DD146922A5 - Automatisches schutzdach fuer nutzfahrzeuge oder wohnwagen - Google Patents
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Abstract
Waehrend das Ziel der Erfindung in der Bereitstellung eines wirtschaftlich herstellbaren und hohe Gebrauchswerteigenschaften aufweisenden Schutzdaches fuer Nutzfahrzeuge oder Wohnwagen liegt, besteht die Aufgabe darin, ein solches Schutzdach zu schaffen, welches, ohne eine zusaetzliche Windangriffsflaeche bildent, am Fahrzeug aufbewahrt werden kann, und im entfalteten Zustand einen Bereich von ueber 180 Grad ueberspannend zu schuetzen vermag. Erfindungsgemaesz ist nunmehr vorgesehen, dasz einer der Arme des Gestelles in entfalteter Stellung des Schutzdaches gegen die Seitenwand des Fahrzeuges oder des Wohnwagens 1 mit einer Stange 34, die zwischen zwei Anschlaegen blockierbar ist, verriegelt ist und dasz die Verbindung dieses Armes 13 mit dem Fahrzeug oder dem Wohnwagen mit einer Profilschiene und einer Wulst am Schutzdachgewebe abdichtbar ist, das durch die vereinigte Wirkung einer Spannvorrichtung, die den Kasten geoeffnet haelt, der vertikalen Bahnen des Schutzdachgewebes, die am Boden mit Heringen befestigbar sind, und eines Gleitstueckes am Ende der Arme 10 bis 14 spannbar ist.
Description
Berlin, den 11.2.1980 B 60 Ρ/21 β 549 56 381 /27
Automatisches Schutzdach für Nutzfahrzeuge oder Wohnwagen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein automatisches Schutzdach für Nutζfahrzeuge oder Wohnwagen mit einem Gestell, das mit Pchutzdachstoff bedeckt ist, an einer der oberen Ecken des Fahrzeugs oder des Wohnwagens angelenlct i3t und nach dem Zusammenklappen in einem Kasten untergebracht werden kann,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist ein Faltdach für Fahrzeuge bekannt, das ein oben am Fahrzeug befestigtes bestell, am Gestell angelenkte Arme, einen am Fahrzeug befestigten Kasten für die Aufnahme des Schutzdaches und eine an einem Arm und am Gestell ange~ lenkte Strebe umfaßt, wobei das Gewebe innerhalb des Kastens befestigt ist (US-PS 3 730 196). Dieses Schutzdach entfaltet sich an der Seite des Fahrzeugs und kann infolge seiner Lage nur einen Bereich von 180° schützen. Andererseits ist der Kasten, in dem es zusammengefaltet wird, auf dem Dach des Fahrzeugs angebracht und dem Y/ind ausgesetzt» Seine Abdichtung ist verhältnismäßig problematisch.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines wirtschaftlich herstellbaren und hohe Gebrauchswerteigenschaften aufweisenden Schutzdaches für Nutζfahrzeuge oder Wohnwagen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein automatisches Schutzdach zu schaffen, welches gut geschützt am Fahrzeug aufbewahrt werden kann, ohne daß es bei 'Fahrt eine zusätzliche Windangriffsfläche bietet, und im entfalteten Zustand in der Lage ist, einen größeren Bereich als nur eine Fläche von 180° zu schützen.
