komfortabel bedienbaren und trotzdem koatengünstig zu fertigenden Projektionsgeräts bevorzugt, daß das Episkop eine elektromotorisch angetriebene Wechselmechanik aufweist, die mit dem Rahmenteil koppelbare, mit diesem bei der Wechselbewegung synchron laufende und im übrigen ortsfeste Kupplungsteile umfaßt.
Diese Ausführungsform ist insofern vorteilhaft, als es sich
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im allgemeinen bei den Vorlagen um Fotopositive handelt, und zumindest ist diese Ausführungsform besonders auf diesen Anwendungsfall zugeschnitten. Fotopositive haben im allgemeinen ein Rechteckformat mit ungleichen Seitenlängen. Geht man davon aus, daß die Fotopositive bereits in aen gemäß der Lehre der Erfindung vorgesehenen Magazinen oder "Kassetten" von der Kopieranstalt an den Fotografen abgeliefert werden und während des Kopiervorgangs die einzelnen Bilder ihre relative Lage wie auf dem Negativfilm beibehalten und auch so in die Kassetten eingefüllt werden, so widerspiegelt die Lage der Bilder in der Kassette die Position der Kamera, wenn die betreffende Aufnahme gemacht wurde·
Die Erfahrung zeigt nun, daß beinahe ohne Ausnahme alle Querformatbilder gleiche Lage haben, der Fotograf hat keine Veranlassung, die Kamera "auf dem Kopf stehend" zu benutzen. Bei Aufnahmen im Hochformat zeigt die Erfahrung weiter, daß die Kamera aus der "üblichen" Querformathaltung um eine Vierteldrehung von Rechtshändern normalerweise in der einen, von Linkshändern in der anderen Richtung verschwenkt wird. Dabei überwiegen die Rechthänder; außerdem sind Hochformataufnahmen, weil sie eben eine nicht-gewöhnliche Bedienung der Kamera erfordern, viel seltener als Querformatbilder· Für quadratische Formate trifft das oben für das Querformat Gesagte sinngemäß zu·
Demgemäß kann man davon ausgehen, daß in der Kassette bereits ab Kopieranstalt die meisten Bilder, nämlich die quadratischen Formate und die Querformataufnahmen, in einer
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gemeinsamen "richtigen" Position liegen und daß ferner die meisten der Hochformatbilder (die der Rechthänder) in einer zweiten gemeinsamen "richtigen" Position angeordnet sind· Demgemäß kann man unterstellen, daß bei einer entsprechenden Ausbildung der Kassette oder des Magazins in Anpassung an die Halterung die überwiegende Zahl der Bildwechselvorgänge erfolgen kann, ohne daß ein Drehen des Magazins erforderlich ist* Deshalb bildet es keine unzulässige Einbuße an BedJaiungskomfort, wenn der Bildwechsel auch nur in dieser einen Vorzugslage möglich ist und aus jeder anderen Lage, die eine oder andere Hochformatlage, für jeden WechselVorgang in die Vorzugslage zurückgedreht werden muß.
Weist man den Benutzer ferner darauf hin, daß alle Hochformat bilder im Magazin nur eine der beiden möglichen Stellungen einnehmen dürfen, wenn sie lagerichtig projiziert werden sollen, so sind überhaupt nur noch zwei Drehlagen des Magazins erforderlich: eine Vorzugslage (Querformatprojektion), in der auch der Bildwechsel möglich ist, und eine um 90° demgegenüber verdrehte Lage für die Hochformate. Es kann unterstellt werden, daß nur die zahlenmäßig v/enigen Linkshänder ihre wiederum zahlenmäßig wenigen Hochformataufnahmen umsortieren müssen, alle anderen Bilder aber ab Kopieranstalt "projektionsgerecht" eingeordnet sind.
Man erkennt mithin, daß es nicht nachteilig, sondern im Gegenteil auch für den Benutzer vorteilhaft ist, wenn die Halterung nach jedem Bildwechsel wieder in die erwähnte Vorzugslage zurückkehrt.
Das bringt aber die vorteilhafte Möglichkeit mit sich, die Elemente des motorischen Antriebs nur für diese Vorzugs-
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lage anzulegen, d. h·, bezüglich, einer etwaigen drehung ortsfest anzuordnen. Das vermindert die konstruktiven Schwierigkeiten, man kann mit kleineren und gleichwohl stabileren Bauteilen arbeiten.
Da dann kleine ^eile des motorischen Antriebs mit der Halterung zusammen eine Drehbewegung ausführen, kann man die Gehäuseabmessungen entsprechend klein halten, was angenehmer für den Benutzer ist und die Fertigungskosten verringert.
Voraussetzung für eine problemlose Benutzung ist flsilich, daß das Magazin nur so in die Halterung einführbar ist, daß es lagerichtig bezüglich der Projektionsebene liegt und nicht etwa kopfüber projiziert wird; mit anderen Worten, das Magazin einerseits, die Halterung andererseits müssen nur in einer der acht möglichen Magazinpositionen zusammenpassen.
Die weit überwiegende Mehrzahl aller Fotopositive verteilt sich, wenn auch zu ungleichen Anteilen, auf drei Pormate: 9 cm χ 9 cm, 9 cm χ 11,5 cn, 9 cm χ 13 cm. Jedes format benötigt einen anderen Wechselhub des Magazins. Normalerweise müßte man für jedes Vorlagenformat eine größenmäßig angepaßte Anordnung vorsehen. Da aber die Fertigungskosten mit größerer Stückzahl sich relativ verringern, ist es bevorzugt, die Magazine und/oder den Wechselantrieb so auszubilden, daß sie zumindest für eine bestimmte Anzahl von Formaten zusammenpassen oder durch Austausch von Paßstücken zusammenpassend gemacht werden können, ohne daß sich im übrigen am Episkop etwas ändert. Dies hat auch Bedeutung für die Lagerhaltung beim Handel.
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Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Die in der zugehörigen Zeichnung dargestellten Figuren zeigen im einzelnen:
Pig· 1: zeigt perspektivisch ein Episkop gemäß der Erfindung, in das als Magazin eine Wechselkassette eingeschoben wird,
Pig. 2: stellt ähnlich Fig. 1 den Vorlagenwechsel bei eingesetzter Kassette dar,
Pig. 3: stellt schematisch den Grundriß eines solchen Episkops dar,
Pig« 4: zeigt schematisch die Anpassung der Halterung an unterschiedliche Kassettenformate,
Fige 5 und 6 illustrieren schematisch die Halterung nach Pig. 4 mit eingesetzten Kassetten unterschiedlichen Formats,
Pig. 7: ist ein schematischer Teillängsschnitt durch eine abgewandelte Ausfuhrungsform der Halterung,
Fig. 8: ist ein schematischer Längsschnitt durch eine Ausführungsforra des Episkops,
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Pig» 9: stellt eine Einzelheit aus Fig. 8 in modifizierter Bauweise dar,
Fig. 10: ist eine Schemadraufsieht auf das Episkop nach Fig..8,
Fig. 11 bis 15 zeigen in weitgehend schematisierter Darstelllung v/eitere Ausführungsformen von Episkopen gemäß der Erfindung,
Fig. 16 Ms 18 zeigen den Aufbau eines Ä-uflicht-Betrachtungsgerätes, mit dem in einem Wechselmagazin befindliche Bilder direkt, jedoch vergrößert, betrachtet werden können,
Fige 19 "bis 21 zeigen in ^eilschnitten die Funktionselemente eines Episkops für die Halterung, WechseIbetatigung und Drehung eines Vorlagenmagazins, Fig. 20a eine alternative Ausführung,
Fig. 22: zeigt ein Episkop mit Anordnung gemäß der Erfindung in perspektivischer darstellung,
Fig, 22a:zeigt ein Schema,
Fig. 23: ein Querschnitt durch die Magazinhalterung,
Fig. 24: zeigt ein einzelnes Magazin in Seitenansicht,
Fig. 25: stellt perspektivisch die Halterung mit eingesetztem Magazin dar,
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Pig. 26: zeigt schematisch die Möglichkeiten der Kopplung zwischen Magazin und Wechselantrieb,
Fig. 27ϊ stellt zwei alternative Arten für eine der .Kopplungsmöglichkeiten dar,
Pig. 28: zeigt schematisch zwei Möglichkeiten der automatischen Hubanpassung,
Pig, 29: stellt vergrößert in Seitenansicht einen Teil der Hubanpassung dar,
•fc'ig. 30 bis 32 stellen schematisch v/eitere Möglichkeiten der Hubanpassung dar,
Pig* 33 zeigt Magazine unterschiedlicher Pormate für die V/echselantriebe nach Pig. 28,
Pig. 34: zeigt Magazine unterschiedlicher Pormate für einen V/echs elantrieb mit konstantem Hub,
Pig. 35: zeigt eine Anordnung für die Anpassung unterschiedlicher Pormate,
Pig. 36: ist ein Schnitt nach Linie 36-36 der Pig. 35, Pig. 37: ist ein Schnitt nach Linie 37-37 der Pig. 35, Pig. 38 stellt eine Draufsicht und
Pig. 39: einen Axialschnitt durch einen Wechsel- und Drehantrieb dar,
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Fig. 40: zeigt in Draufsicht, und
Pig, 41: zeigt im Axialschnitt eine zweite Au3führungsform eines Wechsel- und Drehantriebes,
Fig. 42: ist eine vergrößerte Darstellung des Kopplungsmechanisinus zwischen Antrieb und Magazin für die Ausführungsform nach Fig. 40 und 41,
Fig* 43: zeigt in Draufsicht, und
Fige 44 zeigt in Seitenansicht eine dritte Ausführungsform des Wechsel- und Drehantriebes,
ig· 45: zeigt eine besonders für nur quadratische Vorlagen sehr klein gebaute Ausführungsform in Perspektive,
Fig« 46: stellt schematisch in Perspektive eine Ausführung mit am Umfang eines Drehtellers abgestützter Halterung dar,
Fig· 47: zeigt schematisch die Ά nordnung für das Gerät nach Fig,, 46 in Draufsicht,
Fig. 48: ist eine Ansicht in Richtung des Pfeils 48 in Fig. 47,
Fig. 49: erläutert eine Ausführungsform mit Klappniechanismus' für das Einlegen des Magazins,
Fig. 50: ist eine schematische Längsschnittdarstellung zu
Hg. 49,
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Pig. 51: stellt in Draufsicht eine Maskenanordnung dar, mit der zugleich eine Hubänderung für den Wechselvorgang bewirkt wird,
Hg· 52: ist ein Schnitt in Richtung der Pfeile 52-52 in . 51,
Pig· 53: zeigt eine alternative Kupplungseinrichtung für den motorischen Wechsel,
Pig. 54: ist ein Schnitt nach Linie 54-54 in Pig. 53, Pig» 55: zeigt in Prontansicht, und
Pig. 56: zeigt in Seitenansicht, teilweise geschnitten, eine Blendenanordnung im Strahlengang des Episkops, die sich gemeinsam mit der Halterung dreht,
Pig. 57: stellt perspektivisch eine •A-usführungsform des Wechselantriebs ähnlich der nach Pig. 40 bis 42 dar,
Pig. 58: ist ein Vertikalschnitt nach Linie 58-58 der Pig, 57 einschließlich der begrenzenden Episkopgehäuseteile,
Pig. 59: zeigt perspektivisch an einem V/echselmagazin eine Einrichtung, die das fehlorientierte Einsetzen des Magazins in die Halterung verhindert,
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Fig. βθ: stellt im Längsschnitt die zugeordnete Sperre in der Halterung dar,
i'ig. 61 'bzw· 62 zeigen analog zu Fig. 59 bzw« 60 eine alternative Lösung für dieses Problem,
Fige 63: stellt in gegenüber Fig* 62 vergrößertem Maßstab die Sperrstiftanordnung dar,
Fig«, 64 und 65 zeigen analog zu ^'ig. 59 und 60 eine weitere Alternative,
Fig. 66; entspricht Fig.65, zeigt jedoch die Position der Komponenten bei korrekt eingeschobenem Magazin,
Fig. 67: stellt weitgehend schematisiert eine Ausgestaltung der Einrichtung nach Fig. 64 bis 66 dar, mittels der die Fehlorientierung des Magazins dem Benutzer kenntlich gemacht werden kann,
Fig. 68: zeigt perspektivisch ein Auflicht-Kopiergerät mit den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 69: ist eine Draufsicht auf das ^erät nach Fig. 68,
Fig. 70: ist ein sch.ematischer Vertikalschnitt durch das Gerät nach Fig. 68,
Fig. 71 und 72 sind zu Fig. 69 bzw. 70 analoge Darstellungen einer zweiten Ausführungsform für ein A Kopiergerät gemäß der Erfindung, und
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Pig. 73 und 74 sind zu Pig» 68 bzw. 70 analoge Darstellungen einer dritten Ausführungsform.
