DD148590A1 - Ballspiel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Ballspiel fuer Freizeit, Training und Wettkampf mit Schlaegern, Ball, Netz/Leine und Spielfeld, um eine gleichmaeszige Belastung beider Arme und Haende zu ermoeglichen. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dasz jeder Spieler in beiden Haenden einen grifflosen Schlaeger haelt, der aus einer Grundplatte, einer Bandvorrichtung und einer Schlagplatte besteht, dasz auf der Rueckseite der Grundplatte die ueber den Handruecken ziehbare, die Hand an die Grundplatte andrueckende elastische Bandvorrichtung angebracht ist, dasz die Grundplatte selbst eine Schlagplatte darstellt oder auf der Grundplatte eine schlagdaempfende elastische Schlagplatte aufgebracht ist und dasz ein der Elastizitaet der Schlagplatte angepaszter Ball den Schlaegern zugeordnet ist.
Description
Titel der Erfindung Ballspiel
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Ballspiel für Freizeit,Training und u'ettkampf mit Schläger, Ball, riet z/Leine und einem Spielfeld.
Charakteristik der bekannten Lösungen
Bekannt sind Tennis-,Tischtennis- und Federballspiele, bei denen beide Gpielparteien mit Schlägern ausgestattet sind, die einen Griff besitzen.Jeder Spieler besitzt während des Spiels nur einen Schläger,den er in der Segel nur mit einer Hand führt.Jedes .Ballspiel hat einen speziellen Ball, wobei sich die Bälle bezüglich des Durchmessers,Gewichts,des Materials,der Elastizität und anderen Parametern unterscheiden. Ebenso unterscheiden sich die Spielfelder in ihrer Größe und Form,so daß letztendlich auch die Spielregeln sich in vielen Belangen unterscheiden.
Ein flachteil der beiden erstgenannten Ballspiele besteht darin, daß sie an ein besonders gepflegtes bzw. gestaltetes Spielfeld gebunden sind.Das Federballspiel ist zwar nicht unmittelbar an ein besonders präpariertes Spielfeld gebunden, doch muß es oft wegen der 7/itterungseinflüsse in der Halle gespielt werden.Alle bekannten Ballspiele dieser Art haben den Nachteil, daß nur ein Arm des Spielers einer sportlichen Belastung ausgesetzt ist.
Ziel der .Erfindung
Der positive Effekt der Erfindung besteht darin, die einseitige Armbelastung zu vermindern und den Aufwand für die Spielfeldgestaltung zu verringern.
Darlegung des Lesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin,ein Ballspiel für Freizeit,Training und tfettkampf anzugeben, um eine gleichmäßige Belastung beider Arme und Hände durch entsprechend gestaltete Schläger zu ermöglichen·
Die Aufgabe wird dadurch gelöst,daß jeder Spieler in beiden Händen einen grifflosen Schläger hält, der aus einer Grundplatte,einer Bandvorrichtung und einer Schlagplatte besteht· Die Bandvorrichtung befindet sich auf der Rückseite der Grundplatte.Die Banuvorrichtung ist über den Handrücken des Spielers ziehbar,sie ist sehr elastisch und drückt die Hand an die Grundplatte.Die Grundplatte stellt bei genügender Dicke die Schlagplatte dar oder auf der Grundplatte ist eine ßchlagdämpfende Schlagplatte aufgebracht. Der verwendete elastische Ball ist der Elastizität der Schlagplatte angepaßt und besitzt z.B. einen Durchmesser zwischen fünf und zehn Zentimeter,wobei Bälle mit kleinerem oder größerem Durchmesser ebenfalls verwendet v/erden können.Gespielt wird in einem in der Größe variablen Spielfeld,das durch ein JNetz oder eine Leine geteilt ist.
In einer Ausführungsform besteht die Grundplatte des Schlägers aus Sperrholz bzw. mehrmals geleimten Sperrholz,Plaste,Elaste, Glasfiber und anderen leichten !.'.aterialien.Als Plaste kommen elastische Polymerisate,Polykondensate bzw· Polyurethane zur Anwendung.Die Dicke der Grundplatte beträgt drei bis fünf Millimeter.In der Grundplatte befinden sich beispielsweise ζ zwei längliche Spalte,durch die als Bandvorrichtung ein breites endloses Gummiband, .Veichplasteband oder dergleichen gezogen ist. Die Band Vorrichtung kann auch auf die Grundplatte aufgeklebt oder aufgeschv/eißt se in, es gibt viele bekannte
Möglichkeiten der Befestigung. Durch diese elastische handvorrichtung greift die Hand,so daß die Hand an die Grundplatte gedrückt wird.
