DD148124A1 - Hochspannungsleistungsschalter - Google Patents

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DD148124A1
DD148124A1 DD21786779A DD21786779A DD148124A1 DD 148124 A1 DD148124 A1 DD 148124A1 DD 21786779 A DD21786779 A DD 21786779A DD 21786779 A DD21786779 A DD 21786779A DD 148124 A1 DD148124 A1 DD 148124A1
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DD
German Democratic Republic
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switching
resistor
separation point
voltage circuit
voltage
Prior art date
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DD21786779A
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Inventor
Herbert Grasselt
Peter Schleinitz
Dieter Burghardt
Fritz Paul
Original Assignee
Herbert Grasselt
Peter Schleinitz
Dieter Burghardt
Fritz Paul
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Energieversorgungseinrichtungen. Die Erfindung zielt auf die Reduzierung des Bauaufwandes von Hochspannungsleistungsschaltern ab, die fuer Aus- und Einschaltungen eingesetzt werden sollen. Die Erfindung loest die Aufgabe, einen Hochspannungsleistungsschalter mit gleichen Bauelementen fuer Ein- und Ausschaltungen zu entwickeln dadurch, dasz ein als Spannungsdurchfuehrung ausgebildeter Schaltwiderstand, der elektrisch mit einer Widerstandstrennstelle in Reihe liegt, am Gehaeuse der Widerstandstrennstelle als selbstaendige Baueinheit angeflanscht ist. Die Erfindung wird auf dem Gebiet der Energieversorgung eingesetzt.

