DD147375A5 - Kardierplatte - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kardierplatte, diedazu bestimmt ist, mit der Trommel einer Karde zusammenzuarbeiten, und deren aus kreisbogenfoemig gekruemmten Saegezahndrahtabschnitten bestehender Beschlag nicht unmittelbar auf die konkav und kreiszylindermantelfoermig gekruemmte Oberflaeche des Tragkoerper der Kardierplatte aufgebracht ist, sondern festhaftend mit einer duennen Metallplatte verbunden ist. Diese wird durch Klemm- und Druckwirkung auf zwei sich gegenueberliegende Kanten an den Tragkoerper loestbar festgehalten. Die Erfindung gewaehrleistet unmittelbar am Einsatzort ohne Spezielkenntnisse ein leichtes Neubeziehen der Kardierplatte, wodurch Ausfallzeiten und Kosten eingespart und eine hoehere Arbeitszeitproduktivitaet erreicht wird.
Description
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Kardierplatte
Die Erfindung betrifft eine Kardierplatte mit einem mit einer hohlzylindrisch geformten Stützfläche versehenen Tragkörper und mit an dieser Stützfläche abgestützten, nebeneinanderliegenden Sägezahndrahtabschnitten als.Kardierbeschlag.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen; Bei den bekannten Kardierplatten sind die Sägezahndrahtabschnitte direkt mit Hilfe eines SpezialVerfahrens auf die Stützfläche aufgebracht und befestigt. Wenn der Kardierbeschlag genutzt oder durch äußere Einflüsse beschädigt ist, so muß die Kardierplatte in einer Spezialwerkstatt neu belegt werden, da der konstruktive Aufbau eine Reparatur im Spinnereibetrieb nicht zuläßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, .eine Kardierplatte der eingangs genannten Art.zu schaffen, welche sich am Einsat zort ohne Spezialkenntnisse leicht neu beziehen läßt.
ir. rf f. f\ O $
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Darlegung des V/es ens der Erfindung;
Die Lösung dieser Aufgabe ist darin; zu sehen, daß die Sägezahndrahtabschnitte* auf einer dünnen Halteplatte befestigt sind und daß das aus Sägezahndrahtabschnitten und Halteplatte gebildete Kardierelement auf der Stützfläche der Grundplatte befestigt ist. Ein derartiges Kardierelement weist ein geringes Gewicht auf und läßt sich leicht an Ort und Stelle, austauschen. Das abgenutzte Kardierelement wird nicht wieder aufbereitet· Eine derartige Kardierplatte hat auch den Vorteil, daß sich der Kardierbeschlag nach Wunsch leicht auswechseln läßt.
Vorzugsweise ist die dünne Halteplatte entsprechend der Wölbung der Stützfläche der Grundplatte vorgeformt. Das Kardierelement wird am günstigsten entlang den quer zu den Sägezahndrahtabschnitten liegenden Kanten an der Grundplatte festgeklemmt, und zwar vorzugsweise mittels Klemmleisten, die an zv/ei an die Stützfläche praktisch rechtwinklig angrenzende Stirnflächen festschraubbar sind und im festgeschraubten Zustand auf die quer zu den Sägezahndrahtabschnitten liegenden Kanten des Kardierelementes einen Druck ausüben. Dadurch wird erreicht, daß das Kardierelement mit der Halteplatte in innige Anlage an die Grundplatte gedrückt wird.
Gemäß einer Weiterbildung sind zwischen den Klemmleisten und der Grundplatte Winkelprofilteile angeordnet, die über die Kantenflächen des Kardierelements. übergreifen. Dabei sind die Sägezahndrahtabschnitte an den Stellen, die von den Winkelprofilteilen überdeckt werden, vorzugsweise frei von Sägezähnen. Alternativ kann jedoch die Grundplatte an den beiden gegenüberliegenden Stirnflächen Ausnehmungen aufweisen, in die die betreffenden Schenkel der Winkelprofilteile hineinpassen.