In einer Ausführungsform des Schlägers befindet sich auf der anderen Seite der Grundplatte eine schlagdämpfende,weichelastische Schlagplatte,deren Dicke bis zu 25 mm variierbar gestaltet sein kann.
Bekannte schlagdämpfende !."aterialien sind z.B. V/eichschäume aus Polymerisaten,Polykondensaten, Polyurethanen,Schaumstoffe aus Zellulose oder Latexschaumgummi.Die Form des Schlägers kann eckig (, sechseckig,achteckig),rund oder elliptisch sein, wobei der Durchmesser der Schlagplatte zwischwn 15 cm und 30 cm liegt.Der Ball hat maximal das Gewicht eines Tennisballs, er kann innen hohl oder mit einem Kern versehen se in, kann plastisch hart,aber auch sehr weichelastisch sein. Für das Ballmaterial sind bekannterweise dieoben genannten Kunststoffe verwendbar.
Für das erfindungsgemäße Ballspiel ergeben sich zwei Extrema des Verhältnisses der Elastizität der Schlagplatte zur Elastizität des Balls. Als erstes besteht die Kombination der hartelastischen Schlagplatte,die gleich der hartelastischen Grundplatte sein kann,und eines weichelastischen Balls und als zweites ist die extreme Kombination einer weichelastischen Schlagplatte,wobei unter einer v/eichelastischen Gchlacplatte nicht nur eine dicke Schicht schlechthin,sondern auch die Anordnung einer elastischen Jchlabplatte mit federnden, elastischen Verbindungselementen zur Grundplatte,um den v/eichelastischen Charakter der Schlagplatte zu erhalten, zu verstehen ist, und mit einem hartelastischen Ball möglich. Zwischen diesen beiden extremalen l'.öglichkeiten gibt es viele Variationsmö'tjlichkeiten.
In einer anderen Ausführun^sform des Schlägers ist die elastische Schlagplatte von der Grundplatte aus mit Verbindungselementen zwischen Schlagplatte und Grundplatte versehen,wobei die Verbindungselemente vorzugsweise eine hyper-
bei- bzw. parabelartige Form aufweisen, um die Schlagdämpfung zu verbessern. Somit kann der Schläger in seiher einfachsten Form aus einem Flastematerial hergestellt werden, die .Handvorrichtung kann in den Herstellungsprozeß einbezogen sein bzw. kann anschließend angebracht v/erden.. Diese Grundelemente des Schlägers können aber auch unterschiedliche !.!aterialien aufweisen, die miteinander auf bekannte Vv'eise auch Kleben oder Schwei£en verbunden werden. Die Bandvorrichtung besteht aus einem verstellbaren, dem Handrücken des Spielers angepaßten Flasteband.
Für das erfindungsgemäße Ballspiel können die bekannten Hegeln des Tennis- bzw. Tischtennisspiels übernommen werden, wobei die Regeln des Federballs am geeignetsten sind. Dieses Ballspiel kann auch als Doppel bzw. mit drei Personen (Jzwei Angreifer, ein Abwehrspieler) je Mannschaft gespielt werden. Für diese Spielweisa ist eine Kombination der Regeln des Federballs und des Volleyballs möglich. Dieses zweihändige Ballspiel ist vorteilhafterweise durch die Konstruktion der Schläger an kein Spielfeld gebunden. 3s kann nach. 3nn3ssen der Spieler festgelegt werden.
Ausführungsbe i spie1
Das Ballspiel ist in Fig. 1 dargestellt. Zwei Spieler 1 und 2 befinden sich im Spielfeld 3» cLas durch das Netz 4 in zwei Hälften geteilt wird. Jeder Spieler besitzt zwei grifflose Schläger 5t° unä 7»8t die er über seine Hände geschoben hat. Der Ball 9 wird über das ITetz 4 gespielt, ohne da^ er den boden des Spielfeldes 3 berührt. Der Schläger 5 ( Fig. 2 und 3) z. B. besteht aus einer elliptischen Grundplatte 10, die zwei längliche Spalte 11 und 12 besitzt, durch die als Bandvorrichtung ein endloses elastisches Gummiband 13 gezogen ist. Durch dieses Gummiband 13 wird die Hand 14 gesteckt, so daß das Gummiband 13 auf dem Handrücken liegt und die Hand 14 an die Grundplatte 1U drückt. Auf die Grundplatte 1u ist eine weichelastische Schlagplatte 15 aufgeklebt.Die Schlagplatte 1p wiest eine Dicke von 20 cm auf. Der Ball 9 ist hohl, hart, leicht, aus Plaste hergestellt und hat einen iJurchinesser von
Die Gröi:e des Spielfeldes 3 kann nach Sraessen zwischen 3 ш χ 6 m und 3 m χ 10 m liefen. Auch andere tta£e sind möglich. Die Regelr. entsprechen weitgehend dem bekannten Fe-Federballspiel, doch kann beim Doppel oder Ballspiel mit drei Spielern pro iAannschsft eine Kombination der Regeln von Federball und Volleyball erfolgen.