In einem Projektorgehäuse 3 ist in üblicher Weise eine Projektionsoptik 1 mit Pokusversteilung 15 vorgesehen. Eine Magazinhalterung 2 ist relativ zu dem Gehäuse 3 um bis zu 360° drehbar, wie in Pig. 3 angedeutet, und weist einen Einschubschacht 16 für Vorlagenmagazine 17 auf. Das Magazin wird in Richtung des Pfeiles 18 in Pig. 1 eingeschoben und mit seinem Gehäuse 4 im Episkop oder, genauer, in dessen idagazinhalterung 2 verriegelt gehalten. Man erkennt in Pig. 2, daß nunmehr von Hand durch Ziehen am Griff β der Schieber 7 aus dem in der Halterung verriegelten Magazingehäuse 4 herausziehbar ist und wieder eingeschoben werden kann, um den B;Qdwechsel zu bewirken. Dabei ist es vorteilhaft, daß die Einlegeöffnung des Schiebers für den Stapel 8 nach oben offen ist und jeweils das zuletzt projizierte 15Ud oben frei zugänglich ist, so daß es eventuell vorübergehend entnommen werden kann. Pur die Drehung der Halterung 2 kann man das Projektorgehäuse 3 an Griffmulden 5 halten, wo es auch, falls das Episkop nicht aufgrund seiner Schwere sicher steht, beim Vorlagenwechsel festgehalten werden kann. Bei der Drehung der Halterung geht natürlich das Magazin mit, so daß auf dem Kopf stehende Vorlagen trotzdem nach Drehung der Halterung richtig projiziert werden können; ebenso ist der Wechsel zwischen Hoch- und Querformat möglich.
Es wurde bereits angedeutet, daß ein einmal eingesetztes Magazin seine Lage relativ zur Projektionsoptik beibehält, so daß die Projektionen immer auf derselben Stelle auf der
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Projektionswand erscheinen. Darüber hinaus ist aber auch das Wechselmagazin vorzugsweise mit einer Sichtscheibe im Gehäuse versehen, die der Projektionsoptik (beim Episkop dem Umkehrspiegel) zugekehrt ist und die Bildbühne bildet. Aufgrund der Federandruckanordnung im Magazin liegen die Vorlagen an dieser Sichtscheibe plan an, so daß nach einmaliger Einstellung des Fokus der Optik diese Scharfstellung für das gesamte Magazin erhalten bleibt und beim Kassettenwechsel allenfalls Toleranzen auszugleichen sind» Wenn man das ^ichtfenster des Magazins als Vorlagenbühne benutzt, kann das Episkop in der Ebene der Bildbühne offen sein.
Ferner ist es möglich, in der Halterung Aufnahmeschachte für mehrere Magazine vorzusehen, deren Vorlagen nacheinander, gegebenenfalls programmgesteuert, projiziert werden. Alternativ kann man auch an den einen Schacht eine Austauschvorrichtung für mehrere Magazine anbauen. Ebenso sind Vorlagensuch- und Schnellwechselmechanismen im Rahmen der Erfindung denkbar.
Einzelheiten der Magazinhalterung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die ^ig. 4 bis 7 erhäutert»
Da die verschiedensten Vorlagenformate möglich sind, sollte die Halterung so ausgebildet sein, daß sie sich automatisch den entsprechenden Magazingrößen anpaßt, i'tir Fotoabzüge beispielsweise sind die Formate 9 cm χ 9 cm, 9 cm χ 11,5 cm sowie 9 cm χ 13 cm weit verbreitet, und für diese Formate wird man Magazine anbieten» Es gibt aber selbst für Fotoabzüge auch abweichende Formate, und es ist nicht vorhersehbar, ob nicht ganz andere Formate üblich werden.
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Die in Pig. 4 bis 7 dargestellte Halterung ist daher so ausgebildet, daß sie sich den Magazinformaten innerhalb einer gegebenen Bandbreite stufenlos anpaßt. Sie umfaßt z, B. zwei Seitenblenden 9, 10, die gegen Federkraft in Richtung der Pfeile 20 auseinanderdrückbar sind, wenn ein Magazingehäuse 4 in Richtung des Pfeils 21 in Kanäle (nicht dargestellt) an der Unterseite der Blenden eingeschoben wird. Eine Querblende 11 ist gegen die Kraft von Federn 22 zurückdrückbar, wenn das Magazin in einen ihm zugekehrten Kanal der Querblende 11 eintritt. Die Position zweier unterschiedlich großer Magazine und der Blenden 9» 10 und 11 ist in den Pig» 5 bzw. 6 angedeutet. Fig. 6 stellt außerdem, nur schematisch, einen Verriegelungshebel 14 dar, der in eine Falle 23 des Magazingehäuses 4 einfällt; diese Falle ist bei allen Magazinen unterschiedlichen Formats an dieser Stelle angeordnet, d. h. im gleichen Abstand von der Frontwand 24 des Schachtes 16. Bei Lösen des Riegels 14 v/ird das Magazin unter der Wirkung der Federn 22 oder einer Hilfsfeder ausgeworfen. Zweckmäßig bildet man die Halterung und die Magazine so aus, daß alle Magazine unterschiedlichen Formats im Zentrum der Bildbühne zu liegen kommen, indem die Position der Falle 23 entsprechend gewählt v/ird.
Fig. 7 stellt schematisch dar, daß ein Abdeckabschnitt 12 der Blenden über den die Sichtscheibe 25 des Magazins umgebenden Rahmen 13 des Gehäuses 4 greift, so daß bei der Projektion v/irklich nur der Bereich des Fensters mit der darunterliegenden Vorlage abgebildet wird, nicht jedoch der Magazinrahmen·
In Fig. 4, 5 und 6 erkennt man einen auf der Querblende
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befestigten Streifen 28 aus vorzugsweise Pilz nahe der dem Magazin zugekehrten Endkante der Querblende. Dieser Filzstreifen liegt an einer im Episkop vorgesehenen Glasplatte oberhalb der Magazinhalterung an und dient dazu, diese Scheibe beim Magazintausch von Staub zu reinigen. Es ist nämlich bevorzugt, diese Scheibe wegen der hohen Leistung der Lichtquelle, die erforderlich ist,. gemeinsam mit der Lichtquelle selbst zu kühlen, und zwar, wie in Fig. 8 erkennbar, von der der Lichtquelle abgewandten Seite der Scheibe aus.
Das Episkop nach Fig. 8 umfaßt zwei. Hauptteile: das Projektorgehäuse 30, das auf Füßen 32 steht, und die · unter ihm um einen Zapfen 34 gelagerte Halterungsbaugruppe 36. Der Zapfen 34 sitzt auf einer Stützplatte 38, die ihrerseits fest mit den Füßen 32 verbunden ist. Das Projektorgehäuse 30 hat im wesentlichen quadratischen Grundriß (vgl. Mg. 10), während die Halterung im v/es ent liehen innerhalb des Abstands zwischen zwei diagonal einander gegenüberliegenden Füßen Platz hat und daher um volle 360° drehbar ist.
Hinter dem Projektionsspiegel 40 befindet sich ein radial ansaugendes Gebläse 42 mit einem Gebläsekanal 44ο Beide dienen dazu, Kühlluft über die Lichtquelle 46 zu saugen, aber auch aus dem Hohlraum 48 zwischen einer Glasscheibe 50, die das Projektorgehäuse nach unten abschließt, um. einen eingeschobenen Magazin 17. Die Luft kann durch einen Spalt 52 treten, wobei eine Begrenzung des Hohlraumes durch Filzstreifen 54 an der Halterung (oder, alternativ in e 9, gezeigt, durch an dieser Stelle vorgesehene Labyrinth-
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dichtungen 541) erfolgt. Diese Dichtmittel verhindern zugleich, daß Fremlicht einfallen kann.
Die Lebensdauer der Lichtquelle hängt maßgeblich davon ab, wie oft sie ein- und ausgeschaltet werden muß. Man sollte daher vermeiden, bei jedem Vorlagenwechsel die Lichtquelle auszuschalten. Bei herkömmlichen Episkopen für Einzelblätter entsteht dabei jedesmal eine erhebliche Blendung. Bei dem Episkop gemäß der Erfindung ist dieses Problem weniger gravierend, da während des Bildwechsels das jeweils nachfolgende Bild bereits sichtbar wird. Die Abbildung dieses WechselVorgangs, bei dem gegebenenfalls die Abbildung noch dazu unscharf werden kann, ist allerdings störende Es ist deshalb bevorzugt, eine Abschirmblende gemeinsam mit dem Wechselschieber zu bewegen (oder geschwindigkeitsübersetzt vom Schieber oder seinem Antrieb bewegen zu lassen), die beim Bildwechsel die Projektion unterbricht. Eine solche Abschirmblende sollte auch verhindern, daß eine eventuell erforderliche Drehung des Magazins (Übergang von Quer- zu Hochformat) auf dem Projektionsschirm abgebildet wird. Schließlich· kann man das Öffnen einer solchen Abschirmblende auch .durch entsprechende Steuermittel während einer beliebigen Anzahl von Bildwechseln verhindern.
Pig. 11 zeigt den op.tisehen Aufbau eines Episkops mit Projektion auf eine integrierte Mattscheibe. Das im Sichtfenster liegende Bild des Magazins 300 wird von einer Lampe 301 beleuchtet, wobei die Ausleuchtung durch einen Heflektor 302 und einen Spiegel 303 erhöht wird. Das Objektiv 304 projiziert das Bild in einem beliebigen Vergrößerungsverhältnis auf die Mattscheibe 305. Das Gerät ist vom Gehäuse 3Oo umschlossen.
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Pig. 12 zeigt das optische Prinzip eines Episkops mit wahlweiser Projektion auf eine integrierte Mattscheibe oder aus dem Episkop heraus an eine Wand. Die Beleuchtung der Vorlage in dem Magazin 300 ist analog zu Pig, 11. Das Objektiv 307 hat zwei verschiedene Positionen, eine fixe für die Projektion auf die Mattscheibe und eine veränderliche für die Projektion an eine Wand«, Der Spiegel 308 muß in seiner Lage ebenfalls verändert werdens je nach der gewünschten Projektionsart,
Pig. 13 zeigt das gleiche optische Prinzip wie Pig. 12β Verändert ist jedoch die Lage des Magazins 300 im Verhältnis zur Mattscheibe. Die beleuchtung der Vorlage in dem Magazin 300 ist analog zu Pig. 11, und ähnlich erfolgen die Verschiebung des Objektivs 309 und die Verdrehung des Spiegels
310 analog zu Pig. 12.
Der Spiegel 310 ist auf der einen Seite (für die Projektion auf Distanz) als Plachspiegel und auf der anderen ^eite als Hohlspiegel ausgebildet. Der Hohlspiegel wird für die Projektion auf die Mattscheibe verwendet und verkürzt die Brennweit e.
Pig. 14 und 15 zeigen ein weiteres optisches Prinzip für die wahlweise Projektion der obersten Vorlage im Magazin auf Mattscheibe oder Wand, wobei wieder die Beleuchtung der Vorlage analog zu Pig. 11 ist.
Je nach gewünschter Projektionsart wird ein optisches System
311 in der Längsachse verschoben. In der einen Extremstellung (Pig« 14) projiziert das Objektiv 212 das Bild an die Mattscheibe,, In der entgegengesetzten Stellung geht der Strahlengang über den Spiegel 313 und das Objektiv 314 an eine Projektionswand, Das Objektiv 314 ist in seiner Distanz
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zum Spiegel verstellbar, entsprechend dem Abstand Episkop/ Projektionswand,
Pig· 16 bis Fig. 18 zeigen den Aufbau eines Betrachtungsgerätes, welches das jeweils oberste Bild in einem Fotomagazin vergrößert wiedergibt. Das Betrachtungsgerät-Gehäuse
315 ist so konzipiert, daß es zur -^ufnahme des Magazins
316 eine schlitzförmige Öffnung aufweist, in welcher das Magazingehäuse durch die Schnappvorrichtung 317 genügend fest gehalten wird, daß dieses beim Schieberauszug fixiert bleibt. Das betrachtungsgerät beinhaltet ferner eine oder mehrere Lampen 318, welche unterstützt durch Reflektion 319, die oberste Vorlage in dem Magazin ausleuchten, sowie eine Linse 320, die eine vergrößerte Betrachtung des Bildes erlaubt. Zum Aufstellen auf z. B. einem Tisch ist die auskajlppbare Stütze 321 vorgesehen. Die beleuchtung wird durch die Taste 322 eingeschaltet.
Pig. 19 "bis 21 zeigen im ^etail die Halterung eines Magazins an einer Wand eines Episkops mit Mitteln zum Betätigen der Wechsel- und Drehbewegung.
An die durch das Projektorgehäuse 338 kaschierte Vorrichtung wird das Magazin 339 auf die beiden Aufnahmezapfen 340, die in entsprechende Öffnungen 341 des Magazins passen, aufgesteckt. Diese Aufnahmezapfen 340 sind an ihrem Ende federnd verdickt, so daß das Magazin zuverlässig fixiert bleibt.
