DD148450A3 - Vorrichtung zum buckelschweissen von metallteilen - Google Patents

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DD148450A3
DD148450A3 DD21833380A DD21833380A DD148450A3 DD 148450 A3 DD148450 A3 DD 148450A3 DD 21833380 A DD21833380 A DD 21833380A DD 21833380 A DD21833380 A DD 21833380A DD 148450 A3 DD148450 A3 DD 148450A3
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DD
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electrode
electrode holder
base plate
metal parts
electrodes
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Application number
DD21833380A
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Inventor
Wolfgang Reinker
Hardo Keul
Achim Guenther
Reinhard Lessig
Original Assignee
Wolfgang Reinker
Hardo Keul
Achim Guenther
Reinhard Lessig
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Abstract

Ziel der Erfindung ist es, beim Buckelschweiszen an winklig zueinander stehenden Teilen, wie z.B. in Gehaeuseecken, in einer Vorrichtung und einem Arbeitsgang eine gleiche Qualitaet der einzelnen Buckel zu erreichen und eine hohe Standzeit der Elektroden zu gewaehrleisten. Dazu sind an eine Grundplatte zwei ueber eine Achse verbundene Schwenkplatten u.Elektrodenhalterg.mit vier Bolzen u.Federn schwenkbar angeordnet. In d.Elektrodenhalterg.ist d.Elektrode mittels Schraube unter einem Winkel v.45 Grad befestigt.Zwei waagerecht durch d.Elektrodenhalterg. u.Distanzhuelse hindurchgehend.Zugstangen sind an d.Auszenseite d.Elektrodenhalterg. mit Federn, Scheibe u.Sechskantmutter versehen.Dadurch uebernehmen die an den Schwenkplatten angeordneten Federn die senkrechte und die an den Elektrodenhalterungen angeordneten Federn die waagerechte Kraftkomponente der unter 45 Grad wirkenden Elektrodenkraft.

