DD146731A5 - Elektronischer zaehler fuer impulsmessungen - Google Patents

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DD146731A5
DD146731A5 DD21635980A DD21635980A DD146731A5 DD 146731 A5 DD146731 A5 DD 146731A5 DD 21635980 A DD21635980 A DD 21635980A DD 21635980 A DD21635980 A DD 21635980A DD 146731 A5 DD146731 A5 DD 146731A5
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    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/22Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral
    • H03K5/26Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral the characteristic being duration, interval, position, frequency, or sequence
    • GPHYSICS
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    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/0038Circuits for comparing several input signals and for indicating the result of this comparison, e.g. equal, different, greater, smaller (comparing pulses or pulse trains according to amplitude)
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen universell einsetzbaren elektronischen Zaehler, der zur Messung der charakteristischen Werte (Frequenz, Periode, Impulsdauer, Impulszahl) von Impulsen und Impulsreihen bzw. zur Vergleichsmessung der charakteristischen Werte (z.B. Frequenzverhaeltnis, Zeitverzoegerung, Impulsperiode) von zwei gleichzeitig auftretenden Impulsreihen geeignet ist. Der Zaehler besitzt zwei Meszkanaele, pro Meszkanal einen Eingangsverstaerker, ferner ein Signaltor, eine Meszzaehlkette, einen Meszwertspeicher, eine Anzeige, einen Taktgebergenerator, einen automatischen Meszbereichsschalter und eine Signalgattersteuereinheit sowie einen Betriebswahlschalter. Der Signalverlauf wird innerhalb der Einrichtung mit Hilfe von durch den Betriebswahlschalter gesteuerten Signalauswahltorschaltungen und eines Zeitgatters vorgeschrieben.

Description

216359 -
Elektronischer Zähler für. Impulsmessungen
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Zähler für Impulsmessungen, der zur Kessung der charakteristischen Werte (zum Beispiel Frequenz, Periode, Impulsdauer, Impulszahl) von Impulsen bzw. zur Vergleichsmessung der charakteristischen Werte (zum Beispiel Frequenzverhältnis, Zeitverzögerung, Impulsperiode) von zwei gleichzeitig auftretenden Impulsreihen geeignet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Ein bekannter Zähler besitzt zwei Meßkanäle, ferner in einem jeden Meßkanal je einen Eingangsverstärker, ein Signaltor, eine aus einer Meßzählkette, einem Meßwertspeicher und einer Anzeige zusammengesetzten Ausgangseinheit, einen Schrittgeber, einen Frequenzteiler, ein Zeitgatter, einen Taktgebergenerator, eine Baueinheit mit einem auto-
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matischen Meßbereichsumsehalter und einem Signaltorsteuerblock, eine Betriebssteuerschaltung, sowie einen Betriebswahlschalter, Die Signalströmung innerhalb der Einrichtung wird durch die Signalauswahltorschaltungen vorgeschrieben, die durch die Betriebssteuerschaltungen angesteuerte werden.
Meßgeräte bekannter Art sind im allgemeinen zur Lösung einer einzigen, höchstens von zwei Aufgaben, zum Beispiel Frequenzmessung und Periodenmessung, ausgelegt. Allgemein einsetzbare Meßeinrichtungen werden nur von wenigen Unternehmen hergestellt. Als ein solches allgemein anwendbares Meßgerät sei der Allgemeinzähler der Firma Hewlett-Packard genannt. Bei dieser Einrichtung kann die zweckentsprechende Meßstellung mit Hilfe von zwei Betriebsumschaltern ausgewählt werden. Sin nicht vernachlässigbarer Nachteil dieses Gerätes ist, daß zu seiner Bedienung besondere Fachkenntnisse erforderlich sind, oder während der Bedienung · die Gerätebeschreibung und Bedienungsanleitung ständig studiert werden muß. Für die Praxis besteht jedoch generell die Forderung, daß ein solches Meßgerät sich durch eine einfache Bedienbarkeit auszeichnet, daß es nur geringfügige Fachkenntnisse beansprucht, und daß es gleichzeitig für mehrere Zwecke eingesetzt werden kann. Die einfache Bedienbarkeit und die Mehrzweckbereitschaft wurden bisher dadurch erreicht, daß in das Grundgerät ein dem jeweiligen Zv/eck entsprechender Einschub eingeschoben wird, wodurch das entsprechende Meßsystem hergestellt wird. Eine derartige Lösung ist aber, was die damit erreichbare Zuverlässigkeit und die Y/irtschaftlichkeit in der Fertigung anbelangt, weniger günstig, als ein umschaltbares Gerät.