Die Zapfen 340 sind an radial verschiebbaren Schlitten 342 angebracht, welche sich in Schlitzen 343 bewegen können. Die
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Zapfen 340 sind auf der dem Magazin abgewandten Seite in einer Kulisse 344 geführt.
Wenn nun der Motor 345 über das Antriebsrad 346 die Kulissenscheibe 347 zur Drehung antreibt und solange die parallel zu dieser Scheibe laufende Schlitzscheibe 348 stehenbleibt, wandern die Schlitten 342 und damit die Aufnahmezapfen 340 radial nach außen und öffnen das Magazin 339, d. h. sie leiten die Auswärtsbewegung des Wechselschiebers ein»
Wenn die Zapfenverlängerungen 348 die Halbachsen der elliptischen Kulisse 344 erreicht haben, so bev/egen sich die Schlitten 342 bzw. die Aufnahmezapfen 340 wieder radial nach innen, und das Magazin 339 ist wieder geschlossen, d. h», ein Vorlagewechsel ist durchgeführt.
Die Schlitzscheibe 348 wird durch eine Klinke 349, welche drehbar gelagert ist und ze B9 durch einen Elektromagneten oder durch einen Seilzug 350 betätigt wird, gesperrt bzw. freigegeben«.
Soll nun das Magazin 339 herumgeschwenkt werden, weil ein "0Hd verkehrt eingelegt ist oder wegen der unterschiedlichen Betrachtungslage von Hoch- und Querformatbilderri, so wird die Schlitzscheibe 348 durch die Klinke 349 freigegeben, so daß sie vom Motor 345 zusammen mit der Kulissenscheibe gedreht werden kann« Es erfolgt daher keine Wechselbewegung des Magazins Q
Da die beiden drehbaren Scheiben 347 und 348 in ihrer Mitte einen Durchbruch 351 haben müssen, um die oberste Vorlage im Sichtfenster 352 des Magazins für die Episkopoptik sichtbar
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zu machen, sind die Scheiben an ihrer äußeren Kontur 353 gelagert; je drei Rollen 354 übernehmen diese Punktion.
Die Schlitten 342 sind so ausgebildet, daß auch Magazine kleineren Formats durch die Aufnahmezapfen 340 eingespannt werden können. Zu diesem Zweck wird der Schlitten um 180° geschwenkt, derart, daß der zweite Zapfen 355 durch die exzentrische Lagerung näher zum Scheibenzentrum zu liegen kommt und die Distanz Zapfen-Zapfen kleiner wird» Da der Hub (Halbachse der Ellipsennute 344) auf das größere Magazin ausgelegt ist, welcher denjenigen des kleineren Magazins übersteigt, ist der zweite Zapfen 355 so befestigt, daß sich durch die Stange 356 ein Hub-Leerlauf ergibt. Die Hubbewegung wird erst aktiv, wenn der Schlitten am Stangenende 357 anstößt.
Die Fläche 358 am Schlitten, die an dem kleinen Magazin anliegt, verhindert ein Wegschwenken des Zapfens 355 beim Rückschub aus der radialen Richtung.
Die Fig. 19 bis 21 zeigen die Scheibe 347 in drehender Dtellung und die Scheibe 348 in fixierter Stellung. Das Magazin ist deshalb teilweise offen. Fig. 20a zeigt die Zapfenhalterung in umgekehrter Lage, d. h, für die Aufnahme eines kleineren Magazins.
Fig. 22 zeigt eine Ausführungsform eines Episkops mit einer Projektionsoptik 130 in einer schmalen Stirnwand des Episkopgehäuses 131 sowie mit einem Bedienungstastenfeld 132S das gegebenenfalls für Fernbedienung herausziehbar ist,
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Das Tastenfeld weist neben dem üblichen Ein-Aus-0ehalter noch eine Taste "W" (Bildwechselkommando) und eine Taste "H" (Hochformatkommando) auf. Nahe der ^eckflache des Gehäuses befindet sich seitlich ein Einschubschacht 133 für ein Magazin, der normalerweise von einem Staubschutzdeckel verschlossen ist, Fig. 22a zeigt schematisch den Spiegel 129 und die Lage des Magazins 128 beim Einschub und Viechsei,
Das Magazin ist im Gehäuse 131 vorzugsweise so angeordnet, daß sein Fenster parallel zur optischen Achse der Projektionsoptik 130 verläuft, weil dann nur ein Spiegel 129 erforderlich ist; es ist nicht zwingend, daß das Magazin seitlich eingeschoben wird; Man kann auch einen herausklappbaren ^inschubschacht vorsehen oder nur einen Deckel, nach dessen Öffnung die Halterung frei zugänglich ist«
Man erkennt, daß Länge und Breite des Gehäuses 131 nach Fig, 22 bestimmte Minimalgrößen haben müssen: Die Länge ist mindestens^!eich der Länge des Magazins in Richtung seiner Wechselbewegung plus dem für den Wechsel nötigen Hub, und die breite ist mindestens gleich der Diagonalabmessung des Magazins, damit das Schwenken möglich ist. Will man noch kompakter bauen, so muß man in Kauf nehmen, daß während des Wechselvorgangs und/oder Drehvorgangs Teile aus dem Gehäuse herausschwenken. Bevorzugt ist die geschlossene Bauweise aus naheliegenden Gründen,
Soll das Gerät für Magazine unterschiedlichen Formats verwendbar sein, so gelten die obigen Überlegungen natürlich für das größte mögliche format. Es ist hier aber anzumerken, daß die Halterung zwar eine festgelegte Breite (z, B, für ^ilder mit 9 cm Breite) voraussetzt, die Magazine aber unterschiedliche Länge aufweisen können (z. B, für Bilder
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mit 9 cm, 11,5 cm und 13 cm Länge), v/eil die bildzentrierung unabhängig von der Magazinlänge vorgesehen ist.
Im -A-usführungsbeispiel von Fig. 22 ist die Halterung um einen bezüglich der Magazinfenstermitte konzentrischen Zapfen 134 schwenkbar. Die Ankopplung des Drehantriebs über einen rückseitig bezüglich des Magazins angeordneten Rapfen ergibt zwar eine einfache Konstruktion, vergrößert aber den Platzbedarf. Deshalb kann es bevorzugt sein, die Halterung mit einem Kreisflansch zu versehen und den Drehantrieb am Umfang angreifen zu lassen, wie in Fig. 19 bis 22. Hier jedoch besitzt die Halterung 139 einen H-fö'rmigen Grundriß und ein Profil, in das das Magazin in nur einer ("richtigen") Lage einschiebbar ist. ^ies wird dadurch sichergestellt, daß das Magazin eine bezüglich der Magazindicke asymmetrisch liegende Führungsnut 135 mit Sinschubsperre 136'aufweist; zur Festlegung der Einschiebetiefe dient eine Einsenkung 136 am ürund der Führungsnut, in die eine z. B. von einem steuermagneten (nicht dargestellt) heraushebbare SperitLinke 137 einfällt. Der Nut 135 sind Führungsstege 138 in der Halterung 139 zugeordnet (Fig. bis 25).
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wechselbewegung der Magazinrahmenteile auszuführen: Man kann ein Kahmenteil stationär in der Halterung lassen und das andere allein bewegen; man kann die Halterung stationär lassen und beide Rahmenteile relativ zu ihr je die Hälfte des Hubes ausführen lassen; und man kann mit jedem bewegten Rahmenteil einen zugeordneten Teil der Halterung mitgehen lassen. Be-
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vorzugt ist es, die Halterung stationär zu lassen und die Rahinenteile symmetrisch zu ihr zu bewegen, weil dann in der Projektionslage das Magazin "bezüglich des Episkopgehäuses eine für die Ausleuchtung günstigste Position einnimmt» Diese Ausführungsform ist hier dargestellt; beide Rahmenteile weisen je ein Eingriffsloch 140 auf, damit der motorische Antrieb angekoppelt werden kann.
Zunächst sollen anhand der Fig. 26 verschiedene Möglichkeiten erörtert werden, den motorischen Antrieb mit dem Magazin zu koppeln. In Fig. 24 sind das erste Rahmenteil, nachstehend als "Gehäuse" bezeichnet, mit 141 und das zweite Rahmenteil, nachstehend als 'Schieber" bezeichnet, mit 142 markiert. Zwar ist es nicht zwingend, aber auch hier nicht interessierenden Gründen zweckmäßig, den "Schieber" im "Gehäuse" zu führen und in dessen Kontur einzupassen. Zugänglich bleiben muß mindestens eine ütelle des Schiebers, wo der motorische Antrieb angreift«
Prinzipiell sind die fensterseitige (a) und rückseitige Fläche (b) des Schiebers, seine Stirnwand (c) und seine Schmalkanten (d) in Betracht zu ziehen. (Entsprechende Überlegungen gelten selbstverständlich auch für das Gehäuse). Wählt man eine kraftschlüssige Kopplung nach ^rt einer Zange, so müssen jeweils zwei einander gegenüberliegende Stellen zugänglich sein, und der Schieber muß eine entsprechende Druckfestigkeit aufweisen. Wählt man eine formschlüssige Kopplung, so ist wiederum eine fensterseitige Fläche ungünstig, weil datiurch der .Raumbedarf vergrößert würde. Bevorzugt ist ein stirn- oder rückseitiger
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Formschluß, Zwei Beispiele für stirnseitigen Formschiuß gemäß (c) sind in Fig. 27 schematisch dargestellt. Im linken Teil der ^igur greift ein Doppelhaken 143 durch eine rechteckige Öffnung 144, die groß genug ist, um ein Entkoppeln durch elastisches Biegen des Hakens 143 zu ermöglichen (etwa mittels eines Steuermagneten); im rechten Teil der Figur greift ein Doppelanker 145 in eine stirnseitige Öffnung 146, der durch Zusammendrücken in Pfeilrichtung entkoppelbar ist.
Bevorzugt ist jedoch die Kopplung mittels eines Zapfens, der in die Eingriffslöcher HO eingekoppelt wird, weil sich dabei einfache und platzsparende Konstruktionen ergeben, die auch noch eine automatische Anpassung an unterschiedliche benötigte Hübe in bequemer V/eise ermöglichen.
Dies ist schematisch in Pig» 28 gezeigt. Die Koppel 147 greift mit Zapfen 148 in das Loch und ist ihrerseits elastisch bev/eglich gegenüber einem Gestänge 149, das einen Hub ausführt, der für das maximale Magazinformat bemessen ist. Die zwischengeschaltete Feder 150 nimmt den Überhub auf. Koppel 147 und Gestänge 149 können zueinander gleitbeweglich sein (rechter Teil der Figur) oder schwenkbewelich (linker Teil der Figur). Die vorgesehene elastische Kopplung hat den weiteren Vorteil, daß sie auch Fertigungstoleranzen ausgleichen kann. Will man jedoch den Hub unterschiedlich je nach Format vorsehen, so kann man die Anordnung nach -0Ig, 29 wählen: An der Koppel 147 ist hier eine Schalterbetätigungsnase 152 angebracht, und das Gestänge 149 trägt den zugehörigen Schalter 151, der die
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Hubrichtung umsteuert. Die Feder 150 ist so bemessen, daß sie hart ist gegenüber der beim Wechsel auftretenden Gegenkraft durch die -Reibung zwischen Schieber und Gehäuse, jedoch weich gegenüber der Haltekraft der Halterung, die wirksam wird, wenn der Schieber seine äußere Endlage erreicht,
Fig. 30 und 31 zeigen schematisch eine magnetische Kopplung, ^ie Koppel 153 führt hier immer den vollen Hub aus, und der an ihr angebrachte Magnet 154 wirkt auf ein Weicheisenstück 155 in der Stirnseite (Pig, 31) oder der Rückseite (Fig. 30) des Schiebers, Die Magnetkraft ist groß genug, die Reibung zwischen Schieber und Gehäuse zu überwinden^ jedoch zu klein, um das ganze Magazin aus der Halterung herauszuziehen oder das Magazin zu beschädigen: Die Hubanpassung erfolgt analog zu Fig. 28,
uemäß Fig. 32 kann man den Hubumsteuerschalter 151 auch von einem betätigungsorgan 156 auslösen lassen, das bei Erreichen des vollen Schieberhubes aus dem Gehäuse mit dem ortsfesten Schalter in Wirkverbindung tritt.
Fig. 33 zeigt drei Magazine unterschiedlichen Format, bei denen die Eingriffslöcher jeweils gleichen Abstand voneinander haben und symmetrisch bezüglich der Bildmitte angeordnet sind. Diese drei unterschiedlichen Magazine können mit einer Ankopplung nach Fig. 28 verwendet werden. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Ankopplung zweckmäßig in der Mitte von Schieber und Gehäuse, gesehen in der Breite des Magazins, erfolgt, damit bei der Wechselbewegung möglichst keine Kippmomente auf Gehäuse und Schieber wirken, die zu einem Verklemmen oder zumindest zu Schwergängigkeit führen würden.
