DD148920A1 - Einrichtung zum zufuehren vordosierter futtermengen - Google Patents
Einrichtung zum zufuehren vordosierter futtermengenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zufuehren von beliebigen Futtermengen, insbesondere Trockenfutter fuer Schweine und Rinder. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, die Einrichtung so zu gestalten, dasz diese gleichzeitig als Trogklappe zum Absperren von Futterstaenden ausgebildet ist, damit eine Doppelfunktion in ihrer Wirksamkeit zur Geltung gebracht wird und damit relativ geringe Kosten innerhalb der Gesamtanalge verursacht werden und die Staubentwicklung waehrend der Zufuehrung des Trockenfutters auf ein Minimum reduziert wird.Erfindungsgemaesz wird dies dadurch geloest, indem die Einrichtung als eine doppelwandige Trogklappe gestaltet wird, die mit Staustufen versehen ist, die so untereinander verbunden sind, dasz sie innerhalb der Trogklappe einen in sich abgeschlossenen mehrstufigen v-foermigen Hohlraum bilden, der oben und unten offen ist.Dabei sind die Verengungen der v-foermigen Hohlraeume vertikal versetzt angeordnet.
Description
-ή-
a) Titel der Erfindung
Einrichtung; zum Zuführen vordosierter FuttermenKen
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zuführen vordosierter Futtermengen, insbesondere von Trockenfutter für Schweine und Rinder.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Vorrichtungen zur Zuleitung von vorbestimmten Futter oder in Kombination Vordosierer - Zuführeinrichtung für Schweine und Rinder sind in einer Vielzahl von Ausgestaltungen bekannt geworden, jedoch haben die meisten dieser Vorrichtungen den Nachteil, daß sie in ihrem Aufbau entweder zu aufwendig und damit störanfällig sind, sich schlecht an bestimmte Vorgaben und Anforderungen anpassen lassen oder eine ungenügende Einflußnahme auf eine Vermeidung von Staubentwicklungen während der Trockenfutterzuführung in den Futtertrog haben. Stellvertretend für diese Lösungen sei auf die DT OS 2317654· verwiesen, die zur Futterzuführung ein Rohr vorsieht, welches in den Futtertrog hineinragt und zur Minderung der Staubentwicklung am Auslauf mit einem Staubschutzrohr überdeckt ist, welches möglichst niedrig über rten Futtertrog endet. Dieser Lösung haftet der spezielle Nachteil an, daß trotz des Staubschutzrohres, insbesondere bei großen Fallhöhen und Futtermengen., eine relativ große Staubent-
d) Ziel der Erfindung
• Ziel der Erfindung ist es, die vorstehend genannten Nachteile weitestgehend auszuschalten und eine bezogen auf die Gesamtausrüstung materialeffektive und funktionssichere Futterzuführeinrichtung zu schaffen»
e) Darlegung des W.esens der Erfindung
- die technische Aufgabe 9 die durch die Erfindung gelöst wird
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Zuführen von vordosierten Futtermitteln so zu gestalten, daß diese gleichzeitig als Trogklappe zum Absperren von einem oder mehreren Futterständen ausgebildet ist und somit mit einer Doppelfunktion versehen ist» wobei die Gestaltung derselben eine beliebig große Futtermengenzuführung und unterschiedliche Fallhöhen bei geringster Staubentwicklung gestattet.
- Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem eine Trogklappe doppelwandig so gestaltet wird, daß sie die Form eines Behälters aufweist, in welchem vorzugsweise mehrere Staustufen eingebaut sind und welcher unmittelbar in der Nähe der Futtertrogkante mit seinem Auslauf mundet« Die Staustufen sind dabei innerhalb der doppelwandigen Trogklappe als mehrere in Verbindung stehende v-förmige Hohlräume bildende Einbauten gestaltet, die der Zuführung des Futters zum Futtertrog dienen und gleichzeitig als Staustufen wirken. Dabei sind die Verengungen der v~förmigen Hohlräume vertikal versetzt angeordnet, um den Trockenfutterstrom abzulenken und eine Brückenbildung zu vermeiden«, Die Staustufen bestehen vorzugsweise aus Bandstahl oder anderweitig geeigneten Materialstreifen, welche mit den Flächen der Trogklappe verbunden sind und somit einen in sich geschlossenen Hohlraum innerhalb der doppelwandigen Trogklappe bilden., welcher oben und unten mit öffnungen versehen ist« Durch diese Verbindung er-
halt die Tr-ogklappe eine zusätzliche Stabilität. Es ist erfindungsgemäß auch möglich, die Trogklappe einwandig zu gestalten und mit einem Behälter, in welchem Staustufen eingebaut sind, zu versehen.