Gelöst wird die -^ufgabe nunmehr durch ein automatisches Schutzdach für Nutζfahrzeuge oder Wohnwagen mit einem gelenkigen Gestell, das mit einem Schutzdachgewebe bedeckt ist und aus Armen besteht, die sich radial von einer der oberen Ecken des fahrzeuges oder des Wohnwagens erstrecken, und in einem Kasten, der mit einem Scharnier an der entgegengesetzten Ecke angelenkt ist, nachdem die Arme gegen eine der Seitenflächen des Fahrzeuges oder Wohnwagens geklappt worden sLnd, untergebracht sind, welches sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß einer der Arme des Gestelles in entfalteter ^teilung des Schutzdaches gegen die Seitenwand des -fahrzeuges oder des Wohnwagens mit einer Stange, die zwischen zwei Anschlägen blockierbar ist, verriegelt ist und daß die Verbindung dieses Armes mit dem fahrzeug oder dem Wohnwagen mit einer Profilschiene und. einer Wulst am Schutzdachgewebe abdicht bar ist, das/lurch die vereinigte Wirkung einer Spannvorrichtung, die den Kasten geöffnet hält, der vertikalen Bahnen des Schutzdachgewebes, die am Boden mit Heringen befestigt sind, und eines Gleitstückes am Ende der Arme spannbar ist«
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die ^tange, die den Arm an der Wand des Fahrzeuges oder des
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Wohnwagens verriegelt, in einem Scharnier angelenkt ist, das mit dieser Wand verbunden ist, während der Anschlag und der Anschlagfinger, die sich mit der Stange überschneiden, an der Innenseite des Armes des Gestelles angeschweißt sind. Im Sinne a.er Erfindung ist auch, daß die Profilschiene, die ein besonderes Profil hat, den Arm des uestelles bedeckt und mit einer Leine verbunden ist, die an der flexiblen Wulst am Schutzdachgewebe angenäht ist, während die Abdichtung der Verbindung durch eine Profilsohle und eine Regenrinne am oberen seitlichen -Hand des fahrzeuges oder des Wohnwangens vervollständigt ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist weiterhin zum Spannen des öchutzdachgewebes vorgesehen, daß die Spannvorrichtung, die den Kasten geöffnet hält, einen abgewinkelten Arm, der an einer Lagerwange angelenkt ist, die mit dem Inneren des Kastens verbunden ist, und einen Teleskoparm aufweist, der an einer Lagerwange angelenkt ist, die mit der Seitenwand des .fahrzeuges oder des Wohnwagens verbunden ist.
Das erfindungsgemäüe Schutzdach ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzdachgewebe, das an jedem der Arme befestigt ist und in vertikale Bahnen fällt, eine in einen Kreisbogen von 270° eingeschriebene Fläche bedeckt.
Von Vorteil ist v/eiterhin, wenn die Arme des Gestelles in Lagerwangen angelenkt und/oder angeschweißt sind, die' mit einer Querstrebe gekoppelt und mit anderen Lagerwangen verbunden sind, die über Lagerwangen, deren mittlere Teile den Lagerwangen als Anschlag dienen, mit dem Fahrzeug oder dem Wohnwagen verbunden sind«
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Zweckmäßig ist ebenfalls, wenn der Arm des Gestelles aus zwei gelenkigen feilen besteht, von denen eins mit der Lagerwange gekoppelt ist, während das andere von einer Teleskopgegenstrebe mit Raste geschützt ist, die mit der Lagerwange über eine Lasche verbunden ist.
Das erfindungsgemäße Schutzdach, das, wie bekannt, ein Gestell umfaßt, das aus mehreren Schwenkarmen besteht, die radial verlaufen und ein Schutzdachgewebe tragen, wird dadurch gekennzeichnet, daß es kombinationsweise ein Verriegelungsmittel des entflateten ^estells ge^en die Wand des Fahrzeuges, wobei die Verbindung außerdem abgedichtet ist, ein Haltemittel des Kastens in geschlossener Lage und Mittel zum Spannen des entfalteten ^chutzdachgewebes umfaßt·
Die Erfindung ermöglicht die Bereitstellung eines einfachen praktischen und rationellen Schutzdaches, das fest durch ein Außengelenkt am i('ahrzeug oder am Wohnwagen angebracht ist und wesentlich den bewohnbaren Raum erhöht, da sich das Schutzdach über 270° entfaltet und die Gewet)e-bahnen vertikal auf den Boden fallen und den Wohnraum vervollständigen. Die Verbindung de3 entfalteten Schutzdaches mit dem Fahrzeug ist mit einer Vorrichtung versehen, die seine Abdichtung gewährleistet» Wenn das Schutzdach zusammengeklappt ist, verschwindet es in einem Kasten, der sich an der. Rückwand des Fahrzeugs befindet und dem Wind keine Angriffsfläche bietet.