Im Meßgerätebau gibt es bekanntlich zwei Grundtypen von Geräten. Bei den einem Typ ist eine Umschaltung von mehreren Betriebsarten bzw. Meßbereichen möglich, der andere Typ umfaßt Spezialgeräte mit mehreren auswechselbaren Einschüben. .
Ziel der Erfindung:
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Mit ,der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, ein Meßgerät mit wenigen, einfach bedienbaren Schaltelementen preisgünstig herzustellen, das gleichzeitig zur Lösung mehrerer Meßaufgaben geeignet ist, und sich ohne besondere Fachkenntnisse bedienen läßt.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mittels bekannter Schaltelemente und mit Hilfe eines inneren Gattersystems, eines weiteren Zeitgatters und einer am Ausgang des Betriebsauswahlschalters angeschlossenen Betriebssteuer-Bchaltung, die das Gattersystem betätigt, einen zweikanaligen elektronischen Allgemeinzähler aufzubauen, der sich einfach und ohne besondere Fachkenntnisse bedienen läßt,. und gleichzeitig zahlreiche zusammengesetzte Meßmöglichkeiten erlaubt. Y/enn die genannte schaltungstechnische Anordnung mit drei Schaltkreisen und einem Umhüllgenerator ergänzt wird, soll auch zur Lösung Weiterer Aufgaben geeignet sein, ohne daß die Bedienbarkeit gestört wird. Das Erkennen dieser Aufgabenstellung ist die Grundlage der Erfindung. ;
Bei der Erfindung ist von einem elektronischen Allgemeinzähler zur Messung der charakteristischen Werte von Impulsen und Impulsreihen bzw. zum Vergleichen der charakteristischen Vierte von zwei gleichzeitig auftretenden Impulsreihen auszugehen, der zwei Meßkanäle besitzt, in je einem Meßkanal einen Eingangsverstärker aufweist und ein Signaltor, eine aus einem Meßwertspeicher und einer Anzeige zusamr mengesetzte Ausgangseinheit, einen Schrittgeber, einen Frequenzteiler, ein Zeitgatter, einen Taktgebergenerator, einen Block mit automatischem Meßbereichumschalter und einer Signaltorsteuerungseinheit, eine Betriebssteuerschaltung und einen Betriebsauswahlschalter besitzt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Eingang des ersten Meßkanals über den nicht invertierenden Eingangsverstärker immer am ersten Signaleingang einer mit zwei Signaleingängen und zwei Steuereingängen ausgelegten ersten und zweiten, sowie einer mit drei Signaleingängen und drei Steuereingängen ausgelegten dritten Torschaltung angeschlossen ist, wobei der Ausgang der ersten Torschaltung an den Signaleingang des Signalgatters, der Ausgang der zweiten Torschaltung an den dritten Signaleingang der dritten Torschaltung und an den ersten Signaleingang des mit zwei Signaleingangen, einem Steuereingang und zwei Ausgängen versehenen Schrittgebers liegt. Der Ausgang des Signalgatters liegt zum einen am zweiten Signaleingang der ersten Torschaltung und zum anderen am ersten Signaleingang einer mit zwei Signaleingangen und zwei Steuereingängen ausgelegten Torschaltung, deren Ausgang über einen Frequenzteiler dem zweiten Signaleingang der dritten Torschaltung zugeführt wird. Der Ausgang der dritten Torschaltung ist über die Baueinheit mit einem automatischen Meßbereichsumschalter und einem Signaltorsteuerblock