Von einem in bekannter Weise ausgebildeten Dosierbehälter fällt das Trockenfutter durch die obere Öffnung der Einrichtung und bildet bei einem kontinuierlichen Abfluß in den Futtertrog zwischen den Staustufen jeweils einen Schüttkegel, der eine sehr geringe, sich gegenseitig abschwächende Staubentwicklung beeinflußt.
f) Ausführungsbeispiel
An einem bevorzugten Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden· Die zugehörige Zeichnung zeigt eine schematische Ansicht der Trogklappe mit Staustufen· Die doppelwandig ausgebildete Trogklappe 1 ist mit Staustufen 2j 3ϊ 4-j und 5 zwischen beiden Wänden versehen, die durch Blechstreifen 6 und 7 i& Verbindung stehen und einen mehrstufigen v-förmigen in sich abgeschlossenen Hohraum innerhalb der Wände der Trogklappe 1 ergeben· Dabei sind die Staustufen 2 und 4- in ihren Abnessungen langer als die Staustufen 3 und 5 gehalten, so daß sie eine vertikal versetzte Verengung jeweils am Auslauf des v-förmig gebildeten Hohraumes ergeben. Nach oben sind die Staustufen 2 und 3 senkrecht auslaufend als öffnung gestaltet, die das vom Dosierbehälter kommende Trockenfutter aufnimmt· Die untere öffnung zwischen den Staustufen 4- und 5 mündet vorzugsweise im mittleren Bereich der doppelwandigen Trogklappe 1, insofern diese wie bei Kastenständen z. B. jeweils für einen Futterstand bestimmt ist· Bei einer doppelwandigen Trogwand für mehrere Futterplätze wird die Anordnung der Staustufen entsprechend der vorgesehenen Anzahl derselben in bestimmten Abständen erfolgen* Dieses System der Anordnung von Staustufen gestattet bei geringster Staubentwicklung für das Tier unabhängig von der zuzuführenden Futtermenge beliebige Fallhöhen*
Claims (1)
- Ecfindungsansprüche:f. Einrichtung zum Zuführen, vordosierter Futtermengen mit in bekannter Weise zugeordnetem Dosierbehälter, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung aus einer doppelnandigen Trogklappe (1) besteht, in welcher mehrere in sich einen abgeschlossenen Hohlraum bildenden Staustufen (2)j (3); (4)» (5) angeordnet sind, wobei die Staustufen (2) und (4) durch ein Blech (6) und die Staustufen (3) und (5) durch ein Blech (7) verbunden sind«2t Einrichtung nach fhhK't 1» gekennzeichnet dadurch, daß die Staustufen (2) und (4) sowie (3) und (5) v-förmig zueinander stehen0Einrichtung nach -pui \ct . 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Staustufen (2); (3); (4) und (5) sowie die Bleche (6) und (7) staubdicht mit den Wandungen der Trogklappe (1) verbunden sind«L Einrichtung nach Pith Ki" 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß die Verengungen der v-förmigen Staustufen vertikal versetzt angeordnet sindoßa Einrichtung zum Zuführen vordosierter Futterraengen mit der ,. Trogwand und einem in bekannter Weise zugeordneten Dosierbehalter^ gekennzeichnet dadurch, daß eine einhändige Trogwand mit einem Aufbau, in welchem Staustufen angeordnet sind, versehen ist©Hierzu I Saite Zeichnungen
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