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Ausführungsbei spiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig· 1: eine seitliche Teilansicht eines Wohnwagens, der mit einem Kasten versehen ist, welcher ein zusammengefaltetes Schutzdach enthält;
Pig. 2: eine -Draufsicht auf den offenen Kasten mit dem gegen die Rückwand des Wohnwagens geklappten Schutzdach;
Pig. 3: eine Draufsicht des entfalteten und in seiner endgültigen Lage an der Seitenwand des vvohnwagens verriegelten Schutzdaches;
Pig. 4ί eine Einzeidraufsieht der doppelten Gelenkwange der Arme des Gestells des Schutzdaches, wenn der Kasten geschlossen ist;
Pig. 5: die Draufsicht der gleichen doppelten Lagerwange, wenn das Schutzdach entfaltet ist;
Pig, 6: eine Vorderansicht der Verriegelungseinrichtung des Schutzdaches am Wohnwagen;
Pig. 7: eine Draufsicht nach Pig. 6;
Pig, 8: eine Seitenansicht eines Armes des Gestells;
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Fig, 9: eine Seitenansicht de3 Kopplungsarmes des Schutzdaches mit dem Wohnwagen;
Fig. 10: einen Querschnitt des Armes nach Fig. 9, versehen mit seiner Abdichtung,
In den Fig. 1,2 und 3 ist dargestellt, daß der Wohnwagen 1 mit einem Kasten 2 versehen ist, der sich über die gesamte Höhe und die gesamte Breite der Rückseite des" Fahrzeuges erstreckt und sich hier ästhetisch einfügt. Dieser Kasten 2 .ist an einer der hinteren Ecken mit Scharnieren 3 an einer seiner vertikalen Kanten angelenkt und kann mit jedem bekannten und geeigneten Schließmittel 4 gegen die andere Ecke diener Rückseite geschlossen v/erden. Das Öffnen dieses Kastens 2 wird durch eine in den Fig. 2 und 3 dargestellte Spannvorrichtung kontrolliert, deren einer Teleskoparm 5» der mit einer Feder 6 versehen ist, in einer mit dem Wohnwagen 1 verbundenen Lagerwange 7 angelenkt ist, während der andere abgewinkelte Arm 8 in seiner Lagerwange 9 angelenkt ist, die mit der Innenwand des Kastens 2 verbunden ist«
Fig. 2 zeigt, daß bei geöffnetem Kasten 2 das gegen die Rückseite des Wohnwagens 1 geklappte Schutzdach zu sehen ist.
Wie die Fig. 2 bis 5 veranschaulichen, besteht das Schutzdach z, B», jedoch nicht ausschließlich aus einem Metallgestell aus quadratischen Rohren mit mindestens fünf Armen 10, 11, 12, 13 und 14, die radial angeordnet und in doppelten Lagerwangen 17, 18 (Fig. 8) angelenkt sind. Die Arme werden durch Gegenstreben verstärkt, von denen vier Arme 10, 11,'
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12, 13 mit ihren Verstärkungen in zwei übereinanderliegenden Lagerwangen 17, 18 angelenkt sind, während der mittlere fünfte Arm 14 daran angeschweißt ist. Die Enden der Arme bilden die Spitze des Gestelles des mit dem Wohnwagen 1 verbundenen Schutzdaches.
Die entgegengesetzten freien Enden von vier dieser Arme 10, 11, 12 und 14 sind jeweils mit einem Gleitstück 33 versehen, das schematisch in den Pig» 3 und 8 dargestellt ist und die Spannung des Schu-fczdachgewebes 32, das das gesamte Gestell bedeckt, gewährleistet, wobei das Ende 13a' des Armes 13 als um 90° mit abgerundetem Winkel nach unten abgeklappt (Pig. 9) vorgesehen wird.
Die Arme 10, 11, 12 und 14» von denen einer von der Seite in der Pig. 8 dargestellt ist, sind mit einer ^egenstrebe 15 verstärkt, die an den jeweiligen Arm etwa zwei Drittel unterhalb der Spitze angeschweißt ist. Die Gegenstrebe und der Arm bilden ein Dreieck, dessen Spitzenwinkel ihr Verbindungspunkt 16 ist.
Der Arm 13 gewährleistet die Kopplung des Schutzdaches am -Wohnwagen T. Heben der Tatsache, daß sein freies Ende nach unten gekrümmt ist, (Pig. 4), hat sein entgegengesetztes Ende eine Schräge 19, die über ein ^θιΘη]£ 20 mit einer horizontalen Lasche 21 verbunden ist. Weiterhin ist seine ^dgenstrebe' teleskopförmig, der Aufnahmeteil 22a ist in seiner Lagerwange 23 angelenkt, die mit dem Arm 13 verbunden ist, während die eingesetzte Stange 22b an eine
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Lasche 24 angelenkt ist und eine Raste 25 die Verriegelung dieser Gegenstrebe ermöglicht.