an den ersten Steuereingang des Signalgatters und an den zweiten Signaleingang des Schrittgebers angekoppelt. Der Eingang des zweiten Heßkanals liegt über den invertierenden Eingangsverstärker zum einen am" zweiten Signaleingang der zweiten Torschaltung und zum anderen am ersten Signaleingang der mit zwei Signaleingangen und zwei Steuereingangen versehenen fünften Torschaltung. Der zweite Signaleingang der fünften Torschaltung ist an den Taktgebergenerator und an den zweiten Signaleingang der vierten Torschaltung und der Ausgang der fünften Torschaltung an den Signaleingang des Zeitgatters angeschlossen, und der Ausgang des Signalgatters ist mit dem Signaleingang der mit einem Signaleingang und zwei Steuereingängen versehenen Steuerstufe verbunden, wobei mit dem ersten Steuereingang der Ausgangsstufe der erste Ausgang des Schrittgebers, mit ihrem zweiten Steuereingang der zweite Ausgang des Schrittgebers verbunden ist. Der Betriebsschalter liegt am Eingang einer
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Betriebssteuerschaltung, deren erster SteuerSignalausgang am zweiten Steuereingang des Signalgatters, während ihr zweiter Steuersignalausgang am ersten Steuereingang der dritten Torschaltung und ihr dritter Steuersignalausgang am zv/eiten Steuereingang der ersten Torschaltung liegt
Der vierte Steuersignalausgang der Betriebssteuerschaltung ist an den ersten Steuereingang der ersten Torschaltung, an den zweiten Steuereingang der dritten Torschaltung und an den ersten Steuereingang der vierten Torschaltung angeschlossen. Der fünfte Steuersignalausgang der Betriebssteuerschaltung liegt am ersten Steuerausgang der fünften Torschaltung, der sechste SteuerSignalausgang am zweiten Steuereingang der vierten Torschaltung, am ersten Steuereingang der zweiten Torschaltung und am dritten Steuereingang der dritten Torschaltung, der siebente Steuersignalausgang am zweiten Steuereingang der zv/eiten Torschaltung und am zweiten Steuereingang der fünften.Torschaltung und der achte Steuersignalausgang am Steuereingang des Schrittgebers.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird vorteilhaft so ausgebildet, daß der Eingang des ersten Meßkanals einmal über einen ersten Schaltkreis an Masse und einmal über einen Umhüllgenerator und einen zweiten Schaltkreis am Eingang des zweiten Meßkanals liegt, wobei der Ausgang des Frequenzteilers über einen dritten Schaltkreis an den Eingang des zv/eiten Meßkanals angeschlossen ist, und alle drei Schaltkreise je einen Steuereingang aufweisen, welche Steuereingänge der Reihe nach mit dem neunten, zehnten und elften Steuersignalausgang der Betriebssteuerschaltung verbunden sind.
Ausführungsbeispiel: , .
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird im weiteren im Rahmen eines Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnung und der Tabelle näher erklärt. Es zeigen:
Pig. 1: das Blockschema des erfindungsgemäßen elektronischen Allgemeinzählers und
Tabelle 1: die Stellungen der Betriebswahlschalter und
die Zusammenhänge zwischen den an den Steuersignalausgängen der Betriebssteuerschaltung . auftretenden Steuersignalen.
