DD147757A3 - Polierscheibe - Google Patents

Polierscheibe Download PDF

Info

Publication number
DD147757A3
DD147757A3 DD21321379A DD21321379A DD147757A3 DD 147757 A3 DD147757 A3 DD 147757A3 DD 21321379 A DD21321379 A DD 21321379A DD 21321379 A DD21321379 A DD 21321379A DD 147757 A3 DD147757 A3 DD 147757A3
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
polishing
fabric
polishing pad
layers
cut
Prior art date
Application number
DD21321379A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Funk
Original Assignee
Werner Funk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werner Funk filed Critical Werner Funk
Priority to DD21321379A priority Critical patent/DD147757A3/de
Priority to DE19803014159 priority patent/DE3014159A1/de
Publication of DD147757A3 publication Critical patent/DD147757A3/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/02Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Polierscheibe aus Baumwollgewebe fuer die Oberflaechenbehandlung. Ziel sowie Aufgabe der Erfindung ist es, eine Polierscheibe zur Verfuegung zu stellen, bei der die Packungsdichte gegenueber bisherigen Polierscheiben verringert wird, deren Stabilitaet abergleichzeitig erhoeht wird und die eine hohe Abtragsleistung bei hohen Umdrehungszahlen der Poliermaschinen ohne Beeintraechtigung des Poliereffektes gewaehrleistet. Das wird erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz auf den beiden Auszenseiten der Polierscheibe mindestens vier runde Stofflagen angebracht sind, zwischen denen rollenfoermige Verstaerkungselemente, die entsprechend der Polierscheibengroesze keilfoermig zugeschnitten sind, speichenartig angeordnet sind. D.Verstaerkungselemente,deren Gewebe in einem Winkel v.45 Grad zugeschnitten ist,weisen eine Laengsteppnaht auf.Um d.Verstaerkungselemente sind wechselseitig,also wellenfoermig,mindestens 8 Stofflagen gelegt, um damit neben der Stabilisierungswirkung eine gleichzeitige gute Belueftung der Polierscheibe zu sichern. Um der Polierscheibe fuer den Einsatz die erforderliche Stabilitaet zu geben, ist d. gesamte Polierscheibe durch mindestens vier Steppnaehte kreisfoermig verfestigt.

