DD146888A1 - Brillenbestimmungsgeraet - Google Patents
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- A61B3/00—Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
- A61B3/02—Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
- A61B3/028—Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for testing visual acuity; for determination of refraction, e.g. phoropters
- A61B3/0285—Phoropters
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Abstract
Bei einem Brillenbestimmungsgeraet zur subjektiven Refraktionsbestimmung, das aus zwei Scheibensystemen mit jeweils mehreren hintereinander drehbar angeordneten Scheiben besteht, auf deren Umlauf jeweils Probierbrillenglaeser unterschiedlicher Wirkung angebracht sind, sollen der subjektive Fehler verringert und der bedienungstechnische Aufwand gesenkt werden. Deshalb ist eine Anordnung zu schaffen, die mit moeglichst einfachen Mitteln und in kuerzester Zeit die Linsenkombination der Probierbrillenglaeseranordnung vor dem Auge automatisch, schnell, speicherbar und ohne subjektive Ablesefehler ermittelt. Erfindungsgemaesz befinden sich vor jedem Scheibensystem ein teilkreisfoermig angeordnetes IR-Leuchtdiodensystem und hinter jedem Scheibensystem ein ebenfalls teilkreisfoermig angeordnetes Fotoempfaengersystem, das mit einer Speichermatrix verbunden ist, dessen Ausgaenge ueber Dekoder- und Treiberstufen mit einer Anzeige in Verbindung stehen. Im Lichtstrahl der IR-Leuchtdioden sind die Scheiben mit Probierbrillenglaesern auf kreisfoermigen Codespuren mit Bohrungen versehen.
Description
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Titel: Brillenbestimraungsgerät
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft ein Brillenbestimmungsgerät zur subjektiven Refraktionsbestimmung,.das aus zwei Scheiben-· systemen mit jeweils mehreren hintereinander drehbar angeordneten Scheiben besteht, auf deren Umfang jeweils Probierbrillengläser unterschiedlicher Wirkung angebracht sind. Bei derartigen Brillenbestimmungsgeräten (auch unter der Bezeichnung ."Phoropter" bekannt) v/erden vor jedes Auge in mehreren Ebenen hintereinander Probierbrillengläser unterschiedlicher Dioptrien geschwenkt, v/elche die Brillenwirkung bei Veränderung additiv bzw. subtraktiv beeinflussen. Aus der Linsenkombination der sich jeweils vor dem Auge befindlichen eingeschwenkten Probierbrillenglaser müssen die Werte für das endgültige Brillenglas ermittelt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Es ist allgemein bekannt (DD-PS 9331), zur subjektiven Refraktionsbestimmung Brillenbestimmungsgeräte zu verwendens die auswechselbare Probierbrillengläser enthalten. Zu diesen Brillenbestimmungsgeräten existiert jeweils ein Satz vorwiegend in Kästen angeordneter Probierbrillengläser unterschiedlicher, in ihrer Wirkung abgestufter sphärischer und zylindrischer Korrektur. Vom behandelnden Arzt werden diese Probierbrillengläser in Zusammenarbeit mit dem Patienten im Brillenbestimmungsgerät ausgetauscht. Von !lachteil ist der hohe manuelle Aufwand beim Wechseln der Probierbrillengläser, die außerdem, um Verschmutzung zu ·
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n mo n .1.Q Λ.
