DD149023A2 - Kontaktvorrichtung fuer fluessigkeit und gas mit hohen geschwindigkeiten - Google Patents
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Abstract
Aufgabe und Ziel der Erfindung ist es, durch die Gestaltung und das Zusammenwirken verschiedener Bauelemente eine gute Dispergierung und hierdurch einen intensiven Kontakt der Phasen zu realisieren, wodurch in einem breiten Belastungsbereich eine gute Stoffuebertragung bei niedrigen Druckverlusten erreicht wird. Erfindungsgemaesz wird das dadurch erreicht, dasz eine Anzahl von Stuetzblechen in mehreren Reihen angeordnet sind,welche von den Seitenkanten ausgehende, nach unten geneigte, wechselseitig ueber die Hoehe versetzte Schlitze aufweisen und jedes Stuetzblech ebenfalls mit Schlitzen versehene, perforierte Elemente aufnimmt, die mit ihren oberen Enden mit den Stuetzblechen abschlieszen und mit ihren unteren Enden ueberlappen koennen. Einsetzbar zur Destillation, Absorption, Gaswaesche oder zum direkten Waermeaustausch in Chemieanlagen.
Description
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Kontaktvorrichtung für Flüssigkeit und Gas mit hohen Geschwindigkeiten
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Kontaktvorrichtung kann zur Destillation, Absorption, Gaswäsche oder zum direkten Wärmeaustausch vorzugsweise in Chemieanlagen eingesetzt werden.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist eine technische Lösung gemäß WP 143 214
bekannt, bei der über den Kolonnenquerschniit angebrachte Drahtgewebe oder Streckmetalle alternierend als Einfach- oder Doppelwand angeordnet sind, die aus dem Grundmaterial der Doppelwand herausgearbeitete perforierte Elemente besitzen und sich über den gesamten Kolonnenquerschnitt erstrecken, sowie von der Abknickkante in einem nach unten geöffneten spitzen Winkel auslaufen· Der Materialaufwand für diese Kontaktvorrichtung ist zwar kleiner als bei anderen Kolonnenpackungen· Es ist jedoch unbefriedigend, daß für Einfach- und Doppelwand, die im wesentlichen eine tragende Punktion besitzen, zusätzliches Material benötigt wird. Auf Grund der Konstruktion ist der Einsatz von
nichtmetallischen Werkstoffen wie z. B· Plastwerkstoffen nicht möglich·
d) Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Hochleistungskontaktvorrichtung 25U schaffen, die sich in einem breiten Belastungsbereich durch eine günstige Stoffiibertragung sowie einen niedrigen Druckverlust und bei der Herstellung durch einen niedrigen Materialverbrauch, variablen Werkstoffeinsatz und günstige Fertigungs- und Montagebedingungen auszeichnete
e) Wesen der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, durch die Gestaltung und das Zusammenwirken perforierter Elemente einen großen freien Strömungsquerschnitt für die Gas- bzw» Dampfphase und die Flüssigkeit bei gleichzeitig guter Dispergierung zu gewährleisten und hierdurch einen intensiven Kontakt der Phasen zu realisieren·
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß senkrecht zum Kolonnenquerschnitt eine Anzahl von Stützblechen in mehreren Reihen angeordnet sind, die Trennwände bilden· Jedes Stützblech weist von den Seitenkanten ausgehende, nach unten zur Stützblechmitte geneigte, wechselseitig über die Höhe versetzte Schlitze auf· Jedes Stützblech nimmt ebenfalls mit identischen Schlitzen versehene perforierte Elemente in den Schlitzen auf, so daß die perforierten Elemente mit ihrem oberen Ende mit den Seitenkanten der Schlitzbleche abschließen, während die unteren Enden zweier wechselseitig in einem Stützblech angebrachten perforierten Elemente überlappen·
Die Neigung der perforierten Elemente wird durch die Neigung der Schlitze in den Stützblechen festgelegt und beträgt vorzugsweise 30 bis 60°„ Weiterhin können die Stützbleche auch perforiert sein·
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird im folgenden Ausführungsbeispiel erläutert. Dabei stellen dar:
Figur 1: Längsschnitt durch eine Kontaktvorrichtung mit in zwei Reihen angeordneten, senkrechten Stützblechen Figur 2: Draufsicht gemäß Figur 1 Figur 3: Stützblech mit Schlitzen Figur 4: Perforiertes Element mit Schlitzen Figur 5: Längsschnitt durch eine Kontaktvorrichtung mit in mehreren Reihen angeordneten, senkrechten Stützblechen Figur 6: Draufsicht gemäß Figur 5
Die Kontaktvorrichtung nach den Figuren 1 bis 6 besteht aus mit Schlitzen versehenen perforierten Elementen 1, die vorwiegend gerichtete Öffnungen aufweisen, und aus mit Schlitzen versehenen Stützblechen 2« Die Stützbleche 2 werden in mehreren Reihen angeordnet, wobei durch Aneinanderreihung mehrerer Stützbleche 2 eine Trennwand gebildet wird· Die Stützbleche 2 weisen von den Seitenkanten ausgehende, in einem bestimmten Winkel nach unten geneigte Schlitze auf, die wechselseitig in der Horizontalebene versetzt sind. In diese geneigten Schlitze werden ebenfalls mit identischen Schlitzen versehene perforierte Elemente 1 so eingelegt, daß die oberen Enden der perforierten Elemente 1 mit den Seitenkanten der Stützbleche 2 abschließen
