DD147547A1 - Vorrichtung zur verringerung des feinkornaustrages aus druckgasgeneratoren - Google Patents

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DD147547A1
DD147547A1 DD21722779A DD21722779A DD147547A1 DD 147547 A1 DD147547 A1 DD 147547A1 DD 21722779 A DD21722779 A DD 21722779A DD 21722779 A DD21722779 A DD 21722779A DD 147547 A1 DD147547 A1 DD 147547A1
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DD21722779A
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Winfried Hasterok
Siegfried Paul
Dieter Eidner
Eberhard Mehnert
Original Assignee
Winfried Hasterok
Siegfried Paul
Dieter Eidner
Eberhard Mehnert
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verringerung des Feinkornaustrages aus Druckgasgeneratoren,insbesondere beim Einsatz von Braunkohlenbriketts und Braunkohlenknorpeln. Das erfindungsgemaesze Ziel besteht in der Erhoehung der Generatorleistung und Verminderung des Staubaustrages. Durch Stabilisierung der regulaeren Durchstroemung der Schuettung soll eine vollkommene Einstellung des Reaktionsgleichgewichtes erreicht und der Wandlungswirkungsgrad erhoeht werden. Erfindungsgemaesz wird eine gezielte Erhoehung des Lueckengrades in der Schuettung durch Auflockerungsflaechen, die als Gasfuehrungsflaechen wirken, und in der Schuettung angeordnet sind, erreicht.

Description

I 7 227 ι-
Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Verringerung des Feinkornaustrages aus Druckgasgeneratoren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zur Verringerung des j?einkornaustrages aus Druckgasgeneratoren, insbesondere beim Einsatz von Braunkohlenbriketts und Braunkohlenknorpeln.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Die leistung von Druckgasgeneratoren insbesondere bei Braunkohlenbriketteinsatz als Vergasungsstoff wird durch ausgetragenen Vergasungsstoff in Form von Staub begrenzt. Bei den derzeitigen Generatorbelastungen werden ca. 10 bis 20 'fo des Vergasungsstoffes zusammen mit dem Produktionsgas ausgetragen β Ss ergeben sich spezifische Staubgehaltswerte von rd. 100 bis 200 g/m i.N* Rohgas. Pur den störungsfreien Betrieb der nachgeschalteten Anlagenteile. Kondensation und Plüssigproduktgewinnung muß der Staub möglichst vollständig aus dem Rohgas entfernt werden. Das geschieht in einer Naßwäsche» Diese ist in Anbetracht der hohen Staubgehalte des Gases unzureichend und führt zu einer nur begrenzten nutzung des fühlbaren Wärmeinhaltes des Rohgases infolge verschmutzter Wärmeaus tau schf lachen. .
Der Staub wird, als Schlammwasser ausgebracht. Das stellt einen beträchtlichen energetischen Verlust an hochwertigem Vergasungsstoff dar. Zur Behebung der genannten Mängel gibt es bereits Lösungsvorschläge. Durch eine Zv/angsführung des Vergasungsmittel über den Generatorrost werden gezielte Kanäle erzeugtβ- Auf diese Weise wird die Ascheschicht über eine vorgegebene Anzahl von Kanälen durchströmt. Die Kohlenstoffschüttung wird jedoch nicht beherrscht. Ein anderer Lösungsvorschlag ordnet eine Naßwaschvorrichtung vor dem Rohgasabgang an. Hehrere Lösungsvorschläge beinhalten konstruktive Elemente für die Kohleverteilung und den Gasabgang am Austritt der Schüttung. Ein Lösungsvorschlag verbindet eine Vorrichtung für den Rohgasabgang mit angesetzten Tauchrohren, welche in die Generatorschüttung hineinragen und das Gas aus tieferen Regionen durch die Rohre gesielt abführen. Als Alternative werden an Stelle von Rohren auch Stäbe vorgeschlagen, mit denen in der Schüttung gezielt Kanäle erzeugt werden sollen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Gererator-Ieistung und eine Einschränkung des Staubaustrages.
Darlegung des ".vesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Stabilisierung der regulären Durchströmung der Schüttung eine vollkommenere Einstellung des Reaktionsgleichgöwichtes zu erreichen und den ',/andlungsv/irkungsgrad zu erhöhen. Erfindungsgemäß wird die Gasströmung in der Geiieratorschüttung durch einzubringende Führungßflachen so gestaltet, daß eine vergleichmäßigte Durchströmung·über die Gesamtquerschnittsfläche in regulärer Strömung erfolgt. Auf diese Weise wird weitestgehend eine Kanalbildung mit folgendem Schüttungsdurchbruch verhindert. Der mit der Kanalströmung verbundene hohe Feinlcornaustrag entfällt«, Bevorzugte Gebiete für die Kanalbildung und den folgenden Durchbruch
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durch die Schüttung,sind durch einen größeren Lückengrad gekennzeichnet. Das ist in der Regel an der Reaktorwand der PaIl0
Die Erfindung macht sich diese Gegebenheit zu eigen. In die Schüttjung werden ergänzend zur Behälterwand weitere Flächenpartien eingebracht, an welchen sich Schüttungsbereiche mit höherem lückengrad ausbilden, die Bereiche bevorzugter Gasströmung darstellen. Durch die jeweilige Formgestaltung und Größe der ergänzend eingebrachten Fläche kann der Gasstrom beliebig geführt v/erden» Der Gasstrom wird von der äußeren V/and weg in die Schüttungsinitte hineingelenkt. Die Gasführung erfolgt sowohl über den Querschnitt als auch die Reaktorhöhe. Die Wahl von Eintauchöhe, Anordnung über den Querschnitt und Gesamtfläche sind für eine jeweilige Mehrkornschüttung - gekennzeichnet durch Kornspektrum, Lückengrad, Schüttdichte, Kornfaktor u.a. - zu optimieren.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus eingehängten Platten bzvt. eines oder mehrerer Hohlzylinder oder Kombinationen aus Platten- und Zylinderlementen aus beispielsweise bei ca. 10000C hitzebeständigein Stahlblech. Die Sinhängeelemente werden as. Kohleverteiler befestigt. Durch geringe Wandstärke wird das Gewicht niedrig gehalten; andererseits wird der Fluß der Schüttung nicht behindert. Der Ablauf von Troeknungs-, Bntgasungs- und Vergasungsvorgängen wird durch die Binhängeflachen nicht behindert. Der intensive Gas-Festoffaustausch bleibt erhalten und wird nicht gestört. Die Einhängeflächen wirken beidseitig (Innen- und Außenfläche) und haben somit eine größere Auswirkung auf die Erhöhung des Lückengrades als die Reaktorwand, Die Einhängefläche kann Siebeinsätze zum Gasdurchtritt erhalten. Im Extremfall können die Einhänge- flächen generell aus Siebmaschendraht gefertigt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus eingehängten Platten bzw. Zylinderblechen, die durch aufgebrachte Winkelelemente die Herstellung eines beliebig, gewünschten Lückengrades in der anliegenden Schüttung gestatten. Auf diese V/eise kann eine örtlich gezielte Gasströmung vorgegeben werden. Die Winkelelemente können ein- und beidseitig aufgebracht werden. Durch beliebig dichte Anordnung.kann ihre Wirkung über die Schüttungshöhe verändert werden. Die gleiche Wirkung kann durch Wellblech oder andere Auftragungen auf der Blechoberfläche erzielt werden*
Ausführungsbeispiel
Der Druckvergaser 1 in Fig. 1 und 4 wird über den Einfüllschacht 2 mit Vergasungsbriketts beschickt. Die Vergasungsbriketts wandern durch den Reaktor zum Ascheaustrag 7. Im Gegenstrom tritt über- den Ascheaustragsrost 5 ein Dampf-Sauerstoff-Gemisch ein. Beim intensiven Gas/Feststoffaustausch durch·.·/ändert der Vergasungsstoff die Trocknungs-, Schwel- , Vergasungs- und Verbrennungszone. Unterhalb der Verbrennungszone befindet sich eine ca. 1 m hohe Aschezone j die Asche wird mittels eines Drehrostes 5 über den Abzug 7 in eine Ascheschleuse ausgetragen. Das erzeugte Rohgas, bestehend aus einem Gemisch von Vergasungsgas, Schwelgas und Wasserdampf wird über 3 abgeleitet. Mit 6 sind die oberen Generatoreinbauten.zur Kohlenführung und -verteilung gekennzeichnet. Bin mit 4 gekennzeichneter Wassermantel mit Druckausgleich zum 'Reaktorinnenraum verhindert eine Temperaturüberbeanspruchung der drucktragenden Außenwand des Reaktors.
Die erfindungsgemäßen .Auflockerungselement 8 sind unterhalb der oberen Generatoreinbauten 6.angeordnet. Gemäß Figur 2 und 3 können diese Auflockerungselemente mit gezielter Gasführung an Flächen (in analoger. Weise zur Reaktorwand) aus Einhänge zylindern (Fig. 2) bzw.. Einhänge zylindern mit aufgesetzten Flächenelementen "im oberaiDrittel
derMehrkornschüttung (Pig. 2) "bestehen. Die Bestückung mit flächenelementen erlaubt eine Gasführung bis in den' GassammeIraum oberhalb der Brikettschüttung.
In Pig. 4-werden analog zur Pig. 1 die Binhängeelemente zur gezielten Gasführung in der Re alct or schüttung dargestellt. Mit 9 sind ergänzend angebrachte Auftragungen z.B, als Winkelelemente bzw. Formgebungen der Oberflächen als z.B. Wellblechprofil gekennzeichnet. Durch diese Oberflächengestaltung wird eine beliebig erforderliche Auflockerung erzielt. Der gezielt erzeugte ergänzende Lückengrad kann an'der Innen- und Außenfläche der Einhängelemente wirksam gemacht werden, über die Schütthöhe kann dieser ergänzende Einfluß beliebig verändert v/erden.