In Fig.4 und Fig.5 ist ein weiteres Ausführungsbeispisl für den Schläger dargestellt. Die Grundplatte 16 ist eine elastische, elliptische Plasteplatte, auf die die Handinnenseite gelegt wird. Von der Grundplatte 16 gehen vier hyperbelförmige Verbindungselemente 17» 18, 19 und 2ü zur elastischen Schlagplatte 21. Durch diese Form der Verbindungselenente wird die plastizität der Schlagplatte erhöht. An die Grundplatte 16 ist die ßandvorrichtung 22 angebracht. Vorteilhafterv/eise wird der Schläger aus einem Material gefertigt bzv/*- als ein Stück gegossen oder geprebt.
In einer anderen Ausführungsform des Schlägers sind die Grundplatte und die Schlagplatte eins. An die elastische Schlagplatte ist eine Je nach HandgröEe verstellbare .Bandvorrichtung angebracht, wobei beide aus gleichem Laterial bestehen. Dieser elastischen Schlagpiatte ist ein sehr weichelastischer EaIl nit Kern zugeordnet, der z. f. einen Durchmesser von б c:a hat.
Vorteilhafterv/eise ist in allen daro3stallten Ausfiihrungs— formen die handvorrichtung je nach HandgrÖi?e der Spieler in ihrer Länge über den Handrücken verstellbar.
Claims (3)
1. Ballspiel für Freizeit, Training und У/ettkampf mit Schlägern, Ball, Xetz/Leine und Spielfeld, gekennzeichnet dadurch, dab jeder Spieler (1;2) in beiden Händen einen grifflosen Schläger (5;6 und ?;8) hält, der aus einer Grundplatte (1C;16), einer Bandvorrichtung (13;22) und einer Schlagplatte (15;21) besteht, daß auf der Rückseite der Grundplatte CiO; 16) die über den Handrücken ziehbare, die Hand (14) an die Grundplatte (1G;16) andrückende elastische Bandvorrichtung (13;22) angebracht ist, daß die Grundplatte selbst eine Schlag platte darstellt oder auf der Grundplatte 1(10) eine schlagdämpfende elastische Schlagplatte (15;21) aufgebracht ist und daß ein der elastizität der Schlagplatte (15;21) angepaßter Ball (9)» der insbesondere einen Durchmesser von fünf bis zehn Zentimeter aufweist, den Schlägern zugeordnet ist.
2. Ballspiel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der elastischen Schlagplatte (21) und der Grundplatte (16) die Elastizität der Schlagplatte (21) erhöhende Verbindungselemente (17;1ö;19;2G), die insbesondere parabel- oder hyperbelförmig sind, angeordnet sind.
3· Ballspiel nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Handvorrichtung (13;22) aus einem an der Grundplatte; befestigten Gummiband, einem Flastebügel oder einem verstellbaren, den Handrücken des Spielers anpaibaren rlasteband besteht.
Hierzu_i3_„Seilen Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21849780A DD148590A1 (de) | 1980-01-17 | 1980-01-17 | Ballspiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21849780A DD148590A1 (de) | 1980-01-17 | 1980-01-17 | Ballspiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DD148590A1 true DD148590A1 (de) | 1981-06-03 |
Family
ID=5522283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21849780A DD148590A1 (de) | 1980-01-17 | 1980-01-17 | Ballspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD148590A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0103694A1 (de) * | 1982-07-14 | 1984-03-28 | Friedrich Sondermann | Fangball-Spielgerät |
| US5236191A (en) * | 1991-09-23 | 1993-08-17 | Stefano Capriati | Tennis training device and method |
-
1980
- 1980-01-17 DD DD21849780A patent/DD148590A1/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0103694A1 (de) * | 1982-07-14 | 1984-03-28 | Friedrich Sondermann | Fangball-Spielgerät |
| US5236191A (en) * | 1991-09-23 | 1993-08-17 | Stefano Capriati | Tennis training device and method |
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