Wie es aus dem Blockschema des erfindungsgemäßen Zählers (siehe Pig. 1) ersichtlich ist, besitzt der Zähler zwei Meßkanäle. Der Eingang des ersten Meßkanals I ist über den als Eingangsstufe ausgebildeten nicht invertierenden Eingangsverstärker 1 einerseits an die erste Torschaltung 6, andererseits an die zweite Torschaltung 4 ferner an die Torschaltung 12 angeschlossen. Die Torschaltungen 6 und 4 sind mit je zwei, die Torschaltung 12 mit drei Signaleingängen ausgerüstet. Der Eingang des zweiten Meßkanals II ist über den nicht invertierenden Verstärker 2 einerseits an den zweiten Signaleingang der Torschaltung 4 und andererseits an den ersten Signaleingang der fünften Torschaltung 14 angekoppelt, wobei am zweiten Signaleingang der Torschaltung 14 der Ausgang des Taktgebergenerators liegt. Der Ausgang der Torschaltung 14 ist über das Zeitgatter 5 mit dem zweiten Signaleingang der Torschaltung 6 verbunden. Der Ausgang der Torschaltung 6 ist über das Signalgatter 7 mit der Ausgangsstufe 8 verbunden, die eine Meßzählkette, einen Meßwertspeicher und einen Anzeiger beinhaltet. Der Ausgang der Torschaltung 4 ist an den Steuereingang des Zeitgatters 5, an den zweiten Signaleingang des Schrittgebers 9 und an den dritten Signaleingang der Torschaltung 12 angeschlossen, wobei das Zeitgatter 5 die von der Torschaltung 14 seinem Signaleingang zugeführten Signale nur dann passieren läßt, wenn an seinem Steuereingang kein Steuersignal vorhanden ist. Der Ausgang des Zeitgatters 5 ist nicht nur mit· dem zweiten Signaleingang der Torschaltung 6, sondern auch mit dem ersten Sig-
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naleingang der vierten- Torschaltung 20 verbunden. Der Ausgang der Torschaltung 20 ist über den Frequenzteiler 11, der als Zählkette mit festem Teilverhältnis aufgebaut ist, an den zweiten Signaleingang der Torschaltung 12 sowie über den Schaltkreis 10 an den Eingang II angeschlossen. Der Ausgang des Taktgebergenerators 3 liegt ferner am zweiten Signaleingang der Torschaltung 20. Der Ausgang der Torschaltung 12 ist mit dem Eingang der mit einem automatischen Heßbereichsumschalter und einem Signaltorsteuerblock ausgerüsteten Baueinheit verbunden, deren Ausgang an einem Steuereingang des Signalgatters 7 und am ersten Signaleingang des Schrittgebers 9 liegt.
Die Ausgangsstufe 8 wird über die zwei Ausgänge des Schrittgebers 9 gesteuert. Der Schaltkreis 17 zieht den Eingang I an das Nullpotential des Eingangverstärkers. Das Signal vom Eingang I läuft über den Umhüllgenerator und den Schaltkreis 18 zum Eingang II. Der Betrieb der Torschaltungen 4, 6, 12, 14 und 20 sowie der Schaltkreise 17, 18 und 10 wird in Abhängigkeit von der Stellung des Betriebswahlschalters 16 durch die Betriebssteuerschaltung 15 vorgeschrieben. An den Steuersignalausgängen P, T, E, f, K, t, B, H, C, D, G der Betriebssteuerschaltung 15 treten die Steuersignale nach Tabelle 1 auf. Das am Steuerausgang F auftretende Steuersignal steuert das Signalgatter 7 so an, daß *beim Vorhandensein des Steuersignals das Signalgatter 7 die Impulse erst dann-passieren läßt, wenn dies vom automatischen Meßbereichsumschalter und Signaltorsteuerblock 13 zugelassen wird. Bei fehlendem Steuersignal läßt das Signalgatter 7 sämtliche Signale passieren. Das am zweiten Steuersignalausgang T auftretende Signal erreicht den ersten Steuereingang der Torschaltung 12 und dient zur Autorisierung des dazugehörigen ersten Signaleinganges. Dem zweiten Steuersignaleingang wird das am vierten Steuersignalausgang f auftretende Steuersignal zugeführt, welches den zv/eiten Signaleingang der Torschaltung 12 autorisiert.