Diese Ausnehmungen haben gemäß einer Ausführungsform eine geringere Tiefe als der Dicke der Winkelprofilteile ent-
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spricht. Letztere v/erden daher beim Pestspannen der Klemmleisten mit festgespannt.
Die Ausnehmungen können jedoch alternativ atich eine Tiefe haben, die mindestens der Dicke der Winkelprofilteile entspricht, v/obei die Klemmleisten Spannschrauben zum Festklemmen der Winkelprofilteile aufnehmen können.
Gemäß einer Weiterbildung dieser Ausführungsform weist die Grundplatte in Fluchtung mit den Spannschrauben Vertiefungen auf, so daß die Winkelprofilteile nach dem Pestspannen sich noch verschieben lassen und nur durch die Spannschrauben fixiert werden. Die Säge&ahndrahtabschnitte können durch Kleben mit der Halteplatte verbunden sein.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem A.usführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
Figur 1 zeigt eine Kardierplatte teilweise in Schnittansicht in Explosionsdarstellung;
Figur 2 ist eine Schnittansicht durch eine fertige Kardierplatte.
Die in den Figuren dargestellte Kardierplatte umfaßt eine als Aluminiumgußteil ausgebildete Grundplatte 1, deren eine Fläche 2 hohlzylindrisch geformt ist und eine Stützfläche bildet. An die geraden Kanten 3 dieser Stützfläche grenzen Stirnflansche 4 an, deren nach außen gerichtete Oberflächen 5 parallel zueinander verlaufen. Die Stirnflansche v/eisen eine Reihe von Bohrungen 6 auf, deren Zweck später noch beschrieben ist. Angrenzend an 3ede gerade Kante 3 ist eine im Querschnitt rechteckige Ausnehmung 7 vorgesehen, an deren parallel zu den Stirnflächen 5 verlaufender Grundfläche eine Anzahl kegelförmige Vertiefungen S im Abstand voneinander angeordnet sind.
Die Kardierplatte umfaßt ferner ein Kardierelement 9, welches aus einer dünnen stählernen Halteplatte 10 und einer Anzahl
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parallel dicht nebeneinanderliegender und auf dieser befestigter Sägezahndrahtabschnitte 11 besteht. Die Halteplatte 10 ist zylindrisch gewölbt mit einer Krümmung;? entsprechend der Stirnfläche 2» Die Sägezahndrahtabschnitte 11 sind mit der Halteplatte 10 verklebt oder anderweitig mit ihren Fußbereichen auf dieser befestigt und sind an ihren Endbereichen 12 frei von Zähnen.
Zur Kardierplatte gehören ferner zwei Klemmleisten 13, die eine Anzahl Bohrungen 14 aufweisen, welche mit den Bohrungen 6 in der Grundplatte 1 fluchten. Durch die Bohrungen 14 v/erden Schrauben geführt, mit denen die Klemmleisten 13 gegen die Stirnflansche 4 festgeschraubt v/erden. Die Klemmleisten sind so groß bemessen, daß ihre mit der Stirnfläche 5 der Stirnflansche 4 in Berührung kommende ebene Oberfläche 14 die Ausnehmungen 7 überdeckt.
Zu der Kardierplatte gehören ferner zv/ei Winkelprofilteile 16, welche jeweils zwei Schenkel aufweisen, die einen V/inkel von etwas weniger als 90 miteinander bilden und deren Länge etwa der Länge der geraden Kanten 3 entspricht. Die Winkelprofilteile sind so bemessen, daß sie in die Ausnehmung 7 passen und daß sie im eingebauten Zustand über einen zahnlosen Endbereich des Kardierelements 9 übergreifen. Jede Klemmleiste 13 ist an über der Ausnehmung 7 liegenden Stellen mit einer Anzahl Gewindebohrungen 17 versehen, die im festgeschraubten Zustand der Klemmleisten 13 mit zugeordneten Vertiefungen 8 in der Grundplatte fluchten. In die Gewindebohrungen 17 passen Gewindestifte 18, mit denen sich die Winkelprofilteile 16 unverrückbar festspannen lassen.
