DD147635A1 - Waelzfraeser mit schneidelementen in eingesetzten schneidentraegern - Google Patents

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DD147635A1
DD147635A1 DD21742079A DD21742079A DD147635A1 DD 147635 A1 DD147635 A1 DD 147635A1 DD 21742079 A DD21742079 A DD 21742079A DD 21742079 A DD21742079 A DD 21742079A DD 147635 A1 DD147635 A1 DD 147635A1
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waelzfraeser
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DD21742079A
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Manfred Seifert
Herbert Popke
Friedhelm Lierath
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Manfred Seifert
Herbert Popke
Friedhelm Lierath
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • B23F21/16Hobs
    • B23F21/163Hobs with inserted cutting elements
    • B23F21/166Hobs with inserted cutting elements in exchangeable arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Waelzfraeser mit Schneidelementen in eingesetzten Schneidentraegern zur Schlichtbearbeitung von Verzahnungsteilen, insbesondere im Getriebebau. Die erfinderische Loesung wird vorwiegend bei der Bearbeitung von Zahnraedern in der metallverarbeitenden Industrie eingesetzt. Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Waelzfraeser einzusetzen, der zum Schlichten von weichen und gehaerteten Zahnraedern geeignet ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,den Waelzfraeser so zu gestalten, dasz die auf den Schneidentraegern angeordneten und fixierten Schneidelemente im Bereich der Eingriffsstrecke liegen. Erfindungsgemaesz ist der Grundkoerper des Waelzfraesers mit Laengsnuten versehen, in denen die Schneidentraeger aufgenommen werden. Die Schneidentraeger sind mit Bestimmungsstuecken zur Aufnahme der Schneidelemente versehen.