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Man kann aber auch mit einem starr festgelegten, für das größte Magazin bemessenen Hub arbeiten, wenn die Toleranzfrage keine ^olle spielt, vorausgesetzt, daß am Magazin selbst die Eingriffsteilen so ausgebildet sind, daß eine Hubanpassung erfolgt. Ein Beispiel iSt in Pig. 34 dargestellt Nur das längste Magazin 113a hat Eingriffslöcher 16O, während die beiden kleineren Formate 113b, 113c Eingriffsschlitze 162 bzw. 164 mit einer Länge aufweisen, die der jeweiligen halben Differenz des Hubes zum Hub des Magazins 113 a entspricht. Es ergibt sich dann zu -^eginn des Schieberauszuges und -einschubes jeweils ein entsprechender Leerhub.
Alternativ kann man die Koppelstelle bei Magazinen unterschiedlicher Größe an unterschiedlichen Stellen vorsehen, und der Wechselantrieb koppelt dann jeweils entsprechend untersetzte Koppeln ein. Auch eine manuelle Umsteuerung ist möglich. Auch ist es nicht zwingend, daß ein motorischer Antrieb sowohl Auszug als auch Einschub bewirkt; eine der -^ewegungsrichtungen kann durch eine -k'eder bewirkt werden, die vom Motor bei der anderen gespannt wird.
Der eigentliche Koppelvorgang kann unterschiedlich gesteuert sein. Man kann die Kopplung automatisch beim Einschieben des Magazins erfolgen lassen, man kann sie erst durch Betätigen der Taste "Wechseln" vornehmen und nach dem Wechsel sofort wieder entkoppeln, oder man kann das Magazin in einer Projektbnslage (vorzugsweise in der Hochformatlage) einschieben und durch ^rehen der Halterung eine Kopplung mit dem Wechselantrieb herbeiführen; wenn dann während des betriebs ein Formatwechsel erfolgt, erfolgt wieder ein automatisches Entkoppeln und Wiedereinkoppeln«
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Bisher wurde davon ausgegangen, daß alle Magazine gleiche Breite haben und daher in die Halterung passen. Es ist jedoch auch möglich, eine Anpassung an kleinere Breiten durch eine Einsatzmaske vorzunehmen. Dies ist in Fig. 35 bis 37 dargestellt«, Man erkennt in Pig. 35 wieder die Halterung 139, die hier allerdings verkürzte Stege 166 aufweist. Durch das Zentrum ihres Drehzapfens 134 erstreckt sich ein Steuerstift 167 für einen Schalter, der den Stromkreis für die Beleuchtung unterbricht, wenn kein Magazin eingeschoben ist.
In die Halterung paßt eine Maske 168, deren Endlage durch den Anschlag 169 bestimmt ist. In ihren verdickten seitlichen Wangen 170 sind unter Druck durch die Stege 166 koinprimierbare Schraubenfedern 171 untergebracht. Deren Vorspannung dient dazu, die Maske auszuwerfen, wenn eine Verriegelung gelöst wird· Diese umfaßt eine einstückig mit der Maske aus Kunststoff ausgebildete federzunge 172, die hinter die als Falle wirkende Kante 173 der Halterung greift.
Die Rückseite der Maske ist offen, damit die Kassette mit den Elementen 174 und 167 gekoppelt v/erden kann. Der Positionierung des Magazins in der Maske dienen die Stege 138'. Die Zentriereinsenkungen 136 könnten hier allerdings nicht wirksam sein, da sie durch die Wangen 170 verdeckt wurden. Deshalb weist hier die Halterung einen rückseitig an dem Magazin angreifenden und in. eine dort vorgesehene Zentriereinsenkung (nicht dargestellt) einfallenden Zentrierstift 174 auf, der gegen Federkraft zum Entnehmen des Magazins -lösbar ist und alternativ zum Auswerfen des Magazins benutzt werden kann. Zu diesem Zweck ist die Maske mindestens an einer Seite offen.
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Bei Anordnung der Maske in der Halterung dreht sich die Maske mit, wenn die Halterung dreht. Man kann jedoch auch in anderer Weise das Umfeld des projizierten Bildes abschatten, wenn ein Magazin verwendet wird, das kleiner ist als das maximalmögliche Format. Solche Blenden können irgendwo im Strahlengang des Projektors angeordnet werden, doch ist die Lösung mittels der Maske bevorzugt.
Die Maske kann auch benutzt werden, um eine Hubanpassung zu bewirken. Alle Masken haben dann, vom Antrieb aus gesehen, gleiche Ausbildung und verlangen alle gleichen Hub, aber je nach dem in die Maske passenden Magazin wird der Hub, etwa mittels'Gestängeübersetzung, entsprechend untersetzt. Es kann bevorzugt sein, jedem Episkop ein Magazin für die gängigsten Masken zuzuordnen.
In den nachfolgend beschriebenen drei Ausfuhrungsformen für den '*echselantrieb erfolgt das Einschieben des Magazins in der "Hochformatposition", der Wechsel dagegen in der "Querformatposition"ο Die Einrichtungen zum Auswerfen des Magazins sind hier nicht mit dargestellt; sie können ortsfest im Gehäuse untergebracht sein, und zwar gegenüber dem Einschiebeschacht, wo, wie in den folgenden Figuren erkennbar, dafür Platz vorhanden ist.
Man erkennt in Fig. 38 das Gehäuse 1100 des Episkops. Vom ^ehäuse 1100 erstreckt sich ein hohlzylindrischer Zapfen 1101, in dessen Innern eine Welle 1102 frei drehbar gelagert ist. Die Welle tragt die Magazinhalterung 1103 und ist mit ihr starr verbunden. Auf dem Außenmantel des Zapfens oder der Hohlwelle 1101 ist ebenfalls frei drehbar eine Riemen-
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scheibe 1104 gelagert. Die Riemenscheibe wird immer in derselben Drehrichtung mittels Riemen 1105 von einem immer im gleichen Drehsinn umlaufenden Motor, vorzugsweise einem Spaltpolmotor, angetrieben; dieser Motor ist vorzugsweise der Motor für ein Kühlgebläse, Die Riemenscheibe 1104 ist in Axialrichtung gleitbeweglich auf der Hohlwelle 1101 und ist durch eine Schraubenfeder 1106 in die in I1Ig. 39 dargestellte Position vorgespannt. Bei Drucic auf die Wechseltaste 1107, etwa durch einen Magnetschalter, der an der mit Pfeil 1108 markierten utelle angreift, wird die Riemenscheibe 1104 einerseits, das Zahnrad 1109 andererseits tragen durch die Verschiebung durch die Wechseltaste 110? in Eingriff bringbare Hauen 1110 bzw, 1111, so daß das Zahnrad mitgenommen wird«, Auch das Zahnrad 1109 ist frei drehbar auf der Hohlwelle 1101 gelagert. Seine Verzahnung kämmt mit Zahnstangen 1112, 1112'0 Jede Zahnstange ist in einer Schiene 1113 gleitbeweglich geführt; die Schienen 1113 sind mit dem Episkopgehäuse 1100 fest verbunden. Jede Zahnstange trägt einen in Richtung auf die Symmetrieachse ragenden abgewinkelten Portsatz 1114. Jeder Portsatz 1114 trägt einen Knopf oder Kupplungszapfen 1115, der, gemeinsam mit der Wechseltaste 1107 magnetisch betätigt, in das Mitnahmeloch des betreffenden liahmenteils des Magazins zum Einrasten gebracht v/erden kann. Die Bewegung der Zahnstangen mit den Portsätzen 1114 \vird möglich, weil das Blechteil 1117, das die beiden Schienen 1113 miteinander verbindet, jeweils einen Schlitz 1118 aufweistβ Etwa an der Stelle 1119 befindet sich ein Endschalter, der den MagnetStromkreis von der V/echseltaste 1107, jedoch nicht für die Kupplungszapfen 1115 entregt, so daß die Riemenscheibe 1104 auskuppelt und das Zahnrad 1109 in der entgegengesetzten Drehrichtung zurücklaufen kann; dieser Rücklauf erfolgt unter der Wirkung
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von (nicht dargestellten) Federn, die durch die Auswärtsbewegung gespannt worden sind. Am Portsatz 1114 sind zwei Lenker 1121 und 1122 angelenkt und sind wiederum über magnetisch betätigbare Zapfenkupplungen 1123 mit der Halterung 1103 kuppelbar. Diese Lenker dienen der Drehung der Halterung. Wird die Taste "H" gedruckt, angedeutet bei 1120, so erfolgt - elektrisch verriegelt - zugleich auch eine Betätigung der Klauenkupplung zwischen Riemenscheibe 1104 und Zahnrad'1109; dagegen sind die. Magnetkupplungen 1115 und 1123 gegeneinander gesperrt, so daß immer nur eine von ihnen wirksam sein kann. Bei Betätigung von 1120 wird demgemäß der motorische Antrieb auch zum Drehen der Halterung benutzt, wobei der Wechselantrieb ausgekuppelt bleibt. Die Rückstellung erfolgt wie zuvor durch Federkraft; man kann einen Endschalter vorsehen, der die Stromkreise 1108/1123/ 1120 unterbricht. Analog ist ein Endschalter 1119 für die AbscM.tung 1108/ 1115 vorgesehen. Im Prinzip genügt ein Lenker 1121, wenn nur in einer Richtung gedreht \verden soll. Dargestellt ist ein '1USführungsform, v/o in zwei Richtungen jeweils um 90° verschwenkt wird.
Fig. 40, 41 und 42 zeigen eine weitere Ausführungsform. Die Riemenscheibe 1201 hat die gleiche Anordnung und funktion wie im vorhergehenden AusfUhrungsbeispiel, ist jedoch in Axialrichtung in beiden Richtungen bewegbar. Bei Bewegung in Richtung 1202 (Pfeil) erfolgt Kupplung mit der Drehwelle 1203, die an der Halterung 1215 für das Magazin 1204 befestigt ist. Bei bewegung in Pfeilrichtung 1205 erfolgt Kupplung mit dem Zahnrad 1206, das mit zwei Zahnkränzen 1207, 1208 kämmt. Die Zahnkränze tragen jeweils einen exzentrisch angeordneten federnd nachgiebigen Kurbelzapfen 1209, der jeweils über eine Kurbel 1210 mit einem
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Schlitten 1211 gelenkig am Zapfen 1212 gekoppelt ist; die Schlitten 1211 sind auf zwei Stangen 1213 gleitbeweglich geführt. Jeder Schlitten 1211 trägt einen Magazinmitnehmernocken 1214» Bei der drehung der Halterung 1215 und damit des Magazins 1204 wird der Nocken gegen die Kraft einer Vorspannfeder 1216 beiseite gedrückt, bis eine schlitzförmige Ausnehmung 1217 über den Nocken gelangt, so daß der Hocken 1214 in den Schlitz 1217 einfallen kann. Bei .der Schlittenbewegung wird dann das Magazin geöffnet und geschlossen, beides unter Antrieb durch den Motor, Die Vorspannfeder 1220 für den Kurbelzapfen 1209 ist genügend lang bemessen, um nicht nur Toleranzen aufzufangen, sondern auch unterschiedliche Hübe bei unterschiedlichen Formaten ausgleichen zu können· Die Rückdrehung der Halterung 1215 kann entweder unter Federkraft erfolgen, wobei die Feder durch die motorische Vordrehung gespannt wird, oder durch ein Wechselgetriebe, das die Drehrichtung umkehrt, oder in ähnlicher Weise, Das Auswerfen des Magazins 1204 aus der Halterung 1215 erfolgt durch Betätigen der Auswerf etaste 1222 (Betätigungstaste 1222' in Fig. 22).
Die nächste Ausführungsform ist in Fig. 43 und 44 dargestellt, Der Unterschied gegenüber der vorhergehenden AUigftihrungsform besteht darin, daß nur ein Mitnehmer Ί306 mit zwei exzentrisch angeordneten Kurbelzapfen 1309 vorgesehen ist, von dem aus die abgekröpften Kurbelstangen 1301 auf den Schlitten 1311 wirken. Da die Kurbelstangen nicht an der Lagerung des die exzentrischen Zapfen tragenden..Zahnrades vorbeigehen können, ist nur eine halbe Drehung vorgesehen, und die Rückbewegung des Wechselaniziebes erfolgt unter Wirkung einer beim Ausfahren gespannten Zugfeder 1302, In Fig. 44 erkennt man die abweichende Gestaltung der Umschaltgabel 1303 für die Umschaltung zwischen Wechseleintrieb bzw. Dreh™
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antrieb.
45 deutet scliematisch an, wie ein besonders kompaktes Gerät ausgeführt sein könnte. Der die Umrisse des Episkops in der Außerbetriebsteilung wiedergegebende Quader 1320 wird nur für den Betrieb um eine aufgesetzte Führung 1321 vergrößert, die innerhalb der Konturen des Episkops außerhalb des Betriebes aufgeräumt ist. Die Führung verdeckt das jeweils ausfahrende Rahmenteil 1322 des Magazins während des Wechselvorgangs und dient zugleich zu seiner Führung.