Der Steuersignalausgang E steuert den zweiten Steuereingang der Torschaltung 6 an, während der erste Steuereingang durch das am Steuersignalausgang f auftretende Steuersignal betätigt wird. Das Steuersignal f betätigt außerdem den ersten Steuereingang der Torschaltung 20. Der erste Signaleingang der Torschaltung.14 wird durch das am Steuersignalausgang K auftretende Steuersignal über den ersten Steuereingang derselben Torschaltung 14 zugeführt. Das am sechsten Steuersignalausgang t auftretende Steuersignal wird dem ersten Steuereingang der Torschaltung 4, dem dritten Steuereingang der Torschaltung 12 und dem zweiten Steuereingang der Torschaltung 20 zugeführt. Das am siebenten Steuersignalausgang B auftretende Steuersignal erreicht den zweiten Steuereingang der Torschaltung 4 und den zweiten Steuereingang der Torschaltung 14. Über den SteuerSignalausgang C wird der Schaltkreis 17 über den Steuersignalausgang D der Schaltkreis 18 und den Steuersignalausgang G der Schaltkreis 10 betätigt. Das am Steuersignalausgang H abgenommene Steuersignal steuert den Schrittgeber 9, so daß beim Vorhandensein des Steuersignals die Sperrung des Signalgatters 7, bei Abwesenheit desselben aber die Sperrung des Zeitgatters 5 den Schrittgeber in Gang setzt. Vom Schrittgeber 9 werden über seine Ausgänge zwei zeitlich aufeinander folgende Steuersignale an die Ausgangsstufe 8 geliefert, mit deren Hilfe das Umschreiben der Meßwerte in den Heßwertspeicher und dann das Löschen der Meßzählkette ausgelöst wird. IvIit Hilfe der Anzeige wird der Inhalt des I.Ießwertspeichers sichtbar gemacht, Die Torschaltungen 4,.6 14> 20 sind aus je .zwei, mit je zwei Eingängen versehenen UUD-Schaltungen und aus an den Ausgängen dieser UND-Schaltungen liegenden ODER-Schaltungen mit je zwei Eingängen zusammengesetzt. Die Torschaltung 12 ist aus drei UND-Schaltungen und einer an deren Ausgängen liegenden ODER-Schaltung mit drei Eingängen aufgebaut.
Der erfindungsgemäße Zähler ist zur Messung der Frequenz, der Frequenz von Impul s paket en ,s des FrequenzVerhältnisses, der Impulsperiode, der Zweikanalimpulsdauer (Zeitdauer zwischen Signaldurchgängen auf beiden Kanälen), des Periodenzeitverhältnisses, der Dauer einer negativen Halbperiode, der Dauer einer positiven Halbperiode, der Verzögerung eines periodischen Signales., zum Impulszahlzählen, zur Messung von breiten Zeitintervallen, zur Messung der Dauer eines negativen Impulses, und zur Messung der Dauer eines positiven Impulses geeignet. Während der Messungen wird der Eingang des Kanals I, bei Vergleichs- und' Verhältnismessungen werden die Eingänge der Kanäle I und II verwendet, ausgenommen Messungen der Dauer der positiven Halbperiode, der Dauer eines positiven Impulses und der Impulszahl, bei denen der Eingang des Kanals II benutzt wird. In diesen drei Fällen wird am Steuersignalausgang C ein Steuersignal abgenommen.
Am Steuersignalausgang D der Betriebssteuerschaltung 15 ist ein Signal ausschließlich während der Frequenzmessung von Impulspaketen zu erhalten, wobei der Umhüllgenerator 19 das Hüllsignal des Impulspaketes erzeugt, und über den zweiten Kanal das Zeitgatter 5 derart steuert, daß das Signal des Taktgebergenerators 3 das Zeitgatter 5 nur dann passieren kann, wenn auch das Impulspaket passieren kann. Während der Aussetzdauer des Impulspaketes kann kein Taktsignal das Zeitgatter 5 passieren. Am Steuersignalausgang D ist ein Steuersignal immer vorhanden, wenn der interne Generator - das heißt der Taktgebergenerator 3 - benutzt wird, und zwar stets dann, wenn nicht das Frequenzverhältnis, das Periodenverhältnis, die Impulszahl oder die Langzeitdauer gemessen wird. Am Steuersignalausgang f tritt immer ein Signal auf, wenn die Frequenz gemessen wird, das heißt im Fallender Frequenzmessung, der Frequenzmessung von Impulspaketen oder der Messung des FrequenzVerhältnisses. Am Steuersignalausgang T ist das Signal nur bei der Messung der