Description

Wälzfräser mit Schneidelementen in eingesetzten Schneidenträgern :
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft einen Wälzfräser mit Schneidelementen in eingesetzten Schneidenträgern zur Schlichtbearbeitung von Verzahnungsteilen, insbesondere im Getriebebau»
Charakteristik bekannter technischer Lösungen: Der gegenwärtige Stand des Wälzfräsereinsatzes im Getriebebau ist gekennzeichnet durch die fast ausschließliche Anwendung von Wälzfräsern in Schnellarbeitsstahlausführung. Aus Gründen eines ökonomischen Schneidstoffeinsatzes gegenüber sogenannter Vollstahl-Ausführungen bestehen progressive Werkzeugkonstruktionen bekannter Werkzeughersteller aus Grundkörpern, in die die Schneiden in Form von Schneidleisten eingebracht werden. Zur Befestigung der Schneidleisten sind verschiedene Befestigungsarten bekannt. Überwiegend wird die Keilklemmung angewandt.
In den letzten Jahren entstand zunehmend die Forderung nach Steigerung der Produktivität der Verzahmingsprozesse über die Anwendung des Schneidstoffes Hartmetall auf leistungsgesteigerten und steiferen Verzahnungsmaschinen,, Aus dieser Forderung heraus entstanden eine Vielzahl von Werkzeugkonstruktionen imter. Anwendung des Schneidstoffes Hartmetall. Bei Wälzfräsern in kleinen bis mittleren Modulbereichen werden Hartmetall-Formstüeke verwendet. Die Formstücke sind modulgebunden eingesetzt. Sie können im Grundkörper einzeln oder mehrfach geklemmt werden oder auf den Grundkorper gelötet werden« Bei geklemmten Werkzeugen kann bei einigen Konstruktionen
-Z-
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das Profilschleifen und. das Nachschleifen entfallen. V/erkzeuge, die nach den genannten Prinzipien aufgebaut sind, sind in der Fachliteratur ausführlich beschrieben. Derartige Werkzeuge besitzen jeweils die für den jeweiligen Modul notwendige vollständige Schneidkantenlänge und sind demnach zum Schruppen geeignet.
Diese Bauart führt im großen Modulbereich zu nichtökonomischen Fertigungsaufwand für den Wälzfräser und zu hohem Einsatz an Hartmetall.
Bei einer in einem BRD-Gebrauchsmuster Nr. 7 700 367 beschriebenen Konstruktion wird im großmoduligen Bereich durch die Aufteilung der Schneidkantenlänge in kopf- und seitenschneidenden Schneidplatten eine Verbesserung erreicht.
Die Schneidplatten werden auf den Grundkörper aufgeschraubt. Das erfordert hohe Präzision beim Bau des Grundkörpers. Bei Ausarbeitung des Lückenvolumens großmoduliger Zahnräder wird die Ökonomie von Wendeplatten bestückten ZahnEormfräsern nicht erreicht.
In gleicher Weise sind die Konstruktionen von Wälzfräsern zur Herstellung von Innenverzahnungen charakterisierte Sie werden als Vollstahlfräser oder Fräser mit eingesetzten Zahnstollen gefertigt, wobei als Schneidstoff ausschließlich Schnellarbeitsstahl eingesetzt wird.
Teile der V/erkzeugschneide, die beim Schlichten am Span&ungs« vorgang beteiligt sind, müssen bei der Fräserfertigung mit hinterschiiffen und bei der Werkzeuginstandhaltung nachgeschliffen werden.
Die beschriebenen Werkzeugkonstruktionen zum Schruppen und Schlichten von Verzahnungen besitzen die Nachteile
- eines hohen Schneidstoffeinsatzes und
- eines hohen Herstellaufwandes, wobei
bereits der gegenwärtige_Stand der Technik in Form der Anwendung von Zahnformfräsern durch eine rationellere und ökonomischere Schrupp-Bearbeitung von Zahnrädern gekennzeichnet ist«
Daraus und aus dem Hinzukommen neuer Einsatzgebiete (Bearbeitung gehärteter Zahnräder) erwächst ein Bedarf an Schlichtwerkzeugen. Nur zum Schlichten eins.etzbäre und rationelle
_ 3 —
Werkzeugkonstruktionen sind nicht bekannt„
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine sich aufgrund der .Weiterentwicklung der Verzahnungstechnik ergebende Lücke im Werkzeugangebot zu schließen, die beschriebenen Nachteile bisheriger Wälzfräser zu vermeiden und einen Wälzfräser einzusetzen, der zum Schlichten von weichen und gehärteten Zahnrädern geeignet ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wälzfräser so zu gestalten, daß im Interesse eines ökonomischen Schneidstoffeinsatzes eine Anordnung und Fixierung der Schneidelemente nur im Bereich der Eingriffsstrecke erfolgt, so daß Schlichtvorgänge ausgeführt werden können und eine durch die Schneidenlange begrenzte axiale Verschiebung des Werkzeuges zur. rationellen Schneidstoffausnutzung ermöglicht wird.
Erfindungsgemäß ist der Grundkörper des Wälzfräsers mit Längsnuten versehen, in denen die Schneidenträger aufgenommen werden. Die Schneidenträger sind mit Bestimmungsstücken zur Aufnahme der Schneidelemente versehen.
Die Schneidelemente sind so angeordnet, daß sie im Bereich der Eingriffsstrecke liegen. In Abhängigkeit von der Schneidkantenlänge kann der Wälzfräser axial schrittweise versetzt (geshiftet) werden.
Als Schneidelemente sind Schnellarbeitsstahlplatten, handelsübliche Wendeschneidplatten aus Hartmetall und. Schneidkeramik, sowie Einsätze aus Komposit einsetzbar. Der Grundkörper kann Schnejdbräger mit unterschiedlichen Schneidenformen und -geometrien aufnehmen.
Ausführungsbeispiel:
Der Wälzfräser hat erfindungsgemäß folgenden Aufbau:
In einem geschlitzten Grundkörperj: 1 werden Schneidenträger 2 eingesetzt. Die Schneidenträger'2 sind auf der einen Seite mit einer Schraube 3 im Grün·-körper 1 befestigt, auf der anderen Seite sichert ein Spannstück 1I- mit angearbeitetem Kegel 5 und
eine Schraube 6 eine konstante Anlage der Sehneidentrager 2 im Grun&körper 1 gegen Spannring 7.
Die Befestigung der Schneidelemente 9 erfolgt nicht direkt im Grundkörper 1, sondern auf den Schneidenträgern 2. Die Lagefixierung der Schneidelemente .9 wird durch entsprechende Fixierplatten 10 gesichert. .
In die Fixierplatten 10 können die Schneidelemente 9 eingesetzt werden. . Die Befestigung der Schneidelemente 9 kann durch Klemmen, Löten oder Kleben erfolgen. Durch Anordnung nur im Bereich der Einzeleingriff spunkte ist auch der Einsatz superharter Schneidstoffe möglich, deren Abmessungen den Einsatz nur im Bereich weniger . Millimeter gewährleisten.

Claims (2)

  1. 21742 0
    Erfindungsanspruch:
    1. Wälzfraser mit Schneidelementen in eingesetzten Schneidenträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die entlang der Eingriffsstrecke angeordneten Schneidelemente (9) auf in Längsnuten des Grundkörpers (1) eingesetzte Schneidenträger (2) befestigt und fixiert sind.
  2. 2. Wälzfräser mit Schneidelementen in eingesetzten Schneidenträgern nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Schneidenträgern (2) angeordneten Schneidelemente (9) durch eine Pixierplatte (10) ausgerichtet sind.
    Hierzu ."!Seite Zeichnungen
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