Die Enden der Arme 10, 11, 12, 14 und die der Gegenstrebe 15, die über Lagerwangen 17, 18 mit dem Wohnwagen 1 verbunden werden sollen, sind leicht abgebogen, so daß sie über einen horizontalen ieil 26 bzw· 27 (Pig. 8) verfügen, von dem der horizontale Teil 26 in die Lagerwange 17 und der horizontale 'feil 27 in die Lagerwange 18 einge- · fügt werden sollen, ebenso wie die Laschen 21, 24 des Armes 13 und seiner Verstärkung, die ihren entsprechenden Platz in den Lagerwangen 17, 18 finden.
Diese Lagerwangen 17, 18 haben eine rechteckige Form und jeweils vier Bohrungen, wobei die Lagerwange 17 die Gelenkbolzen der Enden der Arme 10, 11, 12, 13 und die Lagerwange 18 die Gelenkbolzen der Enden der obigen Gegenstreben aufnehmen, während die Enden des Armes und seiner Gegenstrebe 15 an die Lagerwangen 17 bzw. 18, die miteinander durch eine Querstrebe 28 (Fig. 8 verbunden sind, angeschweißt sind.
Me Pig. 4 und 5» die die Einzelheiten jeder der Lagerwangen 17 oder 18 angeben, zeigen, daß jede dieser Lagerwangen 17, 18 über einen Bolzen 29a an eine weitere Lagerwange 29 angelenkt ist, deren mittlerer 'i'eil als Anschlag 30 dient. Jede Lagerwange 29 ist ihrerseits über einen Bolzen 29b an eine weitere Lagerwange 31 angelenkt, die an der Rückseite des Wohnwagens 1 befestigt ist. Die beiden Lagerwangen 29 sind durch ein von ihren Anschlägen
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30 unabhängiges Verbindungselement gekoppelt.
Das Schutzdachgewebe 32, das dieses Gestell bedeckt, ist am oberen Innenteil des Kastens 2, am Wohnwagen 1 und an jedem der Arme des Gestelles befestigt (Pig. 2 und 3)· Es ' fällt in vertikalen Bahnen, die miteinander durch Reißverschlüsse verbunden sind, bis auf den Boden und wird hier, wenn es entfaltet ist, mit Heringen gehalten. Seine Spannung wird durch die Blockierung der Öffnung des Kastens 2 durch die aus 2eleskoparm 5, Feder 6, Lagerwange und dem Arm 8 gebildete Spannvorrichtung und ebenfalls durch die Gleistücke 33, mit denen die Arme 10, 11, 12, versehen sind, gewährleistet· Durch die schräge Lage der Arme seines Gestelles v/eist dieses Gewebe eine leichte Neigung auf.
Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Verriegelungseinrichtung des Schutzdaches am Wohnwagen 1 * Wenn das Gestell entfaltet ist, ordnet sich der Arm 13 parallel zur Seitenwand des Wohnwagens 1 an. Das Schutzdach wird mit einer horizontalen Stange verriegelt, die stumpfwinklig in der horizontalen Ebene 34a, mit rechtem Winkel nach unten in die Ebene 34b abgebogen ist, wobei die Anlenkung in einem Scharnier 35, das an die Seitenwand des Wohnwagens angeschraubt ist, erfolgt, und schließlich, um eine Betätigung zu ermöglichen, am anderen Ende zu einem Griff 34c umgebogen ist. Diese ütange ist innerhalb der Grenzen, die die Elastizität des Stahls, aus dem sie besteht, erlaubt, flexibel. Der Arm 13, der mit dem Wohnwagen 1 in
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Berührung kommt, ist mit einem Anschlag 36 und einem Anschlagfinger 37 versehen, die mit dem Unterteil des Armes 13 verbunden und etwa in der Nähe des freien Endes dieses Armes 13 angebracht sind. Der Anschlag 36 ist gegen die Innenseite des Armes 13 geschweißt, während der Anschlagfinger 37 unter dem Arm 13 angeschweißt ist.
