DD147294A1 - Einrichtung zum verbinden von haupt-und nebenleiter - Google Patents

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DD147294A1
DD147294A1 DD21702879A DD21702879A DD147294A1 DD 147294 A1 DD147294 A1 DD 147294A1 DD 21702879 A DD21702879 A DD 21702879A DD 21702879 A DD21702879 A DD 21702879A DD 147294 A1 DD147294 A1 DD 147294A1
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DD
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main
clamping
conductor
plate
secondary conductors
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DD21702879A
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Karlernst Giese
Johannes Vetters
Herbert Rehlig
Original Assignee
Karlernst Giese
Johannes Vetters
Herbert Rehlig
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Abstract

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zu schaffen, die wahlweise den Anschlusz mindestens eines Nebenleiters quer oder laengs zum Hauptleiter ermoeglicht. Ereicht wird das dadurch, dasz ein c-foermig ausgebildetes Gehaeuse 1 an seiner geschlossenen Seite einen plattenfoermigen Ansatz 4 aufweist, der mit sich kreuzenden Klemmrillen 5 versehen und so ausgebildet ist, dasz mittels eines angepaszten Klemmdeckels 6 und Schraubverbindungen 10 Nebenleiter wahlweise laengs oder quer zum Hauptleiter anspannbar sind.

Description

Dresden, am 16.Jan.1980 '
Titel der Erfindung
Einrichtung zum Verbinden von Haupt- und Nebenleiter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verbinden von Haupt- und Nebenleitern bestehend aus einem festen C-förmigen'Gehäuse, einem Druckorgan zur Klemmung, des Hauptleiters, das mit einem Schenkel des C~förmigen Gehäuses verschraubt ist und einer Einrichtung zum Klemmen des Nebenleiters.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen-
Die bisher in Llittelspannungs-Preileitungen eingesetzten Abzweig- und Verbindungsklemmen für stromführende Verbindungen sind für das Arbeiten unter Spannung nicht geeignet. Diese Klemmen sind so aufgebaut, daß die Seilenden und Klemmteile gleichzeitig zu halten und zu montieren sind. Es sind daher Klemmen erforderlich, die beim Arbeiten unter Spannung am Hauptleiter mittels eines isolierten Spezialwerkzeuges (Fernbedienung),.z.B. vom Mast aus, montiert werden können, wobei der Abzweigleiter odor zu verbindende. -· Parallelleiter/Nebenleiter vorher im spannungslosen Zustand montiert wurde. ." .
Es sind eine Vielzahl von Verbindungseinrichtungen bekannt, .die einen vorher montierten·Nebenleiter mittels einer isolierten Fernbedienungsstange auf einen Hauptleiter zu montieren ermöglichen,
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Derartige Verbindungseinrichtungen bestehen aus einem ö-förmigen Gehäuse, die ein Druckorgan zur Klemmung des Hauptleiters aufweisen, welches zwischen einer unteren üfreigabeposition und einer oberen Klemmposition in dem Gehäuse verschiebbar gelagert ist. Das Druckorgan selbst besteht im wesentlichen aus einer Schraube mit als Klemmteil ausgebildeten Druckstück.
Solcherart ausgebildete Verbindungseinrichtungen enthalten im allgemeinen einen Hohlraum, welcher der Einfügung des Endes des abzuleitenden Nebenleiters dient, der anschliessend in diesem Hohlraum mittels einer Ö'senschraube unter Zwischenfügung eines Druckstückes befestigt wird.
Bekannt ist auch, den Hohlraum so zu gestalten, daß eine ansich selbständige Klemm- oder Kontakteinrichtung von diesem aufgenommen wird.
Eine weitere Ausführung zeichnet sich dadurch aus, daß am C-förmigeii Gehäuse an der Außenseite des Grundschenkels eine Muffe angegossen ist, die einen Hohlraum zur Aufnahme des einen Endes des Nebenleiters besitzt.
Analysiert man die bekannten Einrichtungen, so stellt man fest, daß sie im wesentlichen alle den gleichen, jedoch grundsätzlichen Nachteil aufweisen, der darin besteht, daß der Nebenleiter entweder nur längs oder nur quer zum Hauptleiter an der Klemmstelle befestigt werden kann.
Dies bringt erhebliche montageseitige Nachteile mit sich, wenn mit einer Verbinduagseinrichtüng sowohl
-. Abzweige am gespannten Hauptleiter .
- Stromschlaufenverbindungen am ungespannten Hauptleiter und ... ·.
— Hauptleiteranschlüsse, 2,Bo an Kabelendver— Schlüssen, Freilufttrennern und Ventilablei-
tern - .
hergestellt werden solleno
• Andererseits erfordern die verschiedenen Anwendungsgebiete jedoch notwendigerweise eine Anordnung des-Nebenleiters quer oder längs zum Hauptleiter«
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat man jeweils zwei .Verbindungseinrichtungen geschaffen, die einen Anschluß des Nebenleiters in der einen oder anderen Weise ermöglichen. Zwei Ausführungen bringen jedoch produk-15> tionstechnisch, kostenseitig aber auch seitens der Lagerhaltung zusätzliche Probleme. ·
Ein v/eiterer Nachteil der bekannten Verbindungseinrichtungen ist darin zu sehen, daß der Nebenleiter mit spezifisch ausgebildeten Klemmverbindungen befestigt wird. Das verkompliziert die Gießform und den Gießvorgang und führt zu einer weiteren Verteuerung solcher Einrichtungen.
ZJeI 1 der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht nun darin, eine Verbindung seinrichtung zu schaffen, die wahlweise einen An-Schluß mindestens eines Nebenleiters quer oder längs zum Hauptleiter ermöglicht.
Die Klemmstelle soll durch ansich einfache Mittel und bekannte Klemmelemente· gebildet werden, wodurch ein zusätzlicher ökonomischer Effekt erreicht werden kanno
\ 2 17028
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das C-förinig ausgebildete Gehäuse an seiner geschlossenen Seite einen plattenförmigen Ansatz aufweist, der mit sich kreuzenden Klemmrillen versehen und so ausgebildet ist, daß mittels eines angepaßten Klemmdeckels und Schraubverbindungen Nebenleiter wahlweise längs oder quer zum Hauptleiter einspannbar sind. Es ist von Vorteil, den plattenförmigen Ansatz quadratisch auszubilden und mit mindestens zwei parallelen sich im Winkel von 90° kreuzenden Klemmrillen zu versehen.
Der plattenförmige Ansatz kann dabei parallel oder abgewinkelt zum Druckorgan angeordnet sein» Besonders vorteilhaft ist es, die Seitenflächen des Klemmdeckels mit unterschiedlichen Klemmrillen zu versehen.
An einem Ausführungsbeispiel sollen der Erfindungsgegenstand gemäß dem Anspruch erläutert und v/eitere erfindungsgemäße Merkmale beschrieben worden. Es zeigen:
Mg. 1: die Einrichtung zum Verbinden von Haupt- und Nebenleiter in der Seitenansicht
Fig. 2: die Einrichtung gemäß Fig. 1 mit abgenommenem Klemmdeckel um 90° gedreht
Fig. 3 + Klemmdeckel in der oberen und unteren
Fig. 5: Draufsicht
Fig. 4: Klemmdeckel in der Seitenansicht
Die Einrichtung gemäß Fig."1 / Fig. 2 besteht aus einem C-förmigen Gehäuse 1, welches ein Druckorgan 2 aufweist und eine Einrichtung zum Anlegen des Nebenleiter 3«Am G-förmigen Gehäuse 1 ist ein plattenförmiger Ansatz 4 angeordnet, der mit sich im Winkel von 90° kreuzenden Klemmrillen 5 versehen ist. Der Klemmdeckel 6' hat ebenfalls analog ausgebildete Klemmrillen 7; 8, jedoch sind
diese unterschiedlich groß. Dies ist in der Figur 3» 4- und 5 dargestellt.
Entsprechend den Erfordernissen kann nun der Nebenleiter 3 im spannungslosen Zustand längs oder quer zum Hauptleiter 9 montiert werden. Dazu wird der Klemmdeckel 6 unter Beachtung des Durchmessers des Nebenleiters 3 i*i die" entsprechende Lage zum plattenförmigen Ansatz gebracht und mittels Schrauben 10 unter Zwischenfügung des Nebenleiters 3 verbunden und in seine Endlage gebrachte
Nunmehr kann eine Montage der Einrichtung mit dem Hauptleiter 9 mittels einer Fernbedienungsstange über das Druckorgan 2 erfolgen.
Es ist von Vorteil, den Klemmdeckel 6 und den plattenförmigen Ansatz Λ quadratisch auszubilden. Um einen besonderen Abgang des Nebenleiters 3 zu ermöglichen, kann der plattenförmige Ansatz 4 wahlweise parallel oder abgewinkelt gegenüber dem Druckorgan 2 ausgebildet sein. Sofern ein Erfordernis dazu vorliegt, können mehrere parallel sich kreuzende Klemmrillen 5 sowohl am plattenförmigen Ansatz 4-als auch an jeder Seite des Klemindeckels 6 vorgesehen sein. Dadurch können mehrere Nebenleiter 3 zugleich montiert werdenο