Description

213213-«-
a) · Titel der Erfindung
Polierscheibe
b) · Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Polierscheibe aus Baumwollgewebe für die Oberflächenbehandlung·
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Schmirgel- bzw. Polierscheiben für ebene und gekrümmte Flächen, wie z.B. an Formkörpern, die aus einer Vielzahl von radial verlaufenden und senkrecht zu einer Halterungsscheibe gerichteten Schmirgelblättchen bestehen ( DD-PS 41 134 ), Diese Schmirgelscheiben sind hauptsächlich zum Schleifen geeignet. Sie haben also einen relativ hohen Abtrag. Außerdem sind die Schmirgelblättchen einer schnellen Abnutzung unterworfen.
Weiter sind Polierscheiben zum Polieren von Trieben der Feinwerktechnik, beispielsweise von Uhrentrieben, deren Schleifkörper aus mehreren dünnen scheibenartigen Schleifelementen unterschiedlichen Materials besteht, die mittels Kunstharzkleber miteinander verbunden sind, bekannt ( DD-PS 70 510 ). Bei diesen Polierscheiben be-
213213
steht der Schleifkörper aus mehreren nacheinander angeordneten Schichten aus Glasseidengewebe und holzähnlichem Werkstoff. Die Deckschicht besteht dabei aus Furnierholz oder Sprelaflon oder Sprelacart.
Durch die hohen Umdrehungszahlen entstehen Kräfte, die zu einem Lösen der Klebverbindung führen können. Damit ist die Arbeitssicherheit in der Poliererei nicht ausreichend gewährleistet. Außerdem wird bei diesen Polierscheiben durch die dichte Packung keine ausreichende Belüftung während des Poliervorganges garantiert.
In der DE-*OS 2 218 295 sind Polierscheiben beschrieben» bei denen die Polierstoffe nach gleichmäßiger Verteilung in einem mit dem Fasermaterialträger eine unlösbare Bindung eingehenden Bindemittel in den Fasermaterialträger eingelagert oder an diesen angelagert sind. Der Fasermaterialträger ist ein Gewebe, dessen Kett- und Schußfäden an keiner Stelle des Umfanges der Polierscheibe tangential zu diesem Umfang verlaufen. In oben genannter OS werden folgende Ausführungsformen der Polierscheiben beschrieben: Zunächst wird zur Herstellung der Polierscheibe ein Gewebeband mit dem Bindemittel-Poliermittel-Gemisch gemäß der Erfindung versehen und dieses gehärtet. Das Band wird dann in mehreren nebeneinanderliegenden Ringen aufeinandergelegt, wobei der Innendurchmesser zunächst größer ist als der endgültige Innendurchmesser. Dann wird dieser Ring nach innen unter Faltenbildung zusammengezogen, so daß der Innendurchmesser sich verkleinert und der Innenrand dieses Ringes wird dann mit einem Klammerring befestigt, der beiderseits mit spitzen Vorsprüngen in das Gewebeband eindringt, um dieses zu halten. Diese Polierscheiben weisen wegen der Nutzung des Klammerringes zum Halten der Polierscheiben ebenfalls eine ungenügende Sicherheit auf»
213213
da durch die großen Kräfte, die beim Einsatz mit hohen Drehzahlen auftreten, der Klammerring sich lösen kann. Darüber hinaus besteht bei der Anwendung von Polierscheiben mit parallelen Blättern auf Grund ihrer dichten Packung bei hochtourigen Poliermaschinen Brandgefahr.
Die andere Ausführungsform zeigt eine Polierscheibe, bei der ein gewebtes Trägermaterialband, nachdem es mit dem Bindemittel-Poliermittel-Gemisch gemäß der Erfindung versehen worden und dieses Gemisch gehärtet worden ist, hin- und hergefaltet wird, um das Band dann zu einem Ring zusammenzulegen. Dann wird der innere Rand dieses Ringes mit einem vorzugsweise eingegossenen Innentragring aus härtbarem Kunststoff festgelegt. Hier treten ebenfalls die Nachteile der oben genannten Ausführungsform auf.
In der DE-AS l 677 144 sind Polierringe beschrieben, die mit einzelnen U-förmig um den Tragring gelegten, den Polierkranz bildenden Textilstreifen versehen sind, deren mehrlagige Schenkel außenseitig des Tragringes durch eine Steppnaht oder dergleichen untereinander verbunden sind, wo die Textilstreifen mehrfach verdrallt sind.
Diese Polierringe weisen allerdings für den gewünschten Einsatzzweck keine ausreichende Stabilität auf. Weiterhin sind entsprechend den DD-PS 21 714, DD-PS 19 281, 21 480, 121 297 Schleifscheiben bekannt, die allerdings aus anderen Materialien hergestellt werden und damit eine höhere Stabilität besitzen.
Die Probleme der Stabilisierung stehen also nicht in gleichem Maße wie bei der Anwendung als Polierscheiben, Außerdem sind diese Schleifscheiben für Polierzwecke nicht anwendbar.
d) ' Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Polierscheibe zur Verfugung zu stellen, die eine hohe Abtragsleistung bei hohen Umdrehungszahlen der Poliermaschinen ohne Beeinträchtigung des Poliereffektes gewährleistet, produktiv herstellbar ist und hohe Standzeiten aufweist·
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst werden soll, ist die Konstruktion einer Polierscheibe, bei der die Packungsdichte gegenüber bisherigen Polierscheiben verringert wird, deren Stabilität aber gleichzeitig erhöht wird, die durch eine besondere Gestaltung eine ausreichende Belüftung sichert und so konfektioniert ist, daß während des Arbeitsvorganges auch auf hochtourigen Poliermaschinen ein Auflösen der Polierscheibe unmöglich ist, wobei diese Polierscheibe rationell herstellbar sein soll. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf den beiden Außenseiten der aus Baumwollgewebe bestehenden Polierscheibe mindestens vier runde Stofflagen angebracht sind, zwischen denen rollenförmige Verstärkungselemente, die entsprechend der Polierscheibengröße keilförmig zugeschnitten sind, speichenartig angeordnet sind.
Diese Verstärkungselemente, deren Gewebe vorzugsweise in einem Winkel von 45° zugeschnitten ist, weisen eine Längssteppnaht auf. Um diese Verstärkungsmittel sind wechselseitig, also wellenförmig, mindestens acht Stofflagen gelegt, um damit neben der Stabilisierungswirkung eine gleichzeitige gute Belüftung der Polierscheibe zu sichern. Um äer Polierscheibe für den Einsatz die erforderliche Stabilität zu geben, ist die gesamte Polierscheibe durch mindestens vier Steppnähte kreisförmig verfestigt.
213213
f) Ausführunqsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden· Es zeigen:
Fig· I Gesamtansicht Fig. 2 Seitenansicht
Die Polierscheibe 1 ist aus Baumwollgewebe hergestellt· An den beiden Außenseiten der Polierscheibe 1 sind je IO runde Stofflagen 4 mit einer Innenbohrung von 15 mm Durchmesser flach angebracht·
Dazwischen sind speichenartig rollenförmige Verstärkungselemente 5, die entsprechend der Polierscheibengröße keilförmig zugeschnitten sind, angeordnet· Diese Verstärkungselemente 5, deren Gewebe in einem Winkel von 45° zugeschnitten ist, weisen eine Längssteppnaht 6 auf·
Um die Verstärkungselemente 5 sind wechselseitig und damit wellenförmig 20 runde Stofflagen 7 mit einer Innenbohrung von 100 mm Durchmesser gelegt· Durch die wellenförmige Anordnung verringert sich der Innendurchmesser dieser Stofflagen.
Um der Polierscheibe für den Einsatz die notwendige Stabilität zu geben, wird die gesamte Polierscheibe durch mindestens vier Steppnähte 2 kreisförmig verfestigt· Der Durchmesser der Innenbohrung 3 der Polierscheibe richtet sich hierbei nach der Wellengröße der Poliermaschine.