vermeiden, sehr vorsichtig "berührt werden müssen. Die Brillenglaswerte, die bedingt durch diese manuelle Tätigkeit des Arztes, zeitaufwendig ermittelt v/erden-, können auch nur unmittelbar am Meßobjekt abgelesen werden« Subjektive Meßfehler beim Ablesen dieser Werte sind, wie die . Praxis zeigt, keineswegs auszuschließen. Die Konzentration des Arztes ist nicht nur auf den Patienten allein ausgerichtet, sondern auch auf einen nicht geringen Anteil formeller Tätigkeit bei der Augenuntersuchung«, Es sind weiterhin Brillenbestimmungsgeräte (Phoropter) bekannt (GM 75 39 973), bei denen .sich .vor jedem Auge ein Scheibensystem mit hintereinander drehbar angeordneten Recors'sche Scheiben befindet, auf deren Umfang verteilt Probierbrillengläser unterschiedlicher Wirkung enthalten sind* Die Probierbrillengläser werden durch Drehbewegung der Scheiben vor das Auge geschwenkt. Durch Addition bzw. Subtraktion der sich vor dem Auge hintereinander befindlichen Brillenglaswerte wird der endgültige Wert des zu verordnenden Brillenglases in Zusammenhang mit dem Patienten ermittelt« Dieses Verfahren ist wesentlich rationeller, da die Probierbrillengläser relativ schnell in ihrer Wirkung verändert werden können« Der behandelnde Arzt kommt kaum mit den Probierbrillengläsern in Berührung und kann sich besser auf die Arbeit mit dem Patien— ten konzentrieren, Nach wie vor müssen die Brillenglaswerte vom Meßobjekt direkt abgelesen werden. Sowohl beim Ablesen dieser Werte als auch bei deren Übermittlung (a. B, zur Sekretärin zum Vermerk) können, wie die Praxis zeigt, subjektive Fehler entstehen. Zur Ausschreibung des Rezeptes bzw. zur Eintragung in den Unterlagen müssen die Angaben erst übermittelt werden, oder der Arzt muß sich mit den gemerkten-Werten zum Schreibtisch begeben. Eine empfehlenswerte Kontrolle ist wiederum nur am Meßobjekt möglich, wodurch sich der Zeitaufwand erhöht. In vielen Fällen wird deshalb auch auf eine Kontrolle .der notierten Meßwerte in Übereinstimmung mit den eingestellten Probierbrillenglaswerten des Phoropters aus Zeitgründen ver-
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ziehtet. Die Gefahr des subjektiven Meßfehlers erhöht sich, wenn in abgedunkelten Räumen Untersuchungen durchgeführt werden müssen» Der Arzt muß sich nach wie vor auf formelle Tätigkeiten bei der Arbeit mit dem Patienten konzentrieren.
Ziel der Erfindung: ' ·,
Ziel der Erfindung ist die Verringerung des subjektiven Meßfehlers bei der Refraktionsbestimmung,sowie die Reduzierung des bedienungstechnischen Aufwandes.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die mit möglichst einfachen Mitteln und in kürzester Zeit, die Linsenkombination der Probierbrillengläseranordnung vor dem Auge automatisch, speicherbar und ohne" subjektive Ablesefehler ermittelt und anzeigt.
Diese Aufgabe wird bei einem Brillenbestimmungsgerät, das aus zwei Scheibensystemen mit jeweils mehreren hintereinander drehbar angeordneten Scheiben besteht, auf deren Umfang jeweils Probierbrillengläser unterschiedlicher Wirkung angebracht sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich vor jedem Scheibensystem ein teilkreisförmig angeordnetes IR-LeuchtdiodensYstem und hinter jedem Schei- bensystem ein ebenfalls teilkreisförmig angeordnetes Fotoempfängersystem befinden, daß jede Scheibe Bohrungen auf kreisförmigen oder teilkreisförmigen Codespuren enthält und daß jedes Fotoempfängersystem mit einer Speichermatrix verbunden ist, dessen Ausgänge über Dekoder- und Treiberstufen mit mindestens einer Anzeige in Verbindung stehen.