Claims (2)

  1. Erfindimgsanspruch ·
    1. Einrichtungen zum Verbinden von Haupt- und Nebenleiter, bestehend aus einem festen C-förmigen Gehäuse, . welches ein Druckorgan zur Klemmung des Hauptleiters, das mit einem Schenkel des C-förmigen Gehäuses verschraubt ist, aufweist und einer Einrichtung zum Klemmen des Nebenleiters, dadurch gekennzeichnet, daß das C-förmige ausgebildete Gehäuse (1) an seiner geschlossenen Seite einen plattenförmigen Ansatz (4) aufweist, der mit sich kreuzenden Klemmrillen (5) versehen und so ausgebildet ist, daß mittels eines angepaßten Klemmdeckels (6) und Schraubverbindungen (10) Nebenleiter(3) wahlweise längs oder quer zum Hauptleiter einspannbar sind.
  2. 152. Einrichtung zum Verbinden von Haupt- und Nebenleiter nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförraige Ansatz (4) quadratisch ausgebildet und mit mindestens zv/ei parallelen sich i.n Winkel von 90 kreuzenden Klemmrillen (5) versehen ist,
    3« Einrichtung zum Verbinden von Haupt- und Nebenleiter nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen des Klemmdeckels (6) mit unterschiedlich großen Klemmrillen (7; 8) versehen sind.
    Einrichtung zum Verbinden von Haupt— und Nebenleiter · nach Punkt 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Ansatz (4) gegenüber dem Druckorgan (2) parallel oder abgewinkelt angeordnet ist.
    Hierzu 1SeHe Zeichnungen
DD21702879A 1979-11-21 1979-11-21 Einrichtung zum verbinden von haupt-und nebenleiter DD147294A1 (de)

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