Fig. 46 bis 48 stellen eine weitere Ausführungsform eines Episkops dar. Die Halterung ist mit einem Drehteller 1330 verbunden und bildet einen Teil desselben. Der Drehteller ist an vier um seinen Umfang verteilten Lauf- und Führungsrollen 1331 derart abgestützt, daß die Kahmenteile des Magazins für den WechselVorgang zugänglich bleiben und Platz finden, zwischen je zwei Rollen 1331 hindurchzugehen. Für die drehung der Halterung ist ein motorischer Antrieb am Umfang des Drehtellers vorgesehen, und zwar mittels Reibrad 1332 in der einen und mittels Reibrad 1333 in der anderen Richtung. Beide Reibräder kämmen über Zahnkränze miteinander, und eines von ihnen ist über einen Riementrieb 1334 von einem Motor (nicht dargestellt) angetrieben. Da beide Reibräder auf einer Wippe 1335 gelagert sind, die bei 1336 schwenkgelagert ist, kann durch Druck auf den Hebelfortsatz 1337 in der einen oder anderen Richtung das eine oder das andere Reibrad in Eingriff mit dem drehteller gebracht werden. Die Umsteuerung kann, wie zuvor beschrieben, mittels Endschaltern (nicht dargestellt) erfolgen. · .
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Fig. 49 zeigt perspektivisch, und Fig. 50 zeigt im Schnitt, wie etwa bei einer solchen Anordnung das Einlegen des Magazins erfolgen kann. An den Drehteller 1330 ist eine Klappe 1340 bie 1341 angelenkt, die sich nach außen öffnen läßt, jedoch nach Schließen der Klappe die Wechselbewegung des dann eingelegten Magazins ermöglicht,, Der drehteller kann, außer mittels der erwähnten Rollen, hier auch alternativ oder zusätzlich auf einem Stirnlager abgestützt sein.
Pig. 51 und 52 zeigen schematisch, wie mittels einer Maske, vgl. I1Ig. 35, zugleich eine Hubanpassung für die Wechselbewegung vorgenommen v/erden kann. .
An der Rückseite der Maske I4OO sind zwei schwenkbare Hebel 1401, 1402 bei 1403 bzw. 1404 gelagert. Jeder Hebel besitzt ein Langloch 1405, in das ein Zapfen I406 ragt. Jeder Zapfen sitzt auf einem Schlitten 1407, der in einer Führungsbahn I4O8 gleitbeweglich relativ zur Maske beweglich ist» Eine ^eder 1409 spannt beide Schlitten gegeneinander in eine Nullage vor.
An den Hebeln können Kupplungen des motorischen Antriebs an mehreren Stellen, z. B. bei I410 und HU, angreifen, und je nach dem Abstand vom Drehpunkt 1403 bzw. 1404 ergibt sich bei gleichem Hub der Kupplung eine unterschiedliche Schwenkwinkelbewegung der Hebel.
Diese Schwenkbewegung wird auf die üSahmeiiteile des Magazins mittels an den Schlitten 1407 angebrachter Federzungen 1412 mit Eingriffszapfen 1413 übertragen,
Fige 53 und 54 zeigen eine in einer Maske fest angeordnete Hubanpaßeinrichtungβ 1Am Magazin greifen an den Schmalseiten
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1500 Fortsätze 1501 an, die am freien, einwärts federnd vorgespannten Ende je eines Federbügels 1502 sitzen. Jeweils einander gegenüberliegende Federbügel sind über eine Quertraverse 1503 miteinander verbunden. Die Rahmenteile des Magazins 1504 sind mit Anschlagstufen 1505 versehen, auf die die Fortsätze 1501 bei der gegensinnigen ^uswärtsbewegung der Quertraversen und der mit ihnen verbundenen Federbügel auflaufen. Bis zu den Anschlagstufen 1505 jedoch erfolgt ein Leerhub. Die jeweils für ein ilagazin benötigte Hubgröße wird also am Magazin selbst angezeigt und abgetastet. Die Ruhelage der Federbügel wird durch Arretierlaiöpfchen I506 sichergestellt, die in entsprechende Ausnehmungen 1507 der Maske einfallen.
Fig. 55 und 56 laesen die Spiegel I6OO innerhalb des Episkopgehäuses I60I erkennen. Der Spiegel ist auf einem Halter 1602 in nicht näher erläuterter Weise befestigt. Auf £er dem Spiegel abgewandten Seite des Halters befindet sich ein Lagerzapfen 1603, an dem eine Hülse I604 drehbar gelagert ist. Von der Hülse erstreckt sich eine Anzahl von Radialstreben, vorzugsweise in Form von drei Speichen 16O5 nach außen, und die Speichen tragen einen Zahnkranz 1606 auf einem Ring 16O7» Auf diesem sind Führungen I6O8 und 1609 für zwei Paare von radial bezüglich des Zapfenlagers beweglichen Blenden I610, lon vorgesehen, die bei einem Formatwechsel entsprechend verschoben werden. Bei Übergang von Hochformat auf Querformat jedoch laufen die -Blenden, ohne ihre Radiallage zu ändern, um jeweils 90° mit dem Ring 1607 um. Der Antrieb der Scheibendrehung erfolgt mittels Ritzel 1612, dessen Welle I613 vomgleichen Motor und um denselben Winkel gedreht wird wie die Magazinhalterung.
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Die ^peichenanordnung ist so getroffen, daß bei der Schwenkung der Halter 1602 nicht stört, weil ein Winkel von mindestens zweimal 90° frei bleibt,
S1Ig* 57 und 58 zeigen detailliert einen Wechselantrieb nach dem Schema der Fig. 40 bis 42»
Man erkennt in Fig. 58 den den Wechselantrieb aufnehmenden 2eil des Episkopgehäuses 1700 mit der Magazineinschuböffnung 1702. Auf dem ^oden des Gehäuses ist in konventioneller Weise ein im Querschnitt etwa U-förmiger Rahmen 1704 aus Metallblech befestigt, der durch Sicken 1706 versteift ist» Der bezüglich des Episkopgehäuses weiter innen liegende ^chenkel 1708 des Rahmens 1704 trägt ein Lager 1710, in welchem axial unverschieblich der Drehzapfen 1712 des Magazinhalter 1714 gelagert ist. Koaxial mit diesem Lager ist eine Doppelkurbelwelle 1716 im anderen Schenkel 1718 des Rahmens 1704 gelagert, die über ein Zahnradgetriebesystem 1720, das zweckmäßigerwijese untersetzend wirkt, vom Ritzel 1722 am Ende einer Antriebswelle mit Achse 1724 antreibbar ist. Im Raum zwischen den beiden Schenkeln I7O8 und 1718 ist ein von derselben Welle antreibbares Getriebesystem für die Schwenkung des Magazinhalters 1714 untergebracht und mit dessen Drehzapfen kuppelbar, wobei zugleich das ^etriebesystem 1720 entkuppelt wird; um die Darstellung übersichtlich zu halten, sind jedoch die hierfür vorgesehenen Mittel nicht dargestellt, und es wird insoweit auf die ^'ig. 40 bis 42 verwiesen.
In Schlitzführungen 1726 des Schenkels 1708 sind gleitbeweglich Mitnehmerschlitten 1728, 1730 gelagert; für die Montage der letzteren weisen die Schlitzführungen an ihren
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Enden vergrößerte Durchbrüche 1Y32 auf. Die Einkupplung der Schlitten in die Magazinrahmenteile 1734, 1736 und ihre Auskupplung erfolgen automatisch beim Schwenken des Magazinhalters 1714 um 90° aus der in -^ig. 57 dargestellten Position (Einschubposition, zugleich Hochformat-Position) in die Wechselposition,, Hierfür sind in der Zeichnung nicht erkennbar die Kupplungen gemäß Pig. 42 vorgesehen» Die Kurbeln 1738 der Doppelkurbelwelle 1716 sind über Lenker 1740 bzw. 1742 mit den Schlitten 1728 bzw. 1730 gekoppelt; die Lenker sind in der Zeichnung nur strichpunktiert angedeutet, um die Übersichtlichkeit zu bewahren, : Für den Durchtritt des Lenkers 1740 durch den Schenkel 1718 weist dieser einen Schlitzdurchbruch 1744 parallel zur Schlitzführung des zugeordneten Schlittens 1728 auf.
Bei einer Drehung der Doppelkurbelwelle 1716 um 360° fahren die Schlitten 1728, 1730 entsprechend der doppelten Exzentrizität der Anlenkung der Lenker 1740, 1742 bezüglich der Achse 1746 der Doppelkurbelwelle einmal .auseinander und wieder zusammen, wobei der Bildwechsel erfolgt. Die Möglichkeiten, wie ein konstruktiv vorgegebener Hub des Bildwechselantriebs, wie er bei der hier vorliegenden Konstruktion gegeben ist, bei unterschiedliche Formate aufweisenden Magazinen angepaßt v/erden kann, wurden weiter oben bereits erörtert.
In Fig. 59 ist die Stirnseite eines Magazins 1800 erkennbar, die eine Öffnung 1802 aufweist. Diese Öffnung ist seitlich bezüglich der Symmetrieebene 1804 des Magazins angeordnet und dient dazu, um zu verhindern, daß das Magazin fehlorientiert in den Magazinhalter 1806 (Fig. 60) eingeschoben wird.
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Am Magazinhalter sind ein Sperrhebel 1808 und ein Steuerhebel 1810 angelenkt. Der Sperrhebel ist von einer Zugfeder 1812 in die in Fig. 60 gezeichnete Lage vorgespannt, so daß er den Einschub des Magazins 1800 sperrt. Er ist mit seinem freien Ende in einem Einschnitt 1814 des Steuerhebels gefangen, so daß er auch nicht ohne weiteres von dem Magazin weggedrückt werden kann. Das Magazin muß vielmehr auf die schräge Steuerkante 1816 des Steuerhebels 1810 einwirken und diesen gegen die Kraft einer Vorspannfeder 1818 beiseitedrücken, damit der Sperrhebel freikommt. Die erforderliche bewegung des Magazins ist aber nur möglich, wenn seine Öffnung 1802 mit einem Sperrstift 1820 ausgefluchtet steht, der auf dem Sperrhebel 1808 befestigt ist; dies ist in S1Ig. 60 strichpunktiert angedeutet. In der fehlorientierten Position des Magazins dagegen, mit ausgezogenen Linien in i'ig. 60 erkennbar, stößt die Stirnseite des Magazins auf den Sperrstift, so daß der Steuerhebel nicht betätigt werden kann.
ÜTach Entriegeln des Sperrhebels 1808 kann dieser bis in eine Ausnehmung 1822 in der Wandung des Magazinhalters ausweichen, und auch der Steuerhebel v/eicht soweit aus, daß das Magazin vollständig einschiebbar ist. Beim Entnehmen des Magazins folgt der Sperrhebel unter der Wirkung seiner Vorspannfeder 1812 und rastet wieder in den Einschnitt 1814 des ebenfalls in die Sperrstellung zurückkehrenden Steuerhebels ein»
i'ig. 61 bis 63 zeigen eine andere Gestaltung der Bauteile, mit denen der fehlorientierte Einschub des Magazins 1900 gesperrt werden kann. Die Steueröffnungen 1902 des Magazins liegen versetzt bezüglich der Symmetrieebene I904 in der Stirnseite des Magazins. Der Halter 1906 trägt an seinen
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beiden Schmalseiten je einen Lappen 1908 mit zueinander versetzten Lagern 1910, 1912 für einen Sperrhebel 1914 bzw. einen Steuerhebel 1916. Der Sperrhebel 1914 ist von einer Zugfeder 1915 in die Sperrposition vorgespannt und hält damit auch den Steuerhebel, an dem er auf der dem Magazin abgewandten Seite anliegt, in dieser Position, Im Steuerhebel ist gegen die Kraft einer ^eder 1918 (vgl. Pig. 63) verschieblich ein Sperrstift 1920 angeordnet, der bei richtig eingeschobenem Magazin in dessen Öffnung 1902 greift; dies ist in der linken Hälfte der Pig. 62 dargestellt. Das Magazin kann dann beide Hebel 1914 und 1916 beiseitedrücken und vollständig eingeschoben werden. Ist das Magazin aber fehlausgefluchtet, rechte Seite von Pig. 62, so wird der Sperrstift 1920 durch den Steuerhebel hindurch nach unten gedrückt, da die Gegenkraft der Feder 1918 wesentlich geringer ist als die der Zugfeder 1915, so daß sich die Hebel 1914 und 1916 dabei praktisch noch nicht bewegen. Das Sperrstück 1922 an der Unterseite des Sperrstifts steht nun vor dem freien Ende des Sperrhebels 1914, so daß wegen der versetzten Anordnung ihrer Lager die beiden Hebel 1914 und 1916 nun gegeneinander blockiert sind. Nach Entnehmen des Magazins kehrt die Sperrhebelanordnung wieder in die Ausgangsposition zurück, die durch Anschlagen des Steuerhebels an der Kante 1924 definiert ist, welche einen Aufnahmeschlitz 1926 für die ausgelenkten Hebel in Richtung auf das Magazin hin begrenzt·
Fig. 64 bis 67 schließlich zeigen eine Sperranordnung gegen fehlorientiertes Einschieben des Magazins 2000, bei der die Magazinorientierung an einer ateuernut 2002 abgetastet wird. Di« Abtastung erfolgt mittels eines bei 2004
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an einen Anzeigehebel 2006 angelenkten Steuerhebels 2008. •^ieser weist einen Abtastarm 2010 auf, der bei richtig orientiertem Magazin in dessen Steuernut 2002 verschwenkbar ist, wenn das Magazin mit seiner Stirnseite auf den Sperrarm 2012 des Hebels 2008 aufläuft und diesen beiseite zu drücken sucht* Ist das Magazin aber falsch orientiert, so kann der Steuerhebel 2008 nicht ausweichen, und es'wird.nun ein Zug auf den Anzeigehebel 2006 entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 2014 ausgeübt. Der Anzeigehebel kann zwar nur bis zu einer Position verschwenkt werden, die durch den Anschlag 2016 gegeben ist, betätigt dabei aber einen Kontakt 2018 in einem Anzeigestromkreis, so daß dem Benutzer die Fehlbedienung optisch und/oder akustisch angezeigt wird, Die Ruheposition des Anzeigehebels ist durch den Gegenanschlag 2020 festgelegt; die Rückstellung des Steuerhebels 2008 in die Warteposition .erfolgt mittels einer Blattfeder 2022.