Periode, der Zweikanalperiode und des Periodenverhältnisses vorhanden. Am Steuersignalausgang t tritt nur während der Messung der Dauer der negativen Halbperiode, der Dauer der positiven Halbperiode, der periodischen Signalverzögerungszeit, der Impulszahl, der Langzeitdauer, der Dauer eines negativen Impulses oder der Dauer eines positiven Impulses ein Signal auf. Das Steuersignal tritt am Steuersignalausgang K nur bei der Messung der von einer externen Quelle eintreffenden Impulsreihe, das heißt während der Messung des Frequenzverhältnisses, des Periodenverhältnisses und der Impulszahl oder der Langzeitdauer auf. Am Steuersignalausgang E ist immer ein Signai vorhanden, wenn irgendein zeitlich ablaufender Vorgang gemessen wird, das heißt auf jeden Pail zwischen'der Messung der Periode und der Messung der Dauer des positiven Impulses. Am Steuersignalausgang P tritt ein Signal nur dann auf, wenn eine Messung an einer Impulsreihe durchgeführt wird, das heißt bei der Frequenzmessung und der Messung des Periodenverhältnisses oder bei der Messung der Zweikanaldauer. Am Steuersignalausgang G ist ein Signal nur während der Messung der Langzeitdauer zu erhalten. Am Steuersignalausgang H tritt das Signal während der Messung an Impulsreihen auf, aber dieses Signal bleibt aus, wenn die Zweikanaldauer oder die Dauer des positiven Impulses beim Impulszählen gemessen wird.
Aus der vorliegenden Beschreibung geht hervor, daß mit Hilfe des erfindungsgemäßen elektronischen Allgemeinzählers dreizehn oder noch mehrere Messungen durchgeführt v/erden können, wozu sonst mehrere Meßgeräte erforderlich wären, und die Meßartumschaltung ist durch die entsprechende Verstellung eines einzigen Schalters oder durch Betätigung der entsprechenden Drucktaste-möglich, wodurch sich die Einrichtung automatisch in die erforderliche Meßstellung umschaltet. Die Einrichtung zeichnet sich durch einen einfachen Aufbau, niedrige Fertigungskosten, mehrfache Anwend- barkeit und wegen ihrer mehrfachen Anwendungsmöglichkeit einen geringen Bedarf an Bauelementen aus.

Claims (1)

  1. Patentansprüche;
    Elektronischer Zähler zur Messung der charakteristischen Werte von Impulsen und Impulsreihen bzw. zum Vergleichen von zwei gleichzeitig auftretenden Impulsreihen, der zwei Meßkanäle besitzt, in je einem Meßkanal einen Eingangsverstärker aufweist und ein Signaltor, eine auf einem Meßwertspeicher und einer Anzeige zusammengesetzte Ausgangseinheit, einen Schrittgeber, einen Frequenzteiler, ein Zeitgatter, einen Taktgebergenerator, einen Block mit automatischen Meßbereichs-Umschalter und einer Signaltorsteuerungseinheit, eine Betriebssteuerschaltung und einen Betriebsauswahlschalter besitzt, gekennzeichnet dadurch, daß., der Eingang des ersten Meßkanals (I) über den nicht invertierenden Eingangsverstärker (1) stets am ersten Signaleingang einer ersten, einer mit zwei Signaleingängen und zwei Steuereingängen ausgelegten zweiten sowie einer mit drei Signaleingängen und drei Steuereingangen ausgelegten dritten Torschaltung (6, 4, 12) liegt, wobei der Ausgang der ersten Torschaltung (6) an den Eingang des Signalgatters (7), der Ausgang der..zweiten Torschaltung (4) an den dritten Signaleingang der dritten Torschaltung (12) und an den ersten Signaleingang des mit zwei Signaleingängen, einem Steuereingang und zwei Ausgängen versehenen Schrittgebers (9) und der Ausgang des Signalgatters (5) zum einem an den zweiten Signaleingang der ersten Torschaltung (6) und zum anderen an den ersten Signaleingang einer mit zwei Signaleingängen und zwei Steuereingangen versehenen Torschaltung (20), deren Ausgang über einen Frequenzteiler (11) dem zweiten Signaleingang der dritten Torschaltung (12) zugeführt wird, angeschlossen ist, daß der Ausgang der dritten Torschaltung (12) über die Baueinheit mit einem automatischen Meßbereichsumschalter und einem Signaltorsteuerblock (13) an den ersten Steuer-
