DD148610A1 - Maschine zum dekorieren und markieren von glasartikeln mittels laserstrahlen - Google Patents
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Landscapes
- Laser Beam Processing (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Dekorieren und Markieren von Glasartikeln mittels Laserstrahlen, wobei die Glasartikel oder Gegenstaende aus Porzellan, Holz, Plast und anderen elektrisch nichtleitenden Materialien unter der Einwirkung der angewandten Laserstrahlung chemisch oder physikalisch reagieren und bleibende Veraenderungen erleiden und dabei abwechslungsreich und wirtschaftlich mittels der Laserstrahlen dekoriert werden koennen. Dazu werden die zu bearbeitenden Gegenstaende in eine Spann- und Zentriervorrichtung eingesetzt, vor der eine Einrichtung aus Spiegeln, einer justierbaren Optik, Blenden, Schiebeb und Steuer- sowie Antriebselementen zur Strahlumlenkung und Strahlfuehrung angeordnet ist. Eine Zusatzeinrichtung gestattet die Verschiebung der Optik dergestalt, dasz der Fokus der Strahlung auch bei nicht regulaer zylindrischen Gegenstaenden stets auf der Oberflaeche des Gegenstandes liegt.
Description
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a) Titel der Erfindung
Maschine zum Dekorieren und Markieren von Glasartikeln mittels laserstrahlen
b) Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Dekorieren und Markieren (Gradieren) -von Glasartikeln oder Gegenständen aus Porzellan, Holz, Plast und anderen elektrisch nichtleitenden Materialien bzw. Gegenständen mit metallischen oder dielektrischen Überzügen mittels Laserstrahlen. Voraussetzung ist, daß die Gegenstände unter der Einwirkung der angewandten Laserstrahlung chemisch oder physikalisch reagieren und somit bleibende, sichtbare Veränderungen erleiden.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es wurden bereits Verfahren vorgeschlagen, u. a. in den DDR-Patentanmeldungen WP B 44 C/180 318 und WP B 44 0/183 697, die beinhalten, Laserstrahlen als Werkzeug zum Dekorieren und Markieren von Gegenständen aus nichtleitenden Materialien und Gegenständen mit Überzügen anzuwenden. Bisher aber gibt es keine Veröffentlichungen über Vorrichtungen und Maschinen, mit welchen nach dem genannten Verfahren solche Gegenstände in größeren Stückzahlen bearbeitet werden können.
d) Ziel der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschine zu schaffen, die es gestattet, Gegenstände der angeführten Art - vorwiegend gebräuchliche Wirtschaftsglasartikel - abwechslungsreich und wirtschaftlich mittels Laserstrahlen, zu dekorieren.
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e) Wesen der Erfindung
Erfindungsgemäß wird das dadurch erzielt, daß die zu bearbeitenden Gegenstände mit oder ohne einen Überzug (Schablone) in eine Spann- und. Zentriervorrichtung eingesetzt werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt zur Aufnahme eines Gegenstandes auswechselbare, bewegliche Halterungselemente. Sie ist in einem Rahmen zusammen mit einem'drehzahlkonstanten und regelbaren Elektromotor angebracht. Motor und Spannvorrichtung sind mittels Getriebe verbunden.
Der Rahmen der Spann- und Zentriervorrichtung sitzt schwenkbar in einem zweiten äußeren Rahmen. Die Rahmen mit Spann- und Zentriervorrichtung, im folgenden Station genannt, sind auf einer Führungsvorrichtung angebracht. Die Führungsvorrichtung wird von einem Stellgetriebemotor angetrieben. An der Führungsvorrichtung befinden sich verstellbare Endlagenschalter. Über diese Endschalter wird der Stellgetriebemotor gesteuert.
Vor der Station ist eine Einrichtung zur Strählumlenkung oder/ und eine Einrichtung zur Strahlführung angeordnet. Die Einrichtung zur Strählumlenkung besteht aus Spiegeln, die sich in einem Teleskoprohr-System befinden, einer fokussierenden, justierbaren Optik, einem Stellgetriebemotor mit Antrieb zur Verschiebung der Teleskoprohre, Blenden und einer Vorrichtung zur Unterbrechung des Strahlengangs (Schieber). Die Einrichtung zur Strahlführung ist.gleichartig aufgebaut. Es fehlen i. a. wegen des geradlinigen Strahlverlaufes vom Laser bis zur Optik und ausreichender Bewegungsmöglichkeiten der Station die Umlenkspiegel und ein Antrieb für die Teleskoprohre. Zum Gegenstand der Erfindung gehören weiter Einrichtungen zur Bewegung der Optik, im einfachsten Falle eine Einrichtung, die die Optik in Schwingungen versetzt oder eine Einrichtung, in der die Optik exzentrisch zur optischen Achse eine kreisförmige Bewegung ausführt. Diese Einrichtungen sind wahlweise gegen die feststehende Optik austauschbar.
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Zum Gegenstand der Erfindung gehört ferner eine Zusatzeinrichtung, bestehend aus einer Parallelsäulenführung mit Optik, Stößel und Profilkopie des zu bearbeitenden Gegenstandes. Mittels dieser Zusatzeinrichtung wird die Optik so verschoben, daß ihr Fokus auch bei nicht regulär zylindrischen Gegenständen stets auf der Oberfläche des Gegenstandes liegt. Die Station ist von der Führungsvorrichtung leicht abzunehmen und dafür ein Pendeltisch anzuschrauben. Der Pendeltisch besitzt eine Halterung für Gegenstände mit ebenen Oberflächen.
Der für die Funktion der Maschine notwendige Laser wird vor dem Strahlumlenk- bzw. Strahlführungssystem aufgestellt. Der Laserstrahl trifft auf den Schieber. Der Schieber wird mit dem Beginn des Bearbeitungsvorgangs aufgesteuert. Der Laserstrahl wird dann durch die Blende auf die Umlenkspiegel zur Optik geführt. Die Einschaltung einer Blende ist dann besonders vorteilhaft, wenn z. B. bei Verwendung eines Multimodenlasers schiefe Strahlenbündel auftreten. Die Optik fokussiert den Laserstrahl auf die Oberfläche des Gegenstandes, der in der Halterung der Station eingespannt ist. Kurz vor dem Öffnen des Schiebers werden die Antriebe zur Bewegung des Gegenstandes und gegebenenfalls der Station und der Optik angeschaltet. Bei Beendigung des Bearbeitungsvorgangs werden der Schieber geschlossen und die Antriebe abgeschaltet. Das wird durch die Endlagenschalter an der Führungsvorrichtung bzw. der Strahlumlenkeinrichtung oder durch einen Zeitschalter oder manuell gesteuert. Der Gegenstand wird dann aus der Halterung genommen und ein neuer wird eingespannt. Der beschriebene Bearbeitungsvorgang beginnt von neuem. Vorteilhaft ist es außerdem, daß während eines Bearbeitungsvorganges in einer zweiten Station schon der nächste Gegenstand eingespannt wird. Nach Beendigung dieses Vorganges wird der Strahl auf die zweite Station gelenkt. Die Bearbeitung beginnt, während an der ersten Station die Entnahme des fertigen Gegenstandes sowie das Einspannen eines neuen unbearbeiteten Gegenstandes erfolgen kann. Zu diesem Zweck werden mehrere Stationen in bestimmter Weise, einzeln, im Karussell oder in einer Reihe, angeordnet.
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Die Umschaltung eines oder mehrerer Laserstrahlen oder die Hin- und Fortbewegung der Stationen in bzw. aus dem Strahlengang kann zusammen mit den anderen Arbeitsschritten: Bewegen des Gegenstandes, der Strahluinlenkung und/oder der Optik, Auf- und .Abblenden des Strahls und die Einstellung seiner Intensität
in richtiger Folge gesteuert werden. Es können angewandt werden z. B. eine Steuerung für handgeführte Maschinen, eine Programmsteuerung,
eine numerische Steuerung oder eine rechnergeführte Einzelsteuerung.
f) Ausführungsbeispiel :
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen. In den Zeichnungen stellen dar
Fig. 1 a: eine Seitenansicht der Spann- und Zentriervorrichtung (Station) zur Aufnahme der Glasartikel,
Fig. 1 b: eine Seitenansicht einer Strahlführungsvorrichtung (für eine Station, die zusätzlich translatorisch bewegt werden kann),
Fig. 2 : eine Seitenansicht der Strahlumlenkvorrichtung (für eine Station, die nicht zusätzlich translatorisch bewegt werden kann),
Fig. 3 ί eine Seitenansicht einer Schwingvorrichtung für die fokussierende Optik,
Fig. 4- : eine Seitenansicht einer Vorrichtung für eine exzentrische Kreisbewegung der Optik,
Fig. 5 ! eine Seitenansicht einer Kopier-Yerschiebevorrichtung für die Bearbeitung nicht regulär zylindrischer Gegenstände,
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Fig. 6 : eine Ansicht einer Spann- und Zentriervorrichtung für Gegenstände mit ebenen Oberflächen (Pendeltisch),
Fig. 7 : eine schematische Draufsicht über Anordnungsmöglichkeiten mehrerer Stationen
a) als Doppelmaschine
b) als Karussellmaschine
c) als Reihenmaschine
In der Fig. 1 a ist die Halterung und Zentrierung des zu bearbeitenden Glasgegenstandes 1 zwischen einem Teller 2 und einem Kegel 3 zu sehen. Teller und Kegel sind auswechselbar, so daß Gegenstände mit unterschiedlichem Durchmesser eingespannt werden können. Der Antrieb des Tellers erfolgt von einem drehzahlkonstanten oder drehzahlregelbaren Motor 4 über ein Getriebe 5· Der Kegel ist in der Welle 6 drehbar gelagert. Durch Anheben bzw. Absenken des Kegels über die Zugstange 7 erfolgt das Aus- bzw. Einspannen des Glasgegenstandes. Die Welle ist durch Betätigung der Spannschraube 12 in der Höhe verstellbar, so daß auch unterschiedlich hohe Gegenstände eingespannt werden können. Grundplatte 8 und Rahmen 9 sitzen als Baueinheit auf einer Achse 10. An dieser Achse ist die Station drehbar in einem äußeren Rahmen aufgehängt. Durch den Spannhebel 11 wird die eingestellte Neigung zum Laserstrahl fixiert. Die Welle 13 ist hohl. Sie besitzt einen Anschluß 14 für eine Vakuumpumpe. Damit ist ein zusätzliches Festsaugen des Gegenstandes möglich.
In der Fig. 1 b ist eine Möglichkeit der Aufhängung der Station in einem Rahmen 15 gezeigt. Dieser Rahmen ist an einer Führungsvorrichtung, z. B. Parallelsäulenführung 16, befestigt. Damit ist eine vertikale oder auch horizontale Bewegung der Station möglich. Der Antrieb der Spindel 17 erfolgt über einen Elektromotor mit verstellbarem Getriebe 18. Durch Verstellen der Endlagenschalter 19 können unterschiedliche Bewegungslängen realisiert werden. Wird durch das Kontaktstück des Schlittens 20 der Endlagenschalter gedrückt,
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so wird über eine Steuerung der Getriebemotor vom Getriebe 18 ausgeschaltet und/oder seine Drehrichtung geändert. Bei vertikaler Anordnung ist es zweckmäßig, einen Massenausgleich über eine Rolle 21 anzubringen. Ein Beispiel für eine Strahl-, führungseinrichtung ist rechts im Bild 1 b zu sehen. Die Strahlführungseinrichtung besteht aus einem elektromagnetischen Schieber 22, einer Blende 23, einem Teleskoprohr 24-zur Abschirmung des Strahlenganges und einer Optik 25 zur Fokussierung der Laserstrahlung auf die Oberfläche des Glasgegenstandes. Die Optik befindet sich auf einer Justiervorrichtung 26, so daß eine genaue Positionierung der Optik möglich wird und Asymmetriefehler vermieden werden. Durch.einen zusätzlichen Gasstrom, der auf den Gegenstand gerichtet ist, werden das verdampfte Material schnell weggeführt, die Optik somit geschützt und die nicht bestrahlten Randzonen gekühlt. 22, 23, 24- und 26 befinden sich auf Reitern 27 einer optischen Bank. Die Schiene 28 der optischen Bank ist auf einem festen Tischgestell 29 montiert. Fig. 2 zeigt eine Strahlumlenkeinrichtung. Sie kann in horizontaler oder vertikaler Lage angewandt werden, wenn die Bewegung der Station, besonders bei Mehrstationenmaschinen, technisch schwer zu realisieren ist.
Der Laserstrahl wird dabei von einem justierbaren, im Winkel von 45 ° geneigten Spiegel 30 reflektiert. Er fällt auf einen zweiten Spiegel 31· Von diesem geht er durch die Optik 25 auf den zu bearbeitenden Gegenstand. Der Strahlengang verläuft vom Spiegel 30 zum Spiegel 31 durch ein Teleskoprohr 32. Die Verschiebung des äußeren Rohres erfolgt über eine Spindelführung 33· Die Spindel wird von einem drehzahlregelbaren Elektromotor 34- angetrieben. Die Bewegung des Teleskop-Rohrsystems kann ebenso wie die der Station durch Endlagenschalter gesteuert werden.
Ein dekoratives Muster kann nicht nur dadurch erhalten werden, daß Gegenstände mit dielektrischen oder metallischen überzügen (Schablonen) mit dem Laserstrahl zeilenweise überfahren werden, sondern direkt durch definierte .Ablenkung des
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begrenzten oder gebündelten Strahles^ selbst. Eine Strahlablenkung wird z. B. in einfacher Weise durch Bewegung der Optik erhalten.
Bewegungen der Optik sind vielfältig durch mechanische oder elektrische Systeme möglich. Ein einfaches Beispiel, das diese Möglichkeiten verdeutlicht, ist in Fig. 3 zu sehen. Auf einer Grundplatte 35 sind der Synchronmotor 36, die Lagerung 37j des Wechselradgetriebes und die Führungssäule 38 des Kurbeltriebes angebracht. Die Grundplatte ist auf einen Reiter 27 geschraubt, der auf eine optische Bank aufzusetzen ist. Die Getriebezahnräder 39 sind durch Lösen der Schrauben 40 leicht zu wechseln. Sie können so gewählt werden, daß die Frequenz der Auf- und Abbewegung der Optik 25 und somit das gewünschte Wellenmuster auf dem sich drehenden Gegenstand entsteht. Diese Bewegung erfolgt über den Kurbeltrieb 41. Durch Verstellung des Exzenters 42 ist die Hubhöhe des Kurbeltriebes und somit die .Amplitude der Wellenmuster zu verändern.
Eine zweite .Ausführungsform einer Bewegungseinrichtung für die Optik ist in Fig. 4 zu sehen. Durch Bewegung der Optik 25 auf einer Kreisbahn um die optische Achse 43 entstehen auf einem sich bewegenden Gegenstand viele Arten von Schlingenmustern. Der Grundaufbau dieser Vorrichtung ist ähnlich dem der Schwingvorrichtung (Fig. 3)· Auf einer Grundplatte 44 sind ein Synchronmotor 45, ein Wechselradgetriebe 46 und die Halterung 47 für das Lager 48 angebracht. Die gelagerte Hohlwelle 49 wird vom Getrieberad 50, das in den Zahnkranz 51 eingreift, in Rotation versetzt. Auf der Abschluß-Ringplatte der Hohlwelle 52 ist der Flanschring 53 einer zweiten Hohlwelle 54 angeschraubt. Diese Hohlwelle trägt die Lagerung 55 für die Optik. In die Fassung 56 kann somit auch eine flüssigkeitsgekühlte Optik eingesetzt werden, weil sie selbst dadurch nicht rotiert, sondern nur eine Kreisbewegung um die Achse 43 ausführt.
Die Frequenz der Kreisbewegung kann durch Auswechseln der Getriebezahnräder des Wechselgetriebes 46 in gewünschter Wei-'
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se verändert werden. Durch Versetzen" der Hohlwelle 5^- an der Flanschverbindung 53 kann die Exzentrizität und damit die Schlingenweite des Musters eingestellt werden. Die Grundplatte 44 ist auf einem Reiter 27 befestigt. Die Vorrichtung ist somit leicht auf die Schiene 28 der optischen Bank zu setzen. Die Maschine kann dadurch auch schnell auf diese Muster umgestellt werden. Ein weiteres Beispiel für eine Bewegungsmöglichkeit der Optik ist in Fig. 5 gezeigt. Ein optimaler Gravureffekt entsteht im allgemeinen, wenn sich der Fokus der Optik auf der Oberfläche des Gegenstandes befindet. Bei regulär zylindrischen Gegenständen ist diese Bedingung mit den beschriebenen Vorrichtungen leicht einzuhalten. Bei rotationss.ymmetrischen Gegenständen mit stark gewölbten Oberflächen ist eine entsprechende Verschiebung der Optik erforderlich. Das erfolgt am einfachsten dadurch, daß eine stabile Schablone 57 mit dem Originalprofil 58 des Gegenstandes mittels Halterung 59 an der Parallelsäulenfuhrung 16 für die Station befestigt wird und ein Stößel 60 die Kontur der Schablone während der translatorischen Bewegung der Führungsvorrichtung abtastet. Der Stößel 60 ist an einem Schlitten 61 einer Parallelsäulenfuhrung 62 befestigt. Druckfedern 63 zwischen Schlitten und Säulen-Grundplatte 64 drücken den Schlitten mit Stößel ständig auf die Schablone 57· Auf dem Schlitten sitzt die Halterung mit der Optik 25· Der Schlitten mit der Optik wird so exakt entsprechend dem Oberflächenprofil des Gegenstandes verschoben, daß der Fokus sich immer auf der Oberfläche des Gegenstandes befindet· Auch andere Abtastsysteme zur Fokuskorrektur können angewandt werden» Sollen Gegenstände mit ebenen Oberflächen graviert werden, wird der Rahmen 15 mit der Station für rotationssymmetrische Gegenstände vom Schlitten der Parallelsäulenfuhrung 16 leicht abgeschraubt und dafür die in Fig. 6 dargestellte Pendeltischvorrichtung angeschraubt.
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Zur Vorrichtung gehört die Parallelsäulenführung 65· Auf der einen Seite des Schlittens 66 der Führung befindet sich eine Tischplatte 67· -Auf der Tischplatte wird der Gegenstand 68 - gegebenenfalls mittels einer speziellen Halterung 69 - so aufgespannt, daß seine ebene Fläche sich immer in der Fokusebene der Optik befindet. Auf der anderen Seite des Schlittens 66 ist eine Platte 70 mit einem Langloch angebracht, in welche ein Mitnehmerzapfen 71 der über zwei Kettenräder 72 umlaufenden Kette 73 eingreift.
Ein Kettenrad wird .von einem regelbaren Getriebemotor 74- angetrieben. Der Mitnehmerzapfen zieht den Schlitten somit ständig hin und her. Diese gesamte Vorrichtung kann dazu noch durch die motorgetriebene Parallelsäulenführung 16 translatorisch bewegt werden. Der gebündelte oder ungebündelte Laserstrahl überfährt die ebene Oberfläche des Gegenstandes 68 in einer mehr oder weniger engen Zick-Zack-Linie. Bei einer gesteuerten diskontinuierlichen Bewegung der Parallelsäulenführung 16 können bei feststehender Optik parallele Linien oder treppenförmige Muster erzeugt werden.
Steht ein Laser mit höherer Strahlungsleistung zur Verfügung, gibt es mehrere Möglichkeiten einer effektiven Nutzung. Einmal besteht die Möglichkeit, mit der beschriebenen Ein- . Station-Maschine und den Strahllenkungs-Einrichtungen größere Gravurtiefen zu erzielen. Zum anderen können durch Anwendung eines oder mehrerer Strahlteiler bei einer Ein-Station-Maschine ein Gegenstand an zwei oder mehreren Stellen, gleich- ,· zeitig oder mehrere Gegenstände an mehreren Stationen gleichzeitig graviert werden. Wird angestrebt, auch die Zeit des Ein- und Ausspannens des Gegenstandes produktiv zu nutzen, so ist eine Mehrstationen-Anordnung anzuwenden. In Fig. 7 sind beispielsweise Anordnungsmöglichkeiten für die Stationen dargestellt. Fig. 7 a zeigt eine Anordnung von zwei Ein-Station-Maschinen 75, 76. Durch einen Spiegel 77, der in den Strahlengang bewegt wird, kann nach Beendigung
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des Bearbeitungsvorganges an der Station 76 der Strahl zur Station 75 gelenkt werden und dort den Bearbeitungsvorgang beginnen. Inzwischen wird von der Bedienungskraft 78 der Gegenstand in 76 gewechselt. Nach Beendigung des Bearbeitungs-Vorganges in 75 erfolgt erneut die Umschaltung: in 76 wird bearbeitet und in 75 wird der Gegenstand gewechselt. Auch eine Karussellanordnung der Stationen (Fig. 6b) oder eine Reihenanordnung (Fig. 6c) kann mit Strahlumlenkeinrichtungen (Fig. 2) oder Strahlteilern gekoppelt werden und zu Produktionssteigerungen führen.
Claims (12)
1. Maschine zum Dekorieren und Markieren von Glasartikeln oder Gegenständen aus Porzellan, Holz, Plast und anderen elektrisch nichtleitenden Materialien bzw. Gegenständen mit metallischen oder dielektrischen Überzügen (Schablonen) mittels Laserstrahlen, gekennzeichnet dadurch, daß der Gegenstand in einer Spann- und Zentriervorrichtung (2; 3) gedreht oder translatorisch bewegt wird und der Laserstrahl entweder direkt oder über Strahlumlenkeinrichtungen (30; 31), Strahlführungssysteme (22 bis 24), Strahlteiler bzw. bewegte oder nichtbewegte Optiken (25) auf die Oberfläche des Gegenstandes trifft.
2. Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Halterung des Gegenstandes auch durch Festsaugen mittels Vakuum über Hohlwellen (14) oder Kanäle vorgesehen ist.
3. Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung für den zu bearbeitenden Gegenstand in einem Rahmen (15) drehbar angebracht ist.
4. Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung mit Rahmen (Station) an einer Führungsvorrichtung (16; 1?) für zusätzliche vertikale oder horizontale translatorische Bewegungen, die über Endlagenschalter (19) gesteuert werden kann, befestigt ist. :
5· Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine zugehörige Strahlführungseinrichtung, bestehend aus einem elektromagnetischen Schieber (22), einer Blende (23), einem Teleskoprohr (24) und einer in 3 senkrechten Ebenen gut justierbaren, durch einen zusätzlichen Gasstrom geschützten Optik (25), auf einem festen, erschütterungsfreien Gestell (2? bis.29) vor der Station aufgebaut ist.
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6. Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Strahlumlenkeinrichtung, bestehend aus 2 oder mehreren Spiegeln (30; y\), einem Teleskoprohr (32) mit regelbarem Antriebssystem (33; 34·), zur zusätzlichen Bewegung der Station vorgesehen ist.
7· Maschine nach Punkt 1 und 5> gekennzeichnet dadurch, daß ein mechanisches oder elektrisches System für die regelbare und synchrone Bewegung der Optik vorgesehen ist, wobei eine Auf- und Abbewegung der Optik durch einen Kurbeltrieb (35 bis 40) oder eine exzentrische Kreisbewegimg um die optische Achse (43) durch Lagerung in einer exzentrisch versetzten Hohlwelle (54) an einer zweiten, über einen Zahnkranz (51) angetriebenen Hohlwelle (49) erfolgen kann.
8. Maschine nach Punkt 1, 5 und 7> gekennzeichnet dadurch, daß bei Gegenständen mit unregulären Oberflächen eine Kopiereinrichtung (57 bis 64) vorgesehen ist, durch die die Optik so verschiebbar ist, daß durch die Bewegung des Gegenstandes der Fokus sich ständig auf der Oberfläche befindet.
9. Maschine nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zur Bearbeitung von Gegenständen mit ebenen Oberflächen die Station für rotationssymmetrische Gegenstände von der Führungsvorrichtung (16; 17) abschraubbar und eine Pendeltischvorrichtung (65 bis 74) dafür anmontierbar ist.
10. Maschine nach Punkt 1 bis 9» gekennzeichnet dadurch, daß unter Anwendung von Strahlteilern der Gegenstand an mehreren Stellen gleichzeitig bearbeitbar ist.
11. Maschine nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß mittels mehrfacher Anordnung und Anwendung von bewegten Spiegeln zur zeitweiligen Strahlumlenkung oder durch Anwen-
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dung von Strahlteilern an mehrfach angeordneten Maschinen Gegenstände gleichzeitig bearbeitbar sind.
12. Maschine nach Punkt 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß für die Arbeitsgänge und die Intensitätseinstellung des !Laserstrahles in gewünschter Folge eine Handsteuerung, Programmsteuerung, numerische oder rechnergeführte Steuerung vorgesehen ist.
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|---|---|---|---|
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4564737A (en) * | 1983-07-11 | 1986-01-14 | F.M.P. Enterprise, Inc. | Automatic layout machine for tire tread patterns |
| DE3509519A1 (de) * | 1985-03-16 | 1986-09-18 | Richard Heinze Kunststoff-Spritzgießwerke GmbH & Co, 4900 Herford | Tastenkoerper sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung |
| DE4008398A1 (de) * | 1990-03-16 | 1991-09-19 | Messer Griesheim Gmbh | Verfahren zum beschriften oder markieren |
| EP0685154B2 (de) † | 1994-06-01 | 2000-12-06 | Consorzio Del Formaggio Parmigiano Reggiano | Vorrichtung zum Markieren von Reifen Käsen mit harter Rinde sowie Parmesan |
-
1980
- 1980-01-22 DD DD21857380A patent/DD148610A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4564737A (en) * | 1983-07-11 | 1986-01-14 | F.M.P. Enterprise, Inc. | Automatic layout machine for tire tread patterns |
| DE3509519A1 (de) * | 1985-03-16 | 1986-09-18 | Richard Heinze Kunststoff-Spritzgießwerke GmbH & Co, 4900 Herford | Tastenkoerper sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung |
| DE4008398A1 (de) * | 1990-03-16 | 1991-09-19 | Messer Griesheim Gmbh | Verfahren zum beschriften oder markieren |
| EP0685154B2 (de) † | 1994-06-01 | 2000-12-06 | Consorzio Del Formaggio Parmigiano Reggiano | Vorrichtung zum Markieren von Reifen Käsen mit harter Rinde sowie Parmesan |
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