Es wurde oben erwähnt, daß das der Erfindimg zugrundeliegende Prinzip auch dann anwendbar ist, wenn ein projizieites Bild nicht unmittelbar betrachtet werden soll, sondern auf ein lichtempfindliches Material abgebildet wird, um ein Duplikat oder eine Kopie herzustellen.
Derartige als Kopiergeräte geeignete Aufij[chtprooektoren sind in den figuren 68 bis 74 dargestellt»
Fig. 68 bis 70 beziehen sich auf eine erste Ausführungsform. Das Magazin 3001 wird, mit seiner iflensterseite nach oben, in das Hufnahmefach 3002 des uerates 3003 eingeschoben; das jeweils obenliegende Bild im Magazin ist nun immer
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noch durch eine Sichtöffnung 3004 des üerätes erkennbar. Beim Einschieben des Magazins 3001 werden Kupplungselemente eines motorischen Wechselantriebes, etwa wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 57 und 58 erläutert, mit den Rahmenteilen des Magazins in Eingriff gebracht, derart,, daß bei Betätigen der Taste 3006 das Magazin geöffnet wird. Das Magazin weist eine Bauart auf, bei der beim Öffnen des Wechselschiebers 3007 dasjenige Bild des Stapels, das bei geschlossener Kassette dem Bildfenster des Magazins zugekehrt lag, nun im herausgezogenen ^echselschieber ebenfalls ganz oben liegt; derartige Magazine sind in den eingangs erwähnten Veröffentlichungen beschrieben.
Der Taste 3006 ist der Befehl "Kopieren" zugeordnet; nach dem Öffnen des Magazins wird demgemäß das nun im Wechselschieber oben liegende -0Ud mittels Lampen 3008 ausgeleuchtet und von der Optik 3009 auf das lichtempfindliche Material 3010 abgebildet. Der Tastensatz 3005 erlaubt es, vor Beginn des Kopierns die Zahl der zu fertigenden Kopien einzugeben. Enthält das Magazin Bilder, die nicht kopiert werden sollen, betätigt der Benutzer bei ihnen die Taste 3011, bei der nur ein Bildwechsel erfolgt, aber keine Vervielfältigung vorgenommen wird. Yiexiii alle im Magazin enthaltenen ^ilder durchgelaufen sind, wird durch Drücken der Taste 3012 das Magazin soweit aus dem Fach 3002 ausgeschoben, daß man es vollständig herausziehen kann.
Das lichtempfindliche Material, z.B. Fotopapier, wird nach jedem Belichtungsvorgang um eine Bildbreite von der Vorratsrolle 3013 abgezogen und über eine Trommel 3014 einem
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Entwicklungsvorgang zugeführt.
Die Ausführungsform nach Fig. 71 und 72 unterscheidet sich von der nach Pig. 68 bis 70 dadurch, daß der Kopierteil 3021 als beweglicher Schlitten über ein eingeschobenes Magazin 3015 in Richtung des Pfeils 3023 fahrbar ist, so daß die Abbildung aus dem geschlossenen Magazin heraus erfolgt. Am drehknopf 3019 ist die Zahl der jeweils gewünschten Kopien einstellbar; in dem Penster 3031 erscheint zur Kontrolle noch einmal diese Zahl. Im Penster 3032 erscheint die Angabe eines Zählwerks, mit dem die Gesamtzahl der pro Benutzer gefertigten Kopien ausgedruckt wird; alternativ kann auch sofort der Verkaufspreis ausgedruckt v/erden oder auch - etwa bei einem Verkaufsautomaten der noch verbleibende Restbetrag eingeworfener Geldbeträge.
In der Ausführungsform nach Pig. 73 und 74 wird da3 Magazin 3033 mit dem Penster nach unten in das Aufnahmefach eingeschoben» Zunächst wird das dem Penster zugekehrt liegende -^iId über Spiegel 3037, 3038 auf eine Kontrollmattscheibe 3040 projiziert. Am Wahlschalter 3041 wird die Zahl der gewünschten Kopien eingestellt, und durch Niederdrücken der Taste 3042 wird das Kopieren eingeleitet. Hierfür wird der Spiegel 3037 in die Position 3043 verschwenkt oder verschoben, und das von den Lampen 3036 gleichförmig ausgeleuchtete ^iId wird von der Projektionsoptik 3045 auf das lichtempfindliche Material 3046 abgebildet. Wird keine Kopie gewünscht, bewirkt Drücken der Taste 3047 einfach einen Bildwechsel; bei Drücken der Taste 3048 wird das Magazin aus dem Fach ausgestoßen.
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Bei den beiden letztgenannten ^usführungsforrnen ist zu beachten, daß die Ränder des zu kopierenden Biia.eS. von Rahrnenber eichen des Magazins abgedeckt werden, so daß das Bj-Id "beschnitten" wird. Bei einer Abbildung im Maßstab 1:1 erscheint deshalb ein passepartout-artiger Rand auf der Kopie. Alternativ kann man einen entsprechend der Randabdeckung bemessenen leicht vergrößerten Abbildungsmaßstab wählen, um Kopien gleicher Abmessungen wie das Original zu erhalten.

Claims (80)

  1. -60- 21.1.1980
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    Erfindungsanspruch
    1. Vorlagenwechselanordnung bei einem Episkop oder einem Auflicht-Direktbetrachter, gekennzeichnet dadurch, daß die blattförmigen Vorlagen übereinander auf der der Lichtquelle abgewandten Seite der Vorlagenbühne des Episkops in einem Vorlagenmagazin gestapelt sind, in welchem zur Projektion bzw. zur Betrachtung die oberste Vorlage plan in der Ebene eines im Magazin ausgebildeten Fensters der Vorlagenbühne zugewandt liegt, daß das Magazin ein erstes Rahmenteil und ein zweites, parallel zu der Fensterebene und relativ zu dem ersten hin- und herverschiebliches Rahmenteil zum zyklischen Wechseln der obersten Vorlage innerhalb des Magazins umfaßt, und daß das Episkop eine lösbare Halterung aufweist, in der eines der Rahmenteile in einer Position fixierbar ist, in welcher während der Projektion bzw· der Betrachtung die Fensterebene des Magazins an der Vorlagenbühne anliegt bzw· diese selbst bildet und in v/elcher zum Vor- - lagenwechsel beide Rahmenteile zueinander relativ verschiebbar bleiben.
    2β Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Episkop für die Projektion der Vorlage auf einen getrennten Bildschirm ausgebildet ist,
  2. 3. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Episkop für die Projektion auf eine mit dem Projektionssystem und dem Vorlagenmagazin baulich vereinigte Mattscheibe ausgebildet ist.
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  3. 4. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Episkop für wahlweise Projektion der Vorlagen auf einen getrennten Bildschirm oder auf eine mit dem optischen rlleil und der Magazinhalt er ung "baulich vereinigte Mattscheibe, ausgebildet ist.
  4. 5. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung zur Aufnahme von Magazinen unterschiedlicher Formate ausgebildet ist.
  5. 6. Anordnung nach Punkt 5, ^kennzeichnet dadurch, daß für unterschiedliche Magazinformate mehrere Projektionsoptiken wechselweise einschaltbar sind, derart, daß die Abmessungen des Projektionsbildes trotz unterschiedlicher Vorlagenabmessungen gleich sind.
  6. 7. Anordnung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Umschaltung der Projektionsoptiken automatisch beim Einsetzen eines Magazins in die Halterung auslösbar ist.
  7. 8. Anordnung nach einem der Punkte 2 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Bildschirm bzw. die Mattscheibe quadratisch mit einer Seitenlänge entsprechend der maximalen Seitenlänge einer Vorlage ist, die in einem in die Halterung passenden Magazin unterbringbar ist.
  8. 9. Anordnung nach einer der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurchrn daß das Episkop für nichtquadratische Vorlagen, auf denen die Bildinformation im Hoch- oder Querformat vorliegen kann, eine Einrichtung zur wahlweisen Pro-
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    jektion in Hoch- oder Querformat aufweist.
  9. 10. Anordnung nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung von einer um mindestens 90° drehbaren Halterung für das Magazin gebildet ist.
  10. 11. Anordnung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Magazinwechselschieber in jeder ^rehlage der Halterung betätigbar ist.
  11. 12. Anordnung nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß der gesamte Projektionsteil des Episkops relativ zu einem Grundgestell· drehbar ist,
    13» Anordnung nach Punkt 9» gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung für den Hochformat/Querformatwechsel hierfür an sich bekannte optische Mittel umfaßt, während die Lage des Magazins unverändert bleibt.
  12. 14. Anordnung nach einem der Punkte 9 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorlagen oder ihr Magazin eine im Episkop abtastbare Kodierung aufweisen, gemäß der der Übergang Hochformat/Querformat auslösbar ist.
  13. 15. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß das Episkop einen motorischen Antrieb für die Betätigung des Magazinwechselschiebers aufweist.
    1b„ Anordnung nach Punkt 9 wad 15» gekennzeichnet dadurch, daß der motorische Antrieb für die Betätigung des
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    Wechse^schiebers bei Hochformatprojektion und Querformat prcgek ti on ausgebilder ist.
    17o Anordnung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß die motorische Wechselschieberbetätigung in vier um je 90° zueinander versetz*
    halterung vorgesehen ist.
    je 90° zueinander versetzten Positionen der Magazin-
  14. 18. Anordnung nach Punkt 9 oder 15, gekennzeichnet dadurch, daß die Umschalt- und Vorlagenwechselvorgägne fernsteuerbar sind.
    19« Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 18, gekennzeichnet dadurch, daß das Magazin eine unter Federvorspannung stehende Andruckanordnung zum planen Anpressen des Vorlagenstapels, und damit der zu projizierenden Vorlage, an die Bildbühne des Episkops aufweist·
  15. 20. Anordnung nach Punkt 19, gekennzeichnet dadurch, daß die Andruckanordnung während der Wechselschieberbetätigung inaktiverbar ist. .
  16. 21. Anordnung nach Punkt 19 oder 20, gekennzeichnet dadurch, daß die Andruckanordnung für die Ausübung eines Anpreßdruckes ausgebildet ist, der im wesentlichen unabhängig von der Dicke des Vorlagenstapels ist.
  17. 22. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 22, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung eine formschlüssig am Magazin angreifende Verriegelung aufweist,
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    die derart ausgebildet ist, daß das Magazin vreihrend der Wechselschieberbetätigung weder auf die Bildbühne zu noch von dieser weg noch parallel zu ihr beweglich ist.
  18. 23. Anordnung nach Punkt 22, gekennzeichnet dadurch, daß die Verriegelung durch Tastendruck oder ferngesteuert lösbar iste
    24» Anordnung nach Punkt 22 oder 23, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung eine Auswerfeinrichtung aufweist, die das Magazin bei Lösen der Verriegelung in eine Entnahmeposition fördert.
    25» Anordnung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Halterung automatisch den Magazinabmessungen anpaßt.
    26e Anordnung nach Punkt 25, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung sich stufenlos den Magazinabmessungen anpaßt. . ·
  19. 27. Anordnung nach Punkt 25 oder 26 und 22, gekennzeichnet dadurch, daß das Magazin unabhängig von seinen Abmessungen derart in der Halterung verriegelbar ist, daß das Magazinfenster mindestens annähernd zentral in der Bildbühne des Episkops liegt.