Description

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Vorrichtung zum Buckelschweißen von Metallteilen
-1O
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Buckelschweißen für mehrere Schweißstellen in verschiedenen winklig zueinander stehenden Ebenen, insbesondere zur Herstellung von Schweißverbindungen in Gehäuseecken aus dünnem, vorzugsweise verzinktem Stahlblech.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß durch Anordnung starrer dachförmiger Unterelektrode und mit ebensolcher Ausnehmung versehene Oberelektrode um 90° versetzt Schweißverbindungen mittels Widerstandsbuckelschweißen in Gehäuseecken gleichzeitig hergestellt werden· Diese Ausführung hat den Nachteil, daß keine gleichmäßige Flächenpressung, bedingt durch die konstruktive Ausführung der Elektroden, erreicht wird. Im Gegensatz zu in einer Ebene liegenden Schweißverbindungen, sind solche Elektroden mit großen Toleranzen durch die nicht planparallele Fertigung behaftet. Ein weiterer Nachteil ist, daß durch Schweißgrat, Zinkanhäufungen und Verunreinigungen die Auflageflächen der Ober- und Unterelektroden nicht planparallel sind. Das führt einerseits zu schlechten Schweißverbindungen und zum anderen zu einem erhöhten Elektrodenverschleiß.
Weiterhin ist aus der Offenlegungsschrift OS 2111604· ein Mejirfachschv/eißelektrodenhalter bekannt, wobei durch Anordnung von einseinen Druckkolben im Elektrodenhalter ein exakter Ausgleich und darüber hinaus ein schnelles Nachsetzen der Elektroden während des Schweißprozesses erreicht wird. Der Nachteil dieser Anordnung liegt darin, daß bei eng beieinander liegenden Schweißverbindungen ein sehr hoher Fertigungsaufwand erforderlich ist.
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Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, beim Buckelschweißen an winklig· zueinander stehenden Teilen, wie z„ B, in Gehäuseecken, in einer Vorrichtung und einem Arbeitsgang eine gleichmäßig gute Qualität des Verschweißens an allen Buckeln zu erreichen und eine hohe Standzeit der Elektroden zu gewährleisten,,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Aufnahme der Elektroden beim Buckelschweißen in Gehäuseecken zu entwickeln, die garantiert, daß alle Buckel mit gleichmäßigein Druck während des Schweißvorganges auf das Werkstück drücken und dabei geringe Toleranzen am Werkstück ausgleicht und die auch bei geringem Abstand der beiden winklig zueinander stehenden Elektroden ohne besonderen Aufwand, wie z. B, einzelne Druckkolben in den Elektrodenhalterun^en, realisiert werden kann. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß über einer dachförmigen Unterelektrode eine geteilte Oberelektrode angeordnet ist und die Oberelektrode aus zwei an einer Grundplatte mit Bolzen und Federn nachgebend befestigten Schwenkplebten besteht, welche über eine gemeinsame Achse schwenkbar sind und die untereinander.mit Zugstangen und einer zwischen den Schwenkplatten angeordneten Distanzhülse und gegeneinander wirkenden Federn so angeordnet sind, daß der Abstand des gemeinsamen Drehpunktes der Schwenkplatten vom Schnittpunkt der senkrechten und waagerechten Schwerpunkt-Mittellinien der Schweißbuckel um ein Vielfaches größer ist als der Abstand des jeweiligen Schwerpunktes der Buckel an einer Elektrode von diesem Schnittpunkte Dabei sind alle in der Vorrichtung angeordneten Federn aus Polyurethan und weisen gleiche Abmessungen auf. Die Elektroden v/erden in bekannter Art und Weise an die Elektrodenhalterung über Kegel oder Schraubverschluß befestigt. Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß mit einfachen Mitteln erreicht wird, daß beide Elektroden mit gleichmäßigem Druck und relativ guter Planparallelität während des gesamten Schweißvorganges auf die Werkstücke drücken und damit gute Schweißungen bei geringem Elektrodenverschleiß garantiert werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher
-3- '4L I O Q1 O O
erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig, 1: die Vorderansicht
Pig, 2: eine Seitenansicht nach Pig. 1
In Pigo 1 bzw. Pig. 2' v/erden auf einer Unter elektrode 13 ein Schweißteil 14 und eine Gehäuseecke 15 aufgelegte Darüber sind zwei über eine Achse 3 verbundene Schwenkplatten 2 und Elektrodenhalterung 6 mit vier Bolzen 4 und Pedern 5 an eine Grundplatte 1 schwenkbar angeordnet,,
In der Elektrodenhalterung 6 ist die Elektrode 12 unter einen Winkel von 45° mittels Schraube 16 befestigt, so dab beim Auf- setzen der Elektrode 12 ein Toleranzausgleich um die einen Drehpunkt bildende Achse 3 erfolgen kann.
Zwei waagerecht durch die Elektrodenhalterung 6 und Distanzhülse 8 hindurchgehende Zug3tangen 7 sind an der Außenseite der Elektrodenhalterung 6 mit Peder 9» Scheibe 10 und Sechskantmuttern 11 versehen» Dadurch übernehmen die Pedern 5 die senkrechte und die Pedern 9 die waagerechte Kraftkomponente der unter 45 wirkenden Eiektrodenkraft,
Mit der Distanzhülse 8 werden die Elektrodenhalterungen 6 auf Abstand gehaltene
Pig« 1 seigt, daß der Abstand h zwischen Drehpunkt der Schwenkplatten und dem Schnittpunkt der senkrechten und waagerechten Schwerpunktmittellinien der Schweißbuckel ca. 10 mal dem Abstand b zwischen Schnittpunkt der Schwerpunktmittellinien und dem Schwerpunkt der Buckelanordnung an einer Elektrode entspricht O

Claims (2)

  1. ~if~ £. 1 W* vJ sJ sJ
    Erfindungsanspräche
    1. Vorrichtung zum Buckelschweissen von Metallteilen rait in winklig zueinander stehenden Ebenen liegenden Schweißstellen, insbesondere zur Herstellung von Schweißverbindungen in Gehäuseecken, mit dachförmiger Unter-und geteilter Oberelektrode , dadurch gekennzeichnet, dass die .Oberelektrode aus zwei an einer Grundplatte (1) befestigten Schwenkplatten(2) beteht, die eine gemeinsame Achse(3) aufweisen, und daß an den Schwenkplatten(2) Elektrodetaalterungen (6) befestigt sind, die untereinander mit Zugstangen(7) und einer Distanzhülse (8) verbunden sind, wobei sowohl zwischen Grundplatte (1) und den Schwenkplatten(2) als auch an den Elektrö.denhalterungen (6) Pedern(559) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pedern(5)9) sas Polyurethan bestehen.
    Hierzu^^Seiien Zeichnungen
DD21833380A 1980-01-08 1980-01-08 Vorrichtung zum buckelschweissen von metallteilen DD148450A3 (de)

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