Je nach Lage der einzelnen Scheiben des Scheibensystem werden durch die entsprechende Codierung (Unterbrechung der Lichtstrahlen des IR-Leuchtdiodensystems) das Fotoempfängersystem erregt. Die an die Speichermatrix gelangenden Signale des Fotoempfängersystems werden gespeichert und auf Anzeigetableaus ablesbar gemacht. Die angezeigten Ziffern entsprechen dem jeweils vor dem Auge des Patienten befindlichen Gesamtwert der Wirkungen von den einael-" nen Probiorbrillengläsern«, Es ist möglich mehrere Anzei-
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gen an verschiedenen Standort en, ζ.B, auch Schreibtisch des ArKtes, anzuschließen. Damit wird die Anzeige des Brillenglaswertes automatisch, schnell, speicherbar und gut leserlich auch "bei abgedunkelten Räumen ermöglicht. Die elektronische Erfassung der Brillenglaswerte kann vorteilhaft zur motorisch gesteuerten fernbedienten Einstellung des Brillenbestimmungsgerätes verv/endet werden.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Scheibensystems eines Phoropters näher erläutert werden.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Prinzipanordnung eines Scheibensystems mit 4 Scheiben des Phoropters
Figo 2: Blockschaltbild zur Ermittlung der Linsenkombination
Das in Figur 1 dargestellte Scheibensystem des Phoropters besteht aus vier hintereinander drehbar angeordneten Scheiben 1, 2, 3, 4, von denen jede auf ihrem Umfang verteilt Probierbrillengläser 5 unterschiedlicher Wirkung enthalte In Blickrichtung des Patienten befindet sich vor den Scheiben 1, 2, 3, 4 ein kreissegmentartiger Leucht— diodenblock 6 mit sechzehn auf vier teilkreisfb'rmigen Bahnen angeordneten IR-Leuchtdioden 7« Hinter den Scheiben 1, 2, 3S 4 ist ei"n ebenfalls kreissegmentartiger Empfängerblock 8 angebracht, der auf vier teilkreisförmigen Bahnen sechsehn Fotoempfänger 9 .<.<> 24 beinhaltet. Dabei befinden sich jeweils die Fotoerapf anger 9 0.« 12, 13 ... 16, 17 .o. 20 soY/ie 21 e.o 24 auf einer Bahn. Im Strahlengang der IR-Leuchtdioden 7 enthalten die Scheiben 1, 2, 3j 4 Bohrungen 25, die in vier kreisförmigen Spuren 26, 27, 28, 29 angeordnet sind« Die Fotoempfänger 9 ·.« 24 stellen elektrisch mit einem programmierbaren Speicher 33 in Verbindung, indem jeweils ein Anschluß der Fotoempfänger 9 und 17? 10 und 18, 11 und 20., .12 und 21, 13 und22, 14 und 23 sowie i6 und 24 an je einen der Eingänge E-1 o.. Eq eines Speichers 33 angeschlossen ist« Der
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andere Anschluß der Fotoempfänger 9 <>«. 16 liegt a,n einem ersten Kontakt eines Umschalters 34 an,' während der zweite Kontakt des Umschalters 34 jeweils an den zweiten Anschluß der Fotoempfänger 17 ... 24 angeschlossen ist. Der Mittenkontakt des Umschalters 34 liegt an Masseo Der mehrkanalige Ausgang des Speichers'33 steht über einen Dekoder 35 mit zwei Anzeigestufen 36, 37 in Verbindung, deren Stromversorgungsanschlüsse über einen Umschalter 30 an eine Betriebsspannung U- angeschlossen sind. Eine Taktsteuerstufe 31 steht elektrisch bzw. elektromechanisch mit den beiden Umschaltern 30, 34 und einem weiteren an zwei Eingänge Eq, E,q angeschlossenen Umschalter 32 in Verbindung
Die Scheiben 1, 2, 3, 4 sind unabhängig voneinander drehbar vor dem Auge des Patienten angeordnet. Die Scheiben 1, 2 enthalten Probierbrillengläser 5 mit abgestufter · sphärischer'Wirkung, die Probierbrillengläser 5 der Scheiben 3, 4 besitzen eine jeweils voneinander abgestufte zylindrische Y/irkung. Durch Drehung der beiden Scheiben 1,2 sind unterschiedliche Kombinationen der Probierbrillengläser 5 jeder Scheibe 1, 2 möglich, so daß sich die sphärische Gesamtwirkung der hintereinander befindlichen Probierbrillengläser additiv bzw. subtraktiv verändern läßt. Auf diese Art und Y/eise wird der dem Auge des Patienten angepaßte erforderliche Brillenglaswert ermittelt. Ebenso werden die erforderlichen Zylinderwerte des Brillenglases durch Drehung der Scheiben 3 und 4 in Zusammenarbeit mit dem Patienten festgestellt. Jede dor Scheiben 1, 2, 3, 4 enthält Bohrungen 5 im Lichtstrahl der IR-Leuchtdioden 7 und besitzt eine der Spuren 26, 27, 28 oder 29 als Codospur. Auf den anderen drei Spuren, hinter bzw. vor denen sich die Codespuren der jeweils anderen drei Scheiben befinden, sind Freibohrungen. Die von den IK-Leuchtdioden·emittierten und