  20. 28. Anordnung nach einer der Punkte 25 bis 27, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung unter I'edervorspannung stehende Führungsteile umfaßt, die beim Einsetzen eines Magazins ausweichen.
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    29· Anordnung nach Punkt 28, gekennzeichnet dadurch, daß die Pührungsteile als Blenden ausgebildet sind·
  21. 30. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 29, gekennzeichnet dadurch, daß das Magazin eine mit einer durchsichtigen Scheibe versehene Fensteröffnung aufweist, die beim Einsetzen des Magazins in die Halterung des Episkops geöffnet wird, so daß die zu projezierenden Vorlagen an einer optisch einwandfreien Glasscheibe anliegen, die die Bildbühnenebene des Episkops definiert.
  22. 31. Anordnung nach Punkt 30, gekennzeichnet dadurch, daß die Scheibe parallel zur Glasscheibe verschiebbar ist,
  23. 32. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 31, gekennzeichnet dadurch, daß das Episkop für Vorlagen, denen eine Toninformation auf einem vorzugsweise im Magazin untergebrachten 'Tonträger zugeordnet ist, mit einer zugeordneten Tonwiedergabeeinrichtung versehen ist,
  24. 33. Anordnung nach Punkt 32, gekennzeichnet dadurch, daß die Tonwiedergabeeinrichtung durch die Magazinschieberbewegung steuerbar ist.
  25. 34. Anordnung nach Punkt 32 oder 33, gekennzeichnet dadurch, daß der Tonträger ein Steuersignal aufweist, mittels dessen bei Beendigung der betreffenden Tonwiedergabe die Wechselschieberbetätigung des Magazins auslösbar ist,
  26. 35. Anordnung nach Punkt 32, gekennzeichnet dadurch, daß die Tonwiedergabe fernsteuerbar ist.
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  27. 36. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 35, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung derart am Episkop angeordnet und ausgebildet ist sov/ie auf die Bauart des Magazins abgestimmt ist, daß eine zuletzt projizierte Vorlage nach mindestens teilweiser Betätigung des Wechselschiebers unmittelbar zugänglich ist,
    37« Anordnung nach einer der Punkte 1 bis 29, gekennzeichnet dadurch, daß das Magazin ein durch eine durchsichtige Scheibe verschlossenes Fenster aufweist, und daß die öcheibe zugleich die Bildbühne.des Episkops bildet, das in der Bildbühnenebene selbst offen ist.
  28. 38. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 37, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung einen Magazinschacht mit einer automatisch arbeitenden Austauschvorrichtung für in einem Reservoir bereitgeha.ltene Magazine aufweist»
  29. 39. Anordnung nach Punkt 24 und 28, gekennzeichnet dadurch, daß das Magazin mittels der Vorspannfeder eines der Führungsteile aus der Halterung auswerfbar ist»
  30. 40. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 39, gekennzeichnet dadurch, daß eine die Bildbühne des Episkops bildende Glasscheibe bei jedem Magazinaustausch automatisch gereinigt wird.
  31. 41. Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 40, gekennzeichnet dadurch, daß ein Teil der Kühlluft einer Luftumwälzkühlung der Projektionslichtquelle über das Magazin geführt ist.
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    42, Anordnung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 41, gekennzeichnet dadurch, daß die Projektion während der Betätigung des Ivlagazinwechselschiebers und/oder während der Umschaltung von Höch/Querformat abgedunkelt ist.
    43· Anordnung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung zwei Schlitten aufweist, von denen je einer mit einem Magazinrahmenteil verbunden ist und die gegenläufig beide relativ zu dem Episkopgehäuse verschiebbar sind,
    44· Anordnung nach Punkt 43, gekennzeichnet dadurch, daß die Schlitten in elliptische l'Hihrungsbahnen einer zum Umlauf antreibbaren Kulisse eingreifende Steuernocken tragen, derart, daß bei jeweils einem halben Umlauf ein Vorlagenwechsel erfolgt,
    45· Anordnung nach Punkt 44, gekennzeichnet dadurch, daß für die Umschaltung Hoch/Querformat die Schlitten gemeinsam mit der Kulisse um jeweils Winkel von 90 drehbar sind.
    3-6. Anordnung nach Punkt 45, gekennzeichnet dadurch, daß für die Wexhselbewegung die Schlitten gegen Drehung gebremst sind.
  32. 47. Anordnung nach Punkt 45 und 46, gekennzeichnet dadurch, daß gemeinsamer Antriebsmotor für die Drehung der Kulisse allein bzw, der Kulisse zusammen mit den Schlitten vorgesehen ist.
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  33. 48. Anordnung nach Punkt 44 bis 47, gekennzeichnet dadurch, daß die Kulisse auf einer an ihrem Umfang gelagerten,-eine zentrale Lichtdurchtrittsöffnung aufweisenden ücheibe angeordnet ist.
    49· Anordnung nach einem der Punkte 43 bis 48, gekennzeichnet dadurch, daß die Schlitten für die Aufnahme unterschiedlich großer Magazine unter automatischer Anpassung des Wechselhubes ausgebildet sind»
  34. 50. Anordnung nach einem der Punkte 1 bis 49, gekennzeichnet dadurch, daß bei Vorhandensein eines motorischen Antriebs zur -Bewegung der Magazinrahmenteile für den Vorlagenwechsel und gegebenenfalls einer drehbaren Halterung zur wahlweisen Projektion im Hoch- und Querformat das Episkop eine elektromotorisch angetriebene V/echselmechanik aufweist, die mit den Rahmenteilen kuppelbare, mit diesen bei der Wechselbewegung synchron laufende und im übrigen ortsfeste Kupplungsteile umfaßt.
  35. 51. Anordnung nach Punkt 50, gekennzeichnet dadurch, daß die Rahmenteile und die Kupplungsstücke steuerbar miteinander kuppelbar sind.
  36. 52. Anordnung nach Punkt 51» gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplung kraftschlüssig ausgebildet ist,
    53β Anordnung nach Punkt 51» gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplung formschlüssig ausgebildet ist.
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    54· Anordnung nach Punkt 52, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke fensterseitig und rückseitig die Rahmenteile erfassend ausgebildet sind.
  37. 55. Anordnung nach Punkt 52, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke die Rahmenteile an ihren parallel zu ihrer Bewegung verlaufenden Kanten erfassen ausgebildet sind.
  38. 56. Anordnung nach Punkt 54 oder 55, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplung zangenartig ausgebildet ist.
  39. 57. Anordnung nach Punl-ct 52, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplung magnetisch wirkend ausgebildet ist. ·
  40. 58. Anordnung nach Punkt 53, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplung an den dem Fenster abgewandten Rückseiten der Rahmeilteile angreifend ausgebildet ist.
    59· Anordnung nach Punkt 53, gekennzeichnet dadurch, daß die Rahmenteile Ausnehmungen aufweisen, in die Vorsprünge der Kupplung gesteuert einrasten.
  41. 60. Anordnung nach Punkt 59, gekennzeichnet dadurch, daß die Ausnehmungen in einer Mittelebene der Rahmenteilbewegung angeordnet sind.
  42. 61. Anordnung nach Punkt 59, gekennzeichnet dadurch, daß die Ausnehmungen bei Magazinen unterschiedlicher Größe kongruent sind.
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    62« Anordnung nach Punkt 59» gekennzeichnet dadurch, daß die Ausnehmungen symmetrisch bezüglich der Pensterniitte angeordnet sind.
  43. 63. Anordnung nach Punkt 50, gekennzeichnet dadurch, daß der motorische Antrieb an unterschiedliche Hübe der Relativverschiebung der Rahmenteile anpaßbar ist.
    64· Anordnung nach Punkt 51 und 63, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplung hubanpaßbar ist.
    65· Anordnung nach Punkt 64, gekennzeichnet dadurch, daß der motorische Antrieb für einen maximalen Hub ausgelegt ist und die Kupplung ein Ausgleichselement für die Hubdifferenz bei Magazinen kleineren Hubs aufweist.
    66«, Anordnung nach Punkt 65, gekennzeichnet dadurch, daß das Ausgleichselement am Magazin vorgesehen ist.
    67· Anordnung nach Punkt 66, gekennzeichnet dadurch, daß das Ausgleichselement einen der Hubdifferenz entsprechenden Leerhub ermöglicht.
    68« Anordnung nach Punkt 59 und 67, kennzeichnet dadurch, daß die Ausnehmungen bei den Magazinen kleineren Formats als Langlöcher mit einer der Hubdifferenz entsprechenden Lange ausgebildet sind.
  44. 69. Anordnung nach Punkt 65, gekennzeichnet dadurch, daß das Ausgleichselement an der Kupplung vorgesehen ist.
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  45. 70. Anordnung nach Punkt 69, gekennzeichnet dadurch, daß das Kupplungselement ein elastisches Glied ist, das mindestens im Nahmen der Hubdifferenz nachgiebig ist.
  46. 71. Anordnung nach Punkt 64, gekennzeichnet.dadurch, daß ein auf die Hublänge ansprechendes Steuerglied vorgesehen ist.
  47. 72. Anordnung nach Punkt 64, gekennzeichnet dadurch, daß ein auf die Hubkraft ansprechendes Steuerglied vorgesehen ist.
    73· Anordnung nach Punkt 71 oder 72, gekennzeichnet dadurch, daß das Steuerglied für die Richtungsumkehr des motorischen Antriebs angeschlossen ist.
    74· Anordnung nach Punkt 57 und 64, gekennzeichnet dadurch, daß die Magnetkraft größer bemessen ist, als zur Überwindung der -Reibung bei der Relativverschiebung der Rahmenteile erforderlich ist, jedoch kleiner als die Haltekraft, die von der Halterung auf das Magazin ausgeübt wird, und daß das kupplungsseitige Magnetelement einen Überhub gegenüber dem Magazin ausführen kann.
    75· Anordnung nach Punkt 50, gekennzeichnet dadurch, daß eine Maske zum Anpressen der Halterung an Magazine mit einer die maximale Aufnähmebreite der Halterung unterschreitenden Breite in Richtung quer zur Relativbewegung der Rahmenteile vorgesehen ist.
  48. 76. Anordnung nach Punkt 75, ^kennzeichnet dadurch, daß die Maske auswechselbar ist.
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    77· Anordnung nach Punkt 50, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung relativ zu dem motorischen Antreib drehbar ist.
  49. 78. Anordnung nach Punkt 51 und 77, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung relativ zu der Kupplung drehbar ist.
    79· Anordnung nach Punkt 77 oder 78, gekennzeichnet dadurch, daß die ]
    bar ist.
    daß die Halterung nur in einer Richtung um 90° dreh-
    80» Anordnung nach Punkt 79, gekennzeichnet dadurch, daß das Magazin in der gegenüber dem ortsfesten Antrle.Jb verdrehten Position der Halterung in diese einsetzbar und aus ihr entnehmbar ist,
    81e Anordnung nach Punkt 77, gekennzeichnet dadurch, daß die nichtgedrehte Position der Halterung der Querforamtprojektion bei nichtquadratischen Vorlagen entspricht.
  50. 82. Anordnung nach Punkt 51 und 77, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplung bei Drehung des Magazins automatisch entkuppelnd ausgebildet ist.
    83» Anordnung nach Punkt 50 und 77, gekennzeichnet dadurch, daß der Wechselantrieb und der Drehantrieb von einem gemeinsamen Motor "abgeleitet sind.
    84« Anordnung nach Punkt 83? gekennzeichnet dadurch, daß der Motor zugleich ein Kühlgebläse für das Episkop antreibt.
    85· Anordnung nach Punkt 50 oder 839 gekennzeichnet dadurch, daß der Motor nur für den Antrieb in einer Richtung
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    ausgebildet und angeordnet ist und der Antrieb in der Gegenrichtung durch einen vom Motor aufgeladenen Kraftspeicher erfolgt·
  51. 86. Anordnung nach Punkt 78, gekennzeichnet dadurch, daß der Wechselantrieb und der Drehantrieb gegeneinander gesperrt sind.
  52. 87. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 86, gekennzeichnet dadurch, daß die Drehung des Magazins vollständig innerhalb des Episkopgehäuses erfolgt.
    88» Anordnung nach Punkt 50, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke derart angeordnet sind, daß der .Vorlagenwechsel im Querformat des projizierten Bildes erfolgt.
    89· Anordnung nach Punkt 88, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung aus einer eventuell eingenommenen Drehlage für Hochformatprojektion für die Wechselbewegung in die Querforamt pro j ektionslage gedreht wird.
  53. 90. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 89, gekennzeichnet dadurch, daß Kupplungsstücke für die -Bewegung beider Rahmenteile um jeweils einen halben Hub vorgesehen sind.
  54. 91. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 89, gekennzeichnet dadurch, daß für die Wechselbewegung ein -ttahmenteil ortsfest in der Halterung verbleibt und die Wechselmechanik nur den vollen Hub ausführende, nur am anderen Kahmenteil eingekuppelte Kupplungsstücke umfaßt.