Claims (1)

  1. 21 7 227-6-
    Erfindungsansprüche
    Vorrichtung zur Verringerung des ]?einkornaustrages aus Druckgasgeneratoren durch Erhöhung des lückengrades in der Schüttung des Druckgasgenerators, dadurch gekennzeichnet, daß Auflockerungsflächen, die als G-asführungsflachen wirken, in die Schüttung eingebracht sind.
    Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die AufIockerun?sflachen aus ein oder mehreren Platten oder Hohlzylindern bestehen, die in die Schüttung hineinragen.
    Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einsatz eines Hohlzylinders die erforderliche lührungsfläche durch zusätzlich an- den Zylinder im oberen Drittel angeordnete Segmente realisiert ist.
    Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    zur Erhöhung des Lückengrades eingehängte Platten bzw.
    Zylinderbleche mit zusätzlichen Auftragungen, wie z.B.
    Winkelelemente oder wellblechgestaltete Elemente, in der Schüttung angeordnet sind.
    ο .'bellen Aeichnunaen
DD21722779A 1979-11-29 1979-11-29 Vorrichtung zur verringerung des feinkornaustrages aus druckgasgeneratoren DD147547A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014014154A1 (de) * 2014-07-29 2016-02-04 Bernd Meyer Verfahren und Vorrichtung für die Festbettdruckvergasung

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DE102014014154A1 (de) * 2014-07-29 2016-02-04 Bernd Meyer Verfahren und Vorrichtung für die Festbettdruckvergasung

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