3^ durch die Bohrung 5. unbeeinflußten Lichtstrahlen erregen die Fotoempfänger 9 <>«,. 24. Die 'Erregung der jeweils in einer teilkreisförmigen Bahn angeordneten Foto.empfanger
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9 ... 12, 13 ... 16, 17 ... 20 oder 21 ... 24 ist damit abhängig.von der Position (in Bezug auf ihre Bohrungen 5) der jeweils entsprechenden Spur 26, 27 > 28 oder .29 als Codespur und damit von der augenblicklichen Drehposition jeweils einer der Scheiben 1, 2, 3, 4» Die Leuchtdioden. 9 ... 24 werden in Gruppen, getrennt nach der'Ermittlung der sphärischen bzw. zylindrischen .Wirkung der Probierbrillengläser 5j zusammengeschaltet und über in der Zeichnung der Übersicht wegen nicht dargestellte Iriggerstufen an die Eingänge des programmierbaren Speichers 33 angeschlossen. Der Kombination der angesteuerten Fotoempfanger 9 ... 24 entsprechend v/erden die Adressleitungen des Speichers 33 angewählt..Die durch die angewählten Speicherzellen am mehrkanaligen Ausgang des Speichers 33 anliegende Information gelangt nach Dekodierung zu den Anzeigestufen 36, 37. In der Anzeigestuf.e 36 wird in vierstelliger 7—Segment-Anzeige.die Kombination der sphärischen Wirkungen und in der Anzeigestufe 37 die Kombination der zylindrischen Wirkungen der Probierbrillengläser 5 sichtbar gemacht0 Die Anzeige der sphärischen und zylindrischen Werte erfolgt zeitmultiplex, indem die Betriebsspannung U-M, von der Takt st euer stufe 31 gesteuert, zwischen den Anzeigestufen 36, 37 umgeschaltet wird« Synchron dazu werden die Umschalter 32 und 34 gesteuert, so daß die Speicheradressen des Speichers 33 jeweils nur durch die Kombination der sphärischen oder zylindrischen Werte der Probierbrillengläser 5 angewählt werden. Die Umschalter 30, 32, 34 (in Fig. 2 symbolisch dargestellt) v/erden vorteilhaft durch Halbleiterschalter realisiert, Die Anschlußleitungen zum Empfängerblock 8 können beliebig verlängert werden. Außerdem ist der Anschluß weiterer Anzeigestufen im Parallelbetrieb möglich. Der behandelnde Arzt kann somit die erforderlichen Brillenglaswerte von unterschiedlichen Standorten aus (z.B. Schreib- tisch) ablesen. Es ist durchaus denkbar, das erfindungsgemäße Codesystem zur motorisch gesteuerten Einstellung des Phoropterscheibensystems zu verwenden.
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Claims (1)
- - 7 - Zi6604Erfindungsanspruoh;Brillenbestimmungsgerät zur subjektiven Refraktionsbestirnmung, das aus zwei Scheibensystemen mit jeweils mehreren hintereinander drehbar angeordneten Scheiben besteht, auf deren Umfang jeweils Probierbrillengläser unterschiedlicher Wirkung angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich vor jedem Scheibensystem ein teilkreisförmig angeordnetes IR-Leuchtdiodensystem und hinter jedem Scheibensystem ein ebenfalls teilkreisförmig angeordnetes Fotoempfängersystem befinden, daß jede Scheibe Bohrungen auf kreisförmigen oder teilkreisförmigen Codespuren enthält und daß jedes Fotoempfängersystem mit einer Speichermatrix verbunden ist, dessen Ausgänge über Dekoder- und Treiberstufen mit mindestens einer Anzeige in Verbindung stehen.Hierzu....JL$eiten Zeichnungen3513
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
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-
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