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  55. 92. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 91» gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung einerseits, das Magazin andererseits ein- und ausrastbare Zentriereinrichtungen zur Definition der Fenstermitte aufweisen,
    93β Anordnung nach Punkt 92, gekennzeichnet dadurch, daß das Magazin Sperreinrichtungen gegen lageunrichtiges Einführen in die Halterung aufweist.
    94· Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 86 und 88 bis 93, gekennzeichnet dadurch, daß das Episkopgehäsue eine Öffnung aufweist, durch welche mindestens ein Rahmenteil bei der Wechselbewegung heraustritt,
    95· Anordnung nach Punkt 94, gekennzeichnet dadurch, daß ein vorzugsweise bei ITichtbenutzung im Episkopgehäuse unterbringbares Führungsstück für das betreffende 'Rahmenteil im Bereich der Öffnung anbringbar ist.
  56. 96. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 95, gekennzeichnet dadurch, daß eine derart ausgebildete und angeordnete Lichtquelle vorgesehen ist, daß im Bereich der Vorlagenbühne ein quadratisches Feld mit der Kantenlänge des größten Fensters von formatunterschiedlichen Magazinen ausgeleuchtet wird.
  57. 97. Anordnung nach Punkt 96, gekennzeichnet dadurch, daß die Fenstermitte aller formatungleichen Magazine in der Mitte des ausgeleuchteten Feldes liegt.
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  58. 98. Anordnung·nach Punkt 97, gekennzeichnet dadurch, daß die nicht vom Fenster eines eingesetzten Magazins eingenommenen Flächenber.eiche des ausgeleuchteten Feldes durch Blenden abgedeckt sind.
  59. 99. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 98, gekennzeichnet dadurch, daß bei einem annähernd quaderförmigen Episkopgehäuse das Magazin mit seiner das Fenster aufweisenden Flache parallel zu einer der Gehäuseflächen angeordnet ist und das Innenmaß des Episkopgehäuses im Bereich dieser Fläche' in einer Richtung etwa gleich der längsten Abmessung des geschlossenen Magazins und in der Richtung senkrecht dazu etwa gleich der längsten Abmessung des voll ausgezogenen Magazins ist,
  60. 100. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 99, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung an mindestens einer Stirnseite offen ist und mit dieser in Ausfluchtung mit einer Episkopgehäuseöffnung zum Einschieben und Entnehmen von Magazinen steht oder bringbar ist.
  61. 101. Anordnung nach Punkt 100, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung an beiden Stirnseiten offen ist und beide Äahmenteile für die ^echselbewegung relativ zu der Halterung durch-diese Öffnung bewegbar sind.
  62. 102. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 101, gekennzeichnet dadurch, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels der ein in die Halterung eingesetztes Magazin vor der Projektion in die bevorzugte Querformatprojektionslage bringbar ist.
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  63. 103. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 102, gekennzeichnet dadurch, daß eine Magazinauswurfeinrichtung vorgesehen ist, die erst betätigbar ist, wenn das Magazin mit einer Auswurföffnung des Episkopgehäuses in Ausfluchtung steht.
  64. 104. Abordnung nach Punkt 103, gekennzeichnet dadurch, daß ein Klappfach an der Halterung vorgesehen ist, in das das'Magazin einlegbar oder einschiebbar ist.
    105» Anordnung nach Punkt 104, gekennzeichnet dadurch, daß das Klappfach mit einer Halterung zusammen drehbar ist und in jeder Drehlage auf- und zuklappbar ist,
    106« Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 103, gekennzeichnet dadurch, daß im Episkopgehäuse ein leicht manuell zugänglicher Einschub- und Auswurfschacht für das Magazin vorgesehen ist.
  65. 107. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 106, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke nur den Auswärts- (oder Einvftirts~)Hub der Rahmenteile motorisch angetrieben ausführen, während der Einwärts- (oder Auswärts-)Hub mittels einer Feder erfolgt, die vom motorischen Antrieb vorspannbar ist,
  66. 108. Anordnung nach Punkt 51, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke nach Einsetzen oder beim Einsetzen des Magazins einkuppeln und vor dein oder bei dein Auswerf en des Magazins auskuppeln.
    109o Anordnung nach Punkt 51, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke bei Drehung der Halterung relativ zu
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    ihnen auskuppeln und bei Rückdrehung in die Wechselantriebsposition wieder einkuppeln.
  67. 110. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 109, gekennzeichnet dadurch, daß bei Auslösung der Wechselmechanik die Halterung, sofern sie eine von der Wechselposition abweichende Drehlage einnimmt, automatisch zunächst in diese rückdrehbar ist.
    111, Anordnung nach Punkt 52 und 56, gkennzeich.net dadurch, daß die Rahmenteile für die zangenartige Erfassung an zv/ei einander gegenüberliegenden Stellen zugänglich un in dieser Richtung hinreichend stabil gegenüber dein Kraftschluß ausgebildet sind,
    112o Anordnung nach Punkt 50, gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke zum Umlauf antreibbare, mit den Rahmenteilen in Reibungsschluß bringbare IJitnehmerrollen oder -walzen sind.
    113· Anordnung nach Punkt 112, gekennzeichnet dadurch, daß . die Rollen oder Walzen gesteuert in der Auszugs- und Einschubrichtung der Rahmenteile antreibbar sind oder in einer dieser Richtungen unter Federkraft zurücklaufen. '
    114» Anordnung nach Punkt 50. gekennzeichnet dadurch, daß die Kupplungsstücke lienarbeweglich und mit den Rahmenteilen in Reibungsschluß bringbar sind.
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    115· Anordnung nach Punkt 53, gekennzeichnet dadurch, daß die Formschiußelemente der Wechselmechanik mauBll auf die zugeordneten ^'ormschluß elemente formatunterschiedlicher Magazine, die nichtkongruent sind, einstellbar sind.
    116· Anordnung nach Punkt 53» gekennzeichnet dadurch, daß die Formschlußelemente der Wechselmechanik durch den Einschub formatunterschiedlicher Magazine auf deren nichtkongruente Formschlußelemente einstellbar sind.
    117« Anordnung nach Punkt 53, gekennzeichnet dadurch, daß . in die Halterung einsetzbarer Idaskeneinsatz vorgesehen ist, der ein Hubübersetzungsgetriebe für hubunterschiedliche Magazine aufweist.
  68. 118. Anordnung nach Punkt 117, gekennzeichnet dadurch, daß jedes formatunterschiedliche Magazin mit den anderen Formaten nichtkongruente Formschlußelemente aufweist, und daß der Maskeneinsatz die kupplungsseitigen Formschlußelemente aufweist, die jeweils den zugeordneten Hub ausführen.
    119» Anordnung nach einem der Punkte 80 bis 118, gekennzeichnet dadurch, daß in die Halterung für formatunterschiedliche Magazine Anpaßteile einsetzbar sind, die gleichzeitig Blendenabschnitte zum Abschatten deo?außerhalb des Magazinfensters liegenden Beleuchtungsfeldbereiche aufweisen.
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    120· Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 118, gekennzeichnet dadurch, daß im Projektionsstrahlengang des Episkops Formatanpaßblenden vorgesehen sind, die bei drehung der Halterung mit dieser Synchron drehbar sind und bei formatunterschiedlichen Magazinen automatisch oder manuell an diese entsprechend der Strahlengeometrie sich anpassend verschiebbar sind,
  69. 121. -A-nordnung nach einem der Punkte 50 bis 120, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung, die um eine zur Pensterriiitte senkrechte Achse drehbar ist, auf der dem Fenster abgewandten Seite eine Zapfenlagerung aufweist,
  70. 122. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 121, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung, die um eine zur Jj'enstermitte senkrechte Achse drehbar ist, einen Drehteller umfaßt oder einen *eil eines solchen bildet oder an einem solchen befestigt ist, der an seinem Umfang drehbar gelagert ist.
    123* Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 120, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung undrehbar ist und der Wechsel zwischen Querformat- und Hochformatprojektion mittels optischer Einrichtungen erfolgt.
  71. 124. Anordnung nach Punkt 123, gekennzeichnet dadurch, daß die optischen Einrichtungen in den Strahlengang selektiv einbringbare Prismen umfassen·
  72. 125. Anordnung nach Punkt 124, gekennzeichnet dadurch, daß die Prismen auf der dem Spiegelsystem des Episkops
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    angewandten Seite der Projektionsoptik in den Strahlengang einbringbar sind«
  73. 126. Anordnung nach Punkt 123, gekennzeichnet dadurch, daß die optischen Einrichtungen in den Strahlengang selektiv einbringbare Glasfaseroptiken sind.
  74. 127. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 126, gekennzeichnet dadurch, daß ein durch das Einsetzen des Magazins einschaltbarer und bei Entfernen des Magazins selbsttätig ausschaltender Schalter für die Lichtquelle vorgesehen ist*
    128c Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 127, gekennzeichnet dadurch, daß die Lichtquelle während des Vorlagenwechsels und/oder während einer Drehung der Halterung ausschaltbar oder abblendbar ist.
    129· Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 128, gekennzeichnet dadurch, daß eine gegenüber der Lichtquelle schwache Pilotlampe zur Beleuchtung der Einsetzöffnung für das Magazin vorgesehen ist.
  75. 130. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 129, gekennzeichnet dadurch, daß die Episkopgehäuse ortsfeste Magazinführungen zum Ausfluchten des Magazin beim Einsetzen mit der Halterung aufweisen.
  76. 131. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 130, gekennzeichnet dadurch, daß für wahlweise Querformat- und Hochfomiatprojektion eine Dauertaste vorgesehen ist, bei
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    deren Betätigung die Projektion unabhängig von der
    Lage des Magazins in welcher der Vorlagenwechsel erfolgt, in dem einmal gewählten Projektionsformat erfolgt.
  77. 132. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 131» gekennzeichnet dadurch, daß ein Magazin für nichtquadratische rechteckige Bilder mit seiner Schmalseite als Rihrungskante voran in einem im Episkopgehäuse vorgesehenen Einführschacht einschiebbar ist, wo die Halterung in ihrer für Hochformatprojektion bestimmten ^rehiage
    des Magazin aufnimmt und sofort in Querfonaatlage dreht, in v/elcher die Kupplungsstücke kuppeln.
    133· Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 132, gekennzeichnet dadurch, daß eine an einer Schmalseite des Magazins angreifende Auswerfvorrichtung derart
    im Episkopgehäuse angeordnet ist, daß sie in einer
    von "der Wechselposition der Halterung abweichende
    Drehlage mit dem Magazin in Wirkverbindung bringbar ist.
    134· Anordnung nach einem der Punkte 50 Ms 132, gekennzeichnet dadurch, daß eine an dem Magazin außerhalb der Rahmenteilbewegungsbahn angreifende Magazinauswerfe inrichtung an der Halterung angeordnet ist.
    135· Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 134, gekennzeichnet dadurch, daß das Episkopgehäuse ein Aufnahmefach für Formatanpaßblenden aufweist.
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  78. 136. Anordnung nach einem der Punkte 50 bis 135, gekennzeichnet dadurch, daß die Einsetzöffnung für das Magazin in die Halterung durch einen staubdicht schließenden •^eckel zugänglich ist.
    137· Anordnung nach Punkt 50, gekennzeichnet dadurch, daß die Wechselmechanik eine Doppelkurbel umfaßt, deren Achse koaxial zur Drehachse der Halterung angeordnet ist,
    138« Anordnung nach Punkt 137, gekennzeichnet dadurch, daß die Doppelkurbel und zugehörige betriebeteile in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet sind, der als Baugruppe in dem Episkopgehause befestigt ist.
    139· Anordnung nach Punkt 93, gekennzeichnet dadurch, daß die Sperreinrichtungen eine Steuerausnehmung des Magazins umfassen, die versetzt bezüglich einer Symmetrieebene des Magazins angeordnet ist, und daß an der Halterung eine Abtasteinrichtung vorgesehen ist, die nur bei lagerichtiger Einführung des Magazins mit dessen Steuerausnehmung in.Eingriff gelangt.
  79. 140. Anordnung nach Punkt 139, gekennzeichnet dadurch, daß die Abtasteinrichtung einen Sperrhebel umfaßt, der, das Einschieben des Magazins sperrend, verriegelt gehalten ist und nur entriegelbar.ist, wenn ein Steuerglied in die Steuerausnehmung des Magazins einfallen kann. .
    141* Anordnung nach Punkt I40, gekennzeichnet dadurch., daß die Abtasteinrichtung eine Kontaktanordnung in einem Anzeigestromkreis umfaßt, die bei lageunrichtigem
    216112
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    Einführen des Magazins mittels der Abtasteinrichtung betätigbar ist.
  80. 142. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sie in ein Kopiergerät eingebaut ist, mittels dessen die im Magazin befindlichen Vorlagen reproduzierbar sind und das einen motorischen Antrieb für die Rahmenteile des Magazins enthält.
    Hierzu J>iL$eiten Zeichnungen
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