Die Verbindung des Schutzdaches mit der Seitenfläche des Wohnwagens 1 wird durch die in Fig» 10 dargestellte Vorrichtung abgedichtet, bei der der Arm 13 über seine gesamte Länge mit einer Spezialprofilschiene 38 ausgerüstet ist, die mit irgendeinem geeigneten Mittel befestigt ist, das die Form der Außenfläche des Rohres des Armes 13 hat und sich in dem Teil unter diesem Arm 13 fortsetzt. Das Schutzdachgewebe 32 endet in Höhe des Armes 13 in einer flexiblen Wulst 39, an der eine Leine 40, 41 angenäht ist, die in die Kehle der Spezialprofilschiene 38 gleitet. Um die Abdichtung des Wohnwagens 1 zu vervollständigen, ist dieser mit einer Profilschiene 42 ausgerüstet, die die Form seiner oberen Ecke hat und in ihrer Kehle eine längliche Regenrinne 43 aufnimmt. Dieses Abdichtungssystem dient nur als Beispiel, es könnte durch andere Profile entsprechend den Beschaffungsmöglichkeiten des Herstellers ersetzt werden.
Die Funktion der Vorrichtung ist sehr einfache Der Kasten wird geöffnet, indem er von 0 bis 90° um seine vertikale Gelenkachse im Scharnier 3 am Wohnwagen 1 (Fig. 2) geschwenkt wird, so daß das gegen die Rückwand des Fahrzeuges
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geklappte Schutzdach zugänglich wird· Dann wird das Schutzdach entfaltet, dessen Drehung in drei Abschnitten erfolgt: 1, Abschnitt (Pig. 4) - Drehen um die Achse des »-Bolzens ' 29b, parallel zur vertikalen Achse der gesamten Lagerwangen 29, entsprechend der Schwenkachse des Kastens 2, um die Arme des Gestelles außerhalb des Aufbewahrungsortes in Position zu bringen und, umgekehrt, das Schutzdach unterzubringen. Diese Drehung wird durch die Anschläge 30, Pig. und 5, auf 90° begrenzt. Zweiter Abschnitt (Fig. 5) - Drehung der Lagerwangen 17, 18 um . die Achse des Bolzens 29a, ebenfalls parallel zur vertiklaen Schwenkachse des Kastens 2 des Wohnwagens 1, so daß das Ganze endgültig über die Anschlage 30 außerhalb des Aufbewahrungsortes angebracht ist. Schließlich dritter Abschnitt (Pig. 3 und 5) - Drehung der Arme 10, 11, 12 und 13 um die Achsen 10a, 11a, 12a, 13s-, so daß das Schutzdachgewebe 32 entfaltet oder zusammengeklappt werden kann.
Sobald das Schutzdach entfaltet ist, werden die Gleitstücke 33 ausgezogen und der Arm 13 durch die l'eleskopbewegung der aus Aufnahmeteil 22a und 22b gebildeten Gegenstrebe, die in dieser Lage durch die Raste 25 blockiert wird, in die Waagerechte gebracht. Dann wird, wenn der Arm 13 mit der Verriegelungsvorrichtung in -Berührung kommt, die ^tange betätigt, die so gespreizt wird, daß sie in das Scharnier 35 eingeschwenkt wird. Schließlich wird die Stange 34 zurückgenommen, die unter Druck auf den Griff 34c so abgesenkt v/ird, daß sie den Anschlag 36 überwindet, hinter dem sie verriegelt wird, während sie den Anschlagfinger vom Arm 13 (Pig. 6 und 7) gegen den Wohnwagen 1 drückt.
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Wie in ^ig. 3 dargestellt, wird die Anbringung der Dachelemente 32a bis 32e des Schutzdachgewebes 32 durch den Teleskoparm 5 und dem Arm 8 der Spannvorrichtung des Kastens 2 ermöglicht, während die endgültige'Spannung des Gewebes durch Heringe im Boden bewirkt wird.
Das Schließen des Schutzdaches erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der Betätigung der entsprechenden Elemente. Der Arm 13 wird entriegelt, indem die stange 34 unter Schwenken um sie abzustellen und den Arm 13 freizugeben, abgesenkt, wird. Der Arm 13 wird durch Einwirkung auf die Raste 25 in die untere Lage gebracht, wonach die Gleitstücke 33 der anderen Arme 10, 11, 12, 14 eingeschoben werden. Die restlichen Arbeiten bestehen darin, daß die Gewebebahnen gefaltet werden und dann das Schutzdach gegen den Wohnwagen 1 geklappt und der Kasten 2 geschlossen wird.