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    eingang des Signalgatters (7) und an den zweiten Signaleingang des Schrittgebers (3) angekoppelt ist, daß der Eingang des zweiten Meßkanals (II) über den invertierenden Eingangsverstärker (2) zum einen am zweiten Signaleingang der zweiten Torschaltung (4) und zum anderen am ersten Signaleingang der mit zwei Signaleingängen und mit zwei Steuereingängen versehenen fünften Torschaltung (14) liegt, daß der zweite Signaleingang der fünften Torschaltung (14) am Taktgebergenerator (3) und am zweiten Signaleingang der vierten Torschaltung (20) und der Ausgang der fünften Torschaltung (14) am Signaleingang des Zeitgatters (5) liegt, daß der Ausgang des Signalgatters (7) mit dem Signaleingang der mit einem Signaleingang und zwei Steuereingängen versehenen Steuerstufe (8) verbunden ist, wobei mit dem ersten Steuereingang der Ausgangsstufe (8) der erste Ausgang des Schrittgebers (9) und mit ihrem zweiten Steuereingang der zweite Ausgang des Schrittgebers (9) verbunden ist, und daß der Betriebsschalter (16) an den Eingang einer Betriebssteuerschaltung (15) angeschlossen ist, deren erster Steuersignalausgang (P) am zweiten Steuereingang des Signalgatters (7), deren zweiter Steuersignalausgang (T) am ersten Steuereingang der dritten Torschaltung (12), deren dritter Steuersignalausgang (E) am zweiten Steuereingang der ersten Torschaltung (6), deren vierter Steuersignalausgang (f) am ersten Steuereingang der ersten Torschaltung (6), am zweiten Steuereingang der dritten Torschaltung (12) sowie am ersten Steuereingang der vierten Torschaltung, deren fünfter Steuersignalausgang (K) am ersten Steuereingang der fünften Torschaltung (14), deren sechster Steuersignalausgang (t) am zweiten Steuereingang der vierten Torschaltung (20), am ersten Steuereingang der zweiten Torschaltung (4), sowie am dritten Steuereingang der dritten Torschaltung (12), deren siebenter Steuersignalausgang (B) am zweiten Steuereingang der
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    zweiten Torschaltung (4) und am zweiten Steuereingang der fünften Torschaltung (14) und deren achter Steuersignalausgang (H) am Steuereingang des Schrittgebers (9) liegt.
    Elektronischer Zähler nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Eingang des ersten Meßkanals (I) über einen ersten Schaltkreis (17) an Masse und über einen Umhüllgenerator (19) und einen zweiten Schaltkreis (18) am Eingang des zweiten Meßkanals (II) liegt, und daß der Ausgang des Frequenzteilers (11) über einem dritten Schaltkreis (10) an den Eingang des zweiten Meßkanals (II) angeschlossen ist, wobei die Schaltkreise (17, 18 und 10) je einen Steuereingang aufweisen, von denen der Steuereingang des ersten Schaltkreises (17) am neunten SteuerSignalausgang (6) der Betriebssteuerschaltung (15), der Steuereingang des zweiten Schaltkreises (18) am zehnten Ausgang (D) der Betriebssteuerschaltung (15) und der Steuereingang des dritten Schaltkreises (10) am elften Ausgang (G) der Betriebssteuerschaltung (15) liegt.
    Elektronischer Zähler nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Verbindungen zwischen dem nicht invertierenden Eingangsverstärker (1), dem invertierenden Eingangsverstärker (2), dem Taktgebergenerator (3), dem Zeitgatter"(5), dem Signalgatter (7), dem Frequenzteiler (11) und dem Meßbereichumschalter (13) gesteuerte elektronische Schaltungen enthalten, die vorzugsweise als UND-Schaltungen mit je zwei Eingängen und deren Ausgänge verbindende ODER-Schaltungen ausgebildet sind.
    Hierzu /f Seite . Zeichnung .
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