Description

Berlin, den 12.12.1979 TRO 4-540 Bu/Hr
Erfinder ι
Dipl.-Ing0 Dipl.-Phys, Di.pl.-Ing. Diplo-Ing.
Dieter Burghai.dt Herbert Grasselt Fritz Paul Peter Schleinitz
Anmelder:
YEB Transformatorenwerk: "Karl Liebknecht" Patentabteilung 116 Berlin-Oberschöneweide WilheIminenhofstraße 83-85
Titel der Erfindung
Hochspannungsie istungsschalter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird auf dem Gebiet der Energieversorgungseinrichtungen und zwar beim Bau von Hochspannungsschaltanlagen wirksam,,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Begrenzung der entstehenden Schaltüberspannungen in Energieübertragungsleitungen werden mit Widerständen ausgerüstete Hochspannungsleistungsschalter eingesetzt. Diese Widerstände werden sowohl bei Ais- als auch bei Einschaltungen kurzzeitig in den Stromkreis geschaltete Zur optimalen Schaltspannungsbegrenzung müssen die Ausschaltwiderstände einige Kiloohm betragen, während Einschaltwiderstände nur einige hundert Ohm besitzen sollten. Da die Einsehaltdauer beider Widerstände etwa gleich groß ist, muß im Einschaltwiderstand wesentlich mehr Elektroenergie in Wärmeenergie umgesetzt werden. Hierdurch ist das benötigte Volumen für Einschaltwiderstände erheblich größer«, Bekannt sind Anordnungen, bei denen in einer Schaltkammer die Leistungstrennstelle, die Widerstandstrennstelle und koaxial hierzu der Widerstand innerhalb des Isolators vorgesehen sind.
Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß bedingt durch den integrierten Aufbau innerhalb eines Porzellans eine Schaltkammer mit großen Abmessungen entsteht, wobei mechanische Probleme bei dem Druckporzellan auftreten. Bei vertretbar hohem Aufwand steht doch nur ein relativ kleines Teilvolumen der Schaltkammer für den Widerstand zur Verfügung. Folglich ist diese Lösung nur für relativ hochohmige Aussehaltwiderstände sinnvoll einsetzbar. Nach der DE-AS 1 227 536 (21 c, 35/02) ist ein Mehrfachunterbrechungsschalter mit Ausschaltwiderständen bekannt, bei dem besondere Einschaltwiderstände vermieden worden sind. Hiernach erfolgt das Einschalten mit Hilfe eines Vorwiderstandes, dessen Wert niedriger als der der Ausschaltwiderstände liegt, dadurch, daß
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voischlagegemäß beim Einschalten nur ein Teil der Leistungstrennstellen gleichzeitig mit sämtlichen Widerstandsreststromtrennstellen auf Schließen gesteuert ist, während die übrigen Leistungstrennstellen mit einer vorgegebenen Verzögerung nachfolgen. Hierdurch wird erreicht, daß nur ein Teil der den Leistungstrennstellen parallelgeschalteten Ausschaltwiderständen beim Einschalten als Einschaltwiderstand wirksam wird,
Ein Hochspannungsleistungsschalter nach vorgenanntem Aufbau zeigt den Nachteil, daß bei geringer Trennstellenanzahl mit hoher Kammerspannung (z.B. 245 kV) keine optimale Bemessung möglich ist. Ein Parallelwiderstand müßte, um als Einschaltwiderstand effektiv zu sein, relativ niederohmig ausgeführt sein. Bei der Potentialverteilung über der Schaltstrecke bzw. der Dämpfung der während der Ausschaltung auftretenden Überspannungen wären aber relativ hochohmige Widerstände erforderlich. Daraus folgt, daß eine optimale Dimensionierung des Kammervolumens bei hohen Spannungen nicht möglich ist.
Ziel der.Erfindung
Die Erfindung zielt darauf ab, einen für die Aus-Schaltungen erforderlichen Dämpfungswiderstand auch für die Ein-Schaltungen zur Reduzierung der wiederkehrenden . Schaltüberspannung als Dämpfungswiderstand zu verwenden und damit den Bauaufwand für Hochspannungsschalter mit hoher Schalthäufigkeit einzuschränken.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hochspannungsleistungsschalter zu entwickeln, der für Ausschaltungen und Einschaltungen wahlweise mit den gleichen Bauelementen, d.h., insbesondere mit einem einzigen Schaltwiderstand, einsetzbar ist.
Erfindungsgemaß wurde diese Aufgäbe dadurch gelöst, daß ein Hochspannungsieistungsschalter mit auf Stützisolatoren auf Hochspannungspotential liegenden Bauelementen, bestehend aus Leistungstrennstelle, Dämpfungswiderstand und Widerstandsreststromtrennstelle entwickelt wurde, bei dem elektrisch parallel zu einer in einer Schaltkammer angeordneten Leistungstrennstelle eine mit einem Schaltwiderstand elektrisch in Reihe liegende Widerstandstrennstelle liegt, wobei der Schaltwiderstand als Spannungsdurchführung ausgebildet ist, die am die Widerstandstrennstelle umschließenden Behälter angeflanscht ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Figo 1 ein Schaltchema des Hochspannungsleistungsschalters;
Fig. 2' den Aufbau des erfindungsgemäß ausgebildeten Hochspannungsieistungsschalters
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Zur Realisierung des schaltungstechnischen Aufbaus eines Hochspannungsleistungsschalters, bei dem parallel zu einer Leistungstrennstelle 1 eine in Reihe mit einem Schaltwiderstand 2 gelegte Widerstandstrennstelle 3 geschaltet ist, sind auf einem Stützisolator 4 alle Bauelemente des Hochspannungsleistungsschalters angeordnet. In einem nicht näher dargestellten Bauelement 5» das auf dem Stützisolator 4· direkt aufgesetzt ist, befindet sich der nicht dargestellte Antrieb für die Leistungstrennstelle 1. Letztere befindet sich innerhalb einer horizontal angeordneten Schaltkammer 6. Diese besteht aus einem, einerseits in einer Armatur 7 gefaßten Isolator 8, der mittels eines nicht dargestellten Flansches an dem Bauelement 5 befestigt ist. Der bewegliche Schaltkontakt 9 der Leistungstrennstelle 1 ist mit dem nicht dargestellten Antrieb verbunden. Auf das Bauelement 5 ist ein sich in senkrechter Richtung erstreckendes Zwischenstück 10 vorgesehen. Hierauf ist ein mit einem flüssigen oder gasförmigen Dielektrikum gefüllter Behälter aufgesetzt» In diesem befindet sich die Widerstandstrennstelle 3 und der für die Betätigung derselben erforderliche Antrieb (nicht dargestellt). An diesem Behälter 11 ist eine Spanηungsdurchführung 12 angeflanscht. Diese besteht aus einem in eine Armatur 13 gefaßten Isolator 14·, der über eine nicht dargestellte Planschverbindung mit dem Behälter 11 verbunden ist. Innerhalb der Spannungsdurchführung 12 befindet sich ein als Schaltwiderstand 2 ausgebildeter Leiter. Diese Spannungsdurchführung 12 ist speziell als Bauteil für den Hochspannungsleistungsschalter ausgebildet. Der Schaltwiderstand 2 ist einseitig elektrisch
mit del Armatur 13 und kesselseitig mit einem Festkontakt 15 der Widerstandstrennstelle 3 verbunden. Der Festkontakt I5 ist gegenüber dem Behälter 11 galvanisch getrennt angeordnet. Ein beweglicher Kontakt 16 der Widerstandstrennstrecke 3 ist mit einem nicht dargestellten Antrieb mechanisch verbunden.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Hochspannungsleistungsschalter zeigt den Vorteil, daß beide Trennstellen unabhängig voneinander in beliebige Schaltstellung zu bringen sind und damit dieser Schalter sowohl für Ein- als auch für Ausschaltungen eingesetzt werden kann« Dies wird weiterhin durch die Anordnung eines Schaltwiderstandes als selbständige Baueinheit möglich.

Claims (3)

  1. 217 8 67
    Berlin, den 12.12.1979
    Erfindungsanspruch
    Hochspannungsleistungsschalter mit auf Stützisolatoren auf Hochspannungspotential liegenden Bauelementen bestehend aus Leistungstrennstelle, Dämpfungswiderstand und Widerstandsreststromtrennsteile, gekennzeichnet dadurch, daß elektrisch parallel zu einer in einer Schaltkammer (6) angeordneten Leistungstrennstelle (1) eine mit einem Schaltwiderstand
  2. (2) elektrisch in Reihe liegende Widerstandstrennstelle (3) liegt, wobei der Schaltwiderstand (2) als Spannungsdurchführung (12) ausgebildet ist, die am die Widerstandstrennstelle
  3. (3) umschließenden Behälter (11) angeflanscht ist.
    Hieim_JL_Seiien Zeichnungen
DD21786779A 1979-12-19 1979-12-19 Hochspannungsleistungsschalter DD148124A1 (de)

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DD21786779A DD148124A1 (de) 1979-12-19 1979-12-19 Hochspannungsleistungsschalter

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DD21786779A DD148124A1 (de) 1979-12-19 1979-12-19 Hochspannungsleistungsschalter

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DD148124A1 true DD148124A1 (de) 1981-05-06

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