können· Die unteren Enden zweier wechselseitig angebrachter perforierter Elemente 1 können überlappen·
Die Neigung der perforierten Elemente 1 wird durch die Neigung der Schlitze in den Stützblechen 2 bestimmt und beträgt vorzugsweise 30 bis 60°, Die Stiitzbleche 2 können selbst auch perforiert sein· Die Kontaktvorrichtung kann aus metallischem oder nichtmetallischem Werkstoff, z· B« Plastwerkstoff, gefertigt werden·
Die Kontaktvorrichtung wird in Form vpn Paketen gefertigt, wie sie in den Figuren 1 und 5 dargestellt sind, die bevorzugt eine Höhe von 0,5 m bis 3 m aufweisen« Jeweils ein Paket oder vorzugsweise mehrere Pakete werden auf einer am Kolonnenmantel befestigten Auflage, z· B· auf einem Rost, mit größerem Öffnungsverhältnis angeordnet· Die einzelnen Pakete werden im Winkel von 90 versetzt übereinander angeordnet·
Die Funktionsweise der Erfindung wird nun an einem praktischen Ausführungsbeispiel erläutert· Flüssigkeit und Gas oder Dampf werden im Gegenstrom in Kontakt gebracht· Die Flüssigkeit wird der Kontaktvorrichtung zugeführt, indem sie durch einen speziellen Flüssigkeitsverteiler gleichmäßig über den gesamten Kolonnenquerschnitt verteilt wird· Die herabrieselnde Flüssigkeit trifft auf die geneigten perforierten Elemente, die vorwiegend gerichtete Öffnungen besitzen, so daß ein ungehindertes Durchfallen der Flüssigkeit durch diese Öffnungen verhindert wird· Der durch die Öffnungen in den perforierten Elementen 1 tretende Gasstrom führt zu einer Dispergierung der Flüssigkeit· Da die Flächennormale der Öffnungen in Richtung der Überlappung zweier
perforierter Elemente zeigt, wird die dispergierte Flüssigkeit in diese Richtung transportiert, wobei sie sich im Gegenstrom zum Gas bewegt, welches nicht durch die Öffnungen der perforierten Elemente 1 geströmt iste Durch die Überlappung zweier perforierter Elemente 1 wird die Turbulenz erhöht und die Dispergierung verbessert« Die Flüssigkeit bewegt eich zick-zack-förmig von einem perforierten Element 1 zum nächst tieferliegenden«
Die Vorteile der Erfindung liegen im Vergleich zum WP B OI J/212 472 in einer Einsparung von Material und in einer Verbesserung der Montagemöglichkeiten bei gleichzeitiger Verbesserung der hydraulischen Gestaltung, wodurch sowohl eine gute Stoffübertragung als auch ein niedriger Druckverlust bei einer hohen Belastbarkeit gewährleistet wird. Zum anderen ermöglicht die erfindungsgemäße Lösung den Einsatz von nichtmetallischen Werkstoffen, wie z, B. Plastwerkstoffen, wodurch in vielen Fällen (z, B, Absorption) der Einsatz von legiertem Stahl vermieden wird.
Claims (4)
1. Kontaktvorrichtung für Flüssigkeit und Dampf mit hohen Geschwindigkeiten, bestehend aus Stützblechen und perforierten Elementen gemäß WP 143 214 «gekennzeichnet dadurch, daß senkrecht zum Kolonnenquerschnitt eine Anzahl von Stützblechen (2) in mehreren Reihen als Trennwände angeordnet sind, und jedes Stützblech (2) von den Seitenkanten ausgehend in einem bestimmten '.Vinkel nach unten geneigte, wechselseitig über die Höhe versetzte Schlitze aufweist, und daß jedes Stützblech (2) ebenfalls mit Schlitzen versehene perforierte Elemente (1) in den Schlitzen aufnimmt, so daß die perforierten Elemente (1) mit ihrem oberen Ende mit den Seitenkanten der Stützbleche (2) abschließen, während die unteren Enden zweier wechselseitig in einem Stützblech (2) angebrachten perforierten Elemente (1) überlappen·
2# Kontaktvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Neigung der perforierten Elemente (1) durch die Neigung der Schlitze in den Stützblechen bestimmt wird und vorzugsweise 30 bis 60° beträgt.
3, Kontaktvorrichtung nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Stützbleche (2) perforiert sein können»
4· Kontaktvorrichtung nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß als Werkstoff metallisches oder nichtmetallisches Material eingesetzt ist.
flfercu_JL$eiten Zeichnungen
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|---|---|---|---|
| DD21593879A DD149023A2 (de) | 1979-10-02 | 1979-10-02 | Kontaktvorrichtung fuer fluessigkeit und gas mit hohen geschwindigkeiten |
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| DD149023A2 true DD149023A2 (de) | 1981-06-24 |
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ID=5520384
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD21593879A DD149023A2 (de) | 1979-10-02 | 1979-10-02 | Kontaktvorrichtung fuer fluessigkeit und gas mit hohen geschwindigkeiten |
Country Status (1)
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| DD (1) | DD149023A2 (de) |
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1979
- 1979-10-02 DD DD21593879A patent/DD149023A2/de not_active IP Right Cessation
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