Diese Vorrichtung, deren Schutzdach in einem Kasten untergebracht werden kann, kann nicht nur in allen Typen von Wohnwagen, Anhängern, Campingwagen, sondern auch an festen oder beweglichen Gebäuden verwendet werden. In einer Variante kann die Schutzfläche des Daches erhöht werden, indem die Drehung des Kastens von 90° auf 180° gesteigert - wird.
Claims (3)
- -13- 11.2.1980B 60 Ρ/21 β 549 56 381 / 27Erfindunftsangpruch1» Automatisches Schutzdach für ITutzfahrzeuge oder Wohnwagen mit einem gelenkigen Gestell, das mit einem Schutzdachgewebe bedeckt ist und aus Armen besteht, die sich'radial von einer der oberen Ecken des Fahrzeuges oder des Wohnwagens erstrecken, und in einem Kasten, der mit einem Scharnier an der entgegenges'etzten Ecke angelenkt ist, nachdem die Arme gegen eine der Seitenflächen des Fahrzeuges oder Wohnwagens geklappt worden sind, untergebracht sind, gekennzeichnet dadurch, daß einer der Arme (13) des Gestelles in entfalteter Stellung des Schutzdaches gegen die Seitenwand des fahrzeuges oder des Wohnwagens (1) mit einer Stange (34), die zwischen zwei Anschlägen 36; 37) blockierbar ist, verriegelbar ist und daß die Verbindung dieses Annes (13) mit dem Fahrzeug oder dem Wohnwagen (1) mit einer Profilschiene (38) und einer Wulst (39) am Schutzdachgewebe (32) abdichtbar ist, das durch die vereinigte Wirkung einer Spannvorrichtung, die den Kasten (2) geöffnet hält, der vertikalen Bahnen des Schutzdachgewebes (32), die am Boden mit Heringen befestigbar sind, und eines Gleitstückes (33) am Ende der Arme (10 bis 14) spannbar ist.
- 2. Schutzdach nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stange (34), die den Arm (13) an der Wand des Fahrzeugs oder des Wohnwagens (1) verriegelt, in einem Scharnier (35) angelenkt ist, das mit dieser Wand verbunden-H- 11.2.1980B 60 P/216 549 • . 56 381 /27ist, während der AnsChlag (36) und der Anschlagfinger (37), die sich mit der Stange (34) überschneiden, an der Innenseite des Armes (13) des Gestelles angeschweißt sind,3· Schutzdach nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Profilschiene (38), die ein besonderes Profil hat, den Arm (13) des Gestelles bedeckt und mit einer Leine (40;' 41) verbunden ist, die an der flexiblen Wuist (39) am Schutzdachgev/ebe (32) angenäht ist, während die Abdichtung der Verbindung durch eine Profilschiene (42) und eine Regenrinne (43) am oberen seitlichen Rand des Fahrzeuges oder des Wohnwagens (1) vervollständigt ist.
- 4. Schutzdach nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Spannvorrichtung, die den Kasten (2) geöffnet hält, einen abgewinkelten Arm (8), der an einer Lagerwange (9) angelenkt ist, die mit dem Inneren des Kastens (2) verbunden ist, und einen Teleskoparm (5) aufweist, der an einer Lagerwange (7) angelenkt ist, die mit der Seitenwand des Fahrzeuges oder des Wohnwagens (1) verbunden ist.Schutzdach nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Schutzdachgewebe (32), das an jedem der Arme (10 bis 14) befestigt ist und in vertikale Bahnen fällt, eine in einen Kreisbogen von 270° eingeschriebene Fläche bedeckt,6» Schutzdach nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Arme (10 bis 14) ö.es Gestelles in· Lagerwangen (179 18)-15- 11.2.1980B 60 P/ 216 549 56 381 / 27angelenkt und/oder angeschweißt sind, die mit einer Querstrebe (28) gekoppelt und mit anderen Lagerwangen (31) verbunden sind, die über Lagerwangen (29), deren mittlere '•Peile den Lagerwangen (17; 18) als Anschlag (30) dienen, mit dem Fahrzeug oder dem Wohnwagen (1) verbunden sind.Schutzdach nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Arm (13) des Gestelles aus zwei gelenkigen Teilen bestellt, von denen eins mit der Lagerwange (17) gekoppelt' ist, während das andere von einer Teleskopgegenstrebe (22a; 22b) mit Raste (25) gestützt ist, die mit der Lagerwange (18) über eine Lasche (24) verbunden ist ο__^ Seiten Zeichnungen
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