Claims (1)

  1. Erfindunqsanspruch
    1. Polierscheibe aus Baumwollgewebe, gekennzeichnet
    dadurch, daß sie auf ihren beiden Außenseiten aus jeweils mindestens 4 glatten Stofflagen besteht,
    innerhalb rollenförmige Verstärkungselemente, deren Gewebe vorzugsweise in einem Winkel von 45° zugeschnitten ist, sternförmig angeordnet sind, diese Verstärkungselemente eine Längssteppnaht aufweisen und entsprechend der Polierscheibengröße keilförmig zugeschnitten sind und um diese Verstärkungselemente wechselseitig und damit wellenförmig mindestens 8 Stofflagen gelegt sind und die gesamte
    Scheibe durch mindestens 4 Steppnähte kreisförmig verfestigt ist.
    Hierzu !Seite Zslchntmasn
DD21321379A 1979-05-29 1979-05-29 Polierscheibe DD147757A3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD21321379A DD147757A3 (de) 1979-05-29 1979-05-29 Polierscheibe
DE19803014159 DE3014159A1 (de) 1979-05-29 1980-04-12 Polierscheibe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD21321379A DD147757A3 (de) 1979-05-29 1979-05-29 Polierscheibe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD147757A3 true DD147757A3 (de) 1981-04-22

Family

ID=5518392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD21321379A DD147757A3 (de) 1979-05-29 1979-05-29 Polierscheibe

Country Status (2)

Country Link
DD (1) DD147757A3 (de)
DE (1) DE3014159A1 (de)

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1926812A (en) * 1932-06-17 1933-09-12 John H Mcgrady Buffer wheel
US1936203A (en) * 1932-11-14 1933-11-21 Hanson Van Winkle Munning Co Ventilated buff
US2489193A (en) * 1948-03-27 1949-11-22 American Buff Company Process of making buffing wheels
US2803096A (en) * 1954-11-30 1957-08-20 American Buff Company Buffing wheel
US3026654A (en) * 1960-02-17 1962-03-27 Charles J Petersen Buffing wheel

Also Published As

Publication number Publication date
DE3014159A1 (de) 1980-12-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60011781T2 (de) Verstärkte schleifscheiben
DE102011108859B4 (de) Rotationssymmetrisches Werkzeug zur spanenden Bearbeitung von Materialoberflächen, Scheibe oder Ringscheibe zur Verwendung bei einem derartigen Werkzeug sowie Verfahren zur Herstellung eines solchen Werkzeugs
DE602005001842T2 (de) Schleifelement
DE69907280T2 (de) Schleifscheibe mit stützteller
EP0158200A2 (de) Profilschleifscheibe
DE9419573U1 (de) Schleifmittel auf Unterlage
EP1313594B1 (de) Polierwerkzeug
DE69017130T2 (de) Gerilltes flexibles Blattmaterial für Bürsten und damit hergestellte Bürsten.
DE2931695C2 (de) Schleifkörper zum Vor- und Nachschleifen
DE3717204A1 (de) Aus fasermaterial, vorzugsweise metallfasern, bestehender kreisscheibenfoermiger koerper, insbesondere zur verwendung als schleif- und/oder polierscheibe sowie verfahren zu seiner herstellung
DD147757A3 (de) Polierscheibe
DE102009025116A1 (de) Schleif-und/oder Polierwerkzeug und Herstellverfahren
EP0143336B1 (de) Polierscheibe oder -walze
DE69713968T2 (de) Fächerschleifscheibe
DE2218295A1 (de) Polierkoerper, insbesondere polierscheibe
DE3790060C2 (de)
DE102006043989A1 (de) Lamellenschleifscheibe
DE3138163A1 (de) Schleifscheibe
DE202024100939U1 (de) Oberflächenbearbeitungswerkzeug sowie damit ausgerüstete Oberflächenbearbeitungsmaschine
DE19506823A1 (de) Schleifwerkzeug, dessen Arbeitsfläche mit einem Schleifmittel ausgerüstet ist sowie Schleifmittel für ein Schleifwerkzeug
DE29823200U1 (de) Rotationsscheibe
DE20214389U1 (de) Lamellenschleifscheibe mit Aussparungen am Umfang
DE2129340B2 (de) Flexible gepresste stirnschleifscheibe
DE1043860B (de) Polierscheibe, deren einzelne Polierringe aus schuppenartig uebereinandergelegten Segmenten bestehen
DE102020001283A1 (de) Polierwerkzeug

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee