DD148618A5 - Vorrichtung zur obenentnahme von silogut - Google Patents
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Abstract
Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, eine Vorrichtung zur Obenentnahme von Silogut zu schaffen, die einfach aufgebaut, preisguenstig herstellbar ist und zuverlaessig arbeitet. Des weiteren soll eine kontaktlose Stromzufuhr zu dem schwenkbaren Fraesarm ermoeglicht werden. Die Aufgabe wird dadurch geloeszt, dasz ortsfeste u. mit dem umlaufenden Fraesarm verbundene Anschlaege oder Fuehler und Schalter zur Umschaltung des Fraesarmantriebs unabhaengig vom Antrieb der Foerdereinrichtung vorgesehen sind.
Description
Vorrichtung zur Obenentnahme von Silogut Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Obenentnahme von in Rundsilos gelagertem Gut, mit einem um die Siloachse umlaufenden Fräsarm, dessen Vorschubantrieb in seiner Richtung umschaltbar ist und der eine Fördereinrichtung umfaßt, und mit einer Austragseinrichtung, welche das geförderte Gut aus dem Silo heraustransportiert. .
Unter den Begriff Fräsarm fallen ganz allgemein alle Ausleger, welche irgendeine Fördereinrichtung tragen, z. B. eine umlaufende, mit Reiß- und Fördenverkzeugen versehene Endloskette oder über Kurbelgetriebe angetriebene Schubstangen, welche Werkzeuge tragen, die aus dem Gutstock Gut herausreißen und zur Silomitte hin transportieren, wie es aus der DE-OS 27 09 850 bekannt ist.
Die Werkzeuge selber sind entsprechend dem gelagerten Gut gewählt; so können diese auch schaufeiförmig ausgebildet sein, wenn rieselfähiges Gut im Silo gelagert ist.
Die Austragseinrichtung kann von beliebiger Art sein, sie kann z. B. als Wurfgebläse, als Fördergebläse oder als Austragsschnecke oder -band ausgebildet sein, sie kann aber auch aus einem mittig angeordneten Abwurfschacht bestehen. Diese Obenentnahmevorrichtungen erfordern einen Antrieb sowohl der Fördereinrichtung als auch für den Umlauf des Fräsarms.
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Zum Antrieb der Fördereinrichtung und des Fräsarms werden häufig ein oder mehrere Motoren verwendet, die an dem umlaufenden Fräsarm befestigt sind. Die erforderliche Stromzuführung erfolgt dabei über Schleifringe, die in der Regel außen am Mantel des Auswurf roh res, durch welches das Gut hochtransportiert wird, angeordnet sind. Diese stromführenden Teile müssen sorgfältig isoliert und einwandfrei abgedeckt sein, um sie vor Verschmutzung zu schützen und auch um die Gefahr einer unbeabsichtigten Berührung und eines elektrischen Schlages zu verhindern. Der damit verbundene technische Aufwand ist ganz erheblich und verteuert die Gesamtkosten der Entnahmevorrichtung.
Aus der US-PS 2 888 253 ist es ferner bekannt, für den Antrieb der Fördereinrichtung und des Fräsarms einen einzigen, ortsfest und entfernt vom Fräsarm montierten Motor vorzusehen, von dessen Welle alle erforderlichen Antriebskräfte abgeleitet werden. Da jedoch völlig verschieden große Antriebskräfte an verschiedenen Stellen der Entnahmevorrichtung notwendig sind, weist diese bekannte Vorrichtung den Nachteil auf, daß sie eine Vielzahl von Antriebsrädern, Getriebestangen, Kreuzgelenken und dergleichen erfordert, was ebenfalls sehr kostenaufwendig ist.
Eine Vorrichtung zur Obenentnahme von Silogut entsprechend der eingangs genannten Art ist aus der US-PS 4 022 335 bekannt. Bei dieser Vorrichtung werden der Fräsarm und eine Förderschnecke beim Befüllen des Silos ständig in einer Richtung angetrieben, um das eingefüllte Silogut über den Querschnitt des Silos zu verteilen. Wenn das Silo gefüllt ist, werden bei der Entnahme des Siloguts sowohl der Fräsarm als auch die Förderschnecke in entgegengesetztem Umlaufsinn an-
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getrieben. Dabei wird das Silogut zur Silomitte hin gefördert, wo es durch einen senkrechten Schacht auf eine unterhalb des Silogutes arbeitende Austragseinrichtung gebracht und von dieser aus dem Silo transportiert wird.
Die Vorschubrichtung des Fräsarms ist bei dieser bekannten Vorrichtung entsprechend der Fördereinrichtung der Schnecke bestimmt. Soll zur Entnahme das Silogut zur Mitte hin gefördert werden, so ist die Vorschubrichtung des Fräsarms während dieses gesamten Entnahmebetriebs gleichsinnig. Auch diese bekannte Vorrichtung erfordert die übliche Stromzuführung, ζ. Β. über Schleifringe.
Gleiches gilt auch für die Vorrichtungen der US-PS 3 921 und US-PS 3 456 818, bei welchen Förderschnecken zum Einfüllen eines Gutes in den Behälter in einer Richtung und bei der Entnahme dieses Gutes aus dem Behälter in entgegengesetzter Richtung angetrieben werden. Bei Umschaltung des Förderschneckenantriebs wird die Vorschubantriebsrichtung des Fräsarms ebenfalls umgekehrt. Auch diese bekannten Vorrichtungen erfordern deshalb die üblichen, aufwendigen und gefährlichen Stromzuführungen.
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
Aufgabe der Erfindung ist es, Obenentnahmevorrichtungen von in Rundsilos gelagertem Gut dahingehend weiterzubilden, daß
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sie einfach aufgebaut sind, preisgünstig herstellbar sind und zuverlässig arbeiten und daß eine kontaktlose Stromzufuhr zu dem schwenkbaren Fräsarm ermöglicht wird.
Diese erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, den bzw. die Antriebsmotoren am umlaufenden Fräsarm selber anzubringen, wodurch .der gesamte erforderliche Getriebeaufwand erheblich reduziert wird. Andererseits erfordert die erfindungsgemäße Entnahmevorrichtung auch keine aufwendigen Schleifringeinrichtungen zur Stromabnahme. Die Stromzuführung kann über ein einfaches Kabel erfolgen. Dieses wird beim Umlauf des Fräsarms zwar verdreht, das stört aber nicht, da der Fräsarm nach UmsciTaltung seines Antriebs im entgegengesetzten Sinn umläuft und das Stromkabel dabei wieder zurückgedreht wird. De langer das Stromkabel ist, desto stärker kann es ohne Schaden in eine Richtung gedreht werden. Bei Obenentnahmevorrichtungen sind die Stromkabel im allgemeinen so lang, daß sie leicht ohne Schaden dreifach oder auch stärker in eine Richtung verdreht werden können, und zwar auch dann, wenn die Entnahmevorrichtung sich bei hochgefülltem Silo in ihrer oberen Endlage befindet.
Da sowohl die bei ortsfesten Antriebsmotoren erforderlichen komplizierten Getriebe als auch die sonst notwendigen Schleifringe zur Stromentnahme und die aufwendigen Verkleidungen derselben bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung entfallen, ist diese besonders billig herstellbar. Darüber hinaus weist die Vorrichtung den weiteren Vorteil auf, daß sie besonders unanfällig gegen Betriebsstörungen ist, da sie weniger bewegliche und vor Verschmutzung zu schützende Teile aufweist.
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Zweckmäßigerweise sind sowohl ortsfeste als auch mit dem umlaufenden Fräsarm verbundene Anschläge oder Fühler und Schalter zur Umschaltung des Fräsarmantriebs vorgesehen.
Die ortsfesten Anschläge können an einem ortsfesten Ausleger befestigt sein, sie können aber auch am Führungsrahmen befestigt sein.
Der Vorschub des Fräsarms kann über ein antreibbares Rad erzielt werden, welches auf dom Gutstock abrollt, zum Antrieb des Fräsarms kann aber auch ein Drehkranz vorgesehen sein, an welchem ein Antriebsritzel umläuft. Die ortsfesten Anschläge "sind am Drehkranz befestigt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist zum Antrieb des Fräsarms ein im Richtungssinn umschaltbares IVechselgetriebe vorgesehen.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist zum Antrieb des Fräsarms ein separater Motor mit umschaltbarem Umlaufsinn vorgesehen.
Für die Umschaltung des Antriebs des Fräsarms in die eine Richtung und für seine Umschaltung in die andere Richtung können verschiedene ortsfeste Anschläge vorgesehen sein. Den verschiedenen Anschlägen kann jeweils ein anderer Schaltkontakt zugeordnet sein. Die Anschläge sind verstellbar angebracht. Der Fräsarm wird abwechselnd in die eine und in die andere Richtung jeweils um mindestens 360° angetrieben.
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Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Obenentnahtnevorrichtung, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2: eine Draufsicht auf die Obenentnahmevorrichtung der Fig. 1.
Die in Fig. 1 stark schematisch dargestellte Obenentnahmefräse weist einen Fräsarm 10 auf, welcher als Fördereinrichtung eine Schubstangenfräse trägt. Diese Fördereinrichtung besteht im wesentlichen aus Schubstangen 12, welche Werkzeuge 14 tragen, die mit dem Silogut zum Eingriff kommen, und welche mittels Kurbeln 16 und 18 angetrieben werden.
Die Werkzeuge 14 fördern.im Betrieb Silogut zur Mitte hin, von wo es durch einen vertikalen Schacht 20 und ein Auswurfrohr 22 aus dem Silo heraustransportiert wird. Diese Austragseinrichtung umfaßt ein Gebläse, welches von einem Motor 24 angetrieben wird. Die gesamte Entnahmevorrichtung ist in üblicher Weise an einem über eine Rolle 26 geführten Seil 28 aufgehängt. Ferner ist ein Führungsrahmen 30 vorgesehen, welcher im wesentlichen aus drei Stangen besteht, die etwa radial angeordnet sind und deren innere Enden miteinander ein Dreieck einschließen. Dieses Dreieck umfaßt den Schacht 20, welcher zum Auswurf rohr oder zum Auswurf krümmer 22 führt.
An den äußeren Enden der Stangen sind vertikale Streben 32 befestigt, die etwa parallel zur Silowand angeordnet sind und über Rollen 34 an dieser geführt werden.
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Der Führungsrahmen 30 ist lediglich in vertikaler Richtung beweglich, er erleichtert das Absetzen der Entnahmevorrichtung im Betrieb und stützt und führt diese so, daß der Schacht 20 und damit die gesamte Entnahmevorrichtung nicht seitlich kippen kann.
Wie man in den beiden Figuren sieht, gehen vom radial äußeren Ende des Fräsarms zu beiden Seiten je eine gabelförmige Halterung 40 ab, welche Stützräder 42 und 44 lagern. Beide Stützräder rollen beim Umlauf des Fräsarms auf dem Silogut ab. Das eine Stützrad 42 ist antreibbar.
In den Fig. 1 und 2 sieht man ferner einen Motor 52. Dieser Motor 52 dient lediglich zum Antrieb des Fräsarms. Die die Werkzeuge 14 tragenden Schubstangen werden von dem Motor 24 angetrieben, welcher gleichzeitig das Gebläse betreibt.
Der Motor 52 ist über eine Gelenkwelle 54 und ein Untersetzungsgetriebe 56 mit dem Stollenrad 42 verbunden.
Der Drehsinn dieses Vorschubmotors 52 ist umschaltbar. Diese Umschaltung erfolgt mittels Anschlägen 70 und 72, welche an der Stange 31 des Führungsrahmens 30 vorgesehen sind. Diese Anschläge 70 und 72 wirken mit Schaltkontakten 74 bzw. 76 zusammen.
In Fig. 2 sieht man, daß der Anschlag 70 in einer anderen Winkellage als der Anschlag 72 angeordnet ist; beide befinden sich auf entgegengesetzten Seiten der Stange 31 in einem Abstand von dieser.
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Die Wirkung dieser Umschalteinrichtung ist am leichtesten anhand der Fig. 2 beschreibbar. Wenn der Motor 52 die Fördereinrichtung 10 zunächst in Richtung des Pfeils 80, in Fig. 2 also gegen den Uhrzeigersinn, antreibt, wird der Fräsarm 10 so weit herumgeführt, bis der Schaltkontakt 74 unter der Stange 31 hindurch gelaufen, an den Anschlag 70 angeschlagen ist und der Motor umgeschaltet wird. Der Fräsarm wird jetzt im Uhrzeigersinn angetrieben, vergl. den Pfeil 82. Dieser Antrieb erfolgt so lange, bis der Umschaltkontakt 76 an dem Anschlag 70 vorbei, .unter der Stange 31 hindurch und bis an den Anschlag 72 gelangt und bis durch deren Zusammenwirkung der Motor wiederum umgeschaltet wird. Da die beiden Schaltkontakte 74 und 76 in derselben radialen Richtung angeordnet sind, läuft der Fräsarm 10 in jeder Richtung um mehr als 360 um. Es gibt also einen Oberdeckungsbereich, in welchen die Förderwerkzeuge am Ende eines jeden Umlaufs des Fräsarms 10 gelangen. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Abtragung von der gesamten Silooberfläche gewährleistet.
Der Überdeckungsbereich ist durch Verstellung der Anschläge
70 und 72 ebenfalls in gewünschter Weise einstellbar.
Die Schaltkontakte 74; 76 können Stäbe oder elastische Streifen sein, die auf der dem jeweiligen Anschlag 70; 72 zugewandten oder vorderen Seite eine vorstehende Zunge
71 bzw. 73 aufweisen, die beim Zusammenwirken mit dem Anschlag den Kontakt schließt. Wenn beim Umlauf des Fräsarms die Rückseite eines Stabes, die keine vorstehende Schaltzunge hat, mit dem ihm zugeordneten Anschlag zum Eingriff kommt, wird der Stab gegen die Umlaufrichtung umgebogen, ohne unter dem Anschlag hindurchzugleiten und ohne daß der
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Kontakt geschlossen wird.
Zur Umschaltung können Endschalter verwendet werden, welche über ein Schaltschütz den Drehsinn des Antriebsmotors 52 umschalten. Es können aber auch Kippschalter mit zugeordneten Anschlägen verwendet werden. In diesem Falle kann ein einziger Anschlag ausreichen, welcher zur Betätigung dos Kipphebels in beiden Auflauf richtungen dient, Beim Auflaufen des Kipphebels auf den Anschlag wird der Kipphebel so lange verschoben, bis er über seinen Kippunkt gelangt, von welchem er umspringt und die Schaltwelle in der Drehsinn-Umkehrstellung einrastet. Bis unmittelbar vor dem Umspringen oder Umkippen bleibt die ursprüngliche -Kontaktgabe voll erhalten. Nach Rückführung des Fräsarmes in entgegengesetzter Richtung läuft der Kipphebel des Schalters auf den Anschlag von der entgegengesetzten Seite auf und wird in seine ursprüngliche Lage zurückgekippt, wobei wiederum der Drehsinn des Antriebs des Fräsarms umgeschaltet wird.
Die gewünschte Überdeckung von 360° + x° wird auf einfache Weise dadurch erzielt, daß der Anschlag in einer der Auflaufrichtungen gegen leichte Federkraft auf eine bestimmte Weglänge, die der Überdeckung entspricht, bis zu einer fixierten Endlage verschiebbar ausgebildet ist.
Der Antrieb des Fräsarms 10 muß nicht, wie im Ausführungsbeispiel, über Bodentransmission des Stollenrades 42 erfolgen. Es kann auch ein Drehkranz vorgesehen sein, an welchem ein Antriebsritzel umläuft.
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Es ist nicht zwingend notwendig, daß ein separater Vorschubmotor 52 zum Vorschub des Fräsarms 10 vorgesehen ist. Es ist auch möglich, den Vorschub selber von dem Motor 24 abzuleiten, welcher auch die Schubstangen antreibt. In diesem Falle ist zweckmäßigervveise ein im Richtungssinn umkehrbares Wechselgetriebe zwischen diesem Motor und der Vorschubeinrichtung, z. B. dem Stollenrad 42, vorgesehen.
Wie man in Fig. 1 sieht, ist das Stromkabel 25 von oben neben dem Seil 28 zugeführt. Dieses Stromkabel 25 verzweigt sich bei einer Knotenstelle 27 zu einem Ast 29, der zum Gebläsemotor 24 führt, und zu einem Ast 33, welcher zum Vorschubmotor 52 führt.
Da der Fräsarm 10 in jeder Richtung nur um etwas mehr als 360 umläuft, erfährt auch das Stromkabel 25 lediglich eine einzige Umdrehung. Nach der Drehsinn-Umschaltung, wenn der Fräsarm 10 wieder um etwas mehr als eine Umdrehung zurückläuft, wird auch das Stromkabel 25 wieder zurückgedreht. Wegen der großen Länge des Stromkabels ist keine besondere Führung desselben notwendig.
Die Knotenstelle 27 kann in einem kleinen, durch gestrichelte Linien angedeuteten Schaltkasten 27 angeordnet sein.
Am Fräsarm 10 kann selbstverständlich auch eine Aufwickeleinrichtung für das Stromkabel 25 vorgesehen sein. Dies ist insbesondere zweckmäßig, wenn der Fräsarm in jeder Richtung mehrfach um die Silomitte umlaufen soll.
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Anschläge und Schaltkontakte können auch umgekehrt angebracht sein, so daß die Anschläge am Fräsarm und die Schalter oder Sc altkontakte an einem ortsfesten Teil befestigt sind.
Die Erfindung umfaßt auch Obenentnahmevorrichtungen mit Fräsen, die mit einem Abwurfschacht in der Mitte arbeiten und dementsprechend keine Auswurfvorrichtung besitzen.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur Obenentnahme von in Rundsilos gelagertem Gut/ mit einem um die Siloachse umlaufenden Fräsarm, dessen Vorschubantrieb in seiner Richtung umschaltbar ausgebildet ist und der eine Fördereinrichtung umfaßt, und mit einer Austragseinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß ortsfeste und mit dem umlaufenden Fräsarm (10) verbundene Anschläge (70; 72) oder Fühler und Schalter (74; 76) zur Umschaltung des Fräsarmantriebs (52; 54; 56) unabhängig vom Antrieb der Fördereinrichtung (12; 14) vorgesehen sind.
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2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Anschläge (70; 72) an einem ortsfesten Ausleger befestigt sind.
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ErfindurigsanSpruch
3. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die ortsfesten Anschläge (70; 72) an einem Führungsrahmen (30; 31) befestigt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß zum Vorschub des Fräsarms (10) ein antreibbares, mit Greifstollen versehenes Rad (42) vorgesehen ist, welches auf dem Gutstock abrollt.
5. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zum Antrieb des Fräsarms (10) ein Drehkranz vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die ortsfesten Anschläge (70; 72) am Drehkranz befestigt sind.
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7. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß zum Antrieb des Fräsarms (10) ein im Richtungssinn umschaltbares Wechselgetriebe vorgesehen ist. .
8. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß für den Antrieb des Fräsarms (10) ein separater Motor (52) mit umschaltbarem Umlaufsinn vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, .daß für die Umschaltung des Antriebs des Fräsarms (10) in die eine Richtung und für seine Umschaltung in die andere Richtung verschiedene ortsfeste Anschläge (70; 72) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß den verschiedenen Anschlägen (70; 72) jeweils ein anderer Schaltkontakt (74; 76) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Punkte! bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschläge (70; 72) verstellbar angebracht sind.
12. Verfahren zur Obenentnahme von Silogut mit einer Obenentnahmevorrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß der Fräsarm abwechselnd in eine und in die andere Richtung jeweils um mindestens 360° angetrieben wird.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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