Zum Zusammenbau der einzelnen Bauteile werden die Klemmleisten 13 lose an die Stirnflansche 4'angeschraubt, das Kardierelement auf die Stützfläche 2 aufgelegt und sodann die Winkelprofilteile 16 mit einem Schenkel über die Endbereiche 12 gelegt und mit dem anderen Schenkel in die
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Ausnehmung 7 eingeschoben. Sodann werden'die Ge v/in de st if te 18 angezogen und dadurch die Winkelprofilteile 16 fixiert. Danach werden die Klemmleisten 13 durch weiteres Anziehen der durch die Bohrungen 14 gesteckten Schrauben 19 festgespannt, wobei sie über die Winkelprofilteile 16 einen Druck auf die Stirnkanten 20 des Kardierelements 9 ausüben, so daß dieses flächig gegen die Stützfläche 2 gedrückt wird.
Die Winkelprofilteile 16 können alternativ auch dicker ausgebildet sein als der Dicke der Ausnehmung 7 entspricht, so daß dann die Gewindestifte 18 nicht unbedingt mehr erforderlich sind, da die Winkelprofilteile 16 beim Festziehen der Schrauben 19 festgeklemmt werden.
Er findunpraaanspruch:
Claims (12)
1. Kardierplatte mit einem mit einer hohlzylindrisch geformten Stützfläche versehenen Tragkörper und mit an dieser Stützfläche abgestützten, nebeneinanderliegenden Sägezahndrahtabschnitten als Kardierbeschlag, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezahndrahtabschnitte (11) auf einer dünnen Halteplatte (10) befestigt sind und daß das aus Sägezahndrahtabschnitten und Halteplatte gebildete Kardierelement (9) auf der Stützfläche (2) der Grundplatte (1) befestigt ist. .
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2. Kardierplatte nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (10) entsprechend der Wölbung der Stützfläche (2) der Grundplatte (1) vorgeformt ist.
3. Kardierplatte nach Punkt 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kardierelement (9) entlang den quer zu den Sägezahndrahtabschnitten (11) liegenden Kanten (3) an der Grundplatte (1) festgeklemmt ist.
4. Kardierplatte nach Punkt 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kardierelement (9) mittels Klemmleisten (13) festgeklemmt ist, die an zwei an die Stützfläche (2) praktisch rechtwinklig angrenzende Stirnflächen (5) festschraubbar sind und im festgeschraubten Zustand auf die quer zu den Sägezahndrahtabschnitten liegenden Kanten (20) des Kardierelements (9) einen Druck ausüben.
5. Kardierplatte nach Punkt 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Klemmleisten (13) und der Grundplatte (1) .Winkelprofilteile (16) angeordnet sind, die über die Kantenflächen des Kardierelements (9) übergreifen.
6. Kardierplatte nach Punkt 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezahndrahtabschnitte (11) an-den Stellen, die von den Winkelprofilteilen (16) überdeckt werden, frei von Sägezähnen, sind.
7. Kardierplatte nach Punkt 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) an den beiden gegenüberliegenden Stirnflächen (5) Ausnehmungen (7) aufweist, in die der betreffende Schenkel eines Winkelprofilteils (16) hineinpaßt.
8. Kardierplatte nach Punkt 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen eine geringere Dicke haben als der Dicke der Winkelprofilteile entspricht.
9. Kardierplatte nach Punkt 7,dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen eine Tiefe haben, die mindestens der Dicke der Winkelprofilteile entspricht, und daß die Klemmleisten (13) Spannschrauben (18) zum Pestklemmen der Y/inkelprofilteile aufnehmen können.
10. Kardierplatte nach Punkt 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte in Pluchtung mit den Spannschrauben (18) Vertiefungen (8) aufweist.
11. Kardierplatte nach Punkt 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte aus Stahl besteht,
12. Kardierplatte nach Punkt 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezahndrahtabschnitte (11) durch Kleben mit der Halteplatte (10) verbunden sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
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Family Applications (1)
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1979
- 1979-11-09 DD DD21679779A patent/DD147375A5